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1915 - Zingelstraße (damalige Schulstraße), nordwestliche Ecke des Marktes

1915 Zingelstraße, nordwestliche Ecke des Marktes
Nordwestlichen Ecke des Marktplatzes mit Blick in die heutige Zingelstraße, die seinerzeit noch Schulstraße hieß, denn seit Jahrhunderten lag sowohl die Stadtschule (am Ende der Straße links, hier nicht erkennbar) als auch das Haus mit den Lehrerwohnungen (links das Haus mit der langen zur Straße hin gewandten Traufseite) an dieser Straße;
Zingel wurde offenbar nur der untere Teil genannt, der über den Burggraben (den Zingel) führte.
Anzumerken ist hier, daß "Singel" in der Niederländischen Sprache für einen "Ringgraben" steht. Es liegt daher nahe, daß der alte Name der Zingelstraße aus der Zeit der niederländischen Kolonisation der Wilstermarsch stammt und daher so alt ist wie die Ansiedlung Wilster selbst.
Links an der Einmündung der Zingelstraße der „Deutsche Hof“ von Christian Schlotfeldt (später Weidemann, Rost, Eul); der Pferdekopf über dem Schild weist die mit der Kutsche oder dem Gespann anreisenden Gäste auf die Ausspann-Möglichkeit für die Pferde hin.
Rechts das Gast- und Logierhaus von Hermann Stücker (später Stückers Hotel).
Das Haus links mit der wunderschönen klassizistischen Fassade – man sah es schon von der unteren Burger Straße – wurde in kaum nachvollziehbarer Weise in den 1970er Jahren nach seinem Erwerb durch die Verbandssparkasse Wilstermarsch beseitigt; die Möglichkeit der Erhaltung der schönen Fassade ist offenbar nicht einmal geprüft worden – dieser geradezu frevelhafte Eingriff in das optische Erscheinungsbild des Häuser-Ensemble des Marktplatzes führte zur Einschaltung des Landes-Konservators, wonach dann zumindest die Erhaltung des links davon stehenden Gebäudes (hier nicht im Bild) erreicht werden konnte.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1915 - Nordwestecke des Markt Platzes und Einmündung der Zingelstraße

1915 Zingelstraße, nordwestliche Ecke des Marktes
Nordwestlichen Ecke des Marktplatzes mit Blick in die heutige Zingelstraße, die seinerzeit noch Schulstraße hieß, denn seit Jahrhunderten lag sowohl die Stadtschule (am Ende der Straße links, hier nicht erkennbar) als auch das Haus mit den Lehrerwohnungen (links das Haus mit der langen zur Straße hin gewandten Traufseite) an dieser Straße;
Zingel wurde offenbar nur der untere Teil genannt, der über den Burggraben (den Zingel) führte.
Anzumerken ist hier, daß "Singel" in der Niederländischen Sprache für einen "Ringgraben" steht. Es liegt daher nahe, daß der alte Name "Zingel" der Zingelstraße aus der Zeit der niederländischen Kolonisation der Wilstermarsch stammt und daher so alt ist wie die Ansiedlung Wilster selbst.
Überdies kommt die Bezeichnung Zingel von „cingulum“ und bezeichnet den „Gürtel“ aus Mauern, Wällen und Stadtgräben, mit welchem sich im Mittelalter die Städte schützten.
Links an der Einmündung der Zingelstraße der „Deutsche Hof“ von Christian Schlotfeldt (später die Wirte Weidemann, Rost, Eul); der Pferdekopf über dem Schild weist die mit der Kutsche oder dem Gespann anreisenden Gäste auf die bestehende Ausspann-Möglichkeit für die Pferde hin.
Rechts daneben die Bäckerei und Konditorei Alfred Schöne, dann das Haus von Drechslermeister Hans Ehlers. In dem großen Haus - einem ehemaligen Schulgebäude) wohnten der Küster Gilde und der Rektor der Knabenschule (sie wurde betrieben im Gebäude der nachmaligen Mittelschule).  
Rechts der Straße das Gast- und Logierhaus von Hermann Stücker (später Stückers Hotel; lange Zeit war der Gastronom Egon Hoinke dessen Betreiber).
Das Haus links mit der wunderschönen klassizitischen Fassade – man sah es schon von der unteren Burger Straße – wurde in kaum nachvollziehbarer Weise in den 1970er Jahren nach seinem Erwerb durch die Verbandssparkasse Wilstermarsch beseitigt; die Möglichkeit der Erhaltung der schönen Fassade ist offenbar nicht einmal geprüft worden – dieser geradezu frevelhafte Eingriff in das optische Erscheinungsbild des Häuser-Ensemble des Marktplatzes führte zur Einschaltung des Landes-Konservators, wonach dann zumindest die Erhaltung des links davon stehenden Gebäudes (hier nicht im Bild) erreicht werden konnte.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1953 - Nordwestliche Ecke des Markt Platzes, Einmündung der Zingelstraße

ca. 1953 Nordwestliche Ecke des Marktes und Einmündung der Zingelstraße.
Links das im Stil des Klassizismus errichtete schöne Gebäude des Café Schöne (das Gebäude wurde leider ca. 1975 auf Betreiben der Verbandssparkasse abgebrochen) - ein Beispiel für unsensiblen Umgang mit alter das Stadtbild prägender Bausubstanz. Das Gebäude des Café Schöne hatten durch Wilster fahrende Verkehrsteilnehmer am längsten im Blick, denn Richtung Markt fahrend hatte man es bereits vom unteren Abschnitt der Burger Straße an vor Augen.
Rechts davon neben der Einfahrt das Gasthaus „Deutsche Hof“ (später „Zur Eule“) von Arthur Rost, vorher Christian Schlotfeldt;
an der Ecke zur Zingelstraße Karl Stückers Gasthof (später Egon Hoinke),
rechts davon das Schreibwarengeschäft von Carl Kuskop (diesem verdankt die Stadt Wilster viele überlieferte Photographien aus alter Zeit)

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1920 - Markt, Zingelstraße. Nordwestliche Ecke des Marktplatzes

1920 Markt, Zingelstraße. Nordwestliche Ecke des Marktplatzes.
Blick in die heutige Zingelstraße, die früher Schulstraße hieß, denn seit Jahrhunderten lag sowohl die Stadtschule als auch das Haus mit den Lehrerwohnungen an dieser Straße; Zingel wurde offenbar nur der untere Teil genannt, der über den Burggraben führte.
Links der „Deutsche Hof“ von Christian Schlotfeld (später Weidemann, Rost, Eul); das Schild über der Einfahrt weist auf die Ausspann-Möglichkeit für Fuhrwerke hin.
Im Anschnitt ist die schöne Fassade des Gebäudes erkennbar, in welchem das Café Schöne und danach das Café Thörmer untergebracht war. Leider fiel das Gebäude einem Neubau der Verbandssparkasse Wilstermarsch zum Opfer.
Rechts der Gasthof von Karl Stücker, (zuvor Hermann Stücker, danach Egon Hoinke), welcher auch als Viehhändler tätig war; die zugehörigen Stallungen befanden sich an der Zingelstraße.
Von den drei abgebildeten Gaststätten werden heute nur noch "Stücker´s Gaststätten" betrieben.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1943 - Nordwestliche Ecke des Markplatzes, Café Schöne

ca. 1943 Nordwestliche Ecke des Markplatzes mit Blick auf die Einmündung der Zingelstraße.
Links das klassizistische schöne Gebäude des Café Schöne.
An dem Gebäude kann man den sehr unterschiedlichen Umgang mit historischer Bausubstanz und den damit einhergehenden Einfluß auf das Erscheinungsbild der Stadt gut nachvollziehen.
Das im Stil des Klassizismus errichtete Gebäude hatte in den Jahren um 1910 einen sich gelungen in den Stil des Hauses einfügenden zum Marktplatz gewandten Giebel erhalten.
Etwa vierzig Jahre später wurde die untere Hälfte der Fassade umgestaltet, indem unter Erhaltung der Symmetrie des Gebäudes größere Fenster eingebaut wurden – der Gesamteindruck des Hauses wurde jedoch im Wesentlichen erhalten. Auf Veranlassung der Gremien der damaligen Verbandssparkasse wurde dann das Gebäude zu Beginn der 1970er Jahre abgebrochen und hier zwischenzeitlich ein Neubau errichtet, welcher völlig den notwendigen sensiblen Umgang mit dem Wilsteraner Stadtbild vermissen läßt.
Rechts vom "Café Schöne" ist die Einfahrt zum rückwärtigen Grundstück hinter dem Gasthaus „Deutsche Hof“ (später „Zur Eule“) von Arthur Rost, vorher Christian Schlotfeld) zu erkennen;
an der Ecke zur Zingelstraße steht Karl Stücker´s Gasthof (später Egon Hoinke),
rechts davon das Schreibwarengeschäft von Carl Kuskop. Dem Fotografen Carl Kuskop und dessen Verlag für Ansichtskarten hat die Stadt Wilster viele überkommene Aufnahmen aus früherer Zeit zu verdanken.

Bildrechte: Carl Kuskop

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1932 - nordwestliche Ecke des Marktplatzes, Zingelstraße

ca. 1932 Nordwestliche Ecke des Markts mit Blick in die Zingelstraße
An der Ecke Karl Stückers Gasthof (später Egon Hoinke),
rechts davon das Schreibwarengeschäft von Carl Kuskop,
dann die Turnhalle, davor eine schottische Karre.
Links der „Deutsche Hof“ (später „Zur Eule“) von u.a. Schlotfeldt, Rost, Weidemann,
daneben das wunderschöne klassizistische Gebäude des Café Schöne mit dem PKW des Besitzers davor (das Gebäude wurde leider ca. 1972 abgebrochen und durch einen Zweckbau ersetzt);
links vorne die „Wilstermarsch Sparkasse“ (spätere Verbandssparkasse); der von der Sparkasse gleichfalls vorgesehene Abriß der schönen Fassade konnte durch die Einschaltung des Landes-Konservators verhindert werden.

Bildrechte: Verlag Chr. Schöning, Lübeck

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1932 - nordwestliche Ecke des Marktplatzes, Zingelstraße (SF)

ca. 1932 Nordwestliche Ecke des Marktplatzes mit Blick in die Zingelstraße
An der Ecke Karl Stückers Gasthof (später Egon Hoinke),
rechts davon das Schreibwarengeschäft von Carl Kuskop,
dann die Turnhalle, davor eine schottische Karre.
Links der „Deutsche Hof“ (später „Zur Eule“) von u.a. Rost, Weidemann, Schlotfeld
daneben das wunderschöne klassizistische Gebäude des Café Schöne mit dem PKW des Besitzers davor (das Gebäude wurde leider ca. 1972 abgebrochen und durch einen Zweckbau ersetzt);
links vorne die „Wilstermarsch Sparkasse“ (spätere Verbandssparkasse); der von der Sparkasse gleichfalls vorgesehene Abriß der schönen Fassade konnte durch die Einschaltung des Landes-Konservators verhindert werden.

Bildrechte: Verlag Chr. Schöning, Lübeck.
Anmerkung: Die abgebildete Ansichtskarte, welche gegenüber der bereits vorgestellten Fassung in ihrer Aufmachung leicht abweicht, befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1911 - Café Schöne in der Schulstraße, der heutigen Zingelstraße

1911 Café Schöne in der Schulstraße, der heutigen Zingelstraße
Vor einhundert Jahren betrieb Friedrich Schöne im Hause Schulstraße 2 (der heutigen Zingelstraße) eine Konditorei mit einem angeschlossenen Café.
Nachweislich einer anderen und aus der Zeit stammenden Ansichtskarte war über dem Eingang des Hauses ein Kringel als Zeichen der Bäcker angebracht; der Firmeninhaber arbeitete offenbar nicht nur als Konditor sondern ging auch dem Gewerbe eines Bäckers nach.
Das Café wurde etwas später ausgelagert in ein neu errichtetes Gebäude, welches zwei Bauplätze oberhalb in dem bereits zum Markt gehörigen Bereich stand. Die Backstube blieb jedoch weiterhin im Hause Schulstraße (Zingelstraße) 2.
Das am Markt im Stil des Klassizismus errichtete Gebäude des "Café Schöne" wurde Anfang der 1970er Jahre leider auf Veranlassung der Verbandssparkasse Wilster abgebrochen, Überlegungen und Anstrengungen zur Erhaltung zumindest der schönen Fassade wurden nicht angestellt – ein stilloser Frevel am Wilsteraner Stadtbild!

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1875 - nordwestliche Seite des Marktplatzes, Burger Straße

1875 nordwestliche Seite des Marktplatzes, Burger Straße
Ganz vorne links ist an der Krümmung des Bordsteines die Einmündung der damaligen Schulstraße (heutigen Zingelstraße) in den Markt erkennbar.
In dem Gebäude links richtete später Karl Stücker seinen Gasthof ein;
rechts daneben das vom Photographen Carl Kuskop übernommene Gebäude, in welchem er später auch einen Verlag für Ansichtskarten betrieb.
Rechts an dem Gebäude führte ein schmaler Gang zu dem rückwärtig liegenden Atelier, welches von dem Photographen Ludwig Behning übernommen wurde und später von dessen Sohn Werner Behning.
Rechts von dem Gang steht noch das Gebäude der Stadtschule, auf deren Platz danach die im Jahre 1900 erbaute und im Jahr 1963 abgebrochene Turnhalle stand.
Weiter hinten das Pastorat der evangelischen Kirchengemeinde Wilster;
im Hintergrund ist die Burgerstraße zu erkennen, an deren Einmündung rechts das Gebäude des Archidiakonat steht.
Ganz rechts im Anschnitt die Kirche St. Bartholomäus.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1875 - nordwestliche Seite des Marktplatzes, Kirche St. Bartholomäus

1875 nordwestliche Seite des Marktplatzes
Ganz vorne links ist an der Krümmung des Bordsteines die Einmündung der damaligen Schulstraße, heutigen Zingelstraße) in den Markt erkennbar.
In dem Gebäude links richtete später Karl Stücker seinen Gasthof ein;
rechts daneben das vom Photographen Carl Kuskop übernommene Gebäude, in welchem er später auch einen Verlag für Ansichtskarten betrieb.
Rechts an dem Gebäude führte ein schmaler Gang zu dem rückwärtig liegenden Atelier, welches von dem Photographen Ludwig Behning übernommen wurde und später von dessen Sohn Werner Behning.
Rechts von dem Gang steht noch das Gebäude der Stadtschule, auf deren Platz danach die im Jahre 1900 erbaute und im Jahr 1963 abgebrochene Turnhalle stand.
Weiter hinten das Pastorat der evangelischen Kirchengemeinde Wilster;
im Hintergrund ist die Burgerstraße zu erkennen, an deren Einmündung rechts das Gebäude des Archidiakonat steht.
Ganz rechts Anschnitt die Kirche St. Bartholomäus

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Der Abzug stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Fotoalbum, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1912 - Café Schöne in der Schulstraße, der heutigen Zingelstraße

1912 Café Schöne in der Schulstraße, der heutigen Zingelstraße
Vor einhundert Jahren betrieb Friedrich Schöne im Hause Schulstraße 2 (der heutigen Zingelstraße) eine Konditorei mit einem angeschlossenen Café.
Entsprechend den aus der karte ersichtlichen Reklametafeln wurde in dem Café auch "Frische Bouillon" und "Stollwerck Schokolade" angeboten.
Das Café wurde etwas später ausgelagert in ein neu hergerichtetes klassizistisches Gebäude, welches zwei Bauplätze oberhalb in dem bereits zum Markt gehörigen Bereich stand. Die Backstube blieb jedoch weiterhin im Hause Schulstraße (Zingelstraße) 2.
Das am Markt bezogene Gebäude des "Café Schöne" wurde Anfang der 1970er Jahre leider auf Veranlassung der Verbandssparkasse Wilster abgebrochen, Überlegungen und Anstrengungen zur Erhaltung zumindest der schönen Fassade wurden nicht angestellt – ein stilloser Frevel am Wilsteraner Stadtbild!

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1920 - Markt, Zingelstraße

1920 Markt, Zingelstraße
Nordwestliche Ecke des Markt.
Blick in die heutige Zingelstraße, die früher Schulstraße hieß, denn seit Jahrhunderten lag sowohl die Stadtschule als auch das Haus mit den Lehrerwohnungen an dieser Straße;
Zingel wurde offenbar nur der untere Teil genannt, der über den Burggraben führte.
Links der „Deutsche Hof“ von Christian Schlotfeldt (später die Wirte Weidemann, Rost, Eul); das Schild über der Einfahrt weist auf die Ausspann-Möglichkeit für Fuhrwerke hin.
Im Anschnitt ist die schöne Fassade des klassizistischen Gebäudes erkennbar, in welchem später das Café Schöne und danach das Café Thörmer untergebracht war.
Rechts der Gasthof von Karl Stücker, (zuvor Hermann Stücker, danach Egon Hoinke), welcher auch als Viehhändler tätig war; die zugehörigen Stallungen befanden sich an der Zingelstraße.
Von den drei abgebildeten Gasthöfen werden heute nur noch "Stücker´s Gaststätten" betrieben.
Das von der Verbandssparkasse Wilstermarsch anstelle des in den 1970er Jahren abgebrochenen schönen Gebäudes des Café Schöne errichtete Bauwerk bildet einen auffälligen Kontrast zu den angrenzenden Fassaden. Trotz seiner kleinzeiligen Fassadengestaltung und der dezenten Farbgebung wirken insbesondere das Fehlen eines Giebels sowie der bauklotzartige Zuschnitt seiner Straßenfront unharmonisch.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1908 - Zingelstraße, die damalige Schulstraße

1908 Zingelstraße, die damalige Schulstraße
Blick von der nordwestlichen Ecke des Marktplatzes in die heutige Zingelstraße, die seinerzeit noch (bis 1930) Schulstraße hieß, denn seit Jahrhunderten lag sowohl die Stadtschule (am Ende der Straße links, hier nicht erkennbar) als auch das Haus mit den Lehrerwohnungen (links das große Haus mit der zur Straße hin gewandten Traufseite) an dieser Straße;
Zingel wurde offenbar nur der untere Teil genannt, der über den Burggraben (den Zingel) führte.
Links der „Deutsche Hof“ von Christian Schlotfeldt (später Weidemann, Rost, Eul);
der Pferdekopf über dem Schild weist auf die Ausspann-Möglichkeit hin.
Der Kringel über dem Eingang des folgenden Hauses verweist auf die hier seinerzeit von Friedrich Schöne betriebene Conditorei mit Café.
Rechts das Gast- und Logierhaus von Hermann Stücker.
Am Ende der Straße steht die 1896 erbaute „Villa Schütt“ (Schütt´sche Villa) des Lederfabrikanten Schütt.

Bildrechte: Verlag von L. Behning, Wilster

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1970 - Markt, Zingelstraße - Stückers Gaststätten

1970 Markt, Zingelstraße "Stücker´s Gaststätten"
Auch heute noch steht das Hotel „Stücker`s Gaststätten“ an der nordwestliche Ecke des Marktes mit der Zingelstraße.
Mit seiner Ehefrau Hilge, geb. Stücker führte der Gastwirt Egon Hoinke das Haus in den Jahren von 1951 bis 1976.
Das für seine Gastlichkeit bekannte Haus war viele Jahre lang Versammlungslokal des Ortsverbandes Wilster der Freien Demokraten, bei denen der leider 1986 im Alter von 57 Jahren verstorbene Inhaber ebenso Mitglied war wie der Begründer dieser Heimatseite.
Ganz rechts ist der freie Platz erkennbar, auf welchem die 1963 wegen Baufälligkeit abgebrochene Turnhalle stand.
Davor steht das Gebäude mit dem Schreibwarengeschäft Carl Kuskop.

Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck
Reg. mein-wilster: 0576

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1909 - Gast- und Logierhaus

1909 Gast- und Logierhaus "Schweizerhalle" am Markt, Ecke Zingelstraße
In der westlichen Ecke des Marktes an der Einmündung der Zingelstraße - sie führte seinerzeit den Namen Schulstraße - steht der Gasthof von Hermann Stücker. Der Besitzer steht in der Tür seines Lokals, vor welchem ein Kutscher mit einer einspannigen einachsigen Kutsche (Tilbury) Halt gemacht hat. Hermann Stücker war auch als Viehhändler tätig; die zugehörigen Stallungen befanden sich an der Zingelstraße. Nach ihm übernahmen sein Sohn Karl Stücker und dann dessen Tochter Hilge, verheiratet mit Egon Hoinke, den Betrieb.
Links geht der Blick in die heutige Zingelstraße, an deren Ende die 1897 für den Wilsteraner Fabrikanten Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ errichtete repräsentative Jugendstil-Villa gelegen ist.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1909 - Gast- und Logierhaus Schweizerhalle am Markt

1909 Gast- und Logierhaus "Schweizerhalle" am Markt, Ecke Zingelstraße
In der westlichen Ecke des Marktes an der Einmündung der Zingelstraße - sie führte seinerzeit den Namen Schulstraße - steht der Gasthof von Hermann Stücker. Der Besitzer steht in der Tür seines Lokals, vor welchem ein Kutscher mit einer einspannigen einachsigen Kutsche (Tilbury) Halt gemacht hat.
Hermann Stücker war auch als Viehhändler tätig; die zugehörigen Stallungen befanden sich an der Zingelstraße.
Nach ihm übernahmen sein Sohn Karl Stücker und dann dessen Tochter Hilge, verheiratet mit Egon Hoinke, den Betrieb.
Links geht der Blick in die heutige Zingelstraße, an deren Ende die 1897 für den Wilsteraner Fabrikanten Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ errichtete repräsentative Jugendstil-Villa gelegen ist.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1918 - Villa Schütt an der Zingelstraße (damalige Schulstraße) (SF)

1918 Villa Schütt an der Zingelstraße (damalige Schulstraße)
Die am Ende der heutigen Zingelstraße (damalige Schulstraße) noch heute vorhandene repräsentative Jugendstil-Villa wurde 1897 erbaut für Marcus Schütt, Mitinhaber der an der Rumflether Straße gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“.

Bildrechte: Carl Kuskop, Ansichtskartenverlag, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1913 - Zingelstraße (damalige Schulstraße) und Villa Schütt

1913 Zingelstraße (damalige Schulstraße) und Villa Schütt
Am Ende der Zingelstraße ließ sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die repräsentative Jugendstil-Villa errichten.
Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten Europas.
Die Arbeiter mußten 60 Stunden die Woche arbeiten; 1889 kam es wegen des Lohnes und der Arbeitsbedingungen zu einem 24 Wochen dauernden Streik; Ursache war auch der zur Schau gestellte protzige Lebensstil der Inhaber.
Der vordere Teil der Straße hieß sehr lange (bis in die 1930er Jahre) Schulstraße, denn an ihm stand die von der Kirchengemeinde gegründete und betriebene Große Stadtschule, deren Gebäude 1771 erneuert und 1804 neu aufgeführt wurden;
die Gebäude, welche auch die Lehrerwohnungen enthielten, stehen heute noch.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

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1913 - Zingelstraße (damalige Schulstraße) und Villa Schütt (SF)

1913 Zingelstraße (damalige Schulstraße) und Villa Schütt
Am Ende der Zingelstraße ließ sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die repräsentative Jugendstil-Villa errichten.
Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten Europas.
Die Arbeiter mußten 60 Stunden die Woche arbeiten; 1889 kam es wegen des Lohnes und der Arbeitsbedingungen zu einem 24 Wochen dauernden Streik; Ursache war auch der zur Schau gestellte protzige Lebensstil der Inhaber.
Der vordere Teil der Straße hieß sehr lange (bis in die 1930er Jahre) Schulstraße, denn an ihm stand die von der Kirchengemeinde gegründete und betriebene Große Stadtschule, deren Gebäude 1771 erneuert und 1804 neu aufgeführt wurden;
die Gebäude, welche auch die Lehrerwohnungen enthielten, stehen heute noch.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1870 - Zingelstraße, seinerzeitige Schulstraße

1870 Zingelstraße, seinerzeitige Schulstraße
Unterer Bereich der Zingelstraße, die seinerzeit wegen der an ihr gelegenen Stadt-Schule noch Schulstraße hieß. Den Namen Zingel führte nur der über den Zingel - den Burggraben - führende Bereich bei der damaligen Brücke. Die Bezeichnung Zingel kommt von „cingulum“ und bezeichnet den „Gürtel“ aus Mauern, Wällen und Stadtgräben, mit welchem sich im Mittelalter die Städte schützten.
Der Verlauf des ehemaligen und in den 1930er Jahren verfüllten Burggraben ist an dem auf seiner Trasse angelegten und zum Stadtpark führenden Fußweg heute noch gut erkennbar.
Hier am unteren Ende der Straße führte zwischen zwei Häusern hindurch ein Zugang zu dem repräsentativen Wohnhaus der Familie Görris; dort wurde 1897 die heute noch vorhandene Villa des damaligen Lederfabrikanten Schütt errichtet.
Interessant ist auch, dass das Gebiet jenseits des „Zingel“ seinerzeit noch zur Gemeinde Landrecht gehörte.
Aus dem Stadtplan von 1775 (sh. dazu daraus den Ausschnitt Bild 2) ist die vormalige bauliche Situation gut erkennbar; ganz oben in der Mitte am Kartenrand das Wohnhaus Görries.

Bildrechte: vermutlich Hans-Peter Mohr, Wilster

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