Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Büttel (Elbe), Ostermoor

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1935 Büttel an der Elbe, Schleuse am Bütteler Hafen, Gasthof Zur Schleuse

1935 Büttel an der Elbe
gedeckte Schleuse am Bütteler Hafen
Gasthof Zur Schleuse in Büttel an der Elbe

ca. 1935 Büttel an der Elbe, Schleuse am Bütteler Hafen, Gasthof "Zur Schleuse"
Der kleine Hafen des Ortes lag im Zuge des Burg Kudensee-Kanals /Bütteler Kanal und hatte einen Zugang zur Elbe.
Es handelte sich bei der Schleuse um ein gedecktes Siel, bei dessen Passage die Frachtschiffe ihre Masten legen mußten. Vor dem Siel liegt ein Räumboot; es wurde eingesetzt, um mittels seines mit dem Hebebalken absenkbaren Schildes (wie bei einer Planierraupe) den Schlick aus dem Bütteler Außenpriel heraus zu drücken. Als Antrieb nutzt man bei ablaufendem Wasser den Wasserdruck. (Bild 2)
Die Frachtkähne konnten in früheren Zeiten von Büttel aus über den genannten Kanal, die Burger Au und die Holstenau/Wilsterau bis nach Wilster fahren und am Kasenort in die Stör und von dort wieder zur Elbe gelangen. Das ist seit langem nicht mehr möglich. Mit dem 01. April 1933 war der Betrieb der Schleuse der Burger Au zum Kaiser-Wilhelm-Kanal eingestellt worden; die Schleuse zur Holstenau/Wilsterau war bereits zuvor einer Kanalverbreiterung zum Opfer gefallen.
An der Schleuse in Büttel lag der Gasthof „Zur Schleuse“ von Nikolaus Ewers. Vom Obergeschoß des Hauses führte ein Zugang direkt auf die Krone des Deiches der Elbe. (Bild 3)

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1950 Büttel (Elbe) - Deichstraße, Windmühle, Bütteler Kanal

1950 Büttel (Elbe) - Deichstraße, Windmühle, Bütteler Kanal
1950 Büttel (Elbe) - Deichstraße mit der Bäckerei und Conditorei E. Stapelfeldt
1950 Büttel (Elbe) - stillgelegte Mühle (Erdholländer) auf dem Deich der Elbe

1950 Büttel (Elbe) - Deichstraße, Windmühle, Bütteler Kanal.
Oben links und rechts (Bild 2): Blick vom Elbdeich auf die am Fuß des Deiches verlaufende Deichstraße und das Wohn- und Geschäftshaus der Bäckerei und Conditorei von E. Stapelfeldt.
Unten links: Bütteler Kanal; der kleine beschauliche Hafen im Zuge des Burg- Kudensee-Kanal (1765 gegraben) war beidseitig von Straßen und Häusern gesäumt.
Nach dem Niedergang der vor einhundert Jahren noch blühenden Kleinschifffahrt lag der kleine beschauliche Bütteler Hafen jahrzehntelang im Dornröschenschlaf.
unten rechts (Bild 3): Die auf einer Verbreiterung des Deiches der Elbe stehende Mühle (ein Erdholländer, also ohne Galerie) mit bereits abgebautem Mühlenkreuz. Die bereits 1750 erwähnte Mühle galt als die älteste im Kirchspiel St. Margarethen. Bereits in den 1930er Jahren wurde sie offenbar nicht mehr betrieben.

Zwischenzeitlich hat der alte historische Ort aufgehört zu existieren, nachdem seit Mitte der 1970er wegen der Industrieansiedlung von ursprünglich 200 Häusern alle bis auf 17 abgebrochen und die Bewohner umgesiedelt wurden.
Die ursprüngliche Situation ist heute in der Örtlichkeit kaum noch wieder zu erkennen.

Bildrechte: Heinrich C. Otto, Kiel

1950 Büttel an der Elbe

1950 Büttel an der Elbe
1950 Büttel (Elbe), Gasthaus Rusch und die 1902 erbauten Gebäude der Genossenschaftsmeierei Büttel
1950 Büttel (Elbe), 1902 erbaute Chaussee Brücke über den Bütteler Kana

ca. 1950 Büttel an der Elbe
Die bereits 1318 bezeugte Gemeinde Büttel, in welcher 1970 noch etwa 500 Einwohner auf gut 11 km² lebten, ist heute mit unter 50 Einwohnern diesbezüglich die kleinste Gemeinde der Wilstermarsch.
Das ursprünglich von Landwirtschaft und Schifffahrt geprägte Dorf am idyllischen Bütteler Kanal und dem kleinen Hafen wurde zum Zwecke der Industrieansiedlung völlig überplant und entsprechend verändert.
Die Umsiedlung der Bevölkerung erfolgte in der ersten Hälfte der 1980er Jahre, von ursprünglich 200 Häusern wurden alle bis auf 17 abgebrochen.
oben links: Ehrenmal für die Gefallenen der Weltkriege.
oben rechts (sh. Bild2): Gasthaus Rusch und die 1902 erbauten Gebäude der Genossenschaftsmeierei Büttel.
unten links (sh. Bild 3): 1902 erbaute Chaussee Brücke über den Bütteler Kanal.
unten rechts: Bütteler Kanal mit dem lange Zeit als Hafen genutzten Bereich.

Bildrechte: Fotohaus Leo Pilsinger, St. Michaelisdonn

1950 Büttel an der Elbe - Mühle auf dem Elbdeich

1950 Büttel an der Elbe
1950 Bäckerei Stapelfeldt in Büttel an der Elbe
1950 Windmühle (ohne Flügel) in Büttel an der Elbe

1950 Büttel an der Elbe
oben links (Bild 2): Blick vom Deich auf die Bäckerei Stapelfeld.
oben rechts: Büttel Kanal – der Burg-Kudenseer Entwässerungskanal.
unten links (Bild 3): Die auf einer Verbreiterung des Deiches der Elbe stehende Mühle (ein Erdholländer, also ohne Galerie) mit bereits abgebautem Mühlenkreuz. Die bereits 1750 erwähnte Mühle galt als die älteste im Kirchspiel. Bereits in den 1930er Jahren wurde sie offenbar nicht mehr betrieben.
unten rechts: Ehrenmal

Bildrechte: Ansichtskarten Verlag Walter Jappe, Lübeck

1957 Büttel (Elbe) - ein verschwundenes Dorf

1957 Büttel (Elbe) - ein verschwundenes Dorf
1957 Büttel (Elbe) - Gast- und Geschäftshaus H. Rusch
1957 Büttel (Elbe) - Bütteler Kanal

1957 Büttel (Elbe) - ein verschwundenes Dorf
Die bereits 1318 bezeugte Gemeinde Büttel, in welcher 1970 noch etwa 500 Einwohner auf gut 11 km² lebten, ist heute mit unter 50 Einwohnern diesbezüglich die kleinste Gemeinde der Wilstermarsch.
Das ursprünglich von Landwirtschaft und Schifffahrt geprägte Dorf am idyllischen Bütteler Kanal wurde zum Zwecke der Industrieansiedlung völlig überplant und entsprechend verändert.
Die Umsiedlung der Bevölkerung erfolgte in der ersten Hälfte der 1980er Jahre, wobei von ursprünglich 200 Häusern nur 17 stehen blieben. Heute ist von der vormaligen idyllischen Siedlung am Bütteler Hafen nichts mehr erkennbar.

Bildrechte: Ansichtskartenverlag Walter Jappe, Lübeck

1958 Gasthaus Rusch in Büttel

1958 Gasthaus Rusch in Büttel an der Elbe

1958 Gasthaus Rusch in Büttel.
Das Gasthaus Rusch lag im Scheitelpunkt einer langgezogenen Kurve der von Wilster nach Brunsbüttel führenden Landstraße in Nachbarschaft des früher schiffbaren Bütteler Kanals.
Der Gasthof wurde seit 1901 von Heinrich Rusch und seinen Nachkommen betrieben; zu den Geschäftsfeldern gehörte zunächst auch die Landwirtschaft sowie der Kolonialwaren- und Kohlenhandel, wobei der zugehörige angrenzende und am Bütteler Kanal gelegene Lade- und Löschplatz genutzt wurde.
Der Gasthof Rusch bestand bis 1987, wonach die Gemeinde Büttel das Gebäude erwarb und seither als Versammlungsort "Dorfkrug" nutzt. Bedingt durch die Inanspruchnahme des Dorfes durch das Industriegebiet Brunsbüttel war von 1979 bis 1987 die etwa 750 Menschen zählende Einwohnerschaft umgesiedelt worden. Von den 225 Hofstellen und Wohngebäuden blieben 17 übrig. Heute hat die Gemeinde weniger als 40 Einwohner.

Bildrechte: Verlag Martin Claussen, Kiel

1959 Büttel an der Elbe

1959 Büttel an der Elbe

1959 Büttel an der Elbe
Die bereits 1318 urkundlich bezeugte Gemeinde Büttel, in welcher 1970 noch etwa 500 Einwohner auf gut 11 km² lebten, ist heute mit unter 50 Einwohnern diesbezüglich die kleinste Gemeinde der Wilstermarsch. Das ursprünglich von Landwirtschaft und Schifffahrt geprägte Dorf am idyllischen Bütteler Kanal und dem kleinen Hafen wurde zum Zwecke der Industrieansiedlung völlig überplant und entsprechend verändert. Die Umsiedlung der Bevölkerung erfolgte in der ersten Hälfte der 1980er Jahre.
Der Ort liegt an der alten Grenze zwischen den Landschaften Dithmarschen und Wilstermarsch; der 1560 zur Entwässerung des Hochmoores gegrabene Holstengraben sowie auf dem Deich das Holstenreck bildeten die historische Grenze.
In Büttel waren in früheren Zeiten viele Schiffer beheimatet, denn es hatte durch ein gedecktes Siel einen direkten Zugang zur Elbe und über den um 1765 gegrabenen Bütteler Kanal eine Verbindung zum Kudensee sowie der Burger Au (Wolburgsau) und von dort weiter zur Holstenau/Wilsterau und zur Stör. Bis in die 1930er Jahre verkehrten auf dem Kanal zumeist mit Torf für Hamburg beladene Lastkähne.

Bildrechte: Verlag Heinrich C. Otto, Kiel

1960 Büttel (Elbe) - ein verschwundenes Dorf

ca. 1960 Büttel (Elbe) - ein verschwundenes Dorf
Die bereits 1318 bezeugte Gemeinde Büttel, in welcher 1970 noch etwa 500 Einwohner auf gut 11 km² lebten, ist heute mit unter 50 Einwohnern diesbezüglich die kleinste Gemeinde der Wilstermarsch.
Das ursprünglich von Landwirtschaft und Schifffahrt geprägte Dorf am idyllischen Bütteler Kanal und dem kleinen Hafen wurde zum Zwecke der Industrieansiedlung völlig überplant und entsprechend verändert.
Die Umsiedlung der Bevölkerung erfolgte in der ersten Hälfte der 1980er Jahre, von ursprünglich 200 Häusern alle bis auf 17 abgebrochen .

Bildrechte: Ansichtskartenverlag Walter Jappe, Lübeck

1960 Büttel (Elbe) - ein verschwundenes Dorf

1960 Büttel (Elbe) - ein verschwundenes Dorf

ca. 1960 Büttel (Elbe) - ein verschwundenes Dorf
Der kleine beschauliche Ort Büttel (Elbe) in einem Luftbild.
Der alte historische Ort hat aufgehört zu existieren, nachdem seit Mitte der 1970er Jahre wegen der Industrieansiedlung von ursprünglich etwa 200 Häusern alle bis auf 17 abgebrochen und die Bewohner umgesiedelt wurden.
Im Vordergrund ist die damalige Bundesstraße B5 erkennbar, die von Wilster über St. Margarethen nach Brunsbüttel führte.Der Holstengraben war 1560 zur Entwässerung des Hochmoores gegraben worden. Der jetzige Elbdeich wurde erst 1762 auf die heutige Linie gelegt.
Im Hintergrund ist der Deich der Elbe erkennbar, welcher zwischenzeitlich erheblich verstärkt und dabei auch verbreitert wurde.

Bildrechte: Westdeutsche Luftfoto, Bremen

1960 Fischerboote auf der Elbe vor Büttel und St. Margarethen

1960 Fischerboote auf der Elbe vor Büttel und St. Margarethen

1960 Fischerboote auf der Elbe vor Büttel und St. Margarethen.
Die Fischer liegen mit ihren Kuttern außerhalb des das Fahrwasser begrenzenden Tonnenstrichs vor Anker, erkennbar an dem jeweils aufgezogenen schwarzen Ankerball. Der Ankerball ist ein Signal für andere Schiffe und zeigt diesen an, daß das vor Anker liegende Schiff nicht manövrieren kann.
Häufig nutzten die Fischer den Tidestrom, um vor Anker liegend ihre Netze beidseitig mittels der Auslegerbäume auszustellen und so fischen – eine Kraftstoff sparende Methode. Derartige Fischereimethoden werden heute wahrscheinlich auf der Elbe nicht mehr praktiziert.

Bildrechte: Haus am Berg Bildverlag Eugen Dod, Stuttgart

1962 Ostermoor - ein nicht mehr vorhandenes Dorf

1962 Ostermoor - ein nicht mehr vorhandenes Dorf
1962 Fährstelle Ostermoor am Nord- Ostsee Kanal
1962 damaliges Reihendorf Ostermoor am Nord- Ostsee Kanal

1962 Ostermoor - ein nicht mehr vorhandenes Dorf.
Das ehemalige Reihendorf Ostermoor lag südlich des früheren Hochmoores, welches die natürliche historische Grenze zwischen Dithmarschen und Steinburg gebildet hatte; seine Grenze zu Büttel war der Holstengraben.
Der Holstengraben war 1560 zur Entwässerung des Hochmoores gegraben worden.
1970 wurde das Dorf durch Eingemeindung Ortsteil der Stadt Brunsbüttel; ab 1971 wurde es im Rahmen der großflächigen Industrieansiedlung für die Chemieindustrie aufgelöst; heute sind nur noch wenige Wohnhäuser vorhanden.
Die bei Ostermoor den Nord- Ostsee Kanal querende Fähre (Bild 3) besteht jedoch heute noch, auch wenn sie durch den in den Jahren 1979 bis 1983 erfolgten Bau der Straßenhochbrücke im Zuge der Bundesstraße 5 ihre überregionale Bedeutung verloren hat.

Bildrechte: Heinrich C. Otto, Kiel

Anmerkung: Mehr über das vergangene Ostermoor ist zu finden bei Alt Ostermoor

1968 Büttel an der Elbe, Burg-Kudenseer Kanal

Büttel an der Elbe, Burg-Kudenseer-Kanal

ca. 1968 Büttel an der Elbe.
Siedlung am Burg-Kudenseer-Kanal / Bütteler Kanal
Nach dem Niedergang der vor einhundert Jahren noch blühenden Kleinschifffahrt lag der kleine beschauliche Bütteler Hafen jahrzehntelang im Dornröschenschlaf.
Zwischenzeitlich hat der alte historische Ort aufgehört zu existieren, nachdem seit Mitte der 1970er wegen der Industrieansiedlung von ursprünglich 200 Häusern alle bis auf 17 abgebrochen und die Bewohner umgesiedelt wurden.
Die ursprüngliche Situation ist heute in der Örtlichkeit kaum noch wieder zu erkennen.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster

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