Alte Postkarten aus Wilster

Folgende Objekte möchte ich besonders hervorheben

1964 Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt Wilster

1964 Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt Wilster
1964 Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt Wilster

1964 Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt.
Vom Audeich (von der Schottbrücke bis zur Mühlenbrücke entlang der im Mittelalter (1483) gegrabenen Sielwettern, dem heutigen Hauptarm der Wilsterau) Blick auf Wilster und die gedrängt die alles überragende Kirche umstehenden Häuser.
Die Weide im Vordergrund wurde im Rahmen der Stadtsanierung als sogenanntes Sanierungsausweichgelände in einem unorganischen Konglomerat aus Hochhäusern, Einfamilienhäusern und Gewerbebetrieben bebaut – ein künftiger Sanierungsfall.
Der Blick vom Audeich aus auf die St. Bartholomäus-Kirche und ihren spitzen die Stadt überragenden Turm inmitten der sie eng umstehenden Häuser ist heute durch die in den 1970er Jahren errichteten Häuser an der Au verstellt.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt, Dortmund

Die 20 neuesten Objekte

1955 Deich an der Elbe vor Brokdorf (Ex)

1955 Deich an der Elbe vor Brokdorf

1955 Deich an der Elbe vor Brokdorf
Der handschriftliche Eintrag auf der Bildseite der Karte lautet: Dörflein hinterm Deich.
Die in Windungen verlaufende Deichlinie kündet von den Mühen vorheriger Generationen zur Erhaltung und stetigen Verbesserung des Deiches. Bei den in weiter zurück liegender Vergangenheit immer wieder vorkommenden Deichbrüchen wurde bei der Wiederherstellung des Deiches der an der Bruchstelle entstandene tiefe Kolk zumeist umdeicht. Hieraus erklären sich die zahlreichen überraschenden Windungen in der Linienführung früherer Deiche an den Flüssen, wie sie heute noch z.B. an der Stör betrachtet werden können. Erst in der Neuzeit haben durch den Einsatz moderner Baumaschinen verbesserte Möglichkeiten den heutigen Zustand der Elbdeiche bewirkt.
Das gegenwärtig etwa tausend Einwohner zählende Kirchdorf Brokdorf zieht sich langgestreckt entlang dem Deich der Elbe.
Das zu den Außenkirchspielen der Wilstermarsch gehörende Brokdorf ist als das Dorf "im Bruch" 1283 in einer Schenkungsurkunde des Grafen Gerhard I. an das Kloster Neumünster erwähnt.
Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.

Bildrechte: nicht bekannt; sogen. private Postkarte
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung.

1900 Brokdorf an der Elbe - Gasthaus, Deich Mühle, Leuchtturm, Kirche (Ex)

1903 Brokdorf an der Elbe - Gasthaus, Deich Mühle, Leuchtturm, Kirche

1900 Brokdorf an der Elbe - Gasthaus, Deich Mühle, Leuchtturm, Kirche
Die Farb-Lithographie zeigt
oben: Deich der Elbe mit der auf dessen Krone stehenden sogenannten Deichmühle.
Die Deichkrone ist überbreit als Promenade für Spaziergänger dargestellt.
Auf der Elbe verkehren Dampfschiffe und ein Fracht-Ewer.
mittig links: Der seit etwa 1876 betriebene Gasthof "Zur schönen Aussicht" stand in der Kirchducht 10. Das zu der Zeit von Johannes Claußen bewirtschaftete Anwesen brannte am 30.12.1924 bei einem Schadensfeuer völlig ab und wurde nicht wieder aufgebaut.
mittig rechts: Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.
unten: Der auf dem Elbdeich stehende alte Leuchtturm wurde im Jahr 1911 beseitigt.
Die auf der vorgestellten Ansichtskarte für das Dorf verwendete Schreibweise lautet Brockdorf (mit ck), wie es auch der heute noch zumeist gebrauchten Sprechweise entspricht. Vor reichlich einem Jahrhundert schrieben viele der damaligen Einwohner Brokdorfs den Namen ihres Dorfes mit "ck", während Dritte die heutige Schreibweise benutzten, die sich später allgemein durchsetzte.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1916 Brokdorf - Kirche, Leuchtturm, Segelschiffe auf der Elbe (Ex)

1916 Brokdorf - Kirche, Leuchtturm, Segelschiffe auf der Elbe

1916 Brokdorf - Kirche, Leuchtturm, Segelschiffe auf der Elbe
mittig: Das 1911 als Turm in Gitterkonstruktion gebaute Oberfeuer des Richtfeuers Brokdorf – der Turm war bis 1982 in Betrieb. Das Richtfeuer in Brokdorf ist 1889 eingerichtet worden; das Oberfeuer zunächst als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus. 1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt.
links ein für das Revier auf Elbe, Stör und Wilsterau so typischen Frachtewer;
rechts ein Dreimasttoppsegelschoner.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung.

1952 Deichstraße - Gasthof Zur Wende

1952 Gasthof Zur Wende an der Deichstraße in der Stadt Wilster
1951 Gasthof Zur Wende an der Deichstraße in der Stadt Wilster

1952 Deichstraße - Gasthof Zur Wende
Die Gaststätte wurde betrieben von dem Ehepaar Wilhelm und Tine Harders bis Mitte der 1950er Jahre.
Das Foto (Bild 1) zeigt die Wirtin Tine Harders in der Haustür der Gaststätte.
Zur damaligen Zeit gab es in Wilster eine Vielzahl kleinerer Gaststätten - allein in der Deichstraße bestanden: "Konzerthaus Jacobs", "Zur Wende", Gaststätte von Max Brandt; zuvor hatten an der Einmündung zum Markt das "Wilstermarsch-Haus" und an der Wende die "Waffenhalle" bestanden.
In der kleinen sehr behaglichen Gaststätte "Zur Wende" trafen sich unterschiedliche Gruppen regelmäßig zum Abendschoppen.
sh. hierzu einen Auszug aus den Jugenderinnerungen des Begründers von "mein-wilster" aus der Zeit um 1953:
"In der an der Wende gelegenen Gaststätte „Zur Wende“ des Gastwirts Harders trafen sich einmal pro Woche einige Handwerksmeister zu einem kurzen Abendschoppen. Meine Mutter bat mich, meinem auch dort weilenden Vater zu sagen, daß es Zeit für das Abendbrot sei. Ich hatte an diesem Tag wieder eine Ladung der von mir gezüchteten Meerschweinchen abgeliefert, weshalb nach meinem Eintreffen mein Vater mich fragte, „Na, watt häst du för dien Swien kregen“ (Na, wieviel [Erlös] hast du für Deine Schweine bekommen?). Ein auf der Ofenbank bei einem Grog sitzender Bauer fuhr mit einem Ruck und mit der Frage „Watt, wo?“ auf, als ich mit „eins fünfunddreißig“ (1,35 DM) antwortete. Für Schlachtschweine lag damals der gute Preis für ein Kilogramm Lebendgewicht bei 1,28 DM. Da wäre der Erlös von 1,35 DM natürlich für jeden Bauern geradezu traumhaft gewesen. Mit einem enttäuschten „Ach so“ nahm der Bauer wieder Platz auf der Ofenbank, als er über den tatsächlichen Sachverhalt aufgeklärt wurde. Er mußte sich aber das Gelächter und den freundlichen Spott der anwesenden Handwerksmeister anhören."
Bild 2 zeigt das Gebäude der Gaststätte und die angrenzenden Häuser. Der ganz links vorsichtig um die Ecke schauende kleine Junge ist der Begründer von mein-wilster.

Bildrechte:
Bild 1: Familie Witt; das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn Jörn Witt, Glückstadt, welcher ein Enkel des Wirtspaares ist.
Bild 2: vermutlich Werner Behning, Wilster

1908 Saal im Konzerthaus an der Deichstraße

1908 Saal im Konzerthaus an der Deichstraße in der Stadt Wilster
1908 Saal im Konzerthaus an der Deichstraße in der Stadt Wilster

1908 Saal im "Konzerthaus" an der Deichstraße; Wappen der Stadt Wilster.
Die Gaststätte "Konzerthaus" wurde seinerzeit von H. Nottelmann betrieben. Die Gaststätte war von Beginn an immer im Eigentum der Familie Hinrich Feldmann, welcher das Haus mit dem Saal erbauen ließ. H. Feldmann starb Ende der dreißiger Jahre. Seine mit Heinrich Jacobs verheiratete Nichte Dora Feldmann übernahm mit ihrem Ehemann danach die Gaststätte.
Noch in den 1950er Jahren wurden auf der kleinen Bühne des Saales Theateraufführungen veranstaltet.
Darüber hinaus wurden unterschiedliche Veranstaltungen - u.a. Versammlungen und Tanzveranstaltungen - auf dem Saal durchgeführt. Die Gaststätte war über die Dauer vieler Jahrzehnte Versammlungslokal der Wilsteraner Sozialdemokraten.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1836 AK

1905 Vaalermoor - Denkmal zur Erinnerung an den Deutsch- Französischen Krieg 1870/71

2016 Vaalermoor - Denkmal zur Erinnerung an den Deutsch- Französischen Krieg 1870/71
2016 Vaalermoor - Denkmal zur Erinnerung an den Deutsch- Französischen Krieg 1870/71
1905 Vaalermoor - Denkmal zur Erinnerung an den Deutsch- Französischen Krieg 1870/71

1905 Vaalermoor - Denkmal zur Erinnerung an den Deutsch- Französischen Krieg 1870/71
Das im Jahre 1905 neben der Schule Vaalermoor errichtete Denkmal zur Erinnerung an den Deutsch/Französischen Krieg von 1870/71; Inschrift: "Dem tapferen Heere", ist heute noch vorhanden.
Die Fotos 1 und 2 zeigen aktuelle Details des Denkmals;
Bild 3 (von einer alten Ansichtskarte) zeigt das Denkmal kurz nach seiner Errichtung.

Bildrechte:
Bilder 1 und 2: Johannes Göttsche, Ecklak
Bild 3: Karl Kuskop, Wilster

1918 Bürgermeister Garten mit Badehaus b

1918 Badehaus im Bürgermeister Garten der Stadt Wilster

1918 Bürgermeister Garten mit Badehaus
Das schon lange nicht mehr vorhandene Kleine Gartenhaus – auch Badehaus genannt - lag im hinteren Teil des Gartens (Bürgermeistergarten bzw. Rathausgarten) an einem kleinen Teich.
Weiter vorne im Garten lag das ebenfalls heute nicht mehr vorhandene (im II. WK durch eine Bombe zerstörte) Große Gartenhaus.
Während der überwiegende Teil des Gartens in klassischem französischem Stil angelegt wurde, ist der hintere Teil mehr als Landschaftsgarten konzeptioniert.

Anmerkung: Die Stadt Wilster hat später (Beschluß des Magistrates v. 19.04.1933) der örtlichen Hitler-Jugend das Kleine Gartenhaus im Bürgermeister-Garten zur Nutzung überlassen. Am „Tag der Hitler-Jugend“ am 15.10.1933 ist das Haus vom damaligen Braunschweiger Ministerpräsidenten (er war von 1919 bis 1926 an der Mittelschule Wilster als Lehrer tätig gewesen und war früh in der Nazi-Partei tätig) als „Dietrich-Klagges-Heim“ getauft worden.

Bildrechte: Verlag F. Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1835 AK
Anmerkung: Die Ansichtskarte hat gegenüber der gleichfalls vorgestellten und ansonsten fast identischen Version veränderte Aufdrucke sowohl auf Bild- als auch Anschriftseite.

1925 Dietrich Klagges (* 1891, + 1971) - ein dunkles Kapitel

Dietrich Klagges (* 1891, + 1971) - ein zeitweilig in der Stadt Wilster tätiger Antisemit und Rassist
Dietrich Klagges (* 1891, + 1971) - ein zeitweilig in der Stadt Wilster tätiger Antisemit und Rassist
Dietrich Klagges (* 1891, + 1971) - ein zeitweilig in der Stadt Wilster tätiger Antisemit und Rassist
Dietrich Klagges (* 1891, + 1971) - ein zeitweilig in der Stadt Wilster tätiger Antisemit und Rassist

Dietrich Klagges, geboren am 01.02.1891 in Soest; gestorben am 12.11.1971 in Bad Harzburg
war ein zeitweilig in der Stadt Wilster als Lehrer tätiger und auch wohnhafter Antisemit und Rassist, der sich sehr früh bei den Nationalsozialisten engagierte und bereits 1925 in Wilster eine Ortsgruppe der Nazi-Partei gründete.
Auf ihn kann die Stadt Wilster nicht stolz sein, auch wenn er für einen entscheidenden Moment im Weltgeschehen verantwortlich war! Er war es nämlich, der wenige Jahre nach seinem Fortzug aus Wilster den staatenlosen Adolf Hitler (dieser hatte 1925 die österreichische Staatsbürgerschaft abgegeben) durch dessen Aufnahme in den Staatsdienst die Einbürgerung ermöglichte. Erst die deutsche Staatsbürgerschaft ermöglichte es Hitler, bei der Wahl des Reichspräsidenten zu kandidieren!
Die Folgen sind bekannt!
Mehr zu dem Vorgang und zu der Person Dietrich Klagges kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1905 Ölgemälde: Stadt Wilster, Wilsterau, Stadt-Mühle, Meierei, Audeich

1905 Ölgemälde: Stadt Wilster, Wilsterau, Stadt-Mühle, Meierei, Audeich
1905 Ölgemälde: Stadt Wilster, Wilsterau, Stadt-Mühle, Meierei, Audeich

1905 Ölgemälde: Stadt Wilster, Wilsterau, Stadt-Mühle, Meierei, Audeich
Das um 1905 entstandene Ölgemälde wurde gefertigt vom damaligen in Wilster tätigen Malermeister Johannes Huusfeldt.
Es zeigt einen Blick über die Wilsterau vom Audeich bei der Mühlenbrücke auf die Stadtmühle und im Hintergrund auf die Stadt Wilster mit ihrer vom schlanken Turm der Kirche St. Bartholomäus dominierte Silhouette.
Im Vordergrund ein Lastkahn auf der Wilsterau.
Die Stadt Mühle wurde als Windmühle und als Dampfmühle betrieben. Dem Betrieb war neben einer Meierei und Fettkäserei auch eine Mästerei sowie eine Schlachterei und Wurstfabrik angegliedert. Als besonderes Produkt fertigte der Betrieb den Wilstermarsch Käse.
Die Stadt Mühle - die Straße Stadtmühlen Weg erhielt später nach ihr den Namen - wurde 1939 abgebrochen. In den Gebäuden wurde danach von 1943 bis 1952 die Konservenfabrik VITAMO betrieben.
Die Stadt Mühle war ursprünglich eine königlich privilegierte Mühle. König Christian III. hat gemäß einer vom 10. März 1540 datierten und in Rendsburg ausgestellten Urkunde seinem Hofmeister, Amtmann zu Steinburg und Rat Johann Rantzau, Ritter, wegen des Mangels an Windmühlen in der Wilstermarsch je eine Windmühle im Kirchspiel St. Margarethen, im Kirchspiel Beidenfleth und vor Wilster zu bauen gestattet. Gleichzeitig hat er verboten, neben diese Mühlen andere zu bauen, "dewile wy genanten dre molen gnediklik den wint vorgunnet hebben und de molengeste ehn nicht schollen vorbaden werden."

1980 Einweihung des Schwimmbads in Brokdorf

1980 Einweihung des Schwimmbads in Brokdorf durch Dr. Uwe Barschel, Innnenminister und späterer Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein
1980 Einweihung des Schwimmbads in Brokdorf
1984 Schwimmbad Brokdorf

1980 Brokdorf - Schwimmbad Einweihung
Das Schwimmbad Brokdorf wurde am 16. Mai 1980 durch den später unrühmlich bekannt gewordenen damaligen Schleswig-Holsteinischen Innenminister und späteren (ab 1982) Ministerpräsidenten Dr. Uwe Barschel eingeweiht.
Die kleine Gemeinde verfügte infolge der auf ihrem Gebiet erfolgten Errichtung des Kernkraftwerkes Brokdorf (Baubeginn 1975, in Betrieb genommen 1986) über hohe Steuereinkünfte, welche angesichts ihrer nur etwa 1.000 Einwohner auch zum Bau ungewöhnlich kostspieliger kommunaler Anlagen verwendet wurden.
Hier gibt es mehr Informationen zum Freibad an Diek

Bildrechte:
Bild 1 und 2: Karl Kautz, Brokdorf
Bild 3: Verlag E. Paske, Heide

1984 Brokdorf - Kirche St. Nicolaus, Schwimmbad, Elbe

1984 Brokdorf - Kirche St. Nicolaus, Schwimmbad, Elbe
1984 Schwimmbad in Brokdorf an der Elbe
1884 Elbe bei Brokdorf

1984 Brokdorf - Kirche St. Nicolaus, Schwimmbad, Elbe
links: Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt. Der Turm der nahe dem Deich der Elbe gelegenen Kirche ragt weit über diesen hinaus und grüßt zum jenseitigen Ufer – freundlicher als das im Jahre 1986 in Betrieb genommene Kernkraftwerk Brokdorf, welches heute die Kulisse des Dorfes dominiert.
rechts oben (Bild 2): Das Schwimmbad Brokdorf wurde am 16. Mai 1980 durch den später unrühmlich bekannt gewordenen damaligen Schleswig-Holsteinischen Ministerpräsidenten Dr. Uwe Barschel eingeweiht.
Die kleine Gemeinde verfügte infolge der auf ihrem Gebiet erfolgten Errichtung des Kernkraftwerkes Brokdorf (Baubeginn 1975, in Betrieb genommen 1986) über hohe Steuereinkünfte, welche angesichts ihrer nur etwa 1.000 Einwohner auch zum Bau ungewöhnlich kostspieliger kommunaler Anlagen verwendet wurden.
rechts unten (Bild 3): Vom Deich der hier in einem weiten zum Holsteiner Ufer hin gekrümmten Bogen verlaufenden Elbe bei Brokdorf geht bei klarer Sicht der Blick stromauf bis Stadersand und stromab in den Mündungstrichter des mächtigen Stromes. Bei Brunsbüttel sind am rechten Ufer der Elbe das dortige Industriegebiet sowie das seit 2007 heruntergefahrene und seit 2012 stillgelegte Kernkraftwerk Brunsbüttel erkennbar.

Bildrechte: Verlag E. Paske, Heide
Reg. mein-wilster: 1837 AK

1904 St. Margarethen - Gasthaus Franzenburg

1904 St. Margarethen - Gasthaus Franzenburg
1904 St. Margarethen - Gasthaus Franzenburg
1904 St. Margarethen - Gasthaus Franzenburg

1904 St. Margarethen - Gasthaus Franzenburg.
Das Gebäude des Gasthauses Franzenburg, Dorfstraße 23, stand unmittelbar am Deich der Elbe. Das Haus brannte 1964 bei einem Schadenfeuer ab und an seiner Stelle wurde danach ein Hotel und Restaurant errichtet, welches zunächst den Namen "Seestern" führte und danach "Margarethen-Hof" genannt wurde.
Zu dem Gasthaus gehörte seinerzeit ein idyllischer Garten mit schattigen Sitzplätzen unter hohen Bäumen.
Aus Gründen des Deichschutzes und der Deichverteidigung ist es aus heutiger Sicht undenkbar, dass in einen Hauptdeich dort nicht zwingend erforderliche Gebäude hineingebaut werden; zulässig wären nur Bauwerke wie z.B. Schleusen, Siele, Schöpfwerke. Gleichfalls nicht tolerierbar ist es, wenn auf der Deichböschung Bäume aufwachsen, so wie es seinerzeit der Fall war (sh. Bild 3)

Bildrechte: Heinrich Struck, Krempe
Reg. mein-wilster: 1833 AK

1948 Amtsgericht Wilster

1948 Brief des Amtsgerichts Wilster an das Kreisjugendamt in Itzehoe
1900 Königliches Amtsgericht in der Stadt Wilster
1885 DIANA-Bad an der Rathausstraße, Standort des Amtsgericht Wilster in der Zeit von 1950 bis 1975
1867 Lacksiegel des Königlich Preußischen Amtsgericht Wilster

1948 Brief des Amtsgerichts Wilster an das Kreisjugendamt in Itzehoe.
Bis 1975 hat in Wilster ein Amtsgericht bestanden. Dieses war 1867 (nachdem Holstein preußische Provinz geworden war, nach vorheriger Loslösung von Dänemark 1864) eingerichtet worden.
Es war zunächst als "Königliches Amtsgericht Wilster" untergebracht in einem Gebäude, welches an der Einmündung des Klosterhof in den Rathausplatz stand (vgl. Bild 2). Leider fiel das historische Gebäude 1996 dem Ausbau des Klosterhof als innerörtliche Umgehungsstraße zum Opfer, obwohl bei geschickter Trassierung der Straße das Haus hätte erhalten werden können.
In der Zeit von 1950 bis 1974 war das Amtsgericht Wilster an der unteren Rathausstraße im Gebäude des vormaligen DIANA-Bad (vgl. Bild 3) untergebracht.
Bild 4: Lacksiegel des Königlich Preußischen Amtsgericht Wilster aus dem Jahr 1867

1948 Volksschule Wilster

1948 Volksschule Wilster an das Schulamt des Kreises Steinburg in Itzehoe
1916 Gebäude der Mädchenschule in der Stadt Wilster
1916 Gebäude der Knabenschule in der Stadt Wilster
1950 Gebäude der Volksschule in der Stadt Wilster

1948 Brief der Volksschule Wilster an das Schulamt des Kreises Steinburg in Itzehoe.
Im ersten Jahrzehnt der Nachkriegszeit nach 1945 hatte die Volksschule Wilster sich ganz besonderen Herausforderungen zu stellen. Die Zahl der Einwohner der kleinen Stadt war seinerzeit durch den Zuzug von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen ganz erheblich gestiegen, sie war gegenüber heute das Doppelte höher; bei der Anzahl der Schüler war das Verhältnis noch gravierender. Die Anzahl der Räumlichkeiten, der Lehrer und der Materialien hingegen war an der Schule beschränkt.
Die Volksschule Wilster war aus den zuerst auch räumlich von einander getrennten städtischen Schulen jeweils für Mädchen und für Knaben entstanden. Bild 4 zeigt die Schulgebäude im Jahr 1950.
An der Straße Landrecht war bereits 1898 ein Gebäude für die damalige Mädchenschule errichtet worden (Bild 2). In Nachbarschaft zu diesem Gebäude wurde 1913 ein weiteres Gebäude als Knabenschule (Bild 3) errichtet. Mit Beginn der Nutzung dieses Gebäudes wurden die Mädchenschule und die Knabenschule zusammen gelegt. Die Knabenschule hatte zuvor in dem heute nicht mehr vorhandenen und 1885 gebauten Schulgebäude am Stadtpark bestanden, in welches die am 03.04.1913 neu gegründete Mittelschule Wilster einzog.
In der Folge der im Zusammenhang mit der im Jahrzehnt zwischen 1963 und 1973 betriebenen Auflösung kleiner Schulen - der sogenannten "Dorfschulen" - entstanden in Schleswig-Holstein die Dörfergemeinschaftsschulen. Eine derartige Schule war danach auch die Hauptschule Wilster, welche aus der Volksschule in der Stadt Wilster und den Schulen benachbarter Landgemeinden entstand. Die Volksschule Wilster führte seit 1966 die Bezeichnung "Wolfgang-Ratke-Schule"
Der 1969 gegründete Schulverband Wilstermarsch ließ in Wilster das Gebäude für die Hauptschule errichten, an welches 1978/79 der Anbau für die Realschule angebaut wurde.

1948 Volksschule Averfleth in der Gemeinde Neuendorf

1948 Brief der Volksschule Averfleth in der Gemeinde Neuendorf bei Wilster
1911 Gebäude der Volksschule Averfleth in der Gemeinde Neuendorf bei Wilster

1948 Brief der Volksschule Averfleth an die Kreisverwaltung des Kreises Steinburg in Itzehoe.
Die Schule in Averfleth wurde mit dem 31. Juli 1972 geschlossen. Sie war zu dem Zeitpunkt die letzte Schule des damaligen Schulverbandes Neuendorf-Sachsenbande-Aebtissinwisch und an ihr wurden noch 28 Schüler in einer einzigen Klasse beschult.
In den Orten der Wilstermarsch bestanden in der Vergangenheit sehr viele kleine Dorfschulen. Nachdem zunächst eine gewisse Konzentration vorgenommen worden war, wurden erst zu Beginn der 1970er Jahre die kleinen Dorfschulen geschlossen. Seither wird das Gebäude als Wohnhaus genutzt.
Bild 2 zeigt das Schulgebäude Averfleth im Jahr 1915 mit dem Lehrer Rieken, welcher dort von 1897 bis 1929 tätig war.
Außer den Schulen in den Kirchorten Wilster, St. Margarethen, Brokdorf, Wewelsfleth, Beidenfleth und Heiligenstedten gab es in der Wilstermarsch in der Vergangenheit solche in:
- Aebtissinwisch
- Arentsee
- Averfleth
- Büttel
- Dammfleth
- Ecklak
- Hackeboe
- Hochfeld
- Hollerwettern
- Honigfleth
- Kudensee
- Landscheide
- Nortorf
- Rumfleth (Diekdorf)
- Sachsenbande
- Schotten
- Vorderneuendorf
Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Schulen hatten zumeist nur eine Klasse, in welcher von einem Lehrer alle Jahrgänge unterrichtet wurden.
Die Vielzahl der Schulen in der Wilstermarsch war dem Umstand geschuldet, dass die Verkehrsmöglichkeiten früher sehr beschränkt waren und den Schülern ein unzumutbar langer Fussweg erspart werden mußte.

1910 St. Margarethen - Gasthof Franzenburg, Deichhäuser, Dorfstraße

1910 St. Margarethen - Gasthof Franzenburg, Deichhäuser, Dorfstraße
1910 Gasthof Franzenburg in St. Margarethen in der Wilstermarsch
1910 Dorfstraße in St. Margarethen in der Wilstermarsch

1910 St. Margarethen - Gasthof Franzenburg, Deichhäuser, Dorfstraße
oben (Bild 2): Gasthaus Franzenburg; das Gebäude Dorfstraße 23 stand unmittelbar am Deich der Elbe.
Rechts vor dem Gebäude ist das erste von einem in St. Margarethen wohnhaften Einwohner gehaltene Kraftfahrzeug zu erkennen.
Das Gasthaus hielt seinerzeit für die mit der von Pferden gezogenen Kutsche Reisenden eine sogenannte Durchfahrt als Ausspann bereit.
Die Gebäude des Gasthofes „Zur Franzenburg“ brannte 1964 bei einem Schadenfeuer ab und an seiner Stelle wurde danach ein Hotel und Restaurant errichtet, welches zunächst den Namen "Seestern" führte und danach "Margarethen-Hof" genannt wurde.
mittig: Von den Wiesen des Vorlandes aus gesehen die sogenannten Deichhäuser auf dem Deich der Elbe bei St. Margarethen. Nach der Sturmflut von 1976 wurde in diesem Bereich eine Vordeichung vorgenommen.
unten (Bild 3): Blick vom Deich auf Gebäude an der Dorfstraße und die im Hintergrund stehende dem Dorf ihren Namen gebende und der Heiligen Margaretha geweihten Kirche.
Die Dorfstraße im Zuge der heutigen B 431 führt rechts Richtung Brokdorf sowie nach links zu ihrer Einmündung in die Hauptstraße.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1832 AK

1965 Rumflether Straße, Rumflether Deich (Ex)

1965 Straßen Rumflether Straße und Rumflether Deich in der Stadt Wilster
1965 Straße Rumflether Deich in der Stadt Wilster
1965 Rumflether Straße in der Stadt Wilster
2013 Rumflether Straße in der Stadt Wilster

1965 Rumflether Straße, Rumflether Deich
oben (Bild 3 und 4): Rumflether Straße; Blick stadtauswärts.
In dem Gebäude rechts im Vordergrund betrieb seinerzeit das Ehepaar Alfred und Sylvia Wolfgramm einen kleinen Kolonialwaren-Laden, einen sogenannten Tante Emma Laden, den es so heute nicht mehr gibt.
Im Hintergrund steigt die Straße leicht an - das ist der Bereich, in welchem der ursprüngliche Deich (er führte an der jetzigen Straße Rumflether Deich entlang) der Wilsterau die Straße quert.
Das ganz hinten rechts stehende und zur Rumflether Mühle gehörende Wohnhaus der Familie Martens ist gut erkennbar, ebenso das davor stehende und mit seinen zwei Giebeln sehr markante Haus der Familie Falkenberg.
unten: Rumflether Deich. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war die Straße noch nicht durchgehend bebaut; vorwiegend die Bebauung auf der nördlichen Straßenseite erfolgte erst in den 1960er Jahren.
Die Straße Rumfletherdeich verläuft parallel zu dem heute in der Örtlichkeit für Aussenstehende kaum noch erkennbaren und mit Häusern bestandenen Rumflether Deich der Wilsterau. Hier verlief bis in das späte Mittelalter die Wilsterau, bis der schnurgerade Verlauf des Gewässers von der Rumflether Brücke bis zum Goldbogen gegraben wurde. Ursprünglich verlief die Wilsterau in einem großen Mäander vom Goldbogen zum Dückerstieg, sodann in Bögen entlang der heutigen nach Burg führenden Landstraße bei Hackeboe - aufmerksame Beobachter können auch heute noch nahe der Landstraße Fragmente des alten Deiches der Wilsterau im Gelände erkennen - und schlußendlich am Rumflether Deich (daher der Name dieser Straße) entlang wieder zurück zu ihrem alten Verlauf.

Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung
Bildrechte Vergleichsfoto Bild 4: Helmut Hoyer, Wilster

1980 Herrenhaus Julianka in Heiligenstedten

1980 - Heilgenstedten - Werbekarte Hotel-Restaurant im ehemaligen Herrenhaus Julianka
1980 - Heilgenstedten - Werbekarte Hotel-Restaurant im ehemaligen Herrenhaus Julianka
1980 Heiligenstedten - Restaurant im Hotel-Restaurant im ehemaligen Herrenhaus Julianka
1980 - Heilgenstedten - Werbekarte Hotel-Restaurant im ehemaligen Herrenhaus Julianka

1980 Hotel-Restaurant mit Schwimmbad und Sauna im ehemaligen Herrenhaus Julianka in Heiligenstedten.
Bei Julianka steigen die Erhebungen der Geest aus der Wilstermarsch auf. Der Ortsteil Julianka der Gemeinde Heiligenstedten ist benannt nach dem ehemaligen Gut „Julianca“, welches aus einem Meier-Hof des vormaligen Zistersienserinnen-Klosters Itzehoe hervorgegangen war; es war 1819 so nach der Prinzessin Juliane von Hessen (Äbtissin des Klosters von 1810 bis 1860) genannt worden und führte zuvor den Namen Büttel. Die Flächen des Gutes sind 1935 aufgesiedelt worden, wobei insgesamt sieben unterschiedlich große Neusiedlerstellen geschaffen wurden.
Das Herrenhaus war nach dem I. Weltkrieg neu erbaut worden, nachdem das mit Reeth gedeckte Vorgängergebäude abgebrannt war.
In der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur richtete der Obergau Schleswig-Holstein des BDM (Bund Deutscher Mädel) ab April 1936 in dem ehemaligen Herrenhaus eine Schule für BDM-Führerinnen ein; bereits kurz nach Ausbruch des von den Nazis angezettelten II. Weltkrieges wurde das Gebäude zeitweilig als Lazarett genutzt. Nach 1945 erlebte das schöne Gebäude eine sehr wechselvolle Geschichte. Es diente zunächst als Unterkunft für Flüchtlinge, wurde dann als Kreiskinderheim genutzt, danach für Wohnungen und einen Gewerbebetrieb.
1972 wurde das ehemalge Herrenhaus von einem Gastronomen erworben, der es renovieren ließ und in ihm ein Hotel-Restaurant betrieb; 1983 wurde es durch ein Schadensfeuer zerstört.

Bildrechte: Es handelt sich um eine vom damaligen Betreiber des Hotel-Restaurants JULIANKA aufgelegte Werbekarte
Reg. mein-wilster 1834 WK

1980 Wewelsfleth - Ortskern, Kirchspielsvogtei, Schulgebäude, Stör und Peters Werft

1980 Wewelsfleth - Ortskern, Kirchspielsvogtei, Schulgebäude, Stör und Peters Werft
1980 Wewelsfleth - 1698 erbautes gebäude der früheren Kirchspielsvogtei; heute Alfred-Döblin-Haus
1980 Wewelsfleth - Stör und Peters Werft

1980 Wewelsfleth - Ortskern, Kirchspielsvogtei, Schulgebäude, Stör und Peters Werft
links oben: geschnitztes Hinweisschild "Gemeinde - Zentrum"
rechts oben (Bild 2): ehemalige Kirchspielvogtei; das 1698 erbaute Gebäude wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller). Daneben rechts das EDEKA Kaufhaus H. Szymanski.
links unten: Schulgebäude; es wurde 1929 auf dem ehemaligen und von der Gemeinde eingetauschten ehemaligen Pastoratsland errichtet.
rechts unten (Bild 3): Stör und Peters-Werft

Bildrechte: Verlag E. Paske, Heide
Der Vertrieb der Karte erfolgte durch das EDEKA Kaufhaus H. Szymanski, Wewelsfleth
Reg. mein-wilster: 1831 AK

1980 Wewelsfleth - Peters Werft, Trinitatis Kirche , Stör Sperrwerk

1980 Wewelsfleth - Peters Werft, Trinitatis Kirche , Stör Sperrwerk
1880 Wewelsfleth - Dock und Portalkran der Peters Werft.
1880 Wewelsfleth - Sperrwerk an der Mündung der Stör in die Elbe

1980 Wewelsfleth 1980 Wewelsfleth - Peters Werft, Trinitatis Kirche, Neubaugebiet, Stör Sperrwerk.
links oben (Bild 2): Dock und Portalkran der Peters Werft.
rechts oben: Trinitatis Kirche. Die Kirche wurde 1503 fertuggestellt; sie führte bis zur Reformation den Namen Willihardus-Kirche (nach Willehard, dem Missionar der Friesen).
Nach der Reformation wurde die Kirche der Dreieinigkeit (Einheit von Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist) geweiht, sie heißt seither Trinitatis-Kirche. Westlich der Kirche steht ihr aus dem Jahr 1817 stammende achteckige hölzerne Glockenturm, welcher jedoch Vorgänger hatte.
links unten: Neubausiedlung im Bereich der Straßen Achtern Dörp und Uhrendorf; auf der hier noch freien Fläche befindet sich heute die Senioren-Wohnanlage.
rechts unten (Bild 3): Das in den Jahren 1971 bis 1974 erbaute Sperrwerk an der Mündung der Stör in die Elbe.

Bildrechte: Verlag E. Paske, Heide
Der Vertrieb der Ansichtskarte erfolgte durch das EDEKA Kaufhaus H. Szymanski, Wewelsfleth
Reg. mein-wilster: 1830 AK

 

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