Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Allgemein Wilstermarsch

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1965 Lageplan Wilstermarsch, Beidenfleth, Straßen, Eisenbahn, Gewässer

ca. 1965 Reklamekarte
(4-stellige Postleitzahlen gab es ab 1962) Reklamekarte, mit welcher die mit dem PKW Reisenden angeregt werden sollten, eine über Beidenfleth und die Stör-Fähre führende Route zu benutzen.
Mit der Aufforderung „Fahr´doch mal über Beidenfleth!“ wurde geworben, auch die historische Gaststätte „Fährhaus Beidenfleth“ zu besuchen.
Auf der Karte wird darauf hingewiesen, daß die Beidenflether Fähre über die Stör seit dem Jahre 1620 in Familienbesitz sei.
Anmerkung: Belegt als Eigentümer (durch Erbgang) der Fähre sind die Familien Horns, Beckmann, Jacobsen, Lemcke, Ralfs, Wiegleb, Kolz.

Bildrechte: nicht bekannt

Bauernstube in der Wilstermarsch 1897

1897 Bauernstube in der Wilstermarsch
Die hier abgebildete Bauernstube aus der Wilstermarsch zeigt im Gegensatz zu den heute noch in vielen Museen zu bewundernden reichhaltigen Wilstermarsch-Stuben eine eher schlichte Ausstattung. So sind weder die charakteristischen eichenen Paneele und aufwändiges Schnitzwerk noch holländische Wandfliesen vorhanden, auch fehlt eine Deckenbemalung.
Der alte Bauer hat neben dem vom Flur aus befeuerbaren Bilegger-Ofen Platz genommen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Tracht der Wilstermarsch 1902

1902 Tracht der Wilstermarsch
Eine typische Jugendstil-Postkarte.
Wie in allen deutschen Gebieten herrschte auch bei den Menschen in der Stadt Wilster und der Wilstermarsch hinsichtlich der Bekleidung eine bestimmte Form – die Tracht – vor, die an Sonntagen, bei geselligen Veranstaltungen und auch bei besonderen Anlässen im Jahresverlauf getragen wurde;
sie hielt sich auf dem Lande länger als in der Stadt, wurde aber nach Beginn des 19ten Jahrhunderts nur noch selten getragen.

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Photograph, Wilster

Tracht der Wilstermarsch 1902 Altes Bauernpaar

1902 Tracht der Wilstermarsch.
Wie in allen deutschen Landschaften herrschte auch bei den Menschen in der Stadt Wilster und der Wilstermarsch hinsichtlich der Bekleidung eine bestimmte Form – die Tracht – vor, die an Sonntagen, bei geselligen Veranstaltungen und auch bei besonderen Anlässen im Jahresverlauf getragen wurde; sie hielt sich auf dem Lande länger als in der Stadt, wurde aber nach Beginn des 19ten Jahrhunderts nur noch selten getragen.
Nachdem in den 1920er Jahren sich der damals bestehende Heimatverein der Wilstermarsch der Bewahrung und Vorführung der alten Trachten widmete, wird diese Traditionspflege von der Trachtengruppe der Landfrauen ausgeübt.
Zu der Trachtengruppe der Landfrauen siehe Trachtengruppe
Die kolorierte Ansichtskarte mit dem abgebildeten Motiv wurde in unterschiedlichen Variationen (Bild 3 und 4) in Umlauf gebracht.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die ergänzend vorgestellte Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

Tracht der Wilstermarsch 1902 Altes Bauernpaar a

1902 Alte Tracht der Wilstermarsch

1902 Tracht der Wilstermarsch, Altes Bauernpaar
Eine typische Jugendstil-Postkarte.
Wie in allen deutschen Gebieten herrschte in früheren Zeiten auch bei den Menschen in der Stadt Wilster und der Wilstermarsch hinsichtlich der Bekleidung eine bestimmte Form – die Tracht – vor, die an Sonntagen, bei geselligen Veranstaltungen und auch bei besonderen Anlässen im Jahresverlauf getragen wurde; sie hielt sich auf dem Lande länger als in der Stadt, wurde aber nach Beginn des 19ten Jahrhunderts nur noch selten getragen.
Der seinerzeit sehr rührige Heimatverein für die Wilstermarsch machte sich vor einhundert Jahren sehr verdient um die Bewahrung alten Brauchtums.

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Photograph, Wilster

Tracht der Wilstermarsch 1919 Gruppe des Heimatverein Wilstermarsch in St. Margarethen

Trachten-Gruppe des Heimatvereins für die Wilstermarsch in St. Margarethen am Deich der Elbe

ca. 1919 Trachten-Gruppe des Heimatverein Wilstermarsch posiert am Deich und vor einem Haus in St. Margarethen
Wie in allen deutschen Gebieten herrschte in früheren Zeiten auch bei den Menschen in der Stadt Wilster und der Wilstermarsch hinsichtlich der Bekleidung eine bestimmte Form – die Tracht – vor, die an Sonntagen, bei geselligen Veranstaltungen und auch bei besonderen Anlässen im Jahresverlauf getragen wurde; sie hielt sich auf dem Lande länger als in der Stadt, wurde aber nach Beginn des 19ten Jahrhunderts nur noch selten getragen. Vor etwa einhundert Jahren hat der seinerzeitige sehr rührige „Heimatverein für die Wilstermarsch“ die Gründung einer Trachtengruppe initiiert. Auf dem abgebildeten Foto posiert die Gruppe am Deich der Elbe in St. Margarethen. Besonders beeindruckend war die Tracht der Frauen: auf dem Kopf die Schrippe aus mit Brabanter Spitze verziertem feinen Leinen und darüber eine Haube aus Brokat mit langen Befestigungsbändern, dazu ein Schultertuch aus Seide mit einer silbernen Filigran-Brosche gehalten, das Mieder aus Seidenbrokat gearbeitet und vorne mit Schnüren geschlossen, weißes kragenloses Hemd mit weiten Ärmeln, der Rock handgewebt mit bunten Streifen, dazu die Schürze. Die Männer trugen einen Zylinder, schwarze Jacke über einer farbigen Weste und einem weißen Hemd, schwarze Kniebundhose und lange weiße Gamaschen.

Bildrechte
Karte 1: Amandus Dohrn, Büttel
Karte 2: Carl Kuskop, Wilster

Tracht der Wilstermarsch 1919 Gruppe zeigt alte Tänze

1919 Eine Gruppe des Heimatverein der Wilstermarsch stellt alte Trachten und Tänze aus der Marsch vor; der Verein war in den 1920er und 1930er Jahren sehr rührig.
Wie in allen deutschen Gebieten herrschte in früheren Zeiten auch bei den Menschen in der Stadt Wilster und der Wilstermarsch hinsichtlich der Bekleidung eine bestimmte Form – die Tracht – vor, die an Sonntagen, bei geselligen Veranstaltungen und auch bei besonderen Anlässen im Jahresverlauf getragen wurde; sie hielt sich auf dem Lande länger als in der Stadt, wurde aber nach Beginn des 19ten Jahrhunderts nur noch selten getragen.

Bildrechte Bild 1: Carl Kuskop, Wilster
bildrechte Bild 2: nicht benannt, offenbar Carl Kuskop, Wilster

Tracht der Wilstermarsch 1919 Vorführung durch Trachtengruppe

1919 Trachten der Wilstermarsch werden vorgeführt
In den ersten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts wurde vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch die in früheren Zeiten übliche Tracht wiederentdeckt und zu besonderen Anlässen von der Trachtengruppe vorgeführt.
Die alte Wilstermarsch-Tracht war auch zuvor überwiegend zu besonderen Anlässen - an Sonntagen, bei geselligen Veranstaltungen und auch bei besonderen Festen im Jahresverlauf getragen wurde; sie hielt sich auf dem Lande länger als in der Stadt, wurde aber nach Beginn des 19ten Jahrhunderts nur noch selten getragen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Tracht der Wilstermarsch 1919 Vorführung in St. Margarethen

1919 Vorführung der Wilstermarsch Tracht in St. Margarethen
Wie in allen deutschen Gebieten herrschte in früheren Zeiten auch bei den Menschen in der Stadt Wilster und der Wilstermarsch hinsichtlich der Bekleidung eine bestimmte Form – die Tracht – vor, die an Sonntagen, bei geselligen Veranstaltungen und auch bei besonderen Anlässen im Jahresverlauf getragen wurde;
sie hielt sich auf dem Lande länger als in der Stadt, wurde aber nach Beginn des 19ten Jahrhunderts nur noch selten getragen.
In den ersten Jahrzehnten des 20.Jhts. erlebten die Trachten durch das Wirken von Heimatverbänden eine gewisse Renaissance.
Die Trachten wurden insbesondere bei Volksfesten vorgeführt – so wie hier in St. Margarethen.
Die Frauen trugen auf dem Kopf die Schrippe aus mit Brabanter Spitze verziertem feinen Leinen und darüber eine Haube aus Brokat mit langen Befestigungsbändern, dazu ein Schultertuch aus Seide mit einer silbernen Filigran-Brosche gehalten, das Mieder aus Seidenbrokat gearbeitet und vorne mit Schnüren geschlossen, weißes kragenloses Hemd mit weiten Ärmeln, der Rock handgewebt mit buntem Streifen, dazu die Schürze. Die Männer einen Zylinder, schwarze Jacke über einer farbigen Weste und einem weißen Hemd, schwarze Kniebundhose und lange weiße Gamaschen

Bildrechte: nicht bekannt, vermutlich Amandus Dohrn, Büttel

Tracht der Wilstermarsch 1919 Vorführung in St. Margarethen

1919 Trachten aus der Wilstermarsch
Wie in allen deutschen Gebieten herrschte in früheren Zeiten auch bei den Menschen in der Stadt Wilster und der Wilstermarsch hinsichtlich der Bekleidung eine bestimmte Form – die Tracht – vor, die an Sonntagen, bei geselligen Veranstaltungen und auch bei besonderen Anlässen im Jahresverlauf getragen wurde; sie hielt sich auf dem Lande länger als in der Stadt, wurde aber nach Beginn des 19ten Jahrhunderts nur noch selten getragen.
In den 1920er Jahren erlebten die Trachten durch das Wirken des Heimatvereins der Wilstermarsch eine folkloristische Renaissance. Hier posiert eine Gruppe in St. Margarethen am Elbdeich, auf dem seinerzeit Häuser standen.
Wohnhäuser auf den vorderen Landesschutzdeichen gab es bis in die 1970er Jahre sowohl in St. Margarethen, als auch in Beidenfleth und Wewelsfleth - eine heute völlig undenkbare Situation!

Bildrechte: Amandus Dohrn, Büttel – St. Margarethen

Tracht der Wilstermarsch 1980 Gruppe der Landfrauen

1980 Eine Gruppe der Landfrauen zeigt die aus dem 18. Jahrhundert stammende alte Frauen Tracht der Wilstermarsch, welche sie jeweils individuell in aufwendiger Arbeit nach alten Vorlagen gefertigt haben.
Auf dem Kopf die Schrippe aus mit Brabanter Spitze verziertem feinen Leinen und darüber eine Haube aus Brokat mit langen Befestigungsbändern, dazu ein Schultertuch aus Seide mit einer silbernen Filigran-Brosche gehalten, das Mieder aus Seidenbrokat gearbeitet und vorne mit Schnüren geschlossen, weißes kragenloses Hemd mit weiten Ärmeln, der Rock handgewebt mit buntem Streifen, dazu die Schürze.
Zu der Trachtengruppe der Landfrauen siehe Trachtengruppe

Bildrechte: Verlag E. Paske, Heide

Tracht der Wilstermarsch 1980 Vorführung auf einem Bauernhof in Beidenfleth

1980 Eine Gruppe der Landfrauen zeigen mit einem Tanz die alte Tracht der Wilstermarsch, die in aufwendiger Arbeit nach alten Vorlagen gefertigt wurde.
Auf dem Kopf die Schrippe aus mit Brabanter Spitze verziertem feinen Leinen und darüber eine Haube aus Brokat mit langen Befestigungsbändern, dazu ein Schultertuch aus Seide mit einer silbernen Filigran-Brosche gehalten, das Mieder aus Seidenbrokat gearbeitet und vorne mit Schnüren geschlossen, weißes kragenloses Hemd mit weiten Ärmeln, der Rock handgewebt mit buntem Streifen, dazu die Schürze.
Dahinter der wundervoll und vorbildlich in seiner ursprünglichen Gestalt erhaltene Bauernhof Egge in Beidenfleth (Hof 126 gem. "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild")
Zu der Trachtengruppe der Landfrauen siehe Trachtengruppe

Bildrechte: Verlag E. Paske, Heide

Wilstermarschstube 1666 Schrank aus einer Wilstermarschstube (Abbildung ca. 1925)

ca. 1925 Stubenschrank aus der Wilstermarsch
Der hier abgebildete überaus reich mit Schnitzereien verzierte Schrank stammt aus einer Bauernstube aus der Wilstermarsch.
Leider ist der ehemalige Standort des Schrankes nicht bekannt.
Der Schrank wurde in den 1920er Jahren von dem Wilsteraner Antiquitäten- und Mobilien-Händler Peter von Holdt an das Thaulow-Museum in Kiel verkauft. Er gibt Zeugnis vom Wohlstand seiner ursprünglichen Besitzer zum Zeitpunkt seiner Entstehung im Jahre Anno 1660 (vgl. Detail Bild 2).

Bildrechte: nicht bekannt

Anmerkung: Das Thaulow Museum in Kiel wurde 1920 Landesmuseum. Bei einem Bombenangriff am 05.01.1944 wurde es zerstört.

Wilstermarschstube 1750 (Abbildung 1905 und 1908)

1905 Wilstermarschstube Pesel aus dem Jahr 1750
Die Bauernstube aus der Wilstermarsch war im Kunstgewerbe-Museum Flensburg ausgestellt. In vielen Museen findet sich eine derartige Stube, welche Zeugnis für den Wohlstand ihrer ehemaligen Besitzer zum Zeitpunkt ihrer Entstehung im achtzehnten Jahrhundert gibt. Sie ist charakterisiert durch eichenen Paneele, die holländischen Wandfliesen, das besondere Tischler- und Schnitzwerk, die Balken- und Deckenbemalung, den Bileggerofen. 1908 wird die Stube auf das Jahr 1750 datiert, während noch 1905 das Jahr 1781 genannt ist.

Bildrechte: Kunstgewerbe-Museum Flensburg

Wilstermarschstube 1750 (Abbildung ca. 1920)

ca. 1920 Wilstermarschstube (im Kunstgewerbe-Museum Flensburg)
Die hier abgebildete Bauernstube aus der Wilstermarsch ähnelt der im Altonaer Museum ausgestellten. In vielen Museen findet sich eine derartige Stube, welche Zeugnis für den Wohlstand ihrer ehemaligen Besitzer zum Zeit-punkt ihrer Entstehung im achtzehnten Jahrhundert gibt. Sie ist charakterisiert durch eichenen Paneele, die holländischen Wandfliesen, das besondere Tischler- und Schnitzwerk, die Balken- und Deckenbemalung, den Bileggerofen.

Bildrechte: Kunstgewerbe-Museum Flensburg

Wilstermarschstube 1759 (Abbildung 1909 und 1920)

1909 bzw. 1920 Wilstermarschstube
Die hier abgebildete Wilstermarschstube (Bauernstube aus der Wilstermarsch) stand im Altonaer Museum, so wie sich heute in vielen Museen eine derartige Stube findet, welche Zeugnis für den Wohlstand ihrer ehemaligen Besitzer zum Zeitpunkt ihrer Entstehung im achtzehnten Jahrhundert waren.
Die Stuben sind charakterisiert durch die eichenen Paneele, die holländischen Wandfliesen, das besondere Tischler- und Schnitzwerk, die Balken- und Deckenbemalung, den Bileggerofen.
Die ausgestellte Stube war die Wohnstube aus dem Husmannshus des Bauern Peter Haß in Großwisch und war im Jahre 1759 eingerichtet worden.

Bildrechte:
Bild 1: Verlag J. B. Massæ Wwo, Altona
Bild 3: H.W. Köbner & Co. GmbH, Altona

Wilstermarschstube 1759 (Abbildung 1909)

1909 Wilstermarschstube
Die hier abgebildete Wilstermarschstube (Bauernstube aus der Wilstermarsch) stand im Altonaer Museum, so wie sich heute in vielen Museen eine derartige Stube findet, welche Zeugnis für den Wohlstand ihrer ehemaligen Besitzer zum Zeitpunkt ihrer Entstehung im achtzehnten Jahrhundert geben.
Die Stuben sind charakterisiert durch die eichenen Paneele, die holländischen Wandfliesen, das besondere Tischler- und Schnitzwerk, die Balken- und Deckenbemalung, den Bileggerofen.
Die ausgestellte Stube war die Wohnstube aus dem Husmannshus des Bauern Peter Haß in Großwisch und war im Jahre 1759 eingerichtet worden.

Bildrechte: Verlag J. B. Massæ Wwo, Altona

Wilstermarschstube 1759 Schrank aus Großwisch (Abbildung ca. 1925)

1759 Schrank aus einer Bauernstube in Großwisch
Der hier abgebildete überaus reich mit Schnitzereien verzierte Schrank stammt aus einer der für ihre aufwändige zeitgenössischen Einrichtungen berühmten Bauernstuben aus der Wilstermarsch.
Der im Altonaer Museum ausgestellte Schrank gibt Zeugnis vom Wohlstand seiner ursprünglichen Besitzer zum Zeitpunkt seiner Entstehung im Jahre Anno 1759.
Er stammt aus der Wohnstube des Hauses Peter Haß in Großwisch in der Gemeinde Wewelsfleth.

Bildrechte: H. W. Köbner & Co., Altona

Wilstermarschstube 1780 (Abbildung 1933)

1933 Der hier abgebildete Pesel – besser: Wilstermarschstube (Bauernstube aus der Wilstermarsch) wurde um 1780 gefertigt.
Diese Stuben sind Zeugnis für den Wohlstand ihrer ehemaligen Besitzer zum Zeitpunkt ihrer Entstehung im achtzehnten Jahrhundert.
Bildrechte: Die Karte wurde zur Zeit der Nazi-Diktatur herausgegeben von der N.S. Volkswohlfahrt für das „Winterhilfswerk d. Deutschen Volkes 1933/34“; die Bildquelle ist nicht bekannt.

Wilstermarschstube 1780 (Abbildung ca. 1960)

ca. 1960 Die hier abgebildete Döns – besser: Wilstermarschstube (Bauernstube aus der Wilstermarsch) wurde wohl Ende des 18ten Jahrhunderts gefertigt.
Sie stammt ursprünglich aus Rumfleth und wurde im Barghuus Arentsee im Freilichtmuseum Kiel – Rammsee eingebaut. Sie ist Zeugnis für den Wohlstand ihrer ehemaligen Besitzer zum Zeitpunkt ihrer Entstehung im achtzehnten Jahrhundert.

Bildrechte: Joachim Bicke Verlag

Wilstermarschstube 1787 Truhe aus einer Wilstermarschstube (Abbildung 1920)

ca. 1920 Die hier abgebildete Truhe aus einer Wilstermarschstube (Bauernstube aus der Wilstermarsch) wurde nachweislich der geschnitzten Jahreszahl im Jahre 1787 gefertigt.
Die Truhe stammt ursprünglich aus Wetterndorf. Sie ist Zeugnis für den Wohlstand ihrer ehemaligen Besitzer zum Zeitpunkt ihrer Entstehung im achtzehnten Jahrhundert.
Die Inschrift lautet: Anno Jacob Vissers 1787

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster,
Herausgeber: Heimatverein für die Wilstermarsch

Wilstermarschstube 1792 (Abbildung ca. 1920)

ca. 1920 (Foto)
Die hier abgebildete Einrichtung eines Zimmers (Bauernstube aus der Wilstermarsch) wurde 1792 gefertigt.
Sie stammt ursprünglich von einem Hof in Rumfleth und wurde Anfang des 20ten Jahrhunderts an das Thaulow-Museum in Kiel verkauft;
später wurde sie im Barghuus Arentsee im Freilichtmuseum Kiel – Rammsee wieder eingebaut.
Die Einrichtung gibt Zeugnis über den Wohlstand ihrer ehemaligen Besitzer zum Zeitpunkt ihrer Entstehung im achtzehnten Jahrhundert.

Bildrechte: Lichtdruck Trau & Schwab, Dresden

Anmerkung: Das Thaulow Museum in Kiel wurde 1920 Landesmuseum. Bei einem Bombenangriff am 05.01.1944 wurde es zerstört.

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