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Das kleine Landstädtchen Wilster wurde kurz nach 9:00 Uhr des 15. Juni 1944 Opfer eines Luftangriffs eines anglo-amerikanischen Fliegerverbandes.
Offenbar war ein Angriff auf die Schleusen des Nord- Ostsee Kanals bei Brunsbüttel vom starken Abwehrfeuer der dortigen Flak abgewiesen worden, weshalb die aus 12 viermotorigen Bombern und 6 Begleitjägern bestehende Staffel die friedliche und keinerlei militärische Ziele aufweisende Kleinstadt Wilster angriff.
In heutiger Zeit würde eine derartige Handlungsweise eine Anklage vor dem Kriegsverbrecher-Tribunal von Den Haag zur Folge haben. Nach dem II. Weltkrieg jedoch bestimmten die Sieger allein, was Unrecht war und was nicht!
Um hier keinerlei Mißverständnisse aufkommen zu lassen, die Schuld Deutschlands am II. Weltkrieg und die dabei begangenen Verbrechen sollen hier nicht relativiert werden!
Bei dem Terror-Angriff auf die Wohnbevölkerung der kleinen Stadt Wilster wurden 51 Menschen umgebracht und hunderte verletzt.
Insgesamt 74 Gebäude wurden total vernichtet und 109 Häuser unbewohnbar gemacht. Selbst die wunderschöne Kirche der Stadt Wilster wurde durch Bomben schwer verwüstet.
Bildrechte: gegenwärtig unbekannt;
es ist jedoch sehr wahrscheinlich, daß der Wilsteraner Fotograf Werner Behning die Aufnahmen fertigte
1944 Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert
Bei dem Terror-Angriff auf Wilster am 15. Juni 1944 durch einen anglo-amerikanischen Bomberverband richteten Bomben insbesondere in den Straßen Am Markt und der Kirche, der Op de Göten, dem Kohlmarkt, Klosterhof, Steindamm, der Lange Reihe, Johann Meyer Straße sowie im Bürgermeister Garten an Gebäuden große Schäden an und töteten 51 Menschen und verletzten Hunderte.
Die Bilder zeigen die durch mehrere Volltreffer an der Kirche verursachten schweren Schäden.
Bildrechte: gegenwärtig unbekannt;
es ist jedoch sehr wahrscheinlich, daß der Wilsteraner Fotograf Werner Behning die Aufnahmen fertigte
1944 Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert
Nach dem Flieger-Angriff auf Wilster am 15. Juni 1944 durch einen anglo-amerikanischen Bomberverband, bei welchem in Wilster 51 Menschen getötet, hunderte Menschen verletzt und viele Gebäude vernichtet oder beschädigt wurden, reagierte die damalige Verwaltung rasch und zielgerichtet auf die Katastrophe.
So wurde nicht nur die Bergung der Toten und Verletzten sowie deren Behandlung rasch organisiert und durchgeführt, auch die Lösch- und Aufräumungsarbeiten erfolgten umgehend nach dem Angriff, den ausgebombten Menschen wurden Unterkünfte zugewiesen und sie wurden mit Nahrung versorgt. Mit Hinweisschildern wurde auf zentral eingerichtete Informations- und Versorgungsstellen hingewiesen.
Es fehlte auch nicht der Hinweis, daß Plünderer mit scharfen Konsequenzen zu rechnen hatten.
Bildrechte: gegenwärtig unbekannt;
es ist jedoch sehr wahrscheinlich, daß der Wilsteraner Fotograf Werner Behning die Aufnahmen fertigte
1944 Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert
Bei Angriff auf Wilster am 15. Juni 1944 durch einen anglo-amerikanischen Bomberverband waren viele Opfer und große Schäden auch in der Straße Klosterhof zu beklagen.
Ob Kirche, Wohnhaus oder Krankenhaus, der Bomben-Krieg machte keine Ausnahmen!
Bei der Bergung der Toten und Verletzten sowie bei den Aufräumarbeiten wurden die militärischen Kräfte von Feuerwehr und Zivilisten sowie von Organisationen der damals herrschenden Partei unterstützt.
Bildrechte: gegenwärtig unbekannt;
es ist jedoch sehr wahrscheinlich, daß der Wilsteraner Fotograf Werner Behning die Aufnahmen fertigte
1944 Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert
Der Angriff auf Wilster am 15. Juni 1944 durch einen anglo-amerikanischen Bomberverband bewirkte neben 51 Toten und vielen Verletzten ganz erhebliche Sachschäden.
Am Markt, an der Op de Göten, dem Kohlmarkt, Klosterhof, Steindamm, der Lange Reihe und Johann Meyer Straße wurden neben der völligen Zerstörtung von Häusern auch viele Gebäude durch Splitterflug und Druckwellen ganz erheblich beschädigt; ungezählte Fensterscheiben gingen zu Bruch und in den dahinter liegenden Räumen kam es zu erheblichen Verwüstungen.
Bildrechte: gegenwärtig unbekannt;
es ist jedoch sehr wahrscheinlich, daß der Wilsteraner Fotograf Werner Behning die Aufnahmen fertigte
1944 Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert
Der Angriff auf Wilster am 15. Juni 1944 durch einen anglo-amerikanischen Bomberverband bewirkte neben 51 Toten und vielen Verletzten ganz erhebliche Sachschäden.
Bei den Aufräumarbeiten wurden auch Jugendliche und Kinder, die in den Jugendorganisationen der Nazi-Partei organisiert waren, eingesetzt.
Bildrechte: gegenwärtig unbekannt;
es ist jedoch sehr wahrscheinlich, daß der Wilsteraner Fotograf Werner Behning die Aufnahmen fertigte
1944 Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert
Bei dem Flieger-Angriff auf Wilster am 15. Juni 1944 durch einen anglo-amerikanischen Bomberverband, bei welchem in Wilster 51 Menschen getötet, hunderte Menschen verletzt und viele Gebäude vernichtet oder beschädigt wurden, war die Straße Klosterhof erheblich betroffen.
Weil die Glaser mit dem Reparieren der unzähligen zerstörten Fenster an den ansonsten noch bewohnbaren Häuser nicht nachkamen, wurden die Fensteröffnungen zunächst mit Brettern vernagelt, so wie hier bei dem Café Egge am Markt (Bild 4).
Bildrechte: gegenwärtig unbekannt;
es ist jedoch sehr wahrscheinlich, daß der Wilsteraner Fotograf Werner Behning die Aufnahmen fertigte
1944 Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert
Der Terror Angriff auf Wilster am 15. Juni 1944 durch einen anglo-amerikanischen Bomberverband bewirkte neben enormen Sachschäden und vielen hundert verletzten Menschen auch 51 Tote - unschuldige Frauen und Männer, Junge und Alte, Kinder, Väter und Mütter.
Während noch die Aufräumarbeiten im Gange waren, wurden die Särge mit den Toten zur Turnhalle der Volksschule im Landrecht geschafft und dort aufgebahrt.
Mangels vorhandener motorisierter Fahrzeuge wurden die Särge mit den Opfern mittels Handwagen zur Turnhalle transportiert (Bild 2).
In der Turnhalle mit den aufgebahrten Opfern hielten uniformierte Parteigenossen Ehrenwache bei den Särgen. Ob es den Parteigenossen dabei wohl bewußt war, daß es die verbrecherische Ideologie der NSDAP war, die Deutschland in den Krieg und so viele unschuldige Menschen in das Verderben geführt hatte?
Bildrechte: gegenwärtig unbekannt;
es ist jedoch sehr wahrscheinlich, daß der Wilsteraner Fotograf Werner Behning die Aufnahmen fertigte
1944 Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert
Der Terror Angriff auf Wilster am 15. Juni 1944 durch einen anglo-amerikanischen Bomberverband bewirkte neben enormen Sachschäden und vielen hundert verletzten Menschen auch 51 Tote - unschuldige Frauen und Männer, Junge und Alte, Kinder und Eltern.
Die Särge mit den Opfern wurden zentral in der Turnhalle der Volksschule im Landrecht aufgebahrt.
Von dort aus wurden die mit der damaligen Flagge des Deutschen Reiches geschmückten Särge von uniformierten Mitgliedern der NSDAP auf Lastwagen geladen. Der von den uniformierten Mitgliedern der damaligen Parteiorganisationen begleitete Umzug mit den Särgen ging durch die Straße Landrecht und die Deichstraße, über den Markt (Bilder 3 und 4), durch die Rathausstraße zum Friedhof im Bischof. Dort erinnert noch heute eine Reihe von Grabsteinen an das furchtbare Geschehen, welches am 15. Juni 1944 die Stadt Wilster und ihre Menschen getroffen hat.
Bildrechte: gegenwärtig unbekannt;
es ist jedoch sehr wahrscheinlich, daß der Wilsteraner Fotograf Werner Behning die Aufnahmen fertigte
1944 Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert
Bei Angriff auf Wilster am 15. Juni 1944 durch einen anglo-amerikanischen Bomberverband waren viele Opfer und große Schäden zu beklagen.
Ob Kirche, Wohnhaus oder Krankenhaus, der Bomben-Krieg machte keine Ausnahmen!
Die Detonation einer in die Straße Op de Göten einschlagenden Bombe riß einen tiefen Krater und schleuderte die großen Pflastersteine bis in die Zimmer der oberen Etagen der angrenzenden Häuser.
Das an der Ecke zur Deichstraße stehende Hotel "Wilstermarsch Haus" wurde stark und das gegenüber stehende Haus des Kaufmannes Theodor Andersen erheblich beschädigt. Selbst in den oberen Räumen hatte es durch Steine und Splitter große Verwüstungen gegeben.
Nachdem die Straße unverzüglich wieder instand gesetzt worden war, wurden auch Fassade und Fenster das Textil-Hauses Andersen repariert (Bilder 2 - 4)
Bildrechte:
Bild 1: gegenwärtig unbekannt
Bilder 2 bis 4: Theodor Andersen
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