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1854 Dänische Briefmarke in Wilster abgestempelt
Nach der trotz anfänglicher Erfolge vergeblichen Erhebung der deutsch gesinnten Schleswig-Holsteiner gegen Dänemark in den Jahren 1848 bis 1851 war Holstein und somit auch Wilster Teil des dänischen Gesamtstaates. Die Zeit, in der ein unabhängiges Schleswig-Holstein eine eigene Briefmarke herausgab ( sogenannte Post-Schillinge im Wert von 1 und 2 Schilling, herausgegeben am 15. November 1850) war nach sehr kurzer Zeit wieder vorbei - es galten wieder die dänischen Briefmarken.
So beispielsweise die mit dem Nummernstempel 147 Wilster abgestempelte rotbraune 4 Skilling Marke, welche von 1854 bis Mai 1857 gültig war.
1897 Hotel Stadt Wilster
In Hamburg gab es in der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende ein „Hotel Stadt Wilster“ – eine Datierung des Bestehens gelang bisher nicht.
Das Hotel stand in der Straße Kajen 22 direkt am Hafen gegenüber der Speicherstadt. Es war somit eher ein Hotel für Kaufleute als eines für Seefahrer.
Betrieben wurde das Hotel seinerzeit von einem W. Tewes. In welchem Bezug der Betreiber oder der Eigentümer des Hotels zur Stadt Wilster stand, konnte noch nicht ermittelt werden.
Herausgeber: Gesellschaft für Postkarten-Automaten, Hamburg
1901 Hotel Stadt Wilster
In Hamburg gab es in der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende ein „Hotel Stadt Wilster“ – eine Datierung des Bestehens gelang bisher nicht.
Das Hotel stand in der Straße Kajen 22 direkt am Hafen gegenüber der Speicherstadt. Es war somit eher ein Hotel für Kaufleute als eines für Seefahrer. Dieses belegt auch die Aufnahme mit den Gästen des Hauses.
Betrieben wurde das Hotel seinerzeit von einem W. Tewes. In welchem Bezug der Betreiber oder der Eigentümer des Hotels zur Stadt Wilster stand, konnte noch nicht ermittelt werden.
Bildrechte: Verlag Gebr. Israel, Hamburg
1935 der heutige Dithmarscher Platz in Itzehoe hieß früher "Wilstermarschplatz"
In Itzehoe, der Kreisstadt des Kreises Steinburg, gab es vor 75 Jahren den Wilstermarschplatz.
Die Verbundenheit der Stadt Itzehoe mit der angrenzenden Wilstermarsch hielt sich aber wohl in Grenzen, denn Anfang der 1940er Jahre wurde der Platz umbenannt in „Dithmarscher Platz“; die konkreten Gründe für die Umbenennung sind mir nicht bekannt.
In der Mitte des Platzes wurde seinerzeit ein Wartegebäude für die mit dem Omnibus Reisenden errichtet.
Bildrechte: Verlag Friedrich Halberstadt, Itzehoe
1925 Herzliche Grüße aus Wilster
Neben den Ansichtskarten mit Abbildungen bestimmter Örtlichkeiten gab es in früheren Zeiten auch solche mit allgemeinen Motiven, wobei zusätzlich der Ort - hier der Name der Stadt Wilster - auf der Bildseite eingedruckt wurde.
Ein derartiges Beispiel wird hier vorgestellt.
Bildrechte: nicht bekannt
Signatur: S.V.D. Serie 3555/1
In Hamburg gab es in früheren Zeiten – eine Datierung war mir bisher noch nicht möglich (geschätzt: 1920er Jahre) – das Restaurant Fischborn (wohl ein Familienname) mit mehreren unterschiedlich ausgestatteten Räumen. Da gab es beispielsweise ein Ratsherren Zimmer, ein Englisches Zimmer, ein Biedermeier Zimmer. Ein Raum führte den Namen „Zum Wilster Krug“, dessen Ausstattung an die alten Wilstermarsch-Stuben erinnert.
Rückseite: Meinen verehrten Gästen gewidmet
Bildrechte: unbekannt
1986 Das einen stattlichen Bauernhof – ein Barghus aus der Wilstermarsch – zeigende Bild ist im Freilichtmuseum Rammsee bei Kiel aufgenommen; hierher ist das im Jahre 1746 in der Wilstermarsch errichtete Gebäude versetzt worden.
Das Barghus mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt ist neben dem Husmannshus mit seiner mittleren Einfahrt und der zentralen großen Diele der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp in der Wilstermarsch.
Bildrechte: Verlag Joachim Eicke
Das Wappen der Stadt Wilster stammt aus historischer Zeit.
Im Jahre 1283 hatte das 1282 von den Grafen von Holstein zur Stadt erhobene Wilster lübisches Recht erhalten;
das überlieferte Stadtsiegel von ca. 1300 zeigt bereits den Fisch und das holsteinische Nesselblatt.
Wappen Blasonierung: Geteilt von Rot und Blau. Oben ein silbernes Nesselblatt, belegt mit einem von Silber und Rot geteilten Schildchen, unten schwimmend auf silbernen Wellen ein silberner Fisch.
Bildrechte: nicht bekannt; im Zweifel: Stadt Wilster
1982 Die Bildpostkarte mit der eingedruckten Briefmarke (Michel Nr. 1038, 50 Pfennig, gelblichgrün) zeigt auf der Anschriftenseite die „Schokoladenansicht“ der Stadt Wilster, nämlich die Straße „Op de Göten“ (frühere Marktstraße) mit dem alten Rathaus von 1785 und dem nebenstehenden Speicher (der heute ein naturkundliches Museum beherbergt) sowie einen Blick auf den Turm der St. Bartholomäus-Kirche (auch Sonnin Kirche genannt)
Bildrechte: nicht bekannt; Signatur: j6/84 40000 1.82
Briefumschlag der Stadt Wilster mit Abbildung des historischen Gebäudes Altes Rathaus;
daneben die Nennung der Patenstadt Neuteich, dem heutigen Nowy Staw, in Westpreußen.
Im Jahr 1953 Wilster ging die Stadt Wilster mit dem Heimatbund der in der Folge des II. Weltkrieges aus ihrer Heimat vertriebenen Neuteicher (heutige polnische Stadt Nowy Staw) eine Partnerschaft ein.
Das bereits im Jahr 1350 mit Stadtrechten versehene Neuteich gehörte zum Landkreis Großes Werder, der an die Danziger Bucht angrenzte. Den Namen Nowy Staw trägt die heute polnische Stadt seit 14.02.1947.
Am 10./11.09.1987 fand in Wilster ein Treffen ehemaliger Bewohner der jetzt in Polen gelegenen Stadt Nowy Staw (früher Neuteich) statt; die Idee einer Städtepartnerschaft wurde begründet.
1991 wurde die Städtepartnerschaft vereinbart.
Im Februar 1999 wurde ein Förderverein zur Förderung der Verbindungen zur Partnerstadt Nowy Staw gegründet; der Verein versteht seine Aufgabe als einen Beitrag zur Verständigung der Völker; er unterstützt mit Spenden Maßnahmen in der Partnerstadt.
Die Partnerschaftsurkunden wurden am 25.06.1999 ausgetauscht.
1964 Landkarte mit Darstellung der Westküste des Landes Schleswig-Holstein auf einer Ansichtskarte. Bis zum Jahre 1864 gehörte Schleswig-Holstein zum dänischen Gesamtstaat; nach dem Deutschen Krieg zwischen Österreich und Preußen wurde es 1866 zur preußischen Provinz Schleswig-Holstein.
Unten rechts auf der Landkarte liegt im Winkel zwischen Nord-Ostsee-Kanal, der Elbe und der Stör die Wilstermarsch mit der Stadt Wilster in ihrem Zentrum.
Bildrechte: Verlag Schönig & Co, Lübeck
1909 bzw. 1920 Wilstermarschstube
Die hier abgebildete Wilstermarschstube (Bauernstube aus der Wilstermarsch) stand im Altonaer Museum, so wie sich heute in vielen Museen eine derartige Stube findet, welche Zeugnis für den Wohlstand ihrer ehemaligen Besitzer zum Zeitpunkt ihrer Entstehung im achtzehnten Jahrhundert waren.
Die Stuben sind charakterisiert durch die eichenen Paneele, die holländischen Wandfliesen, das besondere Tischler- und Schnitzwerk, die Balken- und Deckenbemalung, den Bileggerofen.
Die ausgestellte Stube war die Wohnstube aus dem Husmannshus des Bauern Peter Haß in Großwisch und war im Jahre 1759 eingerichtet worden.
Bildrechte:
Bild 1: Verlag J. B. Massæ Wwo, Altona
Bild 3: H.W. Köbner & Co. GmbH, Altona
1933 Der hier abgebildete Pesel – besser: Wilstermarschstube (Bauernstube aus der Wilstermarsch) wurde um 1780 gefertigt.
Diese Stuben sind Zeugnis für den Wohlstand ihrer ehemaligen Besitzer zum Zeitpunkt ihrer Entstehung im achtzehnten Jahrhundert.
Bildrechte: Die Karte wurde zur Zeit der Nazi-Diktatur herausgegeben von der N.S. Volkswohlfahrt für das „Winterhilfswerk d. Deutschen Volkes 1933/34“; die Bildquelle ist nicht bekannt.
ca. 1960 Die hier abgebildete Döns – besser: Wilstermarschstube (Bauernstube aus der Wilstermarsch) wurde wohl Ende des 18ten Jahrhunderts gefertigt.
Sie stammt ursprünglich aus Rumfleth und wurde im Barghuus Arentsee im Freilichtmuseum Kiel – Rammsee eingebaut. Sie ist Zeugnis für den Wohlstand ihrer ehemaligen Besitzer zum Zeitpunkt ihrer Entstehung im achtzehnten Jahrhundert.
Bildrechte: Joachim Bicke Verlag
ca. 1920 (Foto)
Die hier abgebildete Einrichtung eines Zimmers (Bauernstube aus der Wilstermarsch) wurde 1792 gefertigt.
Sie stammt ursprünglich von einem Hof in Rumfleth und wurde Anfang des 20ten Jahrhunderts an das Thaulow-Museum in Kiel verkauft;
später wurde sie im Barghuus Arentsee im Freilichtmuseum Kiel – Rammsee wieder eingebaut.
Die Einrichtung gibt Zeugnis über den Wohlstand ihrer ehemaligen Besitzer zum Zeitpunkt ihrer Entstehung im achtzehnten Jahrhundert.
Bildrechte: Lichtdruck Trau & Schwab, Dresden
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