Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Beidenfleth und Dammfleth

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1927 Trab-Rennen in Dammfleth

1927 Trab-Rennen in Dammfleth
Bis weit in die 1950er Jahre waren die Pferdesport-Veranstaltungen in Dammfleth Ausdruck des in der Wilstermarsch so selbstverständlichen Umganges mit Pferden.
Pferde hatten in der Wilstermarsch seit Jahrhunderten als Zug- und Arbeitstiere, aber auch als Reittiere, gedient.
Da nimmt es nicht Wunder, daß die Pferderennen in Dammfleth sich regelmäßig einer ganz außerordentlichen Zuschauerresonanz erfreuen konnten. Die bäuerliche Bevölkerung reiste zumeist mit der von Pferden gezogenen Kutsche (Ein- und Zweispänner) zu diesem auch eine besondere gesellschaftliche Veranstaltung darstellenden Ereignis an.

Bildrechte: vermutlich Ludwig Behning
Das Foto stammt aus der im Eigentum von Robert Friedrichs, Wilster, stehenden Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1950 Wilsterau am Brook

ca. 1950 Wilsterau am Großen Brook
In den für die Tieflandflüsse charakteristischen sanften Bögen schlängelt sich die Wilsterau durch die Wilstermarsch.
Das Foto zeigt einen Abschnitt am Großen Brook, Blickrichtung Kasenort.
Links ist das Ufer erkennbar, an dem die Kleingarten-Anlage "Großer Brook" des Kleingärtner-Verein Wilster liegt.
Rechts das zu Kathen gehörende Ufer; hinter den hohen Bäumen ist der später einem verheerenden Schadenfeuer zum Opfer gefallene schöne Bauernhof von Claus Harder zu erahnen.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

1960 Beidenfleth an der Stör

Beidenfleth an der Stör
Luftaufnahme aus nördlicher Richtung von Groß Kampen aus auf Beidenfleth.
Ganz oben rechts sind Häuser des jenseits der Stör in der Kremper Marsch gelegenen Ortes Neuenkirchen zu erkennen.
Die breit und zeitweilig träge fließende und von den Gezeiten geprägte große Mäanderschleifen aufweisende Stör (von „store“, die „Große“ ) trennt die Wilstermarsch von der Krempermarsch. Sie war von den frühesten Zeiten an bis in die zweite Hälfte des 20zigsten Jahrhunderts ein bedeutender Wasserweg.
Die Ufer der Außenkurven des Flusses sind mit Stein-Stacks gegen Abbruch gesichert.
Links der Stör ist auf dem zur Kremper Marsch gehörenden Ufer bei Groß Bahrenfleth die Fährstelle der Beidenflether Fähre zu erkennen.
Die Beidenflether Fähre ist als einzige der vor hundert Jahren unterhalb von Itzehoe an der Stör vorhanden gewesenen Fähren (Wagen- und Kahnfähren) noch heute in Betrieb.
Bis 1936 wurde der Fährprahm durch Menschenkraft über die Stör gezogen; danach wurde ein Motor eingesetzt.
Nachdem in den letzten Jahrzehnten der Betrieb der zudem erneuerungsbedürftigen Fähre immer unrentabler wurde und ihre Stilllegung drohte, wurde durch die Initiative eines Fördervereins Fähre Beidenfleth ein neuer Fährprahm „Else“ beschafft, mit welchem im Jahre 2007 der Fährbetrieb wieder aufgenommen wurde.

Bildrechte: nicht bekannt
Datierung nach dem Fotopapier (LEONAR); diese Firma ging 1964 in Agfa über.

1976 Panorama Wilster und die Wilstermarsch

1976 Panorama Wilster und die Wilstermarsch
So recht die Lage der Stadt Wilster inmitten der weiten ebenen Wilstermarsch zeigt das Panoramafoto.
Es wurde vom achten Stockwerk des der Wilsterau näher zugewandten Hochhauses aufgenommen und ist aus 5 Einzelbildern zusammengefügt.
Der Blick geht von rechts von der Kirche nach links über die zur Gemeinde Dammfleth gehörenden Flächen in Stadtfeld; ein etwa 300 breiter Streifen parallel zur Wilsterau liegt noch innerhalb die Stadtgrenze von Wilster.
Im Vordergrund verläuft die Wilsterau am Audeich.

Bildrechte: Gerd Heutmann, Nutteln, welcher die Aufnahme freundlicherweise zur Verfügung stellte.

Unten kann das Panorama in vergrößerter Darstellung als pdf-Datei aufgerufen werden.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

Beidenfleth 1938 Deich der Stör in Beidenfleth Groß Kampen

1938 Deich der Stör in Beidenfleth Groß Kampen
Auffällig ist, daß seinerzeit im Bestick des Deiches Bäume standen, obwohl der Deich die erste Deichlinie bildete (nach dem Bau des Stör-Sperrwerkes änderte sich dieses); es verwundert sehr, daß dieses seinerzeit von den für die Sicherheit der Deiche Verantwortlichen geduldet wurde.

Anmerkung: Gemäß den Aufzeichnungen von Werner Behning (vgl. Bildrechte) soll es sich um eine Situation in Wewelsflether Uhrendorf handeln.
Nach Auffassung des Betreibers dieser Heimatseite handelt es sich jedoch um eine Örtlichkeit in Groß Kampen in der Gemeinde Beidenfleth. Im Hintergrund links sind die beiden damals am Langen Rack der Stör vorhanden gewesenen sehr hohen Hochspannungsmasten erkennbar. Bei dem Gehöft müßte es sich dementsprechend um den Hof 121 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild") handeln, der seinerzeit im Eigentum von Heinrich Brandt stand und von diesem auch bewirtschaftet wurde.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster
Das Foto stammt aus der im Eigentum von Robert Friedrichs, Wilster, stehenden Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

Beidenfleth 1956 Bauernhof in Beidenflether Riep

ca. 1956 Bauernhof in Beidenfleth, Ortsteil Beidenflether Riep
Es handelt sich um den Hof 140 nach dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" (vgl. Bild 2), der zur Zeit der Aufnahme im Eigentum von Albert Kühl stand und bald darauf von dessen Schwiegersohn Claus Voß erworben und bewirtschaftet wurde.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

Beidenfleth 1956 Bauernhof in Beidenflether Uhrendorf

ca. 1956 Bauernhof in Beidenfleth, Ortsteil Beidenflether Uhrendorf
Es handelt sich offenbar um den Hof 113 nach dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" (vgl. Bild 2), der im Eigentum von Marx Hein stand und von diesem bewirtschaftet wurde.
Das alte Hofgebäude ist Anfang der 1970er Jahre bei einem verheerenden Schadensfeuer abgebrannt.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

Beidenfleth 1991 Kirche St. Nicolai, Blick auf die Stör

1991 Kirche St. Nicolai in Beidenfleth
Am Standort der schönen alten aus Backsteinen erbauten kleinen anheimelnden Dorfkirche mit ihrem frei stehenden hölzernen Turm wurde bereits 1108 eine erste Kapelle errichtet.
Die Kirche St. Nicolai ist 1325 erstmals urkundlich bezeugt.
Der frei stehende heutige Turm wurde im Jahre 1557 erbaut.
In der Kirche befindet sich ein aus dem Mittelalter stammendes Taufbecken aus Bronze.
Die von den Gezeiten geprägte Stör (von „store“, die „Große“ ) fließt in großen Mäandern der Elbe zu; auf ihrem hohen Ufersaum entstanden auf dem zur Wilstermarsch gehörenden Ufer früh die Kirchdörfer Heiligenstedten, Beidenfleth und Wewelsfleth.
Die Stör bildet die Grenze zur Kremper Marsch.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf, aus dem Nachlaß ihrer Großmutter Maria Wolf, geb. Horstmann; letztere hatte als junge Frau zeitweilig in der Gemeinde Beidenfleth gelebt und daran angenehme Erinnerungen.

Dammfleth 1956 Hochfelder Mühle

ca. 1956 Hochfelder Mühle von Detlef Trede in Hochfeld
Der seit 1831 im Besitz der Familie Trede stehende Betrieb war im Laufe der Zeit über die reine Windmüllerei hinaus ausgeweitet worden; er betreibt Futter- und Düngemittelhandel.
Die zentral auf dem Luftbild erkennbare Windmühle "Fortuna"trug die Jahreszahl 1897 und war von ihrem ursprünglichen Standort in Neumühlen nach Hochfeld umgesetzt worden.
Leider ist die schöne Mühle - sie war zu dem Zeitpunkt eine der wenigen im Kreis Steinburg nach vorhandenen alten Windmühlen - im Jahre 1971 abgebrannt.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

Dammfleth 1991 Bauernhof

1991 gepflegter Bauernhof in der Gemeinde Dammfleth
Bei dem Gehöft handelt es sich um den Hof Nr. 176 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild").
Der Hof stand in den Jahrzehnten zwischen 1887 bis 1970 im Eigentum der Familie Wilkens, von welcher er bis 1957 auch selbst landwirtschaftlich betrieben, danach verpachtet und später verkauft wurde.

Bildrechte:
Bilder 1, 3 und 4: Rudolf Horstmann, Wilster
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf, aus dem Nachlaß ihrer Großmutter Maria Wolf, geb. Horstmann; letztere hatte als junges Mädchen auf dem Hof gearbeitet.
Bild 2: aus dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"

Dammfleth 1991 Ehrenmal

1991 Ehrenmal in der Gemeinde Dammfleth
Wie alle Gemeinden der Wilstermarsch hat auch die Gemeinde Dammfleth ihren in den beiden Weltkriegen Gefallenen ein Ehrenmal gesetzt, welches vorbildlich gepflegt und unterhalten wird.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf, aus dem Nachlaß ihrer Großmutter Maria Wolf, geb. Horstmann; letztere hatte als junges Mädchen auf dem links neben dem Denkmal stehenden Hof Wilkens gearbeitet.

 

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