Alte Postkarten aus Wilster

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1908 Schmiedestraße, Gastwirtschaft Wein & Spirituosen-Handlung

1908 Gastwirtschaft Wein & Spirituosen-Handlung von Rudolf Schmidt an der Schmiedestraße in der Stadt Wilster
1908 Gastwirtschaft Wein & Spirituosen-Handlung von Rudolf Schmidt an der Schmiedestraße in der Stadt Wilster

1908 Schmiedestraße, Gastwirtschaft Wein & Spirituosen-Handlung von Rudolf Schmidt.
Das große und zur Straße giebelständige Gebäude mit Krüppelwalm gehörte zu den wenigen damaligen Häusern in Wilster, welche im Obergeschoss fünf Fensteröffnungen aufwiesen.
In dem Gebäude hat später Georg Schmidt (wohl ein Sohn des Gastwirtes) einen Getränkehandel betrieben; er wurde „Köm-Schmidt“ genannt.
Die Ansichtskarte wurde offenbar als sogenannte private Ansichtskarte in nur wenigen Exemplaren aufgelegt.
Obwohl seinerzeit in Wilster drei Berufsphotographen tätig waren, gelang es immer wieder ihren auswärtigen reisenden Berufskollegen, Aufträge zur Ablichtung von Gebäuden zu erlangen. Regelmäßig wurden dabei Bewohner des Hauses, vor diesem stehend, mit abgelichtet.

Bildrechte: Verlag L. Treichel, Altona
Reg. mein-wilster: 1811 AK

1964 Wilsterau zwischen Deichstraße und Helgenland

1964 Wilsterau zwischen Deichstraße und Helgenland in der Stadt Wilster

1964 Wilsterau zwischen Deichstraße und Helgenland.
Blick von der Fußgängerbrücke am Rosengarten auf den Stadtarm der Wilsterau zwischen der Deichstraße und dem Helgenland, welches vormals der Standort der ehemaligen Wilsteraner Werften war.
Ganz im Hintergrund ist die Einmündung des Stadtarms der Wilsterau in den Hauptarm zu erkennen. Rechts Gebäude und Ufermauern der an die Deichstraße grenzenden Grundstücke.
Durch die in den Vorjahren auf der linken Seite des Gewässers eingebaute sogenannte Böschungsfußsicherung und eine dahinter vorgenommene Auffüllung ist das Gewässerbett leider gegenüber dem ursprünglichen Zustand erheblich eingeengt worden.
Am Ufer liegen mehrere der von Wilsteraner Freizeitfischern zum Angeln und Pettern (Pieren) genutzten Ruderboote.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt KG., Dortmund
Anmerkung: Es handelt sich um die Bildvorlage für Ansichtskarten.
Reg. mein-wilster: 1812 AK

1849 Regulativ für die Verpflegungs- und Arbeits-Anstalt in Wilster

1849 Regulativ für die Verpflegungs- und Arbeits-Anstalt in Wilster
1849 Regulativ für die Verpflegungs- und Arbeits-Anstalt in Wilster
1849 Regulativ für die Verpflegungs- und Arbeits-Anstalt in Wilster
1865 Städtisches Armenhaus und Altersheim Wilster

1849 Regulativ für die Verpflegungs- und Arbeits-Anstalt in Wilster.
Armenwesen in der Stadt Wilster.
Die Unterbringung und Versorgung unterstützungsbedürftiger Menschen war auch in der Vergangenheit eine Aufgabe der Städte und Gemeinden. Wie dieses im vorletzten Jahrhundert in der Stadt Wilster gehandhabt wurde, ist anschaulich aus dem alten Regulativ zu ersehen.
„Das Arbeitshaus stellte eines der wesentlichen Merkmale armenpolitischer Bemühungen seit der Mitte des 16. Jahrhunderts dar: Dort sollten von Armut betroffene Menschen, vor allem Bettler, aufgenommen und damit aus der Öffentlichkeit entfernt werden. Nicht selten gehörten deshalb verwahrloste Waisenkinder zu den Insassen, manchmal auch geistig Behinderte Gleichzeitig nutzte man die Arbeitskraft dieser Menschen, indem sie sich der manufakturellen Produktionsweise …... zur Verfügung stellen mussten . (Quelle: Wikipedia)
Es ist aus heutiger Sichtweise kaum nachvollziehbar, in welcher Weise seinerzeit die Bewohner des Armen- und Arbeitshauses in ihrer Selbstbestimmung eingeschränkt wurden.
Das gesamte Regulativ kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.
Das sogenannte Gasthaus (Städtisches Armenhaus und Altersheim) der Stadt Wilster war im 15. Jahrhundert erbaut und im Jahr 1878 abgebrochen worden; es stand in der Burger Straße (etwa Hausnummern 11 und 12).

Anmerkung: Das alte originale Regulativ wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Hans-Hermann Lindemann, Wilster

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1907 Deichstraße und Wende, Gaststätte Waffenhalle

1907 Deichstraße und Wende, Gaststätte Waffenhalle

1907 Deichstraße und Wende, Gaststätte Waffenhalle
Blick in die Untere Deichstraße von der Wende aus Richtung Landrecht.
Links die Gaststätte „Waffenhalle"; in dem Gebäude war früher eine Zollstation untergebracht, danach die genannte Gaststätte von Andreas Moser.
Der Name der Gastwirtschaft Waffenhalle rührt von einer im Gastraum ausgestellten Waffensammlung des Wirtes her.
Das Gebäude wurde in den 1950er Jahren von dem benachbarten Kaufmann Hermann Kloppenburg bzw. dessen Sohn Hans Kloppenburg als Lager- und Ausstellungsraum genutzt.
Hinter der Waffenhalle ist links der Straße das Gebäude der Buchdruckerei von Rudolf Hencke zu erkennen; später betrieb dessen Sohn Rolf Hencke in dem Haus ein Ladengeschäft für Tabakwaren, während der Bruder Karl-Heinz Hencke in dem folgenden Haus mit seinem Vater die Druckerei und ein Schreibwarengeschäft betrieb.
Ganz im Hintergrund ist auf der linken Seite der Straße das Haus der ehemaligen Schmiede von Carl-Adolf Theodor von Holdt zu sehen – der Inhaber wanderte in die USA aus, wo er sich in Bellingham im Bundesstaat Washington niederließ.
Rechts das 2000 abgebrochene Geschäftshaus der vormaligen Schlachterei von „Heine-Meister“ Heinrich Schlüter.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1810 AK

1914 Hafen St. Margarethen an der Elbe bei Eisgang

1914 Hafen St. Margarethen an der Elbe bei Eisgang

1914 Hafen St. Margarethen an der Elbe bei Eisgang
Der Hafen von St. Margarethen Hafen befand sich vor dem Deich im Außentief des Nortorf-Neuenhafener-Kanals.
An dem Standort hatten sich seinerzeit drei Mühlenbetriebe angesiedelt (Walter Siemen, Claus von Loh, Gustav Bols), deren Mühlen von Dampfmaschinen angetrieben wurden. Viele der Produkte für die Mühlenbetriebe wurden per Schiff transportiert und durch Sauganlagen oder mittels einer „Sackhebeanlage“ gefördert.
Die Mühlen Bols und Siemen waren bis in die 1950er Jahre in Betrieb. Die Firma Siemens wurde von der Firma Behrens übernommen, welche am Hafen ein Hoch-Silo errichten ließ. Mit der Verstärkung des Elbe-Deiches im Jahre 1980 endete der Hafenbetrieb.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1809 AK

1908 Heiligenstedten, Gastwirtschaft Harder

1908 Heiligenstedten, Gastwirtschaft Harder

1908 Heiligenstedten, Gastwirtschaft Harder.
In Heiligenstedten bestanden vor einem Jahrhundert mindestens 6 Gasthöfe, nämlich: „Stadt Itzehoe“, „Zur Post“, „Zur Doppeleiche“, „Zur alten Brücke“, „Zur Linde“, „Zur Erholung“- vormals Schröders Gasthof, wovon der letztgenannte als einziger davon heute noch besteht.
Das abgebildete Anwesen „Harder´s Gastwirtschaft“ wurde später als Gasthof „Zur Linde“ von Hans Rehder betriebenen. In die Wirtschaft kehrten damals viele Viehhändler, Schlachter und Bauern ein, denn in dem rechts stehenden Nebengebäude war in der Durchfahrt eine Viehwaage untergebracht.

Bildrechte, Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1808 AK

1936 Transportbrücke über die Rumflether Straße

1936 (geschätzt) Bau einer Transportbrücke über die Rumflether Straße
1941 Rumflether Straße mit der sie überspannenden Transportbrücke der Futtermittelwerke Günther & Co. in der Stadt Wilster
1941 Rumflether Straße mit der sie überspannenden Transportbrücke der Futtermittelwerke Günther & Co. in der Stadt Wilster

1936 (geschätzt) Bau einer Transportbrücke über die Rumflether Straße.
Die gedeckte Transportbrücke gehörte zu den Betriebsanlagen der Futtermittelfabrik Günther & Co. (eigentlich: Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co.), deren Betriebsgebäude an der Rumflether Straße ursprünglich Teil der vormaligen Lederwerke Falk & Schütt waren.
Die Bilder 2 und 3 (Detailvergrößerung) zeigen die Rumflether Straße mit der über diese führenden Transportbrücke im Jahr 1941.
Die 1919 gegründete Futtermittelfabrik hatte im Bereich des Bahnübergangs auch jenseits der Bahnstrecke Lagerräume. Diese wurden mit einer über die Rumflether Straße führenden gedeckten Transportbrücke mit den Betriebsgebäuden auf der anderen Straßenseite verbunden. Ein Nebengleis der Marschbahn führte unmittelbar an die Gebäude der Futtermittelwerke heran. Das ergänzende Bild 4 zeigt 1926 die Situation am Bahnübergang mit den Betriebsgleisen vor Errichtung der Transportbrücke. Die mit der Eisenbahn zu befördernden Produkte des Futtermittelfabrik wurden mittels eines in der Transportbrücke verlaufenden Förderbands zu der Be-/Entladerampe transportiert.
Nach Aufgabe der Betriebsstätte in Wilster zog 1967 die Möbelgroßhandlung Grünhagen in die Gebäude der Trocknungswerke ein.

Bildrechte:
Bild 1: nicht bekannt
Bild 2 bzw. 3: Werner Behning, Wilster
Bild 4: Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co. (Firmenpostkarte)
Anmerkung: Das Foto (Bild 1) wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Hans-hermann Lindemann, Wilster

1995 Bootsschuppen an der Wilsterau

1995 Bootsschuppen des Bootsbauers Heinrich von Holdt an der Wilsterau
1960 Bau einer Segeljacht im Bootsschuppen auf dem Helgenland an der Wilsterau in der Stadt Wilster
1962 Stapellauf einer Segeljacht aus dem Bootsschuppen auf dem Helgenland an der Wilsterau in der Stadt Wilster
1962 Segeljacht auf der Wilsterau beim Bootsschuppen auf dem Helgenland in der Stadt Wilster

1995 Bootsschuppen an der Wilsterau
Der heute nicht mehr vorhandene Bootsschuppen an der Spitze des Helgenlandes war 1949 von dem wilsteraner Tischlermeister und Bootsbauer Heinrich von Holdt errichtet worden. Nach ihm wurde der Schuppen ab 1974 von verschiedenen anderen Personen genutzt.
Mittels einer Winde und eines auf Schienen laufenden Bootswagens konnten bis zu 10 m lange Boote zu Wasser gelassen oder aufgeslippt werden.
Nachdem Heinrich von Holdt in (!) seinem Hause an der Deichstraße im Jahr 1949 eine fast 9,00 m lange Segeljacht gebaut hatte - der Bericht über die legendäre "Werft im Möbelladen" kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden - errichtete im selben Jahr auf dem Helgenland den Bootsschuppen, in welchem in der Folge mehrere formschöne Segelboote gefertigt wurden.

Bildrechte:
Bild 1: Hans-Hermann Lindemann, Wilster
Bilder 2 bis 4: Marinemaler Richard Peters, Wilster

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1985 Beidenfleth an der Stör - Sportboote am Anleger

1985 Beidenfleth an der Stör - Sportboote am Anleger
1985 Beidenfleth an der Stör - Sportboote am Anleger
1985 Beidenfleth an der Stör - Sportboote am Anleger

1985 Beidenfleth an der Stör - Sportboote am Anleger
Blick vom Beidenflether Fährhaus auf den Fluss mit den Pontons, an denen heute nur noch Sportboote anlegen.
Die Beidenflether Fähre – eine Grundseilfähre – ist als einzige der vor hundert Jahren unterhalb von Itzehoe an der Stör vorhanden gewesenen Fähren (Wagen- und Kahnfähren) noch heute in Betrieb. Bis 1936 wurde der Fährprahm durch Menschenkraft über die Stör gezogen; danach wurde ein Motor eingesetzt. Nachdem in den letzten Jahrzehnten der Betrieb der zudem erneuerungsbedürftigen Fähre immer unrentabler wurde und ihre Stilllegung drohte, wurde durch die Initiative eines Förderverein Fähre Beidenfleth ein neuer Fährprahm „Else“ beschafft, mit welchem im Jahre 2007 der Fährbetrieb wieder aufgenommen wurde.
Hier geht es zur Netzseite der Störfähre ELSE

Bildrechte: Verlag Heinrich C. Otto, Kiel
Reg. mein-wilster: 1806 AK

1908 Rosengarten - Wilsters alter Hafen a

1908 Rosengarten - alter Hafen der Stadt Wilster
1908 Rosengarten - alter Hafen der Stadt Wilster

1908 Rosengarten - Wilsters alter Hafen.
Waren von und nach Wilster wurden früher zumeist über die Wilsterau mit kleinen Frachtkähnen transportiert.
Am heute in Relikten noch erhaltenen Quai des Hafens stand bis in die 1950er Jahre ein Kran, welcher beim Be- und Entladen der Waren genutzt werden konnte. (sh. Detail Bild 2).
Entweder erfolgte der Warenumschlag direkt vom Schiff auf Fuhrwerke oder aber es wurden Waren in dem kleinen nahe der Ufermauer stehenden Lagerschuppen zwischengelagert. Auch der Schuppen bestand noch in den 1950er Jahren.
Im Hintergrund ist der Neumarkt zu erkennen; gegenüber etwas älteren Fotografien fällt die durch zwischenzeitlichen Umbau veränderte damalige Feuerwache auf.
Hinten rechts vor den heute nicht mehr vorhandenen und der Stadtsanierung zum Opfer gefallenen Häusern ist ein weiterer damals noch offener Arm der Wilsterau zu sehen; es handelt sich dabei um das Bäckerstraßenfleth (ursprünglich der Stadtgraben für die sogenannte "Neue Seite").
Hoch über die Dächer der kleinen Stadt ragt der schlanke 52m hohe Kirchturm der Bartholomäus-Kirche empor.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Neben der schwarz-weiß Version der Ansichtskarte besteht auch eine hier gleichfalls vorgestellte kolorierte Version.
Reg. mein-wilster: 1807 AK

1910 Landrecht (?) Schlachterei

1910 Schlachterei - vermutlich in der Straße Landrecht in der Stadt Wilster
1910 Schlachterei - vermutlich in der Straße Landrecht in der Stadt Wilster

1910 Landrecht (?) Schlachterei
vermutlich Häuser in der Straße Landrecht, in welchem sich seinerzeit offenbar ein Schlachtereibetrieb befand.
In der kleinen Stadt Wilster gab es in der Vergangenheit eine Vielzahl von Schlachtereien; eine den Zeitraum ab 1900 umfassende Auflistung der zahlreichen Betriebe und deren Standorte kann in der unten aufrufbaren PDF-Datei nachgelesen werden. Ergänzungen und Korrekturen dazu werden gerne entgegen genommen!
Anmerkung: Obwohl es seinerzeit in Wilster mehrere Berufsphotographen gab, gelang es immer wieder auch dort fremden reisenden Photographen, Aufträge zur Ablichtung von Gebäuden zu erlangen. Häufig wurden dabei die Bewohner der Gebäude vor dessen Eingang plaziert, um mit abgebildet zu werden. Die in kleiner Stückzahl gefertigten Fotografien wurden danach zumeist als sogenannte private Ansichtskarten verwendet, so wie die vorgestellte Karte.

Bildrechte: Albert Behr, Hamburg
Reg. mein-wilster: 1797 AK

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2018 Wiedereröffnung der Sportanlage Wilstermarschstadion b

2018 Wiedereröffnung der Sportanlage Wilstermarschstadion in der Stadt Wilster
2018 Wiedereröffnung der Sportanlage Wilstermarschstadion in der Stadt Wilster
2018 Wiedereröffnung der Sportanlage Wilstermarschstadion in der Stadt Wilster
2018 Wiedereröffnung der Sportanlage Wilstermarschstadion in der Stadt Wilster

27. - 29. April 2018 Wiedereröffnung der Sportanlage Wilstermarschstadion.
Mit vielfältigen sportlichen Aktionen wurde die nach mehrjähriger Planung und einjähriger Bauzeit modernisierte Sportanlage wieder in Betrieb genommen.
Der Kunstrasenplatz sowie die Tartan Laufbahnen wurden einem ersten Test unterzogen.
Ermöglicht wurde die etwa 2 Mio. Euro kostende Umgestaltung der Sportanlage durch die vollständige Förderung der Maßnahme aus Mitteln der Städtebauförderung.
Die Zeitung Dat Keesblatt ut Wilster berichtete umfassend über die Wiedereröffnung des Wilstermarschsatdions; ein maßgeblicher Artikel kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte:
Bild 1: Katarina Nagel, Wilster
Bild 2: Itzehoe Eagles Basketball
Bilder 3 und 4: nicht bekannt

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2018 Sportplatz Einweihung - Wilstermarschstadion

2018 Faltblatt Sportplatz Einweihung - Wilstermarschstadion
2018 Faltblatt Sportplatz Einweihung - Wilstermarschstadion
2018 Faltblatt Sportplatz Einweihung - Wilstermarschstadion
2018 Wilstermarschstadion in der Stadt Wilster

2018 Sportplatz Einweihung
Faltblatt zur Wiederinbetriebnahme des Wilstermarschstadion.
Nach mehrjähriger Planung wurden umfangreiche Baumaßnahmen zur Sanierung der im Jahre 1976 in Betrieb genommenen Sportanlage vorgenommen, nach deren Abschluss diese mit einem mehrtägigen Programm in der Zeit vom 27. bis 29. April 2018 wieder eingeweiht werden konnte.
Inhalt der baulichen Maßnahmen waren:
- Kunstrasen-Großspielfeld
- 400 m Kunststofflaufbahn
- 100 m Kurzstreckenlaufbahn
- Kugelstoßplatz, Weitsprunggrube
- Streetball-Anlage
- Volleyball Feld
- Tribünenanlage
- Erneuerung der Entwässerung, Flutlichtanlage, Wegebeleuchtung, des Stadtmobilars
- Erneuerung der Pflasterflächen und Nebenanlagen
- Zaun- und Toranlagen

Genutzt wird die Sportanlage künftig insbesondere von den Wilsteraner Schulen sowie den Sportvereinen MTV Wilster und SV Alemannia Wilster

Anmerkung: Das ergänzend vorgestellte Luftbild zeigt einen Überblick von der Anlage (Bildrechte: UNEM Filmproduktion, Itzehoe)

1932 Wewelsfleth - Gasthof Mahn

1932 Wewelsfleth - Gasthof Mahn an der Einmündung der Deichreihe in die Dorfstraße
1932 Wewelsfleth - Gasthof Mahn an der Einmündung der Deichreihe in die Dorfstraße
1932 Wewelsfleth - Festsaal im Gasthof Mahn

1932 Wewelsfleth - Gasthof Mahn.
Gasthof von Arthur Mahn an der Einmündung der Deichreihe in die Dorfstraße. Die Gebäude (Bild 2) sind heute nicht mehr vorhanden.
Der Gasthof verfügte einen großen Festsaal (Bild 3) und eine Bundeskegelbahn, eine sogenannte Doppelbahn.
In dem zum Wirtshaus zugehörigen Garten befanden sich Lauben; auf der Bildunterschrift auf der Karte wird geworben mit den Worten: Garten mit schattigen Lauben.
Auf der Schriftseite der Karte findet sich der Werbe-Aufdruck: Ausflugsort Wewelsfleth, herrlich gelegen an Störmündung und Elbe – Vereinen bestens empfohlen.

Bildrechte: J. Waldemar Jacobsen, Hamburg 5, Steindamm 51
Reg. mein-wilster: 1803 AK

1901 Allee Richtung Bischof - Brooker Allee a

1901 Straße Allee, damalige Brooker Allee in der Stadt Wilster
1901 Straße Allee, damalige Brooker Allee in der Stadt Wilster

1901 Brooker Allee
Die Straße Allee, Blickrichtung Bischof.
Die von der Rathausstraße über die Schweinsbrücke nach Bischof und weiter zum Kasenort führende Straße „Allee“ entsprach früher in ihrem Erscheinungsbild völlig ihrem Namen.
Links an die Straße angrenzend wurde später der Sportplatz „Am Brook“ des 1904 gegründeten Fußballvereins Alemannia Wilster angelegt, während auf der rechten zum „Großen Brook“ gehörenden Seite eine durchgehende Bebauung mit kleinen Siedlungshäusern entstand.
Vor über einhundert Jahren wurde die Straße als "Brooker Allee" bezeichnet.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1805 AK
Anmerkung: Das Motiv wurde nach 1905 für eine Ansichtskarte genutzt, bei welcher das identische Foto die gesamte Bildseite der Karte einnimmt. Bis 1905 durfte nur die Bildseite der Karten für Mitteilungen genutzt werden, während die Anschriftenseite ausschließlich für diese zur Verfügung stand.

2017 - 2019 Sanierung der Schleuse Kasenort b

2018 Sanierung der Schleuse Kasenort; Trockenlegung des Unterhauptes
2018 Sanierung der Schleuse Kasenort; Trockenlegung des Unterhauptes
2018 Sanierung der Schleuse Kasenort; Trockenlegung des Unterhauptes
2018 Sanierung der Schleuse Kasenort; Trockenlegung des Unterhauptes

2017 - 2019 Sanierung der Schleuse Kasenort an der Mündung der Wilsterau in die Stör.
Die in den Jahren 1925/26 von der Stadt Wilster unter Verlegung der Mündung der Wilsterau gebaute und heute als technisches Baudenkmal geltende Kammerschleuse Kasenort wird in den Jahren 2017 bis 2019 saniert.
Nachdem die Binnentore (Oberhaupt der Schleuse) in den Jahren 1999 und 2000 erneuert wurden, ist jetzt die Sanierung des Unterhauptes vorgesehen. In 2017 wurde ein leistungsfähiges Pumpwerk in einem der bestehenden Umlaufkanäle integriert, um auch bei länger andauernden hohen Wasserständen in der Stör den Wasserspiegel der Wilsterau auch bei starken Niederschlagsereignissen auf einem für die Stadt Wilster und die Wilsterau schadlosen Niveau halten zu können.
Seit 2018 werden die Stemmtorpaare des Bauwerkes saniert; in 2019 soll mit der Sanierung des zweiten Stemmtorpaares die Sanierung abgeschlossen werden.

Bildrechte: Hans-Hermann Lindemann, Wilster

2017 - 2019 Sanierung der Schleuse Kasenort a

2018 Schleuse Kasenort; Blick von der Stör durch die geöffneten Stemmtorepaare in die Schleusenkammer
2018 Erinnerungstafel an der Schleuse Kasenort an der Einmündung der Wilsterau in die Stör.
2018 Arbeiten an der Schleuse Kasenort - Sanierung der Stemmtore
2018 Arbeiten Arbeiten an der Schleuse Kasenort - Sanierung der Stemmtore; Abdämmung der zur Stör gerichteten Öffnung des Außenhauptes mit einer Spundwand.

2017 - 2019 Sanierung der Schleuse Kasenort an der Mündung der Wilsterau in die Stör.
Die Wilsterau ist ein schiffbares Gewässer I. Ordnung und steht in der Unterhaltungspflicht des Landes Schleswig-Holstein. Die Unterhaltungspflicht für das Gewässer erstreckt sich somit jedoch nur auf einen ordnungsgemäßen Zustand für den Wasserabfluss; eine Erhaltung der Schiffbarkeit ist damit nicht verbunden, denn diese ist nur insoweit zugelassen, wie die Wasserstände dieses ermöglichen. Gleichwohl war über lange Zeiträume die Wilsterau ein wichtiger Verkehrsweg für die auf dem Wasserweg per Frachtewern und -kähnen von und nach Wilster beförderten Güter. Das ist seit einigen Jahrzehnten jedoch schon Geschichte.
Die in den Jahren 1925/26 von der Stadt Wilster unter Verlegung der Mündung der Wilsterau gebaute und heute als technisches Baudenkmal geltende Kammerschleuse Kasenort diente insbesondere der Ermöglichung eines weitgehenden ungehinderten Schiffsverkehrs. Aus diesem Grunde ist das in der Deichlinie der Stör gelegene Außen- oder Unterhaupt der Schleuse auch als offenes Siel gebaut worden, während das Vorgängerbauwerk noch ein gedecktes Siel war.
Da bis zum Bau des Störsperrwerks und dessen Inbetriebnahme im Jahr 1975 die Deiche an der Stör zur ersten Deichlinie gehörten, waren die beiden Stemmtorpaare des Bauwerkes so ausgebildet worden, dass sie auch gegen höchste Sturmflutwasserstände kehren konnten.
Die Schleuse Kasenort erforderte insbesondere in den letzten Jahren erhebliche Maßnahmen zu ihrer Sanierung.
Nachdem eine Passage der Schleuse wegen deren defekter Tore an ihrem Oberhaupt bereits in den 1990er Jahren nur noch bei weitgehend ausgespiegelten Wasserständen in Stör und Wilsterau möglich war, wurden die Binnentore in den Jahren 1999 und 2000 erneuert.
Aus der örtlichen Einwohnerschaft war bereits 1995 ein Förderverein Wilster -Au und Schleuse e.V. gegründet worden, welcher sich nachdrücklich für die Erhaltung und Sanierung der im Eigentum der Stadt Wilster stehenden Schleuse einsetzt.
Zur Bewältigung von Hochwasserereignissen in der Wilsterau wurde 2017 ein leistungsfähiges Pumpwerk in das Außenhaupt der Schleuse in einem der bestehenden Umlaufkanäle integriert, um auch bei länger andauernden hohen Wasserständen in der Stör den Wasserspiegel der Wilsterau auch bei starken Niederschlagsereignissen auf einem für die Stadt Wilster und die Wilsterau schadlosen Niveau halten zu können.
Bei auch dem Hochwasser- bzw. dem Sturmflutschutz dienenden Siel- oder Schleusenbauwerken ist es Standard, dass diese eine sogenannte doppelte Sicherheit aufweisen, weshalb an dem Außenhaupt zwei Stemmtorpaare vorhanden sind. Seit 2018 werden die Stemmtorpaare des Bauwerkes saniert; in 2019 soll mit der Sanierung des zweiten Stemmtorpaares die Sanierung abgeschlossen werden.

Bildrechte:
Bild 1: nicht bekannt
Bilder 2 - 4: Hans-Hermann Lindemann, Wilster

1910 Kahn-Fähre über die Stör und Schankwirtschaft Fährhaus des Nikolaus von Holdt b

1910 Kahn-Fähre über die Stör und Schankwirtschaft Fährhaus des Nikolaus von Holdt
1910 Stör bei der Kahn-Fähre und Schankwirtschaft Fährhaus des Nikolaus von Holdt
1910 Kahn-Fähre über die Stör und Schankwirtschaft Fährhaus des Nikolaus von Holdt

1910 Kahn Fähre Groß Kampen - Hodorf
Die Kahn-Fähre des Nikolaus von Holdt über die Stör verband Hodorf und das zur Gemeinde Beidenfleth gehörige Groß Kampen.
Das Fährhaus, dem auch eine kleine Gastwirtschaft zugeordnet war, steht heute noch auf dem Deich der Stör in Hodorf.
Mit der vorgestellten Ansichtskarte, von welcher er offenbar mehrere versandte, warb Nikolaus von Holdt um den Besuch in seinem Gasthaus. Er schrieb:
"Zu meinen am Sonnaben d. 1. Febr. (wohl 1913) stattfinden(den) Spielen um Heißwecken ladet freundlichst ein N. v. Holdt"
Heißwecken, auch Heißewecken, sind ein traditionelles Gebäck, welches früher in Norddeutschland insbesondere vor dem Beginn der vorösterlichen Fastenzeit gegessen wurde, es handelte sich dabei um süße Milchbrötchen aus Weizenmehl, die warm gegessen wurden.
Seine kleine Personen-Fähre betrieb Nikolaus von Holdt von 01.10.1908 bis 31.10.1935, danach wurde die Fähre eingestellt.

Bildrechte Bild 1: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 0631 II AK

1914 Marktstraße - die spätere Op de Göten b

1914 Marktstraße - die spätere Op de Göten in der Stadt Wilster
1914 Detail Marktstraße - die spätere Op de Göten in der Stadt Wilster

1914 Marktstraße - die spätere "Op de Göten".
In der Vergangenheit hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden in früherer Zeit die Markttage statt. Der Platz um die Kirche war dafür nicht nutzbar, weil bis zum Jahre 1604 der Friedhof der Stadt um die Kirche herum lag; der Friedhof wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt (bis 1859, in Einzelfällen auch länger).
Links das Alte Rathaus. Das repräsentative Gebäude im Renaissance-Stil war 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau errichtet worden als Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer ("Alte Seite") erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
Im Hintergrund auf dem Marktplatz steht die seinerzeit noch von hohen Kastanienbäumen umsäumte Wilsteraner Kirche St. Bartholomäus. Die einschiffige große Hallenkirche ist nach Plänen des Hamburger Baumeisters Ernst Georg Sonnin erbaut worden; 1780 wurde sie eingeweiht.
Rechts hinter dem Geländer am Bürgersteig ist die von der Straßenebene zur Wilsterau herunter führende Treppe erkennbar; im Untergeschoß des Gasthauses „Holsteinisches Haus“ befinden sich Fenster (vgl. Detail Vergrößerung Bild 2).
Auf der Straße ergehen sich mehrere Passanten sowie ein Lastenträger, der mit einer Tracht (keine Kleidung, sondern ein Querholz, ausgehöhlt für die Schulter und den Hals; an jedem Ende war ein Trageseil mit Haken befestigt) zwei große Kübel trägt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1802 AK
Anmerkung: Die 1939 gelaufene Ansichtskarte zeigt ein Foto, welches bereits 1914 für eine anders gestaltete Karte verwendet wurde.
Gerichtet ist die 1939 gelaufene Ansichtskarte an einen Lehrer, welcher an einer seinerzeit als "Horst-Wessel-Schule" bezeichneten Schule in Neuss tätig war. Der aktuelle Internet Auftritt dieser jetzt den Namen Erasmus Gymnasium Grevenbroich führenden Schule stellt anschaulich dar, wie zur Zeit der Nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland die Nazis unmittelbar nach der sogenannten Machtergreifung alle Bereiche des öffentlichen Lebens mit ihrer Ideologie überzogen.

1936 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche b

1936 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche St. Bartholomäus zu Wilster
1936 Händler mit seinem von einem Pferd gezogenen Verkaufswagen in der Straße Op de Göten in der Stadt Wilster

1936 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche
Blick durch die kurze Straße auf die seinerzeit noch von hohen Kastanienbäumen umsäumte Kirche St. Bartholomäus am Markt.
Links das Alte Rathaus, davor das ebenfalls in Fachwerkbauweise errichtete Alte Balkenhaus, welches leider 1960 ersatzlos abgebrochen wurde. Das war ein Verlust für das Stadtbild, denn damit verlor Wilster ein Stück seiner Identität. Dieser Prozeß setzt sich bis heute schleichend fort. Natürlich entwickelt sich die Stadt stetig baulich weiter – und das ist auch gut so. Der Fortschritt aber sollte sensibler vonstatten gehen, insbesondere dann, wenn Veränderungen an den das Ortsbild prägenden und der Stadt Identität gebenden Gebäuden notwendig werden.
Rechts an der Ecke zur Schmiedestraße bzw. ehemaligen Johannisstraße steht das Geschäftshaus des Goldschmiedes Mohr; das Haus wurde im Jahre 1972 im Zuge der Stadtsanierung abgebrochen.
Vor dem jenseits des seinerzeit noch offen Stadtdurchgangs der Wilsterau stehenden Gasthaus „Holsteinischen Haus“ ist über den ehemaligen Zugang zur Wilsterau eine hölzerne Veranda errichtet worden.
Auf der linken Straßenseite hält ein Händler mit seinem von einem Pferd gezogenen Verkaufswagen (sh. Detail Bild 2).

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1801 AK
Anmerkung: Die Ansichtskarte unterscheidet sich von der bereits vorgestellten Variante mit identischem Foto durch den veränderten Aufdruck.

 

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