Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Wilstermarsch Bauernhöfe und Katen

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1913 Bauernhof in Goldbogen

1913 Bauernhof in Goldbogen
Hof 315 in „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“

ca. 1913 Bauernhof in Goldbogen.
Der Hof steht dort, wo heute noch der ehemalige und seit Jahrhunderten nicht mehr bestehende Verlauf der Wilsterau im Gelände erkennbar ist; die große Mäander-Schleife Goldbogen besteht heute nur noch zur Hälfte.
Bei dem Gebäude mit dem mächtigen Kreuz-Giebel handelt es sich offenbar um den Hof von Johannes Brandt (später Peter Wilde), (Hof 315 in „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“).
Zur Zeit der Aufnahme wurde gerade das Dach neu mit Reeth eingedeckt. Vor etwa hundert Jahren hatten fast alle Bauernhöfe der Wilstermarsch noch eine derartige sogenannte weiche Bedachung. Diese war sehr praktisch, denn sie isolierte das Gebäude sowohl gegen Kälte als auch gegen Wärme

Bildrechte: Verlag Gebrüder Lempe, Kiel

1913 Bauernhof in Rumfleth

1913 Bauernhof in Rumfleth
Hof 497 in „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“

ca. 1913 Bauernhof in Rumfleth.
Rechts im Vordergrund gut erkennbar der damals bei den alten Wilstermarsch-Höfen vorhandene obligatorische breite Hofgraben, der dem Anwesen etwas burgenartiges verlieh.
Es handelt sich offenbar um den Hof von Klaus Jürgen Holm, (Hof 497 in „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“).
Storchennester waren früher auf vielen Höfen vorhanden; noch im Jahre 1977 (als Peter J. von Holdt, der Begründer dieser Heimat-Seite, die Gründung der Ortsgruppe Wilstermarsch im damaligen deutschen Bund für Vogerlschutz - heutiger NABU - initiierte und deren erster Vorsitzender wurde) gab es in der Wilstermarsch noch gut 30 beflogene Storchennester.

Bildrechte: Verlag Gebrüder Lempe, Kiel

1913 Neuendorf-Sachsenbande, Averfleth Bauernhof

1913 Neuendorf-Sachsenbande, Averfleth Bauernhof
2010 Neuendorf-Sachsenbande, Averfleth Bauernhof
Hof 320 entsprechend dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“

ca. 1913 Bauernhof in Averfleth
der Name der Örtlichkeit ist hier interessanter Weise „Awerfleth“ geschrieben.
Es handelt sich offenbar um den Hof 320 entsprechend dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“.
Der in unmittelbarer Nähe der Wilsterau gelegene stattliche alte Hof wurde in den vergangenen einhundert Jahren häufig recht kurzzeitig von verschiedenen Eigentümern bzw. Pächtern betrieben.
Im Jahre 1980 endete die bäuerliche Bewirtschaftung und die Gebäude wurden zu Wohnzwecken genutzt.
Dem alten Hof wird gegenwärtig durch seine neuen Eigentümer mit bewunderswertem Engagement (seit 2007) sein alter Glanz und seine Würde wieder gegeben. Ein schönes Beispiel für die unter Erhaltung der historischen Substanz vorgenommene zeitgemäße Wiederherrichtung eines stattlichen Wilstermarsch-Hofes.

Bildrechte: Verlag Gebr. Lempe, Kiel
Bild 2: Bildrechte Frau Regina Kielmann, welche dieses Foto freundlicherweise zur Verfügung stellte

1914 Bauernhof in Brokdorf Arentsee

1914 Bauernhof in Brokdorf Arentsee
Barghus aus Arentsee in der Wilstermarsch im Freilichtmuseum Rammsee bei Kiel

1914 Bauernhof in Brokdorf Arentsee.
Der abgebildete Bauernhof in Brokdorf – auf der Karte ist der Name der Örtlichkeit interessanter Weise „Brockdorf“ geschrieben, wie es auch zumeist ausgesprochen wird - stand in Arentsee. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Barghus oder Barghaus. Die Bauform dieser Gebäude war von den holländischen Kolonisten in die Wilstermarsch gebracht worden und fand in der Region gleichermaßen wie das seit Alters dort gebaute Husmanshus bzw. Hausmannshaus Verwendung.
Das abgebildete Gehöft steht heute nicht mehr am alten Standort; das im Jahre 1746 errichtete Gebäude wurde 1959 sorgfältig abgebaut und im Freilichtmuseum Rammsee bei Kiel wieder aufgebaut - dort ist es heute noch zu bewundern (sh. Bild 3)!
Der Haustyp des Barghus mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt ist neben dem Husmannshus mit seiner mittleren Einfahrt und der zentralen großen Diele der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp in der Wilstermarsch.
Zum Zeitpunkt (ca. 1914) der Aufnahme wurde das Gehöft von seinem Eigentümer Peter Janß bewirtschaftet.
1953 hat Johannes Egge aus Osterbünge den Hof erworben und das Gebäude dann dem Freilichtmuseum angedient. Johannes Egge war Oberdeichgraf (Verbandsvorsteher des Deich- und Hauptsielverbandes) der Wilstermarsch und als solcher mehrere Jahre (bis zu seinem Tode im Jahre 1981) verständiger und überaus angenehmer Dienstherr des ein Jahrzehnt als Ingenieur im Deichbauamt des Verbandes tätig gewesenen Betreibers von mein-wilster.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

1914 Bauernhof in Stördorf SF

1914 Bauernhof in Stördorf

1914 Bauernhof in Stördorf
Die in leuchtendem Weiß gehaltenen Gebäude des Hofes heben sich markant gegen den unmittelbar benachbarten grünen Deich der Stör und die umgebende grüne Marsch ab.
Es handelt sich um den Bauernhof (Hof 243 in „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“; vgl. Bild 2), der zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Hans Johann Wisch stand und von ihm bewirtschaftet wurde; er hatte den Hof von seinen Schwiegereltern erworben.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1914 Gehöft in der Wilstermarsch (Ex)

1914 nicht näher lokalisiertes Gehöft in der Wilstermarsch

1914 Gehöft in der Wilstermarsch
Der exakte Standort des abgebildeten Bauernhauses konnte noch nicht lokalisiert werden.
Um Mithilfe wird gebeten!

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Die Karte befindet sich in einer externen Sammlung

1914 Gehöft in Nortorf oder Ecklak

1914 Gehöft in Nortorf oder Ecklak

1914 Gehöft in Nortorf oder Ecklak.
Wie es bei den seinerzeit seltenen Gelegenheiten photographiert zu werden üblich war, hat sich die Familie des Bauern in sonntäglicher Kleidung vor dem Gehöft aufgestellt; zum Arrangement gehörte gleichfalls das Präsentieren einer stattlichen Milchkuh. Das offenbar auf einer alten Warft stehende abgebildete Bauernhaus konnte noch nicht identifiziert werden.
Als Absenderadresse ist auf der Karte Nortorf vermerkt, andererseits weist das gebäude Ähnlichkeiten zu dem Gehöft Voss auf (Hof 486 gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild").
Um Mithilfe bei der identifizierung wird gebeten!

Bildrechte: nicht bekannt; sogenannte Privat-Postkarte

1914 Gehöft in Stördorf

1914 Gehöft in Stördorf in der Wilstermarsch

1914 Gehöft in Stördorf.
Die nahe der Flüsse Stör und Elbe unmittelbar an den Deichen befindlichen Gehöfte, so wie hier in Stördorf, stehen zumeist auf Siedlungsplätzen, die bereits vor der Zeit des Deichbaues auf den höher aufgeschlickten Uferwällen begründet wurden. Über lange Zeiträume hinweg waren hier die flußnahen Bereiche durch Sedimentation höher aufgewachsen und weniger durch Überflutung gefährdet. Im Laufe der Zeit wurden die Siedlungsplätze durch das Aufwerfen von Warften weiter verbessert, bis endlich mit dem Entstehen des Deichwesens ein geschlossener Deichring die Marschen sicherte.
Das abgebildete Gehöft konnte noch nicht näher verortet werden, seine Lage zum Deich ließe vermuten, daß es sich um den Hof 242 (gem. dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“) von Max Frauen handeln könnte.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

1915 Gehöft in Honigfleth (Ex)

1915 Gehöft in Honigfleth in der gemeinde Stördorf in der Wilstermarsch

1915 Gehöft in Honigfleth in der gemeinde Stördorf
Bei dem abgebildeten Gehöft, an dessen Torauffahrt seine Bewohner sich für den Fotografen aufgestellt haben, handelt es sich wahrscheinlich um den Hof 233 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), welcher der Neutrassierung der Bundesstraße B5 weichen mußte.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme stand der genannte Hof im Eigentum von Heinrich Egge.

Bildrechte: nicht bekannt (Privat Ansichtskarte)
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1915 Neuendorf-Sachsenbande, Goldbogen, Bauernhof in der Wilstermarsch

1915 Neuendorf-Sachsenbande, Goldbogen, Bauernhof in der Wilstermarsch
Hof 314 in der Wilstermarsch

ca. 1915 1915 Neuendorf-Sachsenbande, Goldbogen, Bauernhof in der Wilstermarsch
In der Wilstermarsch gab es bei den Bauernhöfen zwei vorherrschende Typen.
Zum einen das Husmanshus mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses, viele dieser Häuser hatten entgegen dem abgebildeten Hof einen Kreuzgiebel.
Das vom niederländischen beeinflußte Barghus oder Barghus mit seitlich angeordneter großer Diele ähnelt mit seinem mächtigen Dach dem Eiderstedter Haubarg.
Bei dem abgebildeten Hof handelt es sich vermutlich um den Hof 314 am Goldbogen (gem. Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild).

Bildrechte: Carl Kuskop, Kunstverlag, Wilster

1916 Bauernhaus in der Wilstermarsch

1916 Bauernhaus in der Wilstermarsch in Stördorf
1916 Bauernhaus in der Wilstermarsch in Stördorf

ca. 1916 Bauernhaus in der Wilstermarsch
Die Künstler Ansichtskarte im Steindruck zeigt ein typisches Bauernhaus der Wilstermarsch.
Die Abbildung ist ganz offensichtlich nach der zum Vergleich beigefügten Ansichtskarte gefertigt.
Das abgebildete Husmannshus stand in Stördorf.
Der exakte Standort des eine Fachwerkbauweise aufweisenden Hofes ist noch nicht ermittelt; im Hintergrund ist der Deich der Stör erkennbar. Von seiner Lage her könnte es sich um den Hof 245 (gem. Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild) handeln, welcher seinerzeit im Eigentum von Gustav Ehlers stand und 1919 von Carl Mohr erworben wurde.
Das Husmannshus mit seiner am Hinterhaus mittig angeordneten Einfahrt zur zentralen großen Diele ist neben dem Barghus (mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt) der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp alter Art in der Wilstermarsch. Äußerlich ist bei beiden Typen das Erscheinungsbild der mit mächtigen Dächern ausgestatteten Häuser ansonsten recht ähnlich.

Bildrechte: Elka Kalender
Bildrechte der Foto Ansichtskarte: Carl Kuskop, Wilster

1916 Gehöft Peemöller in Wilster SF

1916 Gehöft Peemöller in Wilster

1916 Gehöft Peemöller in Wilster
Der alte Bauernhof - die Gebäude des Gehöfts bestanden aus dem als Wirtschaftsgebäude genutzten Haupthaus und dem daneben gelegenen Wohnhaus / Altenteilerhaus - lag an der Straße Landrecht.
Erstaunlicherweise ist das alte Gehöft in dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" nicht mit aufgeführt.
Der Eigentümer Heinrich Friedrich Peemöller ("Hein Pee") hat ein halbes Jahrhundert später, 1969 die hinter dem Anwesen gelegenen Flächen an den Schulverband Wilstermarsch verkauft, welcher hier das heute bestehende Schulzentrum errichten ließ - der Trakt für die Hauptschule wurde im Jahre 1972 fertig gestellt. Auf dem Gelände des zuvor schon abgebrochenen Wirtschaftsgebäude wurde ein Parkplatz eingerichtet.
Das bis 1977 als Wohnhaus genutzte Altenteilerhaus brannte in dem genannten Jahr während der Zeit des Wilster Jahrmarktes ab.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1916 Husmannshus in Stördorf

1916 Husmannshus in der Wilstermarsch
1916 Husmannshus in der Wilstermarsch

ca. 1916 Husmannshus der Wilstermarsch in Stördorf.
Das Husmannshus mit seiner am Hinterhaus mittig angeordneten Einfahrt zur zentralen großen Diele ist neben dem Barghus (mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt) der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp alter Art in der Wilstermarsch. Äußerlich ist das Erscheinungsbild der mit mächtigen Dächern ausgestatteten Häuser ansonsten recht ähnlich.
Der exakte Standort des eine Fachwerkbauweise aufweisenden Hofes ist noch nicht ermittelt; im Hintergrund ist der Deich der Stör erkennbar. Von seiner Lage her könnte es sich um den Hof 245 (gem. Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild) handeln, welcher seinerzeit im Eigentum von Gustav Ehlers stand und 1919 von Carl Mohr erworben wurde.
Interessant ist die links neben der Dielentür erkennbare Rampe - sogenannte Hühnerleiter - für das Federvieh. Derartige Vorrichtungen befanden sich in früheren Zeiten an fast allen Höfen der Wilstermarsch.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die ergänzend vorgestellte kolorierte Fassung der Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg/Dithmarschen
Anmerkung: Bereits im Jahr 1991 versuchte der damalige Ansichtskarten Sammler Klaus Peters, Wilster, den Standort des Bauernhofes mittels eines in der Wilsterschen Zeitung abgedruckten Artikels zu ermitteln.
Der Zeitungsbericht mit den Fotos kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden. Bei dem anderen dort gezeigten Foto handelt es sich um das 1765 erbaute und noch heute am Audeich in Wilster stehende Anwesen (Walter Ruge, Hof 209 a in dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild").

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1917 Bauernhaus in Moorhusen

1917 Bauernhaus in Moorhusen

1917 Bauernhaus in Moorhusen.
Es handelt sich bei dem abgebildeten Gebäude vermutlich um den Hof 280 (gem. dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“), welcher seinerzeit im Eigentum von Hans-Nicolaus Sievers und dessen Ehefrau Maria geb. Wittgrefe stand.
Das Gebäude wurde offenbar nach dem 1920 erfolgten Verkauf an Marianne Christine Wilms geb. Hansen, verw. Alsen durch einen Neubau ersetzt.
Die regelmäßig beschnittenen und als Windschutz dienenden Bäume waren für viele Gehöfte der Wilstermarsch typisch.

Bildrechte: nicht bekannt

1917 Bauernhof der Wilstermarsch

1917 Bauernhof der Wilstermarsch
Bauernhof mit Kreuzgiebel und separater Scheune in der Wilstermarsch. Der Standort des Hofes konnte noch nicht lokalisiert werden.
Der Hof ist mit zum Zwecke des Windschutzes gepflanzten hohen Bäumen umgeben.
Dem Bauernhof ist ein Obstgarten zugeordnet, denn bis vor wenigen Jahrzehnten wurde das gängige Obst (Apfel, Birne, Zwetschgen) fast ausschließlich im eigenen Garten erzeugt.
Im Vordergrund weidet eine Herde des für die Wilstermarsch so typischen rot-bunten Niederungsviehs der Wilstermarsch Rinder.

Bildrechte: Carl Göttsche, Wilster

1918 Bauernhaus an der Wilsterau in Rumfleth

1918 Bauernhaus an der Wilsterau in Rumfleth

1918 Bauernhaus an der Wilsterau in Rumfleth.
Es handelt sich bei dem Gebäude um Hof 500 (gem. dem Buch „Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild“), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Johannes Brandt stand und von diesem auch bewirtschaftet wurde.
Das Hofgebäude wurde 1978 von dem Tierarzt Klaus Ehlers erworben.
Die im Vordergrund fließende Wilsterau verläuft rechts in zwei gegenläufigen Kurven, wobei unmittelbar hinter der zweiten die Rumflether Brücke das Gewässer überquert, welches von dort aus in schnurgerader im Mittelalter künstlich gegrabener Linienführung in Richtung Goldbogen verläuft.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

1918 Husmannshus in der Wilstermarsch

1918 Husmannshus in der Wilstermarsch

1918r Neben dem Barghus mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt ist das hier abgebildete Husmannshus mit seiner mittleren Einfahrt und der zentralen großen Diele der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp in der Wilstermarsch.
Auf dem Bild täuscht die Bauernhof-Idylle mit Pferden, Rindern und Ziegen sowie den adrett gekleideten Mägden über den langen und harten Arbeitsalltag des damals auf den Höfen noch zahlreichen Gesindes (Mägde und Knechte) hinweg.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1918 Stördorf, Bauernhof

1918 Bauernhof in Stördorf.
Auf dem ehemaligen hohen Ufersaum der Stör in unmittelbarer Nähe des Deiches stehen heute noch besonders schöne Gehöfte, deren Ursprung weit zurückliegt und sehr frühe Siedlungsplätze in der Marsch markieren.
Neben dem Barghus mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt ist das Husmannshus mit seiner mittleren Einfahrt und der zentralen großen Diele der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp in der Wilstermarsch.
Leider wurden in den ersten Jahrzehnten nach dem II. WK sehr viele landwirtschaftliche Gebäude in der Wilster-Marsch unvorteilhaft verändert.
Sehr schöne Beispiele weitgehend in ihrem äußeren Zustand wohltuend in ihrem ursprünglichen Zustand erhaltener Höfe findet man noch heute in Stördorf.
Bei dem abgebildeten Gehöft handelt es sich vermutlich um den Hof von Heinz Reimers (Hof 241 in dem Buch die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild)
Nachweislich der in 1918 gelaufenen und zusätzlich vorgestellten Ansichtskarte handelt es sich um eine retouschierte Fassung der ursprünglichen Abbildung

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die zusätzlich vorgestellte Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1919 Bauernhof in Bekdorf

ca. 1919 Bauernhof in Bekdorf.
Die Fachwerk-Bauweise wurde in früheren Zeiten gerne genutzt, wenn auf anmoorigen und daher setzungsgefährdeten Böden – so wie hier in Bekdorf - Gebäude errichtet werden sollten.
Nach Setzung des Bodens konnte das Balken- und Ständerwerk der Gebäude mittels Spindeln angehoben und so eine Schiefstellung der Gebäude entgegen gewirkt werden.
Die Fahrwege in der Wilstermarsch hatten vor einhundert Jahren zumeist keine feste Fahrbahndecke.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

1920 Bauernhof Huusmann in der Neue Burger Straße

1920 Der Bauernhof mit dem Huusmannshuus von Bauer Huusmann steht in der Neuen Burgerstraße (vor der Abzweigung der Straße Rumflether Deich). Im Jahre 1909 hatte Johannes Huusmann das Anwesen vom Vorbesitzer Emil Egge erworben.
Die äußere Form des Hofes ist bis heute - Ausnahme bilden die großen Fenster - noch sehr gut in der klassischen Form erhalten.
Das mit 31,45 m sehr lange Haus steht auf hoher Warft (ein künstlich aufgeschütteter Hügel), ein Beleg dafür, daß dieser Siedlungsplatz schon vor der Eindeichung der Wilstermarsch genutzt wurde.

Bildrechte: nicht bekannt

1920 Bauernhof in der Hans-Prox-Straße (Hinter der Stadt)

Hof 210 in dem Buch

ca. 1920 Bauernhof in der Hans-Prox-Straße
Der Bauernhof (von Rudolf Nienburg) in der Straße Hinter der Stadt (heutige Hans-Prox-Straße) wurde bis Ende der 1970er betrieben. Die Hofflächen wurden im Bauland umgewandelt.
Hof 210 in dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild".
Die Straße war nach dem II. WK umbenannt worden in Erinnerung an den von den Nationalsozialisten verfolgten Wilsteraner Sozialdemokraten Hans Prox – er war im Februar 1945 im Konzentrationslager Neuengamme gestorben.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1920 Bauernhof „Hinter der Stadt“ - heutige Hans-Prox-Straße

ca. 1920 Bauernhof „Hinter der Stadt“ - heutige Hans-Prox-Straße
Der schöne Bauernhof der Familie von Osten ist einer der wenigen innerhalb der Stadt Wilster heute noch erhaltenen alten Gehöfte (Hof 211 in „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“).
Er steht an der früheren Straße „Hinter der Stadt“ (heutige Hans-Prox-Straße).
Die Straße war nach dem II. WK umbenannt worden in Erinnerung an den von den Nationalsozialisten verfolgten Wilsteraner Sozialdemokraten Hans Prox – er war im Februar 1945 im Konzentrationslager Neuengamme gestorben.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1920 Gehöft in der Wilstermarsch

1920 Gehöft in der Wilstermarsch – ein Husmannshus mit der zentralen Diele

1920 Gehöft in der Wilstermarsch – ein Husmannshus mit der zentralen Diele.
Der Standort des in Fachwerkbauweise errichteten Gehöftes konnte bisher nicht ermittelt werden.
Um Mithilfe bei der Zuordnung des Hofes wird gebeten!
Das Fachwerk war bei Gebäuden in der Wilstermarsch entweder grün oder weiß gestrichen bzw. naturbelassen.
Von der in früheren Zeiten für Gebäude in der Marsch bei den zur Verfügung stehenden Material- und Gründungsmöglichkeiten so zweckmäßigen Fachwerkbauweise finden sich heute in der Wilstermarsch leider nur noch wenige Relikte.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

1920 Gehöft in der Wilstermarsch - Wappen der Wilstermarsch

1920 Gehöft in der Wilstermarsch
Ansichtskarte mit dem Wappen der Wilstermarsch
Wappen der Wilstermarsch mit dem segnenden Christus (Salvator mundi = Retter der Welt)
Wappen der Wilstermarsch mit dem segnenden Christus (Salvator mundi = Retter der Welt)

1920 Gehöft in der Wilstermarsch.
Die Künstlerkarte wurde kreiert für die Jugendspende Nordschleswig vom „Verein für das Deutschtum im Auslande – Landesverband Schleswig-Holstein“. Die Aktion erfolgte vermutlich in Folge des am 10.02.1920 in zwei Abstimmungszonen durchgeführten Plebiszits, mit welchem der Landesteil Nordschleswig (Gebiet zwischen der Stadt Flensburg und der Königsau südlich von Kolding) völkerrechtlich an Dänemark fiel, zur Unterstützung der dortigen großen deutschen Sprachgemeinschaft.
Der 1881 gegründete „Allgemeine Deutsche Schulverein zur Erhaltung des Deutschtums im Auslande“ hatte 1908 seinen Namen verkürzt; er war zunächst im wesentlich unpolitisch und widmete sich der Kulturpflege. Unter dem Einfluß der Nationalsozialisten kamen später andere Aspekte hinzu.
Auf der Anschriftseite (Bilder 2 und 3) der Karte befindet sich das Wappen der Wilstermarsch mit der Figur des Segnenden Christus (Salvator mundi = Retter der Welt), welcher die Weltkugel in seiner linken Hand trägt. Das Motiv des segnenden Christus geht zurück auf das 1607 zuerst belegte Siegel der alten Wilstermarsch-Kommüne, die Ende des 19. Jahrhunderts aufgehoben wurde.
Das Wappen ist heute noch Symbol des Amtes Wilstermarsch. Die leicht veränderte Figur ist wie folgt beschrieben: „In Blau der golden nimbierte, silbern und golden gekleidete Christus, die rechte Hand zum Segen erhoben, in der linken die rote Weltkugel mit goldenem Kreuz haltend.“

Bildrechte: nicht bekannt

1922 Bauernhaus an der Straße nach Diekdorf

1922 Bauernhaus an der Straße nach Diekdorf

Gehöft. Blick über die Wilsterau in Rumfleth auf den an der Straße nach Diekdorf liegenden stattlichen Bauernhof – ein Husmannshus - von Bauer Heinrich Lübbe (nach 1952 Herbert Stahl); (Hof 213 im Buch "Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild").
Das Husmannshus mit seiner mittleren Einfahrt und der zentralen großen Diele ist neben dem Barghus mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp in der Wilstermarsch.
Ein Husmann oder Hausmann war in früheren Zeiten ein großer freier Bauer mit eigenem Besitz.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Anmerkung: Die Ansichtskarte wurde freundlicherweise von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz, für diese Heimat-Seite zur Verfügung gestellt.

1925 Bauernhaus in Ecklak

1925 Bauernhaus in Ecklak
1980 Bauernhaus in Ecklak

ca. 1925 Bauernhaus in Ecklak.
Es handelt sich um den Hof 438 (gem dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“), welcher seinerzeit im Eigentum von Nicolaus Brandt (+ 1884, + 1951) stand und von diesem auch bewirtschaftet wurde.
Vor dem Gehöft steht die Familie des Bauern, die Ehefrau Abeline Gesche geb. Lucht (* 1888, + 1927) und die Kinder Martin, Christine, Max Wilhelm, Emma Luise, Erna Rosa sowie eine weitere Person (vermutlich eine Hausangestellte).

Bildrechte: nicht bekannt

1925 Gehöft Dibbern in Honigfleth, Gemeinde Stördorf.

1925 Gehöft Dibbern in Honigfleth, Gemeinde Stördorf.

1925 Gehöft Dibbern in Honigfleth, Gemeinde Stördorf.
Das Gebäude stand unmittelbar an der Chaussee, die von Wilster nach Itzehoe führt; die damalige Reichsstraße 5 und spätere Bundesstraße 5.
Der Standort liegt an der Einmündung der aus Richtung Krummendiek kommenden Landstraße L 135 (heutige B 431).
Es handelt sich um den Hof 238 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), vgl. Bild 2.
Das traditionelle alte Gehöft wurde durch einen Neubau ersetzt.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Wort LEONAR auf der Anschriftseite der Karte bezieht sich auf das Papier; aus [LEONAR] wurde 1964 Agfa.
Ein Teil der LEONAR-Werke befand sich (durch Reklame-AK belegt: um 1923) in Hamburg-Wandsbek.
(konkretisiert nach freundlichem Hinweis von Herrn Matthias Kohls, Harburg)

1925 Gehöft in Groß Kampen, Gemeinde Beidenfleth

1925 Gehöft in Groß Kampen, Gemeinde Beidenfleth
1925 Gehöft in Groß Kampen, Gemeinde Beidenfleth

1925 Gehöft in Groß Kampen, Gemeinde Beidenfleth
Das stattliches Gehöft steht in Groß Kampen an der am Deich der Stör entlang führenden Straße.
Bei dem abgebildeten Gehöft handelt es sich um den Hof 125 (gem. dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“). Das schöne Gebäude ist auch heute noch in einem vorbildlichen Unterhaltungszustand.
Das zu Beidenfleth gehörige Groß Kampen (auf der Karte Groß Campen geschrieben) wurde erst 1515 mit dem Bau eines Deiches an der Stör eingedeicht – zuvor lag es im Außendeich; die vorherige alte Deichlinie verlief von der Eimündung der Kampritter Wettern in die Stör über die Trasse der heutigen Straße Klein Kampen nach Mückendorf / Fockendorf und schloß an den von Deichreihe in Beidenfleth kommenden Deich an.
Nach der Örtlichkeit hatte das Adelsgeschlecht der bereits 1255 genannten „von Kampen“ seinen Namen; der Stammsitz des Geschlechts lag vermutlich auf einer Wurt im damaligen Außendeich.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1925 Gehöft in Vaalermoor SF

1925 Gehöft in Vaalermoor

1925 Gehöft in Vaalermoor
Bei dem abgebildeten Bauernhaus handelt es sich wahrscheinlich um den Hof 406 (gem. dem Buch " Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild") von Karl Heinz Meifort.
Das heute so nicht mehr bestehende und durch einen Neubau ersetzte Gebäude steht heute im Eigentum von Anja und Rene Dreier.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1925 Husmannshus oder Hausmannshaus der Wilstermarsch

1925 Husmannshus oder Hausmannshaus der Wilstermarsch

1925 Husmannshus oder Hausmannshaus der Wilstermarsch
Die Künstler AK im Steindruck zeigt ein typisches Bauernhaus der Wilstermarsch.
Das Husmannshus oder Hausmannshaus mit seiner am Hinterhaus mittig angeordneten Einfahrt zur zentralen großen Diele ist neben dem Barghus (mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt) der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp alter Art.
Äußerlich ist das Erscheinungsbild der mit mächtigen Dächern ausgestatteten Häuser ansonsten recht ähnlich.
Anmerkung: Ein Hausmann war früher ein freier altansässiger Vollbauer mit allen Rechten.
Es ist sehr zu begrüßen, daß in letzter Zeit einige der alten Höfe in das Eigentum von Liebhabern gelangten, welche sie als Zeugen einer herausgehobenen bäuerlichen Kultur mit viel Aufwand und großem Engagement in ihrer alten prächtigen Erscheinungsform erhalten oder wiedererstehen lassen.

Bildrechte: Elka Kalender

1925 Reiter vor einem Bauernhof in Ecklak

1925 Reiter vor einem Bauernhof in Ecklak in der Wilstermarsch

ca. 1925 Reiter vor einem Bauernhof
Bei dem Gehöft handelt es sich möglicherweise um den Hof Nr. 433 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"). Leider hat in den vergangenen Jahrzehnten so mancher Hof sein Aussehen verändert – häufig nicht zu seinem Vorteil.
Bis weit in die 1950er Jahre waren fast auf jedem Bauernhof der Wilstermarsch noch Pferde vorhanden. Wenn auch die Pferde vorrangig als Arbeitstiere gehalten wurden, so dienten sie doch auch als Reittiere – seinerzeit lernte jeder Bauernjunge das Reiten.

Bildrechte: nicht bekannt

1925 unbekanntes Gehöft in der Wilstermarsch

1925 unbekanntes Gehöft in der Wilstermarsch

1925 (geschätzt) unbekanntes Gehöft in der Wilstermarsch
Der Standort des kleinen Gehöftes konnte noch nicht lokalisiert werden.
um Mithilfe wird bei der Lokalisierung wird gebeten per Mail an: info@mein-wilster.de

Bildrechte: nicht bekannt
Private Ansichtskarte

1925 Uralte Kate am Audeich a

1925 Uralte Kate am Audeich in Wilster
1980 Uralte Kate am Audeich in Wilster

ca. 1925 Uralte Kate am Audeich
Sehr alt ist die zum Hof Ruge in Possfeld zugehörige und noch heute erhaltene Kate;
das Haus wurde bereits im Jahre 1765 erbaut (vgl. Bild 2, Hof 209 a in dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild").
Links neben der Kate stand bis 1980 die gleichfalls sehr alte und im Jahr 1802 erbaute Kate von Johannes Meifort (Hof 209b in dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), deren ursprünglichen Gestalt bis zu ihrem Abbau in 1980 nahezu unverändert geblieben war.
Das Gebäude Meifort ist vom Schleswig-Holsteinischen Freilichtmuseum Rammsee in Molfsee erworben und im Jahre 1980 fachgerecht abgebaut und nach Molfsee transportiert worden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Im Jahr 1991 versuchte der damalige Ansichtskarten Sammler Klaus Peters, Wilster, den ihm seinerzeit nicht bekannten Standort der Kate mittels eines in der Wilsterschen Zeitung abgedruckten Artikels zu ermitteln.
Der Zeitungsbericht mit den Fotos kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.
Ein weiteres dort abgebildete Foto zeigt ein vermutlich in Stördorf stehendes Bauernhaus.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1925 Uralte Kate am Audeich b

1925 Uralte Kate am Audeich in Wilster

1925 Uralte Kate am Audeich.
Sehr alt ist die lange Zeit zum Hof Ruge in Possfeld zugehörige und noch heute erhaltene Kate; das Haus wurde bereits im Jahre 1765 erbaut (Hof 209 a in dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild").
Links neben der Kate stand bis 1980 die gleichfalls sehr alte und im Jahr 1802 erbaute Kate von Johannes Meifort (Hof 209b in dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), deren ursprünglichen Gestalt bis zu ihrem Abbau in 1980 nahezu unverändert geblieben war. Das Gebäude Meifort ist vom Schleswig-Holsteinischen Freilichtmuseum Rammsee in Molfsee erworben und im Jahre 1980 fachgerecht abgebaut und nach Molfsee transportiert worden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte ist eine Version einer Karte mit identischem Foto; lediglich die Beschriftung variiert.
Anmerkung: Im Jahr 1991 versuchte der damalige Ansichtskarten Sammler Klaus Peters, Wilster, den ihm seinerzeit nicht bekannten Standort der Kate mittels eines in der Wilsterschen Zeitung abgedruckten Artikels zu ermitteln.
Der Zeitungsbericht mit den Fotos kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.
Ein weiteres dort abgebildete Foto zeigt ein vermutlich in Stördorf stehendes Bauernhaus.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1928 Bauernhof in Bischof, Wilsterau

1928 Blick von Kathen aus auf einen jenseits der Wilsterau in Bischof gelegenen Bauernhof zwischen Wilster und dem Kasenort.
Es handelt sich vermutlich um den späteren Hof Paeger (231 im Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“), welcher seinerzeit Johannes Heesch gehörte;
der Hof hat zwischenzeitlich nach einem Umbau ein völlig verändertes Aussehen erhalten.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

1930 Bauernhaus an der Straße nach Diekdorf

1930 Bauernhaus an der Straße nach Diekdorf
1930 Bauernhaus an der Straße nach Diekdorf

ca. 1930 Bauernhaus an der Straße nach Diekdorf
Schwarz-weiß sowie kolorierte Karte
Blick über die Wilsterau in Rumfleth auf den an der Straße nach Diekdorf liegenden stattlichen Bauernhof – ein Husmannshus - von Bauer Heinrich Lübbe (Hof 213 im Buch "Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild")
Das Husmannshus mit seiner mittleren Einfahrt und der zentralen großen Diele ist neben dem Barghus mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp in der Wilstermarsch.
Ein Husmann oder Hausmann war in früheren Zeiten ein großer freier Bauer mit eigenem Besitz.
Die farbige Aufnahme (Bild 3) ist älteren Ursprungs, das Foto entstand um 1910.

Bildrechte: Carl Kuskop, Kunstverlag, Wilster

1930 Bauernhof in Wewelsfleth Großwisch

1930 Bauernhof in Großwisch in der Gemeinde Wewelsfleth
Bauernhof in Großwisch in der Gemeinde Wewelsfleth

ca. 1930 Bauernhof in Großwisch in der Gemeinde Wewelsfleth.
Bei dem heute noch in seiner äußeren Gestalt wohltuend in der überkommenen Bauweise erhaltenen schönen Gebäude, welches auf halber Strecke zwischen den Ortslagen Wewelsfleth und Brokdorf gelegen ist, handelt es sich um den Bauernhof von Albert Reimers (Hof 54 in „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“) sh. Bild 2.
Die Karte wurde herausgegeben vom: Heimatverein der Wilstermarsch

Bildrechte: Karl Kuskop

Ein gleichfalls wunderschöner benachbarter Bauernhof wurde am 27.02.2010 bei einem Schadensfeuer ein Raub der Flammen

Anmerkung: Das auf der Anschriftenseite der Karte handschriftlich vermerkte Wort "Ofenkater" erinnert mich an mein aus Jugendtagen bekanntes Leibgericht.
„Ofenkater“. Hierfür wird ein Teig (dicker Hefe-Pfannkuchen-Teig) in eine mit gestreiftem Speck ausgeschlagene Steingutform gefüllt und wiederum mit Speck abgedeckt. Das Ganze wird im Backofen gebacken. Das fertige Gericht duftet himmlisch, und mit süßer roter Frucht-Soße auf den Tisch gebracht, schmeckt es auch so. Der lockere Teig, der knusprige salzige Speck und die süße Soße bilden eine einfache, aber wohlschmeckende Komposition!

1930 Gehöft in der Gemeinde Beidenfleth

1930 Gehöft in der Gemeinde Beidenfleth

1930 Gehöft in der Gemeinde Beidenfleth
Bei der Abbildung handelt es sich nicht um eine Ansichtskarte,
sondern um ein Sammelbild aus dem 480 Bilder umfassenden Sammelband "An unserm schönen Elbstrom" des Verlages Ernst Lübbe, Wischhafen.
Der schöne alte Hof mit den seinerzeit so charakteristischen ihn umgebenden breiten Hofgräben (Grachten) konnte bisher leider noch nicht identifiziert werden. Es könnte sich um den Hof 109 handeln (gemäß dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild").
Um Mithilfe bei der Identifizierung wird gebeten! per Mail an: info@mein-wilster.de

Bildrechte: Verlag Ernst Lübbe, Wischhafen

1930 Gehöft in Vaalermoor, Windrotor auf dem Gebäude

1930 Gehöft in Vaalermoor, Windrotor auf dem Gebäude

1930 Hof in Vaalermoor mit einem der Energiegewinnung (Stromerzeugung) dienenden Windrotor auf dem Dach.
Vom Typ des noch nicht exakt lokalisierten Bauernhofes waren vor etwa 100 Jahren in Vaalermoor nahezu zeitgleich mehrere Gebäude errichtet worden.
Um Mithilfe bei der Lokalisierung wird gebeten!
Das Vaalermoor ist der Bereich der Wilstermarsch, der erst sehr spät und als letzter kolonisiert wurde. Geprägt von den hohen Wasserständen in Nachbarschaft des Geestrandes waren hier in den letzten Jahrtausenden Moorböden entstanden, die verbunden mit den Grundwasserverhältnissen den Kolonisten ganz erhebliche Widerstände entgegen stellten. Erst Mitte des 19ten Jahrhunderts war zielgerichtet mit der Urbarmachung der Böden begonnen worden.
Obwohl zum Landschaftsraum Wilstermarsch gehörend, kam die 1857 gebildete Gemeinde Vaalermoor erst im Jahre 1970 im Zuge einer Kreisreform vom Kreis Rendsburg zum Kreis Steinburg.

Bildrechte: nicht bekannt, sogen. Privat Ansichtskarte

1931 Gehöft am Deich der Stör in Stördorf

1935 Gehöft am Deich der Stör in Stördorf
Hof 242 (gem. dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“) in Stördorf

ca. 1931 Bauernhaus in Stördorf.
Bei dem sehr nahe am Deich der Stör unmittelbar an der am Deich entlang führenden Straße liegenden Gehöft handelt es sich offenbar um den Hof 242 (gem. dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“) von Max Frauen.
Vermutlich wurde das Gebäude von dessen Vater Claus-Peter Frauen bald nach dem in 1928 erlangten Eigentum abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt.
Die zugleich als Deichverteidigungsweg genutzte Straße hatte seinerzeit noch keinen festen Belag.

Bildrechte: Verlag Hans Elias, Itzehoe

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