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1900 Diese Aufnahme zeigt Wilster im Jahre 1900. Offenbar wurde sie vom hohen Schornstein der Ballinschen Lederfabrik (später Netz-Fabrik, danach Sack-Spies) aus gemacht.
Im Bild rechts vor der Kirche das Gebäude der Knabenschule (hier war später die Mittelschule eingezogen), welches aus der Zeit um 1885 stammt; hier befindet sich jetzt die „Schule am Stadtpark. Der erst 1951 erbaute Pavillon ist hier noch nicht vorhanden.
Links im Bild die 1896 erbaute „Villa Schütt“ (Schütt´sche Villa).
Bildrechte: Verlag v. Karl Kuskop Nachf. Inh. L. Behning
Die zum Vergleich abgebildete und fast zwei Jahrzehnte später aufgelagte Ansichtskarte zeigt das identische Motiv, nur daß hier der Vordergrund noch abgebildet ist; die Karte stammt aus der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen
Das ca. 1932 aus südlicher Richtung aufgenommene Luftbild läßt im Vordergrund die Gebäude der vormaligen Brauerei Lübbe und den zugehörigen „Karpfenteich“ (zur Eisgewinnung) erkennen; die 1872 gegründete Brauerei wurde 1886 von P.Lübbe geführt, nach 1920 von den Geschwistern Lübbe.
in Bildmitte rechts das Bäckerstraßenfleth;
ganz links die „Villa Schütt“, rechts davon die Gebäude der Genossenschafts-Meierei mit dem hohen Schornstein;
oben links die Bahnstrecke nach Westerland;
rechts oben die Bäume der weitgehend unbebauten Bahnhofstraße.
Bildrechte: Verlag Rudolf Hencke, Wilster
1935 Luftbild aus nördlicher Richtung auf Wilster
Das am 08.09.1937 aus nördlicher Richtung aufgenommene Luftbild läßt im Vordergrund links den Trichter und das Colosseum,
mittig das in der Zingelstraße gelegene Gebäude der ehemaligen Lehrerwohnungen zur Alten Stadtschule mit dem Weg (Verlauf des alten Burggrabens) zum Stadtpark (rechts) erkennen.
Die Kirche ist noch mit hohen Kastanienbäumen umkränzt - diese wurden Ende der 1950er Jahre durch Linden ersetzt.
Mit einem leicht abgewandelten Bildauschnitt wurde das Foto noch 1955 für Ansichtskarten (Bilder 2 und 4) verwendet.
Bildrechte: Kruse, Hamburg-Fuhlsbüttel
die spätere Ansichtskarte wurde verlegt von: Carl Kuskop, Wilster
1940er Jahre. Blick vom Turm der St. Bartholomäus-Kirche in nordöstliche Richtung über die Stadt.
Links im Hintergrund geht der Blick bis zur Geest in Kleve, davor die Marschhöfe wie Inseln u.a. die Gehöfte Auf der Horst.
Im Mittelgrund führt die weitgehend unbebaute Bahnhofstraße zum alten 1920 fertig gestellten Bahnhof.
Sehr schön ist der parallele Verlauf von Burger Straße und der Straße Kohlmarkt zu erkennen.
Die Abendsonne wirft den Schatten der Turmspitze auf das Gebäude der Städtischen Sparkasse.
Unten rechts ist die auffällige Front der Volksbank erkennbar.
Bildrechte: Verlag Hans Andres, Hamburg
ca. 1955 aus südwestlicher Richtung aufgenommenes Luftbild.
Ganz links ist das Baufeld für die Michaelsen-Straße bereits geräumt.
Zentral in Bildmitte am Zusammenfluß der beiden Arme der Wilsterau steht der Bootsschuppen von Heinrich von Holdt.
Gut erkennbar sind die Bäume des Stadtparks.
Ganz links am Bildrand ist der kurz zuvor neu errichtete Pavillon der Mittelschule Wilster zu erkennen.
Oben verläuft die schnurgerade Bahnstrecke Richtung Bekdorf.
Rechts verläuft der Bogen der Bundesstraße B5 und ganz oben rechts die gerade Straße in Honigfleth.
Unten rechts die Straße Krumwehl.
Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster; Luftaufnahme, gen. SH Nr. 6987
ca. 1955 aus östlicher Richtung aufgenommenes Luftbild.
Die hohen Kastanienbäume an der Kirche sind durch Neuanpflanzung ersetzt. Ein Anhänger von Reimers-Bus steht vor der Kirche.
Die Geschäftshäuser von Textil-Reese und der Gastwirtschaft „Zur Börse“ sind noch nicht miteinander verbunden.
Durch die Gärten (rechts oben) führt der Feldweg als beliebter Schulweg zur Volksschule. Das Baufeld für die ersten Häuser an der späteren Michaelsen-Straße ist geräumt; auch die Kleingärten im Bereich des späteren Schulhofes der Volksschule bestehen schon nicht mehr.
Bildrechte: Deutsche Luftbild K.G., Hamburg-München-Wuppertal
ca. 1958 Luftbild der Stadt Wilster aus westlicher Richtung.
Sehr gut ist die von den beiden Armen der Wilsterau gebildete keilförmige Halbinsel – das Helgenland – erkennbar.
In Bildmitte die Bäume des Stadtparks.
Davor die wenige Jahre zuvor gebaute Etatsrat-Michaelsen-Straße mit den vier Mehrfamilienhäusern.
Die Etatsrätin Doos Straße ist noch nicht vorhanden, angrenzend an das Grundstück der Villa Schütt befinden sich noch viele Kleingärten, hinter der Villa ist eine Rollschuhbahn angelegt. Auf dem Colosseum-Platz stehen noch Fußball-Tore.
Hinter dem Gebäude der damaligen Volksschule (links unten) sind die vorher vorhanden gewesenen Gärten zugunsten des Schulhofes und eines Bolzplatzes aufgegeben.
Am Ende der Bahnhofstraße (oben links) steht noch das mächtige Empfangsgebäude des Bahnhofes.
Rechts unten liegen an der Hans-Prox-Straße die Flächen der Gärtnerei Rudolf Nienburg / Viek.
Bildrechte: Verlag Ferd. Lagerbauer & Co. Hamburg
ca. 1960 Luftbild aus südlicher Richtung aufgenommen.
Oberhalb der Kirche ist das Thumann´sche Gelände an der Neuen Burger Straße noch unbebaut. Oben links ist der Verlauf der Neuen Burgerstraße erkennbar; darüber die Bahnstrecke nach Westerland.
Links sind im Anschnitt die Bäume des Stadtpark zu erkennen; daneben stehen die Fabrikgebäude (u.a. Bonbon-Fabrik) noch.
Im Vordergrund die Gebäude der ehemaligen Brauerei (Gebrüder Lübbe) und der Karpfenteich (eigentlich ein Teich zur winterlichen Eisgewinnung) an der Wilsterau; rechts daneben das spätere Sanierungsausweichgelände.
Der Karpfenteich diente lange Zeit im Winter den Wilsteraner Jugendlichen als ein ganz besonderes gerne genutztes zugefrorenes Gewässer zum Schlittschuh-Laufen - dem Strietschen.
Bildrechte: Deutsche Luftbild K.G. Hamburg München
ca. 1960 Lufbild
Aus südlicher Richtung aufgenommenes Luftbild des Zentrums von Wilster.
Die hohen Kastanienbäume an der Kirche sind durch Neuanpflanzung ersetzt.
Die im Jahre 1963 abgebrochene Turnhalle auf der Nordseite des Marktes ist noch vorhanden.
An der Neuen Burgerstraße sind die Gebäude der Rockfabrik von Friedrich Kallweit (FRIKA) noch nicht errichtet.
Links oben ist die in den 1950er Jahren errichtete Rollschuhbahn am Colosseum-Platz erkennbar.
Bildrechte: Deutsche Luftbild K.G. Hamburg-München-Wuppertal
An dem 16 Jahre später in 1976 aufgenommenen Foto (Bild 3) aus fast identischem Blickwinkel lassen sich einige Veränderungen erkennen.
Die Rollschuhbahn ist beseitigt, die Turnhalle am Markt existiert nicht mehr, an der Etatsrätin Doos Straße sind Wohnblocks errichtet, das mit dem Alten Rathaus ein sehr schönes Ensemble bildende Alte Balkenhaus an der Ecke Op de Göten / Schmiedestraße ist beseitigt.
Aufmerksame betrachter werden weitere Veränderungen finden.
Bildrechte: Ferdinand Lagerbauer & Co., Hamburg
Die zum Vergleich vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen
1961 Luftbild aus westlicher Richtung auf Wilster
Im Hintergrund links ist der Verlauf der Marschenbahn mit der nach Brunsbüttel bzw. der über Burg / Dithmarschen führenden Verzweigung erkennbar; im Hintergrund mittig der gewundene und von Wilster nach Itzehoe führende Verlauf der ehemaligen Linienführung der Bundsestraße B 5.
Im Vordergrund sind die Bäume des Stadtparks zu sehen sowie rechts von der Kirchturmspitze die Bäume des Bürgermeister Garten.
Vor dem Geschäftshaus von J.P.T. Andersen am Markt hielten seinerzeit die Omnibusse.
Bildrechte: Verlag Schöning & Co., Lübeck;
die Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen
1963 Luftbild aus nördlicher Richtung auf den Marktplatz und die Kirche.
Links oben sind die Häuser der Rathausstraße zu erkennen.
Rechts oben weiden auf den Wiesen zwischen dem Bäckerstraßenfleth und der Wilsterau am Audeich noch Rinder; das Gebiet wurde im Rahmen der Stadtsanierung als sogenanntes „Sanierungsausweichgebiet“ in einem unorganischen Gemisch aus Betrieben, Wohn- und Hochhäusern bebaut - ein Fall für künftige Sanierung!
Die Fassade das Café Egge am Markt ist noch nicht verändert
Bildrechte: Westdeutsche Luftfoto, Flughafen Bremen
1964 Luftbild aus westlicher Richtung auf Wilster
Im Vordergrund links sind die zu der Zeit noch bestehenden Kleingärten zu erkennen, in deren Bereich sich heute die Etatsrätin Doos Straße mit der zugehörigen Bebauung befindet.
Kleingarten-Anlagen existierten damals außerdem noch im "Hohlen Zahn" an der Neue Burger Straße, am sogenannten Feldweg zwischen der Volksschule und der Villa Schütt, am Audeich, am Billerbekschen Land hinter der Rathausstraße sowie wie heute noch am Großen Brook.
Eine durchgehende Bebauung auf der Westseite der Hans-Prox-Straße (unten rechts) ist noch nicht vorhanden, während an der wenige Jahre zuvor neu angelegten Etatsrat Michaelsen Straße die ersten vier Mehrfamilienhäuser bereits errichtet sind.
Der Verlauf des Bäckerstraßen Flethes, der die an den Audeich grenzenden Wiesen auf der Ostseite abschließt, ist gut erkennbar (rechts),
so wie auch die Verzweigung der Wilsterau an der Spitze des Helgen-Landes, wo das Bootshaus des Wilsteraner Tischlermeisters und Bootsbauers Heinrich von Holdt steht.
Bildrechte: Ferd. Lagerbauer & Co., Hamburg;
die Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen
ca. 1965 Blick aus nördlicher Richtung auf Wilster. Der freie Platz vor der Kirche markiert die Stelle, auf welcher die 1963 wegen Baufälligkeit abgebrochene alte Turnhalle stand. Oben rechts hinter dem Neuen Rathaus ist das neben dem „Bürgermeistergarten“ gelegene sogenannte „Billerbeksche Land“ noch unbebaut. Rechts unten sind die hohen Laubbäume des Stadtpark zu sehen, davor die Mittelschule (Realschule); links unten die „Villa Schütt“.
Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
1966 Luftbild aus südlicher Richtung auf Wilster.
Links oben ist das von den Wilsteranern seinerzeit wegen fehlender Bebauung „Hohler Zahn“ genannte heutige Baugebiet Rumflether Feld zu erkennen, in dem sich damals noch eine ausgedehnte Kleingarten-Anlage befand.
Auch das Thumann´sche Gelände (in Bildmitte) ist noch unbebaut; die hellen Gebäude der Rockfabrik FRIKA von Fiedrich Kallweit sind bereits vorhanden.
Im Hintergrund ist die nach Burg in Dithmarschen führende Bahnstrecke zu erkennen.
Diesseits der nach Brunsbüttel führenden Bahnstrecke sind an der Etatsrätin Doos Straße die ersten Wohnblöcke errichtet.
Sehr markant heben sich zentral die Bäume des Stadtparks gegenüber den Häusern ab.
Rechts unten stehen noch die Gebäude der vormaligen Dampfbrauerei Lübbe im Bereich der heutigen Straße „An der Au“ – nach dem Abbruch der Gebäude wurde die Fläche als Teil des späteren Sanierungs-Ausweich Geländes genutzt.
Bildrechte: Cramers Kunstanstalt KG, Dortmund
1967 Luftbilder aus südlicher Richtung auf die Innenstadt und auf Rumfleth
oben: Im Bereich der 1962 abgebrochenen baufälligen Turnhalle am Markt ist die Sonnin-Straße angelegt; die übrige Fläche ist noch unbebaut.
Auf dem Platz am Colosseum stehen noch die Fußball Tore, der den Platz gegen das Wiesengelände zuvor abgrenzende Graben ist verfüllt.
unten: Im Areal der ehemaligen Lederwerke Falk & Schütt sind ergänzende Gebäude für die Steatit-Magnesia AG (STEMAG) bereits errichtet; der Betrieb bestand hier von 1960 bis 1973. Danach zog die Firma MONTBLANC in die Gebäude ein.
Über die Rumflether Straße führt noch eine geschlossene Transportbrücke zur Verbindung der beidseitig der Straße an der Bahnstrecke vorhandenen Betriebsgebäude der Kraftfutter Werke Günther & Co., die hier bis 1965 tätig war. Danach nahm in den Gebäuden ab 1967 der Möbelmarkt Grünhagen Quartier.
Links ist der zur Rumflether Mühle "Aurora" des Müllermeisters Hansdelf Martens führende schiffbare Nebenarm der Wilsterau erkennbar.
Rechts ist das hinter den großen Hausgärten der an der Rumflether Straße gelegenen Häuser angrenzende Wiesengelände des heutigen Bebauungsgebietes Rumflether Feld zu sehen.
Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Die vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen
ca. 1975 Blick aus süd-westlicher Richtung auf Wilster.
Im Vordergrund das „Sanierungsausweichgelände“, auf dem das erste der beiden für Wilster so unpassenden Hochhäuser bereits errichtet ist. Hinter dem Hochhaus liegt eine große Fläche noch brach, die an ihrem oberen Rand vom damals noch offenen Bäckerstraßenfleth begrenzt wird;
heute ist das Gewässer verfüllt und es verläuft ein sehr schöner innerstädtischer Fußweg auf ihm. Es wäre angemessen, wenn dieser namenlose Fußweg in Erinnerung an die alte Funktion der Fläche den Namen "Bäckerstraßenfleth" erhalten würde.
Links die Wilsterau am Audeich.
Die in Bildmitte erkennbare dreiecksförmige Fläche ist der Rosengarten; über der oberen Spitze des Dreiecks die Tischlerei „von Holdt“ auf der gegenüberliegenden Seite des Stadtarmes der Wilsterau.
Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
1980 Mündung der Wilsterau am Kasenort in die Stör.
In Bildmitte die Gaststätte „Zur Schleuse“ von Gerda Claussen (vorheriger Besitzer: Rudolf Rundt); die Veranda ist hier bereits aufgestockt.
Hinten das Schöpfwerk und Siel der Honigflether Wettern (Große Feldwettern), in deren Außenpriel der Hafen der Seglervereinigung Wilster lag.
Im Vordergrund die Schleusenkammer der Wilsterau mit dem Oberhaupt der Schleuse und der charakteristischen Klappbrücke.
Bildrechte: Erich Tschöpe, Luftbildvertrieb Delmenhorst
1980 Luftbild aus südlicher Richtung auf die Innenstadt von Wilster.
Oben links stehen an der Bahnstrecke nach Brunsbüttel noch die Gebäude der Genossenschafts-Meierei mit dem hohen Schornstein;
davor steht das Gebäude der Post an der Tagg Straße.
Der Platz am Colosseum ist noch nicht gepflastert.
Rechts ist der Verlauf des verfüllten Stadtarmes der Wilsterau erkennbar; daneben ist das Haus von Uhren Mohr bereits abgebrochen.
Vom Marktplatz führt zwischen die Häuser hindurch der Bartholomäus-Gang zum Stadtpark, dessen Bäume links unten erkennbar sind.
Bildrechte: Verlag Schönigh & Co, Lübeck
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