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1898 Farb-Lithographie
Das „Neue Rathaus“ ist durch Umbauten umgestaltet,
beim „Alten Rathaus“ ist die Au noch unter der Göten offen,
vor dem Friedhof steht die alte 1960 abgebrochene Kapelle und das Kriegerdenkmal in Erinnerung an den Krieg 1870/71;
das Hotel Stadt Hamburg stand an der Westseite des Marktplatzes,
Lübbes Gasthaus in der Schmiedestraße
der Bahnhof in der späteren „Taggstraße“ (damals Bahnhofstraße) an der Strecke nach Brunsbüttel.
Bildrechte: Verlag v. Karl Kuskop, Wilster
und: Verlag von Glückstadt & Münden, Hamburg
1898 Altes Rathaus, Neues Rathaus, Kirche, Friedhofs-Kapelle, Bahnhof in der Tagg Straße
Verschiedene Motive aus Wilster wurden in immer wieder leicht veränderter Anordnung auf Ansichtskarten dargestellt.
Das „Neue Rathaus“ (von der Seite aufgenommen) ist durch Umbauten umgestaltet;
beim „Alten Rathaus“ ist die Au noch unter der Göten offen,
vor dem Friedhof steht die alte 1960 abgebrochene Kapelle und das Kriegerdenkmal in Erinnerung an den Krieg 1870/71;
das Hotel Stadt Hamburg stand an der Westseite des Marktplatzes,
Lübbes Gasthaus in der Schmiedestraße
und der Bahnhof in der späteren „Taggstraße“ (damals Bahnhofstraße) an der Strecke nach Brunsbüttel.
Bildrechte: Verlag v. Karl Kuskop, Wilster
und: Verlag von Glückstadt & Münden, Hamburg
1898 Farb-Lithographie
Das „Neue Rathaus“ ist durch Umbauten umgestaltet,
beim „Alten Rathaus“ ist die Au noch unter der Göten offen,
vor dem Friedhof steht die alte 1960 abgebrochene Kapelle und das Kriegerdenkmal in Erinnerung an den Krieg 1870/71,
das Hotel Wilstermarschhaus stand an der Ecke Marktstraße (Op de Göten) und Kehdinger Straße (Deichstraße)
der Bahnhof in der späteren „Taggstraße“ (damals Bahnhofstraße) an der Strecke nach Brunsbüttel.
Bildrechte: Verlag v. Karl Kuskop, Wilster
und: Verlag von Glückstadt & Münden, Hamburg
1899 Um 1900 waren Ansichtskarte mit einer Palette verschiedener Ansichten sehr beliebt.
von links: Marktstraße, heutige "Op de Göten", die Geschäftshäuser J.P.T. Andersen sowie „Hotel WiIstermarsch-Haus“ stehen schon lange nicht mehr,
der Bahnhof stand in der heutigen Tagg-Straße (frühere Bahnhofstraße)
das Neue Rathaus (ehemalige Doos´sche Palais) stand in der Bäckerstraße (heute Rathausstraße),
„Lübbes Gasthaus“ stand in der damaligen Johannisstraße (der obere Teil der Schmiedestraße)
das Kriegerdenkmal stand vor der damaligen Friedhofs-Kapelle am Eingang zum Friedhof in Bischof
Bildrechte: Verlag v. C. Kuskop, Photogr. Atelier, Wilster
1900 Lithographie
Die Front des Wilsteraner Neuen Rathauses (ehemalige Doos’sche Palais) war Ende des 1900 Jahrhunderts entgegen dem ursprünglichen Aussehen verändert worden; diese Bausünde wurde 1938 korrigiert.
Das Ende des 2000 Jahrhunderts abgebrochene Gebäude der Post (in der damaligen Bahnhofstraße heutige Tagg-Straße) war von dem Wilsteraner Maurermeister und Architekten Claus Stockfleth (einem Ururgroßvater von Peter J. von Holdt) errichtet worden, der auch Miteigentümer des Gebäudes war.
Bildrechte: Verlag v. Karl Kuskop, Photograph, Wilster
1901 Der erste Bahnhof der Stadt Wilster wurde 1878 an der heutigen Tagg-Straße (damals Bahnhofstraße) in Betrieb genommen (das Gebäude quer am Ende der belebten Straße);
die Bahnstrecke (sogenannte Marschbahn; sie querte bei Taterpfahl den Nord-Ostsee Kanal) führte von Altona über Wilster nach Heide (und später bis Ribe in Dänemark).
Der Bahnhof wurde nach Fertigstellung der über Hochdonn führenden Strecke Hamburg-Westerland im Jahre 1920 an die heutige Bahnhofstraße verlegt.
Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Photograph, Wilster
Anmerkung: Die Ortsbezeichnung Taterpfahl verweist auf den vormals hier vorhanden gewesenen Tatern- oder Zigeunerpfahl. An diesem an der Amts- oder Zuständigkeitsgrenze aufgestellten Rechtszeichen mußte früher das Landfahrende Volk drei Tage rasten, bis ihm von einem Vertreter der Obrigkeit der Weiterzug gestattet wurde. Die Bezeichnung Tatern wurde früher in Norddeutschland und in Skandinavien für Zigeuner gebraucht - heute bezeichnet man Angehörige dieser Volksgruppe richtigerweise als Roma oder Sinti. Tatern leitete sich von Tataren her, für welche man diese Menschen zeitweilg hielt.
1902 Die heutige Tagg-Straße hieß seinerzeit Bahnhofstraße, da an ihr der erste Bahnhof der Stadt Wilster lag; der Bahnhof wurde 1920 verlegt nach der Eröffnung der Strecke nach Westerland über die Hochbrücke in Hochdonn.
Gegenüber dem alten Bahnhof lag die Post. Das Gebäude war entworfen und gebaut worden von dem Wilsteraner Architekten und Maurermeister Claus Stockfleth, einem Ururgroßvater von Peter J. von Holdt.
Das Gebäude wurde etwa hundert Jahre später (2002) beseitigt .
Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Photograph, Wilster
1902 Bahnhofstraße (spätere Tagg-Straße)
Bei dieser Ausfertigung der Karte handelt es sich um einen Fehldruck, bei dem versehentlich kopfstehend der Eindruck „Gruss aus Ichenhausen, Marktstrasse“ eingedruckt wurde; Ichenhausen ist ein zwischen Ulm und Augsburg gelegener Ort.
Es handelt sich hier aber um die ehemalige Bahnhofstraße in Wilster mit dem Postgebäude ganz rechts.
Die Straße erhielt nach dem Bau des Bahnhofs (1920) an der heutigen Bahnhofstraße den Namen Tagg-Straße, wobei in neuerer Zeit ein Teil der Straße in die Etatsrat-Michaelsen Straße einbezogen wurde.
Bildrechte: Verlag Mayer Neuburger, Ichenhausen
Anmerkung: Vergleiche die nachfolgende und vom Motiv identische Karte
1905 Im Hintergrund der im Jahr 1878 in Betrieb genommene erste Bahnhof der Stadt Wilster in der Bahnhofstraße (der heutigen Tagg-Straße).
Im Jahre 1920 wurde nach Fertigstellung der Bahnstrecke Hamburg - Westerland der Bahnhof nach seinem heutigen Standort verlegt.
Das dritte Gebäude von links (Doppelhaus mit Traufseite zur Straße), linker Eingang, ist das Geburtshaus von Traute Lucht, später verehelicht mit Peter J. von Holdt.
In dem Gebäude vorne links praktizierte nach dem II. WK der Zahnarzt Walter Tobias
Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
1907 Repro -> Neudruck eineer alten Ansichtskarte
Der im Jahr 1878 in Betrieb genommene erste Bahnhof der Stadt Wilster in der Bahnhofstraße (der heutigen Tagg-Straße);
der Bahnhof wurde 1920 nach Fertigstellung der Bahnstrecke Hamburg - Westerland der Bahnhof nach seinem heutigen Standort verlegt, die Straßen in der Folge umbenannt.
Die Dampflokomotive an der Bahnstrecke nach Brunsbüttel wurde von den Wilsteranern liebevoll „Rosa“ genannt.
Ab Anfang der 1950er Jahre verkehrte ein Schienenbus auf der Strecke, auf welcher 1988 der Personenverkehr eingestellt wurde.
Im Hintergrund rechts erkennbar die Lederfabrik von Falk & Schütt.
Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster
1909 Der im Jahr 1878 in Betrieb genommene erste Bahnhof der Stadt Wilster in der Bahnhofstraße (der heutigen Tagg-Straße);
er wurde 1920 nach Fertigstellung der Bahnstrecke Hamburg - Westerland der Bahnhof nach seinem heutigen Standort verlegt.
Die Dampflokomotive wurde von den Wilsteranern liebevoll „Rosa“ genannt.
Im Hintergrund erkennbar die Lederfabriken von Falk & Schütt und die Rumflether Mühle von Martens.
Bildrechte: Verlag v. L. Behning, Wilster
1913 Bahnhofstraße - spätere Tagg Straße - mit dem Gebäude der Kaiserlichen Post.
An der späteren Tagg-Straße – sie hieß seinerzeit Bahnhofstraße – lag gegenüber dem an der jetzigen Strecke nach Brunsbüttel gelegenen ersten Bahnhof der Stadt Wilster das Gebäude der Kaiserlichen Post (der Straßenabschnitt davor gehört heute zur Etatsrätin-Doos-Straße); das Gebäude hier rechts im Bild.
Das Gebäude der Post war entworfen und gebaut worden von dem wilsteraner Architekten und Maurermeister Claus Stockfleth, einem Ururgroßvater von Peter J. von Holdt.
Der Betrieb der Post in diesem Gebäude wurde am 26. April 1999 eingestellt. Das Gebäude wurde im Juni 2002 abgebrochen.
Auf dem Foto posieren zwei Radfahrer sowie der uniformierte Fahrer mit seinem Automobil.
Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
1914 Innenansicht des Wartesaals des im Jahre 1878 in Betrieb genommenen ersten Bahnhof der Stadt Wilster in der Bahnhofstraße (der heutigen Tagg-Straße);
der Bahnhof wurde 1920 nach Fertigstellung der Bahnstrecke Hamburg - Westerland (der Marschbahn) nach seinem heutigen Standort verlegt.
Der Wartesaal ist im Stil der Gründerzeit gehalten, die Bilder an den Wänden entstammen jedoch dem Jugendstil.
Zum Lesen gab es für die Besucher das Hamburger Fremdenblatt.
Bildrechte: Verlag von L. Behning, Wilster
1928 Das Betriebs-, Verwaltungs- und Wohngebäude der 1928 gegründeten Genossenschafts-Meierei Wilster.
Es lag an der damaligen Bahnhofstraße (heutige Tagg-Straße; der hier relevante Straßenabschnitt gehört heute jedoch zur Etatsrätin-Doos-Straße) in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen ersten Bahnhof der Stadt Wilster. Die Gebäude lagen parallel zu dieser direkt an der Bahnstrecke (alte Marschenbahn) Wilster – Brunsbüttel; sie hatte ein eigenes Anschlußgleis an einer dem Bahnkörper zugewandten Rampe.
Heute steht nur noch das Verwaltungs- und Bürogebäude.
Bildrechte: L. Behning, Wilster
Der 1928 gegründeten Meierei-Genossenschaft Wilster war nur ein ca. 50-jähriges Bestehen vergönnt, spätere Fusionierungen (in den 1970er Jahren) führten zu einer Aufgabe des Meierei-Standortes Wilster, von welchem heute nur noch der Markenname „Wilstermarsch-Käse“ kündet.
Auf der Rampe Annemarie Kuhrt, später verehelicht mit Heinrich von Holdt.
Rechts im Bild ein zum ehemaligen Bahnhof gehörendes Gebäudeteil.
Bildrechte: nicht bekannt; Signatur: ohne
ca. 1932 Mehrbildkarte mit 5 Abbildungen
oben links: das Betriebsgebäude der 1928 gegründeten Meierei–Genossenschaft Wilster in der Tagg-Straße;
oben rechts: die Tjalk des Schiffers Schleu am Rosengarten vor dem Kühl´schen Speicher;
unten links: Ostseite des Marktplatzes;
unten rechts: in dem im Zuge der Stadtsanierung abgerissenen Gebäude mit der interessanten Fassade wurde in den 1950er Jahren eine Kaffeerösterei betrieben, zuvor Automobilbau Bahlke & Weimershaus;
mittig: an den Krieg 1870/71 erinnerndes Denkmal vor dem Nordportal der St. Bartholomäus Kirche
Bildrechte: Verlag Karl Kuskop, Wilster
ca. 1930er Die Anlieferung der Milch bei der 1928 gegründeten Meierei-Genossenschaft Wilster erfolgte bis weit nach dem II. Weltkrieg mit Pferd und Wagen in Milchkannen.
Es war ein beeindruckendes Bild – und recht laut war das Geklapper der metallenen Behältnisse auch – wenn zweimal täglich die Gespanne der Milchkutscher in langer Reihe an der Rampe hielten; die Bauern hatten damals noch keine Kühlmöglichkeiten, weshalb die Milch zweimal täglich angeliefert werden mußte.
Der Betriebstrakt der Meierei ist gegenüber dem ursprünglichen Zustand aufgestockt worden.
Bildrechte: Verlag Heinrich Ballerstädt, Wilster
ca. 1930er Das imposante Gebäude der Genossenschafts-Meierei Wilster von 1928 an der Tagg-Straße (der früheren ersten „Bahnhofsstraße“) wurde bis auf den rechtsseitigen Wohnteil in den 1990er Jahren abgebrochen.
Links des Fabrikationstraktes stand zu der Zeit ein hoher Schornstein des Kesselhauses (hier außerhalb des Bildes).
Die Flagge des damaligen Staates weht über dem Gebäude, denn kaum jemand konnte sich damals der auf allen öffentlichen Feldern gleichgeschalteten Gesellschaft entziehen.
Bildrechte: nicht bekannt; Signatur: mimosa
1942 Mehrbildkarte
oben links: Am Neumarkt; die vor dem Kolonialwarengeschäft von Nagel, später Kruse, stehenden Galeriebäume wurden nach dem II. WK entfernt;
oben rechts: Neustadt. Das Gebäude mit dem auffälligen Treppengiebel wurde im Zuge der Stadtsanierung abgerissenen. Es war das zur ehemaligen Dampfbrauerei Gebr. Lübbe zugehörige Wohnhaus und das Geburtshaus des Heimatdichters Johann Meyer (das an ihn erinnernde Denkmal steht im Stadtpark).
Zeitweilig wurde hier von der Firma Bahlke & Weimershaus eine Auto-Fabrik betrieben, deren Betrieb jedoch bereits 1926 eingestellt wurde. Bis in die 1950er Jahre wurde im dem Haus eine Kaffeerösterei betrieben.
unten links: das Gebäude des Altersheim am Bischofer Deich wurde im Jahre 2003 einer anderen Nutzung zugeführt
unten rechts: das Betriebsgebäude der 1928 gegründeten Meierei-Genossenschaft Wilster;
mittig: Neues Rathaus
Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
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