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1907 Bahnhof in der damaligen Bahnhofstraße (spätere Tagg-Straße)
Der im Jahr 1878 in Betrieb genommene erste Bahnhof der Stadt Wilster in der damaligen Bahnhofstraße (der heutigen Tagg-Straße);
er wurde 1920 nach Fertigstellung der Bahnstrecke Hamburg - Westerland der Bahnhof nach seinem heutigen Standort verlegt.
Die Dampflokomotive wurde von den Wilsteranern liebevoll „Rosa“ genannt.
Im Hintergrund links ist der Schornstein der Ballin´schen Lederfabrik (später Netz-Fabrik, danach Sack-Spies) an der Rumflether Straße erkennbar.
Bildrechte: vermutlich Ludwig Behning
Das Foto stammt aus der im Eigentum von Robert Friedrichs, Wilster, befindlichen Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster
1910 Bahnhof mit gepflegten Gartenanlagen in der damaligen Bahnhof Straße, der späteren Tagg-Straße.
Der erste Bahnhof der Stadt Wilster wurde 1878 an der heutigen Tagg-Straße (damals Bahnhofstraße) in Betrieb genommen;
er lag an der Bahnstrecke (sogenannte Marschbahn), die von Altona über Wilster nach Heide (und später bis Ribe in Nordschleswig) führte. Die Bahnstrecke querte bei Taterpfahl (das ist bei Averlak) den Nord-Ostsee Kanal.
Der Bahnhof Wilster wurde im Jahre 1920 nach Fertigstellung der über Hochdonn führenden Strecke Hamburg-Westerland an die heutige Bahnhofstraße verlegt; die ehemalige Bahnhofstraße erhielt den Namen Tagg Straße nach einem Wilsteraner Geschwisterpaar, welches sich durch Wohltätigkeit verdient gemacht hatte.
Im Hintergrund links ist das dem Bahnhof gegenüber liegende Gebäude der Post zu erkennen. Das Gebäude war entworfen und gebaut worden von dem wilsteraner Architekten und Maurermeister Claus Stockfleth, einem Ururgroßvater von Peter J. von Holdt.
Der Betrieb der Post in diesem Gebäude wurde am 26. April 1999 eingestellt. Das Gebäude wurde im Juni 2002 abgebrochen.
Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster
1920 Das neu erbaute Bahnhofsgebäude;
der alte (erste) Bahnhof der Stadt lag an der heutigen Taggstraße an der Strecke Wilster – Tondern (heute nur noch bis Brunsbüttel) an der alten Marschbahn.
Der neue Bahnhof an der Strecke Hamburg-Westerland war am 01.06.1920 eröffnet worden, so wie auch die zu ihm führende Bahnhofstraße;
schon in den Jahren 1959/60 sollte das Gebäude in zwei Etappen wieder abgebrochen worden.
Bildrechte: Urheberrecht ist nicht verzeichnet; mit Sicherheit aber wohl Werner Behning, Wilster, von dem ich den Abzug erhielt
1920 Fußgänger-Brücke über die Gleisanlagen am Bahnhof Wilster
Das im Hintergrund sichtbare Bahnhofsgebäude ist 1920 errichtet worden. Der Neubau stand im Zusammenhang mit der seinerzeitigen Verlegung der Marschbahn auf die heutige über Hochdonn führende Strecke; schon in den Jahren 1959/60 sollte das Gebäude in zwei Etappen wieder abgebrochen worden.
Der alte (erste) Bahnhof der Stadt lag an der heutigen Taggstraße an der Strecke Wilster – Hvidding (Nordschleswig). Heute führt die alte Strecke von Wilster aus nur noch bis Brunsbüttel.
Der neue Bahnhof an der Strecke Hamburg-Westerland war am 01.06.1920 eröffnet worden. Er machte die zu ihm führende heutige Bahnhofstraße erst erforderlich.
Die vom neuen Bahnhof aus in Richtung Brunsbüttel führende Strecke hatte im Bereich des Wilsteraner Bahnhofs mehrere Gleise, denn hier lag auch der Güterbahnhof der Stadt mit den Verladerampen für Vieh.
Für Fußgänger war ein Queren der Bahnanlagen über die lange Fußgängerbrücke möglich, von welcher ein Fußweg zur Straße Steindamm führte.
Die Brücke wurde im Jahre 2001 in Zusammenhang mit der Erschließung des Gebietes für das WEZ (Wilster Einkaufzentrum) beseitigt.
Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Monika Hintz, Wilster
ca. 1920 Tagg-Straße mit einer Kraft-Droschke
Im Hintergrund der im Jahre 1878 in Betrieb genommene erste Bahnhof der Stadt Wilster in der Bahnhofstraße (der heutigen Tagg-Straße).
Im Jahre 1920 wurde Wilsters Bahnhof nach Fertigstellung der Bahnstrecke Hamburg - Westerland nach seinem heutigen Standort verlegt.
Das dritte Gebäude von links (Doppelhaus mit Traufseite zur Straße), linker Eingang, ist das Geburtshaus von Traute Lucht, später verehelicht mit Peter J. von Holdt.
Bild 1: Bildrechte wohl Ludwig Behning; den Abzug erhielt ich von Werner Behning, Wilster, aus dessen Sammlung die Aufnahme stammt
Bild 2: Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster
1922 Zum achtzigjährlichen Gründungstag der Wilsteraner Liedertafel wurde am 17. und 18. Juni 1922 ein großes Sängerfest in Wilster gefeiert.
Hier werden die mit der Bahn angereisten Gäste vor dem neuen Bahnhof begrüßt.
Der alte (erste) Bahnhof der Stadt lag an der heutigen Taggstraße an der Strecke Wilster – Heide (heute nur bis Brunsbüttel).
Der neue Bahnhof war 1920 eröffnet worden; schon in den Jahren 1959/60 sollte das mächtige Gebäude in zwei Etappen wieder abgebrochen worden.
Bild 1: Bildrechte sind nicht verzeichnet; mit Sicherheit aber wohl Werner Behning, Wilster, von dem ich den Abzug erhielt
Bild 2: Bildrechte: nicht bekannt; vermutlich Hans-Peter Mohr, Wilster
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster
Bildrechte: nicht bekannt; vermutlich Hans-Peter Mohr, Wilster
Bild 3: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heidi und Heinz Steinbrecher, Wilster
ca. 1928 Omnibus Betrieb W. Langbehn
Die Firma Langbehn ist aus kleinsten Anfängen als Kraftfahrzeug-Reparatur Betrieb entstanden.
Ihre erste Betriebsstelle lag in der Deichstraße neben der Brücke über den Burggraben.
Danach wurde der Betrieb in die kleine parallel zum Markt vom Kohlmarkt zur Burger Straße verlaufende namenlose Querstraße (das Gebäude war das erste nach dem Eckhaus zum Kohlmarkt; es steht heute nicht mehr) verlegt,
danach in die Lange Reihe (Haus Jürgen Resag), wo vor dem Haus auch eine Tankstelle betrieben wurde.
Danach wurde das Gelände der dort seit 1909 ansässigen Firma Firma Apel & Sachau an der Straße Am Steindamm erworben und hier der Kfz.-Reparatur und Omnibus Betrieb W. Langbehn etabliert.
Offenbar nahm die Firma nach dem Abbruch der Eisenbahnbrücke Taterpfahl über den Nord- Ostsee Kanal und der in dem Zusammenhang erfolgten Verlegung der Marschbahn (über Hochdonn) den Omnibus Verkehr auf der Strecke Eddelak - Wilster - Brokdorf auf.
Bild 1 zeigt wartende Langbehn Omnibusse beim 1920 neu errichteten Bahnhofs-Empfangsgebäude an der Bahnstrecke Altona - Westerland.
Bild 2 zeigt die gesamte Familie Langbehn bei einem Ausflug mit einem der firmeneigenen Omnibusse.
Bildrechte: Familie Langbehn, Wilster
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heidi und Heinz Steinbrecher, Wilster
ca. 1930 Das neu erbaute Empfangsgebäude des Bahnhofs Wilster - gesehen von der Bahnsteigseite.
Rechts unten ist im Anschnitt die Bahnsteigkante an der Strecke Hamburg - Westerland zu erkennen.
Das Hinweisschild rechts am Empfangsgebäude weist auf den links vom Gebäude befindlichen Bahnsteig an der Zweigbahn (ursprüngliche Linienführung der Marschbahn) nach Brunsbüttelkoog hin.
Der alte (erste) Bahnhof der Stadt lag an der heutigen Taggstraße an der Strecke Wilster – Tondern (heute nur noch bis Brunsbüttel) an der alten Marschbahn.
Der neue Bahnhof an der Strecke Hamburg-Westerland war am 01.06.1920 eröffnet worden, so wie auch die zu ihm führende Bahnhofstraße;
schon in den Jahren 1959/60 sollte das Empfangsgebäude in zwei Etappen wieder abgebrochen worden.
Auf dem Bahnsteig warten Reisende und Schüler auf den einfahrenden Zug.
Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster
ca. 1930 Das neu erbaute Bahnhofsgebäude;
der alte (erste) Bahnhof der Stadt lag an der heutigen Taggstraße an der Strecke Wilster – Tondern (heute nur noch bis Brunsbüttel) an der alten Marschbahn.
Der neue Bahnhof an der Strecke Hamburg-Westerland war am 01.06.1920 eröffnet worden, so wie auch die zu ihm führende Bahnhofstraße;
schon in den Jahren 1959/60 sollte das Gebäude in zwei Etappen wieder abgebrochen worden.
Vor dem Bahnhof warten drei Busse, um Reisende in Ortschaften der Umgebung weiter zu befördern.
Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Das Foto stammt aus der im Eigentum von Robert Friedrichs, Wilster, befindlichen Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster
ca. 1957 Fuhrwerk am Güterbahnhof
Der im Hause Schmiedestraße 23 wohnhafte Fuhrunternehmer Willy Behrens gehörte mit seinem Gespann viele Jahre in den Straßen der Stadt Wilster zum Stadtbild.
Willy Behrens transportierte mit seinem zweispännigen von Pferden gezogenen Fuhrwerk fast ausschließlich sogenanntes Stückgut; erst ab Mitte der 1960er Jahre verschwanden die Fuhrwerke aus Wilsters Straßen. Obwohl das Gefährt relativ leicht war, klirrten in den angrenzenden Häusern das Geschirr in den Schränken, wenn die hölzernen mit eisernen Reifen versehenen Ackerwagenräder über das seinerzeit in Wilster vorherrschende Kopfsteinpflaster rumpelten und die Hufeisen der Pferde Funken aus dem Pflaster schlugen.
Regelmäßg transportierte der Fuhrmann Willy Behrens Waren von und zum Bahnhof und zum Güterbahnhof in Wilster. Auf dem Foto ist hinter dem Fuhrwerk die Laderampe am Güterbahnhof zu erkennen.
Die Häuser im Hintergrund stehen in der Bahnhofstraße. In dem vorderen der Häuser hatte der Wilsteraner Fotograf Heinrich Ballerstädt sein Geschäft. Das Haus wurde später von dem langjährigen Wilsteraner Ratsherrn Hans Joachim Kühl erworben und als Wohnhaus genutzt.
Bildrechte: nicht bekannt
ca. 1980 Schienenbus am Bahnhof in Wilster
Nachdem am 27.05.1988 der Personenverkehr auf der Bahnstrecke von Wilster nach Brunsbüttel eingestellt wurde, ist eine derartige Ansicht (Bild1) schon lange Geschichte. Auch die Stellwerke - es gab drei davon - in und bei Wilster bestehen nicht mehr.
Der Schienenbus bediente die Strecke von Itzehoe über Wilster nach Brunsbüttel.
Aus dem beigefügten Informationsblatt (Bilder 2 und 3) erfahren wir mehr über die Geschichte der Bahnstrecke.
Mehr Informationen über die Bahnstrecke bieten viele Eisenbahnfreunde, wie beispielsweise die Blockstelle oder der Eisenbahnfotograf
Bildrechte:
Bild 1: nicht bekannt
Bilder 2 und 3: Text und Fotos: Jens Perbrandt
Aus welchem Sammelwerk das Informationsblatt stammt, ist dem Betreiber dieser Heimat-Seite leider nicht bekannt.
ca. 1980 Schienenbus im Bahnhof Wilster
Der Schienenbus verkehrte zwischen Itzehoe und Brunsbüttel.
Die ursprüngliche am 01.11.1878 eröffnete Strecke der Marschbahn zwischen Wilster und Heide (Strecke von Altona nach Riepen / Ribe in Nord-Schleswig) führte von Wilster über Flethsee (St. Margarethen Bahnhof) weiter nach St. Michaelisdonn.
Die Stichstrecke von Flethsee nach Brunsbüttel war erst am 01.05.1893 eröffnet worden.
1920 erhielt die Marschbahn zwischen Wilster und St. Michaelisdonn einen neuen Verlauf, wodurch auch der Ort Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß erhielt; die Strecke von Wilster bis Flethsee mit der Zweigstrecke nach Brunsbüttelkoog war fortan nur noch eine Stichbahn.
An der Strecke zwischen Wilster und Brunsbüttel gab es folgende Haltepunkte: km 0,0 Wilster; km 1,1 Rumfleth; km 4,1 Schotten; km 5,3 Nortorf;
km 7,3 Landscheide; km 8,8 St. Margarethen; km 10,9 Kudensee; km 13,8 Ostermoor; km 14,2 Brunsbüttel Ost; km 15,6 Brunsbüttel.
Der Personenverkehr auf dieser Strecke wurde zum 27.05.1988 eingestellt.
Die Marschbahn ist Gegenstand verschiedener sehr interessanter und von Eisenbahn-Freunden betriebener Netz-Seiten, so auch Die Blockstelle, aus welcher die ergänzenden Abbildungen mit Zustimmung des Betreibers entnommen sind.
Bildrechte:
Bild 1: nicht bekannt
Bilder 2 - 4: Jan-Geert Lukner, Hamburg
17.05.1988 Schienenbus am Güterbahnhof Wilster
Ein Schienenbus (sogenannter "Uerdinger Schienenbus“) der Baureihe VT 798 passiert aus Brunsbüttel kommend den Güterbahnhof in Wilster am 17.Mai 1988. Es war eine der letzten Fahrten des von den Wilsteranern liebevoll „Rosa“ genannten Gefährts, denn der Personenverkehr auf der Strecke wurde zum 27.05.1988 eingestellt.
Bild 1: links die Ladestraße des Güterbahnhofs, im Hintergrund mit dem hohen Schornstein die Gebäude der vormaligen Genossenschaftsmeierei Wilster, hinter dem Schienbus das Stellwerk Ww (Wilster West) am Bahnübergang mit der Neue Burger Straße, ganz rechts ein Haus an der Bahnhofstraße.
Bild 2: der Schienenbus kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Wilster (das Empfangsgebäude ist nicht zu erkennen), links Häuser an der Bahnhofstraße, im Hintergrund die im Zusammenhang mit dem Bau des Wilster Einkaufzentrums beseitigte und das Bahngelände überquerende Fußgängerbrücke.
Bildrechte: Axel Spille, Schwäbisch Gmünd
welcher die nicht nur für ausgewiesene Freunde der Eisenbahn hoch interessante Seite Eisenbahnfotograf für Reisende im Internet anbietet.
Weitere Erläuterungen: Die am 01.11.1878 eröffnete ursprüngliche Teilstrecke „Wilster – St. Michaelisdonn“ der Marschbahn (Strecke von Altona nach Riepen / Ribe in Nord-Schleswig) folgte dem heute noch vorhandenen Durchgangsgleis von Wilster aus in Richtung Brunsbüttel; die Stichstrecke von Flethsee (St. Margarethen Bahnhof) nach Brunsbüttel war erst am 01.05.1893 eröffnet worden. Bei Taterpfahl wurde durch den Bau des Kaiser-Wilhelm Kanals die Strecke der Marschbahn geschnitten, weshalb hier in den Jahren 1893 bis 1895 eine Drehbrücke gebaut wurde. Bereits im Jahre 1920 wurde die Drehbrücke wieder demontiert, da der Kanal verbreitert und zuvor (von 1913 bis 1920) die Hochbrücke bei Hochdonn errichtet worden war. Die Marschbahn erhielt zwischen Wilster und St. Michaelisdonn einen neuen Verlauf, wodurch auch der Ort Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß erhielt.
Die Strecke von Wilster bis Flethsee mit der Zweigstrecke nach Brunsbüttelkoog war danach nur noch eine Stichbahn. An ihr gab es folgende Haltepunkte:
km 0,0 Wilster; km 1,1 Rumfleth; km 4,1 Schotten; km 5,3 Nortorf;
km 7,3 Landscheide; km 8,8 St. Margarethen; km 10,9 Kudensee; km 13,8 Ostermoor; km 14,2 Brunsbüttel Ost; km 15,6 Brunsbüttel.
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