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1900 ehemalige Lotsenstation auf der Bösch vor St. Margarethen
Seit dem 13. Jahrhundert gab es auf der Elbe Lotsen. Diese waren zunächst Fischer, die mit den schwierigen und sich ständig verändernden Fahrwasserverhältnissen vertraut waren; mit der Zeit entwickelte aus dem Gelegenheitsgewerbe ein eigener Berufsstand. Ab 1656 gab es ein geregeltes Lotswesen auf der Elbe. Die Lotsen organisierten sich in Bruderschaften; so in die 1745 gebildete Elbelotsenbrüderschaft, welche die Abfolge des Einsatzes der Lotsen regelte. Ab 1749 wurden die Lotsenboote besetzt von einer Lotsen-Station bei St. Margarethen; sie war in einem Wirtshaus eingerichtet worden, welches sich auf einer im Vorland gelegenen uralten Wurt befand. Die seit alters her bewohnte Wurt wurde Bösch genannt nach einer am gegenüber liegenden Rand des Fahrwassers gelegenen Sandbank - der Bösch bzw- dem Bösch-Rücken. Die Lotsen nannten sich entsprechend: Bösch-Lotsen.
Das Gebäude brannte am nebligen Morgen des 05. November 1902 ab und wurde nicht wieder aufgebaut. Die Lotsenstation, welche bie zu 80 Lotsen Quartier bieten konnte, war bereits 1895 nach Brunsbüttelkoog verlegt worden, wonach das Gebäude nur noch als Gastwirtschaft genutzt wurde. Die Warft selbst besteht heute noch, sie liegt unmittelbar am Bütteler Außenpriel im Außendeich von St. Margarethen (sh. Bild 4; Seekarte aus dem Jahr 1955).
Auf einem älteren Gemälde (Bild 2) ist ein früherer Zustand des Gebäudes abgebildet.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Gemälde: der Künstler ist mir nicht bekannt
1900 St. Margarethen Bahnhof, Taterpfahl, Kudensee, Landscheide, Flethsee
Der Bahnhof von St. Margarethen lag weit außerhalb des Dorfes bei Landscheide an der Straße nach Flethsee. Hier verlief die am 01.11.1878 eröffnete ursprüngliche Strecke der Marschbahn zwischen Wilster und Heide (Strecke von Altona nach Riepen / Ribe in Nord-Schleswig. Der Verkehrsweg war durch den 1887 bis 1895 gebauten Nord- Ostsee Kanal zerschnitten worden, weshalb die Eisenbahn den Kanal mittels einer Drehbrücke bei Taterpfahl querte.
Detailliertere Informationen: Beim Bau des Nord- Ostsee Kanal (Kaiser Wilhelm Kanal) in den Jahren von 1887 bis 1895 wurden bestehende Verkehrswege durchschnitten, deren Verbindung mittels Fähren und Brücken – letztere vorzugsweise für die Eisenbahn – wieder hergestellt werden mußte. An zwei Stellen war der Bau von Hochbrücken nicht möglich, nämlich in Rendsburg und bei Taterpfahl, wo Drehbrücken errichtet wurden.
Bei Taterpfahl verlief die am 01.11.1878 eröffnete ursprüngliche Strecke der Marschbahn zwischen Wilster und Heide (Strecke von Altona nach Riepen / Ribe in Nord-Schleswig); die Stichstrecke von Flethsee (St. Margarethen Bahnhof) nach Brunsbüttel war erst am 01.05.1893 eröffnet worden. Der bei Taterpfahl anstehende wenig tragfähige Untergrund machte den Bau einer Hochbrücke unmöglich und es wurde in den Jahren 1893 bis 1895 eine Drehbrücke gebaut. Sie wurde als Fachwerkkonstruktion mit asymmetrischem Drehpunkt ausgeführt. Die Stahl-Konstruktion der Drehbrücke ermöglichte im Kanal eine Durchfahrtsbreite von ca. 54 m. Auf der Südseite des Kanals wurden Maschinenhaus, Stellwerk und das Wohnhaus für den Brückenwärter errichtet.
Bereits im Jahre 1920 wurde die Drehbrücke wieder demontiert, da der Kanal verbreitert und zuvor (von 1913 bis 1920) die Hochbrücke bei Hochdonn errichtet worden war. Die Marschbahn erhielt zwischen Wilster und St. Michaelisdonn einen neuen Verlauf, wodurch auch der Ort Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß erhielt.
Mit der Inbetriebnahme der Hochbrücke Hochdonn am 30.06.1920 verlor die Drehbrücke bei Taterpfahl ihre Funktion. Die Brückenkonstruktion allerdings wurde wieder verwendet; sie ist Bestandteil der Klappbrücke bei Lindaunis, wo die Eisenbahnstrecke Flensburg-Kiel die Schlei quert.
Die Marschenbahn erhielt zwischen Wilster und St. Michaelisdonn eine neue Linienführung; die Strecke von Wilster bis Flethsee mit der Zweigstrecke nach Brunsbüttelkoog war nur noch eine Stichbahn.
An der Strecke zwischen Wilster und Brunsbüttel gab es folgende Haltepunkte: km 0,0 Wilster; km 1,1 Rumfleth; km 4,1 Schotten; km 5,3 Nortorf;
km 7,3 Landscheide; km 8,8 St. Margarethen; km 10,9 Kudensee; km 13,8 Ostermoor; km 14,2 Brunsbüttel Ost; km 15,6 Brunsbüttel.
Der Personenverkehr auf dieser Strecke wurde zum 27.05.1988 eingestellt.
Noch heute ist auf Luftbildern (Bild 4) der ehemalige Verlauf der Eisenbahnstrecke, sowohl in der ursprünglichen als auch in der geänderten Trassenführung bei Taterpfahl deutlich erkennbar.
Auf der Karte sind die Strecken eingezeichnet. Links zweigt die am 01.07.1920 Strecke nach Brunsbüttel Nord ab, rechts die am 01.05.1893 eröffnete Strecke nach Brunsbüttelkoog.
Den Verlauf der Eisenbahnstrecken zeigt Bild 3 (aus wikipedia). Mehr dazu siehe unter Marschbahn
Bild 1 Bildrechte: Verlag Bahnhofsrestaurant Petersen
Anmerkung: Die Ortsbezeichnung Taterpfahl verweist auf den vormals hier vorhanden gewesenen Tatern- oder Zigeunerpfahl. Der sogenannte Taterpfahl stand an der Dithmarscher Grenze am südlichen Ende des Averlaker Donn.
An diesem an der Amts- oder Zuständigkeitsgrenze aufgestellten Rechtszeichen mußte früher das Landfahrende Volk drei Tage rasten, bis ihm gegebenenfalls von einem Vertreter der Obrigkeit der Weiterzug gestattet wurde. Im 18ten Jahrhundert sollten die Taterpfähle die sogenannten Zigeuner abhalten, das Gebiet zu betreten und die Obrigkeit verfolgte sie allein schon wegen ihrer ethnischen Zugehörigkeit in brutalster Weise.
Die Bezeichnung Tatern wurde früher in Norddeutschland und in Skandinavien für Zigeuner gebraucht - heute bezeichnet man Angehörige dieser Volksgruppe richtigerweise als Roma oder Sinti. Tatern leitete sich von Tataren her, für welche man diese Menschen zeitweilg hielt.
ca. 1905 Kirche in St. Margarethen.
Die erste Kirche des Kirchspiels stand in dem vor 500 Jahren in der Elbe vor Schelenkuhlen versunkenen Dorf Elredefleth; die Elbe verlagerte damals ihr Strombett und es bestanden keine Möglichkeiten, diesem Geschehen durch wasserbauliche Maßnahmen zu begegnen.
Die Kirche wurde etwa im Jahre 1500 abgetragen und im heutigen Dorf St. Margarethen wieder aufgebaut und am Margarethen-Tag (20. Juli) eingeweiht.
Nach der Kirche erhielt das Dorf seinen Namen.
Im Vordergrund das heute unter Denkmalschutz stehende Haus „von Osten“, es beherbergte die erste Poststelle des Dorfes.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
1913 Hafen von St. Margarethen
Am Hafen St. Margarethen, welcher vor dem Deich im Außentief des Nortorf-Neuenhafener-Kanals lag, hatten sich seinerzeit drei Mühlenbetriebe angesiedelt (Walter Siemen, Claus von Loh, Gustav Bols), deren Mühlen von Dampfmaschinen angetrieben wurden.
Das Getreide wurde per Schiff angeliefert und durch Sauganlagen oder mittels einer „Sackhebeanlage“ gefördert.
Die Mühlen Bols und Siemen waren bis in die 1950er Jahre in Betrieb.
Die Firma Siemens wurde von der Firma Behrens übernommen, welche am Hafen ein Hoch-Silo errichten ließ.
Mit der Verstärkung des Elbe-Deiches im Jahre 1980 endete der Hafenbetrieb.
Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
1915 St. Margarethen an der Elbe
St. Margarethen gehört neben Beidenfleth, Wewelsfleth und Brokdorf zu den auf den hohen Ufersäumen von Elbe und Stör angelegten alten Außen-Kirchspielen der Wilstermarsch.
Die erste Kirche des Kirchspiels St. Margarethen stand allerdings in dem vor 500 Jahren in der Elbe vor Schelenkuhlen versunkenen Dorf Elredefleth; die Elbe verlagerte damals ihr Strombett und es bestanden damals keine Möglichkeiten, diesem Geschehen durch wasserbauliche Maßnahmen zu begegnen.
Die Kirche wurde etwa im Jahre 1500 abgetragen und im heutigen Dorf St. Margarethen wieder aufgebaut und am Margarethen-Tag (20. Juli) eingeweiht.
Die Karte zeigt
rechts oben: das 1912 fertiggestellte Wohn- und Geschäftshaus des Mühlenbetriebes des Claus von Bloh.
links unten: die der Heiligen St. Margaretha geweihte Kirche, welche dem Dorf den Namen gab.
rechts unten den Bahnhof von St. Margarethen, welcher jedoch tatsächlich in der Gemeinde Landscheide lag.
Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
1916 Husmannshus in St. Margarethen Landscheide
Das Husmannshus mit seiner am Hinterhaus mittig angeordneten Einfahrt zur zentralen großen Diele ist neben dem Barghus (mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt) der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp alter Art.
Äußerlich ist das Erscheinungsbild der mit mächtigen Dächern ausgestatteten Häuser ansonsten recht ähnlich.
Der abgebildete Hof stand bzw. steht im Raum St. Margarethen-Landscheide. Die genaue Örtlichkeit konnte noch nicht ermittelt werden.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
1919 Vorführung der Wilstermarsch Tracht in St. Margarethen
Wie in allen deutschen Gebieten herrschte in früheren Zeiten auch bei den Menschen in der Stadt Wilster und der Wilstermarsch hinsichtlich der Bekleidung eine bestimmte Form – die Tracht – vor, die an Sonntagen, bei geselligen Veranstaltungen und auch bei besonderen Anlässen im Jahresverlauf getragen wurde;
sie hielt sich auf dem Lande länger als in der Stadt, wurde aber nach Beginn des 19ten Jahrhunderts nur noch selten getragen.
In den ersten Jahrzehnten des 20.Jhts. erlebten die Trachten durch das Wirken von Heimatverbänden eine gewisse Renaissance.
Die Trachten wurden insbesondere bei Volksfesten vorgeführt – so wie hier in St. Margarethen.
Die Frauen trugen auf dem Kopf die Schrippe aus mit Brabanter Spitze verziertem feinen Leinen und darüber eine Haube aus Brokat mit langen Befestigungsbändern, dazu ein Schultertuch aus Seide mit einer silbernen Filigran-Brosche gehalten, das Mieder aus Seidenbrokat gearbeitet und vorne mit Schnüren geschlossen, weißes kragenloses Hemd mit weiten Ärmeln, der Rock handgewebt mit buntem Streifen, dazu die Schürze. Die Männer einen Zylinder, schwarze Jacke über einer farbigen Weste und einem weißen Hemd, schwarze Kniebundhose und lange weiße Gamaschen
Bildrechte: nicht bekannt, vermutlich Amandus Dohrn, Büttel
ca. 1925 St. Margarethen an der Elbe
Das Kirchdorf St. Margarethen gehört neben Beidenfleth, Wewelsfleth und Brokdorf zu den alten Außen-Kirchspielen der Wilstermarsch.
Die repräsentative Villa wurde auf dem Standort - auf dem "Stuven" - der 1540 erstmals bezeugten Korn-Windmühle in St. Margarethen gebaut. Der Turm der Villa wurde 1912 als Ergänzung zu dem Gebäude errichtet.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
ca. 1952 St. Margarethen
Ansichten aus dem schönen Dorf St. Margarethen an der Elbe.
St. Margarethen gehört neben Brokdorf, Wewelsfleth, Beidenfleth und Heiligenstedten zu den uralten und vor der niederländischen Kolonisation der inneren Marsch auf den hohen Ufersäumen von Elbe und Stör entstandenen Kirchspielen.
Der Ort war um 1500 als Ersatz für das alte in der Elbe vor Scheelenkuhlen versunkene Dorf Elredeflethe errichtet worden. Er wurde benannt nach seiner am St. Margarethen Tag geweihten Kirche.
Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck
ca. 1930 St. Margarethen
Ansichten aus dem schönen Dorf St. Margarethen an der Elbe.
Der Ort war um 1500 als Ersatz für das alte in der Elbe vor Scheelenkuhlen Elbe versunkene Dorf Elredeflethe errichtet worden. Er wurde benannt nach seiner am St. Margarethen Tag geweihten Kirche.
Die mittig abgebildete repräsentative Villa wurde auf dem Standort - auf dem "Stuven" - der 1540 erstmals bezeugten St. Margarethener Korn-Windmühle errichtet. Der Turm wurde 1912 errichtet.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
ca. 1935 St. Margarethen (Elbe)
Die drei Postkarten aus St. Margarethen konnten zeitlich nicht hinreichend zugeordnet werden, da sie nicht gelaufen sind.
Bild 4 zeigt eine Rückseite der Karten.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die Karten befinden sich in der Sammlung von Reinhard Soetje, Offenburg, der als Kind einige Jahre in St. Margarethen wohnhaft war.
ca. 1935 St. Margarethen (Elbe)
Die vier Mehrbildkarten aus St. Margarethen konnten zeitlich nicht hinreichend zugeordnet werden, da sie nicht gelaufen sind.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die Karten befinden sich in der Sammlung von Reinhard Soetje, Offenburg, der als Kind einige Jahre in St. Margarethen wohnhaft war.
ca. 1935 St. Margarethen (Elbe)
Die vier Mehrbildkarten aus St. Margarethen konnten zeitlich nicht hinreichend zugeordnet werden, da sie nicht gelaufen sind.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die Karten befinden sich in der Sammlung von Reinhard Soetje, Offenburg, der als Kind einige Jahre in St. Margarethen wohnhaft war.
ca. 1942 St. Margarethen (Elbe)
Die Abbildung oben links zeigt den an der ehemaligen Marschen-Bahn (Strecke Altona nach Tondern) errichteten Bahnhof (Bahnhof St. Margarethen) in Landscheide.
Die abgebildeten Villen wurden – wie viele andere das Ortsbild von St. Margarethen prägende Bauwerke – von dem dort ansässig gewesenen Baumeister Johannes Wiekhorst entworfen.
Im Jahre 1913 wurde das Dorf erstmals von einem Zeppelin überflogen.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
ca. 1943 St. Margarethen an der Elbe.
Die Abbildungen mit maritimen Motiven belegen die Lage des schönen an der Elbe gelegenen Dorfes.
Der im Deichbestick stehende Leuchtturm in Scheelenkuhlen wurde 1979 durch das moderne und außerhalb des Deiches stehende neue Unterfeuer ersetzt.
Das abgebildete Kirchspiels-Wappen – es zeigt die dem Dorf ihren Namen gebende Heilige St. Margaretha – ist 1916 zugunsten der Nationalsspende aufgerichtet worden.
Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster
ca. 1943 St. Margarethen an der Elbe.
Die Hauptstraße des Kirch-Dorfes St. Margarethen an der Elbe.
Der Ort wurde benannt nach seiner am St. Margarethen Tag dieser Schutzpatronin geweihten Kirche.
Die an der Hauptstraße stehende Villa des Mühlenbetreibers Claus von Loh wurde 1912 errichtet. Sie wurde – wie so viele andere das Ortsbild von St. Margarethen prägende Bauwerke – von dem dort ansässig gewesenen Baumeister Johannes Wiekhorst entworfen.
Vorne links im Anschnitt der Gasthof „Zum Holsteinischen Hause“ von G.F.Rogge.
Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster
ca. 1943 St. Margarethen (Elbe) Ortskern mit der Kirche
Der Ort wurde um 1500 als Ersatz für das vor Scheelenkuhlen gelegene und in der Elbe versunkene und zuvor planmäßig geräumte Dorf Elredeflethe neu begründet.
Er wurde benannt nach seiner am St. Margarethen Tag geweihten Kirche.
Nachweislich seiner unregelmäßigen Straßenführung wurde das Dorf jedoch nicht planmäßig errichtet (wie das später aus gleichem Grunde verlegte Dorf Brunsbüttel Ort), so daß zu vermuten ist, daß hier bereits zuvor eine Ansiedlung bestand.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
ca. 1965 Campingplatz in St. Margarethen
In der zwischen der geschlossenen Dorflage St. Margarethen und Scheelenkuhlen gelegenen Heideducht wurde in den 1960er Jahren von W. Wilstermann ein kleiner Campingplatz betrieben; wie lange der Platz Bestand hatte, ist bisher nicht ermittelt.
Im Bereich der Heideducht entstanden vor einigen Jahrhunderten auf der sogenannten Deicherde eine Vielzahl kleinerer Katen, denn die Grundstücke vor den von Adligen zu unterhaltenden Deichen waren abgabenfrei. Ähnliche Situationen finden sich auch in anderen Bereichen der Wilstermarsch auf der Luftseite der Deiche.
Bildrechte: W. Wilstermann, St. Margarethen
ca. 1965 St. Margarethen (Elbe)
Luftbild des Dorfes St. Margarethen an der Elbe.
Die erste Kirche des heutigen Kirchspiels St. Margarethen stand in dem vor 500 Jahren in der Elbe vor Scheelenkuhlen aufgegebenen und versunkenen Dorf Elredefleth; sie wurde etwa im Jahre 1500 abgetragen und im heutigen St. Margarethen wieder aufgebaut und am Margarethen-Tag (20. Juli) eingeweiht.
Damals hatte die Elbe ihr Flußbett dramatisch verlagert.
Nach der Kirche erhielt das Dorf seinen Namen.
Das im Vordergrund gegenüber der Kirche stehende größere Haus ist das heute unter Denkmalschutz stehende Haus „von Osten“, es beherbergte die erste Poststelle des Dorfes.
Bildrechte: Hamburger Aero-Lloyd GmbH, Hamburg
ca. 1935 St. Margarethen (Elbe)
Die vier Mehrbildkarten aus St. Margarethen konnten zeitlich nicht hinreichend zugeordnet werden, da sie nicht gelaufen sind.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die Karten befinden sich in der Sammlung von Reinhard Soetje, Offenburg, der als Kind einige Jahre in St. Margarethen wohnhaft war.
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