Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Bücher Wilstermarsch, Orts-Chroniken

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Chronik Beidenfleth - 1200 Jahre Beidenfleth 809 - 2009

Chronik Beidenfleth - 1200 Jahre Beidenfleth 809 - 2009

1200 Jahre Beidenfleth 809 - 2009
Die Geschichte eines Dorfes
von Dietrich Thur
2009
herausgegeben von der Gemeinde Beidenfleth
179 Seiten
Eine reichhaltige Vorstellung des an der Stör gelegenen sehr schönen alten Dorfes mit interessanten Darstellungen zu Beidenflether Geschichte, Personen und Institutionen.
Einige Aussagen sind diskussionswürdig - so u.a.
die zur vermeintlich ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes Beidenfleth
oder zum sogenannten Beidenflether Ochsenprozeß.
Letzterer war Ausdruck einer Ablehnung der Weimarer Republik - eine kritische Betrachtung und weniger Verklärung der damaligen Geschehnisse wäre angemessen gewesen.
Was die erste urkundliche Erwähnung des Ortes angeht, nämlich die Nennung von Badenfliot, wo sich nach den Fränkischen Reichsanalen Gesandte Karl des Großen mit denen des Dänen-Königs Godofrid trafen, wären bei allem nachvollziehbaren Lokalpatriotismus Hinweise zu den von namhaften Historikern getroffenen Infragestellungen angezeigt gewesen.
Ein Auszug aus den Fränkischen Reichsannalen, den Jahrbüchern des Einhard, in welchem der Name Badenfliot genannt wird, ist von mir beigefügt (Bild 4).

Chronik Brokdorf alt - Das Kirchspiel Brokdorf (1220 - 1920)

Das Kirchspiel Brokdorf (1220 - 1920)
von Pastor W. Jensen
Schriftführer des Heimatvereins der Wilstermarsch
herausgegeben vom Heimatverein der Wilstermarsch Band 2. Brokdorf

66 Seiten im Oktav Format

1920 gedruckt in der Buchdruckerei Johann Schwarck, Wilster

Eine kleine und dennoch reichhaltige Orts-Chronik, die sich auf Aussagen zu Geschichte und fernere Vergangenheit beschränkt.
Das Büchlein enthält u.a. Berichte zur Organisation des Dorfes in vier Duchten, zur Kirche und deren Eigentum und Liegenschaften, zu Namen und Amtszeit der Kirchspielvögte und der Geistlichen, zu Handel und Gewerbe sowie der Gilde, zur Schule, der Mühle. Es enthält das älteste Einwohnerverzeichnis des Kirchspiels Brokdorf nach dem Bederegister von 1499.

Chronik Brokdorf I - Das alte Brokdorf

Chronik Brokdorf I - Das alte Brokdorf

Das alte Brokdorf
von Waltraut Feldmann
1992
herausgegeben von der Gemeinde Brokdorf
ISBN 3 529 02727 8
im Karl Wachholtz Verlag, Neumünster

Band I zur älteren Geschichte des Ortes Brokdorf innerhalb einer sehr umfassenden reichhaltigen dreibändigen Chronik; deren Band II sich mit dem in Brokdorf geborenen Autoren (überwiegend in plattdeutscher Sprache), Schauspieler und Intendanten Paul Trede befaßt und deren Band III die jüngere Geschichte des Dorfes vermittelt.

Chronik Brokdorf III - Das neue Brokdorf

Das neue Brokdorf
von Waltraut Feldmann
1997
herausgegeben von der Gemeinde Brokdorf
ISBN 3 529 02804 5
im Karl Wachholtz Verlag, Neumünster

Band III zur jüngeren Geschichte des Ortes Brokdorf innerhalb einer sehr umfassenden reichhaltigen dreibändigen Chronik; deren Band II sich mit dem in Brokdorf geborenen Autoren (überwiegend in plattdeutscher Sprache), Schauspieler und Intendanten Paul Trede befaßt und deren Band I die ältere Geschichte des Dorfes vermittelt.

Chronik Büttel an der Elbe

Chronik Büttel an der Elbe
Chronik Büttel an der Elbe
Chronik Büttel an der Elbe
Chronik Büttel an der Elbe

Chronik Büttel an der Elbe
Die Geschichte eines verschwundenen Dorfes
1989
herausgegeben von der Gemeinde Büttel und Urbes Verlag Hans Jürgen Hansen
251 Seiten
ISBN 3-924896-15-6
Die reichhaltig mit Abbildungen illustrierte Chronik erinnert an ein verschwundenes Dorf.
Auf dem Klappentext heißt es: "Zwischen Brunsbüttel und Brokdorf lag an der Elbe der idyllische Hafenort Büttel. Umstrittenen Industrieansiedlungen haben das einst blühende Dorf ausgelöscht. Dieses Buch erzähltseine Geschichte und will in Bildern und Worten der letzten Einwohner die Erinnerung daran wachhalten, wie einst die Menschen hier gelebt haben, ehe die meisten von ihnen fortziehen mußten und die großen Abrißbagger kamen."

Chronik Dammfleth - Heimatbuch der Gemeinde Dammfleth

Chronik Dammfleth - Heimatbuch der Gemeinde Dammfleth

Heimatbuch der Gemeinde Dammfleth
von Manfred Otto Niendorf
1990
herausgegeben von der Gemeinde Dammfleth

Ein liebevoll gestaltetes, sehr interessantes, hervorragend bebildertes Heimatbuch

Chronik Ecklak - Ecklak Geschichte und Geschichten

Chronik Ecklak - Ecklak Geschichte und Geschichten

Ecklak Geschichte und Geschichten
Ein Dorf im Wandel
2005
Herausgegeben von der Gemeinde Ecklak
Reimer Sachau schrieb: Eine Gemeinde, die sich ein Wappen und eine Fahne gegeben hat, sollte auch ihre Geschichte und Geschichten den kommenden Generationen hinterlassen.
Dazu kann man nur bemerken, dieser Anspruch ist trefflich erfüllt!

Chronik Heiligenstedten - Heiligenstedten, ein historisches Kleinod an der Stör

Heiligenstedten ein historisches Kleinod an der Stör
von Erwin Papke
1995
Herausgegeben von der Gemeinde Heiligenstedten

Eine umfangreiche Chronik des Ortes, in dem die erste Kirche in Nordelbingen gebaut wurde (um 810 im Rahmen der Christianisierung der Sachsen)

Chronik Kleve - Ziegelstein und Krone

Chronik Kleve - Ziegelstein und Krone
Chronik Kleve - Ziegelstein und Krone
Chronik Kleve - Ziegelstein und Krone
Chronik Kleve - Ziegelstein und Krone

Chronik Kleve - Ziegelstein und Krone
Chronik der Gemeinde Kleve
von Erika Harbaum und Volker Harbaum
1985
Herausgeber: Gemeinde Kleve

Auf 229 Seiten wird mit vielen alten Fotos und interessanten informativen Texten die Geschichte des jungen Dorfes erzählt, dessen Flächen in Teilen im Moor, in der Marsch und auf der Geest gelegen sind.
Nach dem Clev, dem ehemaligen Kliff am Übergang zwischen Marsch und Geest, trägt die Gemeinde ihren Namen. Das Kliff ist die ehemalige Meeresküste, welche durch Sturmfluten geformte wurde, als nach der letzten Eiszeit das Meer den das Urstromtal der Elbe begrenzenden Geestrand erreicht hatte.

Chronik Krummendiek - Die Krummendieks von der Bekau

Die Krummendieks von der Bekau
Die Krummendieks von der Bekau
Die Krummendieks von der Bekau

Die Krummendieks von der Bekau
Geschichte eines der ältesten und bekanntesten Adels-Geschlechter Schleswig-Holsteins, welches ursprünglich auf der Geest ansässig war und sich seit dem 13. Jahrhundert nach seiner in der Wilstermarsch gelegenen Burg Krummendiek nannte.

von Martin Echt, Hohenaspe
292 Seiten
erschienen im Karl Wachholtz Verlag, Neumünster, 1993
ISBN 3 529 02733 2

Hier einige Informationen aus dem Inhalt:
Das 1598 erloschene Geschlecht der Krummendiek hatte bewirkt, daß noch bis vor einhundert Jahren bestimmte Besitztümer in der Wilstermarsch und in der Stadt Wilster gegenüber der Kirche Hohenaspe zu Abgaben verpflichtet waren (sh. Bild 1).
Offenbar hatte die durch niederländische Kolonisten geschaffene Entwässerung der Wilstermarsch diese ab dem 13. Jahrhundert auch für das auf der Geest sitzende Adelsgeschlecht wirtschaftlich so interessant gemacht, daß dieses eine Burg bei Krummendiek errichten ließ. Diese Burg war wahrscheinlich eine sogenannte Motte - eine Turmhügelburg; sie stand auf dem Areal, welches heute von der Gaststätte "Zum alten Schloßberg" in Krummendiek eingenommen wird. Ein späterer Nachfolgebau, das Schloß Krummendiek (Bild 1), wurde 1657 im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden zerstört; es wurde nicht wieder aufgebaut.
Damals war die Bekau von der Stör aus bis weit über Huje hinaus schiffbar; es ist urkundlich belegt, daß große Frachtkähne aus Wilster im Jahre 1645 bis Huje fuhren.

Chronik Kuden - Kudener Chronik

Kudener Chronik
erarbeitet von einem Chronik-Ausschuß
1992
Herausgegeben von der Gemeinde Kuden

Geschichte einer Gemeinde, deren Fläche sich sowohl auf Gebiete in der Marsch als auch auf der Geest erstreckt.

Chronik Neuendorf bei Wilster - Eine Gemeinde unter dem Meeresspiegel

Chronik Neuendorf bei Wilster - Eine Gemeinde unter dem Meeresspiegel

Neuendorf bei Wilster - Eine Gemeinde unter dem Meeresspiegel
2001
von Anke Rohwedder, Itzehoe
Herausgegeben von der Gemeinde Neuendorf bei Wilster
Mit interessanten Berichten reich bebilderte Vorstellung der Gemeinde, in welcher die tiefste Landstelle Deutschlands liegt.

Anmerkung:
Dazu fällt mir ein, dass ich Mitte der 1980er Jahre im Rahmen meiner Tätigkeit in der Deutsch / Niederländischen Grenzgewässerkommission mit Regierungsvertretern beider Seiten nach Wynhamster Kolk im Rheider Land geführt wurde, um dort die Entwässerungsanlagen der - angeblich - tiefsten Landstelle Deutschlands zu besichtigen. Die tiefste was? Es gab einiges an Irritationen, als ich als heimatverbundener Wilsteraner die Ostfriesen darauf hinwies, daß es in der Wilstermarsch deutlich tiefer gelegene Flächen gäbe. Nun ist Wynhamster Kolk nur noch die tiefste Landstelle Niedersachsens.

Chronik Nortorf - Nortorf in der Wilstermarsch

Nortorf in der Wilstermarsch
von Manfred Otto Niendorf
1992
herausgegeben von der Gemeinde Nortorf

Interessante reich bebilderte Orts-Chronik

Chronik Sachsenbande - Chronik der Gemeinde Sachsenbande

Chronik der Gemeinde Sachsenbande
von Gustav Karstens
1984
Herausgegeben von der Gemeinde Sachsenbande

Chronik einer kleinen Gemeinde und ihrer über 750 Jahre alten Geschichte

Chronik St. Margarethen Ia - St. Margarethen Kirchspielschronik

1913 St. Margarethen Kirchspielschronik
1913 St. Margarethen Kirchspielschronik
1913 St. Margarethen Kirchspielschronik
1913 St. Margarethen Kirchspielschronik

St. Margarethen Kirchspielschronik
zugleich eine Geschichte der südwestlichen Wilstermarsch
von W. Jensen, Pastor in Wewelsfleth
1913 / Druck von J.J. Augustin in Glückstadt

Die umfangreiche und detailreiche Chronik wurde von Wilhelm Jensen, damaligen Pastor in St. Margarethen, in einem sehr kurzen Zeitraum von lediglich drei Jahren erarbeitet.
Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen (*1882, + 1960) betätigte sich neben seinem Beruf auch umfassend als Historiker und Heimatchronist.
Während seiner Tätigkeit als Seelsorger in St. Margarethen im Zeitraum von 1910 bis 1933 hat Dr. Wilhelm Jensen neben der Wahrnehmung seiner kirchlichen Aufgaben und der Erarbeitung der vorgestellten Chronik sich auch in ganz herausragender Weise um die Heimatpflege in der Wilstermarsch sowie als Historiker und Chronist verdient gemacht.
So war er Initiator und Förderer des 1919 gegründeten „Heimatverein Wilstermarsch“, welcher mit Heimatfesten an verschiedenen Orten der Wilstermarsch, mit der Vorstellung der alten Tracht der Wilstermarsch, mit diversen Veröffentlichungen zur Geschichte und Geschichten der Wilstermarsch wirkte.
Er machte sich um die Fertigung des 1925 erschienen Heimatbuch des Kreises Steinburg verdient und initiierte auch die Erstellung des Buches „Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen“ und des Bildbandes "Die Familienwappen in der Wilstermarsch", wozu er selbst umfangreiche genealogische Recherchen beisteuerte.

Chronik St. Margarethen Ib - St. Margarethen Kirchspielschronik

St. Margarethen Kirchspielschronik - Neudruck 1984
St. Margarethen Kirchspielschronik - Neudruck 1984
St. Margarethen Kirchspielschronik - Neudruck 1984
St. Margarethen Kirchspielschronik - Neudruck 1984

St. Margarethen Kirchspielschronik
zugleich eine Geschichte der südwestlichen Wilstermarsch
von W. Jensen, Pastor in Wewelsfleth
1913
Neudruck von Johann Schwarck Söhne, Wilster 1984

Chronik St. Margarethen II - St. Margarethen Kirchspielschronik 1914 - 2003

St. Margarethen Kirchspielschronik 1914 - 2003
Vier Gemeinden und ihre gemeinsame Geschichte
2003
Herausgegeben von den Gemeinden Büttel, Kudensee, Landscheide, St. Margarethen

Eine sehr aufwendig gestaltete reich bebilderte Geschichte der vier Wilstermarsch-Gemeinden in den letzten 100 Jahren

Chronik Stördorf - Chronik der Gemeinde Stördorf

Chronik der Gemeinde Stördorf
von Otto Neumann
1971
Herausgegeben auf Veranlassung der Gemeinde Stördorf

Ein Abriß ihrer Geschichte aus Anlaß des 100jährigen Bestehens der politischen Gemeinde Stördorf, die sich aus den Dörfern Honigfleth, Stördorf, Kathen und Teilen von Kasenort zusammen setzt

Chronik Vaale - Vaale, Geschichte und Geschichten eines alten Bauerndorfes in Urholstein

Vaale, Geschichte und Geschichten eines alten Bauerndorfes in Urholstein
von Kurt Schütt
1997
Herausgegeben von der Gemeinde Vaale

Eine sehr umfangreiche Chronik von den Anfängen der Dorfgeschichte an, bis in die sehr umfassend dokumentierten letzten einhundert Jahre

Chronik Vaalermoor I - Chronik von Vaalermoor

Chronik von Vaalermoor
von Hans Wilhelm Sierck
1934
Eine wahre Fundgrube für Heimatfreunde und Familienforscher

Chronik Vaalermoor II - Chronik Vaalermoor Anno 1982 125 Jahre

Chronik Vaalermoor Anno 1982 125 Jahre
Ausarbeitung von Marga und Karl-Heinz Meifort
1982
herausgegeben von der Gemeinde Vaalermoor
Gut bebilderte Chronik mit interessanten Berichten - eine gelungene Ergänzung zur ersten Chronik von 1934

Chronik Wewelsfleth - Wewelsfleth 750 Jahre Geschichte

Wewelsfleth 750 Jahre Geschichte
von Manfred Niendorf
1988
Herausgegeben von der Gemeinde Wewelsfleth

Eine beeindruckende Beschreibung der Geschichte eines wunderschönen Dorfes, welches im Jahre 1238 erstmals überlieferte schriftliche Erwähnung fand.

1748 Flächenberechnung in der Wilstermarsch mit Creutz-Ruthen

1748 verfaßte Jürgen Schröder aus Brokdorf ein Tabellenwerk zur Flächenermittlung
„aller Orthen, wo die Ruthe 16 Fuß, der Fuß 16 Fingerbreit hält, und wo man das Lein-Land nach Creutz-Ruthen abmässet.“
Demnach war in der Wilstermarsch eine Ruthe 4,6416 m lang.
Die Flächen wurden in Kreuz-Ruthen angegeben – heute würde man von Quadrat-Ruthen sprechen.
Das Tabellenwerk war als Hilfe für die Bauern gedacht zum „Lein-Land-Mässen“, wie der Verfasser schreibt.
Der Ort Brokdorf wurde seinerzeit Brockdorff geschrieben.

Das Tabellenbüchlein wurde gedruckt beim Königlichem Buchdrucker Johann Jacob Babst, Glückstadt
Das Büchlein wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Gerd Heutmann, Nutteln

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1855 Topographie der Herzogthümer Holstein und Lauenburg

Topographie der Herzogthümer Holstein und Lauenburg, des Fürstenthums Lübeck und des Gebiets der freien und Hanse-Städte Hamburg und Lübeck
Erster Band. Allgemeiner Theil A - H
von Johannes v. Schröder und Herm. Biernatzki
646 Seiten und Anhang
Verlag von E. Fränkel, Oldenburg (in Holstein)

Nachdruck bei: Hain-Druck GmbH; Meisenheim, Glan
ISBN 3-921361-28-1

1891 und 1892 Geschichte der holsteinischen Elbmarschen

Geschichte der holsteinischen Elbmarschen
zwei Bände
Erster Band: Von der Entstehung der Marschen bis zu ihrem Übergange an die Könige von Dänemark, 1460
Zweiter Band: Von dem Übergange der Marschen an die Könige von Dänemark, 1460, bis zur Gegenwart (1892)
447 Seiten bzw. 516 Seiten plus Register

Verfasser: Prof. Dr. D. Detlefsen

Neudruck Kiel 1976; Verlag Bernd Schramm

1904 Die Provinz Schleswig-Holstein

1904 Die Provinz Schleswig-Holstein
in der Reihe: Landeskunde Preußens - Heft V, 2. Auflage
herausgegeben von. A. Beuermann
bearbeitet von Johannes Schmarje
Verlag von W. Spemann, Berlin § Stuttgart
155 Seiten
Das Buch bietet eine "zeitgemäße" Darstellung der Landeskunde der damaligen Preußischen Provinz Schleswig-Holstein; es enthält auch eine Abhandlung über die Elbmarschen.

1908 Topographie des Herzogtums Holstein

Topographie des Herzogtums Holstein
2 Bände
Neudruck aus dem Jahre 1974 im Verlag Bernd Schramm, Kiel
des Werkes von Henning Oldekop aus dem Jahre 1908, Druck: Anton Hain KG, Meisenheim/Glan

Die Ausführungen zu sagenhaften Überlieferungen bezüglich der Stadt Wilster sind recht fragwürdig.
Insbesondere die zum angeblich versunkenen alten Wilster und dem Namen des der Stadt seinen Namen gebenden Flusses Wilstera (Wilsterau).
Vor dem Hintergrund, daß die heutige Stadt Wilster sich auf eine wahrscheinlich von holländischen Einwanderern gegründete Siedlung zurück führt, ist eher anzunehmen, daß diese den Fluß bzw. die Gegend auch nach ihrer Mundart bezeichneten. Der Name Wilster steht im Niederländischen für den Regenpfeifer, einen sicherlich zur Zeit der Besiedlung der Marsch dort sehr häufigen Watvogel. Da lag es nahe, eine entsprechende Benennung für das Gewässer zu wählen, in dessen Umfeld dieser Vogel häufig vorkam.
Andererseits ist auffällig, daß viele alte Gewässernamen im Bereich germanischer Sprachen ein -str bzw. -ster Suffix aufweisen, in unserer Region z.B. bei Alster, Seester (alter Name der Krückau), Wilster; die Bedeutung hierfür ist jedoch ungeklärt.

Eine Transkription des die Stadt Wilster betreffenden Textes findet sich in der Datei unten.

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1910 Die holsteinischen Elbmarschen - Wilster und die Wilstermarsch

1910 Die holsteinischen Elbmarschen - Wilster und die Wilstermarsch
1910 Die holsteinischen Elbmarschen - Wilster und die Wilstermarsch
1910 Die holsteinischen Elbmarschen - Wilster und die Wilstermarsch
1910 Die holsteinischen Elbmarschen

1910 Die holsteinischen Elbmarschen - Wilster und die Wilstermarsch
Der abgebildete Bericht - er stammt offenbar aus dem Werk "Die Nordmark, ein Heimatbuch" von Johannes Schmarje und Johannes Henningsen, welches 1910 im Verlag Brandstetter, Leipzig, erschien - wurde als einzelnes Blatt auf einem Flohmarkt erstanden.

1920 Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen

1920 Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
von Max Kahlke und Walter Kahlke
18 Tafeln mit jeweils 4 Wappen
sowie 28 Seiten Text zur Geschichte der Familienwappen in den Marschen sowie zur Genealogie der Familien
gedruckt bei H.W. Köbner Co. G.m.b.H. in Altona
erschienen im Verlag von Riegel & Jensen (J. Harder, Buchhandlung) in Altona

Auf der Frontseite des Buches sind die
Wappen der Wilstermarsch (in Blau der golden nimbierte, silbern und golden gekleidete Christus, die rechte Hand zum Segen erhoben, in der linken die rote Weltkugel mit goldenem Kreuz haltend)
und der Kremper Marsch (in Rot ein schreitender, golden bewehrter silberner Schwan) abgebildet.
In dem Buch werden insgesamt 72 Wappen von in Wilster, der Wilstermarsch und der Kremper Marsch ansässigen bzw. ansässig gewesenen Wappen führenden Familien vorgestellt.

1922 Timm Thode´s Ende

Timm Thode´s Ende
nach dem Bericht des Propsten Versmann, Itzehoe, im "Sonntagsboten 1868", neu herausgegeben und bearbeitet von
Emil Holst aus Stördorf, Strafanstaltspfarrer in Glückstadt
Bericht über den achtfachen Mörder Timm Thode aus Groß-Kampen, der am 13. Mai 1868 in Glückstadt durch Enthauptung hingerichtet wurde;
der Delinquent hatte seine Eltern, seine vier Brüder, seine Schwester und die Dienstmagd ermordet.
34 Seiten
Druck und Verlag von Johann Schwarck in Wilster

In der No. 44 des Jahres 1867 des wöchentlichen Anzeigers für das Fürstenthum Ratzeburg findet sich zu der Mordtat folgende Nachricht:
- Timm Thode hat jetzt seine Mordthaten in Groß Kampen eingestanden. Eine mehr empörende Unthat mag wohl seit Jahrzehenten nicht verübt worden sein. Timm Thode ist der Urheber eines achtfachen Eltern= und Geschwisternmordes. Die Einzelheiten der That sind über alle Begriffe entsetzlich; nur eine menschliche Mißgeburt ist solcher That fähig. Zuerst hat er einen Bruder im Pferdestall mit einer hölzernen Speiche erschlagen; dann, da ihm das Instrument nicht genügte, mit einem Beile zwei Brüder; bei diesen Leichen hat er zwei Stunden lang gesessen, harrend auf den Augenblick wo er seine Eltern, die übrigen Geschwister und die Magd im Schlafe ebenfalls ermorden wollte. Nach vollbrachter That hat er sich völlig gewaschen und umgezogen und das Wohnhaus und die Scheune angezündet sich mit den geretteten Sachen auf dem nahen Deich niedergesetzt, um seinem grauenhaften Werke zuzusehen; erst als er bemerkte, daß die Scheune hell brannte, ist er zu dem 270 Schritte entfernten Hause des Nachbars gelaufen, hat denselben durch Feuerruf geweckt und sich dann in scheinbarer Ohnmacht niedergeworfen. Der Verdacht gegen ihn erwachte zunächst wegen seines nur mäßigen Rufes, wegen der Abenteuerlichkeit des von ihm erzählten Anfalls durch 5 schwarzbemalte Kerle und wegen der auffälligen Rettung sämmtlicher Werthpapiere aus dem Feuer bei gänzlicher Unversehrtheit seiner Person. Vater und Mutter waren Mitte der Fünfziger, die drei älteren Brüder in den Zwanzigern, der jüngste Bruder 14, die Schwester, die mit 34 Hieb=, Schnitt= und Stichwunden gefunden ward, 17 1/2 Jahr alt. Ihr Gehirn war zermalmt, die Hirnschädel des Vaters und jüngsten Bruders zerschmettert, das Dienstmädchen verkohlt, alles Vieh verbrannt. - Timm Thode ist gegenwärtig 20 Jahr alt und hat vor mehreren Jahren erst bei einem Hofbesitzer in Ottensen, später, um das Müllerhandwerk zu erlernen, auf der Krummendiecker Mühle conditionirt, welche während seiner Dienstzeit im Jahre 1864 abbrannte.

1924 Die Heimat, Heft 5 - Monatsschrift

1924 Die Heimat, Heft 5 - Monatsschrift - Titelseite
1924 Die Heimat, Heft 5 - Monatsschrift - S. 106
1924 Die Heimat, Heft 5 - Monatsschrift - S. 125
1924 Die Heimat, Heft 5 - Monatsschrift - S. 126

1924 Die Heimat, Heft 5 - Monatsschrift
des Vereins zur Pflege der Natur- und Landeskunde in Schleswig-Holstein, Hamburg, Lübeck und dem Fürstentum Lübeck.

Das die Seiten 105 - 132 umfassende Heft Nr. 5 vom Mai 1924 (34. Jahrgang) enthält sehr interessante Aufsätze zur Stadt Wilster und der Wilstermarsch, u.a.:
- Die alten Familien der Wilstermarsch
- Johann Matthias Commeter [(Commetersche Kunsthandlung) 10.03.1791 in Wilster geboren]
- Der Wilstermarschdeichband
- Begräbnisbräuche im alten Wilster
- Das Schulwesen im Kirchspiel Wilster um 1700

1925 Festbuch für das Sängerfest in St. Margarethen (Elbe)

1925 Festbuch für das Sängerfest in St. Margarethen (Elbe)
Am 15. und 16. August 1925 veranstaltete die St. Margarethener Liedertafel aus Anlaß ihres 50jährigen Bestehens ein großes Sängerfest.
Das zu dem Anlaß herausgegebene Büchlein stellt den Ort vor, berichtet über den im Jahre 1874 gegründeten Gesangverein und die Entwicklung der Gesangvereine im Dorf und Umland, nennt Personen, die beim Fest frequentierten Standquartiere, die beteiligten Gesangvereine sowie die Fest und Druch des Büchlein fördernden Betriebe in St. Margarethen.

Das Büchlein wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Berta Jeß, Hodorf

1925 Heimatbuch des Kreises Steinburg

1925 Heimatbuch des Kreises Steinburg
1925 Heimatbuch des Kreises Steinburg
1925 Heimatbuch des Kreises Steinburg - Aufsatz über Wilster
1925 Heimatbuch des Kreises Steinburg - Aufsatz über Wilster

1925 Heimatbuch des Kreises Steinburg
Das umfangreiche und zunächst aus zwei und dann aus drei Bänden bestehende Werk stellt mit vielfältigen Aufsätzen sowie Karten und Fotografien Städte und Dörfer, Landschaften, Geschichte und Geschichten, Handwerk, Landwirtschaft, Gewerbe und Traditionen des Kreises Steinburg vor.
Herausgegeben im Auftrage des Kreisausschusses von der Heimatbund-Kommission
im Verlag von J.J. Augustin, Glückstadt

Das Werk enthält viele Informationen über Wilster sowie die Wilstermarsch mit ihren Ortschaften.

Anmerkung: Im Jahre 1981 wurde in einem leicht verkleinerten Format ein ansonst unveränderter Nachdruck des Werkes aufgelegt.

1931 Die Familie Lau (eine seit langer Zeit in der Wilstermarsch ansässige Familie)

Die Tagung der Familie Lau am 26. Mai 1931 in St. Margarethen - Wilstermarsch sowie Betrachtungen zur Geschichte der Familie
von Carl Lau, Hamburg
gedruckt bei Buchdruckerei Johann Schwark Söhne, Wilster
Herausgeber: Familienverband der Lauen

1932 Die Ever / Ewer der Niederelbe

1932 Die Ever der Niederelbe - Titelblatt
1932 Die Ever der Niederelbe - hier: Textprobe
Ewer DIE ZWEI GEBRÜDER auf der Stör am Kasenort
1932 Die Ever der Niederelbe - Rückseite

1932 Die Ever der Niederelbe (Nachdruck)
Das im September 1932 erschienene Buch von Hans Szymanski entstand in der Folge mehrerer von dem Autor unternommenen Studienreisen, die ihn längs der Niederelbe und ihrer kleinen Zuflüsse und in die an diesen gelegenen kleinen Häfen führte.
Das Buch ist ein einzigartiges Nachschlagewerk über die historische von den Häfen in den Elbmarschen ausgehende gewerbliche Schiffahrt. Es stellt die unterschiedlichen Schiffstypen der Ewer vor, ihre Bauart und Takelung, alle bekannten Bauwerften sowie die Verwendung der Schiffe einschließlich der transportierten Ladung.
Besondere Abschnitte des Buches widmen sich den in der Wilstermarsch betriebenen kleinen Werften an Stör, Wilsterau und Burger Au sowie den speziell für die Fahrt auf diesen Gewässern gebauten Ewer.
Über lange Zeit haben die für die Region der Niederelbe so charakteristischen hölzernen Ewer die dort ausgeübte Schiffahrt bestimmt. Ihre dem befahrenen Revier und dessen Bedingungen angepaßte Bauweise prägte die unterschiedlichen Typen und entsprechend auch das Bild der damaligen Häfen.
Innerhalb weniger Jahrzehnte setzte der Niedergang dieser Fahrzeuge ein, nachdem der wirtschaftliche Druck nach größeren Einheiten, der Eisenschiffsbau sowie die Ausstattung mit Motoren andere Schiffstypen hervor brachte.

Das lange vergriffene historische Buch erschien in den letzten Jahren bei verschiedenen Verlagen als Nachdruck, wobei die Titel leicht variieren, u.a.:
- Der Ever der Niederelbe
- Die Ewer der Niederelbe
- Die Ever der Niederelbe
Hier vorgestellt ist der Nachdruck ISBN/EAN: 9783867417266
Europäischer Hochschulverlag GmbH & Co. KG, Bremen

Einer von den die Wilsterau Ewer betrachtenden Abschnitte kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1937 Die Leute vom Maßenhof - Eine Elbmarschenerzählung

Die Leute vom Maßenhof - Eine Elbmarschenerzählung
von Geerd Spanjer
146 Seiten
Wilster in Holstein 1937
Verlag Johann Schwarck Söhne

Mit großer Liebe zu seiner Wahlheimat berichtet der Autor in einer romanhaften Erzählung vom Schicksal eines Bauerngeschlechts in der Wilstermarsch, in welcher seine Familie über drei Jahrhunderte lebte. Es tauchen bekannte Familiennamen neben bekannten und erdachten Orten auf und es wird ein Menschenschlag mit seinen Eigenarten beschrieben, wie er für die Marschen charakteristisch ist. Geerd Spanjer erzählt, wie er selber sagt, "in jener Liebe zur Heimat, von der wir Buten-Schleswig-Holsteiner nur zu gut und schmerzlich wissen, und die der Landsmann daheim nur zu oft vergißt."

Anmerkung: Gerhard (Geerd) Spanjer 1905 - 1992 wurde am am 7. August 1905 in Witten/R. geboren. Seine Familie ist offenbar Ende des 16. Jhrts. infolge der Verfolgung durch die Inquisition aus den damals Spanischen Niederlanden nach Holstein ausgewandert - daher der Name Spanjer (für Spanier, obwohl es Flamen waren). Er besuchte das dortige Gymnasium und studierte danach Chemie in Darmstadt sowie Germanistik, Biologie und Religionslehre in Marburg, Göttingen und Münster. Nach dem Staatsexamen war er Mitarbeiter des Landesmuseums für Naturkunde in Münster. 1942 wurde er Leiter des Staatsarchivs in Glückstadt, wo er auch als Realschullehrer arbeitete. Er war zeitlebens Schriftsteller und Naturschützer, Botaniker und Heimatforscher. Seinen Lebensabend verbrachte er in Lunden/Holstein.
Neben dem vorgestellten Roman schrieb er weitere Geschichten und Gedichte, so u.a. 1937 Heimweh nach Holstein.

1937 Schleswig-Holsteins Grönlandfahrt - Walfänger aus Wilster

1937 Schleswig-Holsteins Grönlandfahrt auf Walfischfang und Robbenschlag
von Wanda Oesau
erschienen im Verlag J.J. Augustin, Glückstadt - Hamburg - New York
Das profunde Werk schildert auf 311 Seiten und vielen zeitgenössischen Abbildung mit ungeheuer vielen Details die Grönlandfahrt, wie sie von Ende des 17ten bis Anfang des 19ten Jahrhunderts auch von den im Einzugsbereich der Niederelbe gelegenen Häfen ausging.
Auf dem Titelbild ist der von Glückstadt aus auf Grönlandfahrt gehende Walfänger "Der kleine Heinrich" abgebildet.
Der Danebrog am Heck des Schiffes erinnert daran, das Holstein - mithin auch Wilster - bis 1865 zum Gesamtstaat Dänemark gehörte.

Anmerkung (Bilder 2 bis 4)
Vor 200 Jahren und davor wurden u.a. von Altona, Beidenfleth, Brunsbüttel, Itzehoe, Glückstadt, Kollmar, Uetersen Schiffe zum Wal-Fang ausgesandt.
Auf diesen Schiffen fuhren auch Männer aus der Wilstermarsch und aus Wilster mit; so z.B. 1820 auf der "Einigkeit von Brunsbüttel" der Speckschneider Maat Michel Rohweder, der Partfahrer Hinrich Bielenberg und die Matrosen Claus Böther und Hinrich Ahmling. Dabei war auch der damals siebzehnjährige Matrose Peter von Holdt, welcher später zum Stammvater der heute in Nordfriesland und auf den Nordfriesischen Inseln lebenden "von Holdt" wurde.
Aus den in der Wilstermarsch gelegenen Orten gehörten noch Carsten Saß und Johann Ohlhafer (beide aus Brokdorf), David Detlefs (aus Wewelsfleth) und Peter Mahn (aus Flethsee) zu der 51 Männer umfassenden Besatzung.
Als Beleg für die aus Wilster und der Wilstermarsch stammenden Seefahrer sind Auszüge aus der Kopie von der originalen Mannschaftsliste des Walfängers "Einigkeit von Brunsbüttel" aus dem Jahre 1820 beigefügt. Darin sind die Namen der genannten Wilsteraner sowie deren damaliges Lebensalter aufgelistet. Diese Liste ist auch abgedruckt in dem vorgenannten Standardwerk über den Schleswig-Holsteinischen Walfang von Wanda Ösau.
In der Wilsteraner St. Bartholomäus Kirche befindet sich ein Wandleuchter aus dem Jahr 1652 mit einer Abbildung des Propheten Jona, wie er aus dem Wal augespuckt wird!
Vor dem Neubau der Gemeinschaftsschule der Wilstermarsch in Wilster erinnert als Objekt "Kunst am Bau" die Fluke eines abtauchenden Wals auch an die bedeutende Zeit von Grönlandfahrt, Walfang und Robbenschlag sowie die daran beteiligten Männer aus Wilster und der Wilstermarsch.
Andere besondere Erinnerungsstücke sind längst (etwa ab 1875) verschwunden, nämlich die aus den Kiefernknochen der Wale gebildete Tore - jeweils zwei standen in Wewelsfleth am südlichen Deich bei der Störmündung sowie in Beidenfleth hinter der Mühle und eines weiter nach Hodorf zu.
Am Mühlenhörn an der Grenze der Kirchspiele Wewelfleth und Beidenfleth stand bis Mitte des 19ten Jahrhunderts eine Transiederei. Sie wurde u.a. auch von dem von Beidenfleth ausgesandten und von 1818 bis 1825 belegten Grönlandfahrer "Harmonie" beliefert. In den Kirchenbüchern finden sich auch Einträge von Grönlandfahrern aus früherer Zeit.
In Erinnerung ist aber heute noch allgemein, daß von Wewelsfleth aus früher die bekannten Störkringel tonnenweise als Schiffsproviant an die Walfänger geliefert wurden.

1940 Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

1940 Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein
1940 Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein
1940 Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein
1940 Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

1940 Haus und Hof deutscher Bauern - I. Band: Schleswig-Holstein
von Gustav Wolf unter Mitarbeit von Joachim Herpin
erschienen 1940 im Verlag Dietrich Reimer, Andrews & Steiner / Berlin

Während der Zeit des Nationalsozialismus war von der nationalsozialistischen Fachgruppe Bauwesen im NS-Bund Deutsche Technik unter dem Titel "Haus und Hof deutscher Bauern" die Herausgabe einer nach Landschaften gegliederten, mehrbändigen Dokumentation zur Entwicklung des ländlichen Bauwesens in Deutschland vorgesehen. Aus dieser Reihe erschien während der Zeit des sogenannten "Dritten Reiches" jedoch nur der erste Band Schleswig-Holstein.
Wenn auch textliche Ausführungen in dem großbändigen Werk stark vom nationalsozialistischen Gedankengut und einem starker Bezug zum Germanentum geprägt sind, ist die Dokumentation der Bauformen in Text, Zeichnung und Foto überaus bemerkenswert.
Ein besonderer Schwerpunkt widmet sich den bäuerlichen Hausformen in den Elbmarschen, wobei die Darstellung der Gehöfte in der Wilstermarsch nochmals besonders herausgehoben ist.
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen, welche lange zeitgleich nebeneinander bestanden. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses; viele dieser Häuser hatten einen Kreuzgiebel.
- Zum anderen das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben in der Wilstermarsch äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung und die unterschiedliche Raumnutzung.
Eine Darstellung der in der Wilstermarsch vorkommenden Ausformungen sowohl von Husmannshuus als auch von Barghuus kann in der unten aufrufbaren Datei angesehen werden.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1951 Geschichte der Hochfelder Mühle und der Müller Familie Trede 1831 - 1951

1951 Geschichte der Hochfelder Mühle 1831 - 1951
1951 Detlef Trede - Müllermeister und Firmeninhaber der Hochfelder Mühle
1951 Geschichte der Hochfelder Mühle 1831 - 1951
1951 Geschichte der Hochfelder Mühle 1831 - 1951

1951 Geschichte der Hochfelder Mühle 1831 - 1951
Die 32 Seiten umfassende Festschrift wurde aus Anlass des 120-jährigen Bestehens der Firma Detlef Trede, Hochfelder Mühle, von deren Inhabern herausgegeben.
Sie stellt die Geschichte der zunächst in Neumühlen stehenden Mühle, deren 1897 erfolgte Versetzung nach Hochfeld und die Entwicklung des Betriebes sowie die Geschichte der Familie Trede vor.

Herausgegeben zum 01.05.1951
Besorgt durch Joh. Richard Peters, Wewelsfleth

1957 Steinburger Jahrbücher - alle Jahrgänge

Das Steinburger Jahrbuch
herausgegeben im Auftrage des Heimatverbandes für den Kreis Steinburg
erscheint einmal jährlich als offizielle Schrift des Heimatverbandes.
Es liegen einschließlich der Ausgabe 2012 insgesamt 56 Jahrgänge vor.
Die Bände enthalten insgesamt auch diverse Aufsätze zu verschiedensten Themen aus der Geschichte der Stadt Wilster sowie zu Orten der Wilstermarsch

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