Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Kirche St.Bartholomäus

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1898 Altes Rathaus, Neues Rathaus, Kirche, Kriegerdenkmal, Bahnhof in der Tagg Straße

1898 Farb-Lithographie
Das „Neue Rathaus“ ist durch Umbauten umgestaltet,
beim „Alten Rathaus“ ist die Au noch unter der Göten offen,
vor dem Friedhof steht die alte 1960 abgebrochene Kapelle und das Kriegerdenkmal in Erinnerung an den Krieg 1870/71,
das Hotel Wilstermarschhaus stand an der Ecke Marktstraße (Op de Göten) und Kehdinger Straße (Deichstraße)
der Bahnhof in der späteren „Taggstraße“ (damals Bahnhofstraße) an der Strecke nach Brunsbüttel.

Bildrechte: Verlag v. Karl Kuskop, Wilster
und: Verlag von Glückstadt & Münden, Hamburg

1898 Altes Rathaus, Op de Göten, Neues Rathaus, Markt, Kirche, Denkmal

1898 Lithographie
Die für die Palette der auf den Ansichtskarten verwendeten Motive wurden häufig unterschiedlich arrangiert.
Das „Neue Rathaus“ zeigt noch seine durch Umbau verschandelte Straßenfront.
Die Fassaden der drei Häuser am Markt (Gaststätte "Zur Börse“, Textilhaus Reese, heutige Verbandssparkasse) sind auch hundert Jahre später gut erkennbar; desgleichen das links davon stehende damalige „Hotel Stadt Hamburg“;,
vor der Kapelle am Friedhof im Bischof steht das Denkmal an die Gefallenen des Krieges 1870/71

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster

1899 Landes-Wappen und Landes-Flagge, Kirche

1899 Die an der schiffbaren Wilsterau gelegene und urkundlich erstmals 1164 bezeugte Ansiedlung Wilster im Zentrum der Wilstermarsch hatte offenbar schon sehr früh eine Bedeutung als Handelsplatz; sie wurde bereits 1282 zur Stadt erhoben und mit den lübischen Rechten versehen. Über Jahrhunderte hinweg gehörte sie bis zum preußisch-österreichisch-dänischen Krieg 1864 zum Dänischen Reich; danach zur preußischen Provinz Schleswig-Holstein.

Bildrechte: Verlag v. Richter & Rieck, Hamburg

1899 Stadt Mühle, Audeich, Rathausstraße, Bischof, Op de Göten

1899 Stadt Mühle, Audeich, Rathausstraße, Bischof, Marktstraße (spätere Op de Göten)
Die Jugendstil-Karte zeigt
links oben: die Stadtmühle und die (alte) Meierei (vom Audeich fotografiert) an der Wilsterau.
links unten: das Diana-Bad (hier war später zeitweilig das Amtsgericht Wilster untergebracht) in der Rathausstraße.
mittig: der auf dem niedrigen Deich der Wilsterau in Bischof entlang führende Fußweg nach dem Kasenort.
rechts: die seinerzeit Marktstraße genannte "Op de Göten" mit dem Alten Rathaus und einem Blick auf die St. Bartholomäus Kirche.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1899 Stadt Mühle, Stadtpark, Johannisstraße, Marktstraße

1899 Die Jugendstil Karte zeigt
links oben: die Stadt Mühle und die (alte) Meierei (vom Audeich fotografiert) an der Wilsterau.
links unten: Blick in den alten Kirchhof - den heutigen im Jahre 1907 angelegten Stadtpark.
mittig: die obere Schmiedestraße (dieser Abschnitt wurde früher „Johannisstraße“ genannt) mit Lübbes Gasthaus (später in den 1950ern und 1960ern zeitweilig Kino Central-Theater);
das linke Gebäude wurde später ersetzt durch das repräsentative Gebäude der Schlachterei Schlüter. Die gesamte Häuserzeile wurde 1974 Opfer des Wahns der Flächensanierung.
unten: die frühere Marktstraße (heute Op de Göten)

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster

1900 "Leporello 1", Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

Op de Göten 2007

Diese Karte mit der Abbildung der Marktstraße (spätere Op de Göten) ist sehr ungewöhnlich. Sie ist ein sogenanntes Leporello. Der herausziehbare Einschub zeigt folgende Motive:
Rathaus mit nebenstehendem Gasthof von Johannes Looft, 2 x Bürgermeistergarten; Obere Schmiedestraße (ehemalige Johannisstraße); Wilstermarsch Spar- und Leihkasse (spätere Volksbank) und Café Egge und Bäckerei Starck; Oberer Kohlmarkt; Untere Burgerstraße, Am Bahnübergang; Alte Meierei und Stadt Mühle; Geburtshaus Johann Meyer.

Bildrechte: Verlag v. Emil Jacobs, Wilster

1900 Altes Rathaus, Neues Rathaus, Postamt, Trichter, Kirche

1900 Lithographie
Die Front des Wilsteraner Neuen Rathauses (ehemalige Doos’sche Palais) war Ende des 1900 Jahrhunderts entgegen dem ursprünglichen Aussehen verändert worden; diese Bausünde wurde 1938 korrigiert.
Das Ende des 2000 Jahrhunderts abgebrochene Gebäude der Post (in der damaligen Bahnhofstraße heutige Tagg-Straße) war von dem Wilsteraner Maurermeister und Architekten Claus Stockfleth (einem Ururgroßvater von Peter J. von Holdt) errichtet worden, der auch Miteigentümer des Gebäudes war.

Bildrechte: Verlag v. Karl Kuskop, Photograph, Wilster

1900 Kirche, Marktplatz

1900 Der Hamburger Baumeister Ernst-Georg erbaute neben der Hamburger Michaeliskirche (Michel) nur noch eine zweite Kirche, nämlich die Wilsteraner St. Bartholomäus-Kirche. Der Bau entstand in den Jahren 1775 bis 1780, zu einer Zeit, die in die über dreißigjährige Amtszeit des Wilsteraner Bürgermeisters Heinrich von Holten (* 24.03.1694, † 06.08.1785) fiel. Die mächtige Hallenkirche gilt vielen als die wohl gültigste Lösung des lutherisch-protestantischen Kirchenbaues.

Bildrechte: C. Günther, Wilster

1900 Kirche, Marktplatz

1900 (Aufnahme wohl früher, ausweislich der Höhe der Bäume).
Das alte Foto wurde sowohl für eine schwarz-weiße als auch für eine kolorierte Ansichtskarte verwendet.
Der Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin erbaute neben der Hamburger Michaeliskirche (Michel) als seine zweite Kirche auch die Wilsteraner St. Bartholomäus-Kirche. Der Bau entstand in den Jahren 1775 bis 1780, zu einer Zeit, die in die über dreißigjährige Amtszeit des Wilsteraner Bürgermeisters Heinrich von Holten (* 24.03.1694, † 06.08.1785) fiel. Die mächtige Hallenkirche gilt vielen als die wohl gültigste Lösung des lutherisch-protestantischen Kirchenbaues.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1900 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

Op de Göten 2007

In der Vergangenheit hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden in früheren Zeiten die Markttage statt, weil bis zum Jahre 1604 der Friedhof der Stadt um die Kirche herum lag; dieser wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt (bis 1859, in Einzelfällen auch länger.
Göten (von Gießen) wurde nur die zur Wilsterau führende Rampe (im Bild rechts) genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser ergoß - die Brücke über die Wilsterau war daher op de Göten (über der Gosse).

Bildrechte: Verlag von Karl Kuskop, Wilster

1900 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

Op de Göten 2007

ca. 1900 Sogenannte Mondschein Karte.
Neben dem repräsentativen Alten Rathaus im Renaissance-Stil (es wurde 1585 errichtet) steht links das Alte Balkenhaus.
Sehr gut ist zu erkennen, wie von der Brücke (an den Geländern erkennbar) über die Wilsterau die Straße zum hoch gelegenen Marktplatz ansteigt. Seitlich der Brücke führten begehbare Rampen und Treppen zum damals noch offenen Gewässer.

Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte (Bild 4) mit einem ähnlichen Motiv befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Wilster

1900 Wilsterau, Rosengarten, Op de Göten, Markt, Kirche

1900 Farblithographie
oben links: am Rosengarten ist noch der Speicher der Bäckerei Kühl zu sehen, ebenso der Kran am Lagerschuppen; der durch die Stadt führende Arm der Au ist noch offen.
unten links: Blick vom Turm der St. Bartolomäuskirche auf den Südwestteil des Marktplatzes. An der Ecke der Marktstraße (heute „Op de Göten“) und der Deichstraße steht das Hotel "Wilstermarschhaus"
oben mittig: die Häuser “Hotel Stadt Hamburg“, Gasthof „Zur Börse“, Reese, Wilstermarschsparkasse,
oben rechts: St. Bartholomäus Kirche

Bildrechte: Verlag v. Photograph Kuskop, Wilster

1902 Altes Rathaus an der Marktstraße (spätere Op de Göten)

ca. 1902 Altes Rathaus an der Marktstraße (spätere Op de Göten)
Das repräsentative Alte Rathaus im Renaissance-Stil wurde 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau errichtet als Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
In seinem Giebel sieht man die sogenannte „Kökschen Klock“.
Die Marktstraße (heute „Op de Göten“) überquert auf einer aus Natursteinen gemauerten Gewölbebrücke die Wilsterau.
Rechts führt vor der Gaststätte „Holsteinisches Haus“ eine breite Rampe zur Wilsterau herunter. Über sie ergoß sich bei Niederschlägen das vom hoch gelegenen Marktplatz abfließende Wasser. Die Brücke lag daher „Über der Gosse“ / „Op de Göten“ und gab später der gesamten Straße den Namen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1903 Marktstraße (spätere Op de Göten)

Op de Göten 2007

ca. 1903 Marktstraße
Die Straße ‚Op de Göten“ hieß früher Marktstraße, denn mit Op de Göten wurde seinerzeit nur der Bereich auf der Brücke über den Stadtarm der Wilsterau bezeichnet, wo sich das vom Marktplatz abfließende Regenwasser in die Au ergoß.
Vorne links das Alte Rathaus; in Bildmitte die St. Bartholomäuskirche.
An der Ecke der Einmündung zum Marktplatz steht hinten rechts noch der Vorgängerbau des 1912/13 erbauten Geschäftshauses von J.P.T. Andersen; davor das 1896 mit einer aufwendigen Klinker-Fassade errichteten Gebäude der "Adler" Drogerie Meier.

Bildrechte: nicht angegeben

1903 Marktstraße, Altes Rathaus, Kirche

ca. 1903 Marktstraße, Altes Rathaus, Kirche
Blick von der Schmiedestraße in die Straße Op de Göten – frühere Marktstraße – in Richtung Markt. Links das Alte Rathaus, im Jahre 1585 im Stil der Renaissance errichtet.
Vor der Gaststätte „Holsteinisches Haus“ führt eine Rampe hinunter zur Wilsterau.
Ganz rechts im Anschnitt erkennbar das heute nicht mehr vorhandene Haus von Juwelier Mohr (hier steht heute das von den Wilsteraner „Roter Elefant“ genannte Gebäude an der Ecke zur Schmiedestraße.
Die Jugendstil AK zeigt als Einfassung für die Fotographie eine historisierende Lithographie mit Postkutsche und Postillion; identische Einfassungen wurden ebenfalls bei Ansichtskarten aus anderen Orten verwendet.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1904 St. Bartholomäus Kirche

1904 St. Bartholomäus Kirche
Auffällig genüber anderen um 1900 gelaufenen Ansichtskarten sind hier die dargestellten Bäume, welche die Kirche umsäumen, hoch aufgewachsen. Auf anderen in der Zeit um 1900 gelaufen Karten mit dem Motiv sind die Bäume deutlich kleiner. Es ist zu vermuten, daß die Abbildungen mit den kleineren Bäumen aus einem deutlich früheren Zeitraum stammen.
Der Hamburger Baumeister Ernst-Georg erbaute neben der Hamburger Michaeliskirche (Michel) als seine zweite Kirche auch die Wilsteraner St. Bartholomäus-Kirche. Der Bau entstand in den Jahren 1775 bis 1780, zu einer Zeit, die in die über dreißigjährige Amtszeit des Wilsteraner Bürgermeisters Heinrich von Holten (* 24.03.1694, † 06.08.1785 fiel.
Die mächtige lichtdurchflutete Hallenkirche gilt vielen als die wohl gültigste Lösung des lutherisch-protestantischen Kirchenbaues.

Bildrechte: Verlag C. Kuskop Nachf., Inh. L. Behning

1905 Heimat-Dichter Johann Meyer

Der Heimat-Dichter Johann (Hinrich Otto) Meyer wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren; sein Geburtshaus (das Wohn-Gebäude der späteren Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe) stand in der Neustadt und wurde zu Beginn der 1970er Jahre abgebrochen. Wilster ehrte Johann Meyer mit dem im Stadtpark errichteten und an seinem 80. Geburtstag (1909) eingeweihten Denkmal. Meyer schrieb Gedichte und Bühnenstücke; er zählte zu seiner Zeit zu den bekanntesten Autoren in Norddeutschland

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Photograph, Wilster

Hinweis: Hier gibt es mehr zu Johann Meyer und seinem Werk

1905 Marktplatz Nordseite

Marktplatz Nordseite 2007

Um 1905 Nordfront des Marktplatzes mit Blick nach Westen.
Vorne rechts der Haarschneide-Salon von M. Wilkens
Hinten rechts mündet die Zingelstraße ein, deren Name an die an ihrem Ende vorhandene Stadtbefestigung (am Burggraben) erinnert.
Das helle klassizistische Gebäude im Hintergrund wurde bald darauf durch ein sehr schönes Gebäude im Jugendstil ersetzt (Café Schöne); dieses Gebäude mußte leider in den 1970er Jahren einem Neubau der Verbandssparkasse weichen, obwohl zumindest die Erhaltung der Fassade bei einer behutsamen Entkernung möglich war.

Bildrechte: Ideal Lichtdruck M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1905 Op de Göten (damalige Markt Straße), Treffen der Familie von Holdt

Op de Göten 2007

1905 Treffen der „von Holdt“ aus der Wilster-Linie.
Siehe dazu den Bericht Gruß aus Wilster
Das Gebäude links (Altes Balkenhaus) an der Ecke zur Schmiedestraße wurde 1960 beseitigt.
Im Hintergrund rechts haben sich die Fassaden der ehemaligen Gaststätte „Holsteinischen Haus“ und der ehemaligen Drogerie Meier gegenüber heute kaum verändert.
Ganz rechts das zwischenzeitlich beseitigte Gebäude von Uhren-Mohr.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1907 Kirche, Marktplatz

1907 Der Blick durch die unbelaubten die Kirche umstehenden Kastanienbäume läßt die ganze beschwingte Eleganz des vom Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin geplanten Gottes-hauses der St. Bartholomäus-Kirche (gerne auch Sonnin-Kirche genannt) erkennen. Der schlanke Helm über dem achteckigen Turm (der Vorgänger-Kirche), der konkav geschwungene Anschluß an das Kirchenschiff mit seinen von Pilastern getrennten dem Licht geöffneten hohen Fenstern.

Bildrechte: Carl Kuskop, Ansichtskartenverlag, Wilster

1907 Marktplatz Nordseite, Friedens-Eichen

Nordseite Marktplatz 2007

1907 Nordseite des Marktplatzes mit Blick in die obere Burgerstraße. Die um die Kirche herum stehenden Kastanien stehen in voller Blüte.
Links im Vordergrund das Pastorat; es war im Jahre 1807 neu gebaut worden.
Vorne auf dem Platz zwischen den Bäumen - bei den zusätzlich zu den die Kirche umstehenden Kastanien nach dem Frieden 1871 gepflanzten "Friedens-Eichen" - wurde im Mai 1911 das aus großen Findlingen bestehende Denkmal an den deutsch-französischen Krieg von 1870/71 errichtet und eingeweiht (also 40 Jahre nach dem Krieg);
es wurde Mitte der 1950er Jahre in den Stadtpark versetzt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1908 60te Wiederkehr des Tages der Schleswig-Holsteinischen Erhebung

1908 Kundgebung vor dem Alten Rathaus.
Feier der 60ten Wiederkehr des Tages der Erhebung Schleswig-Holsteins am 24. März 1848 gegen Dänemark.
Bis zum preußisch-österreichisch-dänischen Krieg von 1865 gehörten die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg zum dänischen Gesamtstaat.
Die deutschsprachigen Schleswig-Holsteiner hatten sich zuvor 1848 in einem Bürgerkrieg – der Schleswig-Holsteinischen Erhebung - erfolglos gegen den dänischen Gesamtstaat erhoben.

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster

1908 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

Op de Göten 2007

Die Straße ‚Op de Göten“ hieß früher Marktstraße denn mit Op de Göten wurde nur der Bereich auf der Brücke über den Stadtarm der Wilsterau bezeichnet, wo sich das vom Marktplatz abfließende Regenwasser in die Au ergoß.
In dem links neben dem Alten Rathaus stehenden sogenannten Balkenhaus war nach dem II. Weltkrieg das Polizei-Revier untergebracht; das schöne uralte Fachwerk-Gebäude fiel 1960 leider bei einer Optimierung der Kurve zur Schmiedestraße einer verbesserten Verkehrsführung zum Opfer. Eine Erhaltung oder ein Wiederaufbau dieses schönen Gebäudes an anderer Stelle wurde von den städtischen Gremien unverständlicherweise nicht einmal in Erwägung gezogen.

Bildrechte: Verlag v. L. Behning, Wilster

1908 Op de Göten, Markt, Kirche, Altes Rathaus

Op de Göten 2007

1908 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche
Im Jahre 1916 gelaufene Ansichtskarte mit einem koloriertem älteren Foto aus dem Jahre 1908.
Im Jahr 1916 hieß die Straße „Op de Göten“ noch Marktstraße.
Das Geländer der über den Stadtarm der Wilsterau (den ursprünglichen Verlauf dieses den Begründungszusammenhang der Stadt und ihren Namen (Wilstera) erklärenden Flusses) führenden Brücke ist gut zu erkennen. Das Gewässer wurde 1953 verfüllt.
Vor dem Gasthaus (zweites Gebäude rechts) „Holsteinisches Haus“ führt eine Rampe (über sie ergoß sich das Niederschlagswasser vom hoch gelegenen Marktplatz: Göten) hinunter zur Wilsterau.

Bildrechte: Verlag: Carl Göttsche, Wilster

1908 Wochenmarkt am Markt vor der Kirche

1908 Markt, Kirche
Wochenmarkt im Sommerhalbjahr in Wilster auf dem Marktplatz.
Im Schatten der hohen die St. Bartholomäus-Kirche umstehenden Kastanienbäume wurde früher der Wochenmarkt abgehalten.
Angeboten wurden überwiegend ländliche Erzeugnisse, welche mit ein- oder zweispännigen Leiterwagen oder Ackerwagen in die Stadt gebracht worden waren.
Wie man auf dem Bild erkennen kann, blieben während der Marktzeit die Pferde manchmal sogar angespannt.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

1909 Kirche, Marktplatz

1909 Pferdemarkt im Winterhalbjahr in Wilster auf dem Marktplatz.
Der Turm der Vorgängerkirche wurde beim Bau (Weihe am 02.Juli 1780) der St. Bartholomäus-Kirche übernommen, wobei das neue Kirchenschiff allerdings aus der üblichen Ost-West Ausrichtung der Achse heraus in die Längsachse des Marktplatzes gedreht wurde. Der Helm des alten Turmes wurde um 4,30m höher geschraubt; die Spitze des Turmes war von Anfang an etwas schief (vermutlich infolge Drehwuchs der verwendeten Hölzer).

Bildrechte: Verlag v. Karl Kuskop, Wilster

1910 Kirche, Marktplatz

1910 Kirche, Marktplatz
Bei der offenbar am 24.08.1923 erworbenen Ansichtskarte handelt es sich um eine nachträglich kolorierte Aufnahme aus der Zeit vor 1910.
Unter den blühenden die Kirche umsäumenden Kastanien sind Verkaufsstände erkennbar; hier fand über einen langen Zeitraum der Wilsteraner Wochenmarkt statt.
Beim Bau der St. Bartholomäus-Kirche (gerne auch Sonnin-Kirche nach dem Baumeister Ernst-Georg Sonnin genannt) war der Turmsockel der Vorgänger-Kirche übernommen worden, wobei das neue Kirchenschiff allerdings aus der klassischen Ost-West Achse heraus in die Längsachse des Marktplatzes gedreht wurde.
Der Helm des alten Turmes wurde um 4,30m höher geschraubt; die Spitze des Turmes war von Anfang an etwas schief.

Bildrechte: Die Ansichtskarte erschien im Verlag Carl Göttsche, Wilster
das Foto stammt offensichtlich von: L. Behning, Wilster

1910 Kirche, Marktplatz

1910 Der Turm der Vorgängerkirche wurde beim Bau der St. Bartholomäus-Kirche (gerne auch Sonnin-Kirche nach dem Baumeister Ernst-Georg Sonnin genannt) übernommen, wobei das neue Kirchenschiff allerdings aus der klassischen Ost-West Achse heraus in die Längsachse des Marktplatzes gedreht wurde. Der Helm des alten Turmes wurde um 4,30m höher geschraubt; die Spitze des Turmes war von Anfang an etwas schief. Unter den blühenden Kastanien Verkaufsstände; hier fand über einen langen Zeiraum der Wochenmarkt statt.

Bildrechte: Verlag v. L. Behning, Wilster

1910 Markt, Op de Göten, Rosengarten, Neues Rathaus

ca. 1910 Mehrbildkarte mit 10 Miniaturen
die Fotographien sind teilweise offenbar älteren Datums.
Die FotographienMiniaturen zeigen von oben links beginnend: Westseite Marktplatz;
Südseite des Marktplatzes (mit Blick in den Kohlmarkt bzw. zeitweilige Neuenburgstraße);
Blick über den Rosengarten auf die Kirche (St. Bartholomäus-Kirche);
Marktstraße (spätere „Op de Göten“);
Wilsterau am Rosengarten mit dem Kühl´schen Speicher;
Neues Rathaus (mit der verunstalteten Fassade);
Kirche mit Pferdemarkt;
Wilstermarschhaus an „Op de Göten und Deichstraße;
Altes Balkenhaus und Altes Rathaus;
Altes Rathaus.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1912 Zeppelin Luftschiff LZ 13 "HANSA" über Wilster

1912 Ein Zeppelin - wahrscheinlich das Luftschiff LZ 13 "HANSA" - fliegt über Wilster.
Links, offenbar auf dem Dach des am Markt stehenden damaligen Hotel „Stadt Hamburg“ mit dem davor stehenden hohen Flaggenmast, sowie rechts auf dem Dach der Drogerie Meyer versuchen mehrere Personen offenbar dem Zeppelin recht nahe zu kommen.
Vermutlich dient auch der Flaggenschmuck an den Gebäuden der Begrüßung des riesigen Gastes, welcher am 30.07.1912 seine erste Fahrt machte.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

1914 Marktstraße - die spätere Op de Göten

1914 Marktstraße - die spätere "Op de Göten"
In der Vergangenheit hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden in früherer Zeit die Markttage statt.
Der Platz um die Kirche war dafür nicht nutzbar, weil bis zum Jahre 1604 der Friedhof der Stadt um die Kirche herum lag; der Friedhof wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt (bis 1859, in Einzelfällen auch länger.
Auf der Straße ist ein Lastenträger unterwegs, der mit einer Tracht (keine Kleidung, sondern ein Querholz, ausgehöhlt für die Schulter und den Hals; an jedem Ende war ein Trageseil mit Haken befestigt) zwei große Kübel trägt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1916 Blitzeinschlag in den Kirchturm

Op de Göten 2007

Am 10.Juni 1916 schlug ein Blitz in die Spitze der Bartholomäus-Kirche in Wilster ein und setzte die Turmspitze in Brand.
Der Moment des Blitzeinschlages ist nicht fotographisch festgehalten worden. Das Ereignis führte aber dazu, daß mit den damaligen Retusche-Techniken der Blitzeinschlag und seine Folgen in vorliegende Aufnahmen hinein retuschiert wurde.
Es gibt mehrere Versionen dieser Art als Ansichtskarte.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1916 brennender Kirchturm der St. Bartholomäus Kirche

1916 der Kirchturm brennt
Am 11. Juni des Jahres 1916 kam es infolge eines Blitzschlages zu einem Brand der Kirchturmspitze. Eine der Ursachen des Blitzschlages lag darin begründet, daß bei einem Orkan am 11.01.1916 die Helmstange mit Kugel, Kreuz und Wetterhahn herunter geweht worden war – und mit diesen auch der Blitzableiter.
Der Wiederaufbau der Kirchturmspitze erfolgte dann 1919 durch den Wilsteraner Zimmermeister Looft zum Preis von 21.703,33 Mark (Kirchen Rechnungsunterlagen).

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1916 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

Op de Göten 2007

ca. 1916 Op de Göten (damals noch "Marktstraße")
Links das Alte Rathaus, davor das ebenfalls als Fachwerkgebäude errichtete Alte Balkenhaus;
rechts an der Ecke zur Schmiedestraße bzw. ehemaligen Johannisstraße ( so hieß zeitweilig das kurze Straßenstück bis zur Rathausstraße) das Geschäftshaus des Goldschmiedes Mohr.
Vor dem „Holsteinischen Haus“ führt eine breite Treppe zum Gewässer Wilsterau.
Hinten rechts die repräsentativen Gebäude der Drogerie Meier und der Manufakturwarenhandlung J.P.T. Andersen,
Vor dem Kirchturm steht eine Litfaßsäule.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1917 Altes Rathaus, Kirche, Trichter, Markt, Op de Göten (Marktstraße)

1917 Altes Rathaus, Kirche, Trichter, Markt, Op de Göten (Marktstraße)
Den während des I. Weltkrieges im Felde stehenden Söhnen der Stadt Wilster geschuldet ist diese Ansichtskarte mit dem Spruch
„In der Heimat, in der Heimat, da gibt´s ein Wiederseh´n“.
Neben dem Reichsadler und der Kaiserkrone sind das „Alte Rathaus“, die Marktstraße (spätere „Op de Göten“), die St. Bartholomäus-Kirche, der Trichter (ehemaliges Gartenhaus des Michaelsen´schen Palais), der Markt (vom Kirchturm aus fotografiert) abgebildet.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1919 Wiederaufbau der Kirchturmspitze, SF

1919 Wiederaufbau der Kirchturmspitze
Am 11. Juni des Jahres 1916 war es infolge eines Blitzschlages zu einem Brand der Kirchturmspitze gekommen.
Eine der Ursachen des Blitzschlages lag darin begründet, daß bei einem Orkan am 11.01.1916 die Helmstange mit Kugel, Kreuz und Wetterhahn heruntergeweht worden war.
Der Wiederaufbau der Kirchturmspitze war dann 1919 durch den Wilsteraner Zimmermeister Looft zum Preis von 21.703,33 Mark (nachweislich der Kirchen Rechnungsunterlagen) vorgenommen worden.
Die Ansichtskarte zeigt den eingerüsteten Turm während der Arbeiten.

Bildrechte: nicht bekannt
Die vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1920 Fahnenschwenken der Bürger-Gilde, Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

Op de Göten 2007

1927 Das Fahnenschwenken bei der Bürger-Schützen-Gilde hat eine sehr alte Tradition. Zum jährlichen Gildefest gehören weiterhin der vorbereitende Exerzierabend, des Festumzug, das Vogelschießen (entstanden aus dem mittelalterlichen Papagoyenschießen - der Papagoye war der bunte Papagei) und der Festball.
Die Gilden waren im Mittelalter Versicherungsgilden auf Gegenseitigkeit. Die „broderscopp des Hilgen Lichnames der schutten“ wurde bereits 1380 im alten Ratsbuch der Stadt Wilster erwähnt.

Bildrechte: Verlag von L. Behning, Wilster

1927 Marktplatz Nordseite; Blick in die Burger Straße

1927 Marktplatz Nordseite; Blick in die Burger Straße.
Die hier abgebildete Ansichtskarte wurde nach dem II. WK neu aufgelegt, das Foto jedoch stammt nachweislich einer Karte mit exakt identischem Motiv aus dem Jahre 1927.
Fast unverändert gegenüber dem Zustand vor zwei Jahrzehnten präsentiert sich die Nordseite des Marktplatzes.
Von den um die Kirche herum stehenden Kastanien sind einige entfernt worden.
Zwischen den Bäumen steht das im Mai 1911 eingeweihte Denkmal an den Frieden nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71.
Die Häuserzeile links mit dem Pastorat ist unverändert. Die Ketten an den um die Kirche herum stehenden Poller sind teilweise entfernt; die gesamten Poller wurden kurze Zeit später völlig beseitigt.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

1927 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

Op de Göten 2007

1927 Im Jahr 1927 hieß die Straße „Op de Göten“ noch Marktstraße.
Das Geländer der über den Stadtarm der Wilsterau (den ursprünglichen Verlauf dieses den Begründungszusammenhang der Stadt und ihren Namen [Wilstera] erklärenden Flusses) führenden Brücke ist gut zu erkennen. Das Gewässer wurde ca. 1953 verfüllt.
Vor dem Gasthaus (zweites Gebäude rechts) „Holsteinisches Haus“ (langjähriges Vereinslokal des SV Alemannia 04) ist die hölzerne Veranda noch nicht errichtet.

Bildrechte: Verlag Carl Hencke, Wilster

1928 Nordseite des Marktplatzes, Denkmal Frieden 1871

1928 Nordseite des Marktplatzes, Kirche, Denkmal Frieden 1871
Nordwestseite der St. Bartholomäus Kirche mit dem vor dem Kirchen-Portal stehenden Denkmal, welches an den Frieden von 1871 nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 erinnert. Es war 1911 vom damaligen Wilsteraner „Kriegerverein“ gestiftet und aus großen Findlingen errichtet worden; im Mai 1911, also 40 Jahre nach dem Frieden, wurde es eingeweiht. Neben dem Denkmal die bereits 1871 gepflanzten "Friedens Eichen".
Das Denkmal wurde Mitte der 1950er Jahre in den Stadtpark versetzt, wo es heute noch steht.
Sehr gut erkennbar ist, wie seinerzeit die unmittelbar um die St. Bartholomäus Kirche herum befindliche Fläche mit Pollern aus Granit und dazwischen gespannten schweren Ketten gegen den übrigen Marktplatz abgegrenzt war.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

1932 St. Bartholomäus Kirche

1932 Unverändert bietet sich Wilsters schöne St. Bartholomäus-Kirche (gerne auch Sonnin-Kirche nach dem Baumeister Ernst-Georg Sonnin genannt) dem Betrachter.
Nur die höher aufgewachsenen Kastanien machen die Zeitdifferenz deutlich; die Bäume wurden Anfang der 1950er Jahre gefällt und durch Neuanpflanzungen ersetzt.
Auch die steinernen mit schmiedeeisernen Ketten verbundenen Poller sowie die Litfaßsäule mußten weichen.

Bildrechte: Verlag Chr. Schöning, Lübeck

1933 Denkmal "Friede 1871" vor der Kirche

1933 Denkmal "Friede 1871" vor dem nördlichen Kirchenportal
Das Kirchen-Portal auf der Nordseite des Marktplatzes mit dem davor stehenden Denkmal, welches an den Frieden von 1871 nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 erinnerte.
Es war 1911 vom damaligen Wilsteraner „Kriegerverein“ gestiftet und zwischen den Friedens-Eichen aus großen Findlingen errichtet worden;
im Mai 1911, also 40 Jahre nach dem Frieden, wurde es eingeweiht.
Das Denkmal wurde Mitte der 1950er Jahre in den Stadtpark versetzt, wo es heute noch steht.

Bildrechte: Verlag Chr. Schöning, Lübeck

1940 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

ca. 1940 Links das Alte Rathaus, davor das ebenfalls im Fachwerk errichtete Alte Balkenhaus;
rechts an der Ecke zur Schmiedestraße bzw. ehemaligen Johannisstraße das Geschäftshaus des Goldschmiedes Mohr.
Vor dem „Holsteinischen Haus“ ist über den ehemaligen Zugang zur Wilsterau eine hölzerne Veranda errichtet worden.
Auf der linken Straßenseite ein Händler mit seinem von einem Pferd gezogenen Verkaufswagen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1950 Kirche und Marktplatz

ca. 1950 Die mächtige Hallenkirche St. Bartholomäus in Wilster wurde von 1770 – 1775 nach einem Plan des Hamburger Baumeisters Ernst-Georg erbaut.
Die großen Kastanien-Bäume wurden Ende der 1950er Jahre entfernt und durch Linden ersetzt.
Rechts im Hintergrund ist das Pastorat erkennbar.
Links im Hintergrund führt zwischen den Häusern der Bartholomäus-Gang zum Stadtpark; rechts vom Gang die Gastwirtschaft „Zur Börse“ von Johannes Ruge, daneben das Gebäude von Textil-Reese.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1955 Deichstraße, Neustadt, Op de Göten, Wilsterau

ca. 1955 Mehrbildkarte
links oben: obere Deichstraße mit (von rechts) Gaststätte Pruter/Brandt, Elektro-Gilde, Kolonialwaren Thams & Garfs, Installateur Barthen/Garms, Optiker Schade/Viergutz/Tiedemann, Gemüse Bünning/ Textil Looft, Kaisers Kaffee u. Drogerie Behmer (ein Gebäude), Textil Mangels/Andersen, Wohn-haus, Wilstermarsch-Haus)
links unten: Wilsterau in Landrecht mit dem Bauernhof von Bauer Stahl
mittig: Op de Göten
rechts oben: Wilsterau in Landrecht
rechts unten: Neustadt, Blick vom Neumarkt zum Schott; die Häuser rechts bis zu dem Radfahrer – hier mündet der Zugang zum Rosengarten ein – fielen der Stadtsanierung zum Opfer.

Bildrechte: Rudolf Hencke, Wilster

1955 Kirche St. Bartholomäus, Markt

ca. 1955 Die Nord-Ost Seite der Kirche.
Vor dem Portal der Kirche ist das im Mai 1911 errichtete und eingeweihte Denkmal zur Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 noch vorhanden – es wurde danach in den Stadtpark versetzte;
die zuvor die Kirche umsäumenden Kastanien sind gefällt und durch Neuanpflanzungen ersetzt.
Die Poller um die Kirche herum stehen noch, die dazwischen gespannten Ketten sind jedoch entfernt.
Die Fassaden der Gebäude von Café Egge und Bäckerei Starck sind noch nicht im Erdgeschoß siamesisch verbunden.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1955 Kohlmarkt, Rathausstraße, Kirche, Op de Göten, Klosterhof

ca.1955 links oben: die Straße Kohlmarkt Blick stadtauswärts, hinter dem links stehenden Gebäude des Verlags der Wilsterschen Zeitung von Schwarck verlief in früherer Zeit der hier die Straße rechtwinklig kreuzende Burgraben.
links unten: neben dem Neuen Rathaus die von Schwede, später von Jan Pauls betriebene Gaststätte „Dithmarscher Hof“.
rechts oben: Op de Göten, links das "Alte Balkenhaus" und das "Alte Rathaus", links Geschäftshaus von Uhrmacher Mohr
rechts unten: Das Krankenhaus Mencke Stift wurde 1867/70 erbaut und bis 1978 betrieben.
Mitte: St. Bartholomäus Kirche

Bildrechte: Buchhandlung der Wilsterschen Zeitung, Wilster

1959 Marktplatz, Op de Göten

1959 vier-Bild Karte vom Markt
oben links: der Marktplatz mit der St. Bartholomäus Kirche von der Straße Op de Göten aus gesehen;
im Vordergrund ist rechts von den vier weißen Pollern noch der hochgelegte Steig für die Bus-Haltestelle erkennbar
oben rechts: die nordwestliche Ecke des Marktplatzes mit den Gebäuden von links: Textil Reese, Wilstermarsch Sparkasse, das später leider beseitigte Café Schöne mit der ausdrucksvollen Jugendstil Fassade, Stücker´s Hotel von Egon Hoinke, hinter dem PKW ist die Reklametafel der Gaststätte Deutsches Haus von Roß erkennbar;
unten links: die östliche Häuserzeile am Markt mit dem ehemaligen Archidiakonat, in welchem die Gemeinde-Schwester untergebracht war, das Gebäude mit dem Treppen-Giebel, in welchem der Arzt Dr. Bruhn und danach Dr. Eggers praktizierte, die Markt-Drogerie Josupeit, die Gemüse-Handlung Güstrau, Juwelier Viergutz (vorher Voje);
unten rechts: die Einmündung der Straße “Op de Göten” in den Markt, vor dem Kolonialwarenhandel von Guttsche ist kurz zuvor der Bürgersteig mit einem rot-weißen Geländer gesichert und der Fußgängerüberweg mit Zebrastreifen markiert,
am Markt stehen die Geschäftshäuser von Christian Haack, die Fahrrad-Handlung von Wittrock (später Elektro-Kühl, heute Bäckerei), dann das bereits mit dem anschließenden Gebäude von Textil Reese verbundene ehemalige Gasthaus zur Börse (Walter Ruge), im Hintergrund steht das später abgebrochene Café Schöne noch, anschließend die Gastwirtschaft Deutsches Haus von Roß (danach „Zur Eule“ von Hermann Eul) an der Zingelstraße.

Bildrechte: Carl Kuskop Wilster

1960 "Bockmühle Honigfleth", Markt, Op de Göten

ca.1960 Mehrbildkarte
links: die im Jahre 1960 restaurierte und von Dwerfeld nach Honigfleth umgesetzte und dort an einem historischen Mühlenstandort als Kulturdenkmal wieder aufgestellte Schöpfmühle, eine Kokermühle.
oben rechts: Nord-Ost-Ansicht der St. Bartholomäus Kirche;
unten rechts: die Straße Op de Göten mit dem Alten Rathaus (1585 im Stil der Renaissance errichtet) und die Vorderfront des 1909 im Fachwerkstil errichteten Gebäudes der Westbank in der Schmiedestraße.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1960 "Bockmühle Honigfleth", Markt, Op de Göten, Wilsterau

ca. 1960 Markt, St. Bartholomäus Kirche, Op de Göten, Wilsterau
links: Op de Göten mit dem Alten Rathaus und der noch nicht mit Waschbeton verschandelten Fassade der Westbank in der Schmiedestraße
oben: Blick vom Bereich des Klärwerkes auf das links in die Wilsterau einmündende Bäckerstraßenfleth (alter Verteidigungsgraben für die Neue Seite), ganz hinten der Schornstein der Meierei
unten: die Gebäude von Café Egge und Bäckerei Starck im Hintergrund sind noch nicht siamesisch verbunden; an der Kirche vor dem Nord-Portal das Denkmal 1870/71; es war im Mai 1911 eingeweiht worden.
rechts: die von der Dwerfelder Wettern nach Honigfleth umgesetzte Schöpfmühle - nach ihrer Bauart eine Kokermühle, keine Bockmühle.

Bildrechte, Karl Kuskop, Buch- und Papierhandlung, Wilster

1960 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

Op de Göten 2007

ca. 1960 Die Straße „Op de Göten" Anfang der 1960er Jahre.
Der Stadtarm der Wilsterau ist verfüllt.
Vor dem Gasthaus (Gebäude rechts) „Holsteinisches Haus von Johannes (‚Hanne“) Holm ist eine Veranda vorhanden. Die Gaststätte war das Vereinslokal des SV Alemannia Wilster von 1904.
Am Markt steht ein Bus (mit einem Anhänger!) des Busunternehmens Reimers.
Gut zu erkennen der schiefe Turm (Blitzschlag 1916) der Kirche.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1960 Rathausstraße, Burgerstraße, Neumarkt, Markt, Deichstraße, Kohlmarkt

1960 Mehrbildkarte
oben links: Rathausstraße stadteinwärts gesehen; vor dem Rathaus steht noch das Gebäude der Gastwirtschaft "Dithmarscher Hof"
oben mittig: Die Wilsterau am Großen Brook mit dem Liegeplatz für die Ewer der Wilsteraner Schiffer.
oben rechts: Burger Straße stadtauswärts gesehen; links das Geschäftshaus der Schreibwarenhandlung Henke /später Bedei), rechts die Bäckerei Gundelach
mitte links: Neumarkt mit Einmündung der Schmiedestraße, auf dem Platz der kleinen Grünfläche im Vordergrund stand bis in die 1950er Jahre ein Wohnhaus.
mitte mittig: Marktplatz mit der St. Bartholomäus Kirche
mitte rechts: Deichstraße stadtauswärts gesehen; im Vordergrund das Textil-Geschäft Mangels.
unten links: Einmündung der Straße Op de Göten in den Markt mit der noch völlig intakten westlichen Häuserzeile.
unten mittig: Stadtpark mit dem Ehrenmal von der Wende an der Deichstarße aus gesehen.
unten rechts: Kohlmarkt stadtauswärts gesehen; ganz am Ende der Straße ist der Gasthof "Zur Linde" erkennbar.

Bildrechte: Buchdruckerei Johann Schwarck Söhne

1962 Markt, Neustadt, Neumarkt, Stadtpark, Kasenort, Bahnhof

ca. 1963 Mehrbildkarte mit 9 Ansichten
oben links: An der Op de Göten besteht noch das Kolonialwaren-Geschäft von Johannes Gutsche;
oben mittig: die Säulen am Ehrenmal im Stadtpark waren in den 1950er Jahren errichtet worden;
oben rechts: die rechte Zeile der Häuser in der Neustadt ist noch nicht Opfer der Sanierung geworden.
links und rechts mittig: Bürgermeister Garten
mitte mittig: der Marktplatz mit der St. Bartholomäus Kirche von Nordosten; im Hintergrund rechts ist noch die schöne Fassade des Café Schöne (später Thörmer) zu sehen, die beklagenswerter Weise beim Neubau der Gebäude der Verbandssparkasse nicht erhalten wurde.
unten links : Am Neumarkt besteht noch die Stellmacherei von Karstens;
unten mittig: auf der Wilsterau verkehren noch Frachtschiffe der Binnenschiffer; hier passiert ein Ewer die Schleuse am Kasenort
unten rechts: das Bahnhofgebäude ist 1960 für den zuvor abgebrochenen Vorgängerbau errichtet worden.

Bildrechte: Verlag Ferd. Lagerbauer & Co. Hamburg

1963 St. Bartholomäus-Kirche, neue Kirchenglocken, Pastor Schwennesen

1963 Neue Glocken für die Wilsteraner Kirche
Die St. Bartholomäus-Kirche war in den Vorjahren grundlegend renoviert und restauriert worden.
Einen sehr schönen Abschluß der Arbeiten bildete die Weihe und Installation der drei neuen Glocken, nachdem Glocken der Kirche im zweiten Weltkrieg für einen unheilvollen Gebrauch eingeschmolzen worden waren.
Pastor Schröder hält vor der Kirche bei den gekränzt aufgestellten Glocken eine Festrede (Bild 1).
Der Einbau der Glocken in den Turm wurde mit Hilfe eines vom Wilsteraner Tiefbauunternehmen Robert Looft, Steindamm, gestellten Seilkranes vorgenommen (Bild 3).
Der Transport der Glocken wird aufmerksam verfolgt von Pastor Gustav Kornils Schwennesen (im Vordergrund mit Hut). Der langjährige Wilsteraner Pastor Schwennesen wurde 1900 in Tating a.d. Eider geboren und hatte am 18.10.1925 seine Stelle in Wilster angetreten. Der Einbau der Glocken war ein wundervolles Ereignis zum Ende seiner vierzigjährigen Amtszeit in Wilster.

Bildrechte: nicht bekannt

1964 St. Bartholomäus Kirche Innenraum

1964 St. Bartholomäus Kirche Innenraum
Das Innere der Wilsteraner St. Bartholomäus-Kirche nach der in den Jahren 1947 - 1954 und 1961 - 1962 schrittweise vorgenommenen Renovierung und Restaurierung; an der Kirche waren im II. Weltkrieg bei einem Bombenangriff am 15. Juni 1944 durch Sprengbomben schwerste Verwüstungen angerichtet worden.
Das lichtdurchflutete Innere der Kirche besticht durch Schlichtheit, Gradlinigkeit und symmetrische Ordnung; sie ist die größte Hallenkirche Schleswig-Holsteins.

Bildrechte: Cramer´s Kunstanstalt, Dortmund
Anmerkung: Bei der Abbildung handelt es sich um den Rohabzug für eine Ansichtskarte

1964 St. Bartholomäus-Kirche, Innenraum

1964 Die Wilsteraner Kirche nach ihrer Renovierung. Dabei war u.a. der gesamte Innenputz der Kirche ersetzt worden (hieran hatte Peter J. von Holdt als junger Maurerlehrling mitgewirkt) und der gesamte Innenraum nach altem Vorbild farblich neu gestaltet worden. Die Verbindung der unteren Emporen zu den verglasten Logen beiderseits des Altars war bei der Renovierung angepaßt an den ursprünglich vorhanden gewesenen Zustand ersatzlos beseitigt worden.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt, Dortmund

1965 Blick vom Audeich auf Wilster

1965 Blick vom Audeich (er führt von der Schottbrücke bis zur Mühlenbrücke entlang der im Mittelalter gegrabenen Sielwettern, dem heutigen Hauptarm der Wilsterau) auf Wilster und die gedrängt die alles überragende Kirche umstehenden Häuser. Die Wiese im Vordergrund wurde im Rahmen der Stadtsanierung als sogenanntes Sanierungsausweichgelände in einem Gemisch aus Hochhäusern, Einfamilienhäusern und Gewerbebetrieben bebaut – ein künftiger Sanierungsfall.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt KG, Dortmund

1965 Luftbild aus nördlicher Richtung

ca. 1965 Blick aus nördlicher Richtung auf Wilster. Der freie Platz vor der Kirche markiert die Stelle, auf welcher die 1963 wegen Baufälligkeit abgebrochene alte Turnhalle stand. Oben rechts hinter dem Neuen Rathaus ist das neben dem „Bürgermeistergarten“ gelegene sogenannte „Billerbeksche Land“ noch unbebaut. Rechts unten sind die hohen Laubbäume des Stadtpark zu sehen, davor die Mittelschule (Realschule); links unten die „Villa Schütt“.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

1965 Marktplatz und St. Bartholomäus Kirche

ca. 1965 Marktplatz und Südseite der Wilsteraner St. Bartholomäus-Kirche;
davor die Haltestelle für den Postbus und die Busse der Firma Reimers.
Die Kirche wurde von dem Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin entworfen und unter seiner Leitung gebaut (daher auch von den Wilsteranern Sonnin Kirche genannt); am 02. Juli 1780 wurde sie eingeweiht.
Der schlanke Helm über dem achteckigen Turm (er ist von der Vorgänger-Kirche übernommen) ist 52 m hoch. Elegant konkav geschwungen ist der Anschluß des Turmes an das Kirchenschiff.

Bildrechte: Verlag Schöning & Co., Lübeck

1965 St. Bartholomäus-Kirche, Innenraum

1960er Die ganze beschwingte Eleganz des vom Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin geplanten Gotteshauses der St. Bartholomäus-Kirche (gerne auch Sonnin-Kirche genannt) wird auch innen mit seinem von Licht durchfluteten Kirchenschiff deutlich, bewirkt durch die von Pilastern getrennten und dem Licht geöffneten hohen Fenster. Die Wilsteraner Kirche gilt als die größte Hallenkirche Schleswig-Holstein; das frei tragende Sprengwerk der Dachkonstruktion ist beeindruckend.

Bildrechte: nicht bekannt; Signatur: 52775

1965 St. Bartholomäus-Kirche, Nordseite

ca. 1965 Die Nordseite der Wilsteraner St. Bartholomäus-Kirche; davor der freie Platz der zuvor (1963) abgebrochenen alten Turnhalle. Die Kirche wurde von dem Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin entworfen und unter seiner Leitung gebaut; am 02. Juli 1780 wurde sie eingeweiht. Der schlanke Helm über dem achteckigen Turm (ein Relikt der Vorgänger-Kirche) ist 52 m hoch: Elegant konkav geschwungen ist der Anschluß des Turmes an das hohe wuchtige und dennoch transparent wirkende Kirchenschiff.

Bildrechte: Carl Kuskop, Buchhandlung, Wilster

1965 Stadtpark, Blick auf die Kirche

ca. 1965 Stadtpark, Blick auf die Kirche
Der kleine Stadtpark in Wilster ist eine grüne Oase inmitten der eng in geschlossener Bebauung bebauten Innenstadt.
Der Park ist vor gut einhundert Jahren auf dem hier gelegenen ehemaligen Friedhof der Stadt angelegt worden.
Der Blick geht hier von der Nord Ecke des Parks zur St. Bartholomäus-Kirche mit ihrem wundervollen schlanken Turm.
Vom Stadtpark fällt das Gelände stark ab zu dem Bereich, in dem bis in die 1930er Jahre der zu der zeit verfüllte Burggraben verlief. Dessen weiterer Verlauf führte weiter in dem Bereich, der heute von dem zur Zingelstraße führenden Fußweg eingenommen wird.

Bildrechte: Werner Behning

1970 Innenansicht der St. Bartholomäus Kirche

ca. 1970 Innenansicht der Wilsteraner St. Bartholomäus-Kirche mit Blick auf den Altar auf der Ostseite;
die große Orgel steht dem Altarraum mit der Kanzel direkt gegenüber.
Die Kirche ist durch die hohen Fenster vom Sonnenlicht hell durchflutet. Die Emporen und die Pilaster zwischen den Fenstern wirken elegant. Die Kirche wurde in den Jahren 1775 bis 1780 errichtet (Baumeister Sonnin), in einer Zeit, die in die dreißigjährige Amtszeit des Wilsteraner Bürgermeisters Hein von Holten fiel.

Bildrechte:
Bild 1: Carl Kuskop, Wilster
Bild 3: Werner Behning, Wilster

1970 Innenansicht der St. Bartholomäus Kirche

ca. 1970 Innenansicht der St. Bartholomäus Kirche
Blick auf die dem Turm zugewandten westlichen Innenraum der Wilsteraner St. Bartholomäus Kirche;
die große Orgel steht dem Altarraum mit der Kanzel direkt gegenüber.
Die Kirche ist durch die hohen Fenster vom Sonnenlicht hell durchflutet. Die Emporen und die Pilaster zwischen den Fenstern wirken elegant; die obere Empore ist im Bereich der Orgel unterbrochen.
Die Kirche wurde in den Jahren 1775 bis 1780 errichtet, in einer Zeit, die in die dreißigjährige Amtszeit des Wilsteraner Bürgermeisters Hein von Holten fiel.
Hier gibt es spezielle Informationen zur Orgel

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1970 Markt, Bürgermeister Garten, Schöpfmühle

1970 Mehrbildkarte
Die Aufnahmen auf der im Jahre 1989 gelaufenen AK sind zT fast 20 Jahre älter, denn das auf dem Bild
unten links als zweites von links abgebildete sehr schöne Jugendstil-Gebäude (Café Schöne) wurde Anfang der 1970er Jahre abgebrochen und durch einen reinen Zweckbau der Verbandssparkasse ersetzt; auch das Gebäude ganz links (Verbandssparkasse) sollte abgebrochen werden, was Peter J. von Holdt durch die Einschaltung des Landeskonservators verhinderte;
er hatte 1960 als Maurer-Lehrling an der Versetzung der Schöpfmühle von Dwerfeld nach Honigfleth mitgewirkt.

Bildrechte: Verlag Ferdinand Lagerbauer & Co., Hamburg

1970 St. Bartholomäus-Kirche, Nordseite

ca. 1970 Die Nordseite der Wilsteraner St. Bartholomäus-Kirche; sie wurde in den Jahren 1775 bis 1780 errichtet, in einer Zeit die in die dreißigjährige Amtszeit des Wilsteraner Bürgermeisters Hein von Holten fiel. Links im Anschnitt ist das diesseits der Straße „Am Markt“ gelegene Pastorat erkennbar. Der Helm des Turmes hat anstelle der ursprünglichen blaugrauen Eindeckung mit Schiefer eine Eindeckung aus Kupfer-Platten erhalten.

Bildrechte: Verlag W. Behning, Wilster

1975 Trichter, Hafen am Brook, Op de Göten, Helgenland, Stadtpark

1975 Mehrbildkarte
links oben: Trichter Gaststätte mit angebautem Küchen- und Sanitätstrakt;
links mittig: Hafen am Großen Brook mit Frachtewer;
links unten: Blick vom Bürgermeistergarten zur Kirche;
oben mittig: Op de Göten;
unten mittig: Hof Stahl im Landrecht;
oben rechts: Bürgermeistergarten und Rückseite Neues Rathaus;
rechts mittig: Blick von der Schottbrücke auf den Zusammenfluß von Haupt- und Stadtarm der Wilsterau, an der Spitze des Helgenlandes der Bootsschuppen von Heinrich von Holdt;
unten rechts: Ehrenmal (von 1929) im Stadtpark.

Bildrechte: Verlag Ferd. Lagerbauer & Co., Hamburg

1980 Op de Göten; Altes Rathaus, St. Bartholomäus Kirche

ca. 1980 Die Straße Op de Göten – die frühere Marktstraße – führt über den hier Anfang der 1950er Jahre verrohrten Stadtarm der Wilsterau.
Die Bäume an der St. Bartholomäus Kirche sind bereits hoch aufgewachsen.
Der ehemals mit Schiefer eingedeckte schlanke Turm der Kirche ist jetzt mit Kupferplatten eingedeckt.
Auf dem Gebäude der ehemaligen "Adler" Drogerie Meier ist der ursprünglich die Giebelspitze zierende nostalgische Turm entfernt worden.
Vor dem Gasthof "Holsteinische Haus" von Holm steht noch die hölzerne Veranda.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co. St. Michaelisdonn

1985 Kirche St. Bartholomäus

ca.1985 Die Wilsteraner St. Bartholomäus-Kirche.
Der mit Kupferplatten eingedeckte Turmhelm hat eine wundervolle grüne Patina; ursprünglich war der Turm mit Schieferplatten eingedeckt, die aber sehr sturmanfällig waren, weshalb im Jahre 1968 die Neueindeckung erfolgte.
Der Turm der Vorgängerkirche wurde beim Bau (Weihe am 02.Juli 1780) der St. Bartholomäus-Kirche übernommen, das neue Kirchenschiff allerdings aus der üblichen Ost-West Ausrichtung der Achse heraus in die Längsachse des Marktplatzes gedreht.
Auf ihre wundervolle Kirche, welche die Silhouette der kleinen Stadt bestimmt, sind die Wilsteraner mit Recht sehr stolz.

Bildrechte: Monika Hintz, Wilster

1985 Kirche, Neues Rathaus, "Bockmühle Honigfleth"

1985 Kirche, Neues Rathaus, Kokermühle "Bockmühle Honigfleth"
links: Die St. Bartholomäus-Kirche mit ihrem schiefen Turm, von der Südseite des Marktes aus gesehen.
rechts oben: Das Doos´sche Palais, das "Neue Rathaus" (gebaut 1785) der Stadt Wilster, in dem 200 Jahre lang die Stadtverwaltung bis zur Aufgabe einer eigenen Verwaltung und der Zusammenlegung mit dem Amt Wilstermarsch untergebracht war.
rechts unten: Die "Bockmühle Honigfleth" stand ursprünglich in Schotten an der Dwerfelder Wettern; sie wurde 1960 umgesetzt. Bei ihrer Umsetzung wirkte Peter J. von Holdt als Maurerlehrling mit

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn

1990 St. Bartolomäus Kirche Innenraum mit dem Altar

ca. 1990 Altar-Seite der St. Bartolomäus Kirche
Die ganze beschwingte Eleganz des vom Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin geplanten Gotteshauses der St. Bartholomäus-Kirche (gerne auch Sonnin-Kirche genannt) wird auch innen mit seinem von Licht durchfluteten Kirchenschiff deutlich, bewirkt durch die von Pilastern getrennten und dem Licht geöffneten hohen Fenster.
Die Wilsteraner Kirche gilt als die größte Hallenkirche Schleswig-Holstein; das frei tragende Sprengwerk der Deckenkonstruktion ist beeindruckend.

Bildrechte: Parfümerie Behmer, Wilster

Bildpostkarte von Wilster (1982) , Altes Rathaus und Kirche

1982 Die Bildpostkarte mit der eingedruckten Briefmarke (Michel Nr. 1038, 50 Pfennig, gelblichgrün) zeigt auf der Anschriftenseite die „Schokoladenansicht“ der Stadt Wilster, nämlich die Straße „Op de Göten“ (frühere Marktstraße) mit dem alten Rathaus von 1785 und dem nebenstehenden Speicher (der heute ein naturkundliches Museum beherbergt) sowie einen Blick auf den Turm der St. Bartholomäus-Kirche (auch Sonnin Kirche genannt)

Bildrechte: nicht bekannt; Signatur: j6/84 40000 1.82

 

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