Sie können die einzelnen Bilder durch Anklicken direkt vergrößern.
Der Heimat-Dichter Johann (Hinrich Otto) Meyer wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren; sein Geburtshaus (das Wohn-Gebäude der späteren Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe) stand in der Neustadt und wurde zu Beginn der 1970er Jahre abgebrochen. Wilster ehrte Johann Meyer mit dem im Stadtpark errichteten und an seinem 80. Geburtstag (1909) eingeweihten Denkmal. Meyer schrieb Gedichte und Bühnenstücke; er zählte zu seiner Zeit zu den bekanntesten Autoren in Norddeutschland
Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Photograph, Wilster
Hinweis: Hier gibt es mehr zu Johann Meyer und seinem Werk
1909 Zu seinem achtzigsten Geburtstag setzte die Stadt Wilster dem Heimat-Dichter Johann (Hinrich Otto) Meyer – er ist am 05.01.1829 in Wilster geboren; sein Geburtshaus stand in der Neustadt – im Stadtpark ein Denkmal.
Die dem Dichter einen Strauß Blumen reichende aparte bronzene Mädchengestalt wie auch die bronzene Leier wurden in der zweiten Hälfte des II. WK entfernt und ebenso wie eine der Kirchenglocken eingeschmolzen und zur Fertigung von Granaten verwendet - Ausdruck des damaligen Ungeist!
Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Hinweis: Hier gibt es mehr zu Johann Meyer und seinem Werk
Der Heimat-Dichter Johann (Hinrich Otto) Meyer wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren; sein Geburtshaus (das Wohn-Gebäude der späteren Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe) stand in der Neustadt und wurde zu Beginn der 1970 Jahre abgebrochen. Er ging in Schafstedt / Dithmarschen bis 1839 zur Schule, danach besuchte er die Dorfschule Jörl / Schleswig, danach Privatschulen in Lunden und Schleswig; er wurde Müller, Zimmermann, Krankenwärter, studierte Theologie, wurde in Itzehoe Redakteur.
Bildrechte: nicht bekannt
Hinweis: Hier gibt es mehr zu Johann Meyer und seinem Werk
Der Heimat-Dichter Johann (Hinrich Otto) Meyer wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren;
sein Geburtshaus (das Wohn-Gebäude der späteren Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe) stand in der Neustadt und wurde zu Beginn der 1970 Jahre abgebrochen.
Meyer ging in Schafstedt/Dithmarschen bis 1839 zur Schule, danach in der Dorfschule Jörl/Schleswig, dann besuchte er Privatschulen in Lunden und Schleswig;
er wurde Müller, Zimmermann, Krankenwärter, studierte Theologie, wurde in Itzehoe Redakteur.
Bildrechte: Nicht bekannt
1909 Stadtpark in Wilster.
Das Denkmal für den in Wilster geborenen Dichter Johann Meyer wurde am 05.01.1909 aus Anlaß seines achtzigsten Geburtstages eingeweiht.
Die dem so geehrten Blumen reichende anmutige bronzene Mädchengestalt wurde Ende des II. Weltkrieg entfernt und eingeschmolzen – für derartiges Metall gab es zu der Zeit eine andere Verwendung
Bildrechte: C. Günther, Wilster
A. Sternberg, Hamburg (gem. Emblem und Verlagsliste Matthias Kohls, Harburg)
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte kolorierte Ansichtskarte mit dem identischen Motiv erschien 1917 in der Buchhandlung C.M. Hencke, Wilster. Die Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen
1912 Vor etwa einhundert Jahren war es, wie auch noch heute, eine ganz außergewöhnliche Besonderheit – zumal in einer sehr kleinen Stadt wie Wilster und den Dörfern der Wilstermarsch – daß ein Mensch die Vollendung seines einhundertsten Lebensjahres begehen konnte.
Die am 26. November 1812 geborene (und 1914 gestorbene) Trina Wessel aus Brokdorf konnte diesen Geburtstag begehen, weshalb ihr diese Ansichtskarte gewidmet wurde.
Das Bild zeigt sie auf einem mit Feldsteinen und Klinkern befestigten Hinterhof (die Örtlichkeit konnte von mir nicht lokalisiert werden); wahrscheinlich Brokdorf, denn sie wohnte dort in ihrem am Deich stehenden Haus.
Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Das beigefügte zeitgenössische und in niederdeutscher Sprache von Jörgen van Essen verfaßte Gedicht auf die Jubilarin findet sich in Band 3 der Brokdorfer Chronik von Waldtraut Feldmann
1916 Neustadt Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe; Denkmal Johann Meyer im Stadtpark
Johann (Hinrich Otto) Meyer, ein Heimat-Dichter niederdeutscher Mundart, wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren; sein Geburtshaus (das Gebäude der späteren Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe) stand in der Neustadt und wurde zu Beginn der 1970 Jahre abgebrochen.
Johann Meyer ging in Schafstedt / Dithmarschen bis 1839 zur Schule, danach in der Dorfschule Jörl / Schleswig, besuchte danach Privatschulen in Lunden und Schleswig; er wurde Müller, Zimmermann, Krankenwärter, studierte Theologie, wurde in Itzehoe Redakteur.
Meyer schrieb zahlreiche Gedichte und Bühnenstücke; er zählte zu seiner Zeit zu den bekanntesten Autoren in Norddeutschland.
Wilster ehrte Johann Meyer mit dem im Stadtpark errichteten und an seinem 80 Geburtstag (1905) eingeweihten Denkmal.
Die zum Denkmal gehörende bronzene Leier sowie die dem Dichter Blumen reichende anmutige bronzene Mädchengestalt wurden im II. Weltkrieg auf Veranlassung der Nazis entfernt – man wollte mit den aus dem so gewonnenen Material gefertigten Granaten den Krieg gewinnen.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die ergänzend beigestellte kolorierte Fassung der Karte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen
ca. 1918 Aufführung der plattdeutschen Komödie „Sößtig Mark Kurant“ (wurde 1911 geschrieben) von Jörgen von Essen, geb. am 18. Dezember 1861 in [Marne-] Norderwisch, Dithmarschen, als Sohn eines Kätners; er wird Hilfslehrer in Diekhusen bei Marne, besucht das Lehrerseminar in [Bad] Segeberg, ist danach Lehrer, ab 1891 in Wilster, er starb 1921.
Während seiner Zeit in Wilster versuchte er sich als Verfasser von Theaterstücken in niederdeutscher Sprache.
Werke nach Erscheinungsjahr:
1906 "De Möller von Büttenhagen" oder: "Bummelt ward hier nicht" Lustspill in 2 Afd.
1911 "Sößtig Mark Kurant" Plattdütsche Komedi in 5 Optög
1914 "Dullen-Dörper Dank" Plattdütsches Volksstück in 5 Optög
Bildrechte: Verlag Th. Bakkens, Marne
ca. 1920 Die plattdeutsche Komödie „Sößtig Mark Kurant“ wurde offenbar in Burg in Dithmarschen aufgeführt.
Das Bühnenstück wurde 1911 geschrieben von dem Wilsteraner Lehrer Jörgen von Essen, geb. am 18. Dezember 1861 in [Marne-] Norderwisch, Dithmarschen, als Sohn eines Kätners; er wird Hilfslehrer in Diekhusen bei Marne, besucht das Lehrerseminar in [Bad] Segeberg, ist danach Lehrer, ab 1891 in Wilster, er stirbt 1921.
Weitere Stücke: „De Möller von Büttenhagen“ od. „Bummelt ward hier nicht“1906 und „Dullen Dörper Dank“ 1914
Bildrechte: Verlag Friedrich Voigt, Burg in Dithmarschen
ca. 1963 Der hauptamtliche Bürgermeister der Stadt Wilster, Willi Oxwang (* 03.04 1900, + 03.10.1993; er war von 1947 - 1963 Bürgermeister) begrüßt mit dem Landrat des Kreises Steinburg, Peter Matthiessen, von der Rathaustreppe die vor dem Neuen Rathaus angetretene Bürger-Schützen-Gilde;
als Stadtsoldat präsentiert der Schustermeister Hubert Tönsing das mit Blumen geschmückte hölzerne Gewehr.
Die uralte Bürger-Schützen-Gilde wurde im alten Ratsbuch der Stadt Wilster bereits 1380 erwähnt; ihre Satzung aus 1426 liegt im Original vor.
Bildrechte: nicht bekannt
1963 Neue Glocken für die Wilsteraner Kirche
Die St. Bartholomäus-Kirche war in den Vorjahren grundlegend renoviert und restauriert worden.
Einen sehr schönen Abschluß der Arbeiten bildete die Weihe und Installation der drei neuen Glocken, nachdem Glocken der Kirche im zweiten Weltkrieg für einen unheilvollen Gebrauch eingeschmolzen worden waren.
Pastor Schröder hält vor der Kirche bei den gekränzt aufgestellten Glocken eine Festrede (Bild 1).
Der Einbau der Glocken in den Turm wurde mit Hilfe eines vom Wilsteraner Tiefbauunternehmen Robert Looft, Steindamm, gestellten Seilkranes vorgenommen (Bild 3).
Der Transport der Glocken wird aufmerksam verfolgt von Pastor Gustav Kornils Schwennesen (im Vordergrund mit Hut). Der langjährige Wilsteraner Pastor Schwennesen wurde 1900 in Tating a.d. Eider geboren und hatte am 18.10.1925 seine Stelle in Wilster angetreten. Der Einbau der Glocken war ein wundervolles Ereignis zum Ende seiner vierzigjährigen Amtszeit in Wilster.
Bildrechte: nicht bekannt
© 2008-2010 Peter von Holdt · Technische Realisation: MReinke.Net
· Impressum
![]()