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Neu! 1907 - Feier der Bürger Schützen Gilde Wilster - Funktionsträger rauchen aus langstieligen Tonpfeifen

1907 Feier der Bürger Schützen Gilde Wilster - Funktionsträger rauchen aus langstieligen Tonpfeifen
Funktionsträger der Gilde rauchen gemeinsam aus langstieligen Tonpfeifen.
Die Bürger-Schützen-Gilde in Wilster ist eine der ältesten Gilden in Schleswig-Holstein. Sie führt sich zurück auf die "broderscopp des Hilghen Lichnames der schutten", welche bereits im Jahre 1380 genannt wurde. Gilden waren früher in der Art von Versicherungen freiwillige Vereinigungen der Bürger zum gegenseitigen Schutz; sie pflegten auch die Geselligkeit untereinander sowie Belange der Tradition. In letzteren bestehen heute noch Anspruch und Aufgabe der Bürgergilde, wie sie in Wilster abkürzend genannt wird.
Die Wilsteraner Bürger Schützen Gilde griff seinerzeit die historische Handhabung des Rauchens aus langstieligen Tonpfeifen wieder auf, indem bei Treffen ihrer Funktionsträger das gemeinsame Rauchen aus den Tonpfeifen gepflegt wurde.
"Seit dem 17. Jh. waren die langen weißen Tonpfeifen der Holländer weit verbreitet. In der Wohnstube hatte man ein "Pfeiffenreck" an der Wand, ein Bord, auf dem eine Anzahl Pfeifen in Halterungen lag. Einem Gast bot man eine von ihnen an, die er aus dem auf dem Tisch stehenden Tabakstopf füllen durfte. An dem mit Glut gefüllten Kohlenbecken entzündete er ein Schwefelholz, mit dem er seine Pfeife in Brand setzte. War die Pfeife ausgeraucht, so brach der höfliche Gast das Stück des Stieles ab, das er im Mund gehabt hatte, und die Pfeife kam zurück an ihren Platz im Pfeifenreck, jedenfalls, solange sie hierzu noch lang genug war. Von diesem Brauch rühren die vielen Kalkstummel her, die man an manchen Orten findet, wohin sie im Abfall oder Müll gelangt sind."
Quelle: Detlefsen Museum, Glückstadt

Bildrechte. nicht bekannt

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Neu! 1904 - Blick von der Schott-Brücke auf die Wilsterau und die Gebäude der Dampfbrauerei Lübbe

1904 Audeich, Wilsterau und Gebäude der Dampfbrauerei der Gebrüder Lübbe
An dem Standort der Brauerei befindet sich heute die Straße "An der Au".
Die Brauerei ist 1872 gegründet worden und wurde 1886 von P. Lübbe geführt, ab 1920 für wenige Jahre von den Geschwistern Lübbe.
Der markante Kühlturm wurde in der Zeit vor dem Aufkommen elektrisch betriebener Kühlaggregate für einen wichtigen Fertigungsprozeß bei der Herstellung von Bier genutzt. Die heiße im Sudhaus entstandene sogenannte Würze wurde in den Turm gepumpt und floß von dort durch als Kälteschlangen verlegte Rohrleitungen natürlich nach unten. Die Rohrleitungen wurden durch Packlagen aus Natureis geführt, welche das Produkt für den weiteren Gärvorgang auf etwa 6o C herabkühlten.
Das Natureis wurde alljährlich auf dem hinter den Gebäuden der Brauerei befindlichen sogenannten "Karpfenteich" gewonnen und in gut isolierten Eiskellern gelagert, um für das gesamte Jahr zur Verfügung zu stehen. Das in Kühlturm und Eiskellern entstandene Tauwasser floß in die Wilsterau ab.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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Neu! 1904 - Wewelsfleth - Straße Deichreihe

1904 Wewelsfleth - Straße Deichreihe
Blick von der Dorfstraße in die Straße Deichreihe.
Vor den Häusern der bis in die 1960er Jahre weitgehend nur einseitig bebauten Straße befand sich sich durchgehend eine Reihe regelmäßig beschnittener Windschutzgehölze.
Über den Zeitraum mehrerer Jahrhunderte waren die auf dem Deich an der Deichreihe stehenden Wohnhäuser in der Ortslage Wewelsfleth Bestandteil des Sturmflutschutzes. Im Deichverteidigungsfall mußten Türöffnungen und auch Fenster sowie die Zwischenräume zwischen den Gebäuden mit Dammbalken gegen eindringendes Wasser geschützt werden.
Sowohl aus Kostengründen und mangels eigener Einsicht wehrte sich die örtliche Bevölkerung mehrmals gegen die Verbesserung des Deichschutzes. Dieses auch vor dem Hintergrund, dass in früheren Zeiten die nahe der Elbe und der Stör liegenden Flächen im Bereich der Gemeinde durch Sedimentation deutlich höher aufgewachsen sind, als die weiter zurück liegenden Flächen der inneren Wilstermarsch, weshalb im Gegensatz zu dort länger dauernde Überflutungen in Flußnähe nicht zu besorgen waren.
Erst mit der Gründung des Deich- und Hauptsielverbandes Wilstermarsch setzten konkrete Bestrebungen ein, um den hinsichtlich der Wehrfähigkeit des Sturmflutschutzes unhaltbaren und unverantwortlichen Zustand an der Deichreihe zu beenden. Zu einem Zeitpunkt, als an eine Realisierung eines Sperrwerkes an der Mündung der Stör noch nicht gedacht werden konnte, haben dabei vorausschauende Ingenieure die Notwendigkeit der Verbesserung des Deichschutzes in der Ortslage von Wewelsfleth betrieben. Bevor es in den Jahren 1956 und 1957 zu den das Dorfbild einschneidend verändernden Baumaßnahmen kam, hatten die Vertreter des Deich- und Hauptsielverbandes Wilstermarsch und ihres Deichbauamtes sich mit vielen aus der Wewelsflether Bevölkerung kommenden Widerständen auseinander zu setzen. Jahrhunderte lang schließlich hatten in Wewelsfleth Häuser auf der Deichkrone gestanden, und es war kaum einmal etwas gravierendes passiert, und wenn doch, dann war es in der Erinnerung der Zeitgenossen verblaßt.
Selbst der wortgewaltige damalige Wewelsflether Pastor Hans Lohse wetterte von der Kanzel gegen das Vorhaben - es wurde dennoch gebaut.
Manch einer war verbittert über die Ignoranz der Fachleute, die mit ihrer Maßnahme den ungehinderten Blick auf die Stör verbauten. Dann kam die Sturmflut vom 16. Februar 1962 mit zuvor nicht für möglich gehaltenen Wasserständen. Das Dorf Wewelsfleth kam ohne größere Schäden davon - und mit ihm die gesamte innere Wilstermarsch. Pastor Hans Lohse dankte in einem offenen Brief in der Wilsterschen Zeitung den Deichbauingenieuren für ihre Weitsicht.

Bildrechte: Carl Kuskop. Wilster

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Neu! 1907 - Wewelsfleth - Straße Neustadt, heutige Dorfstraße

1907 Wewelsfleth - Straße Neustadt, heutige Dorfstraße
- oben: Dorfstraße - damalige Straße "Neustadt" mit dem auf der gegenüber liegenden Straßenseite befindlichen Gebäude der Kirchspielsvogtei und dem Gasthof "Zur guten Hoffnung".
Das sehr interessante Gebäude, in welchem neben der Gastwirtschaft auch ein Festsaal mit Bühne betrieben wurde, besteht heute leider nicht mehr, das Haus brannte am 28. Januar 1973 vollständig ab. Zum Zeitpunkt der Aufnahme wurde in dem schönen das Ortsbild prägenden Gebäude die Gastwirtschaft "Zur guten Hoffnung" von Marcus Dunkel betrieben, welcher zugleich auch den Beruf des Viehhändlers ausübte.
Das daneben stehende Gebäude der ehemaligen und 1698 unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann erbauten Kirchspielvogtei Wewelsfleth wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen; es führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller).
- unten: Blick von der Einmündung der Straße Deichreihe in die Neustadt, heutigen Dorfstraße.
Das Eckgebäude links ist der Gasthof des Gastwirtes und Schlachtermeisters Arthur Mahn. Der Betrieb ging 1932 in Konkurs; im Rahmen der vom Amtsgericht Wilster angesetzten Zwangsversteigerung erwarb der Kaufmann William Böttger, Glückstadt, den Grundbesitz. Das Gebäude ist heute nicht mehr vorhanden.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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Neu! 1918 - St. Margarethen - Schulhaus, Marktplatz und Kirche, Pastorat

1918 St. Margarethen - Schulhaus, Marktplatz und Kirche, Pastorat
- oben: Schule;
das nördlich der Hauptstraße stehende Schulhaus der seit 1600 bestehenden Schule des Kirchortes wurde im Jahre 1992 abgebrochen.
- mittig: Kirche - die um 1500 am St. Margarethen Tag (20. Juli) geweihte Kirche, welche dem Dorf den Namen gab.
als Marktplatz wird die Straßenaufweitung im Bereich der Dorfstraße bezeichnet
-  unten: Pastorat der ev.luth. Kirchengemeinde.
In dem Gebäude war ab 1921 einige Jahre eine "Höhere Privatschule" betrieben worden. Sie war eingerichtet worden auf Initiative von D. Dr. Wilhelm Jensen, Hauptpastor zu St. Margarethen, und dessen Ehefrau, die ein Examen für Lehrerinnen an höheren Mädchenschulen hatte und auch die Schule leitete.

Bildrechte: Carl Kuskop

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Neu! 1943 - Wewelsfleth - Windmühle, Am alten Hafen, Dorfstraße

1943 Wewelsfleth  - Windmühle, Am alten Hafen, Dorfstraße
- oben: Windmühle an der Mühlenstaße, heute Humsterdorf
Die seinerzeit der heutigen Straße Humsterdorf den Namen gebende Kornwindmühle - eine Holländer Mühle ohne Galerie - in Wewelsfleth bestand bis in die 1930er Jahre. Heute trägt die frühere Mühlenstraße den Namen Humsterdorf nach dem vormaligen Ort, an dessen Stelle das frühere in der Elbe versunkene „Weuelesflethe“ um 1500 planmäßig verlegt worden war.
Im benachbarten Baugebiet erinnert der Straßenname Mühlenweide an den alten Mühlenstandort.
- mittig: Alter Hafen Wewelsfleth.
Der damalige Wewelsflether Hafen lag nicht unmittelbar an der Stör, sondern im Verlauf eines ehemaligen Priels, an dessen Einmündung in die Stör auch Werften betrieben wurden.
Heute erinnert der Name der Straße "Am Hafen" noch an die seinerzeitige und seither völlig veränderte Situation.
Früher legten hier kleine Fracht-Ewer an, welche die Aufgabe der heutigen Lastwagen erfüllten, denn sie beförderten in großer Zahl über das enge in den Niederungsgebieten vorhandene Netz der schiffbaren Gewässer (u.a. Elbe, Stör, Wilsterau, Burger Au, Flethe und Kanäle) die Güter.
Das am Hafen stehende Gasthaus von Carsten Dohrn verfügte über eine Durchfahrt für die mit der Kutsche anreisenden Gäste sowie über eine Kegelbahn.
- unten: Dorfstraße.
Rechts von dem hellen Gebäude, dem "Gasthof Sternberg" mündet die Straße Am Hafen ein.

Bildrechte. Carl Kuskop, Wilster

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Neu! 1930 - Kleve - Dorf am Übergang von Marsch und Geest

1930 Kleve - Dorf am Übergang von Marsch und Geest
Die aus der flachen ebenen Moormarsch bei Moorhusen aufsteigende Geest (von „güst“ = leer, öde) bei Kleve bildet die Begrenzung des Urstromtales der Elbe und somit auch des Landschaftsraumes der Wilstermarsch.
Das Wort Klev führt sich zurück auf Kliff bzw. Klift = Klippe und bezeichnet einen Steilhang.

Die Flächen der Gemeinde Kleve erstrecken auf Gebiete in der Marsch und auf der Geest
- oben: Dorfstraße, heutige Hauptstraße.
- mittig: Eimündung der von Moorhusen kommenden Hauptstraße in die Klever Dorfstraße / Hauptstraße mit der Gastwirtschaft "Stumpfe Ecke", dem heutigen Klever Hof.
Die Linienführung der Klever Hauptstraße ist bei dem um 1970 erfolgten Straßenneubau vom Klever Hof abgerückt worden. Gastwirt war seinerzeit der beliebte und weithin bekannte Werner Hell.
- unten: Die Straße Sandkuhle führt von Kleve nach Huje.
Links hinter den Bäumen ist die seinerzeit am Geestkamp stehende Mühle zu erkennen, deren Betrieb 1930 aufgegeben wurde. Die Mühle verfiel in der Folge.
In den 1940er Jahren war das Oberteil mit den Flügeln bereits demontiert und der Mühlenstumpf wurde von der damaligen Wehrmacht als Spähturm für mit dem Ziel Hamburg aus England anfliegende Bomberstaffeln genutzt.

Bildrechte: W. Döring, Brunsbüttelkoog

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Neu! 1965 - Ostermoor am Nord- Ostsee Kanal - ein nicht mehr vorhandenes Dorf

1965 Ostermoor am Nord- Ostsee Kanal - ein nicht mehr vorhandenes Dorf
Das ehemalige Reihendorf Ostermoor lag südlich des früheren Hochmoores, welches die natürliche historische Grenze zwischen Dithmarschen und Steinburg gebildet hatte; seine Grenze zu Büttel war der Holstengraben, welcher 1560 zur Entwässerung des Hochmoores gegraben worden war.
1970 wurde das zu der Zeit etwa 380 Einwohner zählende Dorf durch Eingemeindung Ortsteil der Stadt Brunsbüttel; ab 1971 wurde es im Rahmen der großflächigen Industrieansiedlung für die Chemieindustrie aufgelöst; heute sind nur noch wenige Wohnhäuser vorhanden.
Die bei Ostermoor den Nord- Ostsee Kanal querende Fähre besteht jedoch heute noch, auch wenn sie durch den in den Jahren 1979 bis 1983 erfolgten Bau der Straßenhochbrücke im Zuge der Bundesstraße 5 ihre überregionale Bedeutung verloren hat.
Die auf dem Gemeindegebiet betriebene Bitumenraffinerie MAWAG wurde 1974 von der Elf Mineralöl GmbH übernommen.
Der am Kanal gelegene Gefahrguthafen wurde 1973 mit hohem Sicherheitsstandart gebaut.

Bildrechte: Stramm & Co., St. Michaelisdonn

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Neu! 1958 - Marschkrug an der Straße Kohlmarkt in Wilster

1958 Marschkrug an der Straße Kohlmarkt in Wilster
Der Marschkrug im Gebäude Kohlmarkt 50 war insbesondere in den 1960er Jahren eine bei jungen Leuten sehr beliebte Gaststätte.
Das Lokal war zuvor von Heinrich Schlüter betrieben worden, welcher von den Wilsteranern nach einer seiner Redensarten freundlich spöttisch "Hein Nüdlich" genannt wurde. Nach seinem Tode wurde das Lokal von seiner Tochter Inge Leppien bald unter dem ergänzenden Namen "bei Inge" mehrere Jahrzehnte lang sehr erfolgreich geführt. Zu der Zeit gab es in Wilster und im näheren Umland keine Diskotheken und auch nur relativ selten Tanzveranstaltungen; sonderlich mobil war man seinerzeit auch nicht, denn wer hatte schon einen PKW.
Auf der kleinen Tanzfläche "bei Inge" fand so manches junges Paar zueinander. Getanzt wurde nach Musik aus der Musikbox, welche nach dem Einwuf von einer DM jeweils fünf zuvor ausgewählte Musikstücke von Single-Schallplatten abspielte.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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Neu! 2019 - Schweinsbrücke wird saniert

2019 Schweinsbrücke über die Wilsterau wird saniert
Die alte hölzerne Schweinsbrücke mit ihrem Holzbohlenbelag war 1878 zwecks Verbesserung des über die Straße Allee führenden Zuganges zu dem in Bischof neu eingerichteten Friedhof erbaut worden.
Die Brücke überquert den ehemaligen durch die Stadt Wilster führenden natürlichen Verlauf der Wilsterau. Dieser Gewässerabschnitt war Ende des Mittelalters mit dem erfolgten Bau der "Sielwettern" - Abschnitt der Wilsterau am heutigen Audeich - zum Nebenarm der Wilsterau geworden.
Im Jahr 1964 wurde die hölzerne Brücke ersetzt durch eine 3-Feld Stahlbetonbrücke mit Betonkappen für die seitlichen Fußwege.
Die Betonarbeiten im Rahmen der Sanierungsmaßnahme wurden durchgeführt durch die Firma Peters-Bau, Borsfleth. Die vorbereitenden Arbeiten - Entfernung der Betonkappen und der Bitumenabdichtung - erfolgten durch DWT Erdbewegungen und Betonrückbau, Büttel

Bildrechte
Bild 1: Bild-ID_170234 Hannes Müller, Mai 2012
Bild 2: Peter J. von Holdt, Tungeln
Bilder 2 bis 8: Firma DWT, Büttel

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Neu! 1970 - Wilsteraner Wassersportler auf dem Uhrendorfer Rack der Stör

1970 Wilsteraner Wassersportler auf dem Uhrendorfer Rack der Stör
Im Vordergrund der Paddler Hans-Joachim Plett, seit 1967 Mitglied der aus der Seglervereinigung Wilster SVW hervorgegangenen Kanugruppe Wilster.
Von achtern kommt der Kielschwert-Kreuzer "ANKE III" des wilsteraner Seglers Heinrich von Holdt auf.
Anzumerken ist, dass Hans-Peter Plett, der Vater des Kanuten, bei Tischlermeister Heinrich von Holdt das Tischlerhandwerk erlernt hat.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Hans-Joachim Plett, Ottenbüttel

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Neu! 1963 - Hafen Burg am Nord- Ostsee Kanal

1963 Hafen Burg am Nord- Ostsee Kanal
Englischer Motortanker ATHELCHIEF 1963 passiert den Hafen Burg und die Burger Fähre am Nord- Ostsee Kanal.
Im Vordergrund die breiteste von 3 Anlegebrücken, auf der z.B. die Unimogs der Averlaker Fa. Behrens mit Anhänger zur Gemüseverladung fuhren.
Eine Gewichtsbeschränkung gab es seinerzeit weder auf der Landstraße nach Wilster noch auf der Fähre.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Text weitgehend übernommen von übermittelten Informationen Rudolf Böckmann, Burg

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Neu! 1910 - Wohnhaus zu einem Gehöft in Nortorf (SF)

Wohnhaus zu einem Gehöft in Nortorf
Das auf der Ansichtskarte abgebildete Wohnhaus gehört vermutlich zu Hof 484 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild), welcher in der Gemeinde Nortorf gelegen ist.
Der im Eigentum von Jürgen Rösch (* 1882, x 1915 in Rußland) stehende und von diesem bewirtschaftete Hof war von diesem 1907 von seinem Vater Klaus Rösch (* 1853, + 1915) übernommen worden.
Die Karte ist als Geburtstagsgruß gerichtet an seine Schwester Martha, welche in Aebtissinwisch in Stellung war.
Martha Rösch (* 1890, + 1932) heiratete 1919 den Landwirt Richard Garms in Klein Kampen.

Bildrechte: nicht bekannt (sogen. Private Postkarte)
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Dirk Mehlert-Garms, Busenwurth
Ein besser aufgelöster Scan der Karte liegt leider nicht vor
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Neu! 1914 - Gehöft in Aebtissinwisch (SF)

ca. 1914 Gehöft in Aebtissinwisch
Bei dem Bauernhaus, vor welchem der Landwirt mit seiner Ehefrau und Personen seines Haushaltes für den Fotografen Aufstellung genommen haben, handelt es sich offenbar um Hof 387 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild)
Der Standort des Hofes ist  gelegen unmittelbar an der Landstraße Wilster - Burg in der Gemeinde Aebtissinwisch.
Die Datierung erfolgte unter Berücksichtigung der auf der Karte enthaltenen Mitteilung, in welcher das baldige Ende des Krieges und ein Sieg Hindenburgs erwartet wird.

Bildrechte: nicht bekannt (sogen. Private Postkarte)
Anmerkung: Die postalisch offenbar in einem Briefkuvert gelaufene Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Dirk Mehlert-Garms, Busenwurth
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Neu! 1907 - Gehöft an der Wilsterau in Averfleth - Neuendorf-Sachsenbande (SF)

ca. 1907 Gehöft an der Wilsterau in Averfleth - Neuendorf-Sachsenbande
Bei dem Bauernhaus, vor welchem der Landwirt mit seiner Ehefrau und Personen seines Haushaltes für den Fotografen Aufstellung genommen haben, handelt es sich um Hof 326 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild).
Der Hof stand seinerzeit im Eigentum von Martin Haack (* 1861, + 1937), welcher ihn auch bewirtschaftete. Nach ihm übernahm sein Sohn Heinrich Haack (* 1890, + 1960) den Betrieb, um ihn ab 1953 zu verpachten an Willi Pingel.

Bildrechte: nicht bekannt (vermutlich Albert Behr, Hamburg, welcher seinerzeit als Reisephotograph auch die Wilstermarsch bereiste.
Anmerkung: Die postalisch nicht gelaufene Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Dirk Mehlert-Garms, Busenwurth

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Neu! 1982 - Jubiläumsschrift der Seglervereinigung Wilster - 50 Jahre SVW

1982 - Jubiläumsschrift der Seglervereinigung Wilster - 50 Jahre SVW
Mit interessanten Texten und Abbildungen in ihrer Schrift erinnern die Segler an die Geschichte ihrer Vereinigung von der Gründung bis zur Gegenwart.
Die Gründung der SVW erfolgte am am 16. Januar 1932 in der Gaststätte "Zum goldenen Anker" bei der Schott-Brücke durch 26 am Wassersport interessierte Personen. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten u.a. der spätere Vorsitzende Heinrich von Holdt (von 21.02.1935 bis 04.01.1951) gemeinsam mit seiner Schwester Frieda von Holdt, sowie sein Nachfolger Heinrich Horn (von 04.01.1951 bis 10.01.1970).

Anmerkung: Die Jubiläumsschrift wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Hauke Looft, Wilster

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Neu! 1897-1903 Georg Zülch - Bürgermeister der Stadt Wilster

1897-1903 Georg Zülch - Bürgermeister der Stadt Wilster
Karl Georg Heinrich Friedrich Wilhelm Otto Fürchtegott Zülch, geb. 19.7.1870 in Karlshafen a.d. Weser (Hannover) als Sohn des Zigarrenfabrikanten Karl Zülch, besuchte das Gymnasium in Höxter (Westf.) und bestand dort 1888 die Reifeprüfung. Er studierte in Marburg und Greifswald die Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Philosophie und bestand 1891 in Stettin die Referendarprüfung.
Als Referendar war Georg Zülch darauf im Bezirk des Oberlandesgerichts Celle tätig und bestand 1897 die große Staatsprüfung, worauf er sich in Northeim (Hannover) als Rechtsanwalt niederließ.
Im August 1897 wurde er in Wilster mit großer Mehrheit zum Bürgermeister gewählt und am 23.10.1897 durch den Landrat in sein Amt eingeführt.
Georg Zülch war seit 1901 verheiratet mit Karoline von Brincken, Tochter des verstorbenen Stadtrats von Brincken in Hadersleben; das Ehepaar hatte vier Töchter und drei Söhne.
Am 29.10.1902 wurde er einstimmig zum 2. Bürgermeister der Stadt Allenstein (Ostpreußen) gewählt und legte am 20.1.1903 sein Amt in Wilster nieder.
Am 25.1.1903 wurde Georg Zülch in sein neues Amt eingeführt und im Juni 1908 einstimmig zum1.Bürgermeister der inzwischen Regierungs-Hauptstadt gewordenen Stadt Allenstein gewählt, welches Amt er am 2.11. 1908 antrat. 1920 wurde er wiedergewählt.
Am 25.8.1910 verlieh ihm S.M. König Wilhelm II. den Titel "Oberbürgermeister".
Im August 1914 wurde die Stadt Allenstein im Verlauf der Schlacht bei Tannenberg von den Russen besetzt, die mit Plünderung und Inbrandsetzung der Stadt drohten. Nach sehr aufregenden Verhandlungen und durch Lieferung von Lebensmitteln, deren Beschaffung deshalb außerordentlich schwierig war, weil ein großer Teil der Einwohnerschaft geflohen war, gelang es Zülch, die Einäscherung der Stadt zu verhindern. Für sein mutiges Verhalten erhielt er das Eiserne Kreuz am schwarz-weißen Bande vom König verliehen.
Auch sonstige Auszeichnungen wurden ihm später noch zuteil (Verdienstkreuz für Kriegshilfe, Rote-Kreuz-Medaille, Feuerwehr-Ehrenzeichen).
Während der Besetzung des süd-ostpreußischen Abstimmungsgebietes durch die "Interalliierte Kommission" wurde Zülch aus dem Abstimmunggebiet ausgewiesen, weil er die Belange der deutschen Bevölkerung gegenüber dem polnischen Generalkonsul mit Nachdruck vertreten hatte. So leitete er während der Ausweisung als staatlich bestellter Kommissar in Pillau die Einreise derjenigen Abstimmungsberechtigten, die zur See in das Abstimmungsgebiet kamen; nach der Abstimmung ging er nach Allenstein zurück, wo er sein Amt bis 1932 ausübte.
Bei der Reichstagswahl im November 1932 kandidierte Georg Zülch für die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) und wurde in den Deutsche Reichstag gewählt, dem er nur kurz bis März 1933 angehörte.
Er hatte seinen Wohnsitz in Berlin-Schlachtensee genommen. Georg Zülch starb am 31. August 1942 in Groß Grabow.

Bildrechte: nicht bekannt

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1913 - Bauernhof „Hinter der Stadt“ - heutige Hans-Prox-Straße b

1913 Bauernhof an der Straße Hinter der Stadt - spätere Hans-Prox-Straße
Der schöne Bauernhof der Familie von Osten war lange Zeit einer der wenigen innerhalb der Stadt Wilster erhaltenen alten Gehöfte (Hof 211 in „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“);
das Gebäude wurde leider bei einem Schadenfeuer am 30. Mai 2020 vollständig zerstört.
Der Hof hatte seine Zufahrt zur früheren Straße „Hinter der Stadt“ (heutige Hans-Prox-Straße). Die Straße war nach dem II. WK umbenannt worden in Erinnerung an den von den Nationalsozialisten verfolgten Wilsteraner Sozialdemokraten Hans Prox – er war im Februar 1945 im Konzentrationslager Neuengamme infolge der erlittenen Drangsalierungen umgekommen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte mit dem auf der Anschriftseite enthaltenen Aufdruck Marschenlandschaft (Diekdorf) ist eine spätere Variante zu der bereits 1913 mit identischer Abbildung verausgabten Karte

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1957 - Heiligenstedten - Kirche St. Marien, Herrenhaus, Blomestraße, Klappbrücke über die Stör

1957 Heiligenstedten - Kirche St. Marien, Herrenhaus, Blomestraße, Klappbrücke über die Stör
- oben links: Kirche St. Marien
Die Kirche ist die älteste in Holstein; sie gab dem Ort Heiligenstedten den Namen.
Im Schutz der fränkischen Burg auf dem Esesfelth wurde eine Kirche bereits um 810 erbaut; das heutige Kirchengebäude ist ein halbes Jahrtausend jünger.
Die KIrche hat einen frei stehenden hölzernen Glockenstuhl; derartige Anordnungen fanden sich in früheren Zeiten insbesondere in Gebieten mit wenig tragfähigem Baugrund; zudem war zu befürchten, dass die Schwingungen der Glocken Schäden am Kirchengebäude bewirken könnten.
- oben rechts: Herrenhaus von Gut Heiligenstedten.
Das auf dem Grund der Vorgängergebäude in spätbarockem Stil um 1769 errichtete Herrenhaus wurde in den Jahren 1851/53 im neugotischen Stil überformt.
- unten links: Blomestraße, benannt nach dem Geschlecht der von Blome, den langjährigen Eignern von Gut Heiligenstedten, welches 1741 in ihren Besitz gelangt war.
- unten recht: Hölzerne Klappbrücke über die Stör; bereits 1442 ist eine Brücke an diesem Standort bezeugt.
Die alte hölzerne Klappbrücke wurde im Jahr 1966 durch eine Stahlbeton-Klappbrücke ersetzt.
An den zum Zeitpunkt der Aufnahme die Brücke mit gelegtem Ruderhaus unterquerenden Ewer ist gut erkennbar, welch geringes Freibord diese kleinen Binnenschiffe unter voller Ladung hatten.

Bildrechte: Verlag Heinrich Otto, Kiel

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1914 Ölgemälde: Gehöft Schadendorf an der Bekau

1914 Ölgemälde: Gehöft Schadendorf
Das Gemälde von dem an der Bekau gelegenen Bauernhof hat der Itzehoer Kunstmaler in der Zeit vor dem I. Weltkrieg geschaffen. Der Künstler hatte zu der Zeit den ihm später eigenen Malstil noch nicht gefunden.
Das Gehöft von August Thode, später Gerhard Thomsen (Hof 239 in dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“) in Schadendorf, Gemeinde Bekmünde, liegt in idyllischer Lage an dem rechten Ufer der Bekau kurz vor deren Mündung in die Stör; die Zufahrt erfolgt ausgehend von der Landstraße (L 135) Wilster-Heiligenstedten entlang dem Deich der Bekau.
Die bereits 1403 urkundlich bezeugte Örtlichkeit Schadendorf besteht heute lediglich aus diesem einen Gehöft, dessen Geschichte gut belegt ist.
Es ist interessant, dass mit einer gut ein Jahrzehnt vor dem Entstehen des Gemäldes aufgenommenen Foto, welches als Motiv für eine Ansichtskarte verwendet wurde, ein visueller Vergleich möglich wird; die Ansichtskarte ist ergänzend hier vorgestellt.

Künstler:  Matthias Jarren, Itzehoe
* 15.04.1872 in Itzehoe
† 19.07.1960 in Itzehoe
Der Kunstmaler Matthias Jarren war Gründungsmitglied des 1945 gegründeten Künstlerbundes Steinburg. Viele seiner Werke zeigen Motive aus Marsch und Geest und fangen sehr gekonnt und überzeugend deren charakteristische Stimmung ein, künden auch von der Liebe des Künstlers zur Landschaft seiner Heimat.
In den letzten Jahren hat der Journalist Hans-Peter Kruse mehr als ein Dutzend Ausstellungen mit Werken aus dem Schaffen des Künstlers organisiert.

Anmerkung: Die Abbildung wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn Hans-Peter Kruse, München, in dessen Eigentum sich das Gemälde befindet.
Bildrechte für die Ansichtskarte sind nicht genannt.

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