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1913 Die Niederelbe - Land und Leute
Monographien zur Erdkunde
Auf 194 Seiten und einem umfangreichen Register wird die Niederelbe zwischen der Region um Hamburg und der Elbmündung mit ihren angrenzenden Landschaften und deren Kultur beschrieben.
Ein umfassender Abschnitt stellt die Wilstermarsch vor.
Neben dem Text finden sich mehrere fotografische Aufnahmen.
von Richard Linde
erschienen im Verlag von Velhagen & Klasing; Bielefeld und Leipzig
Ut de Masch (aus der Marsch)
Herausgegeben von Adolf Sievers im August 1929 im Auftrage des Heimatvereins für die Wilstermarsch.
Gedruckt in der Wilsteraner Buchdruckerei Schwark bringt der Sammelband zumeist in plattdeutscher Sprache auf 160 Seiten für die Marschen und die dort lebenden Menschen typische „Gesichen, Geschichen un Leeder“ verschiedener Literaten.
1937 Schleswig-Holsteins Grönlandfahrt auf Walfischfang und Robbenschlag
von Wanda Oesau
erschienen im Verlag J.J. Augustin, Glückstadt - Hamburg - New York
Das profunde Werk schildert auf 311 Seiten und vielen zeitgenössischen Abbildung mit ungeheuer vielen Details die Grönlandfahrt, wie sie von Ende des 17ten bis Anfang des 19ten Jahrhunderts auch von den im Einzugsbereich der Niederelbe gelegenen Häfen ausging.
Auf dem Titelbild ist der von Glückstadt aus auf Grönlandfahrt gehende Walfänger "Der kleine Heinrich" abgebildet.
Der Danebrog am Heck des Schiffes erinnert daran, das Holstein - mithin auch Wilster - bis 1865 zum Gesamtstaat Dänemark gehörte.
Anmerkung (Bilder 2 bis 4)
Vor 200 Jahren und davor wurden u.a. von Altona, Beidenfleth, Brunsbüttel, Itzehoe, Glückstadt, Kollmar, Uetersen Schiffe zum Wal-Fang ausgesandt.
Auf diesen Schiffen fuhren auch Männer aus der Wilstermarsch und aus Wilster mit; so z.B. 1820 auf der "Einigkeit von Brunsbüttel" der Speckschneider Maat Michel Rohweder, der Partfahrer Hinrich Bielenberg und die Matrosen Claus Böther und Hinrich Ahmling. Dabei war auch der damals siebzehnjährige Matrose Peter von Holdt, welcher später zum Stammvater der heute in Nordfriesland und auf den Nordfriesischen Inseln lebenden "von Holdt" wurde.
Aus den in der Wilstermarsch gelegenen Orten gehörten noch Carsten Saß und Johann Ohlhafer (beide aus Brokdorf), David Detlefs (aus Wewelsfleth) und Peter Mahn (aus Flethsee) zu der 51 Männer umfassenden Besatzung.
Als Beleg für die aus Wilster und der Wilstermarsch stammenden Seefahrer sind Auszüge aus der Kopie von der originalen Mannschaftsliste des Walfängers "Einigkeit von Brunsbüttel" aus dem Jahre 1820 beigefügt. Darin sind die Namen der genannten Wilsteraner sowie deren damaliges Lebensalter aufgelistet. Diese Liste ist auch abgedruckt in dem vorgenannten Standardwerk über den Schleswig-Holsteinischen Walfang von Wanda Ösau.
In der Wilsteraner St. Bartholomäus Kirche befindet sich ein Wandleuchter aus dem Jahr 1652 mit einer Abbildung des Propheten Jona, wie er aus dem Wal augespuckt wird!
Vor dem Neubau der Gemeinschaftsschule der Wilstermarsch in Wilster erinnert als Objekt "Kunst am Bau" die Fluke eines abtauchenden Wals auch an die bedeutende Zeit von Grönlandfahrt, Walfang und Robbenschlag sowie die daran beteiligten Männer aus Wilster und der Wilstermarsch.
Andere besondere Erinnerungsstücke sind längst (etwa ab 1875) verschwunden, nämlich die aus den Kiefernknochen der Wale gebildete Tore - jeweils zwei standen in Wewelsfleth am südlichen Deich bei der Störmündung sowie in Beidenfleth hinter der Mühle und eines weiter nach Hodorf zu.
Am Mühlenhörn an der Grenze der Kirchspiele Wewelfleth und Beidenfleth stand bis Mitte des 19ten Jahrhunderts eine Transiederei. Sie wurde u.a. auch von dem von Beidenfleth ausgesandten und von 1818 bis 1825 belegten Grönlandfahrer "Harmonie" beliefert. In den Kirchenbüchern finden sich auch Einträge von Grönlandfahrern aus früherer Zeit.
In Erinnerung ist aber heute noch allgemein, daß von Wewelsfleth aus früher die bekannten Störkringel tonnenweise als Schiffsproviant an die Walfänger geliefert wurden.
1960 Der Kreis Steinburg (Holstein), Geschichte - Landschaft - Wirtschaft - Einwohner
Bildband mit vielen Informationen zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Kreises Steinburg
herausgegeben vom Verlag Gerhard Stalling AG, Oldenburg (Oldb)
in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Steinburg (Holstein)
keine ISBN
Der 246 Seiten umfassende Band bietet vielfältige Informationen zur Geschichte des Kreises, seiner Dörfer und Städte und zu vielen damals ansässigen Betrieben.
Schleswig-Holsteinische Bauernstuben
Das Buch stellt in Text und Bild die historischen und für die einzelnen Landschaften des Landes Schleswig-Holstein typischen Bauernstuben vor.
So auch die Bauernstuben aus den Holsteinischen Elbmarschen - Wilstermarsch, Kremper Marsch, Seestermüher Marsch, Haseldorfer Marsch - und dem benachbarten Dithmarschen.
Aus der Wilstermarsch sind mehrere Beispiele im Bild vorgestellt.
Autor: Kai Detlev Sievers
Aufnahmen: Ilse Burscher
Verlag: Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens & Co., Heide in Holstein
als Sonderdruck für die Schleswig-Holsteinische Landesbrandkasse
keine ISBN Nummer
1966 Topographischer Atlas Schleswig-Holstein
Im Rahmen der ähnlich aufgemachten Reihe zur Landeskunde Schleswig-Holsteins wird die Topographie des Landes vorgestellt
von Christian Degn und Uwe Muuß.
Auf 226 Seiten mit 91 Kartenausschnitten stellt das großformatige Werk mit beeindruckenden Aunahmen und fundierten informativen Texten das Land Schleswig-Holstein vor.
Auf den Seiten 146 und 147 wird die Landschaft an der Stör zwischen Itzehoe und Ivenfleth vorgestellt.
Karl Wachholtz Verlag Neumünster
keine ISBN
1968 Mühlen in Schleswig-Holstein
Als Denkmäler menschlichen Ingeniums und eines allem Leben verbundenen Handwerks vergangener Zeiten sind sie der Erhaltung wert - die Mühlen.
Unter diesem Leitsatz stellt Johannes Stüdtje Mühlen in Schleswig-Holstein vor - Wassermühlen, Windmühlen, Holländer Windmühlen, Windräder oder Windrotoren mit der dazu gehörenden historischen und rechtlichen Geschichte vor.
Vorgestellt werden dabei auch aus der Wilstermarsch
die Schöpfmühle in Honigfleth
die Spinnkopf Mühle aus Fockendorf
die Windmühle in Beidenfleth
Das im Jahre 1968 als Sonderdruck für die Schleswig-Holsteinische Landesbrandkasse hergestellte Buch
erschien bei der Westholsteinischen Verlagsanstalt Boyens & C., Heide
Keine ISBN Nummer
1973 Der Kreis Steinburg
Bildband mit vielen Informationen zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Kreises Steinburg
herausgegeben von der Gerhard Stalling AG, Oldenburg (Oldb)
in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung des Kreises Steinburg
keine ISBN
Der 204 Seiten umfassende Band stellt insbesondere die damalige wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Kreises Steinburg vor.
1979 Wandern und Erholen im Kreis Steinburg
Das von der Stadt Itzehoe und vom Kreis Steinburg im Jahre 1979 herausgegebene Buch enthält auf 124 Seiten insgesamt 61 Wandervorschläge mit 24 Karten und Plänen und 28 Zeichnungen.
u.a. sind ein Stadtrundgang durch Wilster sowie Touren in den Bereichen Beidenfleth, Brokdorf, Kleve und Wewelsfleth beschrieben.
erschienen im Verlag Rundschau KG, Itzehoe
1982 Alt-Steinburger Bilderbogen
Mit 191 Abbildungen alter Ansichtskarten werden die Städte und Dörfer - von Aasbüttel bis Wulfsmoor - des Kreises Steinburg auf 132 Seiten vorgestellt.
Dabei sind auch viele sehr interessante Ansichtskarten aus Wilster und aus der Wilstermarsch.
ISBN 3-9800745-0-1
Herausgeber: Verlag Peter Gerbers, Itzehoe
!989 Eine Fotochronik der Baugeschichte " Die Marschbahn" von Altona nach Westerland
von Hans Bock
erschienen bei: Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens & Co., Heide
ISBN 3-8042-0458-9
Auf 175 Seiten mit vielen Illustrationen und erläuternden profunden Texten stellt der Autor die höchst interessante Baugeschichte der Marschbahn vor.
Eigentliche Endpunkte der Marschbahn waren Elmshorn (an der Strecke zwischen Altona und Kiel) sowie Hviding an der Grenze von Nordschleswig zu Dänemark.
Der Bau der Strecke wurde ab 1845 auf Veranlassung Dänemarks (Schleswig-Holstein gehörte seinerzeit zum Dänischen Gesamtstaat) von Elmshorn ausgehend vorgenommen. Die Schleswig-Holsteinische Erhebung im Jahre 1848 verzögerte das Projekt; so erhielt Itzehoe 1857 seinen Bahnhof.
Erst zwanzig Jahre später in 1878 wurde die weiterführende Strecke über Wilster nach Heide in Betrieb genommen. Sie verlief im Raum Wilster über die Bahnhöfe und Haltepunkte Bekdorf, Wilster, Flethsee (St. Margarethen Bahnhof), Taterpfahl nach St. Michaelisdonn (vgl. Abbildung 2).
Der Bau des Kaiser-Wilhlem-Kanals machte 1893 bis 1895 die Errichtung einer Eisenbahn-Drehbrücke bei Taterpfahl erforderlich. Die spätere und bereits 1908 begonnene Kanalerweiterung führte dann zur Verlegung der Marschbahn auf die Strecke über Hochdonn, da die Bodenverhältnisse in der Wilstermarsch mit den damaligen Möglichkeiten den Bau einer Hochbrücke bei Taterpfahl nicht zuließen.
Nur ganz entschiedene Interventionen der Gremien der Stadt Wilster gegenüber den Preußischen Ministerien konnte verhindern, dass die neue Strecke nicht gradlinig von Itzehoe nach Hochdonn projektioniert wurde (vgl. Abbildung 3), sondern den gewundenen Verlauf über Wilster erhielt. Einfluß auf die Entscheidung hatte der Umstand, dass die Stadt Wilster ursprünglich erheblich zur Finanzierung der Marschbahnstrecke beigetragen hatte.
Ins Rollen gebracht - Die Marschbahn von 1845 bis 1927
Bearbeiterin: Monika Frohriep M.A.
erschienen bei: Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens & Co., Heide in Holstein
ISBN 3-8042-0505-4
Das 64 Seiten umfassende Buch stellt Bau, Entwicklung und Bedeutung der über Wilster führenden Marschbahn von ihren Anfängen bis in das Jahr 1927 vor.
Den Einband ziert ein Foto des ehemaligen an der heutigen Tagg-Straße (damalige Bahnhof Straße) ersten Bahnhofs der Stadt Wilster
Neben den Bahnhöfen (auf alten Abbildungen) wird anschaulich die Entwicklung und Erweiterung des Streckennetzes der Eisenbahn in Schleswig-Holstein mit den Klein- und Nebenbahnen dargestellt.
Schicksal und Bewährung
Zusammengewachsen - Vertriebene, Flüchtlinge und Einheimische im Kreis Steinburg
von Helmut Jänecke
305 Seiten
Herausgegeben vom Kreis Steinburg im Jahre 1991
keine ISBN
Das große Leid der in der Folge des II. Weltkrieges aus ihrer Heimat geflüchteten und vertriebenen Deutschen wird auf der Basis von sehr berührenden Berichten der Zeitzeugen ebenso dargestellt, wie ihre gelungene Eingliederung in der neuen Heimat.
1992 Wandern und Erholen im Kreis Steinburg
Das von vom Kreis Steinburg und der Stadt Itzehoe Jahre 1992 herausgegebene Buch basiert auf ei´ner älteren ähnlichen Ausgabe. Es enthält auf 99 Seiten insgesamt 61 Wandervorschläge mit 24 Karten und Plänen und 28 Zeichnungen.
u.a. sind ein Stadtrundgang durch Wilster sowie Touren in den bereichen Beidenfleth, Brokdorf, Kleve, Vaale, Vaalermoor und Wewelsfleth beschrieben.
Gesamtherstellung: C. L. Rautenberg-Druck, Glückstadt
Wo der Westwind weht Band I
In einer insgesamt 6 Bildbände umfassenden Reihe stellt Klaus Wätzel mit selbst aufgenommenen Fotos und eigenen Texten unter dem Motto
Impressionen aus dem Kreis Steinburg
dessen Landschaft, Dörfer und Städte vor
mit dem Blick des heimatverbundenen Fotografen.
Auf dem Titelblatt jeden Bandes ist die Schöpfmühle Honigfleth aus jeweils unterschiedlicher Perspektive abgebildet.
Gesamtherstellung: C.L. Rautenberg-Druck, Glückstadt
Texte und Bildrechte: Klaus Wätzel
Wo der Westwind weht Band II
In einer insgesamt 6 Bildbände umfassenden Reihe stellt Klaus Wätzel mit selbst aufgenommenen Fotos und eigenen Texten unter dem Motto
Impressionen aus dem Kreis Steinburg
dessen Landschaft, Dörfer und Städte vor
mit dem Blick des heimatverbundenen Fotografen.
Auf dem Titelblatt jeden Bandes ist die Schöpfmühle Honigfleth aus jeweils unterschiedlicher Perspektive abgebildet.
Gesamtherstellung: Druckhaus Heinrich Möller Söhne, Rendsburgf
Texte und Bildrechte: Klaus Wätzel
Wo der Westwind weht Band III
In einer insgesamt 6 Bildbände umfassenden Reihe stellt Klaus Wätzel mit selbst aufgenommenen Fotos und eigenen Texten unter dem Motto
Impressionen aus dem Kreis Steinburg
dessen Landschaft, Dörfer und Städte vor
mit dem Blick des heimatverbundenen Fotografen.
Auf dem Titelblatt jeden Bandes ist die Schöpfmühle Honigfleth aus jeweils unterschiedlicher Perspektive abgebildet.
Gesamtherstellung: Boyens & Co., Heide
Texte und Bildrechte: Klaus Wätzel
Wo der Westwind weht Band IV
In einer insgesamt 6 Bildbände umfassenden Reihe stellt Klaus Wätzel mit selbst aufgenommenen Fotos und eigenen Texten unter dem Motto
Impressionen aus dem Kreis Steinburg
dessen Landschaft, Dörfer und Städte vor
mit dem Blick des heimatverbundenen Fotografen.
Auf dem Titelblatt jeden Bandes ist die Schöpfmühle Honigfleth aus jeweils unterschiedlicher Perspektive abgebildet.
Gesamtherstellung: Boyens & Co., Heide
Texte und Bildrechte: Klaus Wätzel
Lebenserinnerungen eines Bauern am Heidknüll in Nutteln
"Doch es könnten ebenso andere Dörfer im Holsteinischen sein",
so schreibt der Verfasser Johannes Maschmann selbst. Und doch hat jeder Ort seine ganz einzigartigen Besonderheiten, wie auch die Lebensgeschichte jedes Menschen etwas einzigartiges und unverwechselbarers ist.
In einer gelungenen, hoch interessanten und lebendigen Darstellung wird das Leben eines Menschen in all seinen Facetten und sein dörfliches Umfeld hochanschaulich geschildert.
239 Seiten
Verfasser: Johannes Maschmann
Druck: Westholsteinische Verlagsanstalt und Verlagsdruckerei Boyens & Co., Heide
keine ISBN
copyright: Dörthe Hahn
Wo der Westwind weht Band V
In einer insgesamt 6 Bildbände umfassenden Reihe stellt Klaus Wätzel mit selbst aufgenommenen Fotos und eigenen Texten unter dem Motto
Impressionen aus dem Kreis Steinburg
dessen Landschaft, Dörfer und Städte vor
mit dem Blick des heimatverbundenen Fotografen.
Auf dem Titelblatt jeden Bandes ist die Schöpfmühle Honigfleth aus jeweils unterschiedlicher Perspektive abgebildet.
Gesamtherstellung: Media-Print Druckhaus Möller GmbH
Texte und Bildrechte: Klaus Wätzel
Wo der Westwind weht Band VI
In einer insgesamt 6 Bildbände umfassenden Reihe stellt Klaus Wätzel mit selbst aufgenommenen Fotos und eigenen Texten unter dem Motto
Impressionen aus dem Kreis Steinburg
dessen Landschaft, Dörfer und Städte vor
mit dem Blick des heimatverbundenen Fotografen.
Auf dem Titelblatt jeden Bandes ist die Schöpfmühle Honigfleth aus jeweils unterschiedlicher Perspektive abgebildet.
Gesamtherstellung: Wachholtz. Neumünster
Texte und Bildrechte: Klaus Wätzel
Ansichtskarten, Bilder und Erinnerungen aus Burg in Dithmarschen
1984
von Hans-Peter Lausen
Copyright: Hans-Peter Lausen, Burg / Dithm.
Die informativen Beschreibungen zu den Abbildungen verdeutlichen auch, daß in Burg schon vor dem Bau des Nord-Ostsee-Kanals viele Schiffer ansässig waren. Im Jahre 1833 befuhren allein 30 bis 40 Kahnführer mit ihren Kähnen und Ewern nicht nur die Burger Au und die Holstenau, sondern trieben Schiffahrt auch über die Wilsterau auf Stör und Elbe.
Grüße aus Burg in Dithmarschen
Eine Wanderung durch Burg / Dithm. nach alten Postkarten um die (vorletzte) Jahrhundertwende
1985
von Hans-Peter Lausen
Copyright: Dithmarscher Kurier, Burg / Dithm.
Die informativen Beschreibungen zu den Abbildungen verdeutlichen auch, daß in Burg schon vor dem Bau des Nord-Ostsee-Kanals viele Schiffer ansässig waren. Sie befuhren mit ihren Kähnen und Ewern nicht nur die Burger Au und die Holstenau, sondern trieben Schiffahrt auch über die Wilsterau auf Stör und Elbe.
1950 - Festschrift zur 800-Jahrfeier der Erstürmung der Bökelnburg
Heimatfest Burg (Dithm) 1950
Aus Anlaß der im Jahre 1150 n. Chr. durch die freiheitsliebenden Dithmarscher erfolgten Erstürmung der Bökelnburg, von welcher der Stader Graf Rudolf den Dithmarschern Schatzung abverlangte, wurde 1950 ein Heimatfest in Burg begangen. Aus diesem Anlaß erschien eine 50-seitige Broschüre.
In einem längeren Aufsatz wird darin auch die Bedeutung der Burger Schifffahrt und ihre 300-jährige Geschichte beschrieben. Es wird deutlich, daß in früheren Zeiten die Wilsterau als Wasserstraße ein ganz bedeutender regionaler Verkehrsweg war.
Herausgeber: "Presseausschuß Burger Heimatfest"
Herstellung: Chr. Knafla, Burg, in Arbeitsgemeinschaft mit der Druckerei Schwarck, Wilster
Burger Geschichte - Burger Geschichten
Band 1 Ein Gang durchs Ortszentrum
Oktober 1994
von Inge Hurtienne (Herausgeberin)
Auf 113 Seiten stellt die Burgerin Inge Hurtienne den am Übergang zwischen Wilstermarsch und Dithmarscher Geest gelegenen schönen Luftkurort Burg in interessanten und gut lesbaren Berichten vor, der im Laufe der Geschichte im Schutze der uralten Bökelnburg entstanden ist. Neben der frühen Geschichte des Ortes Burg bildet dessen Entwicklung nach dem Jahre 1945 einen Schwerpunkt des Buches.
Burg (Dithmarschen)
die 50er und 60er Jahre
Deutschland auf dem Weg zum Wirtschaftswunder
von Inge Hurtienne
Juli 2004
im Geiger-Verlag, 72160 Horb am Neckar
ISBN 3-89570-998-0
Während im hinteren Teil des Buches schlaglichtartig mit vielen Abbildungen damaliger Produkte und im Rampenlicht stehender Personen aus Politik, Wirtschaft und Unterhaltung das Wirtschaftswunder nachgezeichnet wird,
ist im vorderen Teil die Entwicklung des Ortes Burg in den ersten Nachkriegsjahrzehnten dargestellt.
In dieser Zeit stellte von 1956 bis 1966 der hoch angesehene Bürgermeister Johannes Kuhrt (ein Großvater von Peter J. von Holdt) in ganz herausgehobener Weise die Weichen für eine nachhaltig positive Entwicklung des Ortes (siehe Bild 2). Die Gemeinde Burg ehrte ihren Bürgermeister später mit der Benennung der Johannes-Kuhrt-Straße im Neubaugebiet Barloh.
Johannes Karsten Kuhrt wurde am 17.02.1891 in Vaalermoor als erstes von sieben Kindern des Zimmermannes Heinrich Peter Detlef Kuhrt und dessen Ehefrau Anna geb. Ott geboren.
Er engagierte sich früh politisch und wurde 1921 Mitglied der SPD und als solches
1920 bis 1933 Mitglied der Gemeindevertretung Burg
1933 Vorsitzender des Reichsbanner Schwarz Rot Gold in Burg
1933 Vorstandsmitglied im Bürgerverein Burg (Auflösung 1933)
Nachdem er und seine Familie in der Zeit des Nationalsozialismus ganz erheblichen Drangsalierungen ausgesetzt waren, stellte er sich nach 1945 sofort wieder in den Dienst der Demokratie.
So war er
10.02.1946 Vorsitzender des Bürgerverein Burg
1946 Gründungsvorsitzender der SPD in Burg
1946 bis 1966 Mitglied der Gemeindevertretung Burg
1947 Vorsitzender der SPD in Burg bis 1957
12.11.1948 bis 1966 Mitglied im Kreistag Süderdithmarschen
03.10.1952 bis 1966 Mitglied Kreistag Süderdithmarschen, dessen stellvertretender Kreistagspräsident er ab 1959 war.
11.05.1956 bis 06.12.1956 stellvertretender Bürgermeister in Burg
20.11.1959 stellvertretender Kreispräsident in Süderdithmarschen
07.12.1956 Bürgermeister in Burg i/Dithmarschen
April 1962 Wiederwahl zum Bürgermeister in Burg
Am 13.03.1961 erhielt er das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland
1963 Ehrenvorsitzender der SPD in Burg
oo Wilster / Holstein 09.05.1914 Kathrine Schmidt
In seine Amtszeit wurde der Ausbau der Straßen voran getrieben, erfolgte der Ausbau der Kanalisation in Burg, die Erneuerung des Wasserwerkes, der Bau der (kleinen) Turnhalle, die Ausweisung von Baugebieten, der Bau des 1959 eingeweihten Waldschwimmbades, die Ansiedlung der Papiersackfabrik Behn.
Er hat sich "in Selbstlosigkeit und Rastlosigkeit für das Gemeinwohl große Verdienste erworben!"
Johannes Kuhrt starb am 03.09.1966 in Burg.
Chronik der Gemeinde Bahrenfleth und des Kirchspiels Neuenkirchen
von Birgit Grafen-Weifenbach
1991
Herausgegeben von der Gemeinde Bahrenfleth
Interessant geschriebene und reich bebilderte Ortschronik
Chronik der Gemeinde Besdorf
bearbeitet von Karl Heinz Stüven
1993
Herausgegeben von der Gemeinde Besdorf
Interessante und gut bebilderte Chronik mit einer gelungenen Darstellung der Dorfgeschichte
Bokhorst Junge Gemeinde im alten Holstendorf
von Elsbe Junge-Ivens
1982
Herausgegeben von der Gemeinde Bokhorst
Die Chronik enthält die Genealogien zu den einzelnen landwirtschaftlichen Betrieben
Geschichte des Kirchspiels Borsfleth
von Klaus-J. Lorenzen-Schmidt
1987
Herausgegeben von der Gemeinde Borsfleth
Interessant geschriebene und aufwendig bebilderte Chronik der Gemeinde Borsfleth
Chronik Brunsbüttel - 725 Jahre Brunsbüttel 1286 -2011
Die Chronik erschien in der vom \"Verein für Brunsbütteler Geschichte\" herausgegebenen Schriftenreihe
\"Kleine Brunsbütteler Spuren\"
als Sonderheft, Frühjahr 2011
Auf 115 Seiten ist eine Kurzfassung der Geschichte des Ortes enthalten und seine seit dem 700-jährigen Jubiläum eingetretene Entwicklung dargestellt.
Abbildungen von 54 alten Ansichtskarten mit Motiven aus den einzelnen Ortsteilen runden das Heft ab.
Die Umschlagseite zeigt die Festung Brunsbüttel im Jahre 1652 nach der Danckwerth´schen Landesbeschreibung.
Der jetzige Hauptort des 1948 zur Stadt erhobenen (vgl. Bild 2) Gemeinwesens ist das in der Folge des Baues des Kaiser-Wilhelm Kanals kräftig gewachsene ehemalige Brunsbüttelkoog. Der Name des westlich davon gelegenen alten Kirchortes Brunsbüttel wurde später (1970) von der jungen Stadt übernommen.
Die Krummendieks von der Bekau
Geschichte eines der ältesten und bekanntesten Adels-Geschlechter Schleswig-Holsteins, welches ursprünglich auf der Geest ansässig war und sich seit dem 13. Jahrhundert nach seiner in der Wilstermarsch gelegenen Burg Krummendiek nannte.
von Martin Echt, Hohenaspe
292 Seiten
erschienen im Karl Wachholtz Verlag, Neumünster, 1993
ISBN 3 529 02733 2
Hier einige Informationen aus dem Inhalt:
Das 1598 erloschene Geschlecht der Krummendiek hatte bewirkt, daß noch bis vor einhundert Jahren bestimmte Besitztümer in der Wilstermarsch und in der Stadt Wilster gegenüber der Kirche Hohenaspe zu Abgaben verpflichtet waren (sh. Bild 1).
Offenbar hatte die durch niederländische Kolonisten geschaffene Entwässerung der Wilstermarsch diese ab dem 13. Jahrhundert auch für das auf der Geest sitzende Adelsgeschlecht wirtschaftlich so interessant gemacht, daß dieses eine Burg bei Krummendiek errichten ließ. Diese Burg war wahrscheinlich eine sogenannte Motte - eine Turmhügelburg; sie stand auf dem Areal, welches heute von der Gaststätte "Zum alten Schloßberg" in Krummendiek eingenommen wird. Ein späterer Nachfolgebau, das Schloß Krummendiek (Bild 1), wurde 1657 im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden zerstört; es wurde nicht wieder aufgebaut.
Damals war die Bekau von der Stör aus bis weit über Huje hinaus schiffbar; es ist urkundlich belegt, daß große Frachtkähne aus Wilster im Jahre 1645 bis Huje fuhren.
Kudener Chronik
erarbeitet von einem Chronik-Ausschuß
1992
Herausgegeben von der Gemeinde Kuden
Geschichte einer Gemeinde, die sich sowohl auf Gebiete in der Marsch als auch auf der Geest erstreckt
Insten, Bauern und Barone
Adliges Gut und Dorfschaft Mehlbek
1988
von Erwin Papke
Herausgegeben von der Gemeinde Mehlbek
Eine sehr umfassende Chronik einer kleinen Gemeinde
Schenefeld in Mittelholstein
Seine Geschichte bis 1910
Von der Urzeit über den Vorort des Gaues Altholstein zum Mittelpunkt des Großkirchspiels Schenefeld und zu den Anfängen des moderenen Zentralortes um die Jahrhundertwende
von Heinz Ramm
Bilddokumentation Karsten Nühs
1993
im Selbstverlag (zu beziehen über Birte Nühs, Schenefeld)
Vaale, Geschichte und Geschichten eines alten Bauerndorfes in Urholstein
von Kurt Schütt
1997
Herausgegeben von der Gemeinde Vaale
Eine sehr umfangreiche Chronik von den Anfängen der Dorfgeschichte an, bis in die sehr umfassend dokumentierten letzten einhundert Jahre
Geschichten, Döntjes un Riemels op Plattdütsch
Die im Jahre 1906 geborene niederdeutsche Schriftstellerin Elsa Peters war bekannt durch ihre Veröffentlichungen im Rundfunk, Tageszeitungen und Zeitschriften.
Viele ihrer Werke wurden in der Zeit zwischen 1977 und 1985 vom Dithmarscher Presse-Dienst Verlag, Heide, in Buchform als Serie herausgegeben.
Für alle, die Freude an der niederdeutschen Sprache haben, bilden die Bücher großes Lesevergnügen.
Das gesprochene Plattdeutsch - kurz Platt - gehört auch heute noch zu Wilster und zur Wilstermarsch.
Der Betreiber dieser Heimat-Seite erinnert sich noch heute voller Freude an den Deutsch-Unterricht bei der Lehrerin Karla Gundelach in der damaligen Mittelschule Wilster. Damals gehörte auch das Erlernen von Gedichten in niederdeutscher Sprache zu den schulischen Aufgaben. So kann heute noch das von Klaus Groth verfaßte Gedicht "Min Modersprak" frei rezitiert werden, welches wie kaum ein anderes das Wesen der plattdeutschen Sprache vermittelt. Das Gedicht "Min Modersprak" ist unten als pdf-Datei angefügt.
Elsa Peters: Wo de Wind vun Westen weiht (Bild 1); ISBN 3-88089-004-8
Leseprobe (Bild 2)
Elsa Peters: Grootvaddes Lüttenheid (Bild 3); ISBN 3-88089-023-4
Elsa Peters: Dör´t hele Johr - Plattüütsche Gedichten (Bild 4); ISBN 3-88089-050-1
Geschichten, Döntjes un Riemels op Plattdütsch
Die im Jahre 1906 geborene niederdeutsche Schriftstellerin Elsa Peters war bekannt durch ihre Veröffentlichungen im Rundfunk, Tageszeitungen und Zeitschriften.
Viele ihrer Werke wurden in der Zeit zwischen 1977 und 1985 vom Dithmarscher Presse-Dienst Verlag, Heide, in Buchform als Serie herausgegeben.
Für alle, die Freude an der niederdeutschen Sprache haben, bilden die Bücher großes Lesevergnügen.
Das gesprochene Plattdeutsch - kurz Platt - gehört auch heute noch zu Wilster und zur Wilstermarsch.
Elsa Peters: Kopp oder Tall - Plattdüütsche Vertelln (Bild 1); ISBN 3-88089-048-X
Elsa Peters: Sünnschien un Regen - Plattdüütsche Vertelln (Bild 2); ISBN 3-88089-000-5
Elsa Peters: Wiehnachtstiet bi uns to Huus (Bild 3); ISBN 3-88089-012-9
Elsa Peters: Plattdüütsche Fabeln (Bild 4); ISBN 3-88089-010-2
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