Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Allee, Brook, Mühlenstraße

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1880 Rathausstraße und Turmhaus an der Einmündung der Allee

1880 Rathausstraße und Turmhaus an der Einmündung der Allee.
An der Einmündung der Straße Allee in die Rathausstraße stand bereits vor 130 Jahren das markante Turmhaus.

Bildrechte: Hans Peter Mohr
Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1880 Stadt Mühle an der Mühlenstraße

1904 Stadt Mühle an der nach ihr benannten Mühlenstraße;
auch die Mühlen-Brücke über die Wilsterau ist nach ihr benannt, gleichfalls die heutige Straße Stadtmühlen Weg.
Die Stadt Mühle wurde im Jahre 1939 abgebrochen.
Die Stadt Mühle war 1545 aus der Stadt heraus an den Standort einer alten Mühlenwarft an der Mühlenstraße (im Bereich des Dodenkoper Rechts) vor die Stadt verlegt worden; vorher stand die Stadt Mühle in der Stadt an der Ecke Blumenstraße und Rathausstraße (vorher Lange Straße oder Bäckerstraße).
Die Stadt Mühle war eine königlich privligierte Mühle. König Christian III. hat gemäß einer vom 10. März 1540 datierten und in Rendsburg ausgestellten Urkunde seinem Hofmeister, Amtmann zu Steinburg und Rat Johann Rantzau, Ritter, wegen des Mangels an Windmühlen in der Wilstermarsch je eine Windmühle im Kirchspiel St. Margarethen, im Kirchspiel beidenfleth und vor Wilster zu bauen gestattet. Gleichzeitig hat er verboten, neben diese Mühlen andere zu bauen, "dewile wy genanten dre molen gnediklik den wint vorgunnet hebben und de molengeste ehn nicht schollen vorbaden werden." Absolute Herrscher verfügten damals auch über den Wind!
Die Mühle ist nach ihrer Bauart ein sogenannter Galerie-Holländer.
Hier gibt es mehr Informationen zur Holländer Windmühle

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1895 Steinmetzbetrieb an der Allee

1895 Allee, Steinmetzbetrieb
Blick von der Straße Allee zur Rathausstraße, mit dem an der Einmündung stehenden Turmhaus.
Rechts der Steinmetzbetrieb, welcher 1913 von Albert Stechemesser übernommen wurde.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1907 Allee mit der Schweinsbrücke

1907 Blick von der Straße Allee über die Schweinsbrücke zur Rathausstraße

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1920 Allee mit Friedhofs-Kapelle und Denkmal 1870/71

ca. 1920 Allee mit Friedhofs-Kapelle und Denkmal
Auf dem Platz vor dem Friedhof in Bischof stand das Denkmal zur Erinnerung an die Gefallenen des Deutsch - Französischen Krieges von 1870 / 1871; es war 1873 auf dem Rondeel vor der - zwischenzeitlich abgebrochenen - Kapelle errichtet worden und wurde in den 1950er Jahren beseitigt.
Etwa 1960 wurde die Kapelle abgebrochen und der Eingangsbereich zum Friedhof neu gestaltet; eine neue Kapelle war zuvor auf dem Friedhof errichtet worden.

Die Wilstersche Zeitung berichtete 1960 über die beabsichtigte Umgestaltung des Friedhof-Vorplatzes und die damit einhergehende Beseitigung der alten Kapelle (Bild 2).

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster
Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf.

1956 Gärtnerei Meyer in der Mühlenstraße

ca. 1956 Gärtnerei Meyer in der Mühlenstraße
Die Flächen der Gärtnerei Meyer mit den Aufzuchtbeeten und den Gewächshäusern lag in dem Dreieck, welches gebildet wurde von Mühlenstraße und Rathausstraße. Die rückwärtigen Ansichten der an letzterer gelegenen Häuser sind im Hintergrund erkennbar.
Heute sind die Flächen der Wohn-Bebauung zugeführt.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

1962 Der Eingang zum Friedhof im Bischof

1962 Der Eingang zum Friedhof im Bischof.
Nach der Beseitigung der ehemals hier vorhanden gewesenen Friedhof-Kapelle und der Errichtung einer neuen Kapelle in der Mitte des Friedhofs war 1961 der Eingangsbereich des Friedhofs sowie der Vorplatz an der Straße Allee vollkommen umgestaltet worden.
Links vom Eingang wurde zudem ein kleiner offener Pavillon sowie eine zum Friedhofsgraben herab führende Freitreppe errichtet; an diesen Arbeiten durfte der spätere Bau-Ingenieur Peter von Holdt als Maurerlehrling mitwirken.
Der ältere Teil des Friedhofs war 1859 in Benutzung genommen worden, nachdem der im städtischen Eigentum stehende sogenannte Kleine Brook sowie Flächen des Bauern Heesch im Bischof von der Kirchengemeinde Wilster erworben waren. Das Kichhofsgebäude wurde 1860 errichtet; es hat Ende der 1950er Jahre einem Neubau weichen müssen.
Auf der Kreuzung der beiden Hauptwege des Friedhofs wurde 1860 das Denkmal zur Erinnerung an die Schleswig-Holsteinische Erhebung von 1848 errichtet;
auf dem Rondeel vor der Kapelle am Zugang von der Straße Allee wurde 1873 ein Denkmal zur Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 aufgestellt.
Beide Denkmale wurden Ende der 1950er Jahre beseitigt.

Bildrechte: Holger A. Hansen, Mülheim a. d. Ruhr

1965 Altersheim der Stadt Wilster

1965 Altersheim der Stadt Wilster
Das an der Einmündung der Straße Bischofer Deich in die Allee stehende markante Gebäude wurde bis 2003 als Alterheim der Stadt Wilster genutzt; danach wurde das Gebäude einer anderen Nutzung zugeführt.
Vor dem Gebäude ist rechts auf dem Bürgersteig einer der seinerzeit in Wilster noch vielfach vorhandenen Oberflurhydranten für die Feuerwehr erkennbar. Diese Hydranten wurden wahrscheinlich um 1915 in Wilster eingerichtet, denn in dem Jahr wurde Wilster erstmals an das von der Stadt Wilster betriebene Wasserwerk in Kleve angeschlossen; es förderte 35 cbm / Stunde und versorgte die Stadt über eine Fernleitung.

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Anmerkung: das als Originalabzug vorliegende Foto ist ein Probeabzug für eine Ansichtskarte.

1990 Wilsterau Hafen am Brook

1990 Wilsterau Hafen am Brook
Die der Stadt Wilster und der sie umgebenden Wilstermarsch ihren Namen gebende Wilsterau war in früheren Zeiten als schiffbares Gewässer I. Ordnung eine bedeutende Wasserstraße für die Region. Sie liefert den Begründungszusammenhang für das Entstehen und Werden der kleinen Stadt gerade an diesem Ort. Die Wilsterau bedingte die unverwechselbare Charakteristika der Stadt Wilster. Sie war Lebensader für Stadt und Land. Und über Jahrhunderte hinweg war die Schifffahrt auf der Wilsterau maßgeblich für Gewerbe und Handel und damit für das Gedeihen der Stadt Wilster.
Bis zu Beginn der 1980er Jahre waren mehrere Binnenschiffe - der Rest einer zeitweilig sehr ansehnlichen Flotte - in Wilster beheimatet. Das ist seit einem Vierteljahrhundert nur noch Geschichte - der Liegeplatz am Brook ist seit dem Niedergang der Binnenschifffahrt verwaist.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster

 

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