Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Kohlmarkt

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1875 Kohlmarkt

ca. 1875 Kohlmarkt
Blick von der sogenannten Övelgönne – der Brücke über den Burggraben – in die Straße Kohlmarkt.
Die Brücke über den Burggraben ist an den Brückengeländern erkennbar.
Rechts das ursprüngliche und im Jahre 1819 errichtete Gebäude des Verlages der „Wilsterschen Zeitung“ von J.P.A. Schwarck; das Gebäude mußte 1911 einem Neubau des genannten Betriebes weichen.
Vor dem im Hintergrund quer zur Straße stehenden Gebäude lag ein kleiner dreieckiger Platz, der vormals als Kohlenmarkt diente und später der gesamten Straße den Namen gab.

Viele Jahrzehnte später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen in Erinnerung gerufen wurde (Bild 3).

Bildrechte: nicht bekannt; vermutlich Hans-Peter Mohr, Wilster
Die Abbildung auf der Ansichtskarte ist offenbar zu einem viel späteren Zeitpunkt von der alten Platte gezogen worden.
Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf

1875 Kohlmarkt

ca. 1875 Kohlmarkt
Blick vom historischen Kohlenmarkt - er war für die gesamte Straße den Namen gebend - an ihrem oberen Ende in die Straße Kohlmarkt.
Etwa in der Mitte der Straße führte die sogenannte Övelgönne – eine Brücke , vormals lediglich ein Steg - über den hier die Straße Kohlmarkt unterquerenden Burggraben.
Ganz im Hintergrund ist das Gebäude der Gastwirtschaft von Brand zu erkennen; nach deren Abbruch wurde dort vor einigen Jahren das Dienstgebäude „Amt Wilstermarsch“ (vorher Amt Wilster-Land) errichtet.

Ein Jahrhundert später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen, Plätze und Häuser in Erinnerung gerufen wurde (Bild 3).

Bildrechte: nicht bekannt; vermutlich Hans-Peter Mohr, Wilster
Die Abbildung auf der Ansichtskarte ist offenbar zu einem viel späteren Zeitpunkt von der alten Platte gezogen worden.
Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf

1875 Kohlmarkt

ca. 1875 Kohlmarkt
Blick vom unteren Kohlmarkt stadteinwärts.
An der sogenannten Övelgönne – der Brücke über den Burggraben – steht eine Personengruppe vor dem im Jahre 1819 errichteten ursprünglichen Gebäude der „Wilsterschen Zeitung“ von J.P.A. Schwarck; das Gebäude mußte 1911 einem Neubau des genannten Betriebes weichen.
Vor dem im Hintergrund quer zur Straße stehenden Gebäude lag ein kleiner dreieckiger Platz, der vormals als Kohlenmarkt diente und später der gesamten Straße den Namen gab.

Vor dem im Hintergrund quer zur Straße stehenden Gebäude lag ein kleiner dreieckiger Platz, der ehemalige Kohlenmarkt.

Bildrechte: nicht bekannt; vermutlich Hans-Peter Mohr, Wilster
Die Abbildung auf der Ansichtskarte ist offenbar zu einem viel späteren Zeitpunkt von der alten Platte gezogen worden.

1899 Marktplatz Südostseite, Kohlmarkt

Um 1899 Blick vom Markt in die Straße Kohlmarkt. Auf dem Standort der kurz darauf abgebrochenen rechts im Bild erkennbaren Bäckerei wurde das Gebäude der Spar- und Leihkasse (später Volksbank Wilster) errichtet, welches in den 1950er Jahren ebenfalls einem Neubau weichen mußte. Rechts im Hintergrund mit dem Handwagen eine für Wilster damals typische „Schott´sche Karre“ (eigentlich schottische Karre) vor dem schönen Gebäude der Schwan Apotheke.

Bildrechte: Verlag und Photographie von Karl Kuskop, Wilster

1899 Marktplatz Südostseite, Kohlmarkt

Um 1899 Blick vom Markt in die Straße Kohlmarkt Dieser hier sichtbare Abschnitt der Straße bis zum ursprünglichen kleinen dreieckigen platzartigen Kohlenmarkt hieß zeitweilig Neuenburgstraße in der fälschlichen Annahme, daß an dieser erhöhten Stelle östlich des Marktes eine neue Burg gestanden habe, deren Vorläufer man – ebenfalls wohl fälschlich – an der Zingelstraße vermutete.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1900 "Leporello 1", Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

Op de Göten 2007

Diese Karte mit der Abbildung der Marktstraße (spätere Op de Göten) ist sehr ungewöhnlich. Sie ist ein sogenanntes Leporello. Der herausziehbare Einschub zeigt folgende Motive:
Rathaus mit nebenstehendem Gasthof von Johannes Looft, 2 x Bürgermeistergarten; Obere Schmiedestraße (ehemalige Johannisstraße); Wilstermarsch Spar- und Leihkasse (spätere Volksbank) und Café Egge und Bäckerei Starck; Oberer Kohlmarkt; Untere Burgerstraße, Am Bahnübergang; Alte Meierei und Stadt Mühle; Geburtshaus Johann Meyer.

Bildrechte: Verlag v. Emil Jacobs, Wilster

1900 "Leporello 3" Markt, Kohlmarkt, Burger Straße

Markt
Kohlmarkt
Burger Straße
Burger Straße

Abbildungen im Leporello
Markt
Kohlmarkt
Burger Straße

1903 Kohlmarkt

1903 Kohlmarkt
Blick in den unteren Kohlmarkt Richtung Markt, überragt von dem 52 m hohen Turm der St. Bartholomäus-Kirche.
Das zweite Haus links ist die Gaststätte von Gustav Ahrens (später „Krug zum grünen Kranze“ von Otto Busch) in der auch eine Kegelbahn betrieben wurde.
Davor das Gebäude der späteren Schlachterei Richard Ahrens (später Tade Magnussen).
rechts vorne an der Ecke zur namenlosen Querstraße das Geschäftshaus von Elektro-Meier (Rudolf, später dessen Sohn Günter)

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1904 Kohlmarktstraße, Kohlmarkt

1904 Die Straße Kohlmarkt – Blickrichtung stadtauswärts - im Schmuck der an vielen Häusern aufgezogenen Flaggen des Landes Schleswig-Holstein.
Die Straße hieß seinerzeit noch Kohlmarktstraße, denn nur der kleine dreiecksförmige Platz an ihrem oberen Ende war der - historische - Kohlenmarkt.
Ganz hinten der Gasthof „Zur Linde“ von Brandt.
Das große Haus links wurde kurze Zeit später abgebrochen und hier ein Neubau erstellt.
Rechtsvorne die Bau- und Möbeltischlerei mit Möbel-Magazin von Heinrich Rau, welcher offenbar hier neben zahlreichen Kindern für den Fotografen Aufstellung bezogen hat.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

1905 Blick in den unteren Kohlmarkt Richtung Markt

1905 Repro -> Neudruck einer alten Ansichtskarte
Blick in den unteren Kohlmarkt Richtung Markt, der von dem 52 m hohen Turm der St. Bartholomäus-Kirche überragt wird.
Links die Gaststätte/Herberge von Gustav Ahrens, später „Krug zum grünen Kranze“ von Busch, in der auch eine Kegelbahn betrieben wurde.
In dem Gebäude davor wurde später die Schlachterei Richard Ahrens betrieben (später Tade Magnussen, welcher zuvor ab 1964 die Schlachterei von Osten am Klosterhof übernommen hatte).
Interessant sind an dem Ackerwagen die Ketten, an welche ein Faß eingehakt werden konnte; derartige Transporthilfen wurden an Fuhrwerken noch um 1950 verwendet.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1905 Gasthof "Zur Linde" am Kohlmarkt

1905 Der Gasthof „Zur Linde“ von Markus Brandt (Nachfolger: Peter Brandt, Alfred Pech) war eine Versammlungsstätte für Vereine und Gesellschaften.
Auf dem Saal im Obergeschoß fanden regelmäßig Tanzveranstaltungen statt.
Auf dem Gelände des abgebrochenen Anwesens entstand später das Dienstgebäude „Amt Wilstermarsch“ (vorher Amt Wilster-Land), in welchem nach seiner baulichen Erweiterung ab 2006 in Verwaltungsgemeinschaft auch die Stadt Wilster verwaltet wird.
Rechts eine bäuerliche Szene; damals (bis in die 1960er Jahre) wurden die Kühe noch von Hand gemolken.

Bildrechte: Photogr. u. Verlag Fr. Schlüter, Wilster

1905 Kohlmarkt

1905 Die Straße Kohlmarkt von ihrem unteren Ende aus gesehen;
Links die Gaststätte/Herberge von Gustav Ahrens, später „Krug zum grünen Kranze“ von Otto Busch.
In dem Gebäude davor wurde später die Schlachterei Richard Ahrens betrieben (später Tade Magnussen).
In dem Gebäude rechts – mit dem schönen Briefkasten – hatte später der Maschinenbau- und Elektromeister Günther Meier seinen Betrieb.
Die Häuser werden überragt von dem 52 m hohen Kirchturm.

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Wilster

1906 Marktplatz, oberer Kohlmarkt

ca. 1906 Blick auf den Markt und in die Straße Kohlmarkt.
In der hinten rechts erkennbaren Baulücke stand zuvor das Gebäude einer Bäckerei - nach deren Abbruch wurde hier das Gebäude der Spar- und Leihkasse (später Volksbank Wilster) errichtet, welches in den 1950er Jahren ebenfalls einem Neubau weichen mußte.
Im Vordergrund rechts das Gebäude von J. P. T. Andersen, es mußte einem 1912/13 erbauten neuen repräsentativen Geschäftshaus weichen.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1907 Kohlmarkt

1907 Blick vom oberen Ende (hier zeitweilig fälschlich Neuenburgstraße genannt) in die Straße Kohlmarkt.
Die Straße wurde nach dem Kohlenmarkt benannt, welcher früher auf der kleinen platzartigen Erweiterung am oberen Ende der Straße stattfand.
Etwa auf halber Strecke der Straße kreuzte der Burggraben, über welchen ein kleiner Steg (die sogenannte Övelgönne) führte. Erst mit dem Bau des Steindamms im vorletzten Jahrhundert und der damit eröffneten direkten Verbindung nach Itzehoe hatte sich die Notwendigkeit einer Straßenbrücke ergeben.

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Wilster

1907 Kohlmarkt, Gasthaus & Herberge von Gustav Ahrens

1907 Gasthaus & Herberge von Gustav Ahrens am unteren Kohlmarkt.
Die Gaststätte wurde später unter dem Namen „Krug zum grünen Kranze“ von Otto Busch (danach von seiner Witwe Magda Busch, dann ab 1979 von deren Sohn Werner Busch als Hotel) geführt.
An die Rückseite des Lokals war eine Doppel-Kegelbahn angebaut.
Das Gebäude links daneben ist heute mit dem Hotel verbunden; in ihm wurde die Schlachterei von Richard Ahrens (danach Tade Magnussen) betrieben.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

Anmerkung: Am 26. Mai 2009 ist Werner Busch plötzlich verstorben

1907 Marktplatz Südostseite, Kohlmarkt

1907 von rechts bieten sich dem Betrachter folgende Gebäude:
J.P.T. Andersen Söhne (wurde 1912 abgebrochen)
Barbier Frisier & Haarschneidesalon von Detlef Heesch
Bäckerei Johannes Starck
Conditorei & Caffee Heinrich Egge Pelz-, Hut- und Mützen-Handlung
Wilstermarsch Spar- und Leihkasse (Volksbank)
Haus des Organisten Heesch
Ganz links ist der obere Kohlmarkt mit der Schwan-Apotheke und dahinter das Gebäude mit dem späteren Lokal „bei Inge“ Leppien zu sehen.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1910 Markt, Op de Göten, Rosengarten, Neues Rathaus

ca. 1910 Mehrbildkarte mit 10 Miniaturen
die Fotographien sind teilweise offenbar älteren Datums.
Die FotographienMiniaturen zeigen von oben links beginnend: Westseite Marktplatz;
Südseite des Marktplatzes (mit Blick in den Kohlmarkt bzw. zeitweilige Neuenburgstraße);
Blick über den Rosengarten auf die Kirche (St. Bartholomäus-Kirche);
Marktstraße (spätere „Op de Göten“);
Wilsterau am Rosengarten mit dem Kühl´schen Speicher;
Neues Rathaus (mit der verunstalteten Fassade);
Kirche mit Pferdemarkt;
Wilstermarschhaus an „Op de Göten und Deichstraße;
Altes Balkenhaus und Altes Rathaus;
Altes Rathaus.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1915 Markt, Op de Göten, Kohlmarkt

Die Feldpostkarte von 1915 (aus dem I. Weltkrieg) zeigt
rechts oben: die damalige Neuenburgstraße (oberer Kohlmarkt ) mit der Schwan-Apotheke, links die in ihren Fassaden nach hundert Jahren noch gut erhaltenen Gebäude auf der Westseite des Marktplatzes, hinter denen die hohen Schornsteine der Lederfabriken erkennbar sind;
die rechte Ansicht wird beherrscht von dem 1912/1913 errichteten Neubau der Firma J.P.T. Andersen Söhne und dem 1896 errichteten prächtigen Gebäude der Drogerie Meier.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1916 unter Kohlmarkt, Polizist mit Pickelhelm

1916 Blick in den unteren Kohlmarkt Richtung Markt.
Links das Gebäude der späteren Schlachterei Ahrens (danach Magnussen),
dann der „Krug zum grünen Kranze“ von Gustav Ahrens (später Otto Busch, dann Magda Busch, heute Werner Busch);
dahinter entstand in den 1970er Jahren das Geschäftshaus der Firma Plett.
Rechts das Geschäftshaus von Elektro-Meier.
Das folgende hohe Gebäude mit dem Balkon ist etwa um 1912 errichtet worden. Interessant ist der davor stehende Polizist mit dem Pickelhelm.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1923 Marktplatz Südostseite, Kohlmarkt

1923 südliche Häuserzeile am Markt; von rechts bieten sich dem Betrachter folgende Gebäude:
Barbier Frisier & Haarschneide-Salon von Detlef Heesch;
Bäckerei Johannes Starck;
Conditorei & Caffee Heinrich Egge;
Wilstermarsch Spar- und Leihkasse;
Haus des Organisten Heesch.
Ganz links ist der obere Kohlmarkt mit der Schwan-Apotheke und dahinter das Gebäude mit der Gaststätte Marschkrug, dem späteren Lokal „bei Inge“ Leppien.

Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte (Bild 4) befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

Bildrechte: Kunstverlag Carl Kuskop, Wilster

1926 Kohlmarkt

1926 unterer Kohlmarkt
Blick in den unteren Kohlmarkt Richtung Markt.
Rechts der „Gasthof zur Linde“ von Markus Brandt;
hier entstand später das heutige Verwaltungsgebäude des Amtes Wilstermarsch.
Dahinter nach der hier kaum erkennbaren Einmündung der namenlosen Querstraße das Geschäftshaus von Elektro-Meier (Rudolf, später dessen Sohn Günter).
Das folgende hohe Gebäude mit dem Türmchen ist etwa um 1912 errichtet worden.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1928 Kohlmarkt

1928 Mehrbildkarte
oben: Das obere Teilstück der Straße Kohlmarkt mit dem eigentlichen platzartigen ehemaligen Kohlenmarkt;
frontal das Gebäude der „Städtische Sparkasse“; deren bald darauf neu errichtetes Gebäude - es entstand an dem Standort des Gebäudes ganz links - in seiner Front die Stilelemente des neuen Rathauses fast 1 : 1 kopierte,
rechts die Schmiede Fick (später Fock)
mittig: links das Verlagshaus der „Wilsterschen Zeitung“ von Schwarck, rechts die Gaststätte Börse von Alwin Springer (danach Elfriede Schober), dahinter kreuzte der Burggraben die Straße
unten: rechts mit den Linden-Bäumen davor die Gaststätte „Zur Linde“ von Peter Brand (danach u.a. Alfred Pech).

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster

1930 Marktplatz Südseite, oberer Kohlmarkt

1930 Südseite des Marktes.
Seinerzeit war der Marktplatz zwischen dem Bürgersteig vor der südlichen Häuserzeile und den die Kirche umsäumenden Kastanienbäumen in voller Breite Fahrbahn; ein Richtungsverkehr war noch nicht eingerichtet.
Im Hintergrund geht der Blick in die Straße Kohlmarkt.
Das Gebäude hinten rechts mit den schlanken Türmchen ist das um 1905 errichtete Gebäude der Spar- und Leihkasse (spätere Volksbank Wilster).
Vorne rechts das 1912/13 errichtete Gebäude des Textil-Geschäfts von J.P.T. Andersen.

Bildrechte: Schöning & Co., Lübeck

1935 Kohlmarkt, Wilstermarsch Haus, Neues Rathaus

1935 Mehrbildkarte
Datierung geschätzt, sh. das Automobil
oben links: die Straße Kohlmarkt Blick stadtauswärts, hinter dem links stehenden Gebäude des Verlags Wilstersche Zeitung von Schwarck verlief in früherer Zeit der hier die Straße rechtwinklig kreuzende Burggraben;
unten links: Kohlmarkt, rechts von dem Baum verlief früher der Burggraben
oben rechts: das Hotel "Wilstermarsch Haus" an der Ecke Op de Göten und Deichstraße; es wurde im II. WK beschädigt und in den 1950er Jahren abgebrochen.
unten rechts: Unterer Kohlmarkt mit dem Gasthof "Zur Linde" von Brandt.
mittig: Neues Rathaus

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster


1935 Lageplan, Straßen, Gewässer

Diese Orientierungskarte über den Kern Wilsters stammt aus Mitte der 1930er Jahre.
Interessant ist, daß es zu der Zeit noch zweistellige Telefonnummern gab.
Besonders auffällig an dem Plan ist jedoch die Vielzahl der dargestellten und dem Verfüllungswahn vergangener Jahrzehnte zum Opfer gefallenen Wasserläufe (Arme der Wilsterau sowie der Burggraben, Bäckerstraßenfleth). Die Straße „Op de Göten“ trägt noch den Namen „Marktstraße“.

Bildrechte: Verlag Herm. Kasper, Hamburg

1939 Gasthof "Zur Linde"

1939 Der Gasthof „Zur Linde“ von Markus Brandt (Nachfolger: Peter Brandt, Alfred Pech) war eine Versammlungsstätte für Vereine und Gesellschaften.
Auf dem Saal im Obergeschoß fanden regelmäßig Tanzveranstaltungen statt (hier lernte Peter J. von Holdt am 31.12.1964 seine spätere Frau Traute geb. Lucht kennen).
Auf dem Gelände des abgebrochenen Anwesens entstand später das Dienstgebäude „Amt Wilstermarsch“ (vorher Amt Wilster-Land).

Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck

1939 Kohlmarkt

ca. 1939 Blick in den unteren Kohlmarkt Richtung Markt, die Häuser überragt von dem 52 m hohen Turm der St. Bartholomäus-Kirche.
links vorne die Gaststätte „Krug zum grünen Kranze“ von Otto Busch (zuvor: Gustav Ahrens) in der auch eine Kegelbahn betrieben wurde. In dem Gebäude davor die Schlachterei Richard Ahrens (später Tade Magnussen).
rechts vorne an der Ecke zur namenlosen Querstraße das Geschäftshaus von Elektro-Meier (Rudolf, später dessen Sohn Günter)

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1940 Neues Rathaus, Städtische Sparkasse am Kohlmarkt

1940 (geschätzt)
Der auf der AK abgebildete ursprüngliche Zustand des am Kohlmarkt stehenden Gebäudes erinnert sehr gewollt an die Fassade des Neuen Rathaus – sowohl Dachform als auch Anordnung der Fenster und der Tür sowie die Gliederung sind identisch.
In dem Gebäude war nach dem II. WK bis Ende der 1960er Jahre die Städtische Sparkasse (aufgegangen in die Verbandssparkasse) untergebracht; 1968 hatten die Städtische Sparkasse und die Wilstermarsch Sparkasse fusioniert.
Das Untergeschoß wurde später umgestaltet und zunächst als Möbelausstellungsladen genutzt.

Bildrechte: nicht bekannt

1950 Kohlmarkt mit Gaststätte "Marschkrug" und Schwan Apotheke

ca. 1950 Blick vom Markt in die Straße Kohlmarkt
Dieser hier sichtbare Abschnitt der Straße bis zum ursprünglichen kleinen dreieckigen platzartigen Kohlenmarkt hieß zeitweilig Neuenburgstraße in der fälschlichen Annahme, daß an dieser erhöhten Stelle östlich des Marktes eine neue Burg gestanden habe, deren Vorläufer man – ebenfalls wohl fälschlich – an der Zingelstraße vermutete.
Im Vordergrund die Schwan-Apotheke, deren Privileg im Jahre 1660 erteilt wurde.
Die danach folgende Gaststätte „Marschkrug“ von Heinrich Schlüter (genannt "Hein Nüdlich" nach seinem Spruch:"Oh, is dat nüdlich!"), danach Jahrzehnte lang auch unter dem Namen "Bei Inge" von Inge Leppien betrieben, war insbesondere in den 1960er Jahren eine bei jungen Leuten sehr beliebte Gaststätte, gab es doch zu der Zeit in Wilster keine Diskotheken und auch nur relativ selten Tanzveranstaltungen.

Bildrechte: Chr. Schöning, Lübeck

1950 Kohlmarkt, Marquardstraße, Mencke Stift

1950 Mehrbildkarte
oben links: die Straße Kohlmarkt Blick stadtauswärts, hinter dem links stehenden Gebäude des Verlags Wilstersche Zeitung von Schwarck verlief in früherer Zeit der hier die Straße rechtwinklig kreuzende Burggraben;
unten links: Kohlmarkt, rechts von dem Baum verlief früher der Burggraben
oben rechts: das Krankenhaus Mencke Stift wurde 1867/70 erbaut und bis 1978 betrieben.
unten rechts: Unterer Kohlmarkt mit rechts dem Gebäude von Elekto-Meyer, später Pumpen Günther Meyer; gegenüber das Geschäftshaus der Schlachterei Ahrens (später Magnussen), dahinter der "Krug zum Grünen Kranze" von Magda Busch;
mittig: Einmündung der Marquardstraße mit dem Geschäft von Uhrmacher Janssen

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1955 Kohlmarkt, Rathausstraße, Kirche, Op de Göten, Klosterhof

ca.1955 links oben: die Straße Kohlmarkt Blick stadtauswärts, hinter dem links stehenden Gebäude des Verlags der Wilsterschen Zeitung von Schwarck verlief in früherer Zeit der hier die Straße rechtwinklig kreuzende Burgraben.
links unten: neben dem Neuen Rathaus die von Schwede, später von Jan Pauls betriebene Gaststätte „Dithmarscher Hof“.
rechts oben: Op de Göten, links das "Alte Balkenhaus" und das "Alte Rathaus", links Geschäftshaus von Uhrmacher Mohr
rechts unten: Das Krankenhaus Mencke Stift wurde 1867/70 erbaut und bis 1978 betrieben.
Mitte: St. Bartholomäus Kirche

Bildrechte: Buchhandlung der Wilsterschen Zeitung, Wilster

1957 Marktplatz, Kohlmarkt

1957 Südöstliche Ecke des Marktplatzes mit der Einmündung der Straße Kohlmarkt.
Hinten in der Straße Kohlmarkt an der dreieckigen Verbreiterung der Straße - hier war der Standort des historischen namengebenden Kohlenmarkt - die in den Gestaltungelementen der Fassade an das Neue Rathaus erinnernde „Städtische Sparkasse“.
Davor die seinerzeit bei jungen Leuten sehr beliebte Gaststätte „Marschkrug“ bzw. "bei Inge" von Inge Leppien.
Dann die schöne alte wundervoll restaurierte Fassade der „Schwan-Apotheke“ von Hans Plambeck.
Davor das Geschäftshaus von Tabakwaren-Thode (heute Schütt).
Das Gebäude neben der Volksbank mußte später dem Neubau der Bank weichen.
Links in dem Eckgebäude mit dem Türmchen das Geschäft von Juwelier Werner Viergutz.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1959 Op de Göten, Markt, Wilsterau am Brook, Trichter

ca. 1959 Vier-Bild Karte
oben links: Einmündung “Op de Göten” in den Markt, vor dem Kolonialwarenhandel von Gutsche ist der Bürgersteig mit einem rot-weißen Geländer gesichert, im Hintergrund steht am Markt das später abgebrochene Café Schöne noch;
oben rechts: von rechts Juwelier Viergutz (vorher Voje), Gemüsehandlung Güstrau, Drogerie Josupeit, Arztpraxis Dr. Eggers, Gemeindeschwester;
unten links: am Brook-Hafen der Wilsterau liegen die Ewer der Wilsteraner Schiffer;
unten rechts: Colosseum und Gaststätte "Trichter" von Heinrich Helms (vorher Max Pruter).

Bildrechte: Johann Schwarck Söhne, Buchdruckerei, Wilster

1959 Schmiedestraße, Marktplatz, Kohlmarkt, Wilsterau in Diekdorf

1959 Schmiedestraße, Marktplatz, Kohlmarkt, Wilsterau in Diekdorf
oben links: Im oberen Bereich der Schmiedestraße stehen noch hinten links die 1974 im Rahmen der Flächensanierung abgebrochenen Häuser mit ihren schönen Gründerzeit-Fassaden. Um die Ecke zur Op de Göten fährt ein der heute nicht mehr vorhanden Ackerwagen.
unten links: Vor der Kirche fallen die einige Jahre zuvor neu angepflanzten Linden auf, die Bus-Haltestelle hat noch ihren Platz vor der Kirche. Im Hintergrund das schmale Haus mit der Markise das Gemüse-Geschäft von Güstrau.
oben rechts: Der Bauernhof von Stahl an der Straße nach Diekdorf; davor fließt die Wilsterau.
unten rechts: Blick stadtauswärts in den Kohlmarkt

Bildrechte: Verlag Rudolf Bedei, Wilster

1960 Rathausstraße, Burgerstraße, Neumarkt, Markt, Deichstraße, Kohlmarkt

1960 Mehrbildkarte
oben links: Rathausstraße stadteinwärts gesehen; vor dem Rathaus steht noch das Gebäude der Gastwirtschaft "Dithmarscher Hof"
oben mittig: Die Wilsterau am Großen Brook mit dem Liegeplatz für die Ewer der Wilsteraner Schiffer.
oben rechts: Burger Straße stadtauswärts gesehen; links das Geschäftshaus der Schreibwarenhandlung Henke /später Bedei), rechts die Bäckerei Gundelach
mitte links: Neumarkt mit Einmündung der Schmiedestraße, auf dem Platz der kleinen Grünfläche im Vordergrund stand bis in die 1950er Jahre ein Wohnhaus.
mitte mittig: Marktplatz mit der St. Bartholomäus Kirche
mitte rechts: Deichstraße stadtauswärts gesehen; im Vordergrund das Textil-Geschäft Mangels.
unten links: Einmündung der Straße Op de Göten in den Markt mit der noch völlig intakten westlichen Häuserzeile.
unten mittig: Stadtpark mit dem Ehrenmal von der Wende an der Deichstarße aus gesehen.
unten rechts: Kohlmarkt stadtauswärts gesehen; ganz am Ende der Straße ist der Gasthof "Zur Linde" erkennbar.

Bildrechte: Buchdruckerei Johann Schwarck Söhne

1965 Marschkrug am Kohlmarkt

ca. 1965 Der Marschkrug in der Straße Kohlmarkt war insbesondere in den 1960er Jahren eine bei jungen Leuten sehr beliebte Gaststätte, gab es doch zu der Zeit in Wilster keine Diskotheken und auch nur relativ selten Tanzveranstaltungen; sonderlich mobil war man auch nicht, wer hatte schon einen PKW. Auf der kleinen Tanzfläche der nach ihrer Eigentümerin Inge Leppien auch „Bei Inge“ bezeichneten Gaststätte fand so manches junges Paar zueinander.

Bildrechte: Ansichtskartenverlag Walter Jappe, Lübeck

1990 Gaststätte "Krug zum grünen Kranze" Hotel Busch am Kohlmarkt

ca. 1990 Gaststätte "Krug zum grünen Kranze" Hotel Busch am Kohlmarkt
Der „Krug zum grünen Kranze“ wurde zuletzt von dem 2009 verstorbenen Koch und Gastronomen Werner Busch betrieben, welcher ein ehemaliger Mitschüler des Betreibers dieser Heimat-Seite war.
Die Gaststätte gehörte zuvor Gustav Ahrens, später Otto Busch, dann Magda Busch.
Werner Busch weitete den Hotel-Betrieb ganz erheblich aus und bezog auch das links davon stehende Geschäftshaus der vormaligen Schlachterei Magnussen (zuvor Ahrens) baulich mit in den Gesamtbetrieb ein.
Auf den Kegelbahnen des Hauses waren über Jahrzehnte alle damaligen Wilsteraner Kegelclubs aktiv - so auch der Sportkegler Club "Fall um" von 1919, in welchem auch der Betreiber dieser Seite viele Jahre lang aktiv war.

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn

 

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