Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Wilsterau

Sie können die einzelnen Bilder durch Anklicken direkt vergrößern.

0000 Wilstermarsch und Wilsterau

Wilstermarsch und Wilsterau
Da auf dieser Heimat-Seite neben Objekten aus der Stadt Wilster auch solche aus der Wilstermarsch vorgestellt werden, sollen hier die Begrenzungen des Gebietes beschrieben werden. Gemeint sind nicht die Grenzen von politischen Verwaltungseinheiten, sondern die des Landschaftsraumes Wilstermarsch (Bild 1).
Dessen Grenzen sind hier wie folgt definiert:
im Süden: von der Elbe;
im Osten: von der Stör (von deren Mündung bis Itzehoe);
im Norden: von Itzehoe dem Geestrand folgend über Oldendorf, Kleve, Nutteln, bis Vaale; von dort etwa entlang der L327 bis nach Hochdonn (also unter Einbeziehung des Vaaler Moores);
im Westen: unter Einbeziehung des Burger Feld entlang dem Fuß des Geestrandes bei Burg bis nach Kuden, von dort einer gedachten Linie in südlicher Richtung folgend bis zur Elbe.
Es wird also nicht der Nord- Ostsee Kanal, sondern vielmehr der Fuß der Dithmarscher Geest als Grenze betrachtet. Auf diese Weise wird es unter anderem auch möglich, hier thematisch die historischen Verbindungen zwischen Wilster und Burg aufzuzeigen, die insbesondere durch die längst aufgegebene und vielfach bereits in Vergessenheit geratene Schifffahrt auf Wilsterau, Burger Au (Walburgsau) und Holstenau geprägt wurden. Auch die von Büttel (Elbe) über den Kudenseer Kanal und den Kudensee zur Burger Au verlaufende Schifffahrtverbindung kann so dargestellt werden.
Für Flüsse ist es typisch, daß sie jeweils eine Quelle und eine Mündung haben. Bei der Wilsterau (Bild 2) ist dieses völlig anders – auch deshalb ist sie ein ganz besonderer Fluß. Die Wilsterau hatte niemals eine eigene Quelle, denn sie entstand erst durch den Zusammenfluß von Burger Au (Walburgsau) und Holstenau. Von beiden Quellflüssen wurde sie in der Folge der Erstellung des Kaiser-Wilhelm–Kanal (Nord-Ostsee Kanal) abgetrennt. Seither hat sie an jedem ihrer Endpunkte eine Mündung. Zum einen die durch die Schleuse am Kasenort verlaufende Ausmündung in die Stör, zum anderen die durch das Entlastungsschöpfwerk (Bild 3) beim Vaaler Feld gebildete Mündung. Bild 4 zeigt die Wilsterau vor dem Schöpfwerk (dieses entwässert auch den Vaalermoor Kanal).
Bildrechte
Bilder 1 und 2: google maps
Bilder 3 und 4: Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

1872 Wilsterau am Helgenland

ca. 1872 Wilsterau am Helgenland, Rückseite der Häuser an der Deichstraße.
Die Ansichtskarte wurde erheblich - mindestens 40 Jahre - später als die Aufnahme gefertigt.
Winterliches Bild von der zugefrorenen Wilsterau und dem im Winterlager vor der alten Zollstation (später "Waffenhalle") liegenden Frachtschiff „Holsatia“, einem Gigewer.
Die zu 14 BRT vermessene "Holsatia" war 1871 auf der Wilsteraner Werft von Friedrich Bergmann auf dem Helgenland für den Schiffer Claus Maass gebaut worden.
Unmittelbar rechts vom Mast des Frachtewers ist auf dem Ufergrundstück ein hölzerner Kran zu erkennen.
Seinerzeit befand sich in dem Gebäude der sogenannten „Waffenhalle“ eine Zollstation.
Der Name Waffenhalle für die spätere gleichnamige Gastwirtschaft in dem Gebäude rührt daher, daß der Inhaber in seinem Lokal eine Waffensammlung ausstellte.

Viele Jahrzehnte später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch die Schiffahrt auf der Wilsterau in Erinnerung gerufen wurde.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr
Der Zeitungsartikel wurde freundlicherweise von Frau Tanja Thode, Beldorf, zur Verfügung gestellt.

1880 Wilsteraner Hafen am Rosengarten

1880 Repro -> Neudruck einer alten Ansichtskarte
Blick vom Rosengarten – dem alten Hafen der Stadt Wilster – auf die zur Winterruhe vertäuten Schiffe wilsteraner Schiffer.
Der Ewer in der Mitte mit seinem langen Klüverbaum führt Seitenschwerter, wie sie von flachkieligen Fracht-Segelschiffen zum Segeln am Wind zur Verringerung der Abdrift unerläßlich sind.
Links der hohe Speicher der Bäckerei von August Kühl.
Der oben links erkennbare Stadtarm der Wilsterau führt Richtung Altes Rathaus und weiter durch die gesamte Stadt bis zum Schweinebrok.

Viele Jahrzehnte später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen und Plätze in Erinnerung gerufen wurde (Bild 3).
Die Aussagen der Zeitung zum Namen des Rosengarten sind jedoch zu ergänzen:
Der Name „Rosengarten“ ist sehr alt. Im Mittelalter hatte fast jede Stadt in Norddeutschland mit dem sogenannten "Rosengarten" ihren Platz, auf dem die Gilden (mittelalterliche Versicherungen auf Gegenseitigkeit) ihre Feste feierten. Mit der Armbrust wurde dabei nach dem Papagoyen geschossen (der Brauch lebt heute als Vogelschießen fort).

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster
Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf

1880 Wilsteraner Hafen am Rosengarten; Häuser an der Schmiedestraße

1880 Der aus Flethsee/St. Margarethen stammende alte Schiffer Johannes Schleu – seine Tante Heimke Schleu hatte am 21.04.1834 in Wilster Peter von Holdt geheiratet – steht am Mast seines 30 BRT großen Segel-Ewers „Anna“.
Der alte Kran ganz rechts wurde erst in den 1950er Jahren beseitigt.
Der Junge vorne schiebt eine hochrädrige Handkarre, eine sogenannte Schottsche (Schottische) Karre.
Vom Rosengarten herab führt eine breite Treppe zur Wilsterau.
Links der Kühl´sche Speicher; hinten rechts die Rückseiten der Häuser an der Schmiedestraße.
Die Karte ist 1905 gelaufen, das Foto ist allerdings viel früher aufgenommen worden.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1892 / 1893 Wilsterau am Helgenland mit der Bergmann Werft

1892 / 1893 Winter auf dem Helgenland
An den beiden Armen der Wilsterau haben Wilsteraner Schiffer ihre Ewer zur Winterruhe festgemacht.
Sowohl an der Spitze des Helgenlandes als auch quer zum Hauptarm sind an den dort vorhandenen Slip-Anlagen jeweils Ewer zwecks Inspektion und Überholung auf den Helgen der Bergmann-Werft gezogen worden. Im Jahre 1910 ist auf der Werft mit der von Martin Bergmann auf eigene Rechnung gebauten "Georgine" das wohl letzte Frachtschiff in Wilster gebaut worden.
Folgende Wilsteraner Werften sind bezeugt:
1840 bis 1910 Werft von Friedrich Bergmann, danach ab 1886 Martin Bergmann
1856 bis 1884 Werft von Hans Fack, danach Johannes Fack
Hans Fack hatte offenbar zuvor in Itzehoe im Jahr 1852 eine kleine Werft gegründet und dann den Betrieb nach Wilster verlegt. Die Familie Fack war in Holstein eine bekannte Schiffbauerfamilie. Die 5 Söhne des Hans Fack betrieben ebenfalls Werften (Johannes ab 1876 in Wilster; Ferdinand ab 1899 die bereits 1873 gegründete Werft in Burg; Hermann in Tönning; Wilhelm in Rethwisch; Johann Heinrich ab 1880 in Itzehoe)
1861 Reimer Griese
1871 Heinrich Rehder
1879 bis 1890 Werft von Theodor Engel
1885 Martin Bruhn
Gut erkennbar ist, sowohl im Vordergrund als auch weiter hinten bei Kloppenburg und Kühl, daß Speicher unmittelbar an der Au standen.
Das Foto wurde von dem Fußgängersteg aus gemacht, der etwa in Höhe der so genannten Hofstelle die Deichstraße und Hans-Prox-Straße (früher: Hinter der Stadt) verbindet.

Bildrechte: Verlag v. Friedr. Schlüter, Wilster

1897 Wilstermarsch Haus, Markt, Diana-Bad; Wilsterau am Audeich

1897 Lithographie
Die Gebäude auf der Westseite des Marktplatzes haben auch nach über 100 Jahren weitgehend ihr ursprüngliches Aussehen bewahrt;
das im II. Weltkrieg beschädigte Hotel „Wilstermarschhaus“ wurde Anfang der 1950er Jahre abgebrochen.
Im Gebäude des Diana-Bad (Wannenbäder) in der Rathausstraße war später (von 1950 bis 1974) das Amtsgericht Wilster untergebracht; danach diente das Gebäude als Jugendzentrum, Volksbücherei und Stadtarchiv. Das Amtsgericht war 1867 (nachdem Holstein preußische Provinz geworden war, nach vorheriger Loslösung von Dänemark 1864) eingerichtet worden und bestand bis 1975.
Das Gelände am Audeich ist noch landwirtschaftlich geprägt.

Bildrechte: nicht bekannt

1898 Altes Rathaus, Wilsterau

1898 Das repräsentative Alte Rathaus im Renaissance-Stil wurde 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau errichtet als Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer ("Alte Seite") erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
In seinem Giebel sieht man hier (1898) sogenannte „Kökschen Klock“.
Im Jahre 1912 befand sich das Alte Rathaus in einem Zustand des Verfalls! Professor Haupt aus Hannover konnte glücklicherweise die Städtischen Gremien davon überzeugen, daß sich die Wiederherstellung des Baudenkmals lohnen werde. Aus heutiger Sicht ist eine andere Aussage und Entscheidung unvorstellbar!
Die Marktstraße (heute „Op de Göten“) überquert auf einer aus Natursteinen gemauerten Gewölbebrücke die Wilsterau. Seitlich der Brücke führten begehbare Rampen zum damals noch offenen Gewässer.

Bildrechte: Verlag von F. Schlüter, Wilster
Lichtdruck von Knackstedt & Näther, Hamburg

1898 die Stör am Kasenort, Mündung der Wilsterau

1898 Eine Karte der „Schiffergilde Eintracht“ – eine Versicherung auf Gegenseitigkeit der Wilsteraner Schiffer.
Als Miniatur im Rettungsring ist ein klassischer Gaffel getakelter Störewer abgebildet; diese befuhren seinerzeit in großer Zahl Elbe, Stör und Wilsterau, denn die Wasserstraßen waren bevorzugte Verkehrswege.
Rechts eine der Schiffer-Katen am Kasenort.
Unten die große Hodorfer Mäanderschleife der Stör, aufgenommen vom Stördeich am Siel der Kampritter Wettern.
An dem Anleger vor der Wilsterau hat ein Dampfschiff fest gemacht.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Photograph, Wilster

1898 Hafen am Rosengarten

1898 Der alte wilsteraner Hafen am Rosengarten
Nach links zweigt hinten der 1953 verrohrte durch die Stadt führende Arm der Wilsterau ab, nach rechts das später ebenfalls verrohrte Bäckerstraßenfleth, welches bis in die 1960er Jahre noch mit kleinen Booten durchfahren werden konnte.
Der Ladekran wie auch das daneben stehende Lagergebäude wurde Ende der 1950er Jahre beseitigt.
Im Hintergrund die Häuser am Neumarkt.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1898 Kasenort mit Gaststätten "Zur Schleuse" und "Sommerlust", Wilsterau, Stör

1898 Kasenort mit Gaststätten "Zur Schleuse" und "Sommerlust", Stör, Wilsterau
Der Kasenort, wo die Wilsterau in die Stör mündet, war bereits vor einhundert Jahren ein beliebtes Ziel für Spaziergänge der Wilsteraner.
Am Kasenort existierten zwei Schankwirtschaften.
Es bestanden jeweils an beiden Seiten der Hodorfer Mäanderschleife sogenannt Kahn-Fähren zum Übersetzen über die Stör; „Holler´s Fähre“ oberhalb und „von Holdt´s Fähre“ unterhalb.
Am gegenüber liegenden Ufer in der markanten Hodorfer Mäanderschleife der Stör bestand seinerzeit eine Ziegelei, welche den hier anstehenden Mergel nutzte.
Die Karte zeigt:
oben links: Gastwirtschaft von Rudolf Rundt
oben mittig: die Stör mit dem Ufer links der Hodorfer Außendeich und auf dem Ufer rechts Kasenort
oben rechts: Last-Ewer auf der Wilsterau bei Bischof
links mittig: Last-Ewer vor der Schleuse
links unten: Meiforth´s Mühle mit der Gastwirtschaft "Sommerlust"
mitte: Fußweg in Bischof

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1898 Kasenort und Meiforth´sche Mühle

1898 Kasenort mit der Meiforth´schen Mühle
Die Getreide-Mühle von H. Maifort am Kasenort (hier geschrieben: Kaasenort);
zu dem Anwesen gehörte eine Gastwirtschaft mit Kegelbahn – die Gastwirtschaft „Sommerlust“ wurde bis Anfang der 1950er Jahre betrieben.
In Bildmitte der alte Mündungsarm der Wilsterau; über den Arm der Wilsterau führt eine Brücke, sie liegt in der Linienführung der heutigen Straße nach Kathen.
Die Mündung der Wilsterau wurde 1925 im Zusammenhang mit der Errichtung der neuen Schleuse verlegt.
rechts im Hintergrund der Deich an der Stör.

Bildrechte: nicht bekannt
(bei dem abgebildeten Objekt handelt es sich um das Foto einer alten Ansichtskarte)

Anmerkung: In früheren Zeiten gab es in Wilster und der Wilstermarsch eine größere Anzahl Windmühlen mit Mahlgängen für das Getreide. Sie waren königlich privilegiert und ihr räumlicher Zuständigkeitsbereich amtlich festgesetzt. Die Landwirte in den zugeordneten Mahlbezirken waren Zwangsgäste.
Bekannt sind in der Wilstermarsch folgende Korn Windmühlen mit Standorten in:
Brokdorf (die Mühle stand auf dem Deich der Elbe), Kasenort (eine Graupenmühle), Krummendiek, Neumühlen, Uhrendorf, Büttel, "auf dem Stuven", Ecklak, Dammfleth, Averfleth, Rumfleth (die Mühle Aurora)

1898 Wilsteraner Hafen am Rosengarten

1898 Der Lösch und Landeplatz am Rosengarten war der Hafen Wilsters.
Im Hintergrund führt die elegante kleine Fußgängerbrücke im Zuge des Verbindungsweges vom Rosengarten zur Deichstraße über die Wilsterau.
Die dicht gedrängt liegenden Frachtewer haben die Masten gesetzt, da an diesen das Ladegeschirr angeschlagen ist.
Der Ladekran vorn links wie auch das daneben stehende Lagergebäude und der hinten rechts stehende hohe Speicher der Bäckerei Kühl wurde in den 1960er Jahren beseitigt.

Bildrechte: Verlag v. F. Schlüter, Wilster

1899 Stadt Mühle, Audeich, Rathausstraße, Bischof, Op de Göten

1899 Stadt Mühle, Audeich, Rathausstraße, Bischof, Marktstraße (spätere Op de Göten)
Die Jugendstil-Karte zeigt
links oben: die Stadtmühle und die (alte) Meierei (vom Audeich fotografiert) an der Wilsterau.
links unten: das Diana-Bad (hier war später zeitweilig das Amtsgericht Wilster untergebracht) in der Rathausstraße.
mittig: der auf dem niedrigen Deich der Wilsterau in Bischof entlang führende Fußweg nach dem Kasenort.
rechts: die seinerzeit Marktstraße genannte "Op de Göten" mit dem Alten Rathaus und einem Blick auf die St. Bartholomäus Kirche.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1899 Stadt Mühle, Stadtpark, Johannisstraße, Marktstraße

1899 Die Jugendstil Karte zeigt
links oben: die Stadt Mühle und die (alte) Meierei (vom Audeich fotografiert) an der Wilsterau.
links unten: Blick in den alten Kirchhof - den heutigen im Jahre 1907 angelegten Stadtpark.
mittig: die obere Schmiedestraße (dieser Abschnitt wurde früher „Johannisstraße“ genannt) mit Lübbes Gasthaus (später in den 1950ern und 1960ern zeitweilig Kino Central-Theater);
das linke Gebäude wurde später ersetzt durch das repräsentative Gebäude der Schlachterei Schlüter. Die gesamte Häuserzeile wurde 1974 Opfer des Wahns der Flächensanierung.
unten: die frühere Marktstraße (heute Op de Göten)

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster

1900 Bauernhöfe in Rumfleth an der Wilsterau

1900 Bauernhöfe in Rumfleth rechts der Wilsterau.
In der Wilstermarsch gab es bei den Bauernhöfen zwei vorherrschende Typen.
Zum einen das Huusmannshuus oder Husmanshus mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses, viele dieser Häuser hatten einen Kreuzgiebel.
Das vom niederländischen Baustil beeinflußte Barghus oder Barghuus mit seitlich angeordneter großer Diele ähnelt mit seinem mächtigen Dach dem Eiderstedter Haubarg.
Das Gehöft im Vordergrund gehörte dem Landwirt Johannes Thumann; das Hofgegebäude wurde 1911 durch einen die überkommene Bauweise nicht aufnehmenden Neubau ersetzt. Im Hintergrund der Hof des Landwirtes Jürgen Holm.

Bildrechte: Phot. u. Verlag von Friedrich Schlüter, Wilster
Die ergänzend dargestellte kolorierte Fassung der Karte mit dem fast identischen Motiv befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1900 Blick vom Audeich auf Wilster

1900 Der Blick vom Audeich auf die St. Bartolomäus-Kirche inmitten der sie eng umstehenden Häuser ist heute durch die in den 1970er Jahren errichteten Häuser an der Wilsterau verstellt. Auf der Weide vor der Stadt grasen anstelle der für die Wilstermarsch typischen rotbunten Rinder ihre schwarzbunten Artgenossen; Meister Adebar (Storch) ist heute in der Marsch selten geworden. Im Vordergrund fließt die Wilsterau, eigentlich die im Mittelalter künstlich gegrabene Sielwettern.

Bildrechte: Verlag v. Fr. Schlüter, Photograph, Wilster

1900 Mühle am Kasenort

1900 Kolorierte Karte
Mühle von H. Meifort am Kasenort,
die ehemals könglich privilegierte Kornwindmühle wurde in den 1920er Jahren beseitigt;
im Vordergrund der alte Mündungsarm der Wilsterau;
links im Hintergrund der Deich an der Stör.
Die Mündung der Wilsterau wurde 1925 im Zusammenhang mit der Errichtung der Schleuse verlegt; der Neubau war erforderlich geworden, weil 1920 in der alten Schleuse bei auflaufender Flut eine Segelschute stecken geblieben war, die Schleusentore nicht geschlossen werden konnten und daraufhin weite Teile der Marsch überschwemmt wurden.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

1900 Rumflether Brücke über die Wilsterau

1900 Die hölzerne Brücke in Rumfleth über die Wilsterau.
Diese alte Holzbrücke führte seinerzeit in Rumfleth (kurz vor der damaligen Ziegelei) über den Fluß.
Sie wurde im Jahre 1949 durch eine Stahlbeton-Brücke ersetzt.
Infolge der Verrohrung des Stadtarmes der Wilsterau, des Bäckerstraßenfleth und des Burggraben ist die früher in Wilster vorhandene große Anzahl an Brücken und Stegen (Övelgönne = Übergang) erheblich geringer geworden.

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Wilster

1900 Schlittschuhlaufen auf der Wilsterau bei der Rumflether Brücke

1900 Die Wilsterau bei der Brücke in Rumfleth
Blick in Richtung Goldbogen, auf die wohl im Mittelalter künstlich gegrabene schnurgerade Gewässerstrecke.
Links führt die Straße nach Diekdorf und weiter nach Schotten, rechts Richtung Goldbogen, vorbei an der hier ehemals betriebenen Ziegelei von Dethlefs (etwa bis 1970 betrieben).
Das Schlittschuh-Laufen war im Winter auf den vielen zugefrorenen Gewässern der Marsch ein beliebtes Vergnügen.
Das Gehöft links gehörte dem Bauern Richard Wilde.
Die schöne Aufnahme wurde noch Jahrzehnte später für neu aufgelegte Ansichtskarten verwendet (Bilder 3 und 4)

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster

1900 Wilsteraner Hafen am Rosengarten

1900 Der Lösch und Landeplatz am Rosengarten war der Hafen Wilsters.
Hinten links zweigt der im Jahre 1953 verrohrte und durch die Stadt führende Arm der Wilsterau ab, nach rechts das später ebenfalls verrohrte Bäckerstraßenfleth, welches bis in die 1960er Jahre noch mit kleinen Booten durchfahren werden konnte.
Der Ladekran wie auch das daneben stehende Lagergebäude wurde in den 1950er Jahren beseitigt.
Etwa 30 Personen haben sich für den Fotografen postiert.

Bildrechte: Verlag von Photograph Kuskop, Wilster

1900 Wilsterau in Rumfleth

1900 Eine typische Jugendstil Ansichtskarte
o.l. die im Mittelalter gegrabene schnurgrade Strecke der Wilsterau von Rumfleth aus Richtung Goldbogen.
Die als Wasserstraße gut ausgebaute Wilsterau verdeutlicht, daß in früheren Jahrhunderten der Verkehr auf dem Gewässer bis nach Burg in Dithmarschen und in die Burger Au und Holsten Au für die Region eine ganz erhebliche Bedeutung hatte.
o.r. die alte hölzerne Rumflether Brücke (nach Diekdorf);
l.u. die Schöpfmühlen prägten lange Zeit das Landschaftbild der Wilstermarsch, sie wurden im letzten Jahrhunderts durch moderne Schöpfwerke ersetzt.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1900 Wilsterau, Rosengarten, Op de Göten, Markt, Kirche

1900 Farblithographie
oben links: am Rosengarten ist noch der Speicher der Bäckerei Kühl zu sehen, ebenso der Kran am Lagerschuppen; der durch die Stadt führende Arm der Au ist noch offen.
unten links: Blick vom Turm der St. Bartolomäuskirche auf den Südwestteil des Marktplatzes. An der Ecke der Marktstraße (heute „Op de Göten“) und der Deichstraße steht das Hotel "Wilstermarschhaus"
oben mittig: die Häuser “Hotel Stadt Hamburg“, Gasthof „Zur Börse“, Reese, Wilstermarschsparkasse,
oben rechts: St. Bartholomäus Kirche

Bildrechte: Verlag v. Photograph Kuskop, Wilster

1901 Brücke über die Wilsterau in Rumfleth

1901 Brücke über die Wilsterau in Rumfleth
Bei dem jenseits der hier fast rechtwinklig abknickenden Wilsterau zwischen den Bäumen erkennbaren Bauernhof handelt es sich offenbar um den Hof der Witwe Helene Wilhelm.
Die Brücke in Rumfleth über die Wilsterau war ähnlich konstruiert wie die Fußgängerbrücke am Rosengarten. Offenbar ist sie kurz vor der Aufnahme unter Verwendung der hölzernen Pfahljoche der Vorgängerbrücke umgestaltet worden.
Die Brücke wurde im Jahre 1949 durch eine Stahlbeton-Brücke ersetzt.
Früher gab es in Wilster eine große Anzahl von Brücken und Stegen über die Arme der Wilsterau, das Bäckerstraßenfleth und den Burggraben.

Bildrechte: Verlag von Knackstedt & Näther, Hamburg

1901 Lederfabrik, Vereinsstraße, Landrecht

Ehemalige Adler-Lichtspiele 2007

1901 Mehrbildkarte
oben links: Lederfabrik in Rumfleth; Wilster war um 1900 einer der bedeutendsten Plätze der europäischen Lederindustrie;
unten links: Blick von der ehemaligen Landrechter Brücke; einer der ersten Standorte der Lederindustrie waren die Gebäude rechts an der Brücke im Landrecht;
mittig links: auf Nortorfer Gebiet entstanden in der neu angelegten Vereinsstraße ein Arbeiterquartier für die Lederarbeiter;
oben mittig: auch in der Straße Landrecht (in Verlängerung der Deichstraße) wohnten sehr viele Arbeiter;
mittig rechts: Stückers Gastwirtschaft stand unmittelbar an der (zwischenzeitlich abgebrochenen) Brücke im Landrecht auf dem Platz, auf dem später die „Adler-Lichtspiele“ (Scheel, danach Hülsing) entstanden.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Photograph, Wilster

1901 Wilsterau am Audeich, Stadt Mühle bei der Mühlenstraße

1901 Blick über die Wilsterau vom Audeich (auf dem eine beliebte Wegeverbindung entlang dem hier als „Sielwettern“ im Mittelalter künstlich gegrabenen Verlauf der Wilsterau zwischen Mühlenbrücke und Schottbrücke entlang führt) auf die Stadt Mühle und die benachbarte Meierei;
die Zufahrt zu den Gebäuden erfolgte von der heute noch so bezeichneten Mühlenstraße.
Im Vordergrund ein Lastkahn, von welchem hier Ziegelsteine ausgeladen werden.

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Photogr. Wilster

1901 Wilsterau am Audeich, Stadt Mühle bei der Mühlenstraße

1901 Blick über die Wilsterau vom Audeich (auf diesem führt eine beliebte Wegeverbindung entlang; das Gewässer wurde zwischen Mühlenbrücke und Schottbrücke als „Sielwettern“ im Mittelalter künstlich gegraben) auf die Stadt Mühle und die benachbarte Meierei;
die Land-Zufahrt zu den Gebäuden erfolgte von der heute noch so bezeichneten Mühlenstraße.
Im Vordergrund ein Lastkahn, von welchem Ziegel entladen werden.
Die Stadt Mühle wurde als Windmühle und als Dampfmühle von Wilhelm Wulf betrieben. Dem Betrieb war neben einer Meierei und Fettkäserei auch eine Mästerei sowie eine Schlachterei und Wurstfabrik angegliedert.
Als besonderes Produkt fertigte der Betrieb den Wilstermarsch Käse.
Um 1920 übernahm Emil Bahmert den Betrieb, aus welchem er bald darauf die Mühle an August Hennings verkaufte.
Die Stadt Mühle - die Straße Stadtmühlen Weg erhielt später nach ihr den Namen - wurde 1939 abgebrochen. In den Gebäuden wurde danach von 1943 bis 1952 die Konservenfabrik VITAMO betrieben.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1902 Wilsterau am Helgenland

1902 Blick von der Brücke am Schott auf die Wilsterau am Helgenland.
Hinter den Frachtewer „Maria“ in der Bildmitte geht rechts der Stadtarm der Wilsterau zu Rosengarten ab.
Das Helgenland ist der uralte Werft-Platz der Stadt Wilster, auf dem mehrere kleine Werften ansässig waren.
Rechts vor dem auf die Slip-Anlage gezogenen Ewer zweigte ein weiterer Auarm ab, der parallel zu den Hausgrundstücken der Neustadt zum Bäckerstraßenfleth am Neumarkt führte.

Bildrechte: Verlag u. Lichtdruck v. Knackstedt & Näther, Hamburg

1902 Wilsterau in Landrecht

Wilsterau in Landrecht 2007

1902 Blick von der Straße „Hinter der Stadt“ (spätere Hans-Prox-Straße), die zu der Zeit noch unbefestigt ist und nur einen gepflasterten Gehweg aufweist, auf die Brücke in Landrecht und im Hintergrund die Lederfabriken.
Vor dem Lagerschuppen hinter der Brücke haben mehrere Ewer festgemacht, um hier Ladung zu löschen oder aufzunehmen.
Die Person rechts auf der Brücke hat über den Schultern eine Tracht, an welcher die in dem Moment abgesetzten Eimer getragen werden.

Bildrechte: Verlag F. Schlüter, Wilster

1902 Wilsterau in Rumfleth

1902 Partie an der Wilsterau in Rumfleth.
Eine adrette junge Frau im weißen Kleid und mit Sonnenschirm ergeht sich auf dem Deich.
Die im Mittelalter gegrabene schnurgrade Strecke der Wilsterau von der Rumflether Brücke (nach Diekdorf) Richtung Goldbogen; auf dem Audeich rechts führte ein trockener Fußweg zum Goldbogen und weiter bis nach Averfleth; der rechts am Fuße des Deiches vorhandene Fahrweg war unbefestigt und von den Fuhrwerken zerfahren und daher für Fußgänger schwer passierbar.
Die Wilsterau hatte ihren alten Verlauf im großen Bogen entlang dem Rumflether Deich zur Burger Chaussee und von dort wieder zum Goldbogen.

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Photograph, Wilster

Die ergänzend vorgestellte und aus dem Jahre 1899 stammende Ansichtskarte (Bild 3) zeigt das gegenüber liegende Ufer der Wilsterau.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die ergänzend vorgestellte Karte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1902 Wilsterau in Rumfleth

1902 Die Wilsterau in Rumfleth.
Blick von der Rumflether Brücke auf die im Mittelalter künstlich gegrabene schnurgerade Gewässerstrecke in Richtung Goldbogen.
Die links hinter den Bäumen erkennbaren Gehöfte gehören bereits zur Gemeinde Nortorf.
Die rechts erkennbare, zum Zeitpunkt der Aufnahme noch unbefestigte Straße führt Richtung Goldbogen, vorbei an der hier ehemals betriebenen Ziegelei von Dethlefs, welche im Jahre 1969 ihren Betrieb einstellte.

Bildrechte: Knackstedt & Näther, Hamburg

1903 Der alte Wilsteraner Hafen am Rosengarten

Die schöne und im Jugendstil gestaltete Postkarte zeigt
den alten Wilsteraner Hafen am Rosengarten.
Der Fracht-Ewer „Germania“ aus Hochdonn hat am Quai festgemacht.
Rechts der Anfang der 1960er abgebrochene hohe Fachwerk-Speicher der Bäckerei von August Kühl.
Im Hintergrund überquert die Rosengarten-Brücke im Zuge des Fußweges von der Deichstraße zur Neustadt das Gewässer.
In dem Gebäude links wurde seinerzeit ein Fahrrad-Handel betrieben – vorher waren hier die Geschäftsräume des frühen Wilsteraner Photographen Hans-Peter Mohr (* ca. 1827 † 26.07.1910).
Die Karte ist mit einem Wappen verziert, welches an dasjenige der Stadt Wilster erinnert. Es weist allerdings heraldische Merkwürdigkeiten auf. Zum einen schwimmt der Fisch nach links (heraldisch vom Schildträger aus betrachtet), was falsch ist, denn der Fisch im Wilsteraner Wappen schwimmt nach rechts. Zum anderen weist der Schild im holsteinischen Nesselblatt hier eine fünfblättrige Rose auf (eine solche wurde im 13ten Jahrhundert durch Vererbung von Holte (Schloß Holte bei Dinslaken) durch Erbtochter Mechtild von Holte auf die Burggrafen von Arenberg übertragen) und ist in dem hier dargestellten Zusammenhang wohl der Phantasie des Photographen entsprungen.

Bildrechte: Verlag Knackstedt & Näther, Hamburg

1903 Wilsteraner Hafen am Rosengarten

1904 Blick über den Rosengarten auf die Stadt
Der Rosengarten war über Jahrhunderte hinweg der Hafen der Stadt Wilster.
Im Hintergrund führt eine Brücke über das Bäckerstraßenfleth zum Neumarkt, an welchem die Feuerwache mit dem hohen Schlauchturm gut erkennbar ist.
Rechts stehen die Häuser an der Neustadt – die linke Häuserzeile wurden in den 1960er Jahren im Rahmen der Stadtsanierung beseitigt.
Links ist die Wilsterau erkennbar, von welcher nach links der Burggraben abzweigt, und deren Verlauf seinerzeit am Alten Rathaus vorbei durch die gesamte Stadt führte.
Anmerkung: Diese Karte weist auf der Anschriftenseite keine Einteilung auf; aus dem auf der Bildseite frei gelassenen Raum für Mitteilungen läßt sich ableiten, daß die Ansichtskarte vor 1905 entstanden sein muß; es ist eine in 1903 gelaufene Karte bekannt.

Bildrechte: nicht bekannt

1903 Wilsteraner Hafen am Rosengarten

ca. 1903 Früher gehörten Schiffe und Boote zum gewohnten Gepräge am alten Wilsteraner Hafen am Rosengarten.
Es wurden Waren be- und entladen; vom Schiff auf die Fuhrwerke oder umgekehrt, auch direkt vom Schiff in den hohen Speicher der Bäckerei Kühl, über dessen obere, hier offene Luke ein Flaschenzug die Arbeit erleichterte.
Die Masten der Schiffe mußten zum Unterfahren der Brücken gelegt werden, wurden im Hafen jedoch wieder aufgerichtet, damit mittels Bäume, Taljen, Taue und Blöcke das Be- und Entladen erleichtert werden konnte.

Bildrechte: Verlag M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1904 Burggraben von der Deichstraße aus gesehen

1904 Der Verlauf des die Stadt Wilster (Alte Seite) im Mittelalter umschließenden Burggrabens ist heute noch gut zu erkennen.
Das Gewässer war bis in die 1920er Jahre offen; es wurde 1925 verfüllt. Zuvor hatte die Stadt Wilster einen Rechtsstreit gegen den Regierungspräsidenten der Provinz Schleswig_Holstein gewonnen (Urteil des III. Senats v. 20. März 1924, V.B. 23/24. I. Bezirksausschuß zu Schleswig), wonach der Burggraben als unselbständiger Bestandteil der Wilsterau deren Gewässerordnung (I. Ordnung) teilt. Offenbar finanzierte in der Folge der Staat die Verfüllung des Burggrabens.
Der nördliche Teil des Burggraben zweigte von der Wilsterau am Rosengarten ab, kreuzte die Deichstraße, verlief am östlichen Rand des heutigen Stadtparks, querte die Zingelstraße, verlief am südlichen Rand des Platzes am Colosseum, querte die Burger Straße in Höhe des Deichbauamts und sodann den Kohlmarkt, um dann wieder in den Stadtarm der Wilsterau einzumünden.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1904 Das Helgenland, der historische Werft-Platz der Stadt Wilster

1904 Blick über das Helgenland in nordwestliche Richtung.
Das Helgenland zwischen den beiden Armen der Wilsterau bietet sich dem Betrachter als Werft-Platz dar, wie er über lange Zeiträume dort so bestanden hat.
Folgende Wilsteraner Werften sind bezeugt:
1840 bis 1910 Werft von Friedrich Bergmann, danach ab 1886 Martin Bergmann
1856 bis 1884 Werft von Hans Fack, danach Johannes Fack
Hans Fack hatte offenbar zuvor in Itzehoe im Jahr 1852 eine kleine Werft gegründet und dann den Betrieb nach Wilster verlegt. Die Familie Fack war in Holstein eine bekannte Schiffbauerfamilie. Die 5 Söhne des Hans Fack betrieben ebenfalls Werften (Johannes ab 1876 in Wilster; Ferdinand ab 1899 die bereits 1873 gegründete Werft in Burg; Hermann in Tönning; Wilhelm in Rethwisch; Johann Heinrich ab 1880 in Itzehoe)
1861 Reimer Griese
1871 Heinrich Rehder
1879 bis 1890 Werft von Theodor Engel
1885 Martin Bruhn
Während im Vordergrund die Slip-Anlagen leer sind, ist an der Spitze des Helgenlandes ein Ewer auf den dort vorhandenen Helgen der Bergmann-Werft gezogen worden. Exakt an dieser Stelle errichtete 50 Jahre später der Tischlermeister Heinrich von Holdt seinen Bootsschuppen, in welchem er als Traditionsträger des Wilsteraner Schiffbaues mehrere große hölzerne Segeljachten erbaute.
Auf dem Helgen mittig im Vordergrund ist ein hölzerner Ewer weitgehend fertig gebaut.
Rechts sind die Häuser an der Deichstraße erkennbar, während die Häuser links an der Straße "Hinter der Stadt" (spätere Hans-Prox-Straße) stehen und ihre Gärten an die Wilsterau angrenzen.
Ganz links steht direkt an der Wilsterau ein Gebäude der vormaligen Lohgerberei (ab 1873) von Jürgen Johannes Falk.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Diese Karte weist auf der Anschriftenseite keine Einteilung auf; aus dem auf der Bildseite frei gelassenen Raum für Mitteilungen läßt sich ableiten, daß die Ansichtskarte vor 1905 entstanden sein muß.

1904 Falk´s Bierhandlung und Gaststätte "Radfahrers Ruh" bei der Schottbrücke

1904 typische Jugenstil Karte, Mehrbild
links: Blick auf C. Falk´s Bierhandlung und Mineralwasser-Fabrik – die Gaststätte führte den Namen „Radfahrers Ruh“ – und in die Straße Neustadt.
rechts: Blick von der Schottbrücke bei dem hier die Wilsterau aufstauenden Schott auf die Wilsterau, Last-Ewer und das Helgenland, dem ehemaligen Werftplatz der Stadt Wilster.
Im Hintergrund sind die Rückseiten der Häuser an der unteren Deichstraße erkennbar, vorne links das Gebäude einer ehemaligen Lederfabrik.

Bildrechte: Verlag Fr. Schlüter, Wilster

1904 Lederfabrik Falk & Schütt in Rumfleth

Rumflether Straße 2007

1904 Lederfabrik in Rumfleth
Dieses Foto wurde offenbar vom Schornstein der Lederfabrik Gebrüder Böhme (später Ballin´sche Vachel-Lederfabrik, danach u.a. Sackfabrik) aus aufgenommen.
Es verdeutlicht die Größe der Lederfabriken.
Gut zu erkennen die Kreuzungen der Bahnstrecke Wilster-Brunsbüttel mit der Rumflether Straße (rechts), der Wilsterau (links) und der Straße nach Diekdorf (links der Wilsterau), dessen Häuser und Bäume hinter den Fabriken erkennbar sind.
Bild 4 zeigt in einer Reklame-Zeichnung die Größe der Fabrik, welche in ihren besten Zeiten fast 600 Arbeiter beschäftigte.

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster

1904 Mühlenstraße mit der Stadt Mühle, Mühlen-Brücke

1904 Mühlenstraße mit der Stadt Mühle und der Mühlen-Brücke über die Wilsterau.
Die Mühlenbrücke im Zuge der Mühlenstraße an der Strecke von Wilster nach Dammfleth überquert die im Mittelalter gegrabene Sielwettern – den heutigen Hauptarm der Wilsterau.
Links steht die Stadt Mühle, welche im Jahre 1939 abgebrochen wurde.
Rechts im Vordergrund ist das ehemalige Galgenland noch unbebaut.
Jenseits der Straße stehen bereits die in ihrer heutigen Gestalt noch deutlich wiedererkennbaren Häuser an der Mühlenstraße.
Die Stadt Mühle war 1545 aus der Stadt heraus an den Standort einer alten Mühlenwarft an der Mühlenstraße (im Bereich des Dodenkoper Rechts) vor die Stadt verleg worden; davor stand die Stadt Mühle in der Stadt an der Ecke Blumenstraße und Rathausstraße (vorher Lange Straße oder Bäckerstraße)

Bildrechte: Verlag C. Kuskop Nachf. Inh. L. Behning

1904 Schott-Brücke im Bereich Krumwehl / Neustadt

1904 Schott-Brücke im Bereich Krumwehl / Neustadt
Ein kleiner Lastkahn unterquert die Schott-Brücke im Bereich Neustadt/Krumwehl.
Mit dem Schott bei der Brücke wurden in früheren Zeiten – bis Ende der 1960er Jahre - die Wasserstände in der Wilsterau reguliert und Spülströme für die Stadtarme aktiviert.
Links im Vordergrund der Beginn des Weges auf dem Audeich Richtung Mühlen-Brücke.
Rechts führt eine Treppe vom Ufergrundstück des Hauses des Händlers Garthe zum Wasser herunter – eine in Wilster früher vielfach vorhandene Situation, denn das Wasser der Wilsterau wurde vielfältig benutzt.
Hinter dem Haus rechts und dieses überragend ist das auf der anderen Straßenseite der Neustadt gelegene Haus des Gastwirtes Falk – „Radfahrers Ruh“ – erkennbar.
Das Wohnhaus jenseits der Brücke ist heute noch vorhanden, wohltuend in seiner wundervoll harmonisch gegliederten Fassade nahezu unverändert.

Bildrechte: Knackstedt & Näther, Hamburg

1905 Rosengarten

1905 Der alte wilsteraner Hafen am Rosengarten.
Hoch über die Dächer der Stadt ragt der schlanke 52m hohe Kirchturm der Bartholomäus-Kirche empor.
Vor den dem Wahn des flächenhaften Abrisses ganzer Häuserzeilen im Zuge der Stadtsanierung Ende der 1960er Jahre zum Opfer gefallenen Häuser ist ein weiterer damals noch offener Arm der Wilsterau zu sehen.
Im Hintergrund rechts der Neumarkt mit dem Bäckerstraßenfleth (ursprünglich der Verteidigungsgraben vür die sogenannte "Neue Seite")

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1905 Rosengarten und Brücke zur Deichstraße a

1905 Hafen am Rosengarten.
Die kleine in transparenter Eleganz über die Wilsterau führende Brücke für Fußgänger wurde Anfang der 1990er Jahre durch eine klobige Holzbrücke ersetzt; sie ist heute noch eine vielgenutzte Verbindung zwischen Deichstraße und Neustadt.
Der Rosengarten war über Jahrhunderte hinweg Wilsters Hafenplatz an der schiffbaren Wilsterau.
Vom Quai mit seinen senkrechten preußischen Kappen führte eine breite Treppe zum Wasser herunter.
An der Stelle des kleinen Schuppens rechts entstand 1932 die Tischlerei (Bild 3) von Heinrich von Holdt; hier erfolgte der Innenausbau der von ihm gebauten Segeljachten. Die Werkstadt wurde 2009 abgebrochen, der Standort neu gestaltet (Bild 4)

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1905 Rosengarten und Brücke zur Deichstraße b

1905 Hafen am Rosengarten. Koloriert.
Die kleine in transparenter Eleganz über die Wilsterau führende Rosengartenbrücke für Fußgänger wurde Anfang der 1990er Jahre durch eine klobige Holzbrücke ersetzt; sie ist heute noch eine vielgenutzte Verbindung zwischen Deichstraße und Neustadt.
Vom Quai mit seinen senkrechten preußischen Kappen führte eine breite Treppe zum Wasser herunter.
An der Stelle des kleinen Schuppens rechts entstand 1932 die Tischlerei von Heinrich von Holdt (Bild 3). Die Werkstatt wurde 2009 beseitigt, die Fläche neu gestaltet (Bild 4).

Anmerkung: Es handelt sich ganz augenscheinlich um eine retuschierte und kolorierte Fassung der zuvor vorgestellten Ansichtskarte; die Personen sind aus dem Bild heraus retuschiert worden; selbst die mächtige Ruderpinne des Ewers ging dabei verloren.

Bildrechte: nicht bekannt, vermutlich M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Verlegt wurde die Karte im Jahre 1908 von A. Sternberg, Hamburg
gemäß freundlichem Hinweis von Matthias Kohls, Harburg

1905 Schifffahrt auf Wilsterau, Holstenau und Burger Au

1905 Schifffahrt auf Wilsterau, Holstenau und Burger Au
So wie in Wilster auf dem Helgenland war es auch in Burg an der Burger Au bzw. Wolburgsau – einem Quellgewässer der Wilsterau - zur Gründung von kleinen leistungsfähigen Werften gekommen. So die von 1874 bis 1898 bestehende Werft von Heinrich Bruhn (später Hermann Bruhn), die größte Burger Werft, sowie die 1873 gegründete Werft von Hans Fack, ab 1899 Ferdinand Fack. Letztere Werft hat sich vor allem mit Reparaturen bis nach 1905 als letzte der Werften an dem ortsnahen Standort der Burger Au gehalten. Sie ist links auf der Abbildung zu sehen, während rechts die Reste der Werft von Bruhn zu sehen sind.

Bildrechte: Verlag Otto Hinrichs, Burg

1905 Wilsteraner Hafen und Rosengarten

ca. 1905 Hafen am Rosengarten
Früher gehörten Fracht-Schiffe und Boote zum gewohnten Gepräge am alten wilsteraner Hafen am Rosengarten.
Es wurden Waren be- und entladen; vom Schiff auf die Fuhrwerke oder umgekehrt, auch direkt vom Schiff in den hohen Kühl´schen Speicher, über dessen oberer hier offener Luke ein Flaschenzug die Arbeit erleichterte.
Die Masten der Schiffe mußten zum Unterqueren der Brücken gelegt werden, wurden im Hafen jedoch wieder aufgerichtet, denn sie dienten auch als Ladegeschirr.
Die aus der Zeit um 1920 stammende Ansichtskarte zeigt einen Ausschnitt aus einem um 1905 aufgenommenen Foto.

Bildrechte: Verlag M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1906 Wilsteraner Hafen am Rosengarten

1906 Hafen am Rosengarten
Der Hafen am Rosengarten war über Jahrhunderte hinweg Ausgangshafen für die Wilsteraner Schiffer;
sie und die Produkte der fruchtbaren Marsch begründeten die Bedeutung Wilsters und den zeitweilig vorhandenen Wohlstand seiner Bürger.
So hatte die Stadt Wilster im Jahre 1597 neben den hier nicht mitgezählten Kahnfahrern mit 26 Schiffen mehr als die Nachbarstädte Itzehoe (22) oder Krempe (19);
zu der Zeit zählte die Stadt nur 340 Bürger in ihren Mauern - die Anzahl der Einwohner war deutlich höher, denn man unterschied zwischen den in das Bürgerbuch eingetragenen Bürgern und den Einwohnern (Familienangehörige der Bürger, Einwohner ohne Haus- oder Grundbesitz).
Im Hafen liegen mehrere Frachtewer und die Schiffer sind offenbar mit dem Löschen bzw. Beladen der Schiffe befaßt.
Der Lagerschuppen links stand noch bis in die 1960er Jahre.
Rechts die Rückseiten der Häuser in der Deichstraße

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1906 Wilsteraner Hafen am Rosengarten

1906 Der Hafen am Rosengarten war über Jahrhunderte hinweg Ausgangshafen für die Wilsteraner Schiffer vor ihrer Fahrt in ferne Länder – das waren z.B. um 1540 Holland, Seeland, Frankreich, Engeland, Schottland, Portugal und das „Land tho Losien“ (Andalusien) – aber auch in den Ostseeraum.
Der Hafen und die Schiffahrt sowie die Produkte der fruchtbaren Marsch begründeten die Bedeutung Wilsters und den zeitweilig hier vorhandenen relativen Wohlstand.
Der Schuppen links stand bis in die 1960er Jahre;
rechts sind die Rückfronten von Häusern an der Deichstraße erkennbar.

Bildrechte: Verlag M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Anmerkung: Die abgebildete unkolorierte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1907 Fracht-Ewer auf der Stör und die Mühle am Kasenort

1907 Frachtewer auf der Stör und die Graupen-Mühle von H. Meifort am Kasenort;
zu dem Anwesen gehörte eine Gastwirtschaft mit Kegelbahn – die Gastwirtschaft „Sommerlust“ wurde bis Anfang der 1950er Jahre betrieben, während die Mühle bereits in den 1920er Jahren beseitigt wurde.
Im Vordergrund die Wilsterau.
Die über den Deich der Stör hinaus ragenden Segel der Fracht-Ewer sind vom Photographen in die Abbildung hinein retuschiert worden, gleichwohl gibt das Bild einen Eindruck von der Bedeutung von Stör und Wilsterau vor hundert Jahren als Verkehrsweg.
Die Takelage der Frachtsegler entspricht dem der Ewer von der Elbe.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

1907 Schifffahrt auf Wilsterau, Holstenau und Burger Au

1907 Frachtschiff auf der Burger Au
Ein kleines Frachtschiff (nach der Bauform wohl eine Tjalk) löscht seine Fracht vor der Brücke der Landstraße Burg-Wilster.
Der Hauptumschlag hatte sich zu dem Zeitpunkt nach der Eröffnung des Nord- Ostsee Kanals rasch zum Lösch- und Ladeplatz an der Burger Fähre verlagert.
Größere Schiffe konnten die Burger Au nicht mehr anlaufen wegen der zu kleinen Schleuse, welche grundsätzlich eine Passage bot von der Burger Au zum Nord- Ostsee Kanal - und auch über eine weitere Schleuse zur Wilsterau/Holstenau. Auch die Bruhn'sche Werft an der Burger Au musste aufgeben, da sie wegen der nicht möglichen Überführungsmöglichkeit die von den Schiffern gewünschten größeren Ewer nicht bauen konnte.
Der von der Gemeinde, den Schiffern und der Werft geforderten Schleusenverlängerung wurde von der Kanalverwaltung nicht entsprochen, da das Ende des Holzschiffbaus und auch des ortsnahen Hafens an der Burger Au abzusehen war.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden

1908 Lederfabriken in Landrecht, Rumfleth, Vereinsstraße; Großfeuer bei Falk & Schütt

1908 Die Lederfabrik von Falk & Schütt in Rumfleth sowie die Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, später Vachelleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, machten nach dem Jahr 1870 Wilster zu einem bedeutenden Standort der Lederindustrie.
Wilsters Bevölkerung wuchs in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner;
Es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße.
Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden eingemeindet.
Eine Katastrophe für die Stadt waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und Falk & Schütt (1907).
Das im Dezember 1907 wütende Schadensfeuer bei Falk & Schütt zeigt die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

Anmerkung: In Bd. 16 der vierten Auflage von Meyers Konservationslexikon lesen wir über Wilster:
Wilster, Stadt in der preuß. Provinz Schleswig-Holstein, Kreis Steinburg, an der Wilsterau, in der fruchtbaren Wilstermarsch und an der Linie Elmshorn-Heide der Holsteinischen Marschbahn, hat eine evang. Kirche, ein schönes Rathaus, ein Amtsgericht, bedeutende Gerberei, Essig- und Tabaksfabrikation, Bierbrauerei, Branntweinbrennerei, Viehzucht und Viehmärkte und (1885) 2539 fast nur evang. Einwohner.


1908 Wilsterau und Bäckerstraßenfleth

1908 Blick über die Wilsterau und das Billerbeksche Land auf die Stadt.
Nach links zweigt von der Wilsterau das Bäckerstraßenfleth (Umfassungsgraben für die „Neue Seite“ der Stadt) ab, welches am Rosengarten wieder in die Wilsterau einmündet.
Das Bäckerstraßenfleth konnte noch bis Anfang der 1960er Jahre von kleinen Booten durchfahren werden und wurde Ende der 1970er Jahre verfüllt.
Der gesamte Wiesenbereich wurde der Wohnbebauung zugeführt.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster No. 159

1909 Partie am Audeich

1909 Blick von der Straße Krumwehl, bei der Schottbrücke, auf den Audeich und die Wilsterau (hier der Bereich der ehemaligen im Mittelalter künstlich gegrabenen Sielwettern).
Ganz hinten rechts (nahe der Mühlenbrücke) der Bauernhof von Herzog.
Vorne links die Dampfbrauerei der Gebrüder Lübbe mit dem hohen Kühlturm und dem etwa 1908 gebauten Garten-Pavillon; auf dem Gelände wurde danach bis 1926 die Autofabrik Bahlke & Weimershaus betrieben.
Die Brauerei ist 1872 gegründet worden und wurde 1886 von P. Lübbe geführt, ab 1920 von den Geschwistern Lübbe.

Bildrechte: C. Günther, Wilster

1909 Partie am Audeich (koloriert)

1909 Blick von der Straße Krumwehl, bei der Schottbrücke, auf den Audeich und die Wilsterau (hier der Bereich der ehemaligen im Mittelalter künstlich gegrabenen Sielwettern).
Ganz hinten rechts (nahe der Mühlenbrücke) der Bauernhof von Herzog.
Vorne links die Dampfbrauerei der Gebrüder Lübbe mit dem hohen Kühlturm und dem etwa 1908 gebauten Garten-Pavillon; auf dem Gelände wurde danach bis 1926 die Autofabrik Bahlke & Weimershaus betrieben.

Bildrechte: C. Günther, Wilster

1909 Wilsterau in Landrecht

Wilsterau in Landrecht 2007

1909 Partie an der Wilsterau in Landrecht.
Aufgenommen etwa in Höhe der Haackstraße (gegenüber dem ehemaligen Kino Adler-LichtspieIe von Scheel, später Hülsing) mit Blick die Au abwärts in Richtung Neustadt.
Links die Hinterfronten und die Hausgärten der Gebäude an der Straße Landrecht.
Rechts grenzen die Gärten der Häuser an der Hans-Prox-Straße (damals hieß die Straße „Hinter der Stadt“) an die Wilster Au. Auch hier ist hinten ein Speicher erkennbar.

Bildrechte: C. Günther, Wilster

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederfabrik, Bauernhof in Diekdorf

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederfabrik
Blick von der Landrechter Brücke in Richtung Rumfleth.
Rechts im Hintergrund die Lederfabrik Falk & Schütt, in welcher im Jahre 1907 ein Großfeuer wütete. Die kolorierte Anschtskarte verdeutlicht, daß man alten Abbildungen nicht uneingeschränkt vertrauen kann, denn im Gegensatz zur nachfolgenden schwarz-weiß Ausgabe der Karte ist hier der hohe Schornstein der Lederfabrik heraus retuschiert worden.
Rechts daneben die Korn-Mühle (ein Galerie-Holländer) von Martens.
Im Hintergrund ist schwach die über die Wilsterau führende Eisenbahnbrücke der Bahnstrecke Wilster-Brunsbüttel erkennbar. Der Bauernhof links ist der Hof von Bauer Stahl.
Links im Hintergrund Häuser in Diekdorf.
Links oben im Wappen der Holsten-Reiter (Symbol für die Holsteiner Ritterschaft) – er fand nach der „Letzten Fehde“ (1559) nach dem Sieg der Dänen und Holsten Eingang im Wappen der besiegten Dithmarscher.

Bildrechte: nicht bekannt

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederfabrik

Wilsterau in Landrecht 2007

1909 Blick von der Landrechter Brücke in Richtung Rumfleth.
Rechts im Hintergrund die Lederfabrik Falk & Schütt, in welcher im Jahre 1907 ein Großfeuer wütete.
Rechts daneben die Mühle (ein Galerie-Holländer) von Martens.
Im Hintergrund ist schwach die über die Wilsterau führende Eisenbahnbrücke der Bahnstrecke Wilster-Heide (heute nur bis Brunsbüttel) erkennbar.
Der Bauernhof links ist der Hof von Bauer Stahl.
Im Vordergrund rechts der Quai vor dem Speicher an der Wilsterau.

Bildrechte: C. Günther, Wilster

1909 Wilsterau von der Landrechter Brücke

1909 Blick von der Landrechter Brücke in Richtung Rumfleth.
Rechts im Hintergrund die Lederfabrik Falk & Schütt, in welcher im Jahre 1907 ein Großfeuer wütete.
Rechts daneben die Mühle (ein Galerie-Holländer) von Martens.
Das Gebäude in Bildmitte (an der Bahnstrecke Wilster-Brunsbüttel) bot Wohnungen für Bedienstete der Bahn.
Der Bauernhof rechts wurde Anfang der 1950er Jahre abgebrochen.
Im Vordergrund Speicher und ein Ladekran.

Bildrechte: C. Günther, Wilster

1910 Fußweg und Katen am Audeich

1910 Der „Audeich“ an der Ende des Mittelalters zur Verbesserung der Entwässerung der im Ecklaker und Neuendorfer Gebiet gelegenen Marschen gegrabenen „Sielwettern“ (heute Teil der Wilsterau) lag ursprünglich außerhalb der Stadtgrenzen.
Der Bau der Sielwettern verschlechterte die Möglichkeiten für die Schiffahrt im Stadtarm der Au, weshalb Ende des 16. Jahrhunderts zum Aufstauen des Wassers das Schott (an der Schottbrücke) gebaut wurde.
Links stehen die bäuerlichen Katen von Ruge und Meifort (das Gebäude von Johannes Meifort - Am Audeich 14 - wurde später abgebrochen und im Freilichtmuseum Molfsee wieder aufgebaut)

Bildrechte: C. Günther, Wilster

1910 Markt, Op de Göten, Rosengarten, Neues Rathaus

ca. 1910 Mehrbildkarte mit 10 Miniaturen
die Fotographien sind teilweise offenbar älteren Datums.
Die FotographienMiniaturen zeigen von oben links beginnend: Westseite Marktplatz;
Südseite des Marktplatzes (mit Blick in den Kohlmarkt bzw. zeitweilige Neuenburgstraße);
Blick über den Rosengarten auf die Kirche (St. Bartholomäus-Kirche);
Marktstraße (spätere „Op de Göten“);
Wilsterau am Rosengarten mit dem Kühl´schen Speicher;
Neues Rathaus (mit der verunstalteten Fassade);
Kirche mit Pferdemarkt;
Wilstermarschhaus an „Op de Göten und Deichstraße;
Altes Balkenhaus und Altes Rathaus;
Altes Rathaus.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1910 Wilsterau in Rumfleth

1910 Die Wilsterau in Rumfleth, Blick etwa aus Höhe der Vereinsstraße flußaufwärts.
Der im Hintergrund erkennbare Bogen der Wilsterau ist offenbar im Mittelalter künstlich gegraben worden; nach einer weiteren rechtwinkligen Kurve an der Rumflether Brücke führt das Gewässer schnurgerade bis zum Goldbogen.
Der ehemalige Verlauf der Wilsterau verlief ursprünglich in einem großen Mäander (Reste der alten Bedeichung sind an der Burger Chaussee noch erkennbar) zum Goldbogen.

Bildrechte: Verlag v. L. Behning, Wilster

Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte mit dem Motiv aus ähnlichem Blickwinkel befindet sich in der Sammlung von Frau ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen
Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

1911 Blick von Südosten auf Wilster

1911 Blick über die Wiesen zwischen Audeich und Bäckerstraßenfleth auf Wilster.
Das Bäckerstraßenfleth verläuft im Vordergrund; das heute verfüllte Gewässer verband die Wilsterau am Rosengarten mit der Wilsterau in Höhe des späteren Klärwerks und stellte in früheren Zeiten die Begrenzung der "Neuen Seite" gegen das Umland dar.
Links im Hintergrund ist die 1896 errichtete Villa Schütt erkennbar; in Bildmitte dominierte die St. Bartolomäus-Kirche die Silhouette der Stadt; rechts überragt das Neue Rathaus die umstehenden Häuser.
Links die Rückseiten der Häuser an der Blumenstraße

Bildrechte: Verlag v. L. Behning, Wilster

1911 Hafen am Rosengarten

1911 Der alte wilsteraner Hafen am Rosengarten.
Auf dem Grundstück links hinter dem Steg entstand 1932 die Tischlerei Heinrich von Holdt.
Alle auf dem Bild erkennbaren Häuser (sie standen mit ihren Vorderfronten zur Neustadt) sind in den 1960er Jahren im Rahmen der Stadtsanierung ersatzlos abgebrochen worden.
In dem großen Gebäude befand sich die Schmiede von Perner, später dann von Stelzer.
Der Steg über die Wilsterau wurde Anfang der 1990er Jahre durch eine hölzerne Konstruktion ersetzt.

Bildrechte: Verlag v. F. Schlüter, Wilster

1911 Weg in Bischof zum Kasenort

1911 Der Weg (auf dem niedrigen Deich der Fußweg, unten der unbefestigte Fahrweg) in Bischof an der Wilsterau entlang führt zum Kasenort, wo die Wilsterau bei der im Jahre 1926 neu errichteten Schleuse in die Stör mündet.
Im Hintergrund ist die Stadt Mühle zu sehen – sie stand an der Mühlenstraße – auf deren Gelände war nach dem II. WK der Betrieb Vitamo untergebracht.
Die freie Fläche links ist der „Große Brook“.
Rechts steht die „Brennerkate“ (hier wurde früher Schnaps gebrannt).

Bildrechte: Carl Kuskop, Kunstverlag, Wilster
Die ergänzend dargestellte kolorierte Fassung der Karte, nach welcher auch die datierung vorgenommen wurde, befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1911 Wilsterau am Helgenland

1911 Blick von dem die Wilsterau querenden Steg, der im Zuge des Fußweges von der Deichstraße am Hause der späteren Tischlerei Heinrich von Holdt vorbei zum alten Wilsteraner Hafen am Rosengarten führt.
Frachtewer löschen ihre Ladung.
Im Hintergrund ist die Einmündung des Stadtarmes der Wilsterau in den Hauptarm erkennbar.
Links führt der Treidelweg am sogenannten Helgenland (auf ihm lagen früher die Wilsteraner Werften) entlang, an dessen Spitze Heinrich von Holdt 1952 ein Bootshaus mit Helling errichtete.
Rechts die Rückansichten der Häuser an der Deichstraße sowie auf den Ufergrundstücken stehende Speicher.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Ansichtskarten-Specialgeschäft, Wilster

1912 Fußweg am Audeich

1912 Der Fußweg auf dem Audeich entlang der im Mittelalter als „Sielwettern“ künstlich gegrabenen neuen Hauptarmes der Wilsterau war immer eine beliebte Abkürzung zwischen der Schottbrücke in der Neustadt und der Mühlenbrücke an der Mühlenstraße.
Die Mühlenstraße trägt ihren Namen nach der ehemals hier vorhanden gewesenen Stadt Mühle (hier links im Hintergrund noch vorhanden).
Rechts neben dem Audeich gehörte nur ein ca. 300m breiter Geländestreifen zur Stadt Wilster bis an die Grenze mit der Gemeinde Dammfleth.

Bildrechte: C. Günther, Wilster

1913 Bauernhöfe in Rumfleth an der Wilsterau

1913 Bauernhöfe in Rumfleth rechts der Wilsterau.
Der Weg vor den Höfen ist unbefestigt.
Über den Zeitraum vieler Jahrhunderte boten sich die Wege und Straßen in der Marsch als schwierig zu nutzende Verkehrswege dar. Sie waren häufig morastig und von tiefen Pfützen bedeckt – da ist es kein Wunder, daß bis zum Aufkommen befestigter Straßen im 1900 Jahrhundert vorher die Wasserwege bevorzugte Verkehrsverbindungen waren.

Bildrechte: Verlag C.K.W.

1913 Wilsterau am Helgenland

1913 Wilsterau am Helgenland
Eine Künstler Ansichtskarte
Die Wilsterau am Helgenland mit Blick auf die gegenüberliegenden Hausgrundstücke und Häuser an der Deichstraße.
Eine Zeichnung aus dem Schaffen des aus dem benachbarten Glückstadt stammenden expressionistischen Malers und Graphikers Max Kahlke ( 1892 – 1928), der in seinem kurzen Leben sehr viele künstlerisch anspruchsvolle Landschaftsdarstellungen aus seiner näheren Heimat-Region schuf.

Bildrechte: Max Kahlke
Verlag: Max Hansen, Glückstadt

1914 Blick von der Schottbrücke auf die Wilsterau am Helgenland

1914 Blick vom Schott (an der Schottbrücke) auf die Wilsterau.
Dicht gedrängt liegen die Fracht-Ewer der Schiffer am Helgenland (Standort der ehemaligen Wilsteraner Werften) am Zusammenfluß von Stadtarm und sogenannter Sielwettern (das ist der am „Audeich“ entlang führende Arm der Wilsterau).
Bei geschlossenem Schott konnte das Wasser durch den Stadtarm geleitet oder bei Schließung der anderen Schotts (u.a. am Bäckerstraßenfleth beim Neumarkt) gestaut werden. Die Schiffe mußten dann warten, bis der Wasserstand soweit wieder abgesunken war, bis ein Unterfahren der Brücken möglich wurde.
Im Hintergrund die Rückseiten der Häuser an der unteren Deichstraße.

Bildrechte: Photograph F. Schlüter, Wilster

1914 Hafen am Rosengarten

Rosengarten 2007 (Blick von der Brücke)

Noch im Jahre 1914 herrschte lebhafter Schiffsverkehr am alten Wilsteraner Hafen am Rosengarten.
Blick von der Fußgängerbrücke vom Rosengarten zur Deichstraße. Links ist der Speicher der Bäckerei Kühl zu sehen. Im Hintergrund die an Neumarkt und Neustadt stehenden Häuser. In dem großen Gebäude wurde eine Schmiede betrieben (zuletzt von Georg Stelzer, vorher Perner)
Der Name „Rosengarten“ ist sehr alt: im Mittelalter hatte fast jede Stadt in Norddeutschland mit dem sogenannten Rosengarten ihren Platz, auf dem die Gilden (mittelalterliche Versicherungen auf Gegenseitigkeit) ihre Feste feierten. Mit der Armbrust wurde dabei nach dem Papagoyen geschossen (der Brauch lebt heute als Vogelschießen fort).

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1914 Lastkahn auf der Wilsterau in Achterhörn

1914 Blick auf einen Lastkahn auf der Wilsterau in Höhe der Schenkel-Brücke (im Zuge der Landstraße von Wilster nach Burg; heutige L 135), Blickrichtung stromaufwärts.
Im Hintergrund ist der Hof von Kuhrt (334 im Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“) erkennbar.
Der Lastkahn wird in dem schmalen Gewässer - die Wilsterau war seinerzeit eine Wasserstraße II. Ordnung - mittels eines Segels und durch Staken vorwärts bewegt.
Obwohl die Aufnahme eine Szene aus der Wilstermarsch zeigt, hat die Bildunterschrift „Luftkurort Burg i. Dithm.“ ebenfalls ihre Berechtigung, denn der kleine Lastkahn ist dorthin unterwegs. Über die Wilsterau und ihre Quellflüsse Burger Au und Holstenau erfolgte über Jahrhunderte hinweg mit kleinen Lastkähnen der wesentliche Warentransport von und nach dem südlichen Dithmarschen.
Zahlreiche sich dieser Aufgabe widmenden Schiffer waren in Wilster und in Burg i. Dithm. beheimatet.
Heute findet keine Fracht-Schifffahrt mehr auf der Wilsterau statt, das Gewässer wird nur noch von kleinen Sportbooten und auf einer Teilstrecke von dem Aukieker als touristische Atraktion befahren. Daneben ist die Wilsterau ein gerne besuchtes Angel-Gewässer; als solches wird die Wilsterau auf der Internetseite der Stör Angler vorgestellt.
Bei der ergänzend vorgestellten Ansichtskarte (Bild 3) handelt es sich entgegen dem auf der Karte befindlichen Aufdruck nicht um die Burger Au sondern um die Wilsterau bei Achterhörn; Standort des Fotografen war offenbar die Schenkel-Brücke; Blickrichtung die Wilsterau aufwärts. Die jeweils links zu sehende Schöpfmühle ist wohl identisch. Im Hintergrund links ist jeweils schwach der hohe Cleve bei Burg erkennbar.

Bildrechte: jeweils Verlag Fr. Voigt, Burg i. Dithm.
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte Karte befindet sich in der Sammlung von Herrn Hans-Peter Lausen, Burg in Dithmarschen

1915 Rosengarten mit der Wilsterau und dem Hafen

ca. 1915 Der Rosengarten mit dem alten Wilsteraner Hafen.
Am Quai mit seinem auch heute noch vorhandenen interessanten Mauerwerk (aus senkrecht stehenden preussischen Kappen) haben mehrere Frachtewer festgemacht.
In dem vorderen Kahn werden Äpfel aus dem Alten Land angeboten - das war über lange Zeit im Herbst Tradition am Hafen.
Links ist der noch bis in die 1950er Jahre vorhanden gewesene Kran erkennbar

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Repro einer alten Ansichtskarte
das ergänzend vorgestellte Original befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1916 Mühle am Kasenort

1916 Mühle am Kasenort, im Vordergrund die Wilsterau;
die ehemals könglich privilegierte Kornwindmühle wurde in den 1920er Jahren beseitigt:
links im Hintergrund der Deich an der Stör;
hinter der Mühle bei dem hohen Schornstein existierte früher eine Kalkbrennerei zur Herstellung von Brandkalk.
Direkt an der Wilsterau ist eine Anlegestelle mit Dalben und Feldbahngleisen erkennbar. Dahinter zweigt ein ehemaliger Mündungsarm der Wilsterau ab, er mündete etwa bei der Kalkbrennerei in die Stör.

Bildrechte: C. K. W. Nr. 170

Anmerkung: Im Gegensatz zu der nachträglich kolorierten Karte mit den hinein retuschierten Schwänen fehlen diese bei der älteren schwarz-weiß Ausgabe der zum Vergleich vorgestellten Karte; diese befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1917 Mühle am Kasenort

1917 Mühle von H. Meifort am Kasenort,
die ehemalige königlich privilegierte Kornwindmühle - eine Graupenmühle - wurde in den 1920er Jahren beseitigt;
im Vordergrund ein alter Mündungsarm der Wilsterau;
ganz links im Hintergrund der Deich an der Stör.
Die Mündung der Wilsterau wurde 1925 im Zusammenhang mit der Errichtung der heute noch bestehenden Schleuse verlegt.
Hinter der Mühle sind die hohen Schornsteine der früher dort existierenden Kalkbrennerei zur Herstellung von Brandkalk. Grundmaterial war Muschel-Schill – also Muschelschalen.

Bildrechte: C.M. Hencke´s Buchhandlung, Wilster

1922 Wilsterau in Rumfleth SF

ca. 1922 Wilsterau in Rumfleth
Der schnurgerade Verlauf der Wilsterau von der Rumflether Brücke bis zum Goldbogen wurde im Mittelalter zur Verbesserung der Schiffbarkeit und der Entwässerung künstlich gegraben; unmittelbar an das Gewässerbett grenzen beidseitig die Deiche der Wilsterau an.
Bild 3 (Auszug aus der von Deichbaumeister Könecke und dem Vermessungstechniker Häbry gefertigten "Historischen Karte der Wilstermarsch") zeigt den ursprünglichen und den geänderten Verlauf der Wilsterau.

Bildrechte: Verlag Gebrüder Lempe, Kiel
Die Karte erschien in der vom Verlag aufgelegten
Serie "Auf heimatlicher Erde II" als Nr. 6
Die Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg/Dithmarschen

1926 Hafen am Rosengarten

1926 Der alte Wilsteraner Hafen am Rosengarten.
Hinter dem hohen, Anfang der 1960er Jahre abgebrochenen schönen Fachwerkspeicher der Bäckerei Kühl liegt rechts der Wilsterau der Garten der Häuser Deichstraße 18 (von Holdt) und 17 (Stockfleth, später Textil Looft).
Vor dem Speicher liegt einer der Frachtewer, die früher Wilsterau, Stör und Elbe befuhren. Mit Hilfe des Flaschenzuges am Giebel des Speichers konnte hier die Ladung für die Bäckerei gelöscht werden.
Die Häuser rechts stehen an der Deichstraße, die fußläufig mit dem Rosengarten über die kleine Brücke verbunden ist.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1926 Wilsterau von der Landrechter Brücke

Wilsterau in Landrecht 2007

1926 Aussicht von der Landrechter Brücke die Wilsterau aufwärts (der Standort der Brücke ist infolge eines Neubaues verändert worden).
Vor dem gegenüber dem Zustand vor 17 Jahren weitgehend unverändertem Gebäude rechts (hier war nach dem II. Weltkrieg das Mietwagen-Unternehmen Sötje ansässig) steht noch der eiserne Kran;
die Vorsetzen zur Au sind erneuert.
Links das Husmannshus von Bauer Stahl.
Die Straße links führt Richtung Diekdorf.
Hinter (über) dem Gebäudekomplex der Fabriken im Hintergrund sind Flügel der Mühle „Aurora“ des Müllers Detlev Martens zu erkennen.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1928 Bahnhof Straße, Schmiedestraße, Schule, Landrecht Kino Adler-Lichtspiele, Mühlenstraße

ca. 1928 Mehrbildkarte
links oben: Die dem Bahnsteig zugewandte Seite des 1920 errichteten Empfangsgebäudes (1959 wieder abgebrochen) des Bahnhofs von Wilster; Blick vom Bahnsteig der über Burg / Dithmarschen nach Westerland führenden Strecke.
rechts oben: Die Schmiede Straße mit dem 1596 errichteten Hudemannsche Haus mit seinem 1927 im unteren Teil erneuerten wunderschönen Backstein-Giebel.
links unten: Das Gebäude der 1913 errichteten Knabenschule (später gemeinsam mit der vorherigen Mädchenschule Teil der Volksschule) im Landrecht.
rechts unten. Das 1911 eröffnete Kino Adler - Lichtspiele im vormaligen Hotel von Stücker in der Straße Landrecht; rechts vor dem Gebäude quert die zur Straße "Hinter der Stadt" (jetzige Hans-Prox-Straße) führende Brücke die Wilsterau.
mittig: die 1939 abgebrochene Stadt Mühle an der Mühlenstraße; Blick über die Wilsterau von der Mühlenbrücke / Audeich.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1928 Bauernhof in Bischof, Wilsterau

1928 Blick von Kathen aus auf einen jenseits der Wilsterau in Bischof gelegenen Bauernhof zwischen Wilster und dem Kasenort.
Es handelt sich vermutlich um den späteren Hof Paeger (231 im Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“), welcher seinerzeit Johannes Heesch gehörte;
der Hof hat zwischenzeitlich nach einem Umbau ein völlig verändertes Aussehen erhalten.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

1930 Altes Rathaus, Wilsterau

1930 Einen anheimelnden Blick bietet der schmale Gang zwischen dem Alten Rathaus und dem Alten Speicher mit seiner zur Wilsterau herab führenden Treppe.
Im alten Wilster war eine geschlossene Bebauung – direkt aneinander gebaute Häuser – vorherrschend. Aber bei jedem zweiten Haus, dessen Grundstück an die Wilsterau angrenzte, war zum benachbarten Haus ein schmaler Gang vorhanden, durch den Bewohnern von der gegenüber auf der anderen Straßenseite liegenden Häuserreihe zur Au gelangten, denn es gab früher keine zentrale Wasserversorgung.

Bildrechte: Verlag F. Schlüter, Wilster

1930 Die Einmündung der Wilsterau in die Stör am Kasenort

ca. 1930 Breit und zeitweilig träge fließt die von den Gezeiten geprägte Stör (von „store“, die „Große“ ) am Kasenort, wo sie eine fast geschlossene Mäanderschleife ausgebildet hat.
Das noch von Segeln angetriebene kleine Frachtschiff mit den Seitenschwertern hat an den Dalben vor der Schleuse an der Ausmündung der Wilsterau festgemacht.
Der Arm (Ausmündung der "Große Feldwettern") links dahinter beherbergte später den Seglerhafen der von Heinrich von Holdt mit begründeten Seglervereinigung Wilster.

Bildrechte: Rudolf Schneider Verlag, Reichenau

1930 Kasenort und andere Partien an der Stör in Heiligenstedten, Beidenfleth, Störort

ca. 1930 Mehrbildkarte
Die breit und zeitweilig träge fließende und von den Gezeiten geprägte goße Mäanderschleifen aufweisende Stör (von „store“, die „Große“ ) trennt die Wilstermarsch von der Krempermarsch. Sie war von den frühesten Zeiten an bis in die zweite Hälfte des 20zigsten Jahrhunderts ein bedeutender Wasserweg.
Die am Kasenort in die Stör mündende Wilsterau bildete über Jahrhunderte hinweg den verkehrsmäßigen Anschluß Wilsters an die Welt.
Die Karte zeigt u.a. Kasenort; Beidenflether Fährhaus; Klappbrücke in Heiligenstedten; Seglertreffen auf der Wilsterau am Brook; Schiffsverkehr auf der Stör; Störort (an der Mündung der Stör in die Elbe; Elbe bedeutet: Die Weiße oder die Helle, vgl. Elfen oder Elben)

Bildrechte: Carl Kuskop, Kunstverlag, Wilster i. Holst.

1930 Wilsterau am Helgenland

ca. 1930 Blick von der Brücke am Rosengarten nach Norden auf den Stadtarm der Wilsterau und seine Einmündung in den Hauptarm. Links das als Nutzgarten gebrauchte und zur Kohlenhandlung Martin Krumm gehörende Helgenland, auf dem früher die wilsteraner Werften lagen, das Ufer ist besetzt mit Kopfweiden, rechts die Rückseiten der Häuser an der mittleren Deichstraße; ganz vorn rechts steht noch der alte Fachwerk-Schuppen von Harders (Gastwirtschaft „Zur Wende“)

Bildrechte: Rud. Hencke´s Buchhandlung, Wilster
aktuelles Foto von 2009: Andreas Reinke, Wilster

Die ergänzend vorgestellte und aus dem Jahre 1933 stammende Ansichtskarte (Bild 4) verdeutlicht, daß der Segelsport in Wilster Einzug gehalten hat (Die Segler-Vereinigung Wilster wurde 1932 gegründet), denn in Höhe des Hauses des Tischlermeisters Paul Schulz (heute Stitterich) liegt eine kleine Segeljacht.

Bildrechte: Verlag Hans Andres, Hamburg
Die ergänzend vorgestellte Karte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1932 Meierei, Rosengarten, Markt, Neustadt, Denkmal 1870/71

ca. 1932 Mehrbildkarte mit 5 Abbildungen
oben links: das Betriebsgebäude der 1928 gegründeten Meierei–Genossenschaft Wilster in der Tagg-Straße;
oben rechts: die Tjalk des Schiffers Schleu am Rosengarten vor dem Kühl´schen Speicher;
unten links: Ostseite des Marktplatzes;
unten rechts: in dem im Zuge der Stadtsanierung abgerissenen Gebäude mit der interessanten Fassade wurde in den 1950er Jahren eine Kaffeerösterei betrieben, zuvor Automobilbau Bahlke & Weimershaus;
mittig: an den Krieg 1870/71 erinnerndes Denkmal vor dem Nordportal der St. Bartholomäus Kirche

Bildrechte: Verlag Karl Kuskop, Wilster

1932 Seglertreffen am Brook

Treffen der Segler der Gruppe Niederelbe am „Großen Brook“ im Jahr 1932 (gleichzeitig wurde das 650-jährige Stadtjubiläum Wilsters begangen).
Die Seglervereinigung Wilster war von Heinrich von HoIdt (er war viele Jahre ihr Vorsitzender) mit initiiert und am 16.01. Januar 1932 in der Gaststätte „Goldener Anker“- von Heinrich Krumm - [Bei der Schott-Brücke] gegründet worden.
Im Hintergrund rechts hinter den Bäumen sind die Häuser der Mühlenstraße erkennbar.
Im Erdgeschoß des Hauses rechts (an der Mühlenstraße 5) wohnte von 1974 bis 1977 Peter J. von Holdt mit seiner Familie.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1932 Seglertreffen am Brook

1932 Wilsterau am großen Brook.
Bei dem mit dem Gründungsjahr der Seglervereinigung Wilster SVW zusammen fallenden 650 jährlichen Stadtjubiläum Wilsters beteiligte sich der junge Verein beim Festumzug mit einem eigenen Festwagen und es beteiligten sich 50 Jachten der „Gruppe Niederelbe“ durch eine festliche Flaggengala auf dem Brook, wo der erste Jachthafen der Wilsteraner Segler lag.
Im Hintergrund rechts ein an der Mühlenstraße gelegenes Wohnhaus.

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster

1932 Wilsterau am Brook

ca. 1932 Die am 16.01.1932 gegründete Seglervereinigung Wilster hatte am Großen Brook ihren ersten Liegehafen für die Sportboote ihrer Mitglieder.
Hier liegt am Steg die FIDJE von Heinrich von Holdt, der zu den maßgeblichen Initiatoren des Vereins gehörte (er war viele Jahre ihr Vorsitzender).
Im Hintergrund ist die alte hölzerne Schweinsbrücke erkennbar, die 1964 durch eine Stahlbeton-Konstruktion ersetzt wurde;
links die hellen Gebäude des Steinmetz-Betriebes von Stechemesser.
Bei ihrer ersten Reise hatte die FIDJE am 16.08.1931 die Paddler Regatta und das Stör-Schwimmen an der Delftor-Brücke in Itzehoe besucht; eine riesige Anzahl an Zuschauern bestaunte die Segelboote und die am Ufer wartenden Schwimmer.

Bild 1 Bildrechte: Photo und Verlag A.-M. Maass, Altona
Bild 2 Bildrechte: Verlag Hans Elias, Itzehoe

1933 Panorama Bild, Altes Rathaus, Kirche, Schmiedestraße, Stadtpark; Wilsterau

1933 Mehrbildkarte
Besonders beeindruckt diese AK durch das breite Panorama Bild, welches offenbar vom Dach des Falk´schen Geschäftshauses in der Neustadt aufgenommen wurde. Das Foto ist offenbar 1933 aufgenommen worden, denn die in Bildmitte sichtbare Tischlerwerkstatt des Tischlermeisters Heinrich von Holdt an der Wilsterau gegenüber dem Rosengarten wurde 1932 errichtet, während das auf der anderen Straßenseite hier sichtbare Haus 1934 durch den Neubau der Bavaria und St. Pauli Brauerei ersetzt wurde.
oben außen: Altes Rathaus und altes Balkenhaus
oben mittig: Marktplatz mit der St. Bartholomäus Kirche
zentral: Panorama
unten links: Trichter
unten mittig: Denkmal im Stadtpark
unten rechts: Schmiedestraße mit dem Hudemann´schen Haus

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1933 Vereinsstraße - damalige Horst-Wessel-Straße, Rumflether Straße, Landrecht, Wilsterau

1933 Vereinsstraße - damalige Horst-Wessel-Straße - , Rumflether Straße, Landrecht, Wilsterau in Rumfleth
oben links: In der Zeit des Nationalsozialismus führte die Vereinsstraße den Namen Horst-Wessel-Straße; an einem Haus ist die Flagge mit dem Hakenkreuz erkennbar.
oben rechts, mittig, unten links: An der Rumflether Straße standen die Fabrikgebäude der Lederfabrik, deren vorderer Teil zu der Zeit und bis weit in die 1960er Jahre von den Trocknungs- und Futtermittel Werken Günther & Co. genutzt wurden; ein Großteil der Produkte wurde über den Wasserweg durch zahlreiche Last-Ewer transportiert, von denen damals eine große Anzahl in Wilster beheimatet war.
unten rechts: Die in der Straße Landrecht im vormaligen Hotel Stücker 1911 eingerichteten Adler-Lichtspiele von Wilhelm Scheel wurden später von Heinrich Hülsing bis Anfang der 1980er Jahre weiter geführt, wonach sie dann unter verschiedenen Betreibern mehr schlecht als recht bis 1985 existierten.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1935 Lageplan, Straßen, Gewässer

Diese Orientierungskarte über den Kern Wilsters stammt aus Mitte der 1930er Jahre.
Interessant ist, daß es zu der Zeit noch zweistellige Telefonnummern gab.
Besonders auffällig an dem Plan ist jedoch die Vielzahl der dargestellten und dem Verfüllungswahn vergangener Jahrzehnte zum Opfer gefallenen Wasserläufe (Arme der Wilsterau sowie der Burggraben, Bäckerstraßenfleth). Die Straße „Op de Göten“ trägt noch den Namen „Marktstraße“.

Bildrechte: Verlag Herm. Kasper, Hamburg

1940 Blick vom Kirchturm in südliche Richtung über die Stadt

1940er Jahre. Blick vom Turm der St. Bartholomäus-Kirche in südliche Richtung über die Stadt Wilster.
Links ist das von der Abendsonne beschienene hoch aufragende stattliche Neue Rathaus unverkennbar.
In Bildmitte die Straße „Op de Göten“.
Durch die Wiesen im Mittelgrund verläuft die Wilsterau als offenes Gewässer (parallel zu Johann Meyer Straße und Bischofer Deich).
In der Ferne ist der Deich der Stör zu erkennen und dahinter erstreckt sich die Kremper Marsch.

Bildrechte: Verlag Hans Andres, Hamburg

Anmerkung: Die identische Aufnahme - allerdings mit einem größeren Bildausschnitt - wurde noch 1955 für eine neu aufgelegte Ansichtskarte verwendet (Bild 3); diese Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen.

1940 Wilsterau am Brook

ca. 1940 Die Wilsterau am Brook.
Im Hintergrund rechts ist die Schweins-Brücke, links das an der Ecke Rathausstraße / Allee stehende und zum Steinmetzbetrieb gehörende Turmhaus erkennbar.
Die drei Segelboote hat der Fotograf in das Bild hinein retuschiert.
Ohnehin hat der Fotograf anscheinend eine Liebe zur Verbesserung der Aussagekraft der gezeigten Idylle entwickelt, denn die von ihm in den Vordergrund plazierte Gruppe Rinder findet sich exakt so auch auf anderen seiner Bilder.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1942 Blick von der Schottbrücke die Wilsterau aufwärts

1942 Blick von der Schottbrücke die Wilsterau aufwärts.
Rechts hinten sieht man die Rückseiten der an der Deichstraße gelegenen Häuser.
Etwas links von dem Baum (eine Esche) in Bildmitte mündet der Stadtarm der Wilsterau (vom Rosengarten kommend) in den Hauptarm ein.
Das dreiecksförmige Landstück zwischen den beiden Armen der Wilsterau ist das Helgenland, auf dem früher mehrere Werftbetriebe ansässig waren.
An der Landspitze errichtete später (ca. 1950) Heinrich von Holdt sein Bootshaus, in dem er im Laufe der Zeit mehrere hölzerne Segeljachten baute.

Bildrechte: Photo und Verlag Hans Andres, Hamburg

1955 Deichstraße, Neustadt, Op de Göten, Wilsterau

ca. 1955 Mehrbildkarte
links oben: obere Deichstraße mit (von rechts) Gaststätte Pruter/Brandt, Elektro-Gilde, Kolonialwaren Thams & Garfs, Installateur Barthen/Garms, Optiker Schade/Viergutz/Tiedemann, Gemüse Bünning/ Textil Looft, Kaisers Kaffee u. Drogerie Behmer (ein Gebäude), Textil Mangels/Andersen, Wohn-haus, Wilstermarsch-Haus)
links unten: Wilsterau in Landrecht mit dem Bauernhof von Bauer Stahl
mittig: Op de Göten
rechts oben: Wilsterau in Landrecht
rechts unten: Neustadt, Blick vom Neumarkt zum Schott; die Häuser rechts bis zu dem Radfahrer – hier mündet der Zugang zum Rosengarten ein – fielen der Stadtsanierung zum Opfer.

Bildrechte: Rudolf Hencke, Wilster

1955 Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt

ca. 1955 Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt
Vom Audeich (von der Schottbrücke bis zur Mühlenbrücke entlang der im Mittelalter gegrabenen Sielwettern, dem heutigen Hauptarm der Wilsterau) Blick auf Wilster und die gedrängt die alles überragende Kirche umstehenden Häuser.
Die Wiese im Vordergrund wurde im Rahmen der Stadtsanierung als sogenanntes Sanierungsausweichgelände in einem unorganischen Konglomerat aus Hochhäusern, Einfamilienhäusern und Gewerbebetrieben bebaut – ein künftiger Sanierungsfall.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster

1959 Op de Göten, Markt, Wilsterau am Brook, Trichter

ca. 1959 Vier-Bild Karte
oben links: Einmündung “Op de Göten” in den Markt, vor dem Kolonialwarenhandel von Gutsche ist der Bürgersteig mit einem rot-weißen Geländer gesichert, im Hintergrund steht am Markt das später abgebrochene Café Schöne noch;
oben rechts: von rechts Juwelier Viergutz (vorher Voje), Gemüsehandlung Güstrau, Drogerie Josupeit, Arztpraxis Dr. Eggers, Gemeindeschwester;
unten links: am Brook-Hafen der Wilsterau liegen die Ewer der Wilsteraner Schiffer;
unten rechts: Colosseum und Gaststätte "Trichter" von Heinrich Helms (vorher Max Pruter).

Bildrechte: Johann Schwarck Söhne, Buchdruckerei, Wilster

1959 Schmiedestraße, Marktplatz, Kohlmarkt, Wilsterau in Diekdorf

1959 Schmiedestraße, Marktplatz, Kohlmarkt, Wilsterau in Diekdorf
oben links: Im oberen Bereich der Schmiedestraße stehen noch hinten links die 1974 im Rahmen der Flächensanierung abgebrochenen Häuser mit ihren schönen Gründerzeit-Fassaden. Um die Ecke zur Op de Göten fährt ein der heute nicht mehr vorhanden Ackerwagen.
unten links: Vor der Kirche fallen die einige Jahre zuvor neu angepflanzten Linden auf, die Bus-Haltestelle hat noch ihren Platz vor der Kirche. Im Hintergrund das schmale Haus mit der Markise das Gemüse-Geschäft von Güstrau.
oben rechts: Der Bauernhof von Stahl an der Straße nach Diekdorf; davor fließt die Wilsterau.
unten rechts: Blick stadtauswärts in den Kohlmarkt

Bildrechte: Verlag Rudolf Bedei, Wilster

1960 "Bockmühle Honigfleth", Markt, Op de Göten, Wilsterau

ca. 1960 Markt, St. Bartholomäus Kirche, Op de Göten, Wilsterau
links: Op de Göten mit dem Alten Rathaus und der noch nicht mit Waschbeton verschandelten Fassade der Westbank in der Schmiedestraße
oben: Blick vom Bereich des Klärwerkes auf das links in die Wilsterau einmündende Bäckerstraßenfleth (alter Verteidigungsgraben für die Neue Seite), ganz hinten der Schornstein der Meierei
unten: die Gebäude von Café Egge und Bäckerei Starck im Hintergrund sind noch nicht siamesisch verbunden; an der Kirche vor dem Nord-Portal das Denkmal 1870/71; es war im Mai 1911 eingeweiht worden.
rechts: die von der Dwerfelder Wettern nach Honigfleth umgesetzte Schöpfmühle - nach ihrer Bauart eine Kokermühle, keine Bockmühle.

Bildrechte, Karl Kuskop, Buch- und Papierhandlung, Wilster

1960 Markt, Op de Göten, Bahnhof, Wilsterau, Bäckerstraßenfleth

1960 Mehrbildkarte
links oben: Blick über das „Billerbeksche Land“ auf die Rückseite des neuen Rathauses und die Kirche, im Vordergrund die Einmündung des Bäckerstraßenfleth in die Wilsterau.
links unten: das 1960 fertiggestellte neue Bahnhofgebäude , vorn die Strecke nach Brunsbüttel, jenseits des Gebäudes die Strecke Hamburg - Westerland.
Die drei anderen Ansichten zeigen die Straße „Op de Göten“, vor der Kirche steht ein Bus mit Anhänger der Firma Bus-Reimers.

Bildrechte: Karl Kuskop, Buch- und Papierhandlung, Wilster

1960 Markt, Op de Göten, Wilsterau, Deichstraße, Neustadt

ca. 1960 Der Fortschritt bei der Verkehrslenkung hat mit einem Zebrastreifen in Wilster Einzug gehalten. Die Einbahnstraßen-Regelung für die Deichstraße geht noch Stadteinwärts; neben „Krischan Haack“ wird noch von Wittrock ein Fahrradhandel betrieben; Ruge´s ehemaliges Gasthaus „Zur Börse“ ist mit dem Haus von Textil Reese im Untergeschoß wie siamesische Zwillinge verbunden worden; die Häuser der linken Seite in der Neustadt sind noch nicht Opfer der Sanierung.

Bildrechte: Verlag Ferdinand Lagerbauer & Co., Hamburg

1960 Op de Göten, Bahnhof, Neumarkt, Neustadt, Wilsterau am Brook, Rathausstraße

ca. 1960 Mehrbildkarte
Op de Göten, Bahnhof Neumarkt Neustadt Brook.
Verschiedene als einzelne Motive auf Ansichtskarten bereits verwendete Abbildungen erscheinen vielfach als Miniaturen in immer wieder veränderten Arrangements auf Mehrbild-Karten. Hier sind zu entdecken:
links: Op de Göten mit dem Alten Rathaus und der Markt mit der St. Bartholomäus Kirche;
mitte oben: Das neue Empfangsgebäude an Wilsters zweiten Bahnhof kurz nach seiner Fertigstellung;
mitte mittig: die mittlere Rathausstraße Blickrichtung stadteinwärts;
mitte unten: Wilsterau Hafen am Brook, Wilsteraner Binnenschiffe und die Schweins-Brücke im Hintergrund;
rechts oben: Neumarkt mit der alten Feuerwache rechts im Anschnitt;
rechts mitte: Totale der Stadtmitte vom Bürgermeister Garten aus;
rechts unten: Neustadt von der Schott Brücke aus gesehen.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1960 Rathausstraße, Burgerstraße, Neumarkt, Markt, Deichstraße, Kohlmarkt

1960 Mehrbildkarte
oben links: Rathausstraße stadteinwärts gesehen; vor dem Rathaus steht noch das Gebäude der Gastwirtschaft "Dithmarscher Hof"
oben mittig: Die Wilsterau am Großen Brook mit dem Liegeplatz für die Ewer der Wilsteraner Schiffer.
oben rechts: Burger Straße stadtauswärts gesehen; links das Geschäftshaus der Schreibwarenhandlung Henke /später Bedei), rechts die Bäckerei Gundelach
mitte links: Neumarkt mit Einmündung der Schmiedestraße, auf dem Platz der kleinen Grünfläche im Vordergrund stand bis in die 1950er Jahre ein Wohnhaus.
mitte mittig: Marktplatz mit der St. Bartholomäus Kirche
mitte rechts: Deichstraße stadtauswärts gesehen; im Vordergrund das Textil-Geschäft Mangels.
unten links: Einmündung der Straße Op de Göten in den Markt mit der noch völlig intakten westlichen Häuserzeile.
unten mittig: Stadtpark mit dem Ehrenmal von der Wende an der Deichstarße aus gesehen.
unten rechts: Kohlmarkt stadtauswärts gesehen; ganz am Ende der Straße ist der Gasthof "Zur Linde" erkennbar.

Bildrechte: Buchdruckerei Johann Schwarck Söhne

1960 Wilsterau am Bischofer Deich

ca. 1960 Wilsterau am Bischofer Deich
Die Wilsterau - vermutlich von der Schweins-Brücke aus gesehen – bietet sich hier dem Betrachter mit einem idyllisch und ländlich anmutendem Bild, obwohl der Gewässerabschnitt in der Stadt gelegen ist.
Im Hintergrund sind die hohen Bäume des Bürgermeister-Garten zu erkennen.
Das Gelände links im Vordergrund ist auch heute noch unbebaut, während auf den Flächen dahinter in den letzten Jahrzehnten eine Neubau-Siedlung entstand.
Mitte der 1970er Jahre war von Verwaltung und Rat der Stadt Wilster beabsichtigt, diese Strecke des Gewässer ab der Schweins-Brücke zu verrohren. Diese Absicht konnte glücklicherweise von Bürgern (der Betreiber dieser Heimat-Seite bekennt sich dazu) bereits mit der Forderung nach vorheriger Durchführung eines wasserrechtlichen Planfeststellungsverfahrens verhindert werden.
Rückblickend ist es wunderbar, dass es nicht gelungen ist. die Stadt Wilster uniform zu machen!

Bildrechte: nicht bekannt; vermutlich Werner Behning, Wilster

1962 Bürgermeister Garten, Wilsterau, "Bockmühle Honigfleth"

ca. 1962 Mehrbildkarte
oben links: Blick vom Bürgermeister-Garten auf die Südseite der Kirche;
oben rechts: Blick vom Fußgängersteg zwischen Deichstraße und Hans-Prox-Straße auf das Helgenland am Zusammenfluß von Hauptarm und Stadtarm, wo der 2007 abgebrochene Bootsschuppen des Bootsbauers Heinrich von Holdt steht;
unten links: am Brook-Hafen liegen die Ewer der Wilsteraner Schiffer, in dem Gebäude links wohnte von 1974-78 Peter J. von Holdt mit seiner Familie - er war 1960 beteiligt am Wiederaufbau der alten Schöpfmühle in Honigfleth (unten rechts).

Bildrechte: Verlag Ferdinand Lagerbauer & Co., Hamburg

1962 Markt, Neustadt, Neumarkt, Stadtpark, Kasenort, Bahnhof

ca. 1963 Mehrbildkarte mit 9 Ansichten
oben links: An der Op de Göten besteht noch das Kolonialwaren-Geschäft von Johannes Gutsche;
oben mittig: die Säulen am Ehrenmal im Stadtpark waren in den 1950er Jahren errichtet worden;
oben rechts: die rechte Zeile der Häuser in der Neustadt ist noch nicht Opfer der Sanierung geworden.
links und rechts mittig: Bürgermeister Garten
mitte mittig: der Marktplatz mit der St. Bartholomäus Kirche von Nordosten; im Hintergrund rechts ist noch die schöne Fassade des Café Schöne (später Thörmer) zu sehen, die beklagenswerter Weise beim Neubau der Gebäude der Verbandssparkasse nicht erhalten wurde.
unten links : Am Neumarkt besteht noch die Stellmacherei von Karstens;
unten mittig: auf der Wilsterau verkehren noch Frachtschiffe der Binnenschiffer; hier passiert ein Ewer die Schleuse am Kasenort
unten rechts: das Bahnhofgebäude ist 1960 für den zuvor abgebrochenen Vorgängerbau errichtet worden.

Bildrechte: Verlag Ferd. Lagerbauer & Co. Hamburg

1962 Wilsterau am Helgenland

Blick von der Rosengarten-Brücke, 2007

1962 Blick von der Brücke am Rosengarten nach Norden auf den Stadtarm der Wilsterau und seine Einmündung in den Hauptarm. Links das als Nutzgarten gebrauchte sogenannte Helgenland (Standort der ehemaligen Wilsteraner Werften), an dessen Spitze der Bootsschuppen von Heinrich von Holdt liegt; im Gewässer die zum Angeln und Pettern (Pieren) genutzten Ruderboote, rechts die Rückseiten der Häuser an der mittleren Deichstraße; ganz vorn an der Mauer mit dem aufstehenden Zaun ist der ursprünglich vorhandene Schuppen beseitigt.

Bildrechte: nicht bekannt

1962 Wilsterau in Landrecht

1962 Blick von der Hans-Prox-Straße über die Wilsterau auf die rückwärtigen Ansichten der Häuser an der Straße Landrecht.
Gut erkennbar ist die in dem älteren Teilen der Stadt Wilster vorherrschende geschlossene Bebauung, unterbrochen nur von schmalen Gängen, die früher den Bewohnern der vom Gewässer abgewandten Straßenseite den Zugang zur Au ermöglichte (Wasser-Gänge).
Die Ufer sind mit steilen Vorsetzen gegen die hier 2,00m tiefe Au gesichert.

Bildrechte: Photo u. Verlag Hans Andres, Hamburg

1965 Blick vom Audeich auf Wilster

1965 Blick vom Audeich (er führt von der Schottbrücke bis zur Mühlenbrücke entlang der im Mittelalter gegrabenen Sielwettern, dem heutigen Hauptarm der Wilsterau) auf Wilster und die gedrängt die alles überragende Kirche umstehenden Häuser. Die Wiese im Vordergrund wurde im Rahmen der Stadtsanierung als sogenanntes Sanierungsausweichgelände in einem Gemisch aus Hochhäusern, Einfamilienhäusern und Gewerbebetrieben bebaut – ein künftiger Sanierungsfall.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt KG, Dortmund

1965 Kasenort

1965 Mehrbildkarte
Mündung der Wilsterau in die Stör am Kasenort.
oben links: Gaststätte „Zur Schleuse“ von Gerda Claussen (vorher: Rudolf Rundt) mit noch nicht auf die Veranda aufgestocktem Obergeschoß mit dem Festsaal;
unten links: Blick in die Schleusenkammer mit einem Frachtewer; im Anschnitt die Klappbrücke am Oberhaupt der Schleuse; im Hintergrund das Unterhaupt
oben rechts: Blick auf den Hafen der Seglervereinigung Wilster im Außenpriel der Honigflether Wettern (Große Feldwettern); die „Johanna“ von Bergner liegt im Vordergrund. Hinten erkennbar die große Mäanderschleife der Stör.
unten rechts: Blick in die Ende der 1950er angebaute Veranda der Gaststätte.

Bildrechte: Johann Schwarck Söhne, Wilster

1970 Blick nach Kathen über die Wilsterau am Kasenort

1970er Blick vom Unterhaupt der im Jahre 1926 neu errichteten Schleuse am Kasenort über die Wilsterau nach Kathen auf einen stattlichen Bauernhof mit einem Husmannhus.
Die Wilsterau wurde in diesem Bereich in Zusammenhang mit dem seinerzeitigen Neubau (dieser fand im „Trockenen“ statt) der Kasenorter Schleuse verlegt; die ursprüngliche Mündungsstrecke bog hier (etwa im Bereich der kleinen Ausbuchtung) ab und mündete unterhalb der jetzigen Schleuse in die Stör.

Bildrechte: Verlag Ferdinand Lagerbauer, Hamburg

1972 Wilsterau in Rumfleth

1972 Wilsterau in Rumfleth
oben links: die im Mittelalter gegrabene schnurgrade Strecke der Wilsterau von der Rumflether Brücke (führt nach Diekdorf) Richtung Goldbogen; am Deich rechts entlang führte in den ersten Jahrzehnten nach dem II. WK eine Feldbahn vom Goldbogen (hier wurde Lehm abgeziegelt) zur Ziegelei Dethlefs; der Betrieb der Ziegelei wurde 1969 eingestellt.
unten links: Blick über die Wiesen und Weiden zur Burger Chaussee.
rechts: Blick von der S-förmigen Kurve an der Rumflether Brücke Richtung Vereinsstraße, in welcher ab 1895 Arbeiterquartiere entstanden waren. An der Straße liegt der Bauernhof von Looft (sh. 496 im Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild")

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

1975 Bahnhof, Op de Göten, Wilsterau, Altersheim

ca. 1975 Mehrbildkarte
links oben: Op de Göten – die frühere Marktstraße;
oben mittig: der dritte Bahnhof der Stadt Wilster – der 1920 errichtete Vorgänger wurde 1959/60 abgebrochen;
rechts oben: die Wilster Au im Bereich der Einmündung des Bäckerstraßenfleth am Bischofer Deich;
unten links: der Bürgermeister Garten hinter dem Bürgermeister-Haus, dem Neuen Rathaus;
unten mittig: Blick auf das Alte Rathaus und auf die Westbank in der Schmiedestraße;
unten rechts: Das Altersheim der Stadt Wilster am Bischoferdeich / Ecke Allee wurde 2004 aufgegeben.
Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

1975 Gaststätte "Zur Schleuse"

ca. 1975 Mehrbildkarte
Die Gaststätte „Zur Schleuse“ wurde in den Jahren nach dem II. WK von Rudolf Rundt betrieben, welcher sie dann an Heinrich und Gerda Clausen abgab, die eine grundlegende Renovierung und Erweiterung des Lokals durchführten.
oben links: Blick in den Saal im Obergeschoß des Lokals "Zur Schleuse";
im Juni 1979 erfolgte hier die Tauffeier von Thekla Janina von Holdt;
unten links: Blick in die Veranda des Lokals;
oben rechts: Gesamtansicht des Lokals;
unten rechts: Blick vom Oberhaupt der im Jahre 1926 neu errichteten Schleuse am Kasenort über die Wilsterau in die Schleusenkammer und das rechts noch erkennbare Unterhaupt der Schleuse.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

1975 Luftbild aus süd-westlicher Richtung

ca. 1975 Blick aus süd-westlicher Richtung auf Wilster.
Im Vordergrund das „Sanierungsausweichgelände“, auf dem das erste der beiden für Wilster so unpassenden Hochhäuser bereits errichtet ist. Hinter dem Hochhaus liegt eine große Fläche noch brach, die an ihrem oberen Rand vom damals noch offenen Bäckerstraßenfleth begrenzt wird;
heute ist das Gewässer verfüllt und es verläuft ein sehr schöner innerstädtischer Fußweg auf ihm. Es wäre angemessen, wenn dieser namenlose Fußweg in Erinnerung an die alte Funktion der Fläche den Namen "Bäckerstraßenfleth" erhalten würde.
Links die Wilsterau am Audeich.
Die in Bildmitte erkennbare dreiecksförmige Fläche ist der Rosengarten; über der oberen Spitze des Dreiecks die Tischlerei „von Holdt“ auf der gegenüberliegenden Seite des Stadtarmes der Wilsterau.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

1975 Op de Göten, Bahnhof, Neumarkt, Neustadt, Wilsterau am Brook, Bürgermeister´s Garten

ca. 1975 Mehrbildkarte.
links: die Straße „Op de Göten“ mit dem „Altes Rathaus“.
Mitte oben: Das 1960 fertig gestellte Empfangsgebäude am Bahnhof.
Mitte mittig: Rathausstraße.
Mitte unten: Hafen am Brook mit Ewern der Wilsteraner Schiffer.
Rechts oben: Neumarkt mit der alten Feuerwache rechts im Anschnitt.
Rechts mittig: Totale auf die Innenstadt vom Bürgermeister Garten aus.
Rechts unten: Neustadt (hier fälschlich als Krumwehl bezeichnet; dieser beginnt erst jenseits der Schott-Brücke).

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1975 Trichter, Hafen am Brook, Op de Göten, Helgenland, Stadtpark

1975 Mehrbildkarte
links oben: Trichter Gaststätte mit angebautem Küchen- und Sanitätstrakt;
links mittig: Hafen am Großen Brook mit Frachtewer;
links unten: Blick vom Bürgermeistergarten zur Kirche;
oben mittig: Op de Göten;
unten mittig: Hof Stahl im Landrecht;
oben rechts: Bürgermeistergarten und Rückseite Neues Rathaus;
rechts mittig: Blick von der Schottbrücke auf den Zusammenfluß von Haupt- und Stadtarm der Wilsterau, an der Spitze des Helgenlandes der Bootsschuppen von Heinrich von Holdt;
unten rechts: Ehrenmal (von 1929) im Stadtpark.

Bildrechte: Verlag Ferd. Lagerbauer & Co., Hamburg

1980 Kasenort (Luftbild), Gaststätte „Zur Schleuse“

1980 Mündung der Wilsterau am Kasenort in die Stör.
In Bildmitte die Gaststätte „Zur Schleuse“ von Gerda Claussen (vorheriger Besitzer: Rudolf Rundt); die Veranda ist hier bereits aufgestockt.
Hinten das Schöpfwerk und Siel der Honigflether Wettern (Große Feldwettern), in deren Außenpriel der Hafen der Seglervereinigung Wilster lag.
Im Vordergrund die Schleusenkammer der Wilsterau mit dem Oberhaupt der Schleuse und der charakteristischen Klappbrücke.

Bildrechte: Erich Tschöpe, Luftbildvertrieb Delmenhorst

1982 Bauernhof in Rumfleth an der Wilsterau

ca. 1982 Bauernhof an der Wilsterau in Rumfleth an der Straße Richtung Goldbogen.
Im Vordergrund die Wilsterau, Blickrichtung stromaufwärts.
Bei dem nur durch die Straße von der Wilsterau getrennten Bauernhof handelt es sich um den Hof von Richard Looft (Hof 496 in „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“). Das Gebäude hat Anfang der 1960er Jahre eine veränderte Giebelfront erhalten.

Bildrechte: Verlag Schöning & Co. + Gebrüder Schmidt, Lübeck

 

© 2008-2010 Peter von Holdt · Technische Realisation: MReinke.Net · Impressum Key