Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Op de Göten (ehem. Markt Straße)

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1897 Wilstermarsch Haus, Markt, Diana-Bad; Wilsterau am Audeich

1897 Lithographie
Die Gebäude auf der Westseite des Marktplatzes haben auch nach über 100 Jahren weitgehend ihr ursprüngliches Aussehen bewahrt;
das im II. Weltkrieg beschädigte Hotel „Wilstermarschhaus“ wurde Anfang der 1950er Jahre abgebrochen.
Im Gebäude des Diana-Bad (Wannenbäder) in der Rathausstraße war später (von 1950 bis 1974) das Amtsgericht Wilster untergebracht; danach diente das Gebäude als Jugendzentrum, Volksbücherei und Stadtarchiv. Das Amtsgericht war 1867 (nachdem Holstein preußische Provinz geworden war, nach vorheriger Loslösung von Dänemark 1864) eingerichtet worden und bestand bis 1975.
Das Gelände am Audeich ist noch landwirtschaftlich geprägt.

Bildrechte: nicht bekannt

1898 Altes Rathaus, Neues Rathaus, Kirche, Friedhofs-Kapelle, Bahnhof in der Tagg Straße

1898 Altes Rathaus, Neues Rathaus, Kirche, Friedhofs-Kapelle, Bahnhof in der Tagg Straße
Verschiedene Motive aus Wilster wurden in immer wieder leicht veränderter Anordnung auf Ansichtskarten dargestellt.
Das „Neue Rathaus“ (von der Seite aufgenommen) ist durch Umbauten umgestaltet;
beim „Alten Rathaus“ ist die Au noch unter der Göten offen,
vor dem Friedhof steht die alte 1960 abgebrochene Kapelle und das Kriegerdenkmal in Erinnerung an den Krieg 1870/71;
das Hotel Stadt Hamburg stand an der Westseite des Marktplatzes,
Lübbes Gasthaus in der Schmiedestraße
und der Bahnhof in der späteren „Taggstraße“ (damals Bahnhofstraße) an der Strecke nach Brunsbüttel.

Bildrechte: Verlag v. Karl Kuskop, Wilster
und: Verlag von Glückstadt & Münden, Hamburg

1898 Altes Rathaus, Op de Göten, Neues Rathaus, Markt, Kirche, Denkmal

1898 Lithographie
Die für die Palette der auf den Ansichtskarten verwendeten Motive wurden häufig unterschiedlich arrangiert.
Das „Neue Rathaus“ zeigt noch seine durch Umbau verschandelte Straßenfront.
Die Fassaden der drei Häuser am Markt (Gaststätte "Zur Börse“, Textilhaus Reese, heutige Verbandssparkasse) sind auch hundert Jahre später gut erkennbar; desgleichen das links davon stehende damalige „Hotel Stadt Hamburg“;,
vor der Kapelle am Friedhof im Bischof steht das Denkmal an die Gefallenen des Krieges 1870/71

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster

1898 Altes Rathaus, Wilsterau

1898 Altes Rathaus
Die 1916 gelaufene Ansichtskarte zeigt eine nachträglich kolorierte Aufnahme von vor 1898 in einem leicht verkleinerten Ausschnitt sowie mit einigen Retuschen.
Die Marktstraße (heute „Op de Göten“) überquert auf einer aus Natursteinen gemauerten Gewölbebrücke die Wilsterau, welche unmittelbar neben dem Gebäude entlang verläuft. Seitlich der Brücke führten begehbare Rampen zum damals noch offenen Gewässer.
Das repräsentative Alte Rathaus im Renaissance-Stil wurde 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau errichtet als Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer ("Alte Seite") erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
In seinem Giebel sieht man hier (1898) die sogenannte „Kökschen Klock“.
Im Jahre 1912 befand sich das Alte Rathaus in einem Zustand des Verfalls! Professor Haupt aus Hannover konnte glücklicherweise die Städtischen Gremien davon überzeugen, daß sich die Wiederherstellung des Baudenkmals lohnen werde. Aus heutiger Sicht ist eine andere Aussage und Entscheidung unvorstellbar!

Bildrechte: nicht angegeben
die ursprüngliche Aufnahme stammt aus dem Verlag von F. Schlüter, Wilster

1898 Altes Rathaus, Wilsterau

1898 Das repräsentative Alte Rathaus im Renaissance-Stil wurde 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau errichtet als Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer ("Alte Seite") erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
In seinem Giebel sieht man hier (1898) sogenannte „Kökschen Klock“.
Im Jahre 1912 befand sich das Alte Rathaus in einem Zustand des Verfalls! Professor Haupt aus Hannover konnte glücklicherweise die Städtischen Gremien davon überzeugen, daß sich die Wiederherstellung des Baudenkmals lohnen werde. Aus heutiger Sicht ist eine andere Aussage und Entscheidung unvorstellbar!
Die Marktstraße (heute „Op de Göten“) überquert auf einer aus Natursteinen gemauerten Gewölbebrücke die Wilsterau. Seitlich der Brücke führten begehbare Rampen zum damals noch offenen Gewässer.

Bildrechte: Verlag von F. Schlüter, Wilster
Lichtdruck von Knackstedt & Näther, Hamburg

1898 Marktstraße (spätere Op de Göten) mit dem Alten Rathaus

Die sogenannte Mondscheinkarte (weil sie mit einem Blaustich und einem künstlich retuschierten Vollmond versehen eine abendliche Stimmung vermittelte) zeigt
das im Renaissance-Stil erbaute repräsentative Alte Rathaus; es wurde 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau errichtet als Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
In seinem Giebel sieht man hier (1907) die sogenannte „Kökschen Klock“.
Hinter dem Alten rathaus ist der auch heute noch vorhandene und als naturkunde-Museum genutzte Speicher erkennbar; neben dem Alten Rathaus steht noch das Alte Balkenhaus (Ende der 1950er Jahre beseitigt)
Links – bereits in der Schmiede Straße – ist noch das Haus erkennbar, welches im Jahre 1909 dem Neubau der späteren Westbank weichen mußte.

Bildrechte: nicht bekannt

1899 Einläuten des Jahrmarkts

ca. 1899 Blick vom Kirchturm in die Marktstraße (spätere Op de Göten), auf welcher hier am 23.August 1899 (AK ist am 20.08.1900 gelaufen) um 18:00 Uhr der Jahrmarkt eingeläutet wird (Der Jahrmarkt fand damals noch nicht am ersten Wochenende im August statt).
Sehr schön zu sehen ist die Göten (Rampe und Treppe, über welche das Niederschlagswasser vom höher gelegenen Kirchplatz sich in die Wilsterau ergoß); die Brücke war Op de Göten (Über der Gosse).
In der Wilsterau liegen Ruderboote.

Bildrechte: Photograph Kuskop, Wilster

1899 Op de Göten, Neues Rathaus, Johannisstraße, Tagg-Straße, Allee

1899 Um 1900 waren Ansichtskarte mit einer Palette verschiedener Ansichten sehr beliebt.
von links: Marktstraße, heutige "Op de Göten", die Geschäftshäuser J.P.T. Andersen sowie „Hotel WiIstermarsch-Haus“ stehen schon lange nicht mehr,
der Bahnhof stand in der heutigen Tagg-Straße (frühere Bahnhofstraße)
das Neue Rathaus (ehemalige Doos´sche Palais) stand in der Bäckerstraße (heute Rathausstraße),
„Lübbes Gasthaus“ stand in der damaligen Johannisstraße (der obere Teil der Schmiedestraße)
das Kriegerdenkmal stand vor der damaligen Friedhofs-Kapelle am Eingang zum Friedhof in Bischof

Bildrechte: Verlag v. C. Kuskop, Photogr. Atelier, Wilster

1899 Stadt Mühle, Audeich, Rathausstraße, Bischof, Op de Göten

1899 Stadt Mühle, Audeich, Rathausstraße, Bischof, Marktstraße (spätere Op de Göten)
Die Jugendstil-Karte zeigt
links oben: die Stadtmühle und die (alte) Meierei (vom Audeich fotografiert) an der Wilsterau.
links unten: das Diana-Bad (hier war später zeitweilig das Amtsgericht Wilster untergebracht) in der Rathausstraße.
mittig: der auf dem niedrigen Deich der Wilsterau in Bischof entlang führende Fußweg nach dem Kasenort.
rechts: die seinerzeit Marktstraße genannte "Op de Göten" mit dem Alten Rathaus und einem Blick auf die St. Bartholomäus Kirche.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1899 Stadt Mühle, Stadtpark, Johannisstraße, Marktstraße

1899 Die Jugendstil Karte zeigt
links oben: die Stadt Mühle und die (alte) Meierei (vom Audeich fotografiert) an der Wilsterau.
links unten: Blick in den alten Kirchhof - den heutigen im Jahre 1907 angelegten Stadtpark.
mittig: die obere Schmiedestraße (dieser Abschnitt wurde früher „Johannisstraße“ genannt) mit Lübbes Gasthaus (später in den 1950ern und 1960ern zeitweilig Kino Central-Theater);
das linke Gebäude wurde später ersetzt durch das repräsentative Gebäude der Schlachterei Schlüter. Die gesamte Häuserzeile wurde 1974 Opfer des Wahns der Flächensanierung.
unten: die frühere Marktstraße (heute Op de Göten)

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster

1900 "Leporello 1", Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

Op de Göten 2007

Diese Karte mit der Abbildung der Marktstraße (spätere Op de Göten) ist sehr ungewöhnlich. Sie ist ein sogenanntes Leporello. Der herausziehbare Einschub zeigt folgende Motive:
Rathaus mit nebenstehendem Gasthof von Johannes Looft, 2 x Bürgermeistergarten; Obere Schmiedestraße (ehemalige Johannisstraße); Wilstermarsch Spar- und Leihkasse (spätere Volksbank) und Café Egge und Bäckerei Starck; Oberer Kohlmarkt; Untere Burgerstraße, Am Bahnübergang; Alte Meierei und Stadt Mühle; Geburtshaus Johann Meyer.

Bildrechte: Verlag v. Emil Jacobs, Wilster

1900 "Leporello 2", Neues Rathaus, Bürgermeisters Garten, Schmiedestraße

Rathausstraße
Stadtgarten
Stadtgarten
Schmiedestraße

Abbildungen im Leporello
Neues Rathaus
Stadtgarten (Bürgermeisters Garten)
Stadtgarten (Bürgermeisters Garten)
Schmiedestraße (zeitweilige Johannisstraße)

1900 "Leporello 3" Markt, Kohlmarkt, Burger Straße

Markt
Kohlmarkt
Burger Straße
Burger Straße

Abbildungen im Leporello
Markt
Kohlmarkt
Burger Straße

1900 "Leporello 4", Stadt Mühle, Neustadt, Rumfleth, Bischof

Stadtmühle
Neustadt
Rumfleth
Bischoff

Abbildungen im Leporello
Stadt Mühle
Neustadt
Rumfleth
Bischof

1900 Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße

1900 Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße (spätere Op de Göten)
und auf die rechts vom Marktplatz abgehende Deichstraße (ehemalige Kehdinger Straße), an deren Ecke das Hotel „Wilstermarsch Haus“ steht.
Links vor den Häusern der Marktstraße gut erkennbar ist die lange zur Wilsterau herab führende Rampe, über die sich das Niederschlagswasser vom hoch gelegenen Marktplatz in die Wilsterau ergoß. Die Brücke hieß daher Op de Göten; sie gab später der gesamten Straße ihren Namen.
Im Hintergrund an der Schmiedestraße steht noch das Gebäude, an dessen Stelle 1913 die Westholsteinische Bank errichtet wurde.
Vorne links steht noch der Vorgängerbau von J.P.T. Andersen, der hier 1912/13 sein imposantes Geschäftshaus errichten ließ.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

1900 Marktstraße, die spätere Op de Göten

1900 Marktstraße
Die Straße Op de Göten hieß früher Marktstraße.
Vor und auch im Alten Rathaus (in dem großen Raum im Erdgeschoß) wurden nämlich in früherer Zeit die Markttage durchgeführt.
Parallel zur Straße führte vor der dem Alten Rathaus gegenüber liegenden Häuserzeile jenseits der Brücke - vor dem Gasthof "Holsteinisches Haus" - eine breite flache Rampe zur Wilsterau herunter. Über diese Rampe flossen die Niederschläge von dem hoch gelegenen Platz an der Kirche ab. Die Brücke über die Wilsterau am Alten Rathaus lag daher über der Gosse, weshalb sie auch Op de Göten (Über der Gosse) hieß; später erhielt die gesamte Straße diesen Namen.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

1900 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

Op de Göten 2007

In der Vergangenheit hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden in früheren Zeiten die Markttage statt, weil bis zum Jahre 1604 der Friedhof der Stadt um die Kirche herum lag; dieser wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt (bis 1859, in Einzelfällen auch länger.
Göten (von Gießen) wurde nur die zur Wilsterau führende Rampe (im Bild rechts) genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser ergoß - die Brücke über die Wilsterau war daher op de Göten (über der Gosse).

Bildrechte: Verlag von Karl Kuskop, Wilster

1900 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

Op de Göten 2007

ca. 1900 Sogenannte Mondschein Karte.
Neben dem repräsentativen Alten Rathaus im Renaissance-Stil (es wurde 1585 errichtet) steht links das Alte Balkenhaus.
Sehr gut ist zu erkennen, wie von der Brücke (an den Geländern erkennbar) über die Wilsterau die Straße zum hoch gelegenen Marktplatz ansteigt. Seitlich der Brücke führten begehbare Rampen und Treppen zum damals noch offenen Gewässer.

Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte (Bild 4) mit einem ähnlichen Motiv befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Wilster

1900 Wilsterau, Rosengarten, Op de Göten, Markt, Kirche

1900 Farblithographie
oben links: am Rosengarten ist noch der Speicher der Bäckerei Kühl zu sehen, ebenso der Kran am Lagerschuppen; der durch die Stadt führende Arm der Au ist noch offen.
unten links: Blick vom Turm der St. Bartolomäuskirche auf den Südwestteil des Marktplatzes. An der Ecke der Marktstraße (heute „Op de Göten“) und der Deichstraße steht das Hotel "Wilstermarschhaus"
oben mittig: die Häuser “Hotel Stadt Hamburg“, Gasthof „Zur Börse“, Reese, Wilstermarschsparkasse,
oben rechts: St. Bartholomäus Kirche

Bildrechte: Verlag v. Photograph Kuskop, Wilster

1901 Markt, Marktstraße (spätere Op de Göten)

1901 Blick vom Kirchturm auf die Markt Straße (spätere Op de Göten) und auf die rechts vom Marktplatz abgehende Deichstraße.
Links steht noch das ehemalige Geschäftshaus von J.P.T. Andersen, welches 1912/13 durch einen imposanten Neubau ersetzt wurde.
Daneben das 1896 erbaute Gebäude der "Adler" Drogerie Meier. Dahinter das "Holsteinische Haus" von Holm; es fällt auf, daß das heutige Untergeschoß im hinteren Gebäudeteil seinerzeit frei lag, denn an dem Gebäude entlang führte eine Rampe (die Göten) zur Wisterau herunter.
Rechts an der Einmündung zur Deichstraße das Hotel „Wilstermarsch Haus“ von Jacobs, welches in den 1950er Jahren beseitigt wurde.
Rechts mit dem Flaggenmast das Hotel „Stadt Hamburg“
Bildrechte: Druck von Johann Schwarck, Wilster

1901 Marktstraße (spätere Op de Göten)

Die Straße ‚Op de Göten“ hieß früher Marktstraße, denn mit Op de Göten wurde seinerzeit nur der Bereich auf der Brücke über den Stadtarm der Wilsterau bezeichnet, wo sich das vom Marktplatz abfließende Regenwasser in die Au ergoß. An der Ecke der Einmündung zum Marktplatz steht noch der Vorgängerbau des 1912/13 erbauten Geschäftshaus von J.P.T.Andersen; davor das 1896 errichtete Gebäude der "Adler" Drogerie Meier mit seiner aufwendigen Klinker-Fassade.

Bildrechte: Carl Kuskop

1901 Op de Göten (damals Marktstraße)

Op de Göten 2007

1901 Blick über die Göten, die Brücke über die Wilsterau, auf die Häuser an der Westseite der Marktstraße (heutige Op de Göten).
Links ist im Anschnitt das Alte Rathaus erkennbar.
Auf der gegenüber liegenden Seite („Alte Seite“) des schmalen Gewässers die Papierwarenhandlung, Buchbinderei und Buchhandel von Emil Jacoby (später Schuhgeschäft von Mohr);
daneben das Textilwaren Geschäft von J. Lahrssen, welches später zunächst von der Schleswig-Holsteinischen Bank und dann von dem Kaufmann Albert Gutsche erworben wurde;
dann folgt mit seinen von vorgesetzten Säulen geprägter Front das Hotel Wilstermarschhaus, welches im Jahre 1944 bei dem Bombenangriff auf Wilster erheblich beschädigt wurde;
dahinter links mündet die Deichstraße in den Markt.

Bildrechte: nicht bekannt

1902 Altes Rathaus an der Marktstraße (spätere Op de Göten)

ca. 1902 Altes Rathaus an der Marktstraße (spätere Op de Göten)
Das repräsentative Alte Rathaus im Renaissance-Stil wurde 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau errichtet als Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
In seinem Giebel sieht man die sogenannte „Kökschen Klock“.
Die Marktstraße (heute „Op de Göten“) überquert auf einer aus Natursteinen gemauerten Gewölbebrücke die Wilsterau.
Rechts führt vor der Gaststätte „Holsteinisches Haus“ eine breite Rampe zur Wilsterau herunter. Über sie ergoß sich bei Niederschlägen das vom hoch gelegenen Marktplatz abfließende Wasser. Die Brücke lag daher „Über der Gosse“ / „Op de Göten“ und gab später der gesamten Straße den Namen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1902 Marktplatz, Op de Göten

Markt 2007

ca. 1902 Wochenmarkt auf dem Marktplatz. Außerhalb des Schattens der die Bartholomäus-Kirche umsäumenden Kastanienbäume haben die Bauern ihre Ackerwagen aufgestellt, auf welchen sie die angebotenen Waren ausstellen; daneben weitere Verkaufsstände. Ganz rechts eine Pferdekutsche. Die Herren alle mit Hut oder Mütze, mit weißem Hemd und wohl auch mit Binder; die kleinen Mädchen tragen Kittelschürzen, ganz apart die Dame im weißen Kostüm vor dem Hotel \"Wilstermarsch-Haus\". Der Vorgängerbau von J.P.T. Andersen steht noch an der Ecke Markt / Op de Göten (damalige Marktstraße)

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1903 Marktstraße (spätere Op de Göten)

Op de Göten 2007

ca. 1903 Marktstraße
Die Straße ‚Op de Göten“ hieß früher Marktstraße, denn mit Op de Göten wurde seinerzeit nur der Bereich auf der Brücke über den Stadtarm der Wilsterau bezeichnet, wo sich das vom Marktplatz abfließende Regenwasser in die Au ergoß.
Vorne links das Alte Rathaus; in Bildmitte die St. Bartholomäuskirche.
An der Ecke der Einmündung zum Marktplatz steht hinten rechts noch der Vorgängerbau des 1912/13 erbauten Geschäftshauses von J.P.T. Andersen; davor das 1896 mit einer aufwendigen Klinker-Fassade errichteten Gebäude der "Adler" Drogerie Meier.

Bildrechte: nicht angegeben

1903 Marktstraße, Altes Rathaus, Kirche

ca. 1903 Marktstraße, Altes Rathaus, Kirche
Blick von der Schmiedestraße in die Straße Op de Göten – frühere Marktstraße – in Richtung Markt. Links das Alte Rathaus, im Jahre 1585 im Stil der Renaissance errichtet.
Vor der Gaststätte „Holsteinisches Haus“ führt eine Rampe hinunter zur Wilsterau.
Ganz rechts im Anschnitt erkennbar das heute nicht mehr vorhandene Haus von Juwelier Mohr (hier steht heute das von den Wilsteraner „Roter Elefant“ genannte Gebäude an der Ecke zur Schmiedestraße.
Die Jugendstil AK zeigt als Einfassung für die Fotographie eine historisierende Lithographie mit Postkutsche und Postillion; identische Einfassungen wurden ebenfalls bei Ansichtskarten aus anderen Orten verwendet.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1905 Heimat-Dichter Johann Meyer

Der Heimat-Dichter Johann (Hinrich Otto) Meyer wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren; sein Geburtshaus (das Wohn-Gebäude der späteren Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe) stand in der Neustadt und wurde zu Beginn der 1970er Jahre abgebrochen. Wilster ehrte Johann Meyer mit dem im Stadtpark errichteten und an seinem 80. Geburtstag (1909) eingeweihten Denkmal. Meyer schrieb Gedichte und Bühnenstücke; er zählte zu seiner Zeit zu den bekanntesten Autoren in Norddeutschland

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Photograph, Wilster

Hinweis: Hier gibt es mehr zu Johann Meyer und seinem Werk

1905 Markt, Ecke Op de Göten / Deichstraße, Hotel Wilstermarsch Haus

Hotel Wilstermarschhaus
Ecke Op de Göten / Deichstraße 2007

1905
Das Hotel Wilstermarschhaus dominierte den Bereich der Einmündung der Deichstraße und der damaligen Marktstraße (heute „Op de Göten“) in den Marktplatz. Auf der rechten Seite der Deichstraße im Anschnitt noch zu erkennen das „Warenhaus“ von Christian (Krischan) Haack, ein Geschäft mit bis heute erhaltenem ganz besonderen Flair. Der Blick geht in die Deichstraße und zeigt die Häuser in ihrer Erscheinung, wie sie bis in die 1950er Jahre Bestand hatte.

Bildrechte: Verlag C. Kuskop Nachf. Inh. L. Behning, Wilster

1905 Op de Göten (damalige Markt Straße), Treffen der Familie von Holdt

Op de Göten 2007

1905 Treffen der „von Holdt“ aus der Wilster-Linie.
Siehe dazu den Bericht Gruß aus Wilster
Das Gebäude links (Altes Balkenhaus) an der Ecke zur Schmiedestraße wurde 1960 beseitigt.
Im Hintergrund rechts haben sich die Fassaden der ehemaligen Gaststätte „Holsteinischen Haus“ und der ehemaligen Drogerie Meier gegenüber heute kaum verändert.
Ganz rechts das zwischenzeitlich beseitigte Gebäude von Uhren-Mohr.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1906 Op de Göten, Zeichnung mit Reisenden auf dem Bahnsteig

1906 Op de Göten, Zeichnung mit Reisenden auf dem Bahnsteig
Wilster hatte am 01.11.1878 seinen ersten Bahnhof – er lag an der jetzigen Taggstraße, der früheren Bahnhofstraße – in Betrieb genommen (Die Strecke führte von Altona über Wilster nach Heide und querte bei Taterpfahl mit einer Drehbrücke den damaligen Kaiser-Wilhelm-Kanal).
Auf der Miniatur der Straße Am Markt (heute: Op de Göten) ist hinter dem 1896 errichteten Gebäude der Drogerie Meyer der Vorgängerbau des Manufakturwaren-Geschäfts von J.P.T. Andersen erkennbar, ersetzt durch das heute bestehende Gebäude von 1912

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

Anmerkung: Die Ortsbezeichnung Taterpfahl verweist auf den vormals hier vorhanden gewesenen Tatern- oder Zigeunerpfahl. An diesem an der Amts- oder Zuständigkeitsgrenze aufgestellten Rechtszeichen mußte früher das Landfahrende Volk drei Tage rasten, bis ihm von einem Vertreter der Obrigkeit der Weiterzug gestattet wurde. Die Bezeichnung Tatern wurde früher in Norddeutschland und in Skandinavien für Zigeuner gebraucht - heute bezeichnet man Angehörige dieser Volksgruppe richtigerweise als Roma oder Sinti. Tatern leitete sich von Tataren her, für welche man diese Menschen zeitweilg hielt.

1907 Op de Göten, Altes Rathaus

1907 Das Alte Rathaus gehört zu den schönsten Renaissance-Gebäuden in Schleswig-Holstein, weshalb die Wilsteraner auf dieses repräsentative Gebäude besonders stolz sein dürfen. Sein Vorgänger lag auf der gegenüber liegenden Seite (der Alten Seite) der hier überbrückten Wilsterau.
Interessant ist, daß das Alte Rathaus somit auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Stadt, nämlich außerhalb des von Wilsterau und Burggraben geschützten mittelalterlichen Siedlungskerns errichtet wurde.
Links (in der Schmiedestraße) steht noch das Gebäude, an dessen Stelle später das Gebäude der Westbank errichtet wurde.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1908 60te Wiederkehr des Tages der Schleswig-Holsteinischen Erhebung

1908 Kundgebung vor dem Alten Rathaus.
Feier der 60ten Wiederkehr des Tages der Erhebung Schleswig-Holsteins am 24. März 1848 gegen Dänemark.
Bis zum preußisch-österreichisch-dänischen Krieg von 1865 gehörten die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg zum dänischen Gesamtstaat.
Die deutschsprachigen Schleswig-Holsteiner hatten sich zuvor 1848 in einem Bürgerkrieg – der Schleswig-Holsteinischen Erhebung - erfolglos gegen den dänischen Gesamtstaat erhoben.

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster

1908 Blick vom Kirchturm auf die Ecke Op de Göten, Deichstraße

1908 Ein interessanter Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße (spätere Op de Göten) und auf die rechts vom Marktplatz abgehende Deichstraße (ehemalige Kehdinger Straße).
Links vor den Häusern der marktstraße gut erkennbar ist die lange zur Wilsterau herab führende Rampe.
Halbrechts im Hintergrund zwischen den beiden hohen Schornsteinen ist die ehemalige Stadt Mühle zu erkennen.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1908 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

Op de Göten 2007

Die Straße ‚Op de Göten“ hieß früher Marktstraße denn mit Op de Göten wurde nur der Bereich auf der Brücke über den Stadtarm der Wilsterau bezeichnet, wo sich das vom Marktplatz abfließende Regenwasser in die Au ergoß.
In dem links neben dem Alten Rathaus stehenden sogenannten Balkenhaus war nach dem II. Weltkrieg das Polizei-Revier untergebracht; das schöne uralte Fachwerk-Gebäude fiel 1960 leider bei einer Optimierung der Kurve zur Schmiedestraße einer verbesserten Verkehrsführung zum Opfer. Eine Erhaltung oder ein Wiederaufbau dieses schönen Gebäudes an anderer Stelle wurde von den städtischen Gremien unverständlicherweise nicht einmal in Erwägung gezogen.

Bildrechte: Verlag v. L. Behning, Wilster

1908 Op de Göten, Markt, Kirche, Altes Rathaus

Op de Göten 2007

1908 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche
Im Jahre 1916 gelaufene Ansichtskarte mit einem koloriertem älteren Foto aus dem Jahre 1908.
Im Jahr 1916 hieß die Straße „Op de Göten“ noch Marktstraße.
Das Geländer der über den Stadtarm der Wilsterau (den ursprünglichen Verlauf dieses den Begründungszusammenhang der Stadt und ihren Namen (Wilstera) erklärenden Flusses) führenden Brücke ist gut zu erkennen. Das Gewässer wurde 1953 verfüllt.
Vor dem Gasthaus (zweites Gebäude rechts) „Holsteinisches Haus“ führt eine Rampe (über sie ergoß sich das Niederschlagswasser vom hoch gelegenen Marktplatz: Göten) hinunter zur Wilsterau.

Bildrechte: Verlag: Carl Göttsche, Wilster

1908 Ringreiter-Verbandsfest in Wilster, Marktplatz

1908 Ringreiter-Verbandfest in Wilster;
angeführt von den mit Schärpen ausgezeichneten Ringreiter-Königen und mit ihren Standarten sind die Ringreiter mit ihren Pferden vor dem Hotel „Stadt Hamburg“ angetreten;
der Markt ist gesäumt mit festlich gekleideten Menschen.
Das Ringreiten hat eine alte Tradition in der Wilstermarsch; in mehreren Durchgängen stechen die Reiter mit einer Lanze nach dem an einer Leine aufgespannten Ring und ermitteln ihren Besten.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1909 Einläuten des Jahrmarktes vor dem Alten Rathaus

1909 Blick in die Marktstraße (die spätere „Op de Göten“), in welcher hier der Wilsteraner Jahrmarkt eingeläutet wird.
Vor dem repräsentativen Alten Rathaus – eine städtebauliche Kostbarkeit der Stadt Wilster – hat sich eine große Menschenmenge versammelt.
Auffallend ist die große Zahl der Kinder, die Mädchen fast allesamt mit einem breitrandigen Strohhut vor der Augustsonne geschützt, während die Knaben Schirmmützen tragen.
Sehr adrett anzusehen die jungen Damen in ihren langen Kleidern

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1910 Ecke Deichstraße/Op de Göten, Altes Rathaus, Hans-Prox Straße

ca. 1910 Ecke Deichstraße/Op de Göten, Altes Rathaus, Hans-Prox Straße
Die 3-Bild Karte zeigt im Zeitraum zwischen 1910 – 1920 aufgenommene Motive;
links das an der Ecke Deichstraße / Op de Göten (damalige Marktstraße) stehende Hotel Wilster-Marsch Haus (es wurde im II. WK schwer beschädigt und später abgebrochen);
oben rechts das 1585 im Renaissance-Stil erbaute repräsentative Alte Rathaus an der damaligen Marktstraße;
unten rechts der Bauernhof (von Rudolf Nienburg) an der Straße Hinter der Stadt (heutige Hans-Prox-Straße), die Hofflächen wurden später in Bauland umgewandelt.
Die Straße Hinter der Stadt ist nach dem II. WK umbenannt worden in Erinnerung an den von den Nationalsozialisten verfolgten Wilsteraner Sozialdemokraten Hans Prox – er war im Februar 1945 im Konzentrationslager Neuengamme gestorben.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1910 Markt, Op de Göten, Rosengarten, Neues Rathaus

ca. 1910 Mehrbildkarte mit 10 Miniaturen
die Fotographien sind teilweise offenbar älteren Datums.
Die FotographienMiniaturen zeigen von oben links beginnend: Westseite Marktplatz;
Südseite des Marktplatzes (mit Blick in den Kohlmarkt bzw. zeitweilige Neuenburgstraße);
Blick über den Rosengarten auf die Kirche (St. Bartholomäus-Kirche);
Marktstraße (spätere „Op de Göten“);
Wilsterau am Rosengarten mit dem Kühl´schen Speicher;
Neues Rathaus (mit der verunstalteten Fassade);
Kirche mit Pferdemarkt;
Wilstermarschhaus an „Op de Göten und Deichstraße;
Altes Balkenhaus und Altes Rathaus;
Altes Rathaus.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1910 Op de Göten, Markt, Wilstermarsch Haus

Ecke Markt, Deichstraße, Op de Göten 2007

1910 Das rechts im Vordergrund abgebildete Hotel Wilstermarsch-Haus war wohl das größte Hotel in Wilster. Das Gebäude wurde bei dem Terror-Angriff anglo-amerikanischer Bomber während des II. Weltkrieges am 15. Juni 1944 durch Bombenwirkung stark beschädigt. Nachdem es danach einige Jahre als Wohngebäude genutzt wurde, entstand danach hier ein neues Geschäftshaus (zunächst Gutsche Kolonialwaren, danach Reese Bekleidungswaren).

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster

1910 Op de Göten, Markt, Wilstermarsch Haus

1910 Vor dem Hotel Wilster-Marsch-Haus an der Einmündung der Deichstraße in den Marktplatz stehen mehrere Gendarmen mit Pickelhaube und Säbel.
Auf der Marktstraße (der späteren Op de Göten) haben es sich vor dem seitlichen Eingang des Hotels einige Gäste auf Stühlen bequem gemacht (hinter der jungen Frau im rosa Kleid).
Links im Anschnitt das kurz danach für einen Neubau abgerissene Haus von J.P.T. Andersen.
Gut erkennbar ist das Gefälle vom Markt zur Wilsterau, die hinten beim Alten Rathaus die Straße unterquert.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1913 Marktplatz, Op de Göten

Markt / Op de Göten 2007

Das in den Jahren 1912/13 erbaute Geschäftshaus der Firma J.P.T. Andersen Söhne beherrscht die Südseite des Marktplatzes. Rechts daneben das 1896 errichtete prächtige Gebäude der Drogerie Meier mit seiner aufwendigen Klinker Fassade und dem Turm-Giebel und anschließend das „Holsteinische Haus“ von Johannes (Hanne) Holm; an der Ecke Deichstraße und Op de Göten das Hotel „Wilstermarschhaus“ mit der schönen Straßenlaterne.

Bildrechte: Verlag Carl Hencke, Buchdruckerei, Wilster

1913 Marktstraße - spätere Op de Göten

1913 Marktstraße - spätere Op de Göten
Das zentrale Gebäude ist die in der Schmiedestraße stehende Westholsteinische Bank, spätere „Schleswig-Holsteinische Westbank“;
es wurde auf dem Standort eines abgebrochenen Gebäudes im Jahr 1909 neu errichtet. Seine Fassadengestaltung mit dem schönen Fachwerk orientierte sich an dem historischen Alten Rathaus und dem alten Balkenhaus – letzteres wurde Ende der 1950er Jahre ersatzlos abgebrochen.
Das links stehende Haus des Juweliers Mohr steht heute ebenfalls nicht mehr, es wurde 1983 im Zuge der Stadtsanierung abgebrochen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1914 Marktplatz und Marktstraße (heutige Op de Göten)

ca. 1914 Marktplatz und Marktstraße (heutige Op de Göten)
Das in den Jahren 1912/13 erbaute Geschäftshaus der Firma J.P.T. Andersen Söhne beherrscht die Südseite des Marktplatzes.
Rechts daneben in der damaligen Marktstraße (heutige Op de Göten) das 1896 errichtete prächtige Gebäude der Drogerie Meier mit seiner aufwendigen Klinker-Fassade und dem Turm-Giebel
und anschließend der Gasthof „Zum Holsteinischen Haus“ von Johannes ("Hanne") Holm;
im Anschnitt an der Ecke Deichstraße und Op de Göten das Hotel „Wilstermarschhaus“ mit der schönen Straßenlaterne.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

1914 Marktstraße - die spätere Op de Göten

1914 Marktstraße - die spätere "Op de Göten"
In der Vergangenheit hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden in früherer Zeit die Markttage statt.
Der Platz um die Kirche war dafür nicht nutzbar, weil bis zum Jahre 1604 der Friedhof der Stadt um die Kirche herum lag; der Friedhof wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt (bis 1859, in Einzelfällen auch länger.
Auf der Straße ist ein Lastenträger unterwegs, der mit einer Tracht (keine Kleidung, sondern ein Querholz, ausgehöhlt für die Schulter und den Hals; an jedem Ende war ein Trageseil mit Haken befestigt) zwei große Kübel trägt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1915 Markt, Op de Göten, Kohlmarkt

Die Feldpostkarte von 1915 (aus dem I. Weltkrieg) zeigt
rechts oben: die damalige Neuenburgstraße (oberer Kohlmarkt ) mit der Schwan-Apotheke, links die in ihren Fassaden nach hundert Jahren noch gut erhaltenen Gebäude auf der Westseite des Marktplatzes, hinter denen die hohen Schornsteine der Lederfabriken erkennbar sind;
die rechte Ansicht wird beherrscht von dem 1912/1913 errichteten Neubau der Firma J.P.T. Andersen Söhne und dem 1896 errichteten prächtigen Gebäude der Drogerie Meier.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1915 Op de Göten, Markt, Wilstermarsch Haus, Deichstraße

Ecke Markt, Deichstraße, Op de Göten 2007

Die Feldpostkarte von 1915 (aus dem I. Weltkrieg) zeigt rechts das Hotel Wilstermarsch-Haus, vor welchem ein Automobil – sicherlich eines der ersten in Wilster – gegen die Fahrtrichtung geparkt ist.
In der Straße ein Pferdefuhrwerk.
Vor dem Eingang des Hotels ist durch transparente eiserne Gitter der Aufstellplatz für zwei Tische mit Stühlen vom Bürgersteig abgetrennt.
Links im Anschnitt der Neubau von J.P.T. Andersen.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1916 Altes Rathaus, Op de Göten (damals Marktstraße), Westbank in der Schmiedestraße

1916 Altes Rathaus, Marktstraße (spätere Op de Göten)
Nicht kolorierte Ausfertigung der nachfolgend vorgestellten Karte.
Gut erkennbar ist, daß bei der im Jahre 1914 vorgenommenen Restaurierung des Alten Rathauses das zuvor im Untergeschoß vorhanden gewesene Fachwerkmauerwerk durch ein reines Backsteinmauerwerk ersetzt worden ist.
Der Name „Op de Göten“ für die Brücke über der Gosse für den Abfluß des vom Marktplatz zur Wilsterau abfließenden Niederschlagswassers wird noch deutlich. Der alte natürliche Stadtarm (ursprünglicher Verlauf der Wilsterau) der Au ist noch offen. Seine Verrohrung 1953754 und die damit verbundene Anschüttung von Boden an das Mauerwerk der Gebäude „Altes Rathaus“ und „Alter Speicher“ führten zu bedenklichen Bauschäden an diesen.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

1916 Altes Rathaus, Op de Göten (damals Marktstraße), Westbank in der Schmiedestraße

Altes Rathaus 2007

1916 Hier wird der Name „Op de Göten“ für die Brücke über der Gosse für den Abfluß des vom hoch gelegenen Marktplatz zur Wilsterau abfließenden Niederschlagswassers noch deutlich. Der alte natürliche Stadtarm (ursprünglicher Verlauf der Wilsterau) der Au ist noch offen. Seine Verrohrung 1953/54 und die damit verbundene Anschüttung von Boden an das Mauerwerk der Gebäude „Altes Rathaus“ und „Alter Speicher“ führten zu bedenklichen Bauschäden an diesen Gebäuden.
Bei der im Jahre 1914 vorgenommenen Restaurierung des Alten Rathauses ist das zuvor im Untergeschoß vorhanden gewesene Fachwerkmauerwerk durch ein reines Backsteinmauerwerk ersetzt worden.
Im Hintergrund das Gebäude der Westbank.

Bildrechte: Verlag F. Schlüter, Wilster

1916 Blitzeinschlag in den Kirchturm

Op de Göten 2007

Am 10.Juni 1916 schlug ein Blitz in die Spitze der Bartholomäus-Kirche in Wilster ein und setzte die Turmspitze in Brand.
Der Moment des Blitzeinschlages ist nicht fotographisch festgehalten worden. Das Ereignis führte aber dazu, daß mit den damaligen Retusche-Techniken der Blitzeinschlag und seine Folgen in vorliegende Aufnahmen hinein retuschiert wurde.
Es gibt mehrere Versionen dieser Art als Ansichtskarte.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1916 brennender Kirchturm der St. Bartholomäus Kirche

1916 der Kirchturm brennt
Am 11. Juni des Jahres 1916 kam es infolge eines Blitzschlages zu einem Brand der Kirchturmspitze. Eine der Ursachen des Blitzschlages lag darin begründet, daß bei einem Orkan am 11.01.1916 die Helmstange mit Kugel, Kreuz und Wetterhahn herunter geweht worden war – und mit diesen auch der Blitzableiter.
Der Wiederaufbau der Kirchturmspitze erfolgte dann 1919 durch den Wilsteraner Zimmermeister Looft zum Preis von 21.703,33 Mark (Kirchen Rechnungsunterlagen).

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1916 Markt, Ecke Op de Göten / Deichstraße, Hotel Wilstermarsch Haus

Wilstermarschhaus 1916

1916 Das Hotel Wilstermarschhaus hat gegenüber der Aufnahme von 1905 einen neuen und sein schönes Fachwerk stärker betonenden Anstrich erhalten.
Das dritte Gebäude (früher Textil Mangels) in der Deichstraße hat eine neu gestaltete Fassade mit einem asymmetrisch angeordneten Vorbau im Obergeschoß erhalten.
Auf der rechten Seite der Deichstraße im Anschnitt noch zu erkennen ist das „Warenhaus“ von Christian (Krischan) Haack.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1916 Marktplatz, Op de Göten

Markt / Op de Göten 2007

Markttag in Wilster um 1916.
Die Waren und landwirtschaftlichen Erzeugnisse wurden damals mit von Pferden gezogenen Ackerwagen in die Stadt gebracht. Dieses Bild veranschaulicht die Notwendigkeit von Gaststätten mit Ausspannmöglichkeiten zur Unterbringung der Pferde während der Marktzeit, wie sie beispielsweise die Gaststätte „“Zur Börse“ von Johannes Ruge bot. Dominierend das 1912/13 erbaute Geschäftshaus von J.P.T.Andersen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1916 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

Op de Göten 2007

ca. 1916 Op de Göten (damals noch "Marktstraße")
Links das Alte Rathaus, davor das ebenfalls als Fachwerkgebäude errichtete Alte Balkenhaus;
rechts an der Ecke zur Schmiedestraße bzw. ehemaligen Johannisstraße ( so hieß zeitweilig das kurze Straßenstück bis zur Rathausstraße) das Geschäftshaus des Goldschmiedes Mohr.
Vor dem „Holsteinischen Haus“ führt eine breite Treppe zum Gewässer Wilsterau.
Hinten rechts die repräsentativen Gebäude der Drogerie Meier und der Manufakturwarenhandlung J.P.T. Andersen,
Vor dem Kirchturm steht eine Litfaßsäule.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1917 Altes Rathaus, Kirche, Trichter, Markt, Op de Göten (Marktstraße)

1917 Altes Rathaus, Kirche, Trichter, Markt, Op de Göten (Marktstraße)
Den während des I. Weltkrieges im Felde stehenden Söhnen der Stadt Wilster geschuldet ist diese Ansichtskarte mit dem Spruch
„In der Heimat, in der Heimat, da gibt´s ein Wiederseh´n“.
Neben dem Reichsadler und der Kaiserkrone sind das „Alte Rathaus“, die Marktstraße (spätere „Op de Göten“), die St. Bartholomäus-Kirche, der Trichter (ehemaliges Gartenhaus des Michaelsen´schen Palais), der Markt (vom Kirchturm aus fotografiert) abgebildet.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1917 Altes Rathaus, Op de Göten (damals Marktstraße), Westbank in der Schmiedestraße

1917 Das zentrale Gebäude ist hier das der in der Schmiedestraße gelegenen „Schleswig-Holsteinische Westbank“; es wurde auf dem Standort eines abgebrochenen Gebäudes im Jahr 1909 neu errichtet, die Fassadengestaltung mit dem schönen Fachwerk orientierte sich an dem historischen Alten Rathaus und dem alten Balkenhaus – letzteres wurde Ende der 1950er Jahre ersatzlos abgebrochen; die „Westbank“ erhielt eine Verkleidung aus Waschbetonplatten – ein optischer und architektonischer Mißgriff.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1920 Fahnenschwenken der Bürger-Gilde vor dem Alten Rathaus

ca. 1920 Fahnenschwenken der Bürger-Gilde vor dem Alten Rathaus
Repro einer alten Ansichtskarte
Vor dem Alten Rathaus in der Marktstraße – der heutigen Op de Göten – zeigen beim Fest der Bürger-Gilde die Fahnenschwenker der angetretenen Gilde und zahlreichen Zuschauern ihre Künste.
Links das heute leider nicht mehr bestehende Alte Balkenhaus, davor eine Schott´sche (Schottische) Karre.
Von ihrer leichten einspännigen Kutsche (bis in die 1950 Jahre ein häufiges Fahrzeug der ländlichen Bevölkerung) genießen Personen ihren Logenplatz.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1920 Fahnenschwenken der Bürger-Gilde, Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

Op de Göten 2007

1927 Das Fahnenschwenken bei der Bürger-Schützen-Gilde hat eine sehr alte Tradition. Zum jährlichen Gildefest gehören weiterhin der vorbereitende Exerzierabend, des Festumzug, das Vogelschießen (entstanden aus dem mittelalterlichen Papagoyenschießen - der Papagoye war der bunte Papagei) und der Festball.
Die Gilden waren im Mittelalter Versicherungsgilden auf Gegenseitigkeit. Die „broderscopp des Hilgen Lichnames der schutten“ wurde bereits 1380 im alten Ratsbuch der Stadt Wilster erwähnt.

Bildrechte: Verlag von L. Behning, Wilster

1920 Marktstraße - die heutige Op de Göten

1920 Marktstraße - die heutige Op de Göten
Die heutige Straße Op de Göten hieß früher Marktstraße.
Das Fachwerk-Gebäude an der Einmündung der Straße „Op de Göten“ in die Schmiedestraße vermittelt den Eindruck, als würde der Zeitpunkt seiner Errichtung zeitgleich mit der des im Vordergrund stehenden Alten Rathaus sein; tatsächlich wurde es aber erst im Jahre 1909 mit einer Fachwerk-Fassade neu errichtet.
Der gelungene und die Stilelemente des Alten Speicher, des alten Balkenhaus und des wunderschönen Alten Rathaus aufgreifende Nachbau wurde in den 1960er Jahren mit Waschbetonplatten verschandelt und danach völlig umgestaltet. Zeitweilig gab man sich in Wilster gerne zu unpassendem Anlaß „modern“.
Gegenüber dem Alten Rathaus steht eine Schott´sche Karre (eigentlich Schottische Karre); diese einachsigen und mit zwei Holmen versehenen Karren waren bis in die 1950er Jahre in Wilster überaus häufig.

Bildrechte: nicht bekannt (vermutlich Ludwig Behning, Wilster)

1920 Wilster im Winter, Markt, Zingelstraße, Op de Göten

1920 Wilster im Winter.
In früheren Jahrzehnten brachte der Winter auch in Wilster regelmäßig deutlich mehr Schnee als heute.
Die Aufnahmen aus dem Jahr 1920 zeigen im winterlichen Kleid:
oben links: Nordseite des Marktplatzes mit dem Pastorat;
oben rechts: Zingelstraße mit der 1896 erbauten Schütt´schen Villa;
unten links: Nordseite des Marktplatzes mit dem 1911 errichteten Denkmal zur Erinnerung an den Frieden nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71;
unten rechts: westliche Seite des Marktes;
mittig: Marktstraße mit Blick zur Kirche.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1927 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

Op de Göten 2007

1927 Im Jahr 1927 hieß die Straße „Op de Göten“ noch Marktstraße.
Das Geländer der über den Stadtarm der Wilsterau (den ursprünglichen Verlauf dieses den Begründungszusammenhang der Stadt und ihren Namen [Wilstera] erklärenden Flusses) führenden Brücke ist gut zu erkennen. Das Gewässer wurde ca. 1953 verfüllt.
Vor dem Gasthaus (zweites Gebäude rechts) „Holsteinisches Haus“ (langjähriges Vereinslokal des SV Alemannia 04) ist die hölzerne Veranda noch nicht errichtet.

Bildrechte: Verlag Carl Hencke, Wilster

1927 Wochenmarkt auf dem Platz vor der Kirche

Marktplatz Südwestseite 2007

Wochenmarkt in Wilster um 1927.
Das Motiv dieser als Feldpost-Karte vorgesehenen Ansichtskarte wurde bereits in den 1920er Jahren verwendet.
Schon damals fand der Wochenmarkt an jedem Sonnabend statt; Standort war bis in die 1960er Jahre der Platz vor der Kirche, danach am Colosseum.
Die Waren und landwirtschaftlichen Erzeugnisse wurden damals mit Pferdewagen in die Stadt gebracht, wie auch die Landbevölkerung zumeist mit Kutschen oder mit dem Fahrrad in die Stadt kam.
Während die Frauen den Einkauf vornahmen, hatte es für die Männer, von denen jeder eine Kopfbedeckung trägt, Zeit für ein Schwätzchen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1930 Op de Göten, Deichstraße, Markt

1930 Mehrbildkarte
oben: Die Einmündung der Deichstraße mit den flankierenden Gebäuden Hotel Wilstermarschhaus von Jacobs und Kolonialwaren Christian Haack.
mittig: Geschäftshäuser auf der Westseite des Marktplatzes. Zwischen dem Gebäude links „Hotel Stadt Hamburg“ von Nissen und der Gaststätte „Zur Börse“ von Johannes Ruge (das Gebäude gehört heute zu Textil-Reese) führt der Bartholomäus-Gang zum Stadtpark.
unten: Ecke „Op de Göten“ Geschäftshaus J.P.T. Andersen.

Bildrechte: Verlag Karl Kuskop, Wilster

1932 Op de Göten (ehemalige Marktstraße)

1932 Op de Göten (ehemalige Marktstraße)
Die vormals Marktstraße genannte Straße wurde zu der Zeit umbenannt auf „Op de Göten“.
Rechts ist das Geländer der über die Wilsterau führenden Brücke (die eigentliche Op de Göten = über der Gosse) erkennbar.
Vor dem Gasthaus „Holsteinisches Haus von Johannes (‚Hanne“) Holm ist die spätere hölzerne Veranda vorhanden noch nicht errichtet. Die Gaststätte war das Vereinslokal des SV Alemannia Wilster von 1904.
Links das Alte Rathaus und das Alte Balkenhaus.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1932 Umzug zum 650ten Stadtjubiläum der Stadt Wilster

1932 Umzug zum 650ten Stadtjubiläum der Stadt Wilster am 29.05.1932.
Der Umzug zum 650 Jahrestag der Verleihung der Stadtrechte passiert die Straße Op de Göten.
Vorne im Bild die Kegler, dahinter die Fußballer des Sportvereins Alemannia 04 Wilster.
Rechts das Hotel/Gaststätte Wilstermarschhaus; links daneben das Gebäude der Schleswig-Holsteinischen Bank, dessen Untergeschoß ebenfalls wie das Wilstermarschhaus vorgesetzte Säulen erhalten hat; daneben das Geschäftshaus von (?; später Schuhgeschäft Mohr); dann das Alte Rathaus und die Front des in der Schmiedestraße stehenden Gebäudes der Schleswig-Holsteinischen Westbank.

Bildrechte: H. Ballerstädt, Wilster

1933 „Op de Göten“ – die vormalige Marktstraße

1933 Die Straße „Op de Göten“ – die vormalige Marktstraße.
Vor dem Gasthaus „Holsteinisches Haus“ von Johannes (‚Hanne“) Holm ist eine hölzerne Veranda errichtet worden.
Die Gaststätte war das Vereinslokal des SV Alemannia Wilster von 1904.
Neben dem Alten Rathaus steht an der Einmündung zur Schmiedestraße das „Alte Balkenhaus“, welches leider in den 1950er Jahren im Interesse einer Ausrundung der Kurve beseitigt wurde; in dem Gebäude war zeitweilig – bis zum Umzug in den Neubau am Steindamm die Polizeiwache untergebracht.

Bildrechte: Hans Andres, Hamburg

1933 Altes Rathaus, Altes Balkenhaus

1933 Altes Rathaus mit dem Alten Balkenhaus links daneben
Augenfällig gegenüber älteren Aufnahmen ist, daß die Fassade des „Alten Rathaus“ offenbar mehrfach verändert wurde.
Der Verputz wurde entfernt und die sehr schön gemauerte Backstein-Ausfachung wieder sichtbar gemacht; die Eingangstür wurde deutlich verkleinert und mit einem abschließenden Segmentbogen versehen; die Fensterpartie auf der rechten Seite des Untergeschoß ist vollkommen verändert.
Rechts der noch offene Stadtarm der Wilsterau
Links das Alte Balkenhaus

Bildrechte: Verlag Chr. Schöning, Lübeck

1933 Panorama Bild, Altes Rathaus, Kirche, Schmiedestraße, Stadtpark; Wilsterau

1933 Mehrbildkarte
Besonders beeindruckt diese AK durch das breite Panorama Bild, welches offenbar vom Dach des Falk´schen Geschäftshauses in der Neustadt aufgenommen wurde. Das Foto ist offenbar 1933 aufgenommen worden, denn die in Bildmitte sichtbare Tischlerwerkstatt des Tischlermeisters Heinrich von Holdt an der Wilsterau gegenüber dem Rosengarten wurde 1932 errichtet, während das auf der anderen Straßenseite hier sichtbare Haus 1934 durch den Neubau der Bavaria und St. Pauli Brauerei ersetzt wurde.
oben außen: Altes Rathaus und altes Balkenhaus
oben mittig: Marktplatz mit der St. Bartholomäus Kirche
zentral: Panorama
unten links: Trichter
unten mittig: Denkmal im Stadtpark
unten rechts: Schmiedestraße mit dem Hudemann´schen Haus

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1933 „West-Holsteinische Bank“ in der Schmiedestraße

1933 „West-Holsteinische Bank“
Das zentrale Gebäude ist die in der Schmiedestraße gelegene „West-Holsteinische Bank“.
Das Gebäude wurde auf dem Standort eines abgebrochenen Gebäudes im Jahr 1909 neu errichtet, die Fassadengestaltung mit dem schönen Fachwerk orientierte sich an dem historischen Alten Rathaus und dem alten Balkenhaus – letzteres wurde Ende der 1950er Jahre ersatzlos abgebrochen;
die „Westbank“ erhielt Ende der 1950er Jahre eine Verkleidung aus Waschbetonplatten – ein optischer und architektonischer Mißgriff.
Das kleine Gebäude rechts daneben - es erhielt später einen Treppen-Giebel - beherbergte nach dem II. WK das Hutgeschäft Buron.
Rechts im Anschnitt ist das neben dem Alten Rathaus stehende Alte Balkenhaus erkennbar, welches in den 1960er Jahren leider abgebrochen wurde.

Bildrechte: Verlag Chr. Schöning, Lübeck

1935 Kohlmarkt, Wilstermarsch Haus, Neues Rathaus

1935 Mehrbildkarte
Datierung geschätzt, sh. das Automobil
oben links: die Straße Kohlmarkt Blick stadtauswärts, hinter dem links stehenden Gebäude des Verlags Wilstersche Zeitung von Schwarck verlief in früherer Zeit der hier die Straße rechtwinklig kreuzende Burggraben;
unten links: Kohlmarkt, rechts von dem Baum verlief früher der Burggraben
oben rechts: das Hotel "Wilstermarsch Haus" an der Ecke Op de Göten und Deichstraße; es wurde im II. WK beschädigt und in den 1950er Jahren abgebrochen.
unten rechts: Unterer Kohlmarkt mit dem Gasthof "Zur Linde" von Brandt.
mittig: Neues Rathaus

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster


1936 Markt, Op de Göten

ca. 1936 In der 1963 wegen Baufälligkeit abgebrochenen Turnhalle (oben rechts) hatte der MTV Wilster sein Domizil; hier haben viele Jahrgänge der Mittelschüler im Sportunterricht Schweiß vergossen.
Links davon die Buch- und Papierhandlung von Carl Kuskop;
angrenzend das Hotel Karl Stückers Gasthof (später Egon Hoinke).
An der Kirche stehen noch die hohen Kastanien.
Das Untergeschoß von Textil-Reese – mit dem markanten Schriftzug - ist umgestaltet.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1937 Op de Göten, Markt, Wilstermarsch Haus, Deichstraße

Ecke Markt, Deichstraße, Op de Göten 2007

ca. 1937 Das Hotel Wilstermarschhaus dominierte den Bereich der Einmündung der Deichstraße und „Op de Göten“ in den Marktplatz. Offenbar ist die Schleswig-Holstein Flagge aufgezogen.
In dem übernächsten Gebäude in der Deichstraße war das Textilgeschäft Mangels untergebracht.
Auf der rechten Seite der Deichstraße im Anschnitt noch zu erkennen das „Warenhaus“ von Christian (Krischan) Haack. Ein Geschäft mit bis heute erhaltenem besonderem Flair.

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster

1939 Op de Göten, Altes Rathaus, Schmiedestraße

1939 Auf ihr prächtiges altes Rathaus, welches im Jahre 1585 errichtet wurde und welches als eines der schönsten Rathäuser niederdeutscher Renaissance gilt, sind die Wilsteraner mit Recht stolz. Es wurde auf der sogenannten „Neuen Seite“ – jenseits der Wilsterau – erbaut, nachdem sein erst wenige Jahrzehnte zuvor auf den gegenüber liegenden Ufer der „Alten Seite“ im Jahre 1545 errichteter Vorgänger schon bald baufällig wurde und abgebrochen werden mußte.
rechts der schöne Alte Speicher (in diesem wunderbar renovierten Gebäude unterhält die Gruppe Wilstermarsch im Naturschutzbund NABU gegenwärtig ein Naturkunde-Museum). Peter J. von Holdt initiierte 1977 die Gründung der Gruppe Wilstermarsch des NABU und war ihr Gründungs-Vorsitzender.
Hinter den Bäumen das Gebäude der Westbank.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1939 Op de Göten, Bahnhof

1939 Mehrbildkarte
Oben die kurz zuvor auf den Namen Op de Göten umbenannte ehemalige Marktstraße.
Unten der zweite Bahnhof der Stadt Wilster, deren erster Bahnhof an der Tagg-Straße (die zu der Zeit den Namen Bahnhofstraße führte) an der Bahnstrecke über Flethsee Richtung Tondern; diese Strecke wurde erst 1920 nach der Herrichtung der Strecke Hamburg-Westerland im Bereich ihrer Kreuzung mit dem Nord-Ostsee-Kanal unterbrochen.

Bildrechte: nicht bekannt; Signatur: 6989

1940 Blick vom Kirchturm in südliche Richtung über die Stadt

1940er Jahre. Blick vom Turm der St. Bartholomäus-Kirche in südliche Richtung über die Stadt Wilster.
Links ist das von der Abendsonne beschienene hoch aufragende stattliche Neue Rathaus unverkennbar.
In Bildmitte die Straße „Op de Göten“.
Durch die Wiesen im Mittelgrund verläuft die Wilsterau als offenes Gewässer (parallel zu Johann Meyer Straße und Bischofer Deich).
In der Ferne ist der Deich der Stör zu erkennen und dahinter erstreckt sich die Kremper Marsch.

Bildrechte: Verlag Hans Andres, Hamburg

Anmerkung: Die identische Aufnahme - allerdings mit einem größeren Bildausschnitt - wurde noch 1955 für eine neu aufgelegte Ansichtskarte verwendet (Bild 3); diese Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen.

1940 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

ca. 1940 Links das Alte Rathaus, davor das ebenfalls im Fachwerk errichtete Alte Balkenhaus;
rechts an der Ecke zur Schmiedestraße bzw. ehemaligen Johannisstraße das Geschäftshaus des Goldschmiedes Mohr.
Vor dem „Holsteinischen Haus“ ist über den ehemaligen Zugang zur Wilsterau eine hölzerne Veranda errichtet worden.
Auf der linken Straßenseite ein Händler mit seinem von einem Pferd gezogenen Verkaufswagen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1943 Op de Göten, Altes Rathaus

1943 Augenfällig gegenüber älteren Aufnahmen ist, daß die Fassade des „Alten Rathaus“ offenbar mehrfach verändert wurde. Der Verputz wurde entfernt und die sehr schön gemauerte Backstein-Ausfachung wieder sichtbar gemacht; die Eingangstür wurde deutlich verkleinert und mit einem abschließenden Segmentbogen versehen; die Fensterpartie auf der rechten Seite des Untergeschoß ist vollkommen verändert.
Das alte Balkenhaus - welches wundervoll zum gesamten Ensemble paßte - mit der vorkragenden Ecke wurde in ca. 1960 beseitigt.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

1943 Südwestseite des Marktplatzes

ca.1943 Südwestseite des Marktplatzes.
Blick vom Fuß des Kirchturms in die Straße „Op de Göten“ (frühere Marktstraße);
gut erkennbar ist, wie die Straße zur Brücke (die „Göten“) über die Wilsterau abfällt.
Das große Gebäude rechts an der Ecke ist das in den 1950ern beseitigte Hotel „Wilstermarschhaus“.
Links im Anschnitt erkennbar das Textil-Geschäft von J.P.T. Andersen.
Die vor der Kirche stehenden Granitpfosten für die Ketteneinfriedung wurden um 1964 entfernt.

Bildrechte: Verlag Hans Andres, Hamburg

1944 Altes Rathaus, Op de Göten

Altes Rathaus 2007

Das Alte Balkenhaus (hier war nach dem II. Weltkrieg das Polizei-Revier untergebracht) an der Ecke zur Schmiedestraße bildete mit dem Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und stadtbildprägendes Ensemble. Sein Fachwerk nahm in gelungener Harmonie Elemente des „Alten Rathauses“, insbesondere das vorkragende Obergeschoß, auf.
Leider versäumten Wilsters Stadtväter die Erhaltung dieses schönen Gebäudes. Es hätte sich zumindest abgeboten, dieses uralte Wilsteraner Bürgerhaus an anderer Stelle wieder aufzubauen und so für die Nachwelt zu erhalten. Statt dessen wurde es 1960 ersatzlos einer Abflachung der Kurve zur Schmiedestraße geopfert.
So reihte sich auch Wilster in die Reihe der Städte und Orte ein, in denen Unverstand und Ignoranz dem Stadtbild ähnliche Wunden schlug wie zuvor die Bombenangriffe im II. Weltkrieg.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1949 Altes Rathaus

ca. 1949 Altes Rathaus
Auf das prächtige im Jahre 1585 im Stil der Renaissance erbaute Alte Rathaus sind die Wilsteraner mit Recht stolz.
Leider wurde das daneben an der Ecke zur Schmiedestraße stehende und ebenfalls in Fachwerkbauweise errichtete Alte Balkenhaus Ende der 1950er Jahre beseitigt.
Zwischen den Alten Rathaus und dem folgenden Gebäude verlief früher die Wilsterau in ihrem ursprünglichen Verlauf. Der Stadtarm der Wilsterau wurde 1953 leider verfüllt.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster

1949 Altes Rathaus, Op de Göten, Westbank in der Schmiedestraße

Altes Rathaus 2007

1949 Das Fachwerk-Gebäude an der Einmündung der Straße „Op de Göten“ in die Schmiedestraße vermittelt den Eindruck, als würde der Zeitpunkt seiner Errichtung zeitgleich mit der des „Alten Rathaus“ sein; tatsächlich wurde es aber erst im Jahre 1909 mit einer Fachwerk-Fassade neu errichtet. Der gelungene Nachbau wurde in den 1960er Jahren mit Waschbetonplatten verschandelt, später jedoch wieder etwas ansprechender umgestaltet.

Bildrechte: Verlag Hans Andres, Hamburg

1950 Die Straße „Op de Göten“ mit dem Alten Rathaus

1950 Die Straße „Op de Göten“ mit dem Alten Rathaus.
In dem links neben dem Alten Rathaus stehenden sogenannten Balkenhaus war nach dem II. Weltkrieg das Polizei-Revier untergebracht; das schöne Fachwerk-Gebäude bildete mit dem Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und stadtbildprägendes Ensemble. Sein Fachwerk nahm in gelungener Harmonie Elemente des „Alten Rathauses“, insbesondere das vorkragende Obergeschoß, auf.
Leider versäumten Wilsters Stadtväter die Erhaltung dieses schönen Gebäudes. Es hätte sich zumindest angeboten, dieses uralte Wilsteraner Bürgerhaus an anderer Stelle wieder aufzubauen und so für die Nachwelt zu erhalten. Stattdessen wurde es 1960 ersatzlos einer Abflachung der Kurve zur Schmiedestraße geopfert. So reihte sich auch Wilster in die Reihe der Städte und Orte ein, in denen mangelnde Sensibilität dem Stadtbild ähnliche Wunden schlug wie zuvor die Bombenangriffe im II. Weltkrieg.
Die Wilsterau war zu dem Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht verrohrt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1950 Op de Göten, Rathaus, Markt, Trichter, Ehrenmal

1950er Jahre. Op de Göten, Rathaus, Markt, Trichter, Ehrenmal
links oben: Das alte Balkenhaus - in ihm war zu der Zeit das Polizei-Revier Wilster untergebracht - neben dem alten Rathaus ist noch vorhanden; es wurde leider 1960 ersatzlos abgebrochen.
rechts oben: die Kastanien-Bäume an der Kirche sind ersetzt, um die Kirche herum sind die steinernen Poller noch vorhanden;
links unten: die Gaststätte im historischen "Trichter" wird von Max Pruter bewirtschaftet;
rechts unten: der Eingangsbereich von der Wende zum Stadtpark wurde neu gestaltet, Blick auf das am 15. September 1929 eingeweihte Ehrenmal im Stadtpark
mittig oben: Neues Rathaus
mittig unten: Wappen der Stadt Wilster

Bildrechte: Rudolf Hencke, Wilster

1955 Deichstraße, Neustadt, Op de Göten, Wilsterau

ca. 1955 Mehrbildkarte
links oben: obere Deichstraße mit (von rechts) Gaststätte Pruter/Brandt, Elektro-Gilde, Kolonialwaren Thams & Garfs, Installateur Barthen/Garms, Optiker Schade/Viergutz/Tiedemann, Gemüse Bünning/ Textil Looft, Kaisers Kaffee u. Drogerie Behmer (ein Gebäude), Textil Mangels/Andersen, Wohn-haus, Wilstermarsch-Haus)
links unten: Wilsterau in Landrecht mit dem Bauernhof von Bauer Stahl
mittig: Op de Göten
rechts oben: Wilsterau in Landrecht
rechts unten: Neustadt, Blick vom Neumarkt zum Schott; die Häuser rechts bis zu dem Radfahrer – hier mündet der Zugang zum Rosengarten ein – fielen der Stadtsanierung zum Opfer.

Bildrechte: Rudolf Hencke, Wilster

1955 Kohlmarkt, Rathausstraße, Kirche, Op de Göten, Klosterhof

ca.1955 links oben: die Straße Kohlmarkt Blick stadtauswärts, hinter dem links stehenden Gebäude des Verlags der Wilsterschen Zeitung von Schwarck verlief in früherer Zeit der hier die Straße rechtwinklig kreuzende Burgraben.
links unten: neben dem Neuen Rathaus die von Schwede, später von Jan Pauls betriebene Gaststätte „Dithmarscher Hof“.
rechts oben: Op de Göten, links das "Alte Balkenhaus" und das "Alte Rathaus", links Geschäftshaus von Uhrmacher Mohr
rechts unten: Das Krankenhaus Mencke Stift wurde 1867/70 erbaut und bis 1978 betrieben.
Mitte: St. Bartholomäus Kirche

Bildrechte: Buchhandlung der Wilsterschen Zeitung, Wilster

1955 Marktplatz, Op de Göten

ca. 1955 Südseite des Marktplatzes.
Der Zuschnitt der Fassaden der Häuser ist gegenüber früheren Jahrzehnten - mit einer Ausnahme - unverändert; nur die Fassade der Volksbank wurde in einer an purer Zweckmäßigkeit orientierten Weise verändert, die krönenden Türmchen beseitigt. Vor dem Geschäftshaus J.P.T. Andersen wurde am Bordstein des Bürgersteiges ein Geländer errichtet. Die Schüler in Bildmitte kommen von der links erkennbaren Haltestelle für die Linienbusse (der Firmen Reimers, Pott und der Post)

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1958 Markt, Ecke Op de Göten / Deichstraße

Op de Göten 2007 (Blick vom Markt)

ca. 1958 An der Einmündung von Op de Göten und Deichstraße ist am Standort des abgebrochenen Gebäude des früheren Hotels "Wilstermarschhaus" das Wohn- und Geschäftshaus von Kolonialwaren Gutsche errichtet. Es gab zu der Zeit noch viele kleine Geschäfte für Nahrungsmittel: Bäcker, Schlachter, Gemüse-, Milch-, Kolonialwarenhändler – Selbstbedienungsläden waren noch nicht vorhanden. Die Front der Westbank im Hintergrund ist noch unverschandelt. Die Straßen sind noch mit Granitsteinen gepflastert. Die Deichstraße ist Richtung Markt Einbahnstraße.

Bildrechte: Rudolf Hencke, Wilster

1959 Marktplatz, Op de Göten

1959 vier-Bild Karte vom Markt
oben links: der Marktplatz mit der St. Bartholomäus Kirche von der Straße Op de Göten aus gesehen;
im Vordergrund ist rechts von den vier weißen Pollern noch der hochgelegte Steig für die Bus-Haltestelle erkennbar
oben rechts: die nordwestliche Ecke des Marktplatzes mit den Gebäuden von links: Textil Reese, Wilstermarsch Sparkasse, das später leider beseitigte Café Schöne mit der ausdrucksvollen Jugendstil Fassade, Stücker´s Hotel von Egon Hoinke, hinter dem PKW ist die Reklametafel der Gaststätte Deutsches Haus von Roß erkennbar;
unten links: die östliche Häuserzeile am Markt mit dem ehemaligen Archidiakonat, in welchem die Gemeinde-Schwester untergebracht war, das Gebäude mit dem Treppen-Giebel, in welchem der Arzt Dr. Bruhn und danach Dr. Eggers praktizierte, die Markt-Drogerie Josupeit, die Gemüse-Handlung Güstrau, Juwelier Viergutz (vorher Voje);
unten rechts: die Einmündung der Straße “Op de Göten” in den Markt, vor dem Kolonialwarenhandel von Guttsche ist kurz zuvor der Bürgersteig mit einem rot-weißen Geländer gesichert und der Fußgängerüberweg mit Zebrastreifen markiert,
am Markt stehen die Geschäftshäuser von Christian Haack, die Fahrrad-Handlung von Wittrock (später Elektro-Kühl, heute Bäckerei), dann das bereits mit dem anschließenden Gebäude von Textil Reese verbundene ehemalige Gasthaus zur Börse (Walter Ruge), im Hintergrund steht das später abgebrochene Café Schöne noch, anschließend die Gastwirtschaft Deutsches Haus von Roß (danach „Zur Eule“ von Hermann Eul) an der Zingelstraße.

Bildrechte: Carl Kuskop Wilster

1959 Op de Göten, Markt, Wilsterau am Brook, Trichter

ca. 1959 Vier-Bild Karte
oben links: Einmündung “Op de Göten” in den Markt, vor dem Kolonialwarenhandel von Gutsche ist der Bürgersteig mit einem rot-weißen Geländer gesichert, im Hintergrund steht am Markt das später abgebrochene Café Schöne noch;
oben rechts: von rechts Juwelier Viergutz (vorher Voje), Gemüsehandlung Güstrau, Drogerie Josupeit, Arztpraxis Dr. Eggers, Gemeindeschwester;
unten links: am Brook-Hafen der Wilsterau liegen die Ewer der Wilsteraner Schiffer;
unten rechts: Colosseum und Gaststätte "Trichter" von Heinrich Helms (vorher Max Pruter).

Bildrechte: Johann Schwarck Söhne, Buchdruckerei, Wilster

1959 Trichter, Markt, Op de Göten, Burger Straße

ca. 1959 Mehrbildkarte
oben links: Colosseum und Gaststätte Trichter Helms (danach Wolf, vorh. Pruter, Ballerstädt);
oben rechts Westseite des Marktplatzes mit den Häusern v.l. Christian Haack, Wittrock (Fahrrad-Geschäft; danach Elektro-Kühl; vorher Hotel Stadt Hamburg), Gasthof "Zur Börse", Textilgeschäft Reese;
unten links: Die Straße Op de Göten, an welcher noch das Alte Balkenhaus (hier war zeitweilig die Polizei-Station untergebracht) an der Ecke zur Schmiedestraße steht;
unten rechts: die Burger Straße vom Markt aus gesehen. – im zweiten Haus links Rudolf Bedei (Papierwaren), rechts vorne Seifenhaus Eichelkraut, dahinter Bäckerei Gundelach

Bildrechte: Verlag Rudolf Bedei, Wilster

1960 "Bockmühle Honigfleth", Markt, Op de Göten

ca.1960 Mehrbildkarte
links: die im Jahre 1960 restaurierte und von Dwerfeld nach Honigfleth umgesetzte und dort an einem historischen Mühlenstandort als Kulturdenkmal wieder aufgestellte Schöpfmühle, eine Kokermühle.
oben rechts: Nord-Ost-Ansicht der St. Bartholomäus Kirche;
unten rechts: die Straße Op de Göten mit dem Alten Rathaus (1585 im Stil der Renaissance errichtet) und die Vorderfront des 1909 im Fachwerkstil errichteten Gebäudes der Westbank in der Schmiedestraße.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1960 "Bockmühle Honigfleth", Markt, Op de Göten, Wilsterau

ca. 1960 Markt, St. Bartholomäus Kirche, Op de Göten, Wilsterau
links: Op de Göten mit dem Alten Rathaus und der noch nicht mit Waschbeton verschandelten Fassade der Westbank in der Schmiedestraße
oben: Blick vom Bereich des Klärwerkes auf das links in die Wilsterau einmündende Bäckerstraßenfleth (alter Verteidigungsgraben für die Neue Seite), ganz hinten der Schornstein der Meierei
unten: die Gebäude von Café Egge und Bäckerei Starck im Hintergrund sind noch nicht siamesisch verbunden; an der Kirche vor dem Nord-Portal das Denkmal 1870/71; es war im Mai 1911 eingeweiht worden.
rechts: die von der Dwerfelder Wettern nach Honigfleth umgesetzte Schöpfmühle - nach ihrer Bauart eine Kokermühle, keine Bockmühle.

Bildrechte, Karl Kuskop, Buch- und Papierhandlung, Wilster

1960 Markt, Op de Göten, Bahnhof, Wilsterau, Bäckerstraßenfleth

1960 Mehrbildkarte
links oben: Blick über das „Billerbeksche Land“ auf die Rückseite des neuen Rathauses und die Kirche, im Vordergrund die Einmündung des Bäckerstraßenfleth in die Wilsterau.
links unten: das 1960 fertiggestellte neue Bahnhofgebäude , vorn die Strecke nach Brunsbüttel, jenseits des Gebäudes die Strecke Hamburg - Westerland.
Die drei anderen Ansichten zeigen die Straße „Op de Göten“, vor der Kirche steht ein Bus mit Anhänger der Firma Bus-Reimers.

Bildrechte: Karl Kuskop, Buch- und Papierhandlung, Wilster

1960 Markt, Op de Göten, Wilsterau, Deichstraße, Neustadt

ca. 1960 Der Fortschritt bei der Verkehrslenkung hat mit einem Zebrastreifen in Wilster Einzug gehalten. Die Einbahnstraßen-Regelung für die Deichstraße geht noch Stadteinwärts; neben „Krischan Haack“ wird noch von Wittrock ein Fahrradhandel betrieben; Ruge´s ehemaliges Gasthaus „Zur Börse“ ist mit dem Haus von Textil Reese im Untergeschoß wie siamesische Zwillinge verbunden worden; die Häuser der linken Seite in der Neustadt sind noch nicht Opfer der Sanierung.

Bildrechte: Verlag Ferdinand Lagerbauer & Co., Hamburg

1960 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

Op de Göten 2007

ca. 1960 Die Straße „Op de Göten" Anfang der 1960er Jahre.
Der Stadtarm der Wilsterau ist verfüllt.
Vor dem Gasthaus (Gebäude rechts) „Holsteinisches Haus von Johannes (‚Hanne“) Holm ist eine Veranda vorhanden. Die Gaststätte war das Vereinslokal des SV Alemannia Wilster von 1904.
Am Markt steht ein Bus (mit einem Anhänger!) des Busunternehmens Reimers.
Gut zu erkennen der schiefe Turm (Blitzschlag 1916) der Kirche.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1960 Op de Göten, Bahnhof, Neumarkt, Neustadt, Wilsterau am Brook, Rathausstraße

ca. 1960 Mehrbildkarte
Op de Göten, Bahnhof Neumarkt Neustadt Brook.
Verschiedene als einzelne Motive auf Ansichtskarten bereits verwendete Abbildungen erscheinen vielfach als Miniaturen in immer wieder veränderten Arrangements auf Mehrbild-Karten. Hier sind zu entdecken:
links: Op de Göten mit dem Alten Rathaus und der Markt mit der St. Bartholomäus Kirche;
mitte oben: Das neue Empfangsgebäude an Wilsters zweiten Bahnhof kurz nach seiner Fertigstellung;
mitte mittig: die mittlere Rathausstraße Blickrichtung stadteinwärts;
mitte unten: Wilsterau Hafen am Brook, Wilsteraner Binnenschiffe und die Schweins-Brücke im Hintergrund;
rechts oben: Neumarkt mit der alten Feuerwache rechts im Anschnitt;
rechts mitte: Totale der Stadtmitte vom Bürgermeister Garten aus;
rechts unten: Neustadt von der Schott Brücke aus gesehen.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1960 Rathausstraße, Burgerstraße, Neumarkt, Markt, Deichstraße, Kohlmarkt

1960 Mehrbildkarte
oben links: Rathausstraße stadteinwärts gesehen; vor dem Rathaus steht noch das Gebäude der Gastwirtschaft "Dithmarscher Hof"
oben mittig: Die Wilsterau am Großen Brook mit dem Liegeplatz für die Ewer der Wilsteraner Schiffer.
oben rechts: Burger Straße stadtauswärts gesehen; links das Geschäftshaus der Schreibwarenhandlung Henke /später Bedei), rechts die Bäckerei Gundelach
mitte links: Neumarkt mit Einmündung der Schmiedestraße, auf dem Platz der kleinen Grünfläche im Vordergrund stand bis in die 1950er Jahre ein Wohnhaus.
mitte mittig: Marktplatz mit der St. Bartholomäus Kirche
mitte rechts: Deichstraße stadtauswärts gesehen; im Vordergrund das Textil-Geschäft Mangels.
unten links: Einmündung der Straße Op de Göten in den Markt mit der noch völlig intakten westlichen Häuserzeile.
unten mittig: Stadtpark mit dem Ehrenmal von der Wende an der Deichstarße aus gesehen.
unten rechts: Kohlmarkt stadtauswärts gesehen; ganz am Ende der Straße ist der Gasthof "Zur Linde" erkennbar.

Bildrechte: Buchdruckerei Johann Schwarck Söhne

1962 Markt, Neustadt, Neumarkt, Stadtpark, Kasenort, Bahnhof

ca. 1963 Mehrbildkarte mit 9 Ansichten
oben links: An der Op de Göten besteht noch das Kolonialwaren-Geschäft von Johannes Gutsche;
oben mittig: die Säulen am Ehrenmal im Stadtpark waren in den 1950er Jahren errichtet worden;
oben rechts: die rechte Zeile der Häuser in der Neustadt ist noch nicht Opfer der Sanierung geworden.
links und rechts mittig: Bürgermeister Garten
mitte mittig: der Marktplatz mit der St. Bartholomäus Kirche von Nordosten; im Hintergrund rechts ist noch die schöne Fassade des Café Schöne (später Thörmer) zu sehen, die beklagenswerter Weise beim Neubau der Gebäude der Verbandssparkasse nicht erhalten wurde.
unten links : Am Neumarkt besteht noch die Stellmacherei von Karstens;
unten mittig: auf der Wilsterau verkehren noch Frachtschiffe der Binnenschiffer; hier passiert ein Ewer die Schleuse am Kasenort
unten rechts: das Bahnhofgebäude ist 1960 für den zuvor abgebrochenen Vorgängerbau errichtet worden.

Bildrechte: Verlag Ferd. Lagerbauer & Co. Hamburg

1964 Ehrenmal im Stadtpark; Hudemann´sches Haus in der Schmiedestraße; Bahnhof; Op de Göten

1964 Mehrbildkarte
links oben: Blick auf das am 15. September 1929 eingeweihte und Mitte der 1950er Jahre erweiterte Ehrenmal im Stadtpark;
rechts oben: das Hudemann´sche Haus mit seinem schönen Backsteingiebel steht in der Schmiedestraße;
unten links: die Straße „Op de Göten“ mit dem Alten Rathaus und der Markt mit der Kirche,
rechts unten: das 1960 fertig gestellte neue Bahnhofgebäude - die gärtnerischen Anlagen am Bahnhof wurden seinerzeit weitgehend von Bediensteten der Bahn in ihrer Freizeit gepflegt.

Bildrechte: Rudolf Hencke, Wilster

1965 Op de Göten

ca. 1965 Die Straße Op de Göten – die frühere Marktstraße – führt über den hier im Jahr 1953 verrohrten Stadtarm der Wilsterau.
Hierhin ergoß sich früher das vom hoch gelegenen Platz an der Kirche abfließende Wasser, weshalb die ehemalige hier über die Wilsterau führende Brücke über der Gosse (Op de Göten) lag und so auch bezeichnet wurde.
Das ehemals an das Alte Rathaus angrenzende alte Balkenhaus ist im Interesse der Straßenführung beseitigt.

Bildrechte: Nicht bekannt

1965 Stadtpark, Schmiedestraße, Op de Göten, Bahnhof

ca 1965 Mehrbild-Karte
Die Karte zeigt
oben links: den Stadtpark mit dem im Jahre 1929 eingeweihten und in den 1950er Jahren erweiterten Ehrenmal für die Toten der beiden Weltkriege.
oben rechts: das in der Schmiedestraße stehende Hudemann´sche Haus mit seinem beeindruckendem Backstein-Giebel aus dem Jahre 1596.
links unten: die Straße Op de Göten mit dem 1585 errichteten Alten Rathaus;
rechts unten das vormalige Empfangsgebäude des Wilsteraner Bahnhofes.

Bildrechte: Verlag Rudolf Hencke, Wilster

1972 Ecke Schmiedestraße - Op de Göten

1972 Ecke Schmiedestraße - Op de Göten
Das im Anschnitt erkennbare Haus mit dem Textilwaren-Geschäft von Wilhelm Ehlert stand in der oberen Schmiedestraße; im Jahre 1972 wurde das Haus im Zuge der Stadtsanierung abgebrochen.
Das an der Ecke zur Straße „Op de Göten“ stehende Haus von Uhren - Mohr (das Geschäft wurde seit 1899 betrieben) wurde ein gutes Jahrzehnt später im Jahre 1983 im Zuge der Stadtsanierung ebenfalls abgebrochen – an seinem Standort steht heute das von den Wilsteranern "Roter Elefant" genannte Geschäftshaus.

Bildrechte: nicht bekannt
Die Ansichtskarte wurde freundlicherweise von Frau Gisela Ehlert (†) zur Verfügung gestellt.

1975 Bahnhof, Op de Göten, Wilsterau, Altersheim

ca. 1975 Mehrbildkarte
links oben: Op de Göten – die frühere Marktstraße;
oben mittig: der dritte Bahnhof der Stadt Wilster – der 1920 errichtete Vorgänger wurde 1959/60 abgebrochen;
rechts oben: die Wilster Au im Bereich der Einmündung des Bäckerstraßenfleth am Bischofer Deich;
unten links: der Bürgermeister Garten hinter dem Bürgermeister-Haus, dem Neuen Rathaus;
unten mittig: Blick auf das Alte Rathaus und auf die Westbank in der Schmiedestraße;
unten rechts: Das Altersheim der Stadt Wilster am Bischoferdeich / Ecke Allee wurde 2004 aufgegeben.
Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

1975 Trichter, Hafen am Brook, Op de Göten, Helgenland, Stadtpark

1975 Mehrbildkarte
links oben: Trichter Gaststätte mit angebautem Küchen- und Sanitätstrakt;
links mittig: Hafen am Großen Brook mit Frachtewer;
links unten: Blick vom Bürgermeistergarten zur Kirche;
oben mittig: Op de Göten;
unten mittig: Hof Stahl im Landrecht;
oben rechts: Bürgermeistergarten und Rückseite Neues Rathaus;
rechts mittig: Blick von der Schottbrücke auf den Zusammenfluß von Haupt- und Stadtarm der Wilsterau, an der Spitze des Helgenlandes der Bootsschuppen von Heinrich von Holdt;
unten rechts: Ehrenmal (von 1929) im Stadtpark.

Bildrechte: Verlag Ferd. Lagerbauer & Co., Hamburg

1980 Op de Göten; Altes Rathaus, St. Bartholomäus Kirche

ca. 1980 Die Straße Op de Göten – die frühere Marktstraße – führt über den hier Anfang der 1950er Jahre verrohrten Stadtarm der Wilsterau.
Die Bäume an der St. Bartholomäus Kirche sind bereits hoch aufgewachsen.
Der ehemals mit Schiefer eingedeckte schlanke Turm der Kirche ist jetzt mit Kupferplatten eingedeckt.
Auf dem Gebäude der ehemaligen "Adler" Drogerie Meier ist der ursprünglich die Giebelspitze zierende nostalgische Turm entfernt worden.
Vor dem Gasthof "Holsteinische Haus" von Holm steht noch die hölzerne Veranda.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co. St. Michaelisdonn

1985 Op de Göten

ca. 1985 Blick von der Schmiedestraße in die Straße Op de Göten – frühere Marktstraße – in Richtung Markt.
Links das Alte Rathaus, im Jahre 1585 im Stil der Renaissance errichtet.
Vor der Gaststätte „Holsteinisches Haus“ Holm steht noch die kurze Zeit später abgebrochene hölzerne Veranda.
Ganz rechts im Anschnitt erkennbar das von den Wilsteraner „Roter Elefant“ genannte und 1985 errichtete Gebäude an der Ecke zur Schmiedestraße (hier stand früher das Haus Uhrmacher Mohr).

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn

1985 Op de Göten

Op de Göten 2007

ca. 1985 Blick aus Richtung Markt von der Kreuzung mit der Wilsterau auf die Einmündung der Straße Op de Göten – frühere Marktstraße – in die Schmiedestraße.
Rechts das Alte Rathaus, im Jahre 1585 im Stil der Renaissance errichtet.
An der Schmiedestraße das gelungen dem historischen Bauensemble nachempfundene und erst 1909 errichtete Gebäude der Westbank; der untere Teil seiner Fassade war in den 1960er Jahren mit Waschbetonplatten verschandelt, später jedoch wieder ansprechender hergerichtet worden.

Bildrechte: Verlag Schöning & Co., Lübeck

Bildpostkarte von Wilster (1982) , Altes Rathaus und Kirche

1982 Die Bildpostkarte mit der eingedruckten Briefmarke (Michel Nr. 1038, 50 Pfennig, gelblichgrün) zeigt auf der Anschriftenseite die „Schokoladenansicht“ der Stadt Wilster, nämlich die Straße „Op de Göten“ (frühere Marktstraße) mit dem alten Rathaus von 1785 und dem nebenstehenden Speicher (der heute ein naturkundliches Museum beherbergt) sowie einen Blick auf den Turm der St. Bartholomäus-Kirche (auch Sonnin Kirche genannt)

Bildrechte: nicht bekannt; Signatur: j6/84 40000 1.82

 

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