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1898 Wewelsfleth liegt an der Stör kurz vor deren Mündung in die Elbe.
Der Ort wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt.
Die den Ort mit der gegenüber liegenden Kremper Marsch verbindende Grundseilfähre wurde bald nach der 1975 erfolgten Fertigstellung des Stör-Sperrwerks eingestellt; im Rahmen dieses großen wasserbaulichen Projekts wurde auch die einen ganz besonderen Charme habende Örtlichkeit Störort (an der mündung der Stör) völlig umgestaltet.
Die Trinitatis Kirche (vorher Willihardus Kirche) erhielt ihren jetzigen Namen nach der Reformation.
Die 1871 gegründete Peters Werft hat als einzige der ehemals vorhandenen 4 Werften heute noch Bestand; sie stellt bis zu 140 m lange Schiffe her.
Bildrechte: Joh. Kröger Buchhandlung, Blankenese
ca. 1900 Kahn-Fähre am Störort bei Wewelsfleth.
Die Abbildungen zeigen den ehemaligen Fährpriel am Störort bei Wewelsfleth. Das gegenüber liegende Ufer bei Ivenfleth gehört bereits zur Kremper Marsch.
Bei der Fähre handelte es sich um eine Kahnfähre. Sie gehörte zu der nahe der Stör auf einer Warft stehenden Gastwirtschaft „Störort“ von E. Breckwoldt und wurde nach ihrem Verkauf an den Ivenflether Fährmann Johann Albers von diesem und dessen Sohn Jacob bis in das Jahr 1925 betrieben und dann eingestellt. Auch die Gastwirtschaft wurde bald danach aufgegeben.
Das Gasthaus stand auf der mittleren der drei am Störort vorhanden gewesenen Warften.
Alle drei der seinerzeit am Störort auf Warften stehenden Höfe sind mit diesen verschwunden, seit hier im Zusammenhang mit dem Bau des Mündungs-Sperrwerkes der Stör deren Verlauf in den 1970er Jahren verlegt wurde – nichts erinnert heute mehr an die damalige Idylle.
Bildrechte: Joh. Krügers Buchdruckerei, Blankenese
ca. 1900 Wewelsfleth liegt an der Stör kurz vor deren Mündung in die Elbe.
Der Ort ist mit dem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich genannt.
Die Lage des Dorfes prädestinierte es als Wohnsitz für Schiffer und als Standort von Werften. Seit zweieinhalb Jahrhunderten sind für Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt. Zum Zeitpnkt der Aufnahme war die Werft der Gebrüder Junge (Bild 3) die bedeutendste von ihnen.
Noch heute wird die Tradition des Wewelsflether Schiffbaues von der Peters-Werft weiter getragen.
Die in Wewelsfleth die Stör überquerende Grundseilfähre wurde 1975 eingestellt.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
ca. 1917 Die Junge Werft in Wewelsfleth an der Stör.
Die Werft war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft von dem aus Burg in Dithmarschen stammenden und 33 Jahre alten Schiffszimmerer Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann gegründet worden und hatte sich rasch ein hervorragendes Renommee erarbeitet. Der Bruder Johann Junge wurde später alleiniger Eigentümer der Werft.
Auf den Slip-Anlagen der Werft liegen hier fünf Schiffe.
Die Werft wurde bis 1918 von dem Nachfolger Gustav Junge, Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit.
Aus dem Nachlaß des Gustav Junge werden viele Konstruktionspläne und Modelle der von der Werft gebauten Schiffe heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven verwahrt.
Von mehreren ehemaligen Wewelsflether Werften besteht heute nur noch die Peters-Werft.
Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
1905 Elbe
Die im Bereich der Wilstermarsch bis zu 3 km breite Elbe ist der größte Strom, dessen Mündung in Deutschland liegt.
Der mächtige Strom hat mit seinen Ablagerungen die Landschaft der Wilstermarsch erst entstehen lassen, welche dann von den frühen Siedlern nach ihren Wünschen entwässert und gestaltet wurde.
Seit über achthundert Jahren schützen Deiche die Marsch vor den Gefahren der Elbe.
Die 1091 km lange Elbe entspringt in Tschechien, wo sie Labe genannt wird. Die Bedeutung des Wortes entspricht der bei uns verwendeten Bezeichnung, denn das von Albia bzw. Albis stammende Wort Elbe bedeutet „die Weiße“ oder „die Helle“, ein Name, dessen Bedeutung man aus der Abbildung gut nachvollziehen kann.
Auch den etwa am Deich in Brokdorf oder am Störort stehenden Betrachtern erschließt sich bei klarer Witterung dieser Name, wenn die Elbe hell glänzend vor ihnen liegt.
Bildrechte: W. Wilcke, Hamburg; Verlag Knackstedt & Näther
ca. 1905 Totale von Wewelsfleth.
Das nahe der Mündung der Stör in die Elbe gelegene Dorf Wewelsfleth wurde mit seinem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich bezeugt. Es liegt an einem Fleth, der sicherlich in früher Zeit als Hafen genutzt wurde und in engem Begründungszusammenhang mit der Gründung der Siedlung steht.
Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt – heute noch stellt die Peters-Werft einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor für das Dorf dar.
Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
ca. 1908 Gasthaus am Fleth – dem alten Hafen - in Wewelsfleth, Blickrichtung Stör.
Im Hafen liegt ein kleiner Fracht-Ewer. Diese kleinen Schiffe erfüllten seinerzeit die Aufgabe der heutigen Lastwagen, denn sie beförderten in großer Zahl über das enge in den Niederungsgebieten vorhandene Netz der schiffbaren Gewässer (u.a. Elbe, Stör, Wilsterau, Burger Au, Flethe und Kanäle) die Güter.
Das nahe der Mündung der Stör in die Elbe gelegene Dorf Wewelsfleth wurde mit seinem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich bezeugt.
Der Ort liegt an einem Fleth, der sicherlich seit frühester Zeit als Hafen genutzt wurde.
Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt – heute noch stellt die Peters-Werft einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor für das Dorf dar.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
1913 Auf hoher Warft stehender Bauernhof der Wilstermarsch im Wewelsflether Außendeich am Störort; rechts ist die Elbe dargestellt.
Es handelt sich vermutlich um den Hof von Boll (Hof 22 in „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“).
Eine Zeichnung aus dem Schaffen des aus dem benachbarten Glückstadt stammenden expressionistischen Malers und Graphikers Max Kahlke ( 1892 – 1928), der in seinem kurzen Leben sehr viele künstlerisch anspruchsvolle Landschaftsdarstellungen aus seiner näheren Heimat-Region schuf.
Von dem Hof gibt es gleichfalls eine Ansichtskarte mit einem vom Wilsteraner Photographen Friedrich Schlüter gefertigten Foto aus dem gleichen Zeitraum - sie ist zum Vergleich hier mit dargestellt.
Bildrechte: Max Kahlke; Verlag Max Hansen, Glückstadt
1913 In Hollerwettern am Elbdeich stehendes Unterfeuer des Brokdorfer Leuchtturmes.
Das für die Schifffahrt auf der Elbe eingerichtete Richtfeuer Brokdorf bestand aus dem höheren Oberfeuer in Brokdorf und dem niedrigeren Unterfeuer in Hollerwettern.
Wenn das gelbe Licht beider Türme sich für den Schiffer übereinander – also „Feuer in Linie“ – befand, steuerte er den richtigen Kurs im Fahrwasser (vgl. Bild 3).
Das Richtfeuer in Brokdorf wurde 1889 errichtet; das Oberfeuer als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus.
1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt, die bis 1982 im Dienst waren.
Bildrechte: nicht bekannt
1917 Die Werft von Junge an der Stör in Wewelsfleth.
Der Betrieb war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft (von Harm Stelling) von den Gebrüdern Junge gegründet worden. Aus der benachbarten Stelling-Werft ging später die heute noch bestehende Peters-Werft hervor.
Die Junge-Werft erlangte nach ihrer Gründung rasch ein ganz hervorragendes Renommee hinsichtlich ihrer Konstruktionen und der Ausführung. Die Werft wurde bis 1918 von Junge betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit.
Auf den Slip-Anlagen der Werft liegen hier im Mai 1917 Jahre vier Schiffe - die Fischkutter ALT 240 und H.F. 241 Finkenwerder, der Frachtsegler Herold und ein Neubau. Die Werft wurde also auch von in Altona oder Finkenwerder beheimateten Schiffen aufgesucht.
Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
ca. 1918 Das Feuerschiff KALKGRUND auf der Werft in Wewelsfleth an der Stör.
Bereits am 21.04.1876 war vor der Untiefe Kalkgrund am Eingang der Flensburger Förde auf Veranlassung der Königlichen Regierung in Schleswig ein erstes Feuerschiff ausgelegt worden. Das rot angestrichene und gut 20 m lange hölzerne Schiff mit dem in großen weißen Buchstaben auf den Rumpf geschrieben Namen wurde im Jahre 1906 außer Dienst gestellt, wonach dann ein Reserve-Feuerschiff den Dienst übernahm.
Das Nachfolger Stamm Feuerschiff KALKGRUND (II) wurde auf der Werft Flensburger Schiffbau-Gesellschaft im Jahre 1910 erbaut; das 36 m lange Schiff bezog im selben Jahr seine Position.
1919 wurde das Feuerschiff umbenannt in FLENSBURG; offenbar zeigt die Ansichtskarte das Feuerschiff auf der Wewelsflether Werft in der Phase des Umbaues, wonach die Umbenennung erfolgte.
Die Außerdienststellung als Feuerschiff erfolgte 1963 nach der Fertigstellung des Leuchtturmes Kalkgrund.
Das zwischenzeitlich zum Zweimast-Schoner umgebaute Schiff ist heute mit dem Namen "NOORDERLICHT" unter niederländischer Flagge als Kreuzfahrer in Fahrt.
Hier gibt es informationen zum Kreuzfahrer NOORDERLICHT
Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
ca. 1919 Wewelsfleth an der Stör - Häuser auf dem Deich.
In vielen Orten der Wilstermarsch standen früher, so wie an der Deichreihe in Wewelsfleth, Häuser auf der Deicherde und sogar auf dem Deich - ein aus deichbaufachlicher Sicht untragbarer Zustand.
Unter Deicherde verstand man nicht direkt das für den Deichbau erforderliche Bodenmaterial, sondern den vom Deich eingenommenen und den vor und hinter ihm befindlichen Geländestreifen, von dem im Bedarfsfall der für den Deich erforderliche Boden entnommen werden konnte – die Deicherde war Gemeineigentum. Da sie somit nicht im Eigentum der Großgrundbesitzer, der Bauern, stand, haben sich auf ihr in früheren Zeiten die „kleinen Leute“, die Handwerker, Fischer und Tagelöhner mit ihren kleinen Katen angesiedelt. Dieses kann man heute noch vielfach an verschiedenen Örtlichkeiten der Wilstermarsch nachvollziehen. Allerdings sind die für den Deichbau und für die Erhaltung der Wehrfähigkeit der Deiche zuständigen Gremien heute bemüht, sogenannte deichfremde Nutzungen aus dem Bestick der Hauptdeiche heraus zu halten.
Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
ca. 1920 Wagen-Fähre über die Stör in Wewelsfleth.
Bereits Jahre 1629 war die Wewelsflether Fähre eingerichtet worden – daneben bestanden im Bereich der Gemeinde Fußgänger-Fähren in Uhrendorf und Störort.
Die Wagenfähre war eine Seilfähre; an dem durch das Gewässer verlaufenden Seil wurde der Fährprahm zunächst mit Muskelkraft, später (1928) jedoch mittels eines Motors über den Fluß gezogen. Der Fährmann mußte ein Signal geben, wenn das Seil straff gezogen wurde, denn sonst bestand für die die Fährstelle passierenden Schiffe auf der Stör ein großes Gefahrenrisiko. Wegen des starken Ebb- bzw. Flutstromes der Stör hatten die Schiffe "Vorfahrt" und gaben ihrerseits rechtzeitig Signal.
Nach dem Bau des Sperrwerks an der Stör-Mündung in den Jahre 1971 bis 1974 und der Herstellung einer damit verbundenen Straßenverbindung der B 431 über die Stör verlor die Wewelsflether Fähre ihre Bedeutung und sie wurde daher 1980 eingestellt.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
1922 Die überwiegend mit einem Schnurrbart gezierten Herren des Kegelklubs Wilster-Wewelsfleth posieren mit der Vereinswirtin und zwei Kegeljungen an der Kegelbahn am 30. Juni 1922.
Die Kegelbahn stand ohne Wetterschutz im Freien, die Kegel wurden nach jedem Wurf von den Kegeljungen wieder aufgestellt, die Kugeln auf einer rampenförmigen Rinne zu den Keglern zurück gerollt.
Erst ab den 1960er Jahren wurden durch Aufkommen der Automatikbahnen die Arbeit der Kegeljungen entbehrlich; damit entfiel für die Jungen eine Möglichkeit zur Aufbesserung des Taschengeldes.
Bildrechte: nicht bekannt
1925 Wewelsfleth, vom Außendeich gesehen
Das nahe der Mündung der Stör in die Elbe gelegene Dorf Wewelsfleth wurde mit seinem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich bezeugt.
Es liegt an einem Fleth, der sicherlich in früher Zeit als Hafen genutzt wurde und in engem Begründungszusammenhang mit der Gründung der Siedlung steht.
Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt – heute noch stellt die Peters-Werft einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor für das Dorf dar.
Die Ansichtskarte wurde verausgabt vom Verlag. J. J. Augustin in Glückstadt und Hamburg
um für das von ihm verlegte "Heimatbuch des Kreises Steinburg" in 3 Bänden zu werben (sh. Bild 2).
Bildrechte: Ballerstädt, Wilster
Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Dieter Voss, Burg in Dithmarschen
ca. 1928 Wewelsfleth und Störort
Das an der Mündung der Stör in die Elbe gelegene Störort war bis zum Bau des Störsperrwerks (in den Jahren 1971 bis 1974) ein abgeschiedenes Fleckchen Erde. Drei der unmittelbar an der Stör im Wewelsflether Außendeich auf Warften stehenden Gehöfte sind seither verschwunden.
Die Landschaft hatte ein seltsam entrücktes Gepräge, weshalb sich hier sehr exzentrische Menschen ansiedelten – so der Maler Karl Leipold und der Schriftsteller Richard Schneider-Edenkoben.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
1929 Schule in Wewelsfleth
In Wewelsfleth hat bereits vor 1749 eine Schule bestanden, denn in dem Jahr wurde im Ortsteil Hollerwettern eine Nebenschule errichtet.
1929 wurde auf dem ehemaligen und von der Gemeinde eingetauschten ehemaligen Pastoratsland ein neues Schulgebäude errichtet.
In dem Gebäude wurden seinerzeit neben 4 Klassenräumen auch 4 Wohnungen für die Lehrer eingerichtet.
Im Jahre 1939 wurde der zugehörige Schulspielplatz zum Adolf-Hitler-Platz umgestaltet und umbenannt; Wewelsfleth machte wie seinerzeit alle anderen Gemeinden bei dem Personenkult um den Nazi-Diktator keine Ausnahme.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
ca. 1930 Bauernhof in Großwisch in der Gemeinde Wewelsfleth.
Bei dem heute noch in seiner äußeren Gestalt wohltuend in der überkommenen Bauweise erhaltenen schönen Gebäude, welches auf halber Strecke zwischen den Ortslagen Wewelsfleth und Brokdorf gelegen ist, handelt es sich um den Bauernhof von Albert Reimers (Hof 54 in „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“) sh. Bild 2.
Die Karte wurde herausgegeben vom: Heimatverein der Wilstermarsch
Bildrechte: Karl Kuskop
Ein gleichfalls wunderschöner benachbarter Bauernhof wurde am 27.02.2010 bei einem Schadensfeuer ein Raub der Flammen
Anmerkung: Das auf der Anschriftenseite der Karte handschriftlich vermerkte Wort "Ofenkater" erinnert mich an mein aus Jugendtagen bekanntes Leibgericht.
„Ofenkater“. Hierfür wird ein Teig (dicker Hefe-Pfannkuchen-Teig) in eine mit gestreiftem Speck ausgeschlagene Steingutform gefüllt und wiederum mit Speck abgedeckt. Das Ganze wird im Backofen gebacken. Das fertige Gericht duftet himmlisch, und mit süßer roter Frucht-Soße auf den Tisch gebracht, schmeckt es auch so. Der lockere Teig, der knusprige salzige Speck und die süße Soße bilden eine einfache, aber wohlschmeckende Komposition!
ca. 1930 Mehrbildkarte
Die breit und zeitweilig träge fließende und von den Gezeiten geprägte goße Mäanderschleifen aufweisende Stör (von „store“, die „Große“ ) trennt die Wilstermarsch von der Krempermarsch. Sie war von den frühesten Zeiten an bis in die zweite Hälfte des 20zigsten Jahrhunderts ein bedeutender Wasserweg.
Die am Kasenort in die Stör mündende Wilsterau bildete über Jahrhunderte hinweg den verkehrsmäßigen Anschluß Wilsters an die Welt.
Die Karte zeigt u.a. Kasenort; Beidenflether Fährhaus; Klappbrücke in Heiligenstedten; Seglertreffen auf der Wilsterau am Brook; Schiffsverkehr auf der Stör; Störort (an der Mündung der Stör in die Elbe; Elbe bedeutet: Die Weiße oder die Helle, vgl. Elfen oder Elben)
Bildrechte: Carl Kuskop, Kunstverlag, Wilster i. Holst.
ca. 1930 Wewelsfleth - Frachtkähne auf der Stör.
Die möglicherweise zu einem früheren Zeitpunkt gefertigte Aufnahme wurde von mehreren Orten an der Stör für sich reklamiert – so wie hier für Wewelsfleth. Das ist insofern auch konsequent, als die von den Gezeiten geprägte Stör (von „store“, die „Große“) von den frühesten Zeiten an bis in die zweite Hälfte des 20sten Jahrhunderts der bedeutendste Verkehrsweg für das Gebiet des heutigen Kreises Steinburg war.
Die am Kasenort in die Stör mündende Wilsterau bildete über Jahrhunderte hinweg den verkehrsmäßigen Anschluß Wilsters an die Welt.
Bildrechte: nicht benannt
ca. 1932 Wewelsfleth
Die Mehrbildkarte zeigt zentral ein Krieger-Denkmal;
oben links Häuser in der Dorfstraße;
oben rechts das Pastorat;
unten links eine Schiffswerft (wohl die Junge Werft) an dem in die Stör einmündenden Priel im Deichvorland, Werften gab es etwa ab 1760 in Wewelsfleth;
unten rechts die Gastwirtschaft von Sternberg am Ortsausgang Richtung Dammducht.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
1933 Störort mit der ehemaligen Zollstation und dem Alten Fährhaus (Fähre von Störort nach Ivenfleth auf der Kremper Seite).
Die beeindruckenden Häuser standen bis Ende der 1960er Jahre am Störort auf Warften vor dem Deich in dem damals weitab vom Verkehr gelegenen Winkel des Wewelsflether Außendeich zwischen der Elbe und der Mündung der Stör.
mittig und unten das ehemalige Fährhaus auf Störort. Das untere Foto mit dem ehemaligen Fährhaus stammt aus der Zeit um 1908.
Die Häuser mußten dem im Jahre 1971 begonnenen und 1975 vollendeten Bau des Stör-Sperrwerks weichen.
Die Landschaft hatte hier zuvor ein seltsam entrücktes Gepräge, weshalb sich hier zeitweilig auch sehr exzentrische Menschen ansiedelten – so der bekannte Maler Karl Leipold oder der Schriftsteller, Regisseur und Drehbuchautor Richard Schneider-Edenkoben. Letzterer hatte sich in der Nazi-Diktatur politisch verstrickt und lebte nach deren Ende hier sehr abgeschieden – er war zeitweilig mit der Tochter Ellinor des bekannten und gleichfalls politisch umstrittenen norwegischen Schriftsteller Knut Hamsun verheiratet gewesen. In einschlägigen Nachschlagewerken wird Schneider-Edenkoben als seit 1943 verschollen angeführt - er lebte jedoch nach 1946 auf Störort in dem von ihm 1938 gekauften alten Fährhaus und erwarb nach dessen Abriß ein Anwesen im Wald bei Hohenwestedt; am 23.09.1996 ist er gestorben.
Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster
ca. 1950 Mündung der Stör bei Störort und Ivenfleth.
Während das in der Wilstermarsch gelegene Störort bis zum Bau des Stör-Sperrwerkes immer ein sehr abgeschieden gelegener Ort war, rückte das in der Krempermarsch gelegene Ivenfleth bereits früh in den Blickpunkt, denn hier wurde im Jahre 1230 ein Zisterzienser Nonnen-Kloster angelegt (bereits 1260 aufgegeben und nach Itzehoe verlegt).
Das Ausflugslokal „Zur Stör-Mündung“ in Ivenfleth wird seit Jahrzehnten von Mitgliedern der Familie Kühl betrieben.
Ivenfleth gehört zur Krempermarsch Gemeinde Borsfleth
Von Ivenfleth ging der Blick hinüber nach Störort und die dort im Außendeich auf Warften gelegenen drei Höfe (sh. die Abbildung rechts oben), welche Anfang der 1970er Jahre im Zusammenhang mit dem Bau des Stör-Sperrwerkes beseitigt wurden.
Bildrechte: Foto-Lehmann, Glückstadt
ca. 1953 Bauernhof in Wewelsfleth
Der abgebildete schöne Bauernhof steht heute noch in äußerlich baulich kaum veränderter Form – lediglich das Reethdach ist durch eine Hartbedachung ersetzt worden - in Wewelsfleth.
Es handelt es sich um den heute im Eigentum von Axel Voigt und Marlies Borchert stehenden Hof 008 (entsprechend dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“.), der seinerzeit im Eigentum der Witwe Anna Schröder (ihr Ehemann Paul-Gerhard Schröder ist im II. WK gefallen) stand; danach der gemeinsame Sohn Hannes Schröder.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
ca. 1955 Wewelsfleth - Kindergilde, Dorfmitte, Alter Hafen
Der Umzug der Wewelsflether Kindergilde zieht am Alten Hafen entlang (die Bildunterschrift ist vertauscht).
Die Dorfstraße und ganz besonders die Deichreihe mit ihren vielen liebevoll gepflegten Häusern stellen sich noch heute sehr idyllisch und ansprechend restauriert den Betrachtern dar.
Am Werft-Quai liegende Küstemmotorschiffe, auf deren Bau sich die Peters Werft seinerzeit spezialisiert hatte.
Das Dorf ist seit Jahrhunderten Standort von Werften; von den vier einstmals hier vorhanden gewesenen Werften besteht heute noch die 1871 gegründete Peters Werft.
Bildrechte: Max Wittfoth, Wewelsfleth
ca. 1955 Wewelsfleth an der Stör.
Falsch ist die auf der Karte verwendete Schreibweise „Stöhr“ für den Namen des Flusses.
Die Straßen Deichreihe und Dorfstraße (Bild 2) sowie Am Kirchhof (früher: "In de Mürn") bilden den alten Kern des Dorfes, welches zu Beginn des 16. Jahrhunderts von seinem vorherigen Standort direkt an der Elbe an die Stelle des Dorfes Humsterdorf verlegt wurde. Der von Sturmfluten und Verlagerung der Elbe bedrohte alte Standort ist planmäßig aufgegeben worden. Die seinerzeit neu errichtete Trinitatis Kirche wurde 1503 geweiht.
Das abgebildete Ehrenmal zeigt noch nicht die für die Opfer des II. Weltkrieges vorgenommenen Erweiterungen.
Schiffszimmerer sind schon um 1800 für Wewelsfleth bezeugt; der Ort ist heute nach Standort einer Werft (Bild 3) - der Peters Werft.
Bildrechte: Karl Günther, Wewelsfleth
ca. 1956 Schleppzug nahe der Mündung der Stör am Störort
Ein Schleppzug, bestehend aus einem Schlepper und drei offenbar motorlosen Frachtkähnen fährt am Störort in die Stör ein und hat die erste Kurve des stark mäandrierenden Flusses bereits passiert.
Überwiegen für die Alsen´sche Portland-Zement Fabrik in Itzehoe bestimmte Massengüter wurden bis in die 1960er Jahre mit derartigen Schleppverbänden transportiert.
Das ist heute alles schon lange Geschichte, so wie auch die Situation an der Mündung der Stör durch den in den 1970er Jahren erfolgten Bau des Stör-Sperrwerkes seither völlig verändert ist.
Auf dem gegenüber liegenden Ufer der Stör eines der dort am Störort auf einer Warf gelegenen und vor dem Bau des Stör Sperrwerkes beseitigten Gehöfte im seinerzeit unbedeichten Wewelsflether Außendeich.
Ganz im Hintergrund links ist der Deich der Stör bei Ivenfleth erkennbar.
Bildrechte: nicht bekannt
ca. 1957 Wewelsfleth an der Stör –
die auf der Karte vorhandene Schreibweise „Stöhr“ ist fehlerhaft.
Der an der Stör kurz vor deren Mündung in die Elbe liegende Ort Wewelsfleth wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt.
Die das Dorf mit der gegenüber liegenden Kremper Marsch verbindende Grundseilfähre wurde nach der 1975 erfolgten Fertigstellung des Stör-Sperrwerks eingestellt.
Die Trinitatis Kirche (vorher Willihardus Kirche) nach der Reformation; ihre Vorgängerin lag im Vorland und wurde wegen der Gefahr durch die sich verlagernde Elbe verlegt.
Die 1871 gegründete Peters Werft ist der größte Betrieb in dem kleinen Ort, in welchem der Schiffbau eine lange Tradition hat.
Bildrechte: Karl Günther, Papierwaren, Wewelsfleth
ca. 1959 Luftbild vom Dorfkern von Wewelsfleth an der Stör.
Im Vordergrund die 1503 errichtete Trinitatis Kirche mit dem sie umgebenden Friedhof.
Im Hintergrund geht der Blick in die Straße Deichreihe.
Oben rechts ist die Stör erkennbar mit einem an den Dalben liegenden kleinen Binnenschiff. Rechts davon überquerte eine Seil Fähre den Fluß; sie stellte 1980 ihren Betrieb ein, nachdem sie infolge der ab 1975 über das Stör-Sperrwerk führenden Straße unrentabel geworden war.
Bildrechte: Deutsche Luftbild KG, Hamburg-München
1960 Wagen-Fähre über die Stör in Wewelsfleth.
Die Wewelsflether Fähre bildete eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen der Wilstermarsch und der Kremper Marsch.
Hier passiert eines der in den 1960er Jahren noch sehr zahlreichen auf Wilsterau und Stör verkehrenden kleinen Binnenschiffe die Fährstelle.
Die Wagenfähre war eine Seilfähre; an dem durch das Gewässer verlaufenden Seil wurde der Fährprahm zunächst mit Muskelkraft, später (ab 1928) jedoch mittels eines Motors über den Fluß gezogen. Der Fährmann mußte ein Signal geben, wenn das Seil straff gezogen wurde, denn sonst bestand für die die Fährstelle passierenden Schiffe auf der Stör ein großes Gefahrenrisiko.
Wegen des starken Ebb- bzw. Flutstromes der Stör hatten die Schiffe "Vorfahrt" und gaben ihrerseits rechtzeitig Signal.
Bereits im Jahre 1629 war die Wewelsflether Fähre eingerichtet worden – daneben bestanden im Bereich der Gemeinde Fußgänger-Fähren in Uhrendorf und Störort. Nach dem Bau des Störsperrwerks in den Jahre 1971 bis 1974 und der Herstellung einer damit verbundenen Straßenverbindung der B 431 über die Stör verlor die Fähre ihre Bedeutung und sie wurde daher 1980 eingestellt.
Bildrechte: M. Wittfoth, Wewelsfleth
1960 Wewelsfleth, Wagenfähre über die Stör und Gasthaus "Neues Fährhaus"
Die Gaststätte „Neues Fährhaus“ (Bild 3) an der Straße Deichreihe in Wewelsfleth wurde seinerzeit von Günther Petersen betrieben. In dem gemütlichen Lokal kehrten gerne die Wilsteraner Segler ein, wenn sie wegen ungünstiger Tide in Wewelsfleth Station machten.
Die Wagen-Fähre (Bild 2) über die Stör in Wewelsfleth war eine Seilfähre; an dem durch das Gewässer verlaufenden Seil wurde der Fährprahm zunächst mit Muskelkraft, später jedoch mittels eines Motors über den Fluß gezogen.
Nach dem Bau des Störsperrwerks verlor die Fähre ihre Bedeutung und sie wurde daher 1980 eingestellt. Bereits Jahre 1629 war in Wewelsfleth die Fähre eingerichtet worden – daneben bestanden bis in die 1930er Jahre Fußgänger-Fähren in Uhrendorf und Störort.
Bildrechte: Foto Lehmann, Glückstadt
1963 Wewelsfleth
Wewelsfleth an der Stör liegt kurz vor deren Mündung in die Elbe; der Ort Wewelsfleth wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt.
Die das Dorf mit der gegenüber liegenden Kremper Marsch verbindende Grundseilfähre wurde nach der 1975 erfolgten Fertigstellung des Stör-Sperrwerks eingestellt.
Die Trinitatis Kirche (vorher Willihardus Kirche) nach der Reformation; ihre Vorgängerin lag im Vorland und wurde wegen der Gefahr durch die sich verlagernde Elbe verlegt.
Das Schulgebäude wurde 1929 auf dem ehemaligen und von der Gemeinde eingetauschten ehemaligen Pastoratsland ein neues Schulgebäude errichtet; bereits vor 1749 hatte in dem Dorf eine Schule bestanden.
Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
1963 Wewelsfleth, Fährbetrieb und Schifffahrt auf der Stör
Die Wewelsflether Fähre (Bild 2) bildete viereinhalb Jahrhunderte lang eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen der Wilstermarsch und der Kremper Marsch. Die Wagenfähre war eine Seilfähre; an dem durch das Gewässer verlaufenden Seil wurde der Fährprahm zunächst mit Muskelkraft, später (ab 1928) jedoch mittels eines Motors über den Fluß gezogen. Der Fährmann mußte ein Signal geben, wenn das Seil straff gezogen wurde, denn sonst bestand für die die Fährstelle passierenden Schiffe auf der Stör ein großes Gefahrenrisiko. Wegen des starken Ebb- bzw. Flutstromes der Stör hatten die Schiffe "Vorfahrt" und gaben ihrerseits rechtzeitig Signal. Bereits im Jahre 1629 war die Wewelsflether Fähre eingerichtet worden – daneben bestanden im Bereich der Gemeinde bis Ende der 1930er Jahre Fußgänger-Fähren in Uhrendorf und Störort. Nach dem Bau des Störsperrwerks in den Jahre 1971 bis 1974 und der Herstellung einer damit verbundenen Straßenverbindung der B 431 über die Stör verlor die Fähre ihre Bedeutung und sie wurde daher 1980 eingestellt. Zu der Zeit herrschte auf der Stör noch lebhafter Schiffsverkehr (Bilder 3 und 4) durch zahlreiche Binnenschiffe; seit etwa 1980 und dem Niedergang der Binnenschifffahrt ist dieser Anblick nur noch Geschichte. Heute befahren oberhalb von Wewelsfleth fast nur noch Sportboote den Fluß. Wewelsfleth hingegen wird jedoch heute noch infolge der Aktivitäten der Peters Werft von der Berufsschifffahrt frequentiert.
Bildrechte: Verlag Heinrich C. Otto, Kiel
ca. 1964 Wewelsfleth
Wewelsfleth liegt an der Stör eben oberhalb von deren Mündung in die Elbe.
Das Kirchdorf wurde 1238 erstmals mit dem Namen „Weuelesflethe“ erstmals schriftlich urkundlich erwähnt.
Seine ursprünglich im Vorland er Elbe liegende Kirche (zuerst Willihardus Kirche, heute Trinitatis Kirche) wurde 1503 an ihren jetzigen Platz verlegt. Die über die Stör führende Seil Fähre stellte 1980 ihren Betrieb ein, nachdem sie infolge der ab 1975 über das Stör-Sperrwerk führenden Straße unrentabel geworden war.
Bildrechte: Verlag Heinrich C. Otto, Kiel
ca. 1965 Wewelsfleth
Das schöne Dorf liegt an der Stör kurz vor deren Mündung in die Elbe.
Der Ort wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt.
Die den Ort mit der gegenüber liegenden Kremper Marsch verbindende Grundseilfähre verlor nach der 1975 erfolgten Fertigstellung des Stör-Sperrwerks ihre Bedeutung und wurde 1980 eingestellt.
Die nach der Reformation Trinitatis Kirche (vorher Willihardus Kirche) genannte Kirche wurde 1503 fertiggestellt; ihre Vorgängerin lag im Vorland und wurde wegen der Gefahr durch die sich verlagernde Elbe verlegt.
Das Schulhaus stammt aus dem Jahr 1929.
Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck
ca. 1965 Wewelsfleth, Werft, Fähre über die Stör
Das nahe der Mündung der Stör in die Elbe gelegene Dorf Wewelsfleth wurde mit seinem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich genannt.
Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt; von ursprünglich vier Werften hat sich bis heute die Peters Werft erhalten und sich aus kleinsten Anfängen zu einer den heutigen Anforderungen gerecht werdenden leistungsfähigen Werft entwickelt.
Heute noch stellt die Peters-Werft den bedeutendsten Wirtschaftsfaktor für das Dorf dar.
In Wewelsfleth bestand von Alters her zwischen Beidenfleth und der Stör-Mündung die letzte Gelegenheit, daß Wagen mit einer Seil-Fähre die Stör überqueren konnten.
Nach dem Bau des Störsperrwerks in den Jahren 1971 bis 1974 und der Herstellung einer damit verbundenen Straßenverbindung der B 431 über die Stör verlor die Wewelsflether Fähre ihre Bedeutung und ihr Betrieb wurde daher 1980 eingestellt.
Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
ca. 1966 Wewelsfleth
Die Gaststätte „Neues Fährhaus“ an der Straße Deichreihe in Wewelsfleth; rechts daneben stand die Gaststätte „Altes Fährhaus“.
Die Gaststätte wurde seinerzeit von Eckehard und Heinke Boigs betrieben. In dem gemütlichen Lokal kehrten gerne die Wilsteraner Segler ein, wenn sie wegen ungünstiger Tide in Wewelsfleth Station machten.
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ca. 1968 Mündung der Stör bei Störort und Ivenfleth.
Auf dem Bild unten links geht der Blick vom Deich in Ivenfleth über die Mündung der Stör hinüber zum Störort, wo im Hintergrund das auf einer Warft gelegene Gebäude der vormaligen Zollstation erkennbar ist.
Im Zusammenhang mit dem 1975 vollendeten Bau des Störsperrwerkes wurde die Mündung der Stör etwas verlegt, wonach die alte Mündungsstrecke zum Altarm wurde.
Das in der Wilstermarsch gelegene Störort war zuvor immer ein sehr abgeschieden gelegener Ort; das zur Krempermarsch gehörige Ivenfleth hingegen geriet früh in den Blickpunkt, als hier im Jahre 1230 ein Zisterzienser Nonnen-Kloster (bereits 1260 aufgegeben und nach Itzehoe verlegt) angelegt wurde.
Das Ausflugslokal "Zur Störmündung" in Ivenfleth wird seit Jahrzehnten von der Familie Kühl betrieben.
Bis in die Zeit vor dem II. Weltkrieg verkehrte zwischen Ivenfleth und Störort eine Kahn-Fähre.
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1970 Wewelsfleth an der Stör kurz vor deren Mündung in die Elbe.
Die Vorgängerin der 1503 errichteten Wewelsflether Trinitatis Kirche (vorher Willihardus Kirche) lag noch im Vorland der Elbe.
Die 1871 gegründete Peters Werft hat als einzige der ehemals am Ort vorhandenen 4 Werften heute noch Bestand; sie stellt heute bis zu 140 m lange Schiffe her.
Nach dem Bau des Sperrwerks an der Stör-Mündung in den Jahre 1971 bis 1974 und der Herstellung einer damit verbundenen Straßenverbindung der B 431 über die Stör verlor die Wewelsflether Fähre ihre Bedeutung und ihr Betrieb wurde im Jahre 1980 eingestellt.
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1977 Wewelsfleth - Kirche, Werft, Fähre
Das 1238 erstmals urkundlich erwähnte Wewelsfleth hat als Werft-Standort eine lange Tradition – heute besteht nur noch die Peters Werft.
Die den Ort mit der gegenüber liegenden Kremper Marsch verbindende Grundseilfähre verlor nach der 1975 erfolgten Fertigstellung des Stör-Sperrwerks ihre Bedeutung und wurde 1980 eingestellt.
Die nach der Reformation Trinitatis Kirche (vorher Willihardus Kirche) bezeichnete Kirche wurde 1503 fertiggestellt.
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