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1898 Basar des Militair-Vereins
Das Denkmal zur Erinnerung an die Gefallenen des Krieges um die – zunächst erfolglose - Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848-1851 (gegen Dänemark, zu dem damals neben Schleswig auch große Teile Holsteins gehörten) stand auf dem Friedhof in Bischof.
Eine Zeitliste zu den wichtigsten Ereignissen der Schleswig-Holsteinischen Erhebung finden Sie hier.
Das Denkmal zur Erinnerung an die Gefallenen des Deutsch - Französischen Krieges von 1870 / 1871 stand vor dem Friedhof in Bischof. Es war 1873 auf dem Rondeel vor der - zwischenzeitlich abgebrochenen - Kapelle errichtet worden.
Beide Denkmale wurden in den 1950er Jahren beseitigt.
Militair-Vereine bestanden vor hundert Jahren in vielen Dörfern und Städten.
Bildrechte: Verlag v. Fr. Schlüter, Wilster
1898 Feier der Wiederkehr des Tages der Erhebung Schleswig-Holsteins am 24. März 1848 gegen Dänemark.
Die Karte zeigt das Wappen Schleswig-Holsteins (alte Form mit den – heraldisch unhöflich – sich nach rechts wendenden Löwen Schleswigs)
in der Doppeleiche als Sinnbild der Verbindung der Herzogtümer „up ewig ungedeelt“ entsprechend dem Vertrag von Ripen von 1460.
Daneben die Portraits von Graf v. Reventlow, W. Beseler und Prinz v. Noer, welche Mitglieder der am 24. März 1848 neu gebildete Regierung waren.
Bildrechte: nicht bekannt
1898 Die Karte erschien aus Anlaß des 50ten Jahrestages der Schleswig-Holsteinischen Erhebung.
Bis zum preußisch-österreichisch-dänischen Krieg von 1865 gehörten Schleswig, Holstein und Lauenburg zum dänischen Gesamtstaat. Die deutschsprachigen Schleswig-Holsteiner hatten sich zuvor 1848 in einem Bürgerkrieg – der Schleswig-Holsteinischen Erhebung - erfolglos gegen den dänischen Gesamtstaat erhoben. Entzündet hatte sich die Erhebung an dem Sprachenstreit und der Interpretation des Vertrages von Ripen 1460 „Op ewich ungedeelt“
Die Proklamation von Kiel am 24.März 1848 forderte die Vereinigung der Herzogtümer und war Auftakt der Erhebung Schleswig-Holsteins.
Am 23.03.1848 wurde in Kiel als Auftakt der Schleswig-Holsteinischen Erhebung gegen Dänemark eine Provisorische Regierung für die Herzogtümer Schleswig und Holstein von vorwiegend national-liberalen Kräften gebildet.
Zum Ausbruch des Bürgerkrieges kam es, nachdem unter der Führung des Prinzen von Noer im Handstreich die Festung Rendsburg – sie war die größte dänische Garnison – am 24.03.1848 übernommen worden war.
Die Karte zeigt oben links Uwe Jens Lornsen, der 1830 Landvogt auf Sylt wurde und durch seine Schrift "Über das Verfassungswerk in Schleswigholstein" den Anstoß gab für ein Bestreben für ein vereintes und von Dänemark weniger abhängiges Schleswig-Holstein.
In der Mitte die Mitglieder der Provisorischen Regierung: J. Bremer, M.T. Schmidt, W.H. Beseler, Friedrich Prinz von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg (er nannte sich Prinz von Noer), Th Olshausen, Graf Reventlow.
rechts der Komponist der Melodie des Schleswig-Holstein Liedes, Carl Gottlieb Bellmann, und Matthäus Friedrich Chemnitz als Dichter des Liedertextes "Schleswig-Holstein meerumschlungen"
Bildrechte: nicht bekannt
1898 Erinnerung an die provisorische Regierung von 1848
Schleswig-Holstein wurde 1848 für kurze Zeit ein selbständiger Staat!
In der Nacht vom 23. März auf den 24. März 1848 wurde in Kiel eine provisorische Regierung für die Herzogtümer gebildet . Die Regierung bestand aus sechs führenden Persönlichkeiten der schleswig-holsteinischen Bewegung; sie sollte die Bildung eines selbständigen Staates Schleswig-Holsteins mit eigener demokratische Verfassung bewirken.
Bis zum preußisch-österreichisch-dänischen Krieg von 1865 gehörten Schleswig, Holstein und Lauenburg zum dänischen Gesamtstaat. Die deutschsprachigen Schleswig-Holsteiner erhoben sich 1848 in einem Bürgerkrieg – der Schleswig-Holsteinischen Erhebung – zunächst erfolglos gegen den dänischen Gesamtstaat. Entzündet hatte sich die Erhebung an dem Sprachenstreit und der Interpretation des Vertrages von Ripen 1460 „Op ewich ungedeelt“.
In der Regierung waren Exponenten sehr gegensätzlicher politischer Richtungen vertreten:
Die beiden Rechtanwälte Wilhelm Beseler und Jürgen Bremer vertraten die nationalliberale schleswig-holsteinische Bewegung.
Der konservative Graf Reventlow-Preetz vertrat den Adel und wandte sich gegen liberale Reformen, so wie auch der als Prinz von Noer bekannte Prinz Frederik von Augustenburg. Letzterer war der jüngere Bruder des Herzogs von Augustenburg und galt als militärischer Fachmann der Regierung.
Theodor Ohlshausen vertrat die Linke.
M.T. Schmidt war ein Liberaler; er stand der Bürgerbewegung in Kiel vor.
Bildrechte: Verlagsanstalt und Druckerei A.-G. (vorm. J.F. Richter), Hamburg
1898 Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848.03.24
Erinnerung an die Schleswig-Holsteinische Erhebung; diese entzündete sich an dem Sprachenstreit und der Interpretation des Vertrages von Ripen 1460 „Op ewich ungedeelt“.
In der Nacht vom 23. März auf den 24. März 1848 war in Kiel eine provisorische Regierung für die Herzogtümer gebildet worden.
Die erste – wenn auch unblutige - militärische Aktion der Erhebung war die unter Führung des Prinzen von Noer am 24.03.1848 im Handstreich erfolgte Einnahme der Festung Rendsburg, welche damals die größte Garnison im Dänischen Gesamtstaat war. Der Prinz von Noer war mit der der Kieler Garnison – dem 5. Jägercorps – und 50 Mann der Bürgerwehr mit einem Sonderzug nach Rendsburg gefahren und hatte die dortige Garnison überrumpelt.
In der Folge schlossen sich alle anderen Garnisonen in den Herzogtümern der Provisorischen Regierung an - der Bürgerkrieg wurde unvermeidlich.
Bildrechte: H.G. Otto, Rendsburg
v. d. Tann, Führer des 4. schleswig-holsteinischen Freicorps
Freiherr Ludwig Samson Heinrich Arthur von und zu der Tann (* 18.06.1815 in Darmstadt; + 26.04.1881 in Meran) war königlich bayrischer General der Infanterie.
Bei Ausbruch der Schleswig-Holsteinischen Erhebung gegen Dänemark wurde er als Major Kommandeur eines Freicorps, welches sich am 21.04.1848 bei Eckernförde und Hoptrup militärisch auszeichnete.
Das Frei-Korps bestand aus Freiwilligen aus den Städten Hamburg, Magdeburg und Kiel.
Im Juli 1950 trat von der Tann in die Schleswig-Holsteinische Armee ein und nahm in der Funktion eines Stabschefs an den Gefechten bei Idstedt, Missunde und Friedrichstadt teil.
Hier gibt es weitere Informationen über von der Tann
Bildrechte: Verlagsanstalt Richter, Hamburg
1898 Die Karte erschien aus Anlaß des 50ten Jahrestages der Schleswig-Holsteinischen Erhebung.
Nach der am 24.März 1848 im Handstreich erfolgten Übernahme der Festung Rendsburg - sie war die größte Garnison des Dänischen Staates - rückten die Schleswig-Holsteinischen Verbände allzu rasch vor. Im Zuge der Schlacht von Bov (nordwestlich von Flensburg) am 09. April 1848 wurden die Truppen von überlegenen Dänischen Kräften zurück geschlagen.
Ein aus patriotisch gesinnten Kieler Studenten und Turnern bestehendes Freiwilligen-Corps wurde völlig aufgerieben. Die Lithographie zeigt dieses tragische Geschehen.
Oben im Bild sind neben einander, jedoch nicht als Allianzwappen die Wappen von Schleswig (zwei nach rechts schreitende (blaue) Löwen im goldenen Feld) und von Holstein (silbernes Nesselblatt im roten Feld) dargestellt.
Bildrechte: Christoph H. Heesch, Flensburg
1898 Karte zur 50jährlichen Gedenkfeier der Wiederkehr des Tages der Erhebung Schleswig-Holsteins am 24. März 1848 gegen Dänemark.
Die Karte zeigt eine Darstellung des Gefechts im "Thiergarten" hinter dem Schloß Gottorf bei Schleswig am ersten Osterfeiertag (23.04.1848) des Jahres 1848.
Am 23. März 1848 war in Kiel eine provisorische Regierung für Schleswig-holstein eingesetzt worden. In der Folge kam es zu einem bis 1850 dauernden Bürgerkrieg zur - zunächst erfolglosen - Loslösung Schleswig-Holsteins von Dänemark.
Bildrechte: Verlag G.J. Koch, Hofphot. Schleswig
1898 Erinnerung an die Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848 bis 1851.
Die Schleswig-Holsteinische Armee wurde im Befreiungskampf gegen Dänemark in den ersten Jahren von Truppen des Deutschen Bundes und von Freischaren unterstützt.
Auf dem Friedhof bei dem Dorf Atzbül (Gråsten-Adsbøl =Gravenstein-Atzbüll) biwakierte im Juli 1948 Hamburgische Infanterie, nachdem es mit den Dänen nördlich der Stadt Flensburg auf dem Sundved bei Dübbel und Nübbel (Dybbøl und Nybøl) Gefechte gegeben hatte.
Bildrechte: Verlag G.J. Koch, Hofphot. Schleswig
1898 Die Karte erschien aus Anlaß des 50ten Jahrestages der Schleswig-Holsteinischen Erhebung.
Bis zum preußisch-österreichisch-dänischen Krieg von 1865 gehörten Schleswig, Holstein und Lauenburg zum dänischen Gesamtstaat.
Die deutschsprachigen Schleswig-Holsteiner hatten sich zuvor 1848 vergeblich gegen Dänemark erhoben.
Die dargestellte Szene zeigt die Vernichtung des Dänischen Linienschiffes Christian VIII am 05.April 1849 durch Landartillerie in der Eckernförder Förde.
Die Schanze der Küsten-Artillerie ist - wie die Flagge Schwarz-Rot-Gold zeigt - von Truppen des Deutschen Bundes (1815 - 1866) besetzt.
Das Wappen zeigt die schleswiger Löwen, das Holsteinische Nesselblatt, den Stormarner Schwan, den Dithmarscher Reiter, und das Wappen des Fürstbistums Eutin (gehörte zum Herzogtum Oldenburg i. Oldbg.)
Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
1898 Erinnerung an die Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848 bis 1851.
Nach der vor Eckernförde erlittenen Niederlage der Dänischen Flotte zog sich die Dänische Armee auf die Insel Alsen und auf dem Festland bis hinter Kolding zurück.
Die von Truppen des Deutschen Bundes unterstützten Schleswig-Holsteiner nahmen am 20.04.1849 die Stadt Kolding ein, welche nördlich der Grenze von Nord-Schleswig gelegen ist.
Ein Dänischer Angriff am 23.04. wurde abgewiesen.
Im Hintergrund des abgebildeten Geschehens ist die Ruine des Schlosses Kolding zu erkennen.
Bildrechte: Verlag G.J. Koch, Hofphot. Schleswig
Erinnerung an die Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848 bis 1851
Die Schlacht bei Idstedt am 25.07.1850 war die größte Schlacht, die für den Bereich nördlich der Elbe belegt ist.
Die bei ihrer Erhebung gegen Dänemark zunächst von Preußen und dem Deutschen Bund unterstützten Schleswig-Holsteiner waren von ihren Verbündeten auf Druck Europäischer Großmächte im Stich gelassen worden. Sie wurden überdies durch den Abzug von Offizieren auch in ihrer militärischen Führung nachhaltig geschwächt.
In der Schlacht von Idstedt am 24. und 25. Juli 1850 erlitten sie eine Niederlage (ca. 36.000 dänische und 26.000 schleswig-holsteinische Soldaten), es gab insgesamt über 1.400 Gefallene.
Die Niederlage wendete die Auseinandersetzung zu Gunsten von Dänemark. In der Folge kam Schleswig wieder unter dänische Kontrolle. Holstein wurde durch preußische und österreichische Bundestruppen befriedet.
Bildrechte: Verlag Th. Tomsen, Flensburg
1898 Die Karte erschien aus Anlaß des 50ten Jahrestages der Schleswig-Holsteinischen Erhebung.
Versuch der Erstürmung von Friedrichstadt
In der letzten Phase der Schleswig-Holsteinischen Erhebung waren die Schleswig-Holsteiner auf sich allein gestellt, denn die Truppen Preußens und des Deutschen Bundes waren zurück gezogen worden.
Am 4. Oktober 1850 wurde mit dem Versuch der Erstürmung von Friedrichstadt die letzte große Schlacht des Krieges geschlagen.
Preußen und Österreich forderten eine Beendigung des Krieges, der selbstständige Staat Schleswig-Holstein existierte am Ende des Krieges am 1. Februar 1851 nicht mehr und wurde wieder Teil des Dänischen Gesamtstaates.
Bildrechte: Verlag G.J. Koch, Hofpot. Schleswig; Lichtdruck v. Knackstädt & Näther, Hamburg
1898 Erinnerung an die Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848 bis 1851
In der letzten Phase der Schleswig-Holsteinischen Erhebung waren die Schleswig-Holsteiner auf sich allein gestellt, denn die Truppen Preußens und des Deutschen Bundes waren zurück gezogen worden – ein trauriges und der damaligen politischen und territorialen Zersplitterung Deutschlands geschuldetes Geschehnis.
Am 4. Oktober 1850 wurde mit dem Versuch der Erstürmung von Friedrichstadt die letzte große Schlacht des Krieges geschlagen.
Die Ansichtskarte zeigt
links oben: die Vernichtung des Dänischen Kriegsschiffes Christian VIII in der Eckernförder Förde am 05.04.1849
rechts: die Bestürmung von Friedrichstadt am 04.10.1850
unten: das Denkmal an die Schlacht von Idstedt 25.07.1850)
sowie das zusammengesetzte Wappen Schlewig-Holsteins (Schleswiger Löwen, Holsteiner Nesselblatt, Lauenburger Pferdekopf)
Bildrechte: Emil Puhlmann, Pinneberg
1898 Die Karte erschien aus Anlaß des 50ten Jahrestages der Schleswig-Holsteinischen Erhebung.
Bis zum preußisch-österreichisch-dänischen Krieg von 1865 gehörten Schleswig, Holstein und Lauenburg zum dänischen Gesamtstaat. Die deutschsprachigen Schleswig-Holsteiner hatten sich zuvor 1848 in einem Bürgerkrieg – der Schleswig-Holsteinischen Erhebung - erfolglos gegen den dänischen Gesamtstaat erhoben.
Die Abbildung zeigt die Vertreibung Schleswig-Holsteinischer Patrioten durch die Dänische Obrigkeit, nachdem im Februar des Jahres 1851 die Autorität des Dänischen Königs in den Herzogtümern wieder hergestellt war.
Bildrechte: Verlagsanstalt und Druckerei A.-G. (vorm. J.F. Richter) Hamburg
Erstürmung der Düppeler Schanzen am 18. April 1864
Bereits in den kriegerischen Auseinandersetzungen der Schleswig-Holsteinischen Erhebung von 1848 hatten die Düppeler Schanzen erhebliche Bedeutung erlangt.
In dem zur Loslösung der Herzogtümer Schleswig und Holstein von Dänemark führenden Krieg zwischen Preußen und Österreich auf der einen Seite gegen Dänemark fügte die am 18. April 1864 durch preußische Truppen erfolgte Stürmung der dänischen Stellungen auf den Düppeler Schanzen den Dänischen Streitkräften eine schwere und letztenendes entscheidende Niederlage zu.
Bildrechte: Knacksted & Näther, Hamburg
1908 Kundgebung vor dem Alten Rathaus.
Feier der 60ten Wiederkehr des Tages der Erhebung Schleswig-Holsteins am 24. März 1848 gegen Dänemark.
Bis zum preußisch-österreichisch-dänischen Krieg von 1865 gehörten die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg zum dänischen Gesamtstaat.
Die deutschsprachigen Schleswig-Holsteiner hatten sich zuvor 1848 in einem Bürgerkrieg – der Schleswig-Holsteinischen Erhebung - erfolglos gegen den dänischen Gesamtstaat erhoben.
Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster
1908 Denkmal Schleswig-Holsteinische Erhebung
Nachdem der Kirchhof im heutigen Stadtpark zu klein geworden war, wurde ein Gelände (der städtische Kleine Brook sowie Flächen des Bauern Heesch) in Bischof erworben und dort ein neuer Friedhof eingerichtet; der ältere Teil des Friedhofs wurde bereits 1859 in Benutzung genommen.
In der Mitte des Friedhofs stand das in Erinnerung an die im Jahre 1848 erfolgte Schleswig-Holsteinische Erhebung (gegen Dänemark) errichtete Denkmal, dessen Kosten von der Kirchengemeinde und den Kampfgenossen jeweils hälftig übernommen worden war.
Das Bild zeigt neben dem Denkmal die letzten zu der Zeit (1908) noch lebenden Wilsteraner, die als Kampfgenossen Teilnehmer der Erhebung waren.
Das Denkmal stand bis in die 1950er Jahre. Um das Denkmal herum waren vom vormaligen Friedhof im heutigen Stadtpark stammende alte besondere Grabsteine aufgestellt worden - diese sind heute noch vorhanden.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
1910 Die AK zeigt das in der Stadt Schleswig zu Ehren des Dichters und Komponisten des Schleswig-Holstein Liedes, des Schleswiger Kantors Carl Gottlieb Bellmann, errichtete Denkmal und den Text des Liedes.
Das Lied wurde erstmals am 24. Juli 1844 auf dem Schleswiger Sängerfest gesungen. Es war Ausdruck des Bestrebens nach einem unabhängigen deutschen Vaterland, womit aber nicht das gesamte Deutschland, sondern die Herzogtümer Schleswig und Holstein gemeint waren.
Bildrechte: Postkarten-Vereinigung, Schleswig
1914 Deutsches National-Denkmal auf dem Knivsberg
Bis zum preußisch-österreichisch-dänischen Krieg von 1865 gehörten Schleswig und Holstein zum dänischen Gesamtstaat.
Nach der Niederlage Dänemarks fielen die Herzogtümer einschließlich Nordschleswig an das Deutsche Reich.
Auf dem von der gleichnamigen Gesellschaft gekauften Knivsberg bei Apenrade wurde ein 1901 eingeweihtes Bismark-Nationaldenkmal errichtet; es wurde bereits am 13.05.1919 im Vorgriff auf das Ergebnis des Plebiszits von 1920 wieder abgebaut.
Bildrechte: Verlag J. Rebehn, Apenrade
1914 Knivsberg
Bis zum preußisch-österreichisch-dänischen Krieg von 1865 waren die Herzogtümer Schleswig und Holstein Teil des dänischen Gesamtstaats.
Nach der Niederlage Dänemarks gehörte auch Nordschleswig - als Teil der preußischen Provinz Schleswig-Holstein - zum Deutschen Reich.
Auf dem von der gleichnamigen Gesellschaft gekauften 97 m hohen Knivsberg bei Apenrade wurde ein 1901 eingeweihtes Bismark-Nationaldenkmal (46 m hoch) errichtet; es wurde bereits am 13.05.1919 im Vorgriff auf das Ergebnis des Plebiszits von 1920 wieder abgebaut. Die Reste wurden nach dem II. WK von dänischen Widerstandskämpfern gesprengt.
Bildrechte: Verlag A. Wohlenberg, Apenrade
1920 Schleswig-Holstein Wappen;
Gedicht von Theodor Storm
Bei ihrer Erhebung gegen Dänemark wurden die Schleswig-Holsteiner zunächst von Preußen und dem Deutschen Bund unterstützt, als diese aber ausschieden, waren die Schleswig-Holsteiner auf sich allein gestellt.
In der Schlacht von Idstedt am 24. und 25. Juli 1850 erlitten sie eine Niederlage (ca. 36.000 dänische und 26.000 schleswig-holsteinische Soldaten).
In der Folge kam Schleswig wieder unter dänische Kontrolle.
Holstein wurde durch preußische und österreichische Bundestruppen befriedet.
Der Dichter Theodor Storm brachte seine Enttäuschung über die nicht erlangte Befreiung in dem vaterländischen Gedicht "1. Januar 1851" zum Ausdruck
Bildrechte: unbekannt; Zeichnung von Max Kahlke
1924 Denkmal in Elmshorn
Bis in die Zeit nach dem II. Weltkrieg standen in vielen Orten des Landes Schleswig-Holstein, wie beispielsweise in Elmshorn, Denkmale zur Erinnerung an die Schleswig-Holsteinische Erhebung der Jahre 1849 bis 1851.
Die Denkmale und ihre Umgebung wurden überall vorbildlich gepflegt.
Bis zum preußisch-österreichisch-dänischen Krieg von 1865 gehörten Schleswig, Holstein und Lauenburg zum dänischen Gesamtstaat.
Die Erhebung der deutschsprachigen Schleswig-Holsteiner gegen den dänischen Gesamtstaat in den Jahren 1848 bis 1851 war jedoch zunächst erfolglos. Dennoch setzte sie eine Entwicklung zur Eingliederung Schleswig-Holsteins in Deutschland in Gang.
In den Jahren nach dem II. Weltkrieg war Patriotismus vielen Menschen obsolet, weshalb leider fast alle derartigen Denkmale beseitigt wurden, so auch das in Wilster in der Mitte des Friedhofes stehende Denkmal.
Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
1983 Mehrbildkarte mit Gedicht auf Schleswig-Holstein.
Ansichten von Städten in Schleswig-Holstein.
Der Marktplatz in Heide ist der größte Deutschlands (auf ihm fanden früher Viehmärkte statt);
Schleswig an der Schlei mit seinem Dom;
der Marktplatz in Husum mit seinen schönen Häusern mit Treppengiebel;
St. Peter Ording auf Eiderstedt mit seinem breiten Strand; Fischkutter in Tönning an der Eider;
der Tunnel unter dem Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg;
Niebüll mit seinen Backsteinbauten.
Bildrechte: Verlag Ferd. Lagerbauer & Co. Hamburg
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