Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Rathaus (Neues) mit Bürgermeister Garten

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1897 Wilstermarsch Haus, Markt, Diana-Bad; Wilsterau am Audeich

1897 Lithographie
Die Gebäude auf der Westseite des Marktplatzes haben auch nach über 100 Jahren weitgehend ihr ursprüngliches Aussehen bewahrt;
das im II. Weltkrieg beschädigte Hotel „Wilstermarschhaus“ wurde Anfang der 1950er Jahre abgebrochen.
Im Gebäude des Diana-Bad (Wannenbäder) in der Rathausstraße war später (von 1950 bis 1974) das Amtsgericht Wilster untergebracht; danach diente das Gebäude als Jugendzentrum, Volksbücherei und Stadtarchiv. Das Amtsgericht war 1867 (nachdem Holstein preußische Provinz geworden war, nach vorheriger Loslösung von Dänemark 1864) eingerichtet worden und bestand bis 1975.
Das Gelände am Audeich ist noch landwirtschaftlich geprägt.

Bildrechte: nicht bekannt

1898 Altes Rathaus, Neues Rathaus, Bahnhof in der Tagg-Straße, Lübbes Hotel, Markt

1898 Farb-Lithographie
Das „Neue Rathaus“ ist durch Umbauten umgestaltet,
beim „Alten Rathaus“ ist die Au noch unter der Göten offen,
vor dem Friedhof steht die alte 1960 abgebrochene Kapelle und das Kriegerdenkmal in Erinnerung an den Krieg 1870/71;
das Hotel Stadt Hamburg stand an der Westseite des Marktplatzes,
Lübbes Gasthaus in der Schmiedestraße
der Bahnhof in der späteren „Taggstraße“ (damals Bahnhofstraße) an der Strecke nach Brunsbüttel.

Bildrechte: Verlag v. Karl Kuskop, Wilster
und: Verlag von Glückstadt & Münden, Hamburg

1898 Altes Rathaus, Neues Rathaus, Kirche, Friedhofs-Kapelle, Bahnhof in der Tagg Straße

1898 Altes Rathaus, Neues Rathaus, Kirche, Friedhofs-Kapelle, Bahnhof in der Tagg Straße
Verschiedene Motive aus Wilster wurden in immer wieder leicht veränderter Anordnung auf Ansichtskarten dargestellt.
Das „Neue Rathaus“ (von der Seite aufgenommen) ist durch Umbauten umgestaltet;
beim „Alten Rathaus“ ist die Au noch unter der Göten offen,
vor dem Friedhof steht die alte 1960 abgebrochene Kapelle und das Kriegerdenkmal in Erinnerung an den Krieg 1870/71;
das Hotel Stadt Hamburg stand an der Westseite des Marktplatzes,
Lübbes Gasthaus in der Schmiedestraße
und der Bahnhof in der späteren „Taggstraße“ (damals Bahnhofstraße) an der Strecke nach Brunsbüttel.

Bildrechte: Verlag v. Karl Kuskop, Wilster
und: Verlag von Glückstadt & Münden, Hamburg

1898 Altes Rathaus, Neues Rathaus, Kirche, Kriegerdenkmal, Bahnhof in der Tagg Straße

1898 Farb-Lithographie
Das „Neue Rathaus“ ist durch Umbauten umgestaltet,
beim „Alten Rathaus“ ist die Au noch unter der Göten offen,
vor dem Friedhof steht die alte 1960 abgebrochene Kapelle und das Kriegerdenkmal in Erinnerung an den Krieg 1870/71,
das Hotel Wilstermarschhaus stand an der Ecke Marktstraße (Op de Göten) und Kehdinger Straße (Deichstraße)
der Bahnhof in der späteren „Taggstraße“ (damals Bahnhofstraße) an der Strecke nach Brunsbüttel.

Bildrechte: Verlag v. Karl Kuskop, Wilster
und: Verlag von Glückstadt & Münden, Hamburg

1898 Altes Rathaus, Op de Göten, Neues Rathaus, Markt, Kirche, Denkmal

1898 Lithographie
Die für die Palette der auf den Ansichtskarten verwendeten Motive wurden häufig unterschiedlich arrangiert.
Das „Neue Rathaus“ zeigt noch seine durch Umbau verschandelte Straßenfront.
Die Fassaden der drei Häuser am Markt (Gaststätte "Zur Börse“, Textilhaus Reese, heutige Verbandssparkasse) sind auch hundert Jahre später gut erkennbar; desgleichen das links davon stehende damalige „Hotel Stadt Hamburg“;,
vor der Kapelle am Friedhof im Bischof steht das Denkmal an die Gefallenen des Krieges 1870/71

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster

1899 Neues Rathaus

Neues Rathaus 2007

1899 Die Straßenfront des Neuen Rathauses der Stadt Wilster war im Jahre 1894 durch einen gotischen Vorbau und durch Rundbögen an den Fenstern unvorteilhaft verändert worden – sie wurde 1938 wieder in ihren klassizistischen Zustand versetzt – die Gartenfront war immer unverändert geblieben.
Das Gebäude war in den Jahren 1785 und 1786 für den vermögenden Etatsrat Doos erbaut worden.
Zwischen dem Rathaus und dem Geschäftshaus im Hintergrund führte die Zuwegung zum Bürgermeister-Garten.
Vorne ist im Anschnitt das Gasthaus „Dithmarscher Hof“ zu erkennen.

Bildrechte: Verlag und Photograph Kuskop, Wilster

1899 Neues Rathaus, Rathausstraße

Neues Rathaus 2007

1899 Das Neue Rathaus der Stadt Wilster.
Im Gegensatz zu der 1894 in einem eklatanten Stilbruch unvorteilhaft durch einen gotischen Vorbau veränderten Straßenfront – sie wurde 1938 wieder in ihren klassizistischen Zustand versetzt, blieb die Gartenfront immer unverändert.
Der Große Saal im Obergeschoß ist heute Sitzungssaal der Ratsversammlung.
Oben im Giebel des Hauses sieht man als Ornament das „D“, welches an die Doos als frühere Besitzer erinnert.
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Haus - das spätere Neue Rathaus - samt einer 8.000 Bände umfassenden Bibliothek, des Gartens - heutiger Bürgermeister Garten - und 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - ihrer heimatstadt Wilster vermacht.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1899 Op de Göten, Neues Rathaus, Johannisstraße, Tagg-Straße, Allee

1899 Um 1900 waren Ansichtskarte mit einer Palette verschiedener Ansichten sehr beliebt.
von links: Marktstraße, heutige "Op de Göten", die Geschäftshäuser J.P.T. Andersen sowie „Hotel WiIstermarsch-Haus“ stehen schon lange nicht mehr,
der Bahnhof stand in der heutigen Tagg-Straße (frühere Bahnhofstraße)
das Neue Rathaus (ehemalige Doos´sche Palais) stand in der Bäckerstraße (heute Rathausstraße),
„Lübbes Gasthaus“ stand in der damaligen Johannisstraße (der obere Teil der Schmiedestraße)
das Kriegerdenkmal stand vor der damaligen Friedhofs-Kapelle am Eingang zum Friedhof in Bischof

Bildrechte: Verlag v. C. Kuskop, Photogr. Atelier, Wilster

1900 "Leporello 1", Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

Op de Göten 2007

Diese Karte mit der Abbildung der Marktstraße (spätere Op de Göten) ist sehr ungewöhnlich. Sie ist ein sogenanntes Leporello. Der herausziehbare Einschub zeigt folgende Motive:
Rathaus mit nebenstehendem Gasthof von Johannes Looft, 2 x Bürgermeistergarten; Obere Schmiedestraße (ehemalige Johannisstraße); Wilstermarsch Spar- und Leihkasse (spätere Volksbank) und Café Egge und Bäckerei Starck; Oberer Kohlmarkt; Untere Burgerstraße, Am Bahnübergang; Alte Meierei und Stadt Mühle; Geburtshaus Johann Meyer.

Bildrechte: Verlag v. Emil Jacobs, Wilster

1900 "Leporello 2", Neues Rathaus, Bürgermeisters Garten, Schmiedestraße

Rathausstraße
Stadtgarten
Stadtgarten
Schmiedestraße

Abbildungen im Leporello
Neues Rathaus
Stadtgarten (Bürgermeisters Garten)
Stadtgarten (Bürgermeisters Garten)
Schmiedestraße (zeitweilige Johannisstraße)

1900 Altes Rathaus, Neues Rathaus, Postamt, Trichter, Kirche

1900 Lithographie
Die Front des Wilsteraner Neuen Rathauses (ehemalige Doos’sche Palais) war Ende des 1900 Jahrhunderts entgegen dem ursprünglichen Aussehen verändert worden; diese Bausünde wurde 1938 korrigiert.
Das Ende des 2000 Jahrhunderts abgebrochene Gebäude der Post (in der damaligen Bahnhofstraße heutige Tagg-Straße) war von dem Wilsteraner Maurermeister und Architekten Claus Stockfleth (einem Ururgroßvater von Peter J. von Holdt) errichtet worden, der auch Miteigentümer des Gebäudes war.

Bildrechte: Verlag v. Karl Kuskop, Photograph, Wilster

1902 Neues Rathaus, Rathausstraße

Neues Rathaus 2007

1902 Das Neue Rathaus der Stadt Wilster.
Im Gegensatz zu der 1894 unvorteilhaft durch einen gotischen Vorbau veränderten Straßenfront – sie wurde 1938 wieder in ihren klassizistischen Zustand versetzt, blieb die Gartenfront immer unverändert.
Neben dem Rathaus der „Dithmarscher Hof“, danach das spätere Geschäftshaus von Deidert (Getränke und Kuchen);
die Gebäude wurden in den 1970er Jahren im Rahmen der Flächensanierung beseitigt; die Häuser auf der gegenüber liegenden Seite fielen schon früher (1950er) dem Abbruch zum Opfer

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Photograph, Wilster

1902 Neues Rathaus, Rathausstraße

1902 Das Neue Rathaus der Stadt Wilster.
Im Gegensatz zu der 1894 in einem Stilbruch veränderten Straßenfront – sie wurde 1938 wieder in ihren klassizistischen Zustand versetzt, blieb die Gartenfront immer unverändert.
Neben dem Rathaus der „Dithmarscher Hof“, danach das spätere Geschäftshaus von Deidert (Getränke und Kuchen); es wurde in den 1970er Jahren im Rahmen der Flächensanierung beseitigt; die Häuser auf der gegenüber liegenden Seite fielen schon früher.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1903 Rathausstraße

Rathausstraße 2007

1903 Eine typische Jugendstil-Postkarte.
Die Rathausstraße hieß früher Bäckerstraße, entsprechend auch das sie auf halber Strecke kreuzende Bäckerstraßenfleth.
Das im Hintergrund erkennbare Doos´sche Palais wurde das Neue Rathaus der Stadt Wilster; das Gebäude hier noch mit dem später beseitigten und die historische Fassade verunstaltenden neugotischen Vorbau.
Viele der Häuser sind auch heute noch wiedererkennbar; vor einem steht ein Flaggenmast, vor einem anderen ein Rosenstock.

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Wilster

1905 Neues Rathaus mit Wappen

1905 Neues Rathaus
Das Neue Rathaus hat hier noch die im Jahre 1894 unvorteilhaft durch einen neugotischen Vorbau veränderten Straßenfront – diese wurde 1938 wieder in ihren ursprünglichen klassizistischen Zustand versetzt.
Am Standort des im Vordergrund angeschnittenen Gebäudes wurde später der Gasthof „Dithmarscher Hof“ errichtet (Gebäude und Gasthof haben inzwischen dem Parkplatz neben dem Neuen Rathaus weichen müssen).
Im Hintergrund das Geschäftshaus von Kolonialwaren Thomsen.

Die Karte ist mit einem Wappen verziert, welches offenbar an dasjenige der Stadt Wilster erinnern soll. Es weist allerdings heraldische Merkwürdigkeiten auf. Zum einen schwimmt der Fisch nach links (heraldisch vom Schildträger aus betrachtet), was falsch ist, denn der Fisch im Wilsteraner Wappen schwimmt nach rechts. Zum anderen weist der Schild im holsteinischen Nesselblatt hier eine fünfblättrige Rose auf (eine solche wurde im 13ten Jahrhundert durch Vererbung von Holte (Schloß Holte bei Dinslaken) durch Erbtochter Mechtild von Holte auf die Burggrafen von Arenberg übertragen) und ist in dem hier dargestellten Zusammenhang wohl der Phantasie des Photographen entsprungen.

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster

1909 Neues Rathaus Gartenseite

Neues Rathaus 2007

1909 Das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos ist seit dem Ende des 18. Jahrhunderts Bürgermeisterhaus und beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Stadtverwaltung.
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Haus - das spätere Neue Rathaus - samt einer 8.000 Bände umfassenden Bibliothek, des Gartens - heutiger Bürgermeister Garten - und 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - ihrer Heimatstadt Wilster vermacht.
Der ursprünglich in klassischem französischen Stil angelegte und jetzt auch noch dessen Elemente aufzeigende Garten kann heute von der Bevölkerung als Park „Bürgermeister-Garten“ genutzt werden.

Bildrechte: Verlag F. Schlüter, Wilster

1910 Markt, Op de Göten, Rosengarten, Neues Rathaus

ca. 1910 Mehrbildkarte mit 10 Miniaturen
die Fotographien sind teilweise offenbar älteren Datums.
Die FotographienMiniaturen zeigen von oben links beginnend: Westseite Marktplatz;
Südseite des Marktplatzes (mit Blick in den Kohlmarkt bzw. zeitweilige Neuenburgstraße);
Blick über den Rosengarten auf die Kirche (St. Bartholomäus-Kirche);
Marktstraße (spätere „Op de Göten“);
Wilsterau am Rosengarten mit dem Kühl´schen Speicher;
Neues Rathaus (mit der verunstalteten Fassade);
Kirche mit Pferdemarkt;
Wilstermarschhaus an „Op de Göten und Deichstraße;
Altes Balkenhaus und Altes Rathaus;
Altes Rathaus.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1912 Gartenhaus im Bürgermeister Garten

1912 Das heute nicht mehr vorhandene Große Gartenhaus im Bürgermeister-Garten (im hinteren Teil des Gartens am Teich lag das Kleine Gartenhaus oder Badehaus) nahm in architektonisch sehr gelungener Weise die Stilelemente des Doos´schen Palais - Neues Rathaus – auf.

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster

1912 Großes Gartenhaus im Bürgermeister Garten, SF

1912 Großes Gartenhaus im Bürgermeister Garten
Das heute nicht mehr vorhandene Große Gartenhaus im Bürgermeister-Garten (im hinteren Teil des Gartens am Teich lag das Kleine Gartenhaus oder Badehaus) nahm in architektonisch sehr gelungener Weise die Stilelemente des Doos´schen Palais - Neues Rathaus – auf.
In der Zeit nach 1933 hatte die NSDAP in dem Gebäude eine Fahnen- und Weihestätte eingerichtet. Beim Bombenangriff auf Wilster am 15. Juni 1944 erhielt das Gebäude einen Volltreffer und wurde völlig zerstört.

Die zweite vorgestellte Ansichtskarte zeigt den Eingangsbereich des Großen Gartenhauses.

Bildrechte
Bild 1: Carl Kuskop, Wilster
Bild 3: Verlag L. Behning, Wilster
Beide Ansichtskarten befinden sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1915 Neues Rathaus Gartenseite

1915 Neues Rathaus Gartenseite
Das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos war seit dem Ende des 18. Jahrhunderts Bürgermeisterhaus als Neues Rathaus der Stadt Wilster.
Der ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegte Garten ist hier noch durch eine Mauer mit zwei Torhäusern vom eigentlichen Hausgrundstück getrennt.
Rechts lag der Küchengarten, der übrige Teil des Gartens zeigt auch heute noch seine ursprünglichen Elemente und wird als öffentlicher Park genutzt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Kunstverlag, Wilster

1916 Bürgermeister Garten am Neuen Rathaus

ca. 1916 Figuren aus bestem weißem carrarischem Marmor zieren den Bürgermeister-Garten, den ehemaligen Garten des Kanzleirats Doos. Dieser hatte die Figuren beim Abriß des Schlosses Friedrichsruh (bei Drage) ersteigert. Zwölf der allegorischen Figuren sind erhalten geblieben.
Die beiden Bilder unten links und mittig zeigen das im hinteren Teil des Gartens vorhanden gewesene Kleine Gartenhaus bzw. Badehaus.

Bildrechte: Verlag Karl Kuskop, Wilster

Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte zeigt das im I. Weltkrieg aus Anlaß des Wilster-Opfertages am 23.01.1916 im Bürgermeister Garten aufgestellte "Kriegswahrzeichen Wilster zum Besten der Kriegshilfe und der Nationalspende"

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Die ergänzend vorgestellte Karte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1918 Bürgermeister Garten mit Badehaus

ca. 1918 Bürgermeister Garten mit Badehaus
Das schon lange nicht mehr vorhandene Kleine Gartenhaus – auch Badehaus genannt - lag im hinteren Teil des Gartens (Bürgermeistergarten bzw. Rathausgarten) an einem kleinen Teich.
Weiter vorne im Garten lag das ebenfalls heute nicht mehr vorhandene (im II.WK durch eine Bombe zerstörte) Große Gartenhaus.
Während der überwiegende Teil des Gartens in klassischem französischem Stil angelegt wurde, ist der hintere Teil mehr als Landschaftsgarten konzeptioniert.

Bildrechte: Verlag F. Schlüter, Wilster

Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte befindet sich im Eigentum von Frau Tanja Thode, Beldorf

1918 Gartenhaus im Bürgermeister Garten

1918 Das heute nicht mehr vorhandene Große Gartenhaus im Bürgermeister-Garten (im hinteren Teil des Gartens am Teich lag das Kleine Gartenhaus oder Badehaus) nahm in architektonisch sehr gelungener Weise die Stilelemente des Doos´schen Palais - Neues Rathaus – auf.

Bildrechte: Verlag F. Schlüter, Wilster

1920 Neues Rathaus - das Doos´sche Palais an der Rathausstraße

1920 Das Neue Rathaus der Stadt Wilster.
Im Gegensatz zu der 1894 unvorteilhaft durch einen gotischen Vorbau veränderten Straßenfront – sie wurde 1938 wieder in ihren klassizistischen Zustand versetzt - blieb die Gartenfront immer unverändert.
Der sehr repräsentative Große Saal im Obergeschoß diente der Ratsversammlung lange Zeit als Sitzungssaal.
Zusätzlich zu dem Tor am Zugang zur Rathaus-Straße befand sich noch ein weiteres Tor am Eingang zum Garten, der seit langem ein öffentlicher Park ist.
Über der alten Ansicht der Vorderfront ist das Wappen der Stadt Wilster abgebildet.
Im Jahre 1283 hatte das 1282 von den Grafen von Holstein zur Stadt erhobene Wilster lübisches Recht erhalten; das überlieferte Stadtsiegel von ca. 1300 zeigt bereits den Fisch und das holsteinische Nesselblatt.
Wappen Blasonierung: Geteilt von Rot und Blau. Oben ein silbernes Nesselblatt, belegt mit einem von Silber und Rot geteilten Schild, unten schwimmend auf silbernen Wellen ein silberner Fisch.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1928 Neues Rathaus, Gartenseite

Neues Rathaus 2007

1928 Das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos ist seit dem Ende des 18. Jahrhunderts Bürgermeisterhaus als Neues Rathaus.
Der ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegte Garten ist hier noch durch eine Mauer mit zwei Torhäusern vom eigentlichen Hausgrundstück getrennt.
Rechts lag der Küchengarten, der übrige Teil des Gartens zeigt auch heute noch seine ursprünglichen Elemente.

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster

1933 Musikkorps vor dem Neuen Rathaus

1930er Nach der Machtergreifung der NSDAP dominierten die Nationalsozialisten auch das gesellschaftliche Leben in Wilster.
Hier posieren die Mitglieder des uniformierten Trommel- und Pfeiffer-Korps (Spielmannszug I/212) der SA mit ihren Instrumenten auf der rückwärtigen Freitreppe des Neuen Rathauses.

Bildrechte: H. Ballerstädt, Wilster

1935 Kohlmarkt, Wilstermarsch Haus, Neues Rathaus

1935 Mehrbildkarte
Datierung geschätzt, sh. das Automobil
oben links: die Straße Kohlmarkt Blick stadtauswärts, hinter dem links stehenden Gebäude des Verlags Wilstersche Zeitung von Schwarck verlief in früherer Zeit der hier die Straße rechtwinklig kreuzende Burggraben;
unten links: Kohlmarkt, rechts von dem Baum verlief früher der Burggraben
oben rechts: das Hotel "Wilstermarsch Haus" an der Ecke Op de Göten und Deichstraße; es wurde im II. WK beschädigt und in den 1950er Jahren abgebrochen.
unten rechts: Unterer Kohlmarkt mit dem Gasthof "Zur Linde" von Brandt.
mittig: Neues Rathaus

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster


1940 Fahnenhalle im Gartenhaus des Bürgermeister Garten

ca. 1940 Im Großen Gartenhaus im Bürgermeister-Garten hatten die Nationalsozialisten eine Fahnen- und Weihestätte für die Gefallenen der NSDAP eingerichtet.
Bei dem Bombenangriff am 15. Juni 1944 auf Wilster erhielt das Gebäude einen Volltreffer; es wurde nicht wieder aufgebaut.
Bei dem Terrorangriff waren viele Menschenleben zu beklagen, Häuser und Betriebe wurden zerstört. 51 Tote, Hunderte Verletzte, 34 total vernichtete und 109 unbewohnbare Häuser waren die grauenvolle Bilanz.

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster

1940 Gartenhaus im Bürgermeister Garten

1940 Das Große Gartenhaus im Bürgermeister-Garten (im hinteren Teil des Gartens am Teich lag das Kleine Gartenhaus oder Badehaus).
Bei dem Bombenangriff am 15. Juni 1944 auf Wilster waren viele Menschenleben zu beklagen, Häuser und Betriebe wurden zerstört. Auch das Große Gartenhaus im Bürgermeistergarten erhielt einen Volltreffer; es wurde nicht wieder aufgebaut. In dem Gartenhaus hatten zuvor die Nationalsozialisten eine Fahnen- und Weihestätte eingerichtet.

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster

1940 Markt, Bahnhof, Burgerstraße, Rathaus

1940er Jahre links oben: Hotel Stadt Hamburg, Bartholomäusgang zum Stadtpark, Gasthof zur Börse von Johannes Ruge, Textilgeschäft Reese, Wilstermarschsparkasse;
rechts oben: der 1920 eröffnete „neue“ Bahnhof in der Bahnhofstraße;
links unten: untere Burgerstraße mit links Haushaltswaren Holm, rechts Duncker´s Gasthof (später Ösaus Bahnhofshotel);
rechts unten: Café Schöne, Deutscher Hof, Zingelstraße, Karl Stückers Gasthof;
Mitte: das 1938 in seinen ehemaligen klassischen Zustand zurück gebaute Rathaus

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

1940 Neues Rathaus, Städtische Sparkasse am Kohlmarkt

1940 (geschätzt)
Der auf der AK abgebildete ursprüngliche Zustand des am Kohlmarkt stehenden Gebäudes erinnert sehr gewollt an die Fassade des Neuen Rathaus – sowohl Dachform als auch Anordnung der Fenster und der Tür sowie die Gliederung sind identisch.
In dem Gebäude war nach dem II. WK bis Ende der 1960er Jahre die Städtische Sparkasse (aufgegangen in die Verbandssparkasse) untergebracht; 1968 hatten die Städtische Sparkasse und die Wilstermarsch Sparkasse fusioniert.
Das Untergeschoß wurde später umgestaltet und zunächst als Möbelausstellungsladen genutzt.

Bildrechte: nicht bekannt

1942 Neustadt, Neumarkt, Altersheim, Meierei, Neues Rathaus

1942 Mehrbildkarte
oben links: Am Neumarkt; die vor dem Kolonialwarengeschäft von Nagel, später Kruse, stehenden Galeriebäume wurden nach dem II. WK entfernt;
oben rechts: Neustadt. Das Gebäude mit dem auffälligen Treppengiebel wurde im Zuge der Stadtsanierung abgerissenen. Es war das zur ehemaligen Dampfbrauerei Gebr. Lübbe zugehörige Wohnhaus und das Geburtshaus des Heimatdichters Johann Meyer (das an ihn erinnernde Denkmal steht im Stadtpark).
Zeitweilig wurde hier von der Firma Bahlke & Weimershaus eine Auto-Fabrik betrieben, deren Betrieb jedoch bereits 1926 eingestellt wurde. Bis in die 1950er Jahre wurde im dem Haus eine Kaffeerösterei betrieben.
unten links: das Gebäude des Altersheim am Bischofer Deich wurde im Jahre 2003 einer anderen Nutzung zugeführt
unten rechts: das Betriebsgebäude der 1928 gegründeten Meierei-Genossenschaft Wilster;
mittig: Neues Rathaus

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1950 Op de Göten, Rathaus, Markt, Trichter, Ehrenmal

1950er Jahre. Op de Göten, Rathaus, Markt, Trichter, Ehrenmal
links oben: Das alte Balkenhaus - in ihm war zu der Zeit das Polizei-Revier Wilster untergebracht - neben dem alten Rathaus ist noch vorhanden; es wurde leider 1960 ersatzlos abgebrochen.
rechts oben: die Kastanien-Bäume an der Kirche sind ersetzt, um die Kirche herum sind die steinernen Poller noch vorhanden;
links unten: die Gaststätte im historischen "Trichter" wird von Max Pruter bewirtschaftet;
rechts unten: der Eingangsbereich von der Wende zum Stadtpark wurde neu gestaltet, Blick auf das am 15. September 1929 eingeweihte Ehrenmal im Stadtpark
mittig oben: Neues Rathaus
mittig unten: Wappen der Stadt Wilster

Bildrechte: Rudolf Hencke, Wilster

1955 Bürgermeister Garten, SF

ca. 1955 Bürgermeister Garten
Der in klassischem französischem Stil angelegte Garten ist dem ehemaligen Wohnhaus des Kanzleirates Doos zugeordnet.
Nachdem die Stadt Wilster durch Vermächtnis der Etatsrätin Doos Eigentümerin des Anwesens geworden war, nutzte sie das Gebäude seit dem Ende des 18. Jahrhunderts als Bürgermeisterhaus Neues Rathaus.
Der großzügige Garten dient seither als öffentlicher Park.
Rechts lag der Küchengarten, der übrige Teil des Gartens zeigt auch heute noch seine ursprünglichen Elemente.
Besonders auffällig sind die den Park zierenden Figuren aus weißem carrarischem Marmor. Der Kanzleirat Doos hatte die Figuren beim Abriß des Schlosses Friedrichsruh (bei Drage) ersteigert. Zwölf der allegorischen Figuren sind erhalten geblieben.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster
Beide Karten befinden sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1955 Kohlmarkt, Rathausstraße, Kirche, Op de Göten, Klosterhof

ca.1955 links oben: die Straße Kohlmarkt Blick stadtauswärts, hinter dem links stehenden Gebäude des Verlags der Wilsterschen Zeitung von Schwarck verlief in früherer Zeit der hier die Straße rechtwinklig kreuzende Burgraben.
links unten: neben dem Neuen Rathaus die von Schwede, später von Jan Pauls betriebene Gaststätte „Dithmarscher Hof“.
rechts oben: Op de Göten, links das "Alte Balkenhaus" und das "Alte Rathaus", links Geschäftshaus von Uhrmacher Mohr
rechts unten: Das Krankenhaus Mencke Stift wurde 1867/70 erbaut und bis 1978 betrieben.
Mitte: St. Bartholomäus Kirche

Bildrechte: Buchhandlung der Wilsterschen Zeitung, Wilster

1955 Neues Rathaus, SF

ca. 1955 Neues Rathaus
Das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Stadtverwaltung.
Das Eigentum an dem wunderschönen Anwesen einschließlich seiner kostbaren Ausstattung war der der Stadt Wilster durch Vermächtnis der Etatsrätin Doos zugefallen.
Die Stadt nutzte das Gebäude seit dem Ende des 18. Jahrhunderts als Bürgermeisterhaus Neues Rathaus.
Der hinter dem Gebäude befindliche und in klassischem französischem Stil angelegte und jetzt auch noch dessen Elemente aufzeigende Garten kann heute von der Bevölkerung als Park „Bürgermeister Garten“ genutzt werden.

Bildrechte: Verlag Karl Kuskop, Wilster
Die vier Karten befinden sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1958 Neues Rathaus

Neues Rathaus 2007

ca. 1958 Neues Rathaus
Das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos ist seit dem Ende des 18. Jahrhunderts Bürgermeisterhaus als Neues Rathaus.
Hinter dem Bauwerk befindet sich der ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegte Garten (heute ein öffentlicher Park – Bürgermeistergarten).
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Haus - das spätere Neue Rathaus - samt einer 8.000 Bände umfassenden Bibliothek, des Gartens - heutiger Bürgermeister Garten - und 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - ihrer heimatstadt Wilster vermacht.
Links ist erkennbar das Geschäftshaus(zu der Zeit Martensen Kolonialwaren, vorher Thomsen, danach Maler Wulf);
rechts im Anschnitt der Dithmarscher Hof(Schwede, Pauls)
Anmerkung: orginal Kunststoff Negativ einer Ansichtskarte aus der damaligen Zeit ca. 1958, es stammt aus dem Verlag Kramers Kunstanstalt Dortmund

1959 Neues Rathaus und Gasthaus "Dithmarscher Hof"

1959 Neues Rathaus und Gasthaus "Dithmarscher Hof" in der Rathausstraße
Das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos war seit dem Ende des 18. Jahrhunderts Bürgermeisterhaus und Neues Rathaus der Stadt Wilster.
Zu dem hinter dem wunderschönen repräsentativen Bauwerk vorhandenen und in klassischem französischem Stil angelegten Garten (heute ein öffentlicher Park) gab es beidseitig des Rathauses Zugänge.
Rechts steht noch das heute nicht mehr vorhandene Gasthaus „Dithmarscher Hof“ von Hans Schwede; letzter Betreiber des später beseitigten Hauses war der Gastwirt Jan Pauls. Der Gasthof hieß in früheren Zeiten "Looft´s Gasthaus".

Bildrechte: Verlag Schöning & Co., Lübeck

1960 Bürgermeister Garten

ca. 1960 Bürgermeister Garten
Figuren aus bestem weißem carrarischem Marmor zieren den Bürgermeister-Garten, den ehemaligen und in klassischem französischem Stil angelegten Garten des Kanzleirats Doos.
In seinem vorderen Bereich weist der jetzt als innerstädtischer Park genutzte Garten auch heute noch diese Stilelemente auf.
Kanzleirat Doos hatte die Figuren beim Abriß des Schlosses Friedrichsruh (bei Drage) ersteigert. Zwölf der allegorischen Figuren sind erhalten geblieben.

Bildrechte: Verlag Schöning & Co., Lübeck

1962 Bürgermeister Garten, Wilsterau, "Bockmühle Honigfleth"

ca. 1962 Mehrbildkarte
oben links: Blick vom Bürgermeister-Garten auf die Südseite der Kirche;
oben rechts: Blick vom Fußgängersteg zwischen Deichstraße und Hans-Prox-Straße auf das Helgenland am Zusammenfluß von Hauptarm und Stadtarm, wo der 2007 abgebrochene Bootsschuppen des Bootsbauers Heinrich von Holdt steht;
unten links: am Brook-Hafen liegen die Ewer der Wilsteraner Schiffer, in dem Gebäude links wohnte von 1974-78 Peter J. von Holdt mit seiner Familie - er war 1960 beteiligt am Wiederaufbau der alten Schöpfmühle in Honigfleth (unten rechts).

Bildrechte: Verlag Ferdinand Lagerbauer & Co., Hamburg

1962 Markt, Neustadt, Neumarkt, Stadtpark, Kasenort, Bahnhof

ca. 1963 Mehrbildkarte mit 9 Ansichten
oben links: An der Op de Göten besteht noch das Kolonialwaren-Geschäft von Johannes Gutsche;
oben mittig: die Säulen am Ehrenmal im Stadtpark waren in den 1950er Jahren errichtet worden;
oben rechts: die rechte Zeile der Häuser in der Neustadt ist noch nicht Opfer der Sanierung geworden.
links und rechts mittig: Bürgermeister Garten
mitte mittig: der Marktplatz mit der St. Bartholomäus Kirche von Nordosten; im Hintergrund rechts ist noch die schöne Fassade des Café Schöne (später Thörmer) zu sehen, die beklagenswerter Weise beim Neubau der Gebäude der Verbandssparkasse nicht erhalten wurde.
unten links : Am Neumarkt besteht noch die Stellmacherei von Karstens;
unten mittig: auf der Wilsterau verkehren noch Frachtschiffe der Binnenschiffer; hier passiert ein Ewer die Schleuse am Kasenort
unten rechts: das Bahnhofgebäude ist 1960 für den zuvor abgebrochenen Vorgängerbau errichtet worden.

Bildrechte: Verlag Ferd. Lagerbauer & Co. Hamburg

1963 Neues Rathaus, Bürger-Schützen-Gilde, Bürgermeister Willi Oxwang

ca. 1963 Der hauptamtliche Bürgermeister der Stadt Wilster, Willi Oxwang (* 03.04 1900, + 03.10.1993; er war von 1947 - 1963 Bürgermeister) begrüßt mit dem Landrat des Kreises Steinburg, Peter Matthiessen, von der Rathaustreppe die vor dem Neuen Rathaus angetretene Bürger-Schützen-Gilde;
als Stadtsoldat präsentiert der Schustermeister Hubert Tönsing das mit Blumen geschmückte hölzerne Gewehr.
Die uralte Bürger-Schützen-Gilde wurde im alten Ratsbuch der Stadt Wilster bereits 1380 erwähnt; ihre Satzung aus 1426 liegt im Original vor.

Bildrechte: nicht bekannt

1965 Bürgermeisters Garten

ca 1965 Bürgermeisters Garten
Der innerstädtische Park „Bürgermeister Garten“ ist der zum ehemaligen Wohnhaus des Kanzleirates Doos gehörige Garten.
Das Doos´sche Palais war seit dem Ende des 18. Jahrhunderts Bürgermeisterhaus und beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Stadtverwaltung.
Der Garten wurde ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegte und zeigt auch heute noch in seinem vorderen Bereich dessen Elemente. Zwölf der von Kanzleirat Doos nach dem Abriß des Schlosses Friedrichsruh (bei Drage) ersteigerten allegorischen Figuren aus weißem carrarischem Marmor zieren heute noch den Park.

Bildrechte: Werner Behning

1965 Neues Rathaus und Bügermeister Garten, Mencke Stift, Volksschule

ca. 1965 Mehrbildkarte
links oben: Neues Rathaus
rechts oben: Bürgermeister Garten
links unten: Am Klosterhof das Krankenhaus Mencke Stift, es wurde 1867/70 erbaut und bis 1978 betrieben. In dem Haus wurden alle anfallenden Krankheiten behandelt – es gab zur Zeit der Aufbahme nur einen Arzt, den Chirurgen Dr. Günther, dem bei Operationen niedergelassene Wilsteraner Ärzte assistierten; später Drs. Steppeler.
rechts unten: Rückseite der Volksschule Wilster und der Schulhof in Landrecht.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

1965 Rathausstraße, Totale, Wilsterau, Stadtpark

1965 Rathausstraße, Totale, Wilsterau, Stadtpark
oben links; siehe auch Bild 3: In der oberen Rathausstraße sind die vor der Einmündung der Schmiedestraße vorhanden gewesenen Häuser bereits abgebrochen; das Gebäude von Elektro Gosch gegenüber dem Neuen Rathaus ist noch vorhanden. Links neben dem Neuen Rathaus die Kolonialwaren Geschäfte von Tomsen (später Martensen) und davor von Christian Josten (später dessen Sohn Otto Josten, welcher leider im Alter von knapp 40 Jahren sehr früh verstorben ist).
oben rechts: Totale vom Audeich aus auf die Innenstadt. Das Wiesengelände wurde danach als sogenanntes Sanierungsausweichgelände genutzt - allerdings in einer städtebaulich wenig überzeugenden Weise.
unten links; siehe auch Bild 4: Wilsterau mit dem Hafen am Brook, wo einige Binnenschiffe der Wilsteraner Schiffer festgemacht haben.
In dem Gebäude ganz links - es ist an der mühlenstraße gelegen - wohnte der Betreiber dieser Heimat-Seite in den 1970ern einige Jahre mit seiner Familie.
unten rechts: das Mitte der 1950er Jahre erweiterte Ehrenmal im Stadtpark.

Bildrechte: Rudolf Bedei, Wilster

1966 Bürgermeister Garten, SF

ca. 1966 Bürgermeister Garten
Der in klassischem französischem Stil angelegte Garten ist dem ehemaligen Wohnhaus des Kanzleirates Doos zugeordnet.
Nachdem die Stadt Wilster durch Vermächtnis der Etatsrätin Doos Eigentümerin des Anwesens geworden war, nutzte sie das Gebäude seit dem Ende des 18. Jahrhunderts als Bürgermeisterhaus Neues Rathaus.
Der großzügige Garten dient seither als öffentlicher Park.
Rechts lag der Küchengarten, der übrige Teil des Gartens zeigt auch heute noch seine ursprünglichen Stilelemente.
Besonders auffällig sind die den Park zierenden Figuren aus weißem carrarischem Marmor. Der Kanzleirat Doos hatte die Figuren beim Abriß des Schlosses Friedrichsruh (bei Drage) ersteigert. Zwölf der allegorischen Figuren sind erhalten geblieben.

Bildrechte:
Bild 1: Cramers Kunstanstalt, Dortmund
Bild 3: Verlag Schöning & Co., Lübeck
Beide Karten befinden sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1970 Markt, Bürgermeister Garten, Schöpfmühle

1970 Mehrbildkarte
Die Aufnahmen auf der im Jahre 1989 gelaufenen AK sind zT fast 20 Jahre älter, denn das auf dem Bild
unten links als zweites von links abgebildete sehr schöne Jugendstil-Gebäude (Café Schöne) wurde Anfang der 1970er Jahre abgebrochen und durch einen reinen Zweckbau der Verbandssparkasse ersetzt; auch das Gebäude ganz links (Verbandssparkasse) sollte abgebrochen werden, was Peter J. von Holdt durch die Einschaltung des Landeskonservators verhinderte;
er hatte 1960 als Maurer-Lehrling an der Versetzung der Schöpfmühle von Dwerfeld nach Honigfleth mitgewirkt.

Bildrechte: Verlag Ferdinand Lagerbauer & Co., Hamburg

1970 Schulzentrum und Supermarkt

1970 Nachdem Lebensmittel in Wilster zuvor nur in einer Vielzahl von kleineren Einzelhandelsgeschäften bezogen werden konnten, wurde an der Ecke Etatsrätin-Doos-Straße / Etatsrat-Michaelsen-Straße ein großer Spar-Markt eröffnet.
Die Straße wurde zu der Zeit neu ausgebaut als Zufahrt zu den vom Schulverband Wilstermarsch (1969 gegründet) neu errichteten Schulzentrum (u.l. im Hintergrund erkennbar; davor das Wohnhaus des Hausmeisters (damals der sehr beliebte Heinz Heutmann).

Bildrechte: unbekannt
Vertrieb: Spar Supermarkt, Inh. Manfred Witt

1975 Bahnhof, Op de Göten, Wilsterau, Altersheim

ca. 1975 Mehrbildkarte
links oben: Op de Göten – die frühere Marktstraße;
oben mittig: der dritte Bahnhof der Stadt Wilster – der 1920 errichtete Vorgänger wurde 1959/60 abgebrochen;
rechts oben: die Wilster Au im Bereich der Einmündung des Bäckerstraßenfleth am Bischofer Deich;
unten links: der Bürgermeister Garten hinter dem Bürgermeister-Haus, dem Neuen Rathaus;
unten mittig: Blick auf das Alte Rathaus und auf die Westbank in der Schmiedestraße;
unten rechts: Das Altersheim der Stadt Wilster am Bischoferdeich / Ecke Allee wurde 2004 aufgegeben.
Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

1975 Op de Göten, Bahnhof, Neumarkt, Neustadt, Wilsterau am Brook, Bürgermeister´s Garten

ca. 1975 Mehrbildkarte.
links: die Straße „Op de Göten“ mit dem „Altes Rathaus“.
Mitte oben: Das 1960 fertig gestellte Empfangsgebäude am Bahnhof.
Mitte mittig: Rathausstraße.
Mitte unten: Hafen am Brook mit Ewern der Wilsteraner Schiffer.
Rechts oben: Neumarkt mit der alten Feuerwache rechts im Anschnitt.
Rechts mittig: Totale auf die Innenstadt vom Bürgermeister Garten aus.
Rechts unten: Neustadt (hier fälschlich als Krumwehl bezeichnet; dieser beginnt erst jenseits der Schott-Brücke).

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1975 Trichter, Hafen am Brook, Op de Göten, Helgenland, Stadtpark

1975 Mehrbildkarte
links oben: Trichter Gaststätte mit angebautem Küchen- und Sanitätstrakt;
links mittig: Hafen am Großen Brook mit Frachtewer;
links unten: Blick vom Bürgermeistergarten zur Kirche;
oben mittig: Op de Göten;
unten mittig: Hof Stahl im Landrecht;
oben rechts: Bürgermeistergarten und Rückseite Neues Rathaus;
rechts mittig: Blick von der Schottbrücke auf den Zusammenfluß von Haupt- und Stadtarm der Wilsterau, an der Spitze des Helgenlandes der Bootsschuppen von Heinrich von Holdt;
unten rechts: Ehrenmal (von 1929) im Stadtpark.

Bildrechte: Verlag Ferd. Lagerbauer & Co., Hamburg

1985 Das "Neue Rathaus" der Stadt Wilster.

1985 Das Neue Rathaus der Stadt Wilster.
Im Gegensatz zu der 1894 unvorteilhaft durch einen gotischen Vorbau veränderten Straßenfront – sie wurde 1938 wieder in ihren klassizistischen Zustand versetzt - blieb die Gartenfront immer unverändert.
Der Große Saal im Obergeschoß ist heute Sitzungssaal der Ratsversammlung. In den 1970 Jahren wurde der Saal aufwenig resturiert.
Oben im Giebel des Hauses sieht man als Ornament das „D“, welches an die Familie Doos als frühere Besitzer erinnert.

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn

1985 Kirche, Neues Rathaus, "Bockmühle Honigfleth"

1985 Kirche, Neues Rathaus, Kokermühle "Bockmühle Honigfleth"
links: Die St. Bartholomäus-Kirche mit ihrem schiefen Turm, von der Südseite des Marktes aus gesehen.
rechts oben: Das Doos´sche Palais, das "Neue Rathaus" (gebaut 1785) der Stadt Wilster, in dem 200 Jahre lang die Stadtverwaltung bis zur Aufgabe einer eigenen Verwaltung und der Zusammenlegung mit dem Amt Wilstermarsch untergebracht war.
rechts unten: Die "Bockmühle Honigfleth" stand ursprünglich in Schotten an der Dwerfelder Wettern; sie wurde 1960 umgesetzt. Bei ihrer Umsetzung wirkte Peter J. von Holdt als Maurerlehrling mit

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn

 

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