Alte Postkarten aus Wilster

Vergleichbare Objekte

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1916 Fährstelle Burg am Kaiser-Wilhelm-Kanal (SF)

1916 Panzerschiff der Kaiserlichen Marine passiert auf dem Kaiser Wilhelm Kanal die Fährstelle Burg
1916 Panzerschiff der Kaiserlichen Marine passiert auf dem Kaiser Wilhelm Kanal die Fährstelle Burg
1916 Panzerschiff der Kaiserlichen Marine passiert auf dem Kaiser Wilhelm Kanal die Fährstelle Burg
1916 Panzerschiff der Kaiserlichen Marine passiert auf dem Kaiser Wilhelm Kanal die Fährstelle Burg

1916 Fährstelle Burg am Kaiser-Wilhelm-Kanal
Blick vom südlichen Kanalufer an dem rechts erkennbaren Fährprahm (seinerzeit eine Kettenfähre) vorbei über den Kanal hinweg zu dem am nördlichen Ufer stehenden und auch noch heute bestehenden Fährhaus Burg.
Ein Kriegsschiff der Kaiserlichen Marine passiert auf dem Kaiser Wilhelm Kanal – dem heutigen NOK – die Fährstelle. Es handelt sich um eines der in den frühen 1890er Jahren gebauten Panzerschiffe der Brandenburg-Klasse, vermutlich die \"Weißenburg\".
Weitere Informationen zu der Schiffen der Brandenburg Klasse sind hier zu finden.
In die Ansichtskarten (Bilder 1 bis 3) wurde das Schiff offenbar mit der Wasserspiegelung in die Szene an der Burger Fähre hineinkopiert; dieses ist auch daran zu erkennen, dass es nicht parallel zum Ufer im Kanal liegt, sondern das Heck zu weit nach Steuerbord zeigt.
Bild 4 zeigt zum Vergleich und aus einem etwas veränderten Aufnahmewinkel (deshalb das Fährhaus nicht erfassend) eine ähnliche und zu dem Zeitpunkt der Aufnahme reale Situation mit einem die Fährstelle passierenden Schlachtschiff der Brandenburg Klasse.

Bildrechte: Es gibt von der Ansichtskarte mit diesem Motiv mehrere Versionen, auch koloriert, die von unterschiedlichen Verlagen herausgegeben wurden, u.a. von Friedrich Voigt, Burg
Anmerkung: Die Abbildungen der vorgestellten Versionen wurden zur Verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

1959 Fährstelle Burg am Nord- Ostsee Kanal - Kornhaus Burg

1959 Fährstelle Burg am Nord- Ostsee Kanal - Kornhaus Burg
1959 Fährstelle Burg am Nord- Ostsee Kanal - Kornhaus Burg

1959 Fährstelle Burg am Nord- Ostsee Kanal.
Auf dem nördlichen Ufer das "Kornhaus Burg".
Eine Szene aus der kurzen erfolgreichen Phase eines florierenden Burger Kanalhafens. Diese Episode endete abrupt mit dem Umstürzen des erst 1958 errichteten Silos "Kornhaus Burg" am 12. Mai 1963.
An den Anlegebrücken am Burger Kanalhafen konnten bis zu 4 Kümos festmachen; eine Kaimauer gab es nicht.
Die Fähre ermöglicht bei Kanal-km 14,847 die Überquerung des Kanals im Zuge der Landstraße L135 zwischen Wilster und Burg in Dithmarschen.
Im Hintergrund ist die Hochbrücke Hochdonn zu erkennen.
Am rechten (südlichen) Ufer ist hinter der Gehölzgruppe das die Wilsterau, den Moorkanal und ein Reststück der Holstenau auf den Kanal entwässernde Schöpfwerk Vaalermoor zu sehen.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt KG, Dortmund
Anmerkung: Es handelt sich um die originale Vorlage für eine Ansichtskarte.
Reg. mein-wilster: 1114 AK

1918 Schleppzug auf dem Kaiser-Wilhelm Kanal bei der Burger Fähre (SF)

1918 Schleppzug auf dem Kaiser-Wilhelm Kanal bei der Burger Fähre

1918 Schleppzug auf dem Kaiser-Wilhelm Kanal bei der Burger Fähre
Ein Schleppzug passiert die Fährstelle am Kaiser-Wilhelm-Kanal (heutiger Nord- Ostsee Kanal) bei Burg.
Der kleine Schlepper zieht mehrere Ewer und Tjalken durch den Kanal, denn seinerzeit verfügten die kleinen Frachtsegler noch nicht über einen Motorantrieb. Mit solchen wurden sie erst in den 1920er und 1930er Jahren ausgestattet, doch auch danach segelten sie zumeist noch.
Am linken Kanalufer ist der bei der Kanaleröffnung 1895 als Ersatz für den Burger Auhafen eingerichtete Lösch- und Ladeplatz Burg zu sehen, der erst in den siebziger Jahren zugunsten der Erweiterung des Kanalhafens Hochdonn aufgegeben wurde.
An dem Anlegeplatz legten auch bis zu vier Ausflugsschiffe gleichzeitig an, so dass die Bewirtung der per Schiff vor allem aus Hamburg anreisenden Tagesgäste bis nach dem II. Weltkrieg für die Gemeinde Burg ein bedeutender Wirtschaftsfaktor war.
Noch bis in die 1960er Jahre brachten bis zu 1.000 BRT große Passagierschiffe Ausflügler nach Burg. Diese Tradition wurde bis vor einigen Jahren (bis 2013) durch Schiffe des Reeders Thorge Brandt, Wilster, wieder aufgenommen.

Bildrechte: Otto Hinrichs, Burg in Dithmarschen
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

1922 Die Burger Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal

1922 Die Burger Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal

1922 Die Burger Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal.
Blick vom südlichen Kanalufer bei Äbtissinwisch auf den Fähranleger und das auf dem nördlichen Ufer liegende Burger Fährhaus.
Ganz im Hintergrund die Höhen des Klev bei Burg.
Der Fährprahm liegt links am Anlieger, während zwei Frachtsegler (Ketsch oder Yawl) die Fährstelle passieren.
Im Vordergrund zwei Seilwinden / Winschen, mit welchen die Fährprahme verholt werden konnten.
Der am 21.06.1895 nach achtjähriger Bauzeit eingeweihte Kaiser-Wilhelm-Kanal, nach 1948 Nord-Ostsee-Kanal (NOK) oder Kiel-Canal genannt, bildet seither für den Bereich der Wilstermarsch eine optisch wahrnehmbare Grenze zu Dithmarschen, wenn auch der Landschaftsraum Wilstermarsch bis an den Klev bei Burg reicht und die politische Grenze von ihm abweicht und teilweise sogar über den Kanal hinweg pendelt.
Die durch den Bau des Kanals durchschnittenen Verbindungen der Verkehrswege werden seither durch Brücken und Fähren aufrecht erhalten. Weil bestehende Verbindungen zerschnitten wurden, wird von den Nutzern der Kanal-Fähren kein Fährgeld erhoben; bei der Nutzung von Fluß-Fähren ist das bekanntlich anders. Die Burger Fähre über den Nord- Ostsee Kanal ermöglicht dessen Überquerung im Zuge der Landstraße L 135 zwischen Wilster und Burg in Dithmarschen.
Die bei Kanal-km 14,847 verkehrende Fähre Burg ist heute eine freifahrende Fähre. Noch bis weit in die 1950er Jahre verkehrten hier – so wie auf der Abbildung - Kettenfähren, welche auf Grund ihrer Betriebsart nicht frei manövrieren konnten und insofern erhebliche Rücksichten auf die vorfahrtberechtigte Schifffahrt nehmen mußten.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Reg. mein-wilster: 1046 AK

1914 Mitte Februar - Eisgang im Kaiser-Wilhelm Kanal bei der Fähre Burg

1914 Mitte Februar - Eisgang im Kaiser-Wilhelm Kanal bei der Fähre Burg
1914 Mitte Februar - Eisgang im Kaiser-Wilhelm Kanal bei der Fähre Burg

1914 Mitte Februar - Eisgang im Kaiser-Wilhelm Kanal bei der Fähre Burg
Vor einem Jahrhundert waren die Winter in Norddeutschland im Durchschnitt deutlich kälter als heute. Es kam im Kaiser-Wilhelm Kanal (heutiger Nord- Ostsee Kanal) durch Eisbildung häufiger zur Behinderung der Schifffahrt. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass gegenüber heute die Motorisierung der Schiffe seinerzeit viel geringer war.
In einer 1919 vorgelegten Dissertation, welche die Untersuchung der Eisverhältnisse im Kaiser-Wilhelm Kanal zum Inhalt hatte, wurde festgestellt, dass in den ersten 18 Jahren des Bestehens des Kanals beispielsweise an der Fährstelle Burg insgesamt 54 Tage mit fester Eisbildung und 261 Tage mit Treibeis zu verzeichnen waren.

Bildrechte: nicht bekannt

1904 Burger Fähre über den Nord- Ostsee Kanal

1904 Burger Fähre über den Nord- Ostsee Kanal (damaliger Kaiser-Wilhelm-Kanal)

1904 Die Burger Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal, den seinerzeitigen Kaiser-Wilhelm-Kanal.
Blick vom südlichen Kanalufer bei Äbtissinwisch auf den Fähranleger und das auf dem nördlichen Ufer liegende Burger Fährhaus. Ganz im Hintergrund die Höhen des Klev bei Burg mit der Windmühle auf dem Mühlenberg.
Zwei Fährprähme liegen links am Anlieger, während rechts eine Fähre gerade den Kanal quert.
Im Vordergrund links eine Seilwinde / Winsch, mit welcher die Fährprahme verholt werden konnten.
Der am 21.06.1895 nach achtjähriger Bauzeit eingeweihte Kaiser-Wilhelm-Kanal, nach 1948 Nord-Ostsee-Kanal (NOK) oder Kiel-Canal genannt, bildet seither für den Bereich der Wilstermarsch eine optisch wahrnehmbare Grenze zu Dithmarschen, wenn auch der Landschaftsraum Wilstermarsch bis an den Klev bei Burg reicht und die politische Grenze von ihm abweicht und teilweise sogar über den Kanal hinweg pendelt.
Die durch den Bau des Kanals durchschnittenen Verbindungen der Verkehrswege werden seither durch Brücken und Fähren aufrecht erhalten. Weil bestehende Verbindungen zerschnitten wurden, wird von den Nutzern der Kanal-Fähren kein Fährgeld erhoben; bei der Nutzung von Fluß-Fähren ist das bekanntlich anders.
Die Burger Fähre über den Nord- Ostsee Kanal ermöglicht dessen Überquerung im Zuge der Landstraße L 135 zwischen Wilster und Burg in Dithmarschen.
Die bei Kanal-km 14,847 verkehrende Fähre Burg ist heute eine freifahrende Fähre. Noch bis weit in die 1950er Jahre verkehrten hier – so wie auf der Abbildung - Kettenfähren, welche auf Grund ihrer Betriebsart nicht frei manövrieren konnten und insofern erhebliche Rücksichten auf die vorfahrtberechtigte Schifffahrt nehmen mußten.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1267 AK

1914 Wachdienst am Kaiser-Wilhelm Kanal (Ex)

1914 Wachdienst im I. Weltkrieg am Kaiser-Wilhelm Kanal

1914 Wachdienst am Kaiser-Wilhelm Kanal
Um im I. Weltkrieg den militärisch wichtigen Kanal vor Anschlägen und gegnerische Kommandounternehmen zu schützen, wurden an allen wichtigen technischen Einrichtungen - Schleusen, Brücken, Fähren, Lotsenstation usw. - Soldaten zum Wachdienst, sogenannte Kanalwache, abgeordnet.
Die Abbildung zeigt eine Gruppe Soldaten an der Fährstelle Burg über den Kaiser-Wilhelm Kanal (heutigen Nord- Ostsee Kanal).

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1921 Kaiser-Wilhelm-Kanal bei der Burger Fähre - Brücke Hochdonn

1921 Kaiser-Wilhelm-Kanal bei der Burger Fähre - Brücke Hochdonn

1921 Kaiser-Wilhelm-Kanal NOK bei der Burger Fähre - NOK km 14
Datiert: 03.09.1921
Eine Szene am Nord-Ostsee-Kanal (damaliger Kaiser-Wilhelm-Kanal) im Jahr nach der Inbetriebnahme der im Hintergrund erkennbaren Eisenbahn Hochbrücke Hochdonn.
Hinten links der Burger Lösch- und Ladeplatz bei der Burger Fähre ist von mehreren kleinen Frachtschiffen frequentiert.
Der damalige Burger Hafen am Kattenstieg konnte lediglich als Liegehafen genutzt werden, da dort die Untergrundverhältnisse für den Fahrzeugverkehr zu ungünstig waren.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: die Ansicht wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg

1909 Fähre Burg über den Kaiser-Wilhelm-Kanal (Ex)

1909 Fähre Burg über den Kaiser-Wilhelm-Kanal

1909 Fähre Burg über den Kaiser-Wilhelm-Kanal (heutiger Nord- Ostsee Kanal)
Blick vom südlichen Kanalufer bei Äbtissinwisch auf den Fähranleger und die Fähre, auf welcher zwei Pferde-Fuhrwerke auf das Übersetzen warten.
Auf dem jenseitigen Ufer ist das Burger Fährhaus zu erkennen; ganz im Hintergrund die Höhen des Klev bei Burg mit der Windmühle auf dem Mühlenberg, ganz rechts der bewaldete Wall der ringförmigen Bökelnburg.
Im Vordergrund links eine Seilwinde / Winsch, mit welcher die Fährprahme verholt werden konnten.
Der am 21.06.1895 nach achtjähriger Bauzeit eingeweihte Kaiser-Wilhelm-Kanal, nach 1948 Nord-Ostsee-Kanal (NOK) oder Kiel-Canal genannt, bildet seither für den Bereich der Wilstermarsch eine optisch wahrnehmbare Grenze zu Dithmarschen, wenn auch der Landschaftsraum Wilstermarsch bis an den Klev bei Burg reicht und die politische Grenze von ihm abweicht und teilweise sogar über den Kanal hinweg pendelt.
Die durch den Bau des Kanals durchschnittenen Verbindungen der Verkehrswege werden seither durch Brücken und Fähren aufrecht erhalten. Weil bestehende Verbindungen zerschnitten wurden, wird von den Nutzern der Kanal-Fähren kein Fährgeld erhoben; bei der Nutzung von Fluß-Fähren ist das bekanntlich anders.
Die Burger Fähre über den Nord- Ostsee Kanal ermöglicht dessen Überquerung im Zuge der Landstraße L 135 zwischen Wilster und Burg in Dithmarschen.
Die bei Kanal-km 14,847 verkehrende Fähre Burg ist heute eine freifahrende Fähre. Noch bis weit in die 1950er Jahre verkehrten hier – so wie auf der Abbildung - Kettenfähren, welche auf Grund ihrer Betriebsart nicht frei manövrieren konnten und insofern erhebliche Rücksichten auf die vorfahrtberechtigte Schifffahrt nehmen mußten.

Bildrechte: Glückstadt & Münden, Hamburg
Aufgelegt wurde die Karte von Schütt´s Gasthof (Carl Rose) in Burg. Der Versender der Karte hat hier offenbar den Martinstag (11. November 1909) verbracht; er beklagt in seiner Botschaft zwar das Wetter, lobt aber - verziert mit einer Zeichnung - den Braten als herr-r-r-r-rlich!
Anmerkung: Die Karte befindet sich in einer externen Sammlung

1982 Nord- Ostsee Kanal mit der Burger Fähre; Wilsterau, Elbe, Klev bei Burg

1982 Nord- Ostsee Kanal mit der Burger Fähre; Wilsterau, Elbe

ca. 1982 Nord- Ostsee Kanal mit der Burger Fähre; Wilsterau, Elbe
Die Luftaufnahme zeigt den Verlauf des Nord- Ostsee Kanals zwischen der Burger Fähre (im Vordergrund rechts unten) und den Schleusen bei Brunsbüttel.
Im Hintergund ist das silbrige Band der Elbe und das jenseitige niedersächsische Ufer des mächtigen Stromes erkennbar.
Bei Kudensee ist die Weiche Kudensee als Verbreiterung des Kanals erkennbar.
Rechts ragt bei Burg und Buchholz der Klev (von: Kliff) aus der flachen Marsch heraus; der Klev bildet hier die Begrenzung des Urstromtales der Elbe. Annähernd parallel zum Klev verläuft die Burger Au.
Zwischen Kanal und Klev ist der Kudensee gut zu erkennen; er führte vor dem Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanals/NOK sein Wasser über die Walburgsau/Burger Au der Wilsterau zu.
Am Kanal fehlt noch der beiderseitige Windschutz aus Bäumen und Sträuchern. Man sieht nach der ab 1965 vorgenommenen Kanalverbreiterung noch Reste von Spülfeldern.
Links im Vordergrund ist mit den typischen Schlingen eines Flachlandflusses der Verlauf der Wilsterau bei Obersten Wehr im satten Grün der Wilstermarsch zu erkennen.
Ausgehend von der Fährstelle verläuft nach links die Landstraße L 135 zwischen Burg und Wilster.

Bildrechte: Hovers, Hovers
Verkehrswasserbauliche Zentralbibliothek der Bundesanstalt für Wasserbau;
die freundliche Genehmigung der BAW zur Verwendung der vorgestellten Bilddatei auf mein-wilster liegt vor.

1965 Englische Staatsjacht BRITANNIA passiert die Fährstelle Burg

1965 Englische Staatsjacht BRITANNIA passiert die Fährstelle Burg

1965 Englische Staatsjacht BRITANNIA passiert bei ihrer Fahrt durch den Nord- Ostsee Kanal die Fährstelle Burg.
Das Foto verdeutlicht, dass es seinerzeit noch keinerlei Windschutzanpflanzungen gab. Diese wurden erst angelegt nach der in den Jahren ab 1966 vorgenommenen Verbreiterung des Kanals. So ist das alte Kanalufer das interessanteste an diesem Bild.
Die Anlegebrücke am Beginn der Fährbucht ist heute deutlich weiter von dieser entfernt.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Bilddatei und Informationen wurden zur Verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

1898 Blick über Burg, das Burger Feld, den Kaiser-Wilhelm Kanal in die Wilstermarsch

1898 Blick über Burg, das Burger Feld und den Kaiser Wilhelm Kanal in die Wilstermarsch.
Der Ort Burg in Dithmarschen erstreckt sich in Teilbereichen auch auf die Landschaft der Wilstermarsch nördlich von Äbtissinwisch.
Die alte Farb-Lithographie zeigt vom Aussichtsturm aus gesehen eine Totale von dem auf der Hohen Geest gelegenen schönen Ort und über den steil aus der Marsch aufsteigenden Klev hinweg zum Kaiser-Wilhelm-Kanal und in die Wilstermarsch.
Der heutige Nord-Ostsee-Kanal bzw. Kiel Kanal führte bis 1948 den Namen Kaiser-Wilhelm-Kanal);
der 1895 eröffnete Kanal unterbricht die Wilsterau und störte so die Jahrhunderte dauernden Schifffahrts- und die darauf basierenden Handelsbeziehungen zwischen Burg und der Stadt Wilster. Die Stadt Wilster als auch der Kirchort Burg waren beide sehr lange Zeit typische Schifferorte.
Die Wilsterau war in früheren Zeiten von ihrer Mündung am Kasenort an auf etwa 30 km Länge schiffbar, also bis weit in ihren Oberlauf, der bei Hademarschen entspringenden Holstenau. Erst ab dem Zusammenfluß der Holstenau mit der Burgerau führte die Wilsterau ihren Namen.
Auf der Lithographie sind außerdem noch abgebildet "Die HOHENZOLLERN mit dem Kaiser an Bord" sowie Wiehmann´s Hotel.

Bildrechte: Verlag H. Sötje, Burg
Bruno Bürger u. Ottilie, lithographische Anstalt, Leipzig
Anmerkung: Die AK stammt aus der Sammlung Frida von Holdt, geb. Haase, Wilster

1963 Nord- Ostsee Kanal im Eiswinter 1962/63 an der Burger Fähre c

1963 Stegkonstruktion über das Eis des zugefrorenen Nord-Ostsee Kanal
1963 Stegkonstruktion über das Eis des zugefrorenen Nord-Ostsee Kanal
1963 Stegkonstruktion über das Eis des zugefrorenen Nord-Ostsee Kanal
1963 Stegkonstruktion über das Eis des zugefrorenen Nord-Ostsee Kanal

1963 Nord- Ostsee Kanal im Eiswinter 1962/63 an der Burger Fähre
Im Eis-Winter 1962/63 behinderte starker und anhaltender Frost ganz erheblich die Schifffahrt auf dem Kanal und brachte ihn weitgehend zum Erliegen; zeitweilig war sogar nur Fußgängern das Überqueren des Kanals bei der Burger Fähre möglich - zu dem Zweck wurde eine Stegkonstruktion über das Eis der Fahrrinne geschoben; der Betreiber dieser Heimat-Seite hat seinerzeit als junger Mann selbst diesen Steg überquert.
Die Fähre konnte nicht mehr verkehren, nachdem die Eisschollen immer wieder zusammengefroren waren. Dauerhaft hatte dieses auch ein im Auftrag der WSV bei der Fähre eingesetzter Hamburger Hafenschlepper nicht verhindern können; das war eine seither nicht wieder eingetretene Situation.
Der Eisbrecher WAL hielt lange Zeit eine Fahrrinne für die Großschifffahrt frei, während kleinere Schiffe an die Dalben gingen.
Bild 1: Fußgänger und ihre Fahrräder schiebende Personen überqueren den Kanal über einen provisorischen Steg.
Rechts auf dem nördlichen - dithmarscher - Ufer ist im Dunst das Kornhaus Burg zu erkennen; das Silo stürzte um am 12. Mai 1963 und wurde nicht wieder aufgebaut.
Bild 2: Blick zum nördlichen Ufer des Kanal bei der Burger Fähre über die vom Eisbrecher "Wal" aufgebrochene Fahrrinne. Über diese wurde ein Steg gezogen, welcher Fußgängern das Überqueren des Kanals ermöglichte.
Der einige Zeit den Betrieb der Fähre unterstützende Hamburger Hafenschlepper hat an den Dalben festgemacht. Er hatte zuvor
das Eis an der Fährstelle Burg für die Fähre "Nobiskrug" in Bewegung gehalten.
Bild 3: Eisgang auf dem Nord-Ostsee-Kanal, Blick auf die Stegkonstruktion am nördlichen Ufer.
Bild 4: Eisgang auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Ein Schiff passiert die vom Eisbrecher "Wal" aufgebrochene Fahrrinne im Bereich der zum Überqueren des Kanals eingerichteten provisorischen Stegkonstruktion bei der Burger Fähre.

Bildrechte: Privatfotos Burger Bürger

1965 Blick über den Luftkurort Burg, den NOK und die Wilstermarsch (SF)

1965 Blick über den Luftkurort Burg und die Wilstermarsch

1965 Blick über den Luftkurort Burg, den Nord-Ostsee-Kanal und die Wilstermarsch
Das Luftbild zeigt einen Blick über Burg in Dithmarschen weiter über den Rand des Klev hinaus auf das Burger Feld, den die Marsch durchschneidenden Kaiser-Wilhelm-Kanal (Nord- Ostsee- Kanal), die weite ebene Wilstermarsch und bis zur Elbe mit deren jenseitigen Ufer.
Der Nord-Ostsee-Kanal ist noch nicht von den heute vorhandenen Windschutzpflanzungen gesäumt.
Jenseits des Kanals liegen die von Bäumen umstandenen Gehöfte wie Inseln in der ebenen Marsch.

Bildrechte: Maschke Zimmer, Inh. R. Schneider, Burg in Dithmarschen
Die Abbildungen der Ansichtskarte wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

Brief vom 27. März 1915 - Teil 5 - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal (SF)

Brief vom 27. März 1915 - Teil V - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal
1915 altes Dithmarscher Bauernhaus in Burg in Dithmarschen
Brief vom 27. März 1915 - Teil V - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal

Brief vom 11. Januar 1915 - Teil 5 - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal
Burg in Dithmarschen, Blick auf die Wilstermarsch und den Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK)
beschrieben im Jahre 1915 in einem beeindruckenden wundervollen Brief.
Die gesamten vorliegenden Teile des Briefes sind aufrufbar in der Rubrik Wilstersien unter dem Menüpunkt Postsachen
Wie vor einhundert Jahren ein Betrachter die aus der Wilstermarsch aufsteigenden Höhen des Klev bei Burg in Dithmarschen, den Ort Burg, den Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK) sowie Geest und Marsch sah, dieses als genauer Beobachter von Land und Leuten voller Poesie beschrieb, erfahren wir aus einem auf die Anschriftenseiten von mindestens 6 Ansichtskarten geschriebenen Brief.
Der Brief ist gerichtet an eine von dem Verfasser des Briefes offenbar sehr geliebte Frau, die er gleichwohl aus Verehrung und Respekt siezte.
Vermutlich war der Schreiber des Briefes ein beim Kanalneubauamt Burg tätig gewesener Marine Arzt. Während der Kanalverbreiterung in den Jahren 1907 bis 1915 bestand in Burg ein Kanalneubauamt, welches wieder aufgelöst wurde, nachdem die damalige Verbreiterung des Kaiser-Wilhelm Kanals in 1914 im Wesentlichen abgeschlossen war.
Wenn auch leider nicht die den Abschluß des Briefes bildende(n) Karte(n) aufgefunden werden konnte(n), soll er dennoch in seinen Fragmenten als ein Zeitzeugnis hier vorgestellt werden.
Teil V. des Briefes befindet sich auf einer Ansichtskarte mit einer Abbildung eines bereits seinerzeit alten Dithmarscher Bauernhauses in Burg in Dithmarschen.
Bildrechte: Verlag Friedrich Voigt, Burg in Dithmarschen

Vom Text des Briefes wurde eine Leseabschrift gefertigt, welche dem Original gegenüber gestellt ist.
Anmerkung: Der Brief wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

1912 Burger Fähre über den Kaiser Wilhelm Kanal

1912 Burger Fähre über den Kaiser Wilhelm Kanal
ca. 1920 Burger Fähre über den Kaiser Wilhelm Kanal
ca. 1950 Burger Fähre über den Kaiser Wilhelm Kanal
ca. 1960 Burger Fähre über den Kaiser Wilhelm Kanal

1912 Burger Fähre über den Kaiser Wilhelm Kanal
Der am 21.06.1895 nach achtjähriger Bauzeit eingeweihte Kaiser-Wilhelm-Kanal, nach 1948 Nord-Ostsee-Kanal (NOK) oder Kiel-Canal genannt, bildet seither für den Bereich der Wilstermarsch eine optisch wahrnehmbare Grenze zu Dithmarschen, wenn auch der Landschaftsraum Wilstermarsch bis an den Klev bei Burg reicht und die politische Grenze von ihm abweicht und teilweise sogar über den Kanal hinweg pendelt.
Die durch den Bau des Kanals durchschnittenen Verbindungen der Verkehrswege werden durch Brücken und Fähren aufrecht erhalten. Weil bestehende Verbindungen zerschnitten wurden, wird von den Nutzern der Kanal-Fähren kein Fährgeld erhoben; bei der Nutzung von Fluß-Fähren ist das bekanntlich anders.
Viele nicht aus der Region kommende Verkehrsteilnehmer sind daher immer wieder überrascht, daß sie für die Passage mit der Fähre kein Entgelt zu zahlen haben.
Von den gegenwärtig insgesamt 14 Fährstellen am NOK liegen allein fünf im weitgehenden Bereich der Wilstermarsch.
In Brunsbüttel pendeln zwei jeweils 100 t tragende Fähren über den Kanal.
Eine Tragfähigkeit von jeweils 38 T haben die anderen Fähren, nämlich diejenigen in
Ostermoor
Kudensee
Burg
Hochdonn
Die Abbildungen zeigen die damalige Kettenfähre Burg zu verschiedenen Zeitpunkten (1912, ca.1920, ca. 1950, ca. 1960).

Bildrechte: nicht bekannt

Brief vom 27. März 1915 - Teil 3 - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal (SF)

Brief vom 11. Januar 1915 - Teil 3 - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal
1915 Ländliches Wohnhaus in Burg in Dithmarschen

Brief vom 27. März 1915 - Teil 3 - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal
Burg in Dithmarschen, Blick auf die Wilstermarsch und den Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK)
beschrieben im Jahre 1915 in einem beeindruckenden wundervollen Brief.
Die gesamten vorliegenden Teile des Briefes sind aufrufbar in der Rubrik Wilstersien unter dem Menüpunkt Postsachen
Wie vor einhundert Jahren ein Betrachter die aus der Wilstermarsch aufsteigenden Höhen des Klev bei Burg in Dithmarschen, den Ort Burg, den Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK) sowie Geest und Marsch sah, dieses als genauer Beobachter von Land und Leuten voller Poesie beschrieb, erfahren wir aus einem auf die Anschriftenseiten von mindestens 6 Ansichtskarten geschriebenen Brief.
Der Brief ist gerichtet an eine von dem Verfasser des Briefes offenbar sehr geliebte Frau, die er gleichwohl aus Verehrung und Respekt siezte.
Vermutlich war der Schreiber des Briefes ein beim Kanalneubauamt Burg tätig gewesener Marine Arzt. Während der Kanalverbreiterung in den Jahren 1907 bis 1915 bestand in Burg ein Kanalneubauamt, welches wieder aufgelöst wurde, nachdem die damalige Verbreiterung des Kaiser-Wilhelm Kanals in 1914 im Wesentlichen abgeschlossen war.
Wenn auch leider nicht die den Abschluß des Briefes bildende(n) Karte(n) aufgefunden werden konnte(n), soll er dennoch in seinen Fragmenten als ein Zeitzeugnis hier vorgestellt werden.
Teil 3 des Briefes befindet sich auf einer Ansichtskarte mit einer Abbildung eines Ländliches Wohnhaus in Burg in Dithmarschen.
Bildrechte: Verlag Friedrich Voigt, Burg in Dithmarschen

Vom Text des Briefes wurde eine Leseabschrift gefertigt, welche dem Original gegenüber gestellt ist.
Anmerkung: Der Brief wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

1925 Deutsches Kriegsschiff bei Burg auf dem Kanal - Hochbrücke, Kattenstieg

1925 Deutsches Kriegsschiff auf dem Kaiser Wilhelm Kanal (heutiger NOK) bei Burg
1925 Liegehafen Kattenstieg am Kaiser Wilhelm Kanal

1925 Deutsches Kriegsschiff auf dem Kaiser Wilhelm Kanal (NOK) bei Burg.
Im Hintergrund die 1920 in Betrieb genommene Eisenbahnhochbrücke Hochdonn.
Oben links ist der Kattenstieg, der Liegehafen der Burger Schiffer, zu erkennen. Vom Kattenstieg aus konnten seinerzeit noch kleinere Schiffe mittels einer Schleuse in die Burger Au einfahren.
Im Kattenstieg liegt der Schoner "Irene Schöning", welcher sich bis Oktober 1925 in der Endausrüstung der seinerzeit am Kattenstieg gelegenen Schöning-Werft befand (sh. Detail Bild 2). Dieser Umstand ermöglich die Datierung des Fotos.

Bildrechte: nicht bekannt

Brief vom 27. März 1915 - Teil 2 - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal (SF)

Brief vom 27. März 1915 1915 - Teil 2 - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal
1915 Partie beim Ramsberg bei Burg in Dithmarschen
Brief vom 27. März 1915 - Teil 2 - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal

Brief vom 27. März 1915 - Teil 2 - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal
Burg in Dithmarschen, Blick auf die Wilstermarsch und den Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK)
beschrieben im Jahre 1915 in einem beeindruckenden wundervollen Brief.
Die gesamten vorliegenden Teile des Briefes sind aufrufbar in der Rubrik Wilstersien unter dem Menüpunkt Postsachen
Wie vor einhundert Jahren ein Betrachter die aus der Wilstermarsch aufsteigenden Höhen des Klev bei Burg in Dithmarschen, den Ort Burg, den Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK) sowie Geest und Marsch sah, dieses als genauer Beobachter von Land und Leuten voller Poesie beschrieb, erfahren wir aus einem auf die Anschriftenseiten von mindestens 6 Ansichtskarten geschriebenen Brief.
Der Brief ist gerichtet an eine von dem Verfasser des Briefes offenbar sehr geliebte Frau, die er gleichwohl aus Verehrung und Respekt siezte.
Vermutlich war der Schreiber des Briefes ein beim Kanalneubauamt Burg tätig gewesener Marine Arzt. Während der Kanalverbreiterung in den Jahren 1907 bis 1915 bestand in Burg ein Kanalneubauamt, welches wieder aufgelöst wurde, nachdem die damalige Verbreiterung des Kaiser-Wilhelm Kanals in 1914 im Wesentlichen abgeschlossen war.
Wenn auch leider nicht die den Abschluß des Briefes bildende(n) Karte(n) aufgefunden werden konnte(n), soll er dennoch in seinen Fragmenten als ein Zeitzeugnis hier vorgestellt werden.
Teil 2 des Briefes befindet sich auf einer Ansichtskarte mit einer Abbildung einer Partie beim Ramsberg bei Burg in Dithmarschen.
Bildrechte: Verlag Friedrich Voigt, Burg in Dithmarschen

Vom Text des Briefes wurde eine Leseabschrift gefertigt, welche dem Original gegenüber gestellt ist.
Anmerkung: Der Brief wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

Brief vom 27. März 1915 - Teil 4 - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal (SF)

Brief vom 27. März 1915 - Teil 4 - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal
1915 altes Dithmarscher
Brief vom 27. März 1915 - Teil 4 - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal

Brief vom 11. Januar 1915 - Teil 4 - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal
Burg in Dithmarschen, Blick auf die Wilstermarsch und den Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK)
beschrieben im Jahre 1915 in einem beeindruckenden wundervollen Brief.
Die gesamten vorliegenden Teile des Briefes sind aufrufbar in der Rubrik Wilstersien unter dem Menüpunkt Postsachen
Wie vor einhundert Jahren ein Betrachter die aus der Wilstermarsch aufsteigenden Höhen des Klev bei Burg in Dithmarschen, den Ort Burg, den Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK) sowie Geest und Marsch sah, dieses als genauer Beobachter von Land und Leuten voller Poesie beschrieb, erfahren wir aus einem auf die Anschriftenseiten von mindestens 6 Ansichtskarten geschriebenen Brief.
Der Brief ist gerichtet an eine von dem Verfasser des Briefes offenbar sehr geliebte Frau, die er gleichwohl aus Verehrung und Respekt siezte.
Vermutlich war der Schreiber des Briefes ein beim Kanalneubauamt Burg tätig gewesener Marine Arzt. Während der Kanalverbreiterung in den Jahren 1907 bis 1915 bestand in Burg ein Kanalneubauamt, welches wieder aufgelöst wurde, nachdem die damalige Verbreiterung des Kaiser-Wilhelm Kanals in 1914 im Wesentlichen abgeschlossen war.
Wenn auch leider nicht die den Abschluß des Briefes bildende(n) Karte(n) aufgefunden werden konnte(n), soll er dennoch in seinen Fragmenten als ein Zeitzeugnis hier vorgestellt werden.
Teil IV des Briefes befindet sich auf einer Ansichtskarte mit einer Abbildung eines bereits seinerzeit alten Dithmarscher "Rauchhauses" in Burg in Dithmarschen. Es handelt sich um eine Kate, deren offener Herd an keinen Schornstein angeschlossen war, weshalb der Rauch durch das Dach des Hause abziehen mußte, daher der Name "Rauchhaus".

Bildrechte: Verlag Friedrich Voigt, Burg in Dithmarschen

Vom Text des Briefes wurde eine Leseabschrift gefertigt, welche dem Original gegenüber gestellt ist.
Anmerkung: Der Brief wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

Brief vom 27. März 1915 - Teil 1 - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal (SF)

Brief vom 27. März 1915 - Teil 1 - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal
1915 Totale von Burg, von der Burger Au aus gesehen
Brief vom 27. März 1915 - Teil 1 - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal

Brief vom 27. März 1915 - Teil 1 - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal
Burg in Dithmarschen, Blick auf die Wilstermarsch und den Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK)
beschrieben im Jahre 1915 in einem beeindruckenden wundervollen Brief.
Die gesamten vorliegenden Teile des Briefes sind aufrufbar in der Rubrik Wilstersien unter dem Menüpunkt Postsachen
Wie vor einhundert Jahren ein Betrachter die aus der Wilstermarsch aufsteigenden Höhen des Klev bei Burg in Dithmarschen, den Ort Burg, den Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK) sowie Geest und Marsch sah, dieses als genauer Beobachter von Land und Leuten voller Poesie beschrieb, erfahren wir aus einem auf die Anschriftenseiten von mindestens 6 Ansichtskarten geschriebenen Brief.
Der Brief ist gerichtet an eine von dem Verfasser des Briefes offenbar sehr geliebte Frau, die er gleichwohl aus Verehrung und Respekt siezte.
Vermutlich war der Schreiber des Briefes ein beim Kanalneubauamt Burg tätig gewesener Marine Arzt. Während der Kanalverbreiterung in den Jahren 1907 bis 1915 bestand in Burg ein Kanalneubauamt, welches wieder aufgelöst wurde, nachdem die damalige Verbreiterung des Kaiser-Wilhelm Kanals in 1914 im Wesentlichen abgeschlossen war.
Wenn auch leider nicht die den Abschluß des Briefes bildende(n) Karte(n) aufgefunden werden konnte(n), soll er dennoch in seinen Fragmenten als ein Zeitzeugnis hier vorgestellt werden.
Teil 1 des Briefes befindet sich auf einer Ansichtskarte mit einer Abbildung der Totale von Burg von der Burgerau aus gesehen.
Bildrechte: Verlag Friedrich Voigt, Burg in Dithmarschen

Vom Text des Briefes wurde eine Leseabschrift gefertigt, welche dem Original gegenüber gestellt ist.
Die gesamten vorliegenden Teile des Briefes sind in der Datei unten aufrufbar.

Anmerkung: Der Brief wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1898 Blick von der Wilstermarsch über den Kanal nach Burg

1898 Blick von der Wilstermarsch über den Kanal nach Burg

1898 Blick von der Wilstermarsch bei Äbtissinwisch über den heutigen Nord- Ostsee Kanal nach Burg in Dithmarschen.
Die an die Höhen des Kleves bei Burg in Dithmarschen angrenzende Niederung ist Teil des Landschaftsraumes Wilstermarsch.
Die alte Farb-Lithographie zeigt aus der Marsch bei Äbtissinwisch einen Blick über den seinerzeit Kaiser-Wilhelm Kanal genannten Kanal auf den am Rand der steil aus der Marsch aufragenden Hohen Geest liegenden schönen Ort.
Der 1895 eröffnete Kanal trennte die Wilsterau von ihren Quellflüssen Holstenau und Burgerau (Walburgsau).

Bildrechte: Verlag E. Thiessen, Burg in Dithmarschen
Reg. mein-wilster: 0845 AK

1940 Kudensee - Kudenseer Kanal, Fähre, Kaiser-Wilhelm Kanal, Gasthaus, Denkmal

1940 Kudensee - Kanal, Fähre, Gasthaus, Denkmal
1940 Kudensee in der Wilstermarsch - Szene am Burg-Kudenseer Kanal
1940 Kettenfähre Kudensee über den Nord- Ostsee Kanal (seinerzeit: Kaiser-Wilhelm Kanal)

1940 Kudensee - Kudenseer-Kanal (Lütten Kanol), Kaiser-Wilhelm Kanal (NOK), Fähre, Gasthaus, Denkmal.
Die kleine Gemeinde Kudensee ist am Nord- Ostsee-Kanal (NOK; zuvor Kaiser-Wilhelm Kanal) gelegen; durch das Gemeindegebiet verläuft der Burg-Kudenseer Kanal (auch Bütteler Kanal genannt). Der kleine Kanal (daher örtlich auch als „Lütten Kanol“ bezeichnet) war 1765 zur Verbesserung der Vorflut für die um den Kudensee gelegenen Niederungen gebaut worden und diente lange Zeit auch der Torfschifffahrt als Transportweg, auf welchem der vom damaligen Hochmoor abgebaute Torf nach Büttel an der Elbe befördert wurde, von wo er weiter zumeist nach Hamburg umgeschlagen wurde.
Der Burg-Kudenseer Kanal schuf eine Verbindung von der Elbe bei Büttel zur Burger Au (Walburgs-Au); man konnte auf ihm von Büttel über den Kudenseer Kanal, den Kudensee, die Burger Au, die Holstenau und die Wilsterau bis zur Stör fahren. Mit dem Bau des Nord- Ostsee Kanals wurde er durchtrennt, konnte aber bei Kudensee von diesem mittels einer Schleuse erreicht werden, deren Relikte erst im Rahmen der in den vergangenen Jahren vorgenommenen Verbreiterung des NOK beseitigt wurden. Die Weiterfahrt in die Burger Au war seinerzeit über die Schleuse am Kattenstieg möglich oder auf der diesem gegenüber liegenden Seite über eine weitere Schleuse in die Wilsterau. Seit den 1930er Jahren hat er keine wirtschaftliche Bedeutung mehr.
oben links: die Hochbrücke Hochdonn ist weit außerhalb des Kudenseer Gemeindegebiets gelegen; die Abbildung mit dem den NOK unterhalb der Eisenbahn-Hochbrücke befahrenden Frachter soll offenbar auf die Lage des Ortes Kudensees an dem NOK aufmerksam machen.
oben rechts (und Bild 2): Unmittelbar am Burg-Kudenseer Kanal befand sich ein Gasthof, welcher viele Jahrzehnte im Mittelpunkt des dörflichen Lebens der Gemeinde stand. Zunächst als Hanssen´s Gasthof „Zur Erholung“ geführt, wurde er seit den 1920er Jahren über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten von dem Ehepaar Louise und Peter Scheel bis 1969 betrieben. Danach führten nacheinander verschiedene Wirte die Gaststätte, bis deren Betrieb 1986 eingestellt wurde. In dem Gebäude wurden danach Wohnungen eingerichtet.
mittig: Blick von der Brücke im Verlauf der Dörpstroot auf den Burg-Kudenseer Kanal; die Straßen beiderseits des kleinen Kanals heißen treffend "Am Lütten Kanol".
unten links: Kriegerdenkmal 1914 -18 an der Dörpstroot. Das Denkmal wurde nach dem II. Weltkrieg erweitert und nennt seither aus beiden Weltkriegen die Namen der aus der Gemeinde stammenden Gefallenen, sh. mehr dazu in der Liste der Ehrenmale im Kreis Steinburg
unten rechts (und Bild 3): Die Fähre Kudensee war seinerzeit eine Kettenfähre, deren Kette für die Passage von Schiffen auf dem NOK bis auf dessen Sohle abgesenkt werden mußte.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1816 AK

1914 Wachdienst am Kaiser-Wilhelm Kanal

1914 Wachdienst an den Fährstellen am Kaiser-Wilhelm Kanal
1914 Wachdienst an den Fährstellen am Kaiser-Wilhelm Kanal
1914 Wachdienst an den Fährstellen am Kaiser-Wilhelm Kanal

1914 Wachdienst am Kaiser-Wilhelm Kanal
Um im I. Weltkrieg den militärisch wichtigen Kanal vor Anschlägen und gegnerische Kommandounternehmen zu schützen, wurden an allen wichtigen technischen Einrichtungen - Schleusen, Brücken, Fähren, Lotsenstation usw. - Soldaten zum Wachdienst, sogenannte Kanalwache, abgeordnet.
Die Abbildungen zeigen Gruppen von Soldaten an den Fährstellen über den Kaiser-Wilhelm Kanal (heutigen Nord- Ostsee Kanal).
Die Wartehäuschen an den einzelnen Fährstellen - für den hier betrachteten Bereich an den Fähren Ostermoor, Kudensee, Burg und Hochdonn - ähnelten sich sehr.

Bildrechte: nicht bekannt

1967 Nord- Ostsee Kanal mit der Burger Fähre, Wilsterau bei Obersten Wehr

1967 Nord- Ostsee Kanal mit der Burger Fähre, Wilsterau bei Obersten Wehr

ca. 1967 Nord- Ostsee Kanal mit der Burger Fähre; Wilsterau bei Obersten Wehr
Die Luftaufnahme zeigt den Nord- Ostsee Kanal im Bereich der Fährstelle Burg.
Auf der gegenüber liegenden Südseite des Kanals ist im Rahmen der Kanalverbreiterung erst der westliche Fähranleger zurückverlegt.
Am Kanal fehlt noch der heute vorhandene üppige beiderseitige Windschutz aus Bäumen und Sträuchern.
Im Vordergrund sind die auf der Nordseite des Kanals befindlichen Fähranleger und das Lokal "Burger Fährhaus" zu sehen.
Links vom Ostanleger steht direkt am Ufer noch die Bauaufsichtsbaracke des WSA. Links daneben befindet sich die letzte Anlegebrücke des ehemaligen Burger Lösch- und Ladeplatzes, an dem unzählige Ausflugsschiffe, wie die 1000 BRT große "Hein Godenwind", anlegten und wo auch Schiffe der Averlaker Firma Behrens Waren umgeschlagen haben. Unimogs dieser Firma bedienten mit 2 voll beladenen Anhängern den Lösch- und Ladeplatz.
Die Aufgabe dieses Kanalhafens nahm das Straßenbauamt Heide zum Anlaß, die L 135 in der Burger Hafenstraße auf 5,5 t zu beschränken; so dass eine Busfahrt zum Burger Fährhaus einer schriftlichen Ausnahmegenehmigung bedarf. Nach Protesten der Gemeinde Burg wurde die Gewichtsbeschränkung zumindest soweit aufgehoben, dass Busse innerorts bis zum Kahnanleger an der Burger Au fahren dürfen.
Ausgehend von der Fährstelle auf der Steinburger Seite verläuft nach rechts durch die Gemeinde Äbtissinwisch die Landstraße L 135 zwischen Burg und Wilster; die Straße ist bei ähnlichen Untergrundverhältnissen von Wilster bis zur tiefsten Landstelle auf 16 t und von dort bis zum Kanal auf 7,5 t gewichtsbeschränkt.
Am oberen Bildrand ist die Wilsterau bei Obersten Wehr mit einer ihrer für Flachlandflüsse so typischen Fluß-Schlinge erkennbar.

Bildrechte: Scholz, Rendsburg
Verkehrswasserbauliche Zentralbibliothek der Bundesanstalt für Wasserbau;
die freundliche Genehmigung der BAW zur Verwendung der vorgestellten Bilddatei auf mein-wilster liegt vor.

 

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