Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Wilsteraner Volksleben

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1953 Pferdesport in Dammfleth - Hindernisreiten, Trab-Rennen

1953 Trab-Rennen in Dammfleth bei Wilster
1953 Trab-Rennen in Dammfleth bei Wilster
1953 Pferdesport - Jagdrennen in Dammfleth bei Wilster
1953 Pferdesport - Jagdrennen in Dammfleth bei Wilster

1953 Pferdesport in Dammfleth - Trab-Rennen, Hindernisreiten bzw. Jagdrennen
Bis weit in die 1950er Jahre waren die Pferdesport-Veranstaltungen in Dammfleth Ausdruck des in der Wilstermarsch so selbstverständlichen Umganges mit Pferden.
Pferde hatten in der Wilstermarsch seit Jahrhunderten als Zug- und Arbeitstiere, aber auch als Reittiere, gedient.
Da nimmt es nicht Wunder, daß die Pferdesportveranstaltungen in Dammfleth sich regelmäßig einer ganz außerordentlichen Zuschauerresonanz erfreuen konnten. Die bäuerliche Bevölkerung reiste zumeist mit der von Pferden gezogenen Kutsche (Ein- und Zweispänner) zu diesem auch eine besondere gesellschaftliche Veranstaltung darstellenden Ereignis an.

Bildrechte:
Bild 1: Werner Behning
Das Foto stammt aus der im Eigentum von Robert Friedrichs, Wilster, stehenden Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster
Bilder 2 bis 4: Bildrechte: Arthur Zachger, Itzehoe
Quelle: Bildarchiv des gemeinsamen Archivs des Kreises Steinburg und der Stadt Itzehoe

1954 Tanzschule der Schwestern Buttgereit

1954 Die Tanzschule der Schwestern Emma und Minna Buttgereit
war in den 1950/1970er Jahren eine ganz besondere Institution in Wilster;
hier wurden zumeist auf dem Saal des Colosseum so manchem kurz behosten Jungen die ersten Tanzschritte beigebracht – manchmal hat´s sogar geholfen; bei den Mädchen war der Erfolg zumeist dauerhafter.
Wer von den damaligen Teilnehmern erinnert sich nicht an „Hacke, Spitze, ein – zwei – drei“ und "Wand zwei - drei, Mitte zwei - drei"; dabei herrschte ein durchaus rauer – jedoch nicht unfreundlicher Ton, und er bewirkte Disziplin.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde zur Verfügung gestellt von Holger A. Hansen, Mülheim a. d. Ruhr (er ist der fröhliche Junge, dritter von rechts)

1954 Verrohrung des Stadtdurchganges der Wilsterau

1954 Verrohrung des Stadtdurchganges der Wilsterau
1954 Verrohrung des Stadtdurchganges der Wilsterau

1954 Verrohrung des Stadtdurchganges der Wilsterau
In den Jahren nach 1945 hatte sich bedingt durch die seinerzeitigen Umstände ein unhaltbarer Zustand am Stadtdurchgang der Wilsterau in dem Abschnitt zwischen Rosengarten und Lange Reihe entwickelt.
Mangelnde Gewässerunterhaltung - diese ohnehin infolge der dichten Bebauung erschwert - hatte dazu geführt. Darüber hinaus gab es viele unkontrollierte Einleitungen von Abwasser. Hinzu kam die durch Unvernunft und Bequemlichkeit vieler Zeitgenossen bedingte Handlungsweise, anfallenden Unrat in die Wilsterau zu "entsorgen".
Sowohl die Wasserqualität als auch das äußere Erscheinungsbild der Gewässerstrecke war erbärmlich. Von einem Ratten-Eldorado sprachen häufig diejenigen, die selbst durch ihr Verhalten an dem Zustand des Gewässers ihren Anteil beigetragen hatten.
Es kam - vornehmlich aus Kostengründen und weil städtebauliche Aspekte nicht einbezogen wurden - nur eine Verrohrung der Gewässerstrecke in Betracht. Diese wurde in den Jahren 1953/54 vorgenommen.
Die Abnahme des Bauvorhabens "Verrohrung Wilsterau-Stadtarm" erfolgte am 25. Mai 1954.
Die Abbildung zeigt die Abnahme-Kommission am Pumpwerk hinter der Straße Lange Reihe.
Wir erkennen auf der Ausschnittsvergrößerung (Bild 2) von links:
Hennings (Stadtbaumeister), Looft (Unternehmer), Huusfeldt (Stadtrat), Becher (Reg. Bau-Insp.), Grüttner (Reg. Bau-Ass.), Schultz (Reg. u. Baurat), Oxwang (Bürgermeister), Frauen (Stadtrat), Klemer (Stadtrat), Meyer jun. (Unternehmer), Musfeldt (Bürgervorsteher), von Holdt (Stadtrat), Meyer sen. (Unternehmer), Brillat (Reg. Insp.).
Leider hatten Rat und Verwaltung sowie die Planer das wasserwirtschaftliche Erfordernis nicht bedacht, für eine ausreichende Leistungsfähigkeit der Verrohrung Sorge zu tragen. Diese hätte so dimensioniert sein müssen, daß bei zweckmäßiger Steuerung der Absperrvorrichtungen am seinerzeit noch offen bleibenden Bäckerstraßenfleth sowie des Schott an der Schott-Brücke und mit Hilfe der Tide ein hinreichender Spülstrom in den jeweiligen Gewässerabschnitten hätte erzeugt werden können - so war eine künftige Verschlammung der offen bleibenden Gewässerabschnitte als späteres Problem vorprogrammiert.

Bildrechte: Stadt Wilster
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Gerd Heutmann, Nutteln

1955 Hafen der Wilsteraner Segler am Kasenort

1955 Hafen der Wilsteraner Segler am Kasenort

1955 Hafen der Seglervereinigung Wilster
Noch recht bescheiden stellt sich die Flotte der Wilsteraner Segler dar, welche im Außentief der Feldwettern am Kasenort ihr Sommerquartier gefunden hat.
Insbesondere die Einfachheit der Schlengel-Anlage und des Steges sind auffallend.
Im Vordergrund liegt der Kielschwerter JOHANNA von Albert Bergner;
der schnittige Jollenkreuzer dahinter ist die ANKE II von Heinrich von Holdt, welcher beide Yachten erbaute.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Gerd Heutmann, Nutteln

1955 Kiosk an der Deichstraße

1955 Kiosk an der Deichstraße in der Stadt Wilster

1955 Kiosk an der Deichstraße
In den 1950er Jahren bestanden in der Stadt Wilster insgesamt drei Kioske; sie hatten folgende Standorte:
- Untere Burgerstraße (etwa vor der Haus Nr. 30)
- Mühlenstraße; neben der Mühlenbrücke und gegenüber dem Fußweg Audeich
- Deichstraße (neben dem Haus Nr. 44) auf dem heute noch freien Platz im Bereich des Zuganges zur sogenannten Hofstelle, welche heute baulich völlig verändert ist. Es handelt sich hierbei um den abgebildeten Kiosk.
Neben Zeitschriften, Tabakwaren und Süßigkeiten bot der Inhaber auch Kinderroller zur Ausleihe an; er hielt 2 oder 3 sogenannte Ballonroller (wg. der Art der Bereifung) vor, welche halbstundenweise für 2 Groschen von Kindern gemietet werden konnten.
In dem Gebäude rechts hatte in der ersten Nachkriegszeit die Stör-Apotheke des Apothekers Herter bestanden, nach ihm war einige Jahre das Schuhgeschäft (Marke Salamander) von Willy Reimers (später in der oberen Deichstraße Haus 83) in dem Haus untergebracht, danach das Café und Ladengeschäft für Süßigkeiten und Schulbedarf von Kurt Reetz, welchem das Ehepaar Hänsel als Inhaber folgte.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster

1955 Pferdefuhrwerk der Stadtwerke Wilster - Abfuhr der Fäkalien

1955 Pferdefuhrwerk der Stadtwerke Wilster - Abfuhr der Fäkalien
1955 Wilster - sogenannter Goldeimer der Fäkalienabfuhr
1955 Wilster - hölzerne Tragejoche der Fäkalienabfuhr
1960 Fäkalienabfuhr in Itzehoe

1955 Pferdefuhrwerk der Stadtwerke Wilster - Abfuhr der Fäkalien
Arbeiter der Stadtwerke Wilster fahren von der Straße Allee kommend mit ihrem von Pferden gezogenen Fuhrwerk durch die Straße Bischofer Deich.
Von den Männern sind die Namen Adolf Halmschlag und Paul Sauer bekannt.
Es handelt sich um einen Einsatz der Fäkalienabfuhr. Seinerzeit hatte die Stadt Wilster noch keine Vollkanalisation. Kläranlage und Kanalisation erhielt die Stadt erst in den 1960er Jahren.
Nur sehr wenige Haushalte verfügten damals über WC Anlagen; in diesen Fällen wurden die Abwässer in privaten Gruben gesammelt, welche in größeren zeitlichen Abständen geleert wurden.
Die Mehrzahl der Haushalte mußte sich mit einem sogenannten Plumpsklo behelfen. Dieses wurde in Wilster zumeist als "Tante Meier" bezeichnet. Der Begriff stammt aus der Franzosenzeit (1811 bis 1814) in Hamburg. Die Franzosen sagten, wenn sie zu der im Hauptzelt befindlichen Toilette gingen, sie wollten zum "tente majeure". Durch Verballhornung entstand daraus bei der Bevölkerung die Bezeichnung "Tante Meier“. Der Begriff wurde danach auch in den Orten an der Unterelbe verwendet.
In Wilster befand sich das Plumpsklo entweder im Wohngebäude, zumeist aber in einem außerhalb des Hauses befindlichen Anbau oder Bretterverschlag. Die mit den Fäkalien gefüllten Behälter, in Wilster ironisch als "Goldeimer" bezeichnet, wurden einmal wöchentlich von den Männern der Abfuhr gegen leere
Eimer (sh. Bild 2) ausgetauscht.
Es war eine überaus notwendige, aber zugleich auch sehr schwere und zugleich wenig angenehme ehrliche Arbeit, die vollen Eimer von ihren Einsatzorten zu holen. Die verschlossenen Eimer wurden an den Trageketten eines über die Schultern ihres Trägers gelegten hölzernen Joch (sh. Bild 3) befestigt. Die schmalen Stiegen und Flure in den Häusern und die schmalen Gänge zwischen den Häusern erschwerten den Männern ihre Arbeit zusätzlich.
Die Fäkalieneimer wurden nach ihrer mit dem Fuhrwerk erfolgten Beförderung in Gruben entleert, welche sich an der Wilsterau (Stadtdurchgang) auf stadteigenem Gelände am Brook (nahe dem damaligen Sportplatz) befanden. Von dort wurden die Fäkalien in größeren Abständen von einem dafür eingerichteten Frachtewer abgeholt, um anderenorts als Dünger verwendet zu werden.
Auch in der benachbarten Kreisstadt Itzehoe bestand in den 1960er Jahren noch eine derartige Fäkalienabfuhr (sh. Bild 4), sie wurde durchgeführt von der Firma Friedrich Sülau.

Bildrechte Bild 1: Familie Halmschlag, Wilster
ansonsten nicht bekannt
Anmerkung: Bild 1 wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Ursula Mäding, Oberhausen

1955 Spielmannszug des DGB Ortsverband Wilster

1955 Spielmannszug des DGB Ortsverband Wilster

1955 Die Spielleute des Ortsverbandes Wilster im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) haben sich zu einer Gruppenaufnahme vor der Wilsteraner St. Bartholomäus Kirche aufgestellt.
Der Ortsverband Wilster des DGB hatte in den ersten Jahrzehnten nach dem II. WK sehr viele Mitglieder und war sehr aktiv.
Der Spielmannszug der Ortsgruppe musizierte jedoch nicht nur bei Veranstaltungen der Arbeiter-Bewegung, sondern bei praktisch allen mit Umzügen durch die Straßen der Stadt verbundenen Festen.
Bei dem Spielmann ganz rechts in der zweiten Reihe von oben handelt es sich um den Maurer Hermann Horstmann, den der Begründer dieser Heimat-Seite aus seiner eigenen Lehrzeit als überaus angenehmen und verständigen Lehr-Gesellen in freundlicher und dankbarer Erinnerung hat.
Folgende Namen der abgebildeten Personen sind bekannt: Willi Böge, Gerhard Kirchoff, Walter Clausen, Hans Hintz, Günter Hinz, Rolf Schuhmann, Herbert Seifert, Heinz Krützer, Karl Lahann, Fred Dobirr, Gustav Grelck, Uwe Schuard, Jürgen Schmidt, Bruno Möller, Karl Brauer, Otto Appel, Ernst Bürger, Johannes Stahl, Hermann Engel, Fritz Gallinat, Karl-Heinz Kahle, Heinrich Harder, Herbert Krützer, Erwin Menzel, Peter Möller, Peter Marler, Herbert Waage, Heinz Tönnes, Hermann Horstmann.
Der Wilsteraner Spielmanns- und Fanfarenzug des Deutschen Gewerkschaftsbundes löste sich 1968 auf. Einige von den Spielleuten engagierten sich danach im 1965 gegründeten WRS Spielmannszug.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1955 Wochenmarkt auf dem Marktplatz

1955 An jedem Mittwoch und Sonnabend fand auf dem Marktplatz im Schatten der Kirche in der Zeit von 8:00 bis 12:00 ein Wochenmarkt statt, der sich eines großen Zuspruches erfreute.
Es gab Stände für Gemüse und Obst, Blumen, Fisch, Geflügel, Eier usw.
Im Hintergrund rechts ist die Drogerie von Heinz Josupeit erkennbar; die Drogerie wurde Mitte der 1960er Jahre an den Standort Ecke Burger Straße / Tagg Straße verlegt.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1956 Schollen-Laufen auf der Wilsterau

ca. 1956 Schollen-Schippern auf der Wilsterau
Eine nicht ungefährliche winterliche Betätigung junger Leute war in früheren Jahren das Schippern auf Eisschollen der Wilsterau.
Hier befindet sich der junge Schiffer Uwe Jürgens auf einer Eisscholle der Wilsterau zwischen den Straßen Landrecht und Hans-Prox-Straße. Ob er dieses nur aus Freude an der Herausforderung betrieb, ist nicht bekannt. Jedenfalls hatten die Schiffer ein großes Interesse daran, daß die aufgebrochenen Eisschollen sich nicht verkannteten, sondern mit dem Ebbstrom aus der engen Wilsterau hinaus in die Stör abgetrieben wurden. Eine Barriere aus zusammengefrorenen Schollen hätte die Befahrbarkeit der Wilsterau mit für die Schiffer wirtschaftlich nachteiligen Folgen längere Zeit behindern können.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn Sönke Jürgens, Wilster.

1957 Tanzkurs der Tanzschule Zeppelin

1957 Tanzkurs der Tanzschule Zeppelin für Kinder und Schüler auf dem Saal des Gasthofes Zur Linde in Wilster
1957 Abschlussball der Tanzschule Zeppelin auf dem Saal des Gasthofes Zur Linde in Wilster
1957 Anita Pufahl und Peter von Holdt beim Abschlussball der Tanzschule Zeppelin auf dem Saal des Gasthofes Zur Linde in Wilster
1957 Peter von Holdt und Frauke Bauer beim Abschlussball der Tanzschule Zeppelin auf dem Saal des Gasthofes Zur Linde in Wilster

1957 Tanzkurs der Tanzschule Zeppelin
In den 1950er Jahren führte die seinerzet in Brunsbüttel wohnhafte Tanzlehrerin Zeppelin in Wilster mehrfach Tanzkurze für Schüler, Heranwachsende und Erwachsene durch.
Erlernt - mehr oder weniger - wurden Tänze wie Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Foxtrott, Marsch, Tango, Cha-Cha und Rumba.
Die Kurse fanden allwöchentlich auf dem Saal des Gasthofes "Zur Linde" an der Straße Kohlmarkt (Standort des heutigen Verwaltungsgebäudes Amt Wilstermarsch) statt.
Bild 1 zeigt die Teilnehmer des Kurses für Schüler anläßlich des Abschlussballes im Jahr 1957.
Die meisten Namen der Teilnehmer sind bekannt; um Mithilfe bei den notwendigen Ergänzungen und Korrekturen zu den Namen wird gebeten!
Eine Bilddatei mit Durchnummerierung und Namenszuordnung für die abgebildeten Personen kann in der unten aufrufbaren Datei eingesehen werden.

Bild 2 zeigt den Einmarsch der Tanzschüler
von links
Rainer Golling mit NN Kroll (Tochter des Rektors der Mittelschule Wilster)
Carsten Köritz mit (verdeckt) Antje Looft
Rainer (?) Kliefoth mit (verdeckt) Elisabeth Nagel
Bernd Gottschalk mit NN
Peter von Holdt mit Antje Jansen
NN mit (verdeckt) Bärbel Hoppe
Fritz Schmidt mit (verdeckt) Marlene Stitterich
Bild 3 Die Tanzschüler Anita Pufahl und Peter von Holdt
Bild 4 Tanzschüler Frauke Bauer und Peter von Holdt

Bildrechte: nicht bekannt

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1959 Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde auf dem Marktplatz

1959 Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde auf dem Marktplatz der Stadt Wilster

1959 Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde (Bürergilde) auf dem Marktplatz
Die Bürger Gilde ist auf dem Marktplatz angetreten, um gemeinsam mit einer großen Anzahl Zuschauer die Kunst der Fahnen Schwenker zu bewundern.
Seinerzeit marschierten die Schüler der Wilsteraner Schulen in geschlossenen Klassenverbänden zum Markt, um die traditionelle Veranstaltung zu besuchen. Mit dabei ist auch die links stehende seinerzeitige Abschlußklasse der Mittelschule Wilster, von welcher folgende Schüler erkannt werden können: Gisela Lindemann, Antje Hanna Hennings, Horst Hein, Fritz Schmidt, Elisabeth Nagel, Anke Lüthje, Hilke Raasch, Bärbel Hoppe, Erika Böttcher, Peter Schippmann - alles Klassenkameraden des Begründers dieser Heimat-Seite.
Das Foto zeigt einen Fahnenschwenker bei dem Höhepunkt der Darbietung, die darin besteht, die Flagge sowie eine Zitrone in die Luft zu werfen und anschließend die Zitrone beim Niederfallen mit dem Bajonett zu zerschneiden und die Flagge wieder aufzufangen. Wie die rechts unten erkennbare unversehrte Zitrone belegt, gelang dieses Kunststück nicht immer.
Das Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde hat eine dreieinhalb Jahrhunderte alte Tradition.
Die einzelnen Darbietungen orientieren sich nach einer Vorgabe, die vom Exercitienmeister Andreas Kletten in Nürnberg im Jahre 1679 festgeschrieben wurde.
Die Farben der heute genutzten vier Flaggen geben die ursprünglichen Farben der Wappen der Herzogtümer Schleswig und Holstein wieder; weiß (silber) und rot für Holstein, gelb (gold) und blau für Schleswig; dazu die Wappenbilder vom Bund, Land, Kreis Steinburg und der Stadt.
Gegenüber früheren Jahren ist die gelbe/goldene Flagge mit dem Bundesadler hinzu gekommen.
Zu dieser Tradition der Gilde mehr auf dem Internetangebot der Bürger-Schützen-Gilde Wilster; siehe bei den vorgeschlagenen Links
Das rechts stehende Gebäude mit der schönen klassizistischen Fassade, in ihm war das Café Schöne und danach das Café Thörmer untergebracht, wurde leider zu Beginn der 1970er Jahre abgebrochen. Die Verbandssparkasse Wilstermarsch ließ danach hier ein zu seinem Umfeld unharmonisch wirkendes Gebäude mit bauklotzartigem Zuschnitt seiner Straßenfront errichten. Wieder einmal wurde in Wilster an einer für das Stadtbild signifikanten Stelle keine Rücksicht auf die historische Ensemblewirkung genommen.
Zuvor hatte nur durch die Einschaltung der Landesdenkmalpflege auch die Beseitigung des links stehenden Hauptgebäudes der Sparkasse verhindert werden können, als diese in einer ihre Mitverantwortung für das Stadtbild negierenden Planung beabsichtigte, dort einen Neubau errichten zu lassen.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1959 Turner des MTV Wilster

1959 Turner des MTV Wilster in der damaligen Turnhalle am Markt
1959 Turner des MTV Wilster in der damaligen Turnhalle am Markt. - 1 Heinz Struck 2 Jürgen Hintz 3 „Dixie“ Jürgen Breiholz 4 Richard Sühl 5 Siegfried Kraus 6 Erwin Baese 7 Heinrich Behnert 8 Uwe Bolten 9 Heinrich Lohse 10 Volker Lücke 11 NN 12 NN Neumann 13 Dieter Stäcker 14 Jochen Dethlefs

1959 Turner des MTV Wilster in der damaligen Turnhalle am Markt.
Die marode und bald danach einsturzgefährdete Halle wurde 1962 abgebrochen - Wilster erhielt eine Großraum-Sporthalle am Schulzentrum.
Seinerzeit waren die Gelegenheiten für den Vereinssport in Wilster sehr bescheiden, denn neben der kleinen Turnhalle gab es nur den Fußballplatz am Brook; daneben natürlich noch den Schlackenplatz am Colosseum, welcher jedoch für den Spielbetrieb völlig ungeeignet war.
In der kleinen Halle am Markt war lediglich Geräteturnen möglich. Die meisten der Turner der abgebildeten Riege konnten namentlich benannt werden:
1 Heinz Struck 2 Jürgen Hintz 3 „Dixie“ Jürgen Breiholz 4 Richard Sühl 5 Siegfried Kraus 6 Erwin Baese 7 Heinrich Behnert
8 Uwe Bolten 9 Heinrich Lohse 10 Volker Lücke 11 NN 12 NN Neumann 13 Dieter Stäcker 14 Jochen Dethlefs

Bildrechte. nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Petersen, Wilster

1960 Wochenmarkt auf dem Marktplatz

1960 Wochenmarkt auf dem Marktplatz in Wilster

1960 Wochenmarkt auf dem Marktplatz
Viele Jahre wurde an jedem Mittwoch und Sonnabend der Wochenmarkt auf Südseite des Marktplatzes unmittelbar vor der Kirche durchgeführt. Später wurde der Wochenmarkt auf den Platz am Colosseum verlegt. Während des Jahrmarktes wurde zeitweilig ausgewichen auf den Rosengarten.
An den Ständen wurden Blumen, Gemüse, Eier, Fisch und Kleintiere verkauft, wobei insbesondere letztere vielen Kindern gefielen.
Im Hintergrund sind die Gebäude mit dem Textil-Geschäft von J.P.T. Andersen Söhne sowie dem Uren- und Schmuckwaren Geschäft von Werner Viergutz erkennbar.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1962 Segelboote der Wilsteraner Segler in der Schleuse am Kasenort

1962 Segelboote der Wilsteraner Segler in der Schleuse am Kasenort

ca. 1962 Segelboote in der Schleuse
Blick von der Klappbrücke der Wilsterau-Schleuse am Kasenort in die Schleusenkammer.
Boote der Segler der Segler-Vereinigung Wilster haben sich nach der langen Winterpause zum Ausschleusen in der langgestreckten Schleusenkammer eingefunden.
Im Hintergrund ist das Oberhaupt der Schleuse mit noch geöffnetem Tor erkennbar.

Bildrechte: Gerd Heutmann, Nutteln

1963 Dr. Kurt Pfeiffer, Rektor der Mittelschule Wilster - 50 Jahre MSW

1963 Mittelschul-Rektor Dr. Kurt Pfeiffer hält die Festansprache zum fünfzigjährien Bestehen der Mittelschule Wilster MSW

1963 feierte die Mittelschule Wilster ihr fünfzigjähriges Bestehen. Rektor Dr. Pfeiffer hält den Festvortrag.
Die Schule war im Jahre 1913 als erste Mittelschule im Kreis Steinburg gegründet worden. Damals mußte die Stadt Wilster alle Kosten der Schule - auch die Gehälter der Lehrer - tragen; die Eltern der Schüler mußten ein Schulgeld aufbringen.
Als die Mittelschule Wilster im Jahre 1963 ihr Jubiläum feierte, war Dr. Kurt Pfeiffer ihr Rektor. Das Foto zeigt ihn bei seinem Festvortrag.
Dr. Kurt Pfeiffer war seit Mai 1937 an der Schule tätig. Er unterrichtete Physik, Chemie und Biologie.
Im August 1957 wurde er Rektor der Schule und übte dieses Amt bis Juli 1968 aus. Seine Vorgänger waren Heinrich Schulz (1913 - 1937), Walter Hiller (1937 - 1945), Rudolf Kroll (1946 - 1956), Otto Schuldt (1956 - 1957)
Wegen seiner Körperhaltung wurde Dr. Kurt Pfeiffer von den Schülern respektvoll respektlos "Schlauch" genannt - wenn er es nicht hörte.
Die Wilstersche Zeitung berichtete ausführlich über das Jubiläum der Schule; die Artikel können in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: nicht bekannt
das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Anke Reinke, Wilster

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1963 Lampion-Fahrt auf der Wilsterau

1963 Lampion-Fahrt auf der Wilsterau

Lampion-Fahrt auf der Wilsterau zwischen Kasenort und Brook.
Über viele Jahre bildete die Lampion-Fahrt der Segler auf der Wilsterau einen gesellschaftlichen Höhepunkt im Jahresverlauf der Wassersportler.
Die Jachten der Wilsteraner Segler und aus befreundeten Vereinen drängten sich wie die Sardinen in der Kammer der Schleuse am Kasenort.
Die Boote wurden über die Toppen mit unzähligen bunten Lampions geschmückt.
Mit beginnender Dämmerung wurden die Wachskerzen der Laternen entzündet und es setzte sich in Gruppen ein Konvoi auf der Wilsterau Richtung Brook-Hafen in Bewegung.
Für die Teilnehmer der Fahrt und für die nach Tausenden zählenden Zuschauer auf den begleitenden Staßen auf der Kathener und Bischofer Seite bot sich ein märchenhafter Anblick. In sehr langsamer Fahrt zogen die Jachten - und dazwischen die nicht minder bunt geschmückten Boote der Kanuten - durch die dunkle Nacht. Das bunte Licht der Lampions wurde im Wasser der Wilsterau widergespiegelt - beeindruckend und einfach zauberhaft!
Leider setzte der bauliche Zustand des Oberhauptes der Kasenorter Schleuse sowie der Bau der Umgehungsstraßenbrücke (B 5) der jährlichen Durchführung der wunderschönen Veranstaltung ein Ende - sie wurde von den Seglern auch nach Sanierung der Schleuse nicht wieder aufgenommen. Die letzte Lampionfahrt unter Beteiligung der Segler wurde am 15. September 1973 durchgeführt - gut einen Monat nach dem Tode von Heinrich von Holdt, einem der Initiatoren dieser faszinierenden Veranstaltung.
Den Wilsteranern Kanuten ist es im Rahmen ihrer Möglichkeiten vorbehalten, die schöne Tradition zu bewahren. Die Paddler waren es auch, welche zuerst mit der Lampion-Fahrt begonnen hatten, indem sie von ihrem damaligen Bootshaus in Landrecht mit ihren illuminierten Kanus zum Brook fuhren; ab 1933 fuhren von hier aus die Segler mit ihren gleichfalls mit Lampions geschmückten Booten mit den Kanuten gemeinsam weiter zum Kasenort. Später wurde der Start der Veranstaltung zum Kasenort verlegt, von wo aus die Fahrt zum Brook führte.

Bildrechte: nicht bekannt

1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde - Dampfroß gegen Schimmelreiter

1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster. Aktive der Mannschaft Schimmelreiter
1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster
1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster
1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster

1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster
"Dampfroß" gegen "Schimmelreiter"
Zur Durchführung des alljährlichen Festes der Kindergilde für die Schüler der Wilsteraner Schulen wurde auf verschiedene Weise Geld gesammelt.
Neben den von den Eltern der Schüler gesammelten Beiträgen wurden auch Haussammlungen durchgeführt. Daneben fanden sich auch immer wieder Bedienstete wilsteraner Betriebe und Verwaltungen, welche Benefiz-Fußballspiele durchführten. Von Mitte der 1960er bis in die 1970er Jahre spielte regelmäßig die Mannschaft des Bahnhofes Wilster gegen eine Kombination von Deichbauamt des Deich- und Hauptsielverbandes Wilstermarsch (DHSV) und des Polizei Reviers Wilster ansehnliche Beträge ein, wozu auch die Zuschauer beitrugen. Die Mannschaften hatten sich klangvolle Namen zugelegt. So nannte sich die Mannschaft der Bundesbahn "Dampfroß" und diejenige von Deichbauamt und Polizei "Schimmelreiter". Die Mannschaften sammelten sich vor dem Spiel auf dem Platz vor dem Neuen Rathaus, um von dort unter Vorantritt des Spielmannszuges des Wolfgang-Ratke-Schule Wilster unter klingendem Spiel gemeinsam und begleitet von zahlreichen Zuschauern zum Sportplatz Brook zu marschieren. Der damalige Vorsitzende des SV Alemannia Wilster, der Schmiedemeister Georg Stelzer, hatte viel Verständnis für die Aktion und räumte jeweils freimütig die Nutzung des Sportplatzes ein.
Das Foto zeigt die Aktiven der Mannschaft "Schimmelreiter".
Stehend von links: Horst Franke (Polizei), Karl-Heinz Oesterle (DHSV), Hans-Albert Ramm (Polizei), Klaus-Dieter Endrikat (DHSV), "Pele" E. Richard (Polizei), Peter von Holdt (DHSV), Christian Garlipp (DHSV), Horst Schneider (Polizei);
sitzend von links: Ludger Kockmeyer (Polizei), Peter Schneider (Tiefbaufirma Looft), Horst Pfeiffer (DHSV)
Bildrechte: nicht bekannt

1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster - Dampfroß gegen Schimmelreiter b

1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster - Dampfroß gegen Schimmelreiter
1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster - Dampfroß gegen Schimmelreiter
1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster - Dampfroß gegen Schimmelreiter
1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster - Dampfroß gegen Schimmelreiter

1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster
"Dampfroß" gegen "Schimmelreiter"
Zur Durchführung des alljährlichen Festes der Kindergilde für die Schüler der Wilsteraner Schulen wurde auf verschiedene Weise Geld gesammelt.
Neben den von den Eltern der Schüler gesammelten Beiträgen wurden auch Haussammlungen durchgeführt. Daneben fanden sich auch immer wieder Bedienstete wilsteraner Betriebe und Verwaltungen, welche Benefiz-Fußballspiele durchführten. Von Mitte der 1960er bis in die 1970er Jahre spielte regelmäßig die Mannschaft des Bahnhofes Wilster gegen eine Kombination von Deichbauamt des Deich- und Hauptsielverbandes Wilstermarsch (DHSV) und des Polizei Reviers Wilster ansehnliche Beträge ein, wozu auch die Zuschauer beitrugen. Die Mannschaften hatten sich klangvolle Namen zugelegt. So nannte sich die Mannschaft der Bundesbahn "Dampfroß" und diejenige von Deichbauamt und Polizei "Schimmelreiter". Die Mannschaften sammelten sich vor dem Spiel auf dem Platz vor dem Neuen Rathaus, um von dort unter Vorantritt des Spielmannszuges des Wolfgang-Ratke-Schule Wilster unter klingendem Spiel gemeinsam und begleitet von zahlreichen Zuschauern zum Sportplatz Brook zu marschieren. Der damalige Vorsitzende des SV Alemannia Wilster, der Schmiedemeister Georg Stelzer, hatte viel Verständnis für die Aktion und räumte jeweils freimütig die Nutzung des Sportplatzes ein.
Bild 1 zeigt die Aktiven der Mannschaft "Schimmelreiter"
stehend von links: NN (Polizei), NN Schneider (Polizei), Ludger Kockmeyer (Polizei), Horst Schneider (Polizei), Peter von Holdt (DHSV), Karl-Heinz Oesterle (DHSV), Horst Otto (Polizei),
kniend von links: Klaus-Dieter Endrikat (DHSV), Dieter Wolf (Lehrer, Gastspieler DHSV), Gerd Krückeberg (DHSV), Horst Pfeiffer (DHSV)
Bild 2 zeigt die am Mittelkreis angetretene Mannschaft der Schimmelreiter; der Rasen präsentiert sich in einem "speziellen" Zustand.
von links: NN (Schiedsrichter), Peter von Holdt (DHSV), Dieter Wolf (Lehrer, Gastspieler DHSV), "Pele" E. Richard (Polizei), Ludger Kockmeyer (Polizei), NN Schneider (Polizei), Horst Pfeiffer (DHSV), Gerd Krückeberg (DHSV), Karl-Heinz Oesterle (DHSV), Horst Franke (Polizei), Horst Schneider (Polizei), Klaus-Dieter Endrikat (DHSV)
Bild 3: die Spielführer von Holdt (Schimmelreiter) und Fraune (Dampfroß) präsentieren ihren Mannschaften die "Gastgeschenke"
Bild 4: Peter von Holdt, der Spielführer der Schimmelreiter, umspielt den gegnerischen Torwart und erzielt ein Tor.

Bildrechte: nicht bekannt

1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster - Dampfroß gegen Schimmelreiter c

1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster - Dampfroß gegen Schimmelreiter
1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster - Dampfroß gegen Schimmelreiter
1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster - Dampfroß gegen Schimmelreiter
1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster - Dampfroß gegen Schimmelreiter

1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster
"Dampfroß" gegen "Schimmelreiter"
Zur Durchführung des alljährlichen Festes der Kindergilde für die Schüler der Wilsteraner Schulen wurde auf verschiedene Weise Geld gesammelt.
Daran beteiligten sich von Mitte der 1960er bis in die 1970er Jahre regelmäßig die Mannschaften des Bahnhofes Wilster und einer Kombination von Deichbauamt des Deich- und Hauptsielverbandes Wilstermarsch (DHSV) und des Polizei Reviers Wilster, welche mit Benefiz-Spielen ansehnliche Beträge einspielten.
Die Mannschaften hatten sich klangvolle Namen zugelegt. So nannte sich die Mannschaft der Bundesbahn "Dampfroß" und diejenige von Deichbauamt und Polizei "Schimmelreiter".
Bild 1: Mannschaften Dampfroß (grün) und Schimmelreiter (rot) vor dem Spiel
Bild 2: Mannschaften Dampfroß (grün) vor dem Anpfiff
Bild 3: Auf dem tiefen Marschboden liefern sich die Mannschaften ein spannendes Spiel
Bild 4: Der Klei der Wilstermarsch hat auf der Sportkleidung Spuren hinterlassen.

Bildrechte: (privat) nicht bekannt

1968 Neustadt in Wilster - Motorräder und Motorradfahrer

1968 Neustadt in Wilster - Motorräder und Motorradfahrer

1968 Neustadt in Wilster
Mit Motorrädern posieren der Friseur Meister Friedrich Schott sowie ein älteres Paar. Augenscheinlich war die heute übliche Kluft für Motorradfahrer noch nicht in Gebrauch - Sacko und Tuchhose oder Anzug mit Hemd und Schlips wurden offenbar für auskömmlich gehalten, ganz zu Schweigen vom Verzicht auf die Verwendung eines Helmes.
Bei den Gebäuden handelt es sich um das Wohn- und Geschäftshaus der Schmiede von Georg Stelzer; das Gebäude sowie auch die gesamte zugehörige Häuserzeile wurde Ende der 1960er Jahre im Rahmen der Stadtsanierung aus schwer nachvollziehbaren Gründen abgebrochen, die Flächen blieben vier Jahrzehnte unbebaut.
Die Straßen in Wilster waren seinerzeit noch überwiegend mit einem Pflaster aus Granitsteinen befestigt. Auch die Bordsteine bestanden aus Granit, während die Bürgersteige überwiegend mit einer Pflasterung aus diagonal verlegten roten Klinkern befestigt waren, die dreieckigen Anschlußsteine bestanden aus gelben Klinkern.

Bildrechte: Familie Schott, Wilster
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Günter Schott und Ulla Diedrichsen, Wilster.

1969 Kegelclub Fall um 50 Jahre alt

1969 Kegelclub Fall um 1919 Wilster um 50 Jahre alt
1969 Kegelclub Fall um 1919 Wilster
1969 Kegelclub Fall um 1919 Wilster

1969 Kegelclub "Fall um" 50 Jahre alt
Der heute noch bestehende und im Jahre 1919 gegründete Kegelclub "Fall um" konnte im Jahre 1969 sein fünfzigjähriges Bestehen feiern. Es ist zu erwarten, dass der Club - er ist kein eingetragener Verein - auch sein einhundertjähriges Bestehen wird begehen können.
Das außergewöhnlich lange Bestehen des Clubs ist vor allem auch darauf zurück zu führen, als sich seine Mitglieder sehr frühzeitig dem sportlichen Kegeln verschrieben haben. Ein besonders engagierter Förderer dieses Gedankens war Heinz Ehlers; der langjährige Sportwart des Clubs verstarb im Jahr 2010.
Der Club "Fall um" zeichnet sich auch dadurch aus, dass er über fast die gesamte Zeit seines Bestehens heute noch vorhandene Protokollbücher führte, welche auch über seine Quees-Abende (Jahreshauptversammlungen) Zeugnis abgeben.
Zur Zeit der 50jährlichen Jubiläums gingen die Kegler ihrem Sport nach auf der Doppelbahn im "Krug zum grünen Kranze" bei der Wirtin Magda Busch am Kohlmarkt in Wilster. Zu der Zeit gab es mehrere dort kegelnde Clubs und es war schwierig, Bahnzeiten zu bekommen. Heute ist die Kegelsportanlage im Landgasthof Dückerstieg Heimbahn der Kegler, welche mit zwei Mannschaften unter dem Namen Wilster 1919 am Punktspielbetrieb teilnehmen (Landes- und Kreisliga). Die Mitgliederzahl des Clubs ist gegenwärtig höher als vor 50 Jahren, denn die Doppelbahn in Wilster gab seinerzeit eine Beschränkung vor.
Bild 1 zeigt die Mitglieder im Jubiläumsjahr,
oben von links: Arthur Schmidt (Vorsitzender), Rober Kallwat, Hans-Hermann Tiedemann, Heinz Ehlers (Sportwart), Werner Knoblau, Gerd Wolf, Helmut Kuhrt, Uwe Böge, Günter Horstmann, Bruno Meinke.
unten von links: Peter von Holdt, Heinrich Jacobs, Wolfgang Plötz (nicht auf dem Foto: Heinrich von Holdt).
Bilder 2 und 3 zeigen die seinerzeit in der Kreisliga kegelnde Mannschaft
von links: Bruno Meinke, Helmut Kuhrt, Uwe Böge, Wolfgang Plötz, Peter von Holdt

Bildrechte: Werner Behning, Wilster

1974 Direkt-Kandidaten der FDP zur Kommunal-Wahl

FDP Kandidaten; von links: Horst Gertz, Peter J. von Holdt, Peter Arthur Pruter, Horst Wolter, Christine Plambeck, Herbert Stahl, Wiebke Schröder, Richard Huusmann, Egon Hoinke

Kandidaten der FDP zur Kommunal-Wahl 1974
1974 Die Kandidaten vom Ortsverband Wilster der FDP zur Kommunal-Wahl am 24.03.1974 haben auf der Treppe zum Neuen Rathaus Aufstellung genommen.
Von links: Horst Gertz, Peter J. von Holdt, Peter Arthur Pruter, Horst Wolter, Christine Plambeck, Herbert Stahl, Wiebke Schröder, Richard Huusmann, Egon Hoinke

Bildrechte: Werner Behning

1976 Trimm-Gruppe des MTV Wilster beim Kommers in der "Neue Börse"

1976 Trimm-Gruppe des MTV Wilster im Lokal Neue Börse beim Umtrunk; von rechts: Erwin Lucht (im Anschnitt), Klaus Peter Kragge, Arthur Karstens, Wolfgang Noffke, Richard Sühl, Peter J. von Holdt, Günther Thumann (links)
1976 Trimm-Gruppe des MTV Wilster im Lokal Neue Börse - Klaus Vöge betrachtet skeptisch den gebackenen Schweinskopf
1976 Trimm-Gruppe des MTV Wilster im Lokal Neue Börse - Erwin Lucht, Klaus Peter Kragge, Arthur Karstens und Richard Sühl greifen kräftig zu, während karl-Heinz Oesterle sich noch an seiner Zigarette festhält (rechts)
1976 Trimm-Gruppe des MTV Wilster im Lokal Neue Börse - Peter von Holdt bedient sich gelassen am gebackenen Schweinskopf

1976 Trimm-Gruppe des MTV Wilster beim Kommers in der "Neue Börse"
Im Rahmen der seinerzeit sehr populären Trimm-Dich-Bewegung hatte sich auch im MTV Wilster eine Trimm Gruppe für Männer gegründet. Sie wurde geleitet von Richard Sühl und Heinrich Lohse.
Nach der jeweiligen intensiven und schweißtreibenden gut zweistündigen sportlichen Betätigung, kehrten nahezu alle Mitglieder zwecks Auffrischung des Flüssigkeitshaushaltes in der Gaststätte "Neue Börse" ein. Das Lokal wurde betrieben von der Ehefrau Elfriede des Sportfreundes "Schobi" Hans-Peter Schober. Als dickes Dankeschön für ihre Gäste richtete die Wirtin einmal jährlich ein "Schweinskopf-Essen" aus, welches begeisterten Zuspruch fand.
Bild 1: beim Umtrunk von rechts: Erwin Lucht (im Anschnitt), Klaus Peter Kragge, Arthur Karstens, Wolfgang Noffke, Richard Sühl, Peter von Holdt, Günther Thumann (links)
Bild 2: Klaus Vöge betrachtet noch skeptisch den gebackenen Schweinskopf.
Bild 3: Erwin Lucht, Klaus Peter Kragge, Arthur Karstens und Richard Sühl greifen kräftig zu, während Karl-Heinz Oesterle sich noch an seiner Zigarette festhält (rechts)
Bild 4. Peter von Holdt bedient sich gelassen am gebackenen Schweinskopf

Bildrechte: Ralf Petersen, Wilster

1978 Demonstration in Wilster gegen das Kernkraftwerk Brokdorf

1978 Demonstration in Wilster gegen das Kernkraftwerk Brokdorf

1978 Demonstration gegen das Kernkraftwerk Brokdorf
In der heißen Phase der Demonstrationen gegen das Atomkraftwerk Brokdorf war der Journalist Hans-Peter Kruse mit einem Motorsegler über der Baustelle und über Wilster. Er fertigte die Fotografie vom überfüllten Marktplatz in Wilster.
Auf dem Marktplatz fand eine eindrucksvolle Demonstration gegen den Bau des Atomkraftwerkes Brokdorf statt; es war die bis dahin größte Demonstration der Anti-AKW-Bewegung.
Es folgte eine Reihe verschiedener Protestveranstaltungen in der Wilstermarsch und an anderen Orten.
Während der Demonstration in Wilster kam es weder zu Ausbrüchen von Gewalt noch zu nennenswerten Sachbeschädigungen. Einige wilsteraner Geschäftsleute hatten die Schaufenster und Eingänge ihrer Geschäftshäuser mit Spanplatten verbarrikadiert, andere hingegen machten ein gutes Geschäft mit den vielen angereisten und sich in Wilster ausgesprochen friedlich verhaltenden Demonstranten. Anders sah es in Teilen der Demonstration unmittelbar vor dem Baugelände in Brokdorf aus. Dort kam es zu Gewaltexzessen - durchaus auch auf beiden Seiten.
Die Diskussion um das Kernkraftwerk Brokdorf spaltete seinerzeit die Bevölkerung der Wilstermarsch in Gegner und Befürworter - kaum jemand hatte keine eigene Position zu dem Thema.

Bildrechte: Hans-Peter Kruse, München

1978 Volkstrauertag - Kranzniederlegung am Denkmal im Stadtpark

1978 Volkstrauertag - Kranzniederlegung am Denkmal im Stadtpark

1978 Volkstrauertag - Kranzniederlegung am Denkmal im Stadtpark.
Das im Stadtpark errichtete und am 15.09.1929 eingeweihte Denkmal für die im I. Weltkrieg Gefallenen ist heute Mahnmal für alle Opfer von Kriegen, Gewalt, Vertreibung, Ausgrenzung und Hass. Es erinnert an die Verpflichtung jedes Einzelnen, dieses niemals zuzulassen und sich auch kleinsten Anfängen entgegen zu stellen!
Die Würde des Menschen ist unantastbar -
das gilt immer und für jeden, unabhängig von Herkommen, Stand, Hautfarbe, politischer oder religiöser Überzeugung.
Vorgestellt wird das Wilsteraner Denkmal neben anderen in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern auf der Seite Denk mal

Auf dem Foto sind im Hintergrund Gebäude an der Wende der Deichstraße zu erkennen; links hinter den Bäumen sieht man noch den heute nicht mehr vorhandenen Elevator-Turm für die Eiskeller der vormaligen Wilsteraner Niederlassung der Hamburger Bavaria & St. Pauli Brauerei.
Vor dem Ehrenmal ist eine Kompanie Soldaten angetreten. Mit der Kompanie aus dem Lazarettregiment 11, welches bis September 2007 in der damaligen Breitenburger Freiherr von Fritsch Kaserne stationiert war, verbindet die Stadt Wilster eine langjährige Patenschaft. Das Regiment ist heute im nordfriesischen Seeth stationiert - leider ist eine Beendigung der Patenschaft vorprogrammiert, denn das Lazarettregiment 11 steht dem Vernehmen nach vor seiner Auflösung.
Vor der angetretenen Patenkompanie schreiten gefolgt vom Kompanieführer der Bürgervorsteher (links Textil-Kaufmann Peter Reese) und der hauptamtliche Bürgermeister Armin March zur Niederlegung der Kränze am Ehrenmal.
Es war zu diesem Anlaß womöglich der einzige gemeinsame derartige Auftritt der beiden Repräsentanten der Stadt. Mehrere Fälle von erheblichem Fehlverhalten im außerdienstlichen Bereich hatten zur Folge, daß Armin March zunächst 16 Monate lang vom Dienst suspendiert wurde; er trat sein Amt nicht wieder an.

Bildrechte: nicht bekannt

1982 Landesmusikfest - Aufzug der Spielleute im Wilstermarsch Stadion

1982 Landesmusikfest - Aufzug der Spielleute im Wilstermarsch Stadion
1982 Landesmusikfest - Aufzug der Spielleute im Wilstermarsch Stadion
1982 Landesmusikfest - Aufzug der Spielleute im Wilstermarsch Stadion

1982 Landesmusikfest - Aufzug der Spielleute im Wilstermarsch Stadion an der Rumflether Straße.
Das 19. Landesmusikfest vom 14. - 16. Mai 1982 wurde vom Spielmanns- und Fanfarenzug Wilster anlässlich des 700jährigen Stadtjubiläums "nach Bewerbung" nach Wilster geholt und ausgerichtet.
Es nahmen 68 Spielmanns- und Fanfarenzüge sowie Blasorchester teil, welche allesamt aus Orten in Schleswig-Holstein stammten.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Fotos und Informationen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Thomas Mikolajczyk, Wilster

1983 Wilsteraner Flohmarkt, Gulasch-Kanone des DRK Wilster

1983 Gulasch-Kanone des DRK Wilster
Anläßlich des in der gesamten Innenstadt von Wilster durchgeführten - zwischenzeitlich schon traditionellen - jährlichen Flohmarktes versorgte die Ortsgruppe Wilster des DRK die hungrigen Besucher.
Die Gulasch-Kanone war am Markt vor dem Geschäftshaus der Obst- und Gemüsehandlung von Günter Güstrau aufgebaut worden.
Karl Heinz Spang (rechts) und Günther Kaspereit (links) sorgen für die richtigen Portionen.

Bildrechte: nicht bekannt
das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Thomas Mikolajczyk, Wilster

1988 Schienenbus am Güterbahnhof Wilster

Eine der letzten Fahrten des Schienenbusses auf der Strecke Wilster - Brunsbüttel
Eine der letzten Fahrten des Schienenbusses auf der Strecke Wilster - Brunsbüttel

17.05.1988 Schienenbus am Güterbahnhof Wilster
Ein Schienenbus (sogenannter "Uerdinger Schienenbus“) der Baureihe VT 798 passiert aus Brunsbüttel kommend den Güterbahnhof in Wilster am 17.Mai 1988. Es war eine der letzten Fahrten des von den Wilsteranern liebevoll „Rosa“ genannten Gefährts, denn der Personenverkehr auf der Strecke wurde zum 27.05.1988 eingestellt.
Bild 1: links die Ladestraße des Güterbahnhofs, im Hintergrund mit dem hohen Schornstein die Gebäude der vormaligen Genossenschaftsmeierei Wilster, hinter dem Schienbus das Stellwerk Ww (Wilster West) am Bahnübergang mit der Neue Burger Straße, ganz rechts ein Haus an der Bahnhofstraße.
Bild 2: der Schienenbus kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Wilster (das Empfangsgebäude ist nicht zu erkennen), links Häuser an der Bahnhofstraße, im Hintergrund die im Zusammenhang mit dem Bau des Wilster Einkaufzentrums beseitigte und das Bahngelände überquerende Fußgängerbrücke.

Bildrechte: Axel Spille, Schwäbisch Gmünd
welcher die nicht nur für ausgewiesene Freunde der Eisenbahn hoch interessante Seite Eisenbahnfotograf für Reisende im Internet anbietet.

Weitere Erläuterungen: Die am 01.11.1878 eröffnete ursprüngliche Teilstrecke „Wilster – St. Michaelisdonn“ der Marschbahn (Strecke von Altona nach Riepen / Ribe in Nord-Schleswig) folgte dem heute noch vorhandenen Durchgangsgleis von Wilster aus in Richtung Brunsbüttel; die Stichstrecke von Flethsee (St. Margarethen Bahnhof) nach Brunsbüttel war erst am 01.05.1893 eröffnet worden. Bei Taterpfahl wurde durch den Bau des Kaiser-Wilhelm Kanals die Strecke der Marschbahn geschnitten, weshalb hier in den Jahren 1893 bis 1895 eine Drehbrücke gebaut wurde. Bereits im Jahre 1920 wurde die Drehbrücke wieder demontiert, da der Kanal verbreitert und zuvor (von 1913 bis 1920) die Hochbrücke bei Hochdonn errichtet worden war. Die Marschbahn erhielt zwischen Wilster und St. Michaelisdonn einen neuen Verlauf, wodurch auch der Ort Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß erhielt.
Die Strecke von Wilster bis Flethsee mit der Zweigstrecke nach Brunsbüttelkoog war danach nur noch eine Stichbahn. An ihr gab es folgende Haltepunkte:
km 0,0 Wilster; km 1,1 Rumfleth; km 4,1 Schotten; km 5,3 Nortorf;
km 7,3 Landscheide; km 8,8 St. Margarethen; km 10,9 Kudensee; km 13,8 Ostermoor; km 14,2 Brunsbüttel Ost; km 15,6 Brunsbüttel.

1992 Seifenkistenrennen in Wilster a

1992 Seifenkistenrennen in Wilster - Startrampe vor der St. Bartholomäus Kirche
1992 Seifenkistenrennen in Wilster - Rennstrecke durch die Sonnin Straße
1992 Seifenkistenrennen in Wilster - Rennstrecke durch die Sonnin Straße
1992 Seifenkistenrennen in Wilster - Rennstrecke durch die Sonnin Straße

1992 Seifenkistenrennen in Wilster
Am 16. Mai 1992 wurde in Wilster ein Seifenkistenrennen durchgeführt, welches viele Zuschauer anlockte.
Die Startrampe stand gegenüber dem nordwestlichen Portal der St. Bartholomäus Kirche an der Einmündung der Sonnin-Straße, durch welche die mit Strohballen gesicherte Rennstrecke führte.
Viele Firmen, Vereine, Betriebe und Einzelpersonen beteiligten sich mit ganz individuellen phantasievollen Seifenkisten an dem lustigen Spektakel.

Bildrechte: Helmut Hoyer, Landrecht,
welcher die Fotos freundlicherweise zur Verfügung stellte.

1992 Seifenkistenrennen in Wilster b

1992 Seifenkistenrennen in Wilster - Seifenkiste der Freiwilligen Feuerwehr Wilster
1992 Seifenkistenrennen in Wilster - Seifenkiste The point of HiFi von Peter Lünstedt
1992 Seifenkistenrennen in Wilster - Seifenkiste Reese Moden
1992 Seifenkistenrennen in Wilster - Seifenkiste Volksbank Wilster

1992 Seifenkistenrennen in Wilster
Am 16. Mai 1992 wurde in Wilster ein Seifenkistenrennen durchgeführt, welches viele Zuschauer anlockte.
Die Startrampe stand gegenüber dem nordwestlichen Portal der St. Bartholomäus Kirche an der Einmündung der Sonnin-Straße, durch welche die Rennstrecke führte.
Viele Firmen, Vereine, Betriebe und Einzelpersonen beteiligten sich mit ganz individuellen phantasievollen Seifenkisten an dem lustigen Spektakel.
Bild 1 Freiwillige Feuerwehr Wilster
Bild 2 The point of HiFi von Peter Lünstedt
Bild 3 Reese Moden
Bild 4 Volksbank Wilster

Bildrechte: Helmut Hoyer, Landrecht,
welcher die Fotos freundlicherweise zur Verfügung stellte.

2005 Transport eines alten Schiffsmotors von Wilster nach Burg

2005 Transport eines alten Schiffsmotors mit historischen Fahrzeugen von Wilster nach Burg
2005 Transport eines alten Schiffsmotors mit historischen Fahrzeugen von Wilster nach Burg
2005 Transport eines alten Schiffsmotors mit historischen Fahrzeugen von Wilster nach Burg
2005 Transport eines alten Schiffsmotors mit historischen Fahrzeugen von Wilster nach Burg

2005 Transport eines alten Schiffsmotors von Wilster nach Burg
Mit vielfältigen Aktionen widmen sich viele Vereine und Gruppen der Bewahrung der Erinnerung an Vergangenes. Eine diesem Ziel dienende ungewöhnliche Aktion war im Mai 2005 an der Wilsterau auf dem Gelände der Seglervereinigung Wilster SVW zu beobachten.
Ein auf dem Wasserweg nach dorthin gelangter etwa 12,5 Tonnen schwerer und sehr alter Deutz Schiffsmotor eines ehemaligen Hafenschleppers sollte von dort nach Burg in Dithmarschen zu einem Oldtimersammler transportiert werden.
Die Interessengemeinschaft Historischer Güterverkehr hatte es sich dafür zur Aufgabe gemacht, den Transport stilgerecht mit einem entsprechenden alten Fahrzeug durchzuführen. Die Verwunderung war groß, als die Gruppe mit ihrem Mercedes L4500 und einem dreiachsigen von Lienen Anhänger auf dem Gelände der SVW erschien.
Der alte Schiffsmotor wurde mit Hilfe eines Kranwagens aus dem Schiff und auf den Anhänger gehoben. Nach erfolgter Sicherung der Ladung erfolgte der Transport über die Straße und über die Fähre Hochdonn nach Burg.
Die gesamte Aktion kann auf der Internet Präsenz der Interessengemeinschaft Historischer Güterverkehr angeschaut werden.

Bildrechte: Interessengemeinschaft Historischer Güterverkehr

Musiker - Die Flotten Jungs

ca. 1958 Die Band Die Flotten Jungs aus Wilster - Horst Diedrichsen, Hermann Diedrichsen, Walter Bürger, Fritz Gallinat, Ernst Bürger
ca. 1958 Die Band Die Flotten Jungs aus Wilster - Horst Diedrichsen, Ernst Bürger (verdeckt), Hermann Diedrichsen, Fritz Gallinat, Walter Bürger
ca. 1958 Die Band Die Flotten Jungs aus Wilster - Walter Bürger, Ernst Bürger, "Hoscha" Horst Diedrichsen, Fritz Gallinat

Musiker - Die Flotten Jungs
Ab Ende der 1950er Jahre bis Ende der 1970er spielten bei vielen Veranstaltungen in Wilster und der weiteren Umgebung "Die Flotten Jungs" zum Tanz auf. Das Repertoire der Band deckte praktisch die gesamte Palette der von den Besuchern gewünschten Tanzmusik ab.
Die "von Hand gemachte" Musik fand ein breites Publikum insbesondere bei den von Vereinen und Verbänden veranstalteten Bällen.
Die Fotos zeigen "Die Flotten Jungs" in den ersten Jahren der Band bei ihrem Auftritt bei einer Tanz-Veranstaltung.
Bild 1: Von links "Hoscha" Horst Diedrichsen, Hermann Diedrichsen, Walter Bürger, Fritz Gallinat, Ernst Bürger.
Während die aus Wilster stammenden Brüder Ernst und Walter Bürger von Anfang an dazu gehörten, kamen nach dem Ausscheiden der anderen Mitgliedern Reimer Jürgens (aus Bekdorf) und Erhard Tagge (aus Münsterdorf) hinzu.
Bild 2: Von links "Hoscha" Horst Diedrichsen, Ernst Bürger (verdeckt), Hermann Diedrichsen, Fritz Gallinat, Walter Bürger
Bild 3: Von links Walter Bürger, Ernst Bürger, "Hoscha" Horst Diedrichsen, Fritz Gallinat

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ulla Diedrichsen, Wilster.

Musiker - Die Flotten Jungs a

1969 "Die Flotten Jungs" aus Wilster
Band "Die Flotten Jungs" aus Wilster
1969 "Die Flotten Jungs" aus Wilster
1969 "Die Flotten Jungs" aus Wilster

Musiker - Die Flotten Jungs
In den 1960er und 1970er Jahren spielten bei vielen Tanzveranstaltungen in Wilster und der weiteren Umgebung "Die Flotten Jungs" auf. Das Repertoire der Band deckte praktisch die gesamte Palette der von den Besuchern gewünschten Tanzmusik ab.
Die "von Hand gemachte" Musik fand ein breites Publikum insbesondere bei den von Vereinen und Verbänden veranstalteten Bällen.
Während die aus Wilster stammenden Brüder Ernst und Walter Bürger von Anfang an dazu gehörten, kamen nach dem Ausscheiden von anderen Mitgliedern der Gruppe (u.a. "Hoscha" Horst Diedrichsen) Reimer Jürgens (aus Bekdorf) und Erhard Tagge (aus Münsterdorf) hinzu.
"Die Flotten Jungs" waren bis etwa 1980 aktiv.
Unter dem Namen "Pulterbüdels" machten dann ab 1982 Reimer Jürgens, Walter Bürger und Erhard Tagge Musik.
Zuletzt spielten von 1992 bis 1999 Reimer Jürgens und Erhard Tagge als Duo unter dem Namen "Fiedel & Swutsch".

Bildrechte: Inge und Erhard Tagge, Münsterdorf

Musiker - Die Flotten Jungs b

Musiker - "Die Flotten Jungs" aus Wilster
Musiker - "Die Flotten Jungs" ca. 1968 Walter Bürger, Reimer Jürgens, Ernst Bürger
Musiker - "Die Flotten Jungs", das Equipment der Band
Musiker - "Die Flotten Jungs", verladenes Equipment der Band

Musiker - Die Flotten Jungs
In den 1960er und 1970er Jahren spielten bei vielen Tanzveranstaltungen in Wilster und der weiteren Umgebung "Die Flotten Jungs" auf. Das Repertoire der Band deckte praktisch die gesamte Palette der von den Besuchern gewünschten Tanzmusik ab.
Die "von Hand gemachte" Musik fand ein breites Publikum insbesondere bei den von Vereinen und Verbänden veranstalteten Bällen.
Während die aus Wilster stammenden Brüder Ernst und Walter Bürger von Anfang an dazu gehörten, kamen nach dem Ausscheiden von anderen Mitgliedern der Gruppe (u.a. "Hoscha" Horst Dietrichsen) Reimer Jürgens (aus Bekdorf) und Erhard Tagge (aus Münsterdorf) hinzu.

Bildrechte: Inge und Erhard Tagge, Münsterdorf

Musiker - Die Flotten Jungs c

Musiker - "Die Flotten Jungs" - 1972 Ball der Seglervereinigung Wilster
Musiker - "Die Flotten Jungs" Erhard Tagge, Ernst Bürger, Reimer Jürgens, Walter Bürger - 1972 Ball der Seglervereinigung Wilster
Musiker - "Die Flotten Jungs" Erhard Tagge und Ernst Bürger - 1972 Ball der Seglervereinigung Wilster
Musiker - "Die Flotten Jungs" - Schlagzeuger Erhard Tagge - 1972 Ball der Seglervereinigung Wilster

Musiker - Die Flotten Jungs
In den 1960er und 1970er Jahren spielten bei vielen Tanzveranstaltungen in Wilster und der weiteren Umgebung "Die Flotten Jungs" auf. Das Repertoire der Band deckte praktisch die gesamte Palette der von den Besuchern gewünschten Tanzmusik ab.
Die "von Hand gemachte" Musik fand ein breites Publikum insbesondere bei den von Vereinen und Verbänden veranstalteten Bällen.
So auch bei einem 1972 auf dem Saal der vom Wirt Alfred Pech betriebenen damaligen Gaststätte "Zur Linde" in Wilster veranstalteten Ball der Seglervereinigung Wilster (die abgebildeten Stander der Segelboote auf der Bühnendekoration verwundern allerdings ein wenig hinsichtlich ihrer farblichen Gestaltung).
Während die aus Wilster stammenden Brüder Ernst und Walter Bürger von Anfang an zur Band gehörten, kamen nach dem Ausscheiden von anderen Mitgliedern der Gruppe (u.a. "Hoscha" Horst Dietrichsen) Reimer Jürgens (aus Bekdorf) und Erhard Tagge (aus Münsterdorf) hinzu.

Bildrechte: Inge und Erhard Tagge, Münsterdorf

Musiker - The Quartermasters - eine Beat Band aus Wilster und Itzehoe

1966 The Quartermasters - eine Beat Band aus Wilster und Itzehoe
1966 The Quartermasters - eine Beat Band aus Wilster und Itzehoe

Musiker - The Quartermasters - eine Beat Band aus Wilster und Itzehoe.
Vornehmlich ab Mitte der 1950er Jahre und insbesondere in den 1960ern gründeten sich allerorten viele Jugendbands, welche ihren internationalen Vorbildern nacheiferten. Diese Bands spielten bei den an vielen Orten regelmäßig stattfindenden Tanzveranstaltungen auf und begeisterten ihr vorwiegend jugendliches Publikum mit den bei diesen beliebten internationalen Hits.
Die große Zeit der Live-Musik endete mit dem Aufkommen von Diskotheken.
Eine auch überregional bekannt gewordene Band waren die Quartermasters, zu welchen sich musikbegeisterte Schüler und Auszubildende aus Wilster und Itzehoe zusammengefunden hatten.
Die vorgestellten und wahrscheinlich aus 1966 stammenden Werbe- bzw. Autogrammkarten zeigen die Mitglieder der Band.
Bild 1: oben Michael Wittmaack (Schlagzeug), unten von links nach rechts Manfred Kliefoth (Bass-Gitarre), Günther Rehan (Rhythmus-Gitarre und Gesang) und Wolfram Miszuweit (Lead-Gitarre).

Mehr zu den Quartermasters kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.
Mehr zum Thema Als der Beat nach Steinburg kam findet sich hier.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

Musiker - The Sunny Boys - eine Musik-Band aus Wilster a

ca. 1963 Die Musik-Band The Sunny Boys: Hoscha Horst Diedrichsen, Hermann Diedrichsen, Peter Gülck, Manfred NN, Gary NN
ca. 1963 Die Musik-Band The Sunny Boys: Peter Gülck, Hermann Diedrichsen, Hoscha Horst Diedrichsen, Gary NN, Manfred NN
ca. 1963 Die Musik-Band The Sunny Boys: Peter Gülck,
ca. 1963 Die Musik-Band The Sunny Boys mit einer Sängerin; oben von links nach rechts: Manfred NN, Gary NN, Sängerin NN, hermann Diedrichsen, NN, sowie unten: Hoscha Horst Diedrichsen und Peter Gülck

Musiker - The Sunny Boys - eine Musik-Band aus Wilster
In den 1950er und 1960er Jahren spielten bei vielen Tanzveranstaltungen in Wilster und der weiteren Umgebung die Band "The Sunny Boys" auf. Das Repertoire der Band deckte praktisch die gesamte Palette der von den Besuchern gewünschten Tanzmusik ab.
Diskotheken gab es noch nicht und bei den zahlreichen Tanzveranstaltungen, insbesondere bei den von Vereinen und Verbänden veranstalteten Bällen, fand die "von Hand gemachte" Musik ein breites und begeistertes und zufriedenes Publikum.
Bild 1 zeigt von links nach rechts von den Sunny Boys: "Hoscha" Horst Diedrichsen, Hermann Diedrichsen, Peter Gülck, Manfred NN, Gary NN (leider sind nicht alle Namen der Musiker bekannt, weshalb um Mithilfe bei der Benennung weiterer Namen gebeten wird)
Bild 2 zeigt von links nach rechts die für die Kamera posierenden Sunny Boys Peter Gülck, Hermann Diedrichsen, "Hoscha" Horst Diedrichsen, Gary NN, Manfred NN
Bild 3 zeigt besonders "cool" mit Zigarette posierende Sunny Boys Peter Gülck, "Hoscha" Horst Diedrichsen, Hermann Diedrichsen, Gary NN, Manfred NN
Bild 4 zeigt die Sunny Boys mit einer Sängerin; oben von links nach rechts: Manfred NN, Gary NN, Sängerin NN, Hermann Diedrichsen, NN, sowie unten: Hoscha Horst Diedrichsen und Peter Gülck

Bildrechte:
Bilder 1 bis 3: nicht bekannt
Bild 4: Hartmut Velmede, Hamburg
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ulla Diedrichsen, Wilster.

Musiker - The Sunny Boys - eine Musik-Band aus Wilster b

ca. 1963 Band Die Flotten Jungs - Schlagzeuger "Hoscha" Horst Diedrichsen

Musiker - The Sunny Boys - eine Musik-Band aus Wilster
In den 1950er und 1960er Jahren spielten bei vielen Veranstaltungen in Wilster und der weiteren Umgebung die Band "The Sunny Boys" zum Tanz auf. Das Repertoire der Band deckte praktisch die gesamte Palette der von den Besuchern gewünschten Tanzmusik ab.
Diskotheken gab es noch nicht und bei den zahlreichen Tanzveranstaltungen, insbesondere bei den von Vereinen und Verbänden veranstalteten Bällen, fand die "von Hand gemachte" Musik ein breites und begeistertes und zufriedenes Publikum. So spielte die Band auch bei der FUBAMA - der Preismaskerade des Fußballvereins Alemannia Wilster - zum Tanz auf. Diese Veranstaltung hatte seinerzeit noch nicht die heutige Ausdehnung, doch das tat der auf dem Saal des Colosseum begrenzten Veranstaltung keinen Abbruch, denn die Stimmung war allemal beeindruckend.
Das Bild zeigt den Schlagzeuger "Hoscha" Horst Diedrichsen der Band "The Sunny Boys" bei ihrem Auftritt anlässlich der FUBAMA.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ulla Diedrichsen, Wilster.

Schiffer-Gilde Die Eintracht Schifferball 1956 und 1957

1956 Schiffer-Gilde Die Eintracht in Wilster
1956 Schiffer-Gilde Die Eintracht in Wilster
1957 Schiffer-Gilde Die Eintracht in Wilster
1956 Schiffer-Gilde Die Eintracht in Wilster

Die Schiffergilde "Die Eintracht" war eine im Jahre 1861 von den Wilsteraner Schiffern gegründete Versicherung auf Gegenseitigkeit.
Die Gilde der Schiffer veranstaltete in jedem Jahr Ende des Winters ihren Schiffer-Ball für ihre Mitglieder und Freunde.
Bei klingendem Spiel zogen zuvor die zahlreichen Mitglieder der Schiffer-Gilde mit einem Umzug durch die Straßen der Stadt Wilster. Vornweg trugen junge Schiffer die Vereinsfahne.
Am Abend des Tages fand dann der Schiffer-Ball in einem der damals noch zahlreichen Säle der Stadt statt; so 1956 im Gasthof "Zur Linde" von Peter Brandt am Kohlmarkt und 1957 im Gasthof "Holsteinisches Haus" von Johannes "Hanne" Holm an der Op de Göten.
Bild 1 1956 Der Umzug der Schiffer in Höhe der damaligen Städtischen Sparkasse am Kohlmarkt. Uwe Jürgens trägt die Vereinsfahne, rechts neben ihm Heino Brandt. In der Reihe dahinter in der Mitte Wilsters Bürgermeister Willy Oxwang als Ehrengast, links daneben Willy Jürgens, der Ältermann der Schiffer-Gilde.
Bild 2 1956 Einzug der Schiffer in das Festlokal "Zur Linde" am unteren Kohlmarkt. Zahlreiche Zuschauer säumen die Straße; darunter (an der Hauswand) Frau Hilda Lucht mit ihrem Sohn Reimer Lucht auf dem Arm (die spätere Schwiegermutter und der Schwager von Peter von Holdt, den Begründer dieser Heimat-Seite)
Bild 3 1957 Die Fahnenträger (von rechts: Heino Brandt, Uwe Jürgens, Peter Grünberg) der Schiffergilde vor dem Festlokal "Holsteinischés Haus" von Hanne Holm an der Op de Göten.
Bild 4 1956 Blick in den Festsaal. Neben dem Ältermann der Schiffer-Gilde, Willy Jürgens (sitzend fünfter von links), sitzt der damalige Wilsteraner Bürgermeister Willy Oxwang (sechster von links); rechts (der Herr mit Brille) von ihm der sehr beliebte Wilsteraner Polizist Otto Frischkorn (er hatte den Spitznamen „Fiedam“).

Bildrechte 1 - 3: nicht bekannt
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn Sönke Jürgens, Wilster
Bild 4: nicht bekannt

Schiffer-Gilde Die Eintracht a Stiftungsfest 1961

Schiffer-Gilde Die Eintracht - Stiftungsfest 1961
Schiffer-Gilde Die Eintracht - Stiftungsfest 1961
Schiffer-Gilde Die Eintracht - Stiftungsfest 1961
Schiffer-Gilde Die Eintracht - Stiftungsfest 1961

Die Schiffergilde "Die Eintracht" war eine im Jahre 1861 von den Wilsteraner Schiffern gegründete Versicherung auf Gegenseitigkeit.
Die Gilde konnte im Jahre 1961 - zu der Zeit gab es noch sehr viele Wilsteraner Schiffer und in Wilster beheimatete Frachtschiffe - ihr 100 jähriges Stiftungsfest begehen.
Das Jubiläum war Anlaß für ein großes Fest, an welchem die Schiffer mit berechtigtem Stolz auf ihre Traditionen, ihren Anspruch und ihre Leistungen zurück blicken konnten.
Leider führte in den beiden nachfolgenden Jahrzehnten die ungute Verlagerung des Warentransportes vom Wasserweg auf die Straße zu einem raschen Niedergang der Binnenschifffahrt. Nach und nach wurden nahezu alle kleinen Binnenschiffe abgewrackt, nur wenige entgingen diesem Schicksal und werden heute als Traditionsschiffe liebevoll gepflegt.
Die Wilsteraner Schiffer-Gilde sollte in der Folge ihr 125jähriges Jubiläum nicht mehr erreichen.
Bild 1: Auf der Freitreppe des Neuen Rathauses würdigt vor der auf dem Platz davor versammelten Gilde und vielen Zuschauern der Wilsteraner Bürgervorsteher Karl Huusfeldt die Schiffergilde. Aufmerksame Zuhörer sind der Ältermann der Schiffergilde Willy Jürgens und der Fahnenträger Heino Brandt sowie zwei Fahnen Damen.
Bild 2: Bürgermeister Willy Oxwang überreicht der Gilde eine neue Fahne, denn die Stadt Wilster war sich der Bedeutung der Wilsteraner Schiffe für die Belange der Stadt immer bewußt. Auf der Fahne in den Landesfarben blau weiß rot prangt über einem Anker das Wappen der Stadt Wilster; dazu der Wahlspruch: Einer für Alle, Alle für Einen
Bild 3: Ältermann Willy Jürgens hält seine Dankesrede
Bild 4: und er verweist auf die enge Bindung zwischen den Schiffern und der Stadt Wilster

Bildrechte: unbekannt
Die Bilder wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Liane Hein, Wilster

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