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1990 - Etatsrat-Michaelsen-Straße, Landrecht, Deichstraße

1990 Etatsrat-Michaelsen-Straße, Landrecht, Deichstraße
Die Bilder zeigen die Einmündung der Etatsrat-Michaelsen-Straße in Deichstraße und Landrecht, wie sie vor dem Ausbau des Straßenverlaufs der Nordtangente genannten Verbindung vorhanden war. Im Rahmen des zur Entlastung des innerstädtischen Verkehrs in den Jahren 1992 bis 1997 vollendeten "Nordtangente" wurde die Etatsrat-Michaelsen-Straße bis zur Hans-Prox-Straße verlängert und hierfür eine Brücke über die Wilsterau gebaut, welche im Dezember 1994 eingeweiht wurde.
Bild 1: Zentral sind die seinerzeit vom Betrieb Bernd Nütz genutzten Gebäude der vormaligen Lebensmittel-Großhandlung Walter Mußfeldt zu sehen; diese Gebäude mußten im Rahmen des Brückenbaues beseitigt werden. Nach Fertigstellung der Brücke wurde auch der damalige Fußgängersteg beseitigt, welcher etwas unterhalb des Standortes der heutigen Brücke die Wilsterau überquerte; der Steg war eine beliebte fußläufige Verbindung zwischen Deichstraße und Hans-Prox-Straße.
In dem giebelständigen Gebäude betrieb lange Zeit der Fischhändler Heinrich Horn sein Ladengeschäft (Landrecht 3). In dem im Anschnitt rechts erkennbaren Gebäude (Landrecht 54) wohnte u.a. der Polizeibeamte Otto Hortian.
Bild 2: Blick vom Landrecht in die Deichstraße (rechts) und Etatsrat-Michaelsen-Straße (links). An der Ecke das vormalige Wohnhaus Mußfeld, eingerahmt vom Geschäftshaus der vormaligen Tischlerei Hans Güßfeldt (an der Deichstraße) und deren zugehörigen Werkstatt-Gebäude (an der Etatsrat-Michaelsen-Straße)
Bild 3: Gebäude der vormaligen Lebensmittel-Großhandlung Walter Mußfeldt am Übergang von Deichstraße und Landrecht in Wilster
Bild 4: Blick in die Etatsrat-Michaelsen-Straße mit ihren in den 1950er Jahren entstandenen Mehrfamilienhäusern.

Bildrechte: Ralf Steffens, Luzern (Schweiz)

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1780 - Gemälde: Garten am Palais Michaelsen

1780 Garten des Palais Michaelsen
Das Gemälde zeigt einen Blick von dem damaligen am Markt stehenden Palais Michaelsen aus in den nach französischem Vorbild angelegten zugehörigen Garten, in welchem hinten das heute noch vorhandene und "Trichter" genannte Gartenhaus steht.
Vor dem Trichter quert der seinerzeit noch offene Burggraben den Garten; er wurde im Zuge des vom Palais zum Gartenhaus führenden Weges von der rechts erkennbaren Brücke überspannt.
Links hinter dem Trichter steht das Wohnhaus Görris, an dessen Standort sich im Jahre 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die noch heute vorhandene repräsentative Jugendstil-Villa errichten ließ.
Links am Bildrand sind an der Zingelstraße stehende Häuser zu erkennen, darunter das Gebäude der damaligen Großen Stadtschule.
Der Trichter ist 1777 im Stil des Rokoko als Gartenhaus errichtet worden innerhalb eines weitläufigen Gartens, welcher auch weitgehend den heutigen Colosseum-Platz umfasste.
Das am Markt im Bereich der Einmündung der heutigen Sonnin Straße gelegene Palais des Etatsrates Michaelsen ist vermutlich gleichfalls 1777 errichtet worden (es wurde bereits 1826 wieder abgebrochen und stand im Bereich der später dort errichteten und heute gleichfalls nicht mehr vorhandenen Turnhalle).
Das Palais ist jedoch heute noch erhalten, nur steht es (im Gegensatz zu dem ehemals dem gesamten Anwesen zugehörigen Gartenhaus, dem Trichter) nicht mehr in Wilster!
Das ist eine seltsame Geschichte, und die kam so:
Der Kanzleirat Michaelsen war ein Schwager des Kanzleirates Doos, dessen Witwe später der Stadt Wilster unter anderem des Neue Rathaus vermachte.
Michaelsen war ebenfalls ein Freund prächtiger Bauten. Es ist zwar ungesichert - gilt aber als möglich - dass Michaelsen bei Planung und Bau seines Palais den bekannten Baumeister Ernst Georg Sonnin (den Erbauer der Hamburger St. Michaelis Kirche und der Wilsteraner St. Bartholomäus Kirche) herangezogen hat.
Als der Etatsrat Michaelsen 1797 starb, gelangte sein Palais im Erbgang an die Familie Doos, die es 1814 an die Stadt Wilster verschenkte. Da die Stadt keine geeignete Verwendung für das prächtige, jedoch aufwendig zu erhaltende Bauwerk fand, versteigerte sie es. Der begüterte Kaufmann C.H. Meyer erhielt den Zuschlag; er ließ das Gebäude abbrechen und in Itzehoe in der Reichenstraße (Haus Nr. 41) wieder aufbauen, wo das unter Denkmalschutz stehende Gebäude heute noch steht.

Anmerkung: Das Gemälde befindet sich in der Sammlung Altonaer Museum in Hamburg

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1965 - Etatsrat Michaelsen Straße

1965 Etatsrat Michaelsen Straße
Die Michaelsen-Straße (benannt nach dem Etatsrat Michaelsen) wurde Mitte der 1950er Jahre angelegt;
sie folgt dem von der Zingelstraße zur Deichstraße/Landrecht führenden ehemaligen Fußweg („Feldweg“).
Die Häuser links wurden als erste neu errichtet.
Hinter dem zweiten Haus rechts mündet der Fußweg zum Stadtpark ab; dahinter ist der Pavillon der Mittelschule erkennbar.
Links zwischen den Bäumen ist die Spitze des Schornsteins der Meierei erkennbar.

Bildrechte: Verlag Schöning & Co., Lübeck

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1961 - Umzug der Kinder-Gilde in der Etatsrat-Michaelsen-Straße

1961 Umzug der Kinder-Gilde in der Etatsrat-Michaelsen-Straße
Begleitet von dem Lehrer Erich Hübner marschiert eine Jahrgangsgruppe wilsteraner Schüler im Umzug der Kindergilde durch die Etatsrat-Michaelsen-Straße.
In der damaligen Zeit trugen die Knaben im Sommer zumeist kurze Hosen und Kniestrümpfe.
Unter den Schülern u.a. Manfred Bauch, Wolfgang (?) Mittelsteiner, Uwe Gehrken, Dieter Rose.
Um freundliche Mithilfe bei der Benennung weiterer Schüler wird gebeten!
Das Fest der Kindergilde war für die Schüler der Wilsteraner Schulen der unbestrittene Höhepunkt eines jeden Schuljahres.
Die einzelnen Jahrgänge führten unabhängig von der Schulform gemeinsame Wettspiele durch und ermittelten dabei jeweils ihre mit Kronen und Schärpen inthronisierten Majestäten. Gestaffelt nach der jeweils erreichten Plazierung erhielt jedes Kind ein Geschenk.
Der nachmittägliche Festumzug der Schüler führte durch die überwiegend mit Landesflaggen festlich geschmückten Straßen, deren Belag vielfach mit unzähligen Blumen bestreut war. Danach gab es auf den Sälen der Gaststätten (u.a. Colosseum, "Holsteinisches Haus", Konzerthaus, "Krug zum grünen Kranze", "Zur Linde", "Lübbe´s Gasthaus") Tanzveranstaltungen.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Manfred Bauch, Wilster

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1800 - Palais des Kanzleirates Michaelsen am Marktplatz

ca. 1800 Palais des Kanzleirates Michaelsen
Das am Markt - im Bereich der Einmündung der heutigen Sonnin Straße - Ende des achtzehnten Jahrhunderts errichtete Palais des Kanzleirates Michaelsen ist heute noch erhalten, nur steht es (im Gegensatz zu dem ehemals dem gesamten Anwesen zugehörigen Gartenhaus, dem Trichter) nicht mehr in Wilster!
Das ist eine seltsame Geschichte, und die kam so.
Der Kanzleirat Michaelsen war ein Schwager des Kanzleirates Doos, dessen Witwe später der Stadt Wilster unter anderem des Neue Rathaus vermachte.
Michaelsen war ebenfalls ein Freund prächtiger Bauten. Es ist zwar ungesichert - gilt aber als sehr wahrscheinlich - daß Michaelsen bei Planung und Bau seines Palais den bekannten Baumeister Ernst Georg Sonnin (den Erbauer der Hamburger St. Michaelis Kirche und der Wilsteraner St. Bartholomäus Kirche) herangezogen hat. Als Michaelsen 1797 starb, gelangte sein Palais im Erbgang an die Familie Doos, die es 1814 an die Stadt Wilster verschenkte. Da die Stadt keine geeignete Verwendung für das prächtige, jedoch aufwendig zu erhaltende Bauwerk fand, versteigerte sie es. Der begüterte Kaufmann C.H. Meyer erhielt den Zuschlag; er ließ das Gebäude abbrechen und in Itzehoe in der Reichenstraße (Haus Nr. 41) wieder aúfbauen, wo das unter Denkmalschutz stehende Gebäude heute noch steht (Bild 2; aus dem Buch "Geschichte der Stadt Itzehoe, von Rudolf Irmisch, 1960).
Die Abbildung Bild 1 wurde nach einer alten farbigen Zeichnung gefertigt.

Anmerkung: Es bestand vor zweihundert Jahren für die Stadt Wilster wohl eine wirtschaftliche Notwendigkeit, das schöne Gebäude aufzugeben. Eine solche bestand in den vergangenen letzten Jahrzehnten nicht, als im Rahmen der Stadtsanierung wunderschöne Fassaden fielen, die in vielen Fällen mit etwas mehr Phantasie und Engagement sowie unter geeigneter Anwendung der Instrumente des Baurechtes und der Gestaltungssatzung im Interesse des Stadtbildes hätten erhalten werden können.

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1931 - Trichter - ehemaliges Gartenhaus Michaelsen

1931 Trichter - ehemaliges Gartenhaus Michaelsen
Der Trichter wurde 1777 im Stil des Rokoko als Gartenhaus innerhalb eines weitläufigen Gartens - dieser umfaßte auch weitgehend den Colosseum-Platz – für den Etatsrat Michaelsen gebaut.
Der zugehörige und in französischem Stil angelegte Garten gehörte zu dem am Markt gelegenen Palais (es wurde 1826 abgebrochen und lag im Bereich der späteren Turnhalle) des 1797 gestorbenen Etatsrats Michaelsen.
Das Foto zeigt von der Zingelstraße aus die rückwärtige Seite des Trichter. Der eingeschossige Backsteinbau mit Kantenrustika steht auf hohem Kellergeschoß über sechsseitigem Grundriß. Auf Vorder- und Rückseite führt jeweils eine Freitreppe zum Garten bzw. Vorplatz herab.
Das zeltartige Mansarddach gab durch seine äußere Form dem heute "Trichter" genannten Gebäude den Namen. Im Trichter befand sich lange Zeit die Gaststätte zum Saalbetrieb Colosseum. Das "Colosseum" genannte Gebäude mit dem großen Saal ist jedoch viel jüngeren Datums.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme war der Wirt Max Pruter Betreiber des Colosseum.

Bildrechte: Theodor Möller, Kiel
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1968 - Trichter - ehemaliges Gartenhaus Michaelsen

1968 Trichter - ehemaliges Gartenhaus Michaelsen
Der Trichter wurde 1777 im Stil des Rokoko als Gartenhaus innerhalb eines weitläufigen Gartens - dieser umfaßte auch weitgehend den Colosseum-Platz – für den Etatsrat Michaelsen gebaut.
Der zugehörige und in französischem Stil angelegte Garten gehörte zu dem am Markt gelegenen Palais (es wurde 1826 abgebrochen und lag im Bereich der späteren Turnhalle) des 1797 gestorbenen Etatsrats Michaelsen.
Der eingeschossige Backsteinbau mit Kantenrustika steht auf hohem Kellergeschoß über sechsseitigem Grundriß. Auf Vorder- und Rückseite führt jeweils eine Freitreppe zum Garten bzw. Vorplatz herab.
Das zeltartige Mansarddach gab durch seine äußere Form dem heute "Trichter" genannten Gebäude den Namen. Im Trichter befand sich lange Zeit die Gaststätte zum Saalbetrieb Colosseum. Das "Colosseum" genannte Gebäude mit dem großen Saal ist jedoch viel jüngeren Datums.
Rechts an das Gebäude war seinerzeit in unharmonischer Weise ein im Anschnitt erkennbarer heute nicht mehr vorhandener Anbau errichtet worden. Der Anbau ist heute wieder beseitigt, wodurch jedoch die Nutzung des Gebäudes für gastronomische Zwecke erheblich erschwert ist.

Bildrechte: Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1955 - Luftbild von Wilster aus östlicher Richtung

ca. 1955 Das aus östlicher Richtung aufgenommene Luftbild zeigt zentral Marktplatz und Kirche.
An der linken (westlichen) Ecke des Marktplatzes bei der Einmündung der "Op de Göten" ist an deren Ecke zur Deichstraße das ehemalige und im II. Weltkrieg durch Bomben beschädigte ehemalige Hotel "Wilstermarsch Haus" bereits beseitigt.
Ganz rechts ist die seinerzeit als Sportplatz (Schlacken-Platz) genutzte Fläche am Colosseum erkennbar.
In Bildmitte links sind die Bäume des Stadtparks und rechts die im Garten der Villa Schütt stehenden Bäume erkennbar.
Dahinter sind im Bereich des so genannten Feldweges noch eine Vielzahl an Kleingärten sowie das Betriebsgelände der Gärtnerei Moser vorhanden, die in den folgenden Jahren dem Bau von Straßen (Etatsrat Michaelsen Straße, Etatsrätin Doos Straße) und größeren Wohngebäuden weichen mußten; das Baufeld für die Etatsrat Michaelsen Straße ist zum Zeitraum der Aufnahme bereits hierfür frei gemacht.

Bildrechte: Deutsche Luftbild KG Seelmann & Co., Hamburg

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1956 - Umgestaltung des Schulgartens am Pavillon der Mittelschule a

1956 Bau der Etatsrat-Michaelsen-Straße
Umgestaltung des Schulgartens am Pavillon der Mittelschule.
Bedingt durch den Bau der Etatsrat-Michaelsen-Straße von Deichstraße/Landrecht bis zur Zingelstraße wurden nicht nurTeile des Schulgartens in Anspruch genommen, sondern auch der eigentliche Schulbetrieb erfuhr eine gewissse Ablenkung (Bilder 1 und 2). Seinerzeit erfolgte der Bodentransport für den Straßenbau innerhalb des Baustellenbereiches noch durch Feldbahnen (Bild 1, links).
Es war ein Vorteil für den Schulbetrieb, dass sowohl der Schulhof als auch die Klassenfenster im Pavillon zum Stadtpark hin ausgerichtet waren (Bilder 3 und 4).
Es ist aus heutiger Sicht auffällig, dass seinerzeit die Schülerinnen durchweg Röcke oder Kleider trugen, während bei den Jungen selbst bei den älteren Jahrgängen häufig noch kurze Hosen getragen wurden.

Bildrechte: nicht bekannt

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1966 - Platz am Colosseum, Blick auf die Kirche

1966 Platz am Colosseum, Blick auf die Kirche
Blick vom Platz am Colosseum über das Pastorat hinweg zur Kirche St. Bartholomäus mit ihrem charakteristischen schlanken spitzen Turm.
Der Platz am Colosseum war vor zweihundert ein sehr großer und im französischem Stil angelegter Garten. Der Garten gehörte zu dem Palais, welches am Markt - im Bereich der Einmündung der heutigen Sonnin Straße - Ende des achtzehnten Jahrhunderts für den Kanzleirat Michaelsen errichtet worden war. Das Palais
ist heute noch erhalten, nur steht es (im Gegensatz zu dem ehemals dem gesamten Anwesen zugehörigen Gartenhaus, dem Trichter) nicht mehr in Wilster!
Das ist eine seltsame Geschichte, und die kam so.
Der Kanzleirat Michaelsen war ein Schwager des Kanzleirates Doos, dessen Witwe später der Stadt Wilster unter anderem des Neue Rathaus vermachte.
Michaelsen war ebenfalls ein Freund prächtiger Bauten. Es ist zwar ungesichert - gilt aber als sehr wahrscheinlich - daß Michaelsen bei Planung und Bau seines Palais den bekannten Baumeister Ernst Georg Sonnin (den Erbauer der Hamburger St. Michaelis Kirche und der Wilsteraner St. Bartholomäus Kirche) herangezogen hat. Als Michaelsen 1797 starb, gelangte sein Palais im Erbgang an die Familie Doos, die es 1814 an die Stadt Wilster verschenkte. Da die Stadt keine geeignete Verwendung für das prächtige, jedoch aufwendig zu erhaltende Bauwerk fand, versteigerte sie es. Der begüterte Kaufmann C.H. Meyer erhielt den Zuschlag; er ließ das Gebäude abbrechen und in Itzehoe in der Reichenstraße (Haus Nr. 41) wieder aúfbauen, wo das unter Denkmalschutz stehende Gebäude heute noch steht.

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Anmerkung: das als Originalabzug vorliegende Foto ist ein Probeabzug für eine Ansichtskarte

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1906 - Trichter - Gartenhaus aus der Zeit des Rokoko

1906 Trichter - ehemaliges Gartenhaus Michaelsen.
Spielende Kinder im Garten des Trichters. In dem Garten stand seinerzeit ein Musikpavillon (rechts außerhalb des Bildes), in welchem Konzerte gegeben wurden, die sich regelmäßig eines enormen Besuchs erfreuen konnten. Der Garten war dann voller Menschen.
Der Trichter wurde 1777 im Stil des Rokoko als Gartenhaus innerhalb eines weitläufigen Gartens - dieser umfaßte auch weitgehend den Colosseum-Platz – für den Etatsrat Michaelsen gebaut.
Der zugehörige und in französischem Stil angelegte Garten gehörte zu dem am Markt gelegenen Palais (es wurde 1826 abgebrochen und lag im Bereich der späteren Turnhalle) des 1797 gestorbenen Etatsrats Michaelsen.
Der eingeschossige Backsteinbau mit Kantenrustika steht auf hohem Kellergeschoß über sechsseitigem Grundriß. Auf Vorder- und Rückseite führt jeweils eine Freitreppe zum Garten bzw. Vorplatz herab.
Das zeltartige Mansarddach gab durch seine äußere Form dem heute "Trichter" genannten Gebäude den Namen. Im Trichter befand sich lange Zeit die Gaststätte zum Saalbetrieb Colosseum. Das "Colosseum" genannte Gebäude mit dem großen Saal ist jedoch viel jüngeren Datums.
Links an das Gebäude ist in den 1960er Jahren in unharmonischer Weise ein heute nicht mehr vorhandener Anbau errichtet worden. Der Anbau ist wieder beseitigt, wodurch jedoch die Nutzung des Gebäudes für gastronomische Zwecke erheblich erschwert ist.

Bildrechte: vermutlich Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1908 - Freitreppe an der Rückseite des Trichter

1908 Freitreppe an der Rückseite des Trichter
Das heute Trichter genannte Gebäude ist das ehemalige Gartenhaus des Etatsrates Michaelsen. Es wurde 1777 im Stil des Rokoko als Gartenpavillon innerhalb eines weitläufigen Gartens - dieser umfaßte auch weitgehend den Colosseum-Platz – für den Etatsrat Michaelsen gebaut. Als Baumeister wird Ernst Georg Sonnin vermutet, welcher diese Aufgabe für die in den Jahren 1775 bis 1780 errichtete St. Bartholosmäus Kirche zu Wilster wahrnahm.
Der zugehörige und in französischem Stil angelegte Garten gehörte zu dem am Markt gelegenen Palais (es wurde 1826 abgebrochen und lag im Bereich der späteren Turnhalle) des 1797 gestorbenen Etatsrats Michaelsen.
Das Foto zeigt den Eingang an der rückwärtigen Seite des Trichter. Der eingeschossige Backsteinbau mit Kantenrustika steht auf hohem Kellergeschoß über sechsseitigem Grundriß. Auf Vorder- und Rückseite führt jeweils eine Freitreppe zum Garten bzw. Vorplatz herab.

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1925 - Trichter - ein ehemaliges Gartenhaus des Etatsrats Michaelsen

1925 "Trichter" - ein ehemaliges Gartenhaus des Etatsrats Michaelsen.
Der "Trichter" ist das ehemalige Gartenhaus des Etatsrats Michaelsen, dessen Palais am Markt stand (Bereich der späteren Turnhalle) und von welchem nach dessen Abbruch überwiegende Teile beim Bau des Hauses Reichenstraße in Itzehoe Verwendung fanden.
Zwischen Palais und Trichter erstreckte sich der zugehörige Stadtgarten, der ebenso wie der Colosseum-Platz zum Michaelsen´ schen Besitz gehörte.
Am Trichter befand sich bis vor einigen Jahrzehnten ein ausgedehnter an die Zingelstraße grenzender und von den Restaurant-Gästen stark frequentierter Garten. In diesem befand sich eine sogenannte Musikmuschel, in welcher häufig Konzerte gegeben wurden; die hölzerne Musik Muschel ist Anfang der 1950er Jahre beseitigt worden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1925 - "Trichter" - ein ehemaliges Gartenhaus des Etatsrats Michaelsen

1925 "Trichter" - ein ehemaliges Gartenhaus des Etatsrats Michaelsen
Der "Trichter" ist das ehemalige Gartenhaus des Etatsrats Michaelsen, dessen Palais am Markt stand (Bereich der späteren Turnhalle) und von welchem nach dessen Abbruch überwiegende Teile beim Bau des Hauses Reichenstraße 41 in Itzehoe Verwendung fanden.
Das Gebäude wird seit langer Zeit als Gaststätte genutzt.
Zwischen Palais und Trichter erstreckte sich der zugehörige Stadtgarten, der ebenso wie der Colosseum-Platz zum Michaelsen´ schen Besitz gehörte.
Am Trichter befand sich bis vor einigen Jahrzehnten ein ausgedehnter an die Zingelstraße grenzender und von den Restaurant-Gästen stark frequentierter Garten. In diesem befand sich eine sogenannte Musikmuschel, in welcher häufig Konzerte gegeben wurden; die hölzerne Musik Muschel ist Anfang der 1950er Jahre beseitigt worden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die gegenüber der bereits vorgestellten Ansichtskarte mit identischem Foto leicht veränderte Version befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1990 - Verbindungsweg zwischen Deichstraße und Hans Prox Straße

ca. 1990 Verbindungsweg zwischen Deichstraße und Hans Prox Straße
Bis zum Bau der die Wilsterau überspannenden Brücke in Verlängerung der Etatsrat-Michaelsen-Straße im Zuge der sogenannten Nordtangente bestand zwischen Deichstraße und Hans-Prox-Straße nur eine fußläufig nutzbare Verbindung. Zwischen den Häusern führte ein schmaler Weg zu einem Steg, welcher in beträchtlicher Höhe die Wilsterau überquerte; die Höhe war erforderlich, weil das Gewässer zur Zeit der Anlegung des Steges noch von kleinen Frachtschiffen befahren wurde. Auf den Steg führte zu beiden Seiten jeweils eine steile Treppe. Dennoch war die Wegeverbindung stark frequentiert - so bildete sie u.a. für die Schulkinder vom Krumwehl und der Hans-Prox-Straße (vormalige "Hinter der Stadt") die kürzeste Wegstrecke zur Schule (Volksschule/Hauptschule).
Nach Fertigstellung der heute vorhandenen Straßenbrücke im Dezember 1994 wurde auch der damalige Fußgängersteg beseitigt.
Bild 1: Von der Hans-Prox-Straße abgehender Fußweg zur Deichstraße
Bild 2: Von der Hans-Prox-Straße abgehender Fußweg zur Deichstraße; im Hintergrund bereits jenseits der Wilsterau an der Deichstraße stehende Häuser.
Bild 3: Gärten am Verbindungsweg zwischen Deichstraße und Hans-Prox-Straße. Das rechts erkennbare kleine Haus wurde im Zusammenhang mit dem Neubau der Straßenbrücke beseitigt.
Bild 4: Hans-Prox-Straße (vormalige "Hinter der Stadt"); hinter dem weißen Gebäude mit dem davor stehenden roten PKW mündete der von der Deichstraße kommende Fußweg aus.

Bildrechte:
Bilder 1 ,2 und 4: Ralf Steffens, Luzern
Bild 3: Dennis Schäfer, Wilster

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1960 - Neubauten an der Etatsrätin-Doos-Straße

ca. 1960 Neubauten an der Etatsrätin-Doos-Straße
Die heute von der Wohnbebauung an der Etatsrätin-Doos-Straße eingenommene Fläche war in den Nachkriegsjahren bis angrenzend an die Bahnstrecke Wilster-Brunsbüttel durch Kleingärten genutzt. Selbst der überwiegende Teil des Schulhofes hinter der damaligen Volksschule war anfangs hierin einbezogen.
Nachdem zuvor die Straße Etatsrat-Michaelsen-Straße gebaut worden war und an ihr Mehrfamilienhäuser errichtet worden waren, wurde auch der angrenzende Bereich erschlossen und der bebauuung zugeführt.
Die ersten Mehrfamilienhäuser an der abschnittsweise hergestellten Etatsrätin-Doos-Straße wurden um 1960 errichtet.
Bild 1 Blick vom Schulhof der Volksschule auf die im Bau befindlichen neuen Mehrfamilienhäuser. Links sind die am sogenannten Feldweg stehenden Bäume erkennbar .
Bild 2 Blick aus nördlicher Richtung hinweg über die brach gefallenen Gärten auf die im Bau befindliche Etatsrätin-Doos-Straße und die Neubauten. Ganz im Hintergrund ist zwischen den Bäumen der Pavillon der damaligen Mittelschule erkennbar.
Bild 3 Blick vom Feldweg auf die Villa Schütt und einen zu ihrem Graftensystem gehörenden breiten Graben (links); der Feldweg führte mit mehrmaligen rechtwinkligen Richtungsänderungen von der Zingelstraße zur Volksschule.

Bildrechte: Gerd Heutmann, Nutteln
welcher die Fotos freundlicherweise zur Verfügung stellte.

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1934 - Straße Hinter der Stadt – heutige Hans-Prox Straße

1934 Die Straße Hinter der Stadt – heutige Hans-Prox Straße – Blickrichtung Krumwehl
Auf dem schmalen Streifen zwischen dem mit Klinkern befestigten Bürgersteig und der Fahrbahn befanden sich in vielen Bereichen Straßenbäume. Der Bereich zwischen Bürgersteig und den Häusern war nahezu durchgehend mit Feldsteinen (Katzenkopfpflaster) gepflastert.
Oberflurhydranten waren bis vor wenigen Jahren an vielen Orten der Straßen in Wilster vorhanden; sie dienten insbesondere bei Brandfällen der Entnahme von Löschwasser für die Feuerwehr.
Von der "Hinter der Stadt" führte nach links abgehend ein schmaler Fußweg zu einem die Wilsterau überbrückenden Steg – eine beliebte fußläufige Verbindung zur Deichstraße. Im Zusammenhang mit der 1992 bis 1997 vollendeten "Nordtangente" wurde eine die Etatsrat-Michaelsen-Straße bis zur Hans-Prox-Straße führende Brücke über die Wilsterau gebaut und der Steg beseitigt.
Die damalige Straße "Hinter der Stadt" hat ihren heutigen Namen nach dem früheren Mitglied der Wilsteraner Ratsversammlung, dem Maurer Hans Prox. Der Sozialdemokrat war am 08. März 1933 kurz nach der Machtergreifung der Nazis aus politischen Gründen festgenommen worden; er starb infolge der erlittenen Drangsalierungen am 03. Februar 1945 im Konzentrationslager Neuengamme.

Bildrechte: nicht bekannt; Signatur: WM

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1902 - Bahnhofstraße (spätere Tagg-Straße)

1902 Bahnhofstraße (spätere Tagg-Straße)
Bei dieser Ausfertigung der Karte handelt es sich um einen Fehldruck, bei dem versehentlich kopfstehend der Eindruck „Gruss aus Ichenhausen, Marktstrasse“ eingedruckt wurde; Ichenhausen ist ein zwischen Ulm und Augsburg gelegener Ort.
Es handelt sich hier aber um die ehemalige Bahnhofstraße in Wilster mit dem Postgebäude ganz rechts.
Die Straße erhielt nach dem Bau des Bahnhofs (1920) an der heutigen Bahnhofstraße den Namen Tagg-Straße, wobei in neuerer Zeit ein Teil der Straße in die Etatsrat-Michaelsen Straße einbezogen wurde.

Bildrechte: Verlag Mayer Neuburger, Ichenhausen

Anmerkung: Vergleiche die nachfolgende und vom Motiv identische Karte

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1962 - Wilsterau zwischen Deichstraße/Landrecht und Hans-Prox Straße

1962 Wilsterau zwischen Deichstraße/Landrecht und Hans-Prox Straße
Blick vom damaligen Fußgängersteg zwischen Deichstraße und Hans-Prox-Straße flußaufwärts auf die Wilsterau.
Das damals noch häufig von kleinen Binnenschiffen frequentierte Gewässer wies seinerzeit eine Wassertiefe von fast 2,00 m auf und sein Profil war noch nicht von Gehölzaufwuchs eingeengt.
Rechts Gebäude der seinerzeitigen Lebensmittel-Großhandlung Walter Mußfeldt, dahinter das Haus von Fischhändler Heinrich Horn.
Bis zum Bau der die Wilsterau überspannenden Brücke in Verlängerung der Etatsrat-Michaelsen-Straße im Zuge der sogenannten Nordtangente bestand zwischen Deichstraße und Hans-Prox-Straße nur eine fußläufig nutzbare Verbindung. Zwischen den Häusern führte ein schmaler Weg zu einem Steg, welcher in beträchtlicher Höhe die Wilsterau überquerte; die Höhe war erforderlich, weil das Gewässer zur Zeit der Anlegung des Steges noch von kleinen Frachtschiffen befahren wurde. Auf den Steg führte zu beiden Seiten jeweils eine steile Treppe. Dennoch war die Wegeverbindung stark frequentiert - so bildete sie u.a. für die Schulkinder vom Krumwehl und der Hans-Prox-Straße (vormalige "Hinter der Stadt") die kürzeste Wegstrecke zur Schule (Volksschule/Hauptschule).
Nach Fertigstellung der heute vorhandenen Straßenbrücke im Dezember 1994 wurde auch der damalige Fußgängersteg beseitigt.

Bildrechte: Wolfgang Bockelmann, Krefeld,
welcher das Foto freundlicherweise zur Verfügung stellte.

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1949 - Stadtplan Stadt Wilster

ca. 1949 Stadtplan Stadt Wilster
Der alte Stadtplan zeigt gegenüber der heutigen Situation viele seither veränderte Details, so u.a.
- ist der durch die Stadt führende Verlauf der Wilsterau noch nicht verrohrt (blau angelegt sh. Bild 2)
- ist das Bäckerstraßenfleth noch nicht verrohrt
- ist der Burggraben bereits verfüllt (gestrichelt blau angelegt sh. Bild 2)
- ist die Verbindungs- bzw. Stichstraße (heute Teil der Straße Klosterhof) vom Steindamm zur Neue Burger Straße erst grob projektioniert (gelb angelegt sh. Bild 2)
- ist der Pavillon an der damaligen Mittelschule (späteren Schule am Stadtpark) noch nicht vorhanden.
- sind die Viehrampen am damaligen Güterbahnhof noch vorhanden.
- steht das Gasometer noch im Bereich der Stadtwerke
- ist das Krankenhaus Mencke-Stift noch vorhanden.
- sind u.a. die Straßen Etatsrat Michaelsen Straße und Etatsrätin Doos Straße mit ihrer daran stehenden Wohnbebauung noch nicht vorhanden.-
- ist die Einmündung der Straße Ostlandsiedlung in die Johann Meyer Straße noch nicht vorhanden.

Aufmerksame Beobachter werden weitere Details feststellen.

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