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1966 - Mühlen, Hudemann´sches Haus, Altes Rathaus, Kirche, Bürgermeisters Garten

1966 Mühlen, Hudemann´sches Haus, Altes Rathaus, Kirche, Bürgermeisters Garten
Mehrbildkarte
oben links: Windmühle Galerieholländer AURORA in Rumfleth
oben 2 von links: Hudemann´sches Haus von 1596 in der Schmiedestraße
oben 2 von rechts: Altes Rathaus von 1585
oben rechts: Schöpfmühle "Bockmühle Honigfleth", eine Koker-Mühle.
unten links und rechts: Bürgermeisters Garten hinter dem Palais Doos
unten mittig: Kirche St. Bartholomäus (Sonnin Kirche)

Bildrechte: Verlag Ferd. Lagerbauer & Co., Hamburg

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1961 - Hudemann´sches Haus, Altes Rathaus, Doos´sches Palais, Kirche

ca. 1961 Mehrbild AK.
oben links: Das 1596 errichtete Hudemannsche Haus mit seinem 1927 im unteren Teil erneuerten Giebel gilt als ältestes Haus in Wilster.
oben mittig: Der innerstädtische Park „Bürgermeister Garten“ ist der zum ehemaligen Wohnhaus des Kanzleirates Doos gehörige Garten. Das Doos´sche Palais war seit 1830 Bürgermeisterhaus und beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Stadtverwaltung. Der Garten wurde ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegt und zeigt auch heute noch in seinem vorderen Bereich dessen Elemente. Zwölf der von Kanzleirat Doos nach dem Abriß des Schlosses Friedrichsruh (bei Drage) ersteigerten allegorischen Figuren aus weißem carrarischem Marmor zieren heute noch den Park.
oben rechts: Das repräsentative Alte Rathaus im Renaissance-Stil wurde 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau errichtet als Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
unten links: Marktplatz mit der Kirche. Die ganze beschwingte Eleganz des vom Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin geplanten und in den Jahren 1775 bis 1780 erbauten Gotteshauses der St. Bartholomäus-Kirche (gerne auch Sonnin-Kirche genannt) wird auch innen mit seinem von Licht durchfluteten Kirchenschiff deutlich, bewirkt durch die von Pilastern getrennten und dem Licht geöffneten hohen Fenster. Der Innenraum der mächtigen Kirche wirkt hell und freundlich. Die Wilsteraner Kirche gilt als die größte einschiffige Hallenkirche Schleswig-Holsteins; das frei tragende Hängewerk ihrer Deckenkonstruktion ist beeindruckend.
unten rechts: Vor über 100 Jahren gab es in der Wilstermarsch zahlreiche Schöpfmühlen; Hunderte dieser Schöpfmühlen schöpften mit einer archimedischen Schnecke das Wasser aus den Gräben in die höher gelegenen bedeichten Wettern. Die letzte aus Dwerfeld stammende Mühle wurde 1960 in Honigfleth aufgestellt. Der Betreiber dieser Heimat-Seite durfte als Maurer-Lehrling mit seiner ersten Arbeit hieran mitwirken.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Die Erhaltung und Unterhaltung ihrer wundervollen Baudenkmäler Altes Rathaus und Doos´sches Palais fordert ganz erhebliche Aufwendungen, welche die kleine Stadt Wilster vor Probleme stellt. Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt in ihrem Bemühen von dem Förderverein Historische Rathäuser in Wilster unterstützt. Dieser Verein kann allen mit Wilster und der Wilstermarsch verbundenen Heimatfreunden nur empfohlen werden!

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1920 - Marktplatz und Kirche, alter Bahnhof, Villa Schütt, Altes Rathaus

1920 Marktplatz und Kirche, alter Bahnhof, Villa Schütt, Hudemann´sches Haus, Altes Rathaus
Mehrbildkarte
Die 1921 gelaufene Ansichtskarte zeigt insgesamt 6 unterschiedliche Motive aus der Stadt Wilster, wobei die Fotos zumeist einige Jahre älter sind.
- oben links: um 1909 Pferdehandel auf dem Marktplatz vor der Kirche St. Batholomäus.
- oben mittig: um 1908 der im Jahr 1878 in Betrieb genommene erste Bahnhof der Stadt Wilster an der Bahnhofstraße (der heutigen Tagg-Straße); er wurde 1920 nach Fertigstellung der Bahnstrecke Hamburg - Westerland der Bahnhof nach seinem heutigen Standort verlegt, die Straßen in der Folge umbenannt.
- oben rechts: um 1915 Jugendstil-Villa. Am Ende der Zingelstraße hatte sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt die repräsentative Villa errichten lassen.
unten links: um 1915, Wochenmarkt auf dem Marktplatz vor dem 1912/13 erbauten Geschäftshaus J.P.T. Andersen.
- unten mittig: um 1915 Hudemann´sches Haus an der Schmiedestraße; der überaus prächtige Backsteingiebel des aus dem Jahre 1596 stammenden Hauses ist eine besondere bauliche Kostbarkeit in der Stadt Wilster. Leider mußte der untere Teil der Giebelfront im Jahre 1927 erneuert werden, weshalb heute nur der über dem Schwebebalken befindliche Teil aus alter Zeit stammt.
- unten rechts: Das 1585 errichtete Alte Rathaus der Stadt Wilster nach seiner in den Jahren 1914/15 erfolgten Restaurierung, bei welcher es wieder in seinen ursprünglichen Renaissancestil zurück versetzt wurde, nachdem es zuvor mit Elementen des Barock verfälscht worden war. Bei der Restaurierung ist das zuvor im Untergeschoß vorhanden gewesene Fachwerkmauerwerk durch ein reines Backsteinmauerwerk ersetzt worden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1964 - Ehrenmal im Stadtpark, Haus Hudemann an der Schmiedestraße, Bahnhof, Op de Göten

1964 Ehrenmal im Stadtpark; Hudemann´sches Haus in der Schmiedestraße; Bahnhof; Op de Göten
Mehrbildkarte
Die Karte zeigt
- links oben: Blick in den Stadtpark und auf das am 15. September 1929 eingeweihte und Mitte der 1950er Jahre erweiterte Ehrenmal für die Toten der beiden Weltkriege;
- rechts oben: das Hudemann´sche Haus mit seinem schönen Backsteingiebel aus dem Jahre 1596 steht in der Schmiedestraße;
- unten links: die Straße „Op de Göten“ mit dem 1585 errichteten Alten Rathaus und der Markt mit der Kirche,
- unten rechts: das 1960 fertig gestellte neue Bahnhofgebäude - die gärtnerischen Anlagen am Bahnhof wurden seinerzeit weitgehend von Bediensteten der Bahn in ihrer Freizeit gepflegt.

Bildrechte: Verlag Rudolf Hencke, Wilster

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1920 - Hudemann´sches Haus in der Schmiedestraße

ca. 1920 Hudemann´sche Haus in der Schmiedestraße
Der überaus prächtige Backsteingiebel des aus dem Jahre 1596 stammenden Hudemann´schen Hauses in der Schmiedestraße ist eine besondere bauliche Kostbarkeit in der Stadt Wilster.
Leider wurde der untere Teil der Giebelfront (hier vor dem Umbau) im Jahre 1927 erneuert, weshalb heute nur der über dem Schwebebalken befindliche Teil aus alter Zeit stammt.
Bis in das Jahr 1977 wirkte der Arzt Dr. med. Joachim Constabel als praktischer Arzt in dem Haus, in welchem bereits vorher Dr. med. Boie Lammers eine Praxis betrieben hatte.

Bildrechte: Urheberrecht ist nicht verzeichnet; den Abzug erhielt ich von Werner Behning, Wilster
Anmerkung: Nachdem in der Vergangenheit eher kontraproduktive Arbeiten zur Erhaltung der Fassade des alten Hauses vorgenommen worden waren, kam es 2008 auf Initiative des Eigentümers zu einer vom Landesamt für Denkmalschutz des Landes Schleswig-Holstein finanziell geförderten professionellen Restaurierung des Giebels. Der Kurzbericht dazu kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

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1930 - Hudemann´sches Haus in der Schmiedestraße

1930 Hudemann´sche Haus in der Schmiedestraße
Der überaus prächtige Backsteingiebel des aus dem Jahre 1596 stammenden Hudemann´schen Hauses in der Schmiedestraße ist eine besondere bauliche Kostbarkeit in der Stadt Wilster.
Leider mußte der untere Teil der Giebelfront im Jahre 1927 erneuert werden, weshalb nur der über dem Schwebebalken befindliche Teil aus alter Zeit stammt.
Bis in das Jahr 1977 wirkte der Arzt Dr. med. Joachim Constabel als praktischer Arzt in dem Haus, in welchem bereits vorher Dr. med. Boie Lammers eine Praxis betrieben hatte.
Rechts im Anschnitt die Ecke des Gebäudes der damaligen Feuerwache Wilster, deren Einfahrt vom Neumarkt aus erfolgte.

Bildrechte: nicht bekannt

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1907 - Das Neue Rathaus - Doos´sches Palais (SF)

1907 Das "Neue Rathaus" - Doos´sches Palais
Im Jahr 1894 wurde die Straßenfront des wunderschönen Gebäudes in einem eklatanten Stilbruch unvorteilhaft durch einen gotischen Vorbau verändert – sie wurde 1938 wieder in ihren klassizistischen Zustand versetzt. Die Gartenfront hingegen blieb immer unverändert.
Der Große Saal im Obergeschoß war lange Zeit Sitzungssaal der Ratsversammlung.
Oben im Giebel des Hauses sieht man als Ornament das „D“, welches an die Doos als frühere Besitzer erinnert.
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Haus - das spätere Neue Rathaus - samt einer 8.000 Bände umfassenden Bibliothek, des Gartens - heutiger Bürgermeister Garten - und 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - ihrer Heimatstadt Wilster vermacht.

Anmerkung: Die Erhaltung und Unterhaltung ihrer wundervollen Baudenkmäler Altes Rathaus und Doos´sches Palais fordert ganz erhebliche Aufwendungen, welche die kleine Stadt Wilster vor Probleme stellen. Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt in ihrem Bemühen von dem Förderverein Historische Rathäuser in Wilster unterstützt. Dieser Verein kann allen mit Wilster und der Wilstermarsch verbundenen Heimatfreunden nur empfohlen werden!

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1900 - Leporello 2: Neues Rathaus, Bürgermeisters Garten, Schmiedestraße

Abbildungen im Leporello - Palais Doos, Bürgermeister Garten, Schmiedestraße
Neues Rathaus
Stadtgarten (Bürgermeisters Garten)
Stadtgarten (Bürgermeisters Garten)
Schmiedestraße (zeitweilige Johannisstraße)

Bildrechte: Verlag v. Emil Jacobs, Wilster


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1914 - und 1984 Hudemann Haus an der Schmiedestraße

1914 und 1984 Hudemann´sche Haus in der Schmiedestraße
Der überaus prächtige Backsteingiebel des aus dem Jahre 1596 stammenden Hudemann´schen Hauses in der Schmiedestraße ist eine besondere bauliche Kostbarkeit in der Stadt Wilster.
Leider wurde der untere Teil der Giebelfront (hier vor und nach dem Umbau vorgestellt) im Jahre 1927 erneuert, weshalb heute nur der über dem Schwebebalken befindliche Teil aus alter Zeit stammt (sh. Bild 1 bzw. 2). Die Fassade nach dem Umbau zeigt Bild 3 bzw. 4.
Bis in das Jahr 1977 wirkte der Arzt Dr. med. Joachim Constabel als praktischer Arzt in dem Haus, in welchem bereits vorher Dr. med. Boie Lammers eine Praxis betrieben hatte.
Über die Geschichte des Hauses verfaßte Olga Wulff, Hamburg-Blankenese, im Jahr 1958 einen informativen Artikel in der "Zeitschrift für Niedersächsische Familienkunde"
Heft 1, Januar 1958, 33. Jahrgang
Herausgeber: Zentralstelle für niedersächsische Familienkunde, e.V., Verlagsort Hamburg
Eine Abschrift des Artikels kann unten aufgerufen werden!

Bildrechte:
Bild 1 bzw. 2: nicht bekannt
Bild 3 bzw. 4: Landesamt für Denkmalpflege, Kiel
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1926 - Schmiedestraße mit dem Hudemann´schen Haus und Neumarkt

1926 Schmiedestraße und Neumarkt.
Blick in die untere Schmiedestraße Richtung Neumarkt.
Der prächtige Backsteingiebel des aus dem Jahre 1596 stammenden Hudemann´schen Hauses in der Schmiedestraße ist eine besondere bauliche Kostbarkeit in der Stadt Wilster. Das Haus war für den damaligen Wilsteraner Bürgermeister Hudemann errichtet worden und ist heute eines der ältesten Gebäude der Stadt. Leider wurde der untere Teil des Giebels im Jahre 1927 mit modernen Elementen erneuert, weshalb nur der über dem Schwebebalken befindliche Teil aus alter Zeit stammt. Das Foto wurde offenbar kurz vor dieser Umgestaltung aufgenommen.
Ganz im Hintergrund ist am Neumarkt bzw. Rosengarten die Schmiede von Karl Perner (später Georg Stelzer) zu erkennen.
Das Haus hinten rechts mit den Galerie-Bäumen davor ist das Geschäftshaus (Lebensmittel und Haushaltswaren) von Kaufmann Peter Nagel (später Hans Kruse).

Bildrechte: Karl Kuskop

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1930 - Das Hudemann´sche Haus in der Schmiedestraße

1930 Hudemann´sche Haus in der Schmiedestraße
Der überaus prächtige Backsteingiebel des aus dem Jahre 1596 stammenden Hudemann´schen Hause in der Schmiedestraße ist eine besondere bauliche Kostbarkeit in der Stadt Wilster.
Leider wurde der untere Teil des Giebels im Jahre 1927 erneuert, weshalb nur der über dem Schwebebalken befindliche Teil aus alter Zeit stammt.
Bis in das Jahr 1977 wirkte einige Jahrzehnte lang Dr. med. Joachim Constabel als praktischer Arzt in dem Haus, in welchem bereits zuvor Dr. med. Boie Lammers eine Praxis betrieben hatte.

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster

Vergleichsfoto: Peter J. von Holdt
Anmerkung: Nachdem in der Vergangenheit eher kontraproduktive Arbeiten zur Erhaltung der Fassade vorgenommen worden waren, kam es 2008 auf Initiative des Eigentümers zu einer vom Landesamt für Denkmalschutz des Landes Schleswig-Holstein finanziell geförderten professionellen Restaurierung des Giebels. Der Kurzbericht dazu kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

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1964 - Schmiedestraße und deren Einmündung in den Neumarkt.

1964 Schmiedestraße und deren Einmündung in den Neumarkt.
Das Gebäude rechts war das sogenannte Spritzenhaus (Standort der Feuerwehr; hier war auch eine Arrestzelle untergebracht). Die am 31.07.1870 gegründete Freiwillige Feuerwehr Wilster ist die älteste im Kreis Steinburg.
Zur Zeit der Aufnahme betrieb nachweislich des Schildes über der Tür der Schneidermeister Hermann Bürger hier seinen Betrieb.
Das dritte Haus von links in der Schmiedestraße mit dem prächtigen reich gegliederte Backsteingiebel ist das im Jahre 1596 errichtete Hudemann´sche Haus (Wohnhaus des damaligen Bürgermeisters Hudemann); es ist eines der ältesten Gebäude in Wilster. Zur Zeit der Aufnahme wurde das Haus von dem praktischen Arzt Dr. med. Joachim Constabel bewohnt, der hier auch seine Praxis betrieb. Dr. Constabel war ein sehr angenehmer und engagierter Arzt, an welchen der Begründer dieser Heimat-Seite viele gute Erinnerungen hat.
In dem Gebäude vorne links das Kolonial- und Haushaltswaren Geschäft von Kaufmann Hans Kruse.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt KG, Dortmund

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1964 - Schmiedestraße, Einmündung in den Neumarkt

1964 Schmiedestraße und deren Einmündung in den Neumarkt.
Das Gebäude rechts war das sogenannte Spritzenhaus (Standort der Feuerwehr; hier war auch eine Arrestzelle untergebracht). Die am 31.07.1870 gegründete Freiwillige Feuerwehr Wilster ist die älteste im Kreis Steinburg.
Zur Zeit der Aufnahme betrieb nachweislich des Schildes über der Tür der Schneidermeister Hermann Bürger hier seinen Betrieb.
Das dritte Haus von links in der Schmiedestraße mit dem prächtigen reich gegliederte Backsteingiebel ist das im Jahre 1596 errichtete Hudemann´sche Haus (Wohnhaus des damaligen Bürgermeisters Hudemann); es ist eines der ältesten Gebäude in Wilster. Zur Zeit der Aufnahme wurde das Haus von dem praktischen Arzt Dr. med. Joachim Constabel bewohnt, der hier auch seine Praxis betrieb. Dr. Constabel war ein sehr angenehmer und engagierter Arzt, an welchen der Begründer dieser Heimat-Seite viele gute Erinnerungen hat.
In dem Gebäude vorne links das Kolonial- und Haushaltswaren Geschäft von Kaufmann Hans Kruse.

(Original zur Fertigung von Ansichtskarten) Bildrechte: Cramers Kunstanstalt KG, Dortmund

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1925 - Neumarkt und Einmündung der Schmiedestraße.

1925 Neumarkt und Einmündung der Schmiedestraße.
Im Vordergrund links ist das Geländer der über das (heute verrohrte) Bäckerstraßenfleth führenden Brücke erkennbar.
Hinter dem Baum links ist das Wohngebäude der Stellmacherei Karstens (vorher Stellmacherei Sorgenfrey) erkennbar; rechts daneben mit den Galerie-Bäumen davor das Wohn- und Geschäftshaus der Kolonial- und Haushaltswarenhandlung von Peter Nagel (später Hans Kruse).
Das Gebäude rechts war das sogenannte Spritzenhaus (Standort der Feuerwehr; hier war auch eine Arrestzelle untergebracht). Die am 31.97.1870 gegründete Freiwillige Feuerwehr Wilster ist die älteste im Kreis Steinburg.
Dahinter im Anschnitt das in der Schmiedestraße stehende und 1596 errichtete Hudemann´sche Haus (Wohnhaus des damaligen Wilsteraner Bürgermeisters Hudemann) mit seinem prächtigen reich gegliederten Backsteingiebel, eines der ältesten Gebäude in der Stadt Wilster.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

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1932 - Schmiedestraße, Neumarkt

1932 Die Schmiedestraße in Wilster stadteinwärts vom Neumarkt aus gesehen.
In dem Gebäude rechts war das sogenannte Spritzenhaus (Standort der Feuerwehr; hier war auch eine Arrestzelle untergebracht).
Links der prächtige reich gegliederte Backsteingiebel des im Jahre 1596 errichteten Hudemann´schen Hauses (Wohnhaus des damaligen Wilsteraner Bürgermeisters Hudemann), eines der ältesten Gebäude Wilsters.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

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00 Wilstermarsch - Mühlen dominieren das Landschaftsbild

Wilstermarsch - Mühlen dominieren das Landschaftsbild
Seit vielen Jahrhunderten dominierten Mühlen das Landschaftsbild der Wilstermarsch.
Im Gegensatz zu den gegenwärtig vielfach den Horizont geradezu verstellenden riesigen und der Stromerzeugung dienenden Windkraftanlagen, waren dieses in früheren Zeiten kleine sich harmonisch der weiten ebenen Marsch anpassende Mühlen. Die erzeugte Windenergie wurde an Ort und Stelle genutzt.
Als der Entwässerung dienende Schöpfmühlen wurden Achtkant-Mühlen (Bild 1), vorwiegend jedoch Koker-Mühlen (Bild 2) genutzt, von denen die in Norddeutschland letzte ihres Typs in Honigfleth als Kulturdenkmal erhalten wird. Die Kokermühlen wurden in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts durch Windrotoren (Bild 3) ersetzt. Hergestellt wurden diese bei den Firmen Apel & Sachau, Wilster, und Köster, Heide. Leider ist nicht eine einzige dieser auch als "Amerikanisches Windrad bzw. Western-Windrad" bezeichneten Anlagen erhalten.
Von dem in der Wilstermarsch ursprünglich vorhanden gewesenen etwa einem Dutzend großer Holländermühlen, welche zum Mahlen von Getreide genutzt wurden, ist nur noch die Mühle AURORA in Rumfleth erhalten. Zumeist handelte es sich bei diesen Mühlen um sogenannte Galerie-Holländermühlen. In erhöhter Lage auf  Verbreiterungen der Deiche (so in Beidenfleth, Brokdorf und Büttel) standen Erd-Holländer (Mühlen ohne Galerie).
Als für die Wilstermarsch bekannte Standort einer Bockmühle sind u.a. die Örtlichkeiten Brokdorf und Neumühlen belegt. Letztere Mühle stand auf einer Wurt auf Beidenflether Gebiet an der Stelle, wo die Grenzen der Gemeinden Beidenfleth, Wewelsfleth und Dammfleth zusammenstoßen und die Grenze zu Brokdorf nicht fern ist. Diese an diesem Standort belegte Mühle gab es seit dem 16. Jahrhundert; in den Jahren 1831/32 wurde die Bockmühle durch eine Holländer Mühle ersetzt.

Bildrechte: Hans Hartz, Hamburg
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1844 - Kinder des Wilsteraner Bürgermeisters Heinrich Rehoff

1844 Die Kinder des Wilsteraner Bürgermeisters Heinrich Rehoff - das älteste in Wilster gefertigte Foto.
Rehoff, Amelie; Rehoff, Sophie; Rehoff, Wilhelm.
Portrait von drei Geschwistern, zwei Mädchen in schulterfreien Kleidern mit Halsketten, die Ältere sitzend, die Jüngere hat ihren Arm um ihre Schulter gelegt. Der Bruder steht rechts hinter seiner älteren Schwester, Ganzfigur.
Die uralte Daguerreotypie (die früheste Form der Fotografie) aus dem Jahr 1844 mit den Kindern des damaligen Wilsteraner Bürgermeisters Heinrich Rehoff ist vermutlich die erste in Wilster gefertigte Aufnahme.
Die Aufnahme wurde gefertigt von dem später in Kiel ansässigen Daguerreotypisten Gregor Renard (1814 - 1885), der zunächst als Wanderphotograph in den Skandinavischen Ländern tätig war (Schleswig-Holstein gehörte seinerzeit zur Dänischen Krone).
In der Zeit von 1843 - 1846 war er in Kopenhagen tätig, von 1847 - 1860 in Kiel

Bildrechte: Gregor Renard, Kiel

Auf der Rückseite der im Museum in Schleswig verwahrten Daguerrotypie sind die Namen und Lebensdaten der abgebildeten Geschwister sowie diejenigen ihres Vaters aufgeführt.

Kinder von Bürgermeister Justizrat Heinrich Rehoff in Wilster geb. 27/9 1796, gest. 31/5 1879.
Amelie geb. 13/3 1835, gest. 5/1 1894
Sophie geb. 24/9 1831, gest. 1/3 1916
Wilhelm geb. 19/7 1833, gest. 5/4 1904

Quelle: Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf - Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte

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1965 - Neues Rathaus - Palais Doos

ca 1965 Neues Rathaus - Doos´sches Palais
Das Doos´sche Palais ist 1829 durch Schenkung (Doos´sches Testament) in das Eigentum der Stadt Wilster gelangt. Seither wurde es als Bürgermeisterhaus genutzt und beherbergte als das „Neue Rathaus“ die Stadtverwaltung bis zur Aufgabe einer eigenen Verwaltung und der Zusammenlegung mit dem Amt Wilstermarsch.
Der zugehörige und ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegte „Bürgermeister´s Garten“ – er zeigt noch heute in seinem vorderen Bereich diese Elemente - wird als innerstädtischer Park genutzt.
Die dem Garten zugewandte Seite des Gebäudes wurde im Gegensatz zu der an den ursprünglichen Zustand wieder angepaßte Vorderfront nie verändert.
Auf dem Bild links ist die Einmündung der Blumenstraße erkennbar; auf dem freien Platz stand das kurz zuvor abgebrochene Geschäftshaus von Heinrich Gosch (Radio und Elektro Meister).

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

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1910 - Marktstraße - Altes Rathaus, Altes Balkenhaus, Westholsteinische Bank

1910 Marktstraße (Op de Göten) - Altes Rathaus, Altes Balkenhaus, Westholsteinische Bank
Blick von der Kreuzung mit der Wilsterau (Brücke Op de Göten) auf die Einmündung der damaligen Marktstraße in die Schmiedestraße.
Rechts das Alte Rathaus, 1585 im Stil der Renaissance errichtet, in einem Zustand des Verfalls (es wurde 1914 saniert). Professor Haupt aus Hannover konnte 1912 glücklicherweise die Städtischen Gremien davon überzeugen, daß sich die Wiederherstellung des Baudenkmals lohnen werde. Aus heutiger Sicht ist eine andere Aussage und Entscheidung unvorstellbar!
Auch heute noch erfordern die Erhaltung und Unterhaltung der wundervollen Baudenkmäler Altes Rathaus und Doos´sches Palais der Stadt Wilster immer wieder erhebliche Anstrengungen ab, welche sie vor Probleme stellen. Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt in ihrem Bemühen von dem Förderverein Historische Rathäuser in Wilster unterstützt. Dieser Verein kann allen mit Wilster und der Wilstermarsch verbundenen Heimatfreunden nur empfohlen werden!
Neben dem Alten Rathaus das 1960 leider beseitigte Alte Balkenhaus, dessen Erhaltung unverständlicher Weise nicht bedacht wurde! Es hätte sich zumindest angeboten, dieses uralte Wilsteraner Bürgerhaus an anderer Stelle wieder aufzubauen und so für die Nachwelt zu erhalten. Statt dessen wurde es ersatzlos einer Abflachung der Kurve zur Schmiedestraße geopfert.
An der Schmiedestraße das gelungen dem historischen Bauensemble nachempfundene und erst 1909 errichtete Gebäude der Westholsteinischen Bank (es handelt sich bei der Aufnahme um eine der ersten Fotografien von dem Gebäude).
Die Fachzeitschrift DEUTSCHE BAUKUNST – Nr. 13 - 31. März 1912 - 11. Jahrgang berichtete umfassend über den Neubau. Der mit Bauzeichnungen und Fotos versehene Artikel kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1906 - Spiegelsaal im Neuen Rathaus - Doos´schen Palais (SF)

1906 Spiegelsaal im Neuen Rathaus - Doos´schen Palais
Das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Stadtverwaltung.
Das Eigentum an dem 1785 für den Etatsrat Doos errichteten Palais einschließlich seiner kostbaren Ausstattung war der der Stadt Wilster durch Vermächtnis der Etatsrätin Doos im Jahre 1829 zugefallen.
Die Stadt nutzte das Gebäude seither als Bürgermeister-Haus und Neues Rathaus.
Der im Obergeschoß des Palais befindliche eindrucksvolle und sehr repräsentative Spiegelsaal – er war ursprünglich Empfangssaal des Erbauers – wird als Sitzungssaal der Ratsversammlung und für kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Mit der St. Bartholomäus Kirche (Sonnin Kirche), dem Trichter (ehemaliges Gartenhaus des Etatsrates Michaelsen), dem Doos´schen Palais (Neues Rathaus) und dem Alten Rathaus sowie einigen beonderen im privater Hand befindlichen Gebäuden (u.a. Hudemann´sches Haus, Schwan Apotheke) birgt die Stadt Wilster ganz hervorragende und historisch bedeutsame Gebäude in ihren Mauern. Es ist sowohl Aufgabe als auch Verdienst und Bestreben der Stadt Wilster, die in ihrem Eigentum stehenden großartigen Gebäude auch für zukünftige Generationen zu erhalten! Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt Wilster bei dieser Aufgabe tatkräftig von Bürgern unterstützt, die sich im Förderverein Historische Rathäuser in Wilster engagieren. Die Mitgliedschaft in diesem gemeinnützigen Verein kann allen Freunden der Stadt Wilster nachhaltig empfohlen werden! Ein Besuch auf der Internetpräsenz des Vereins (bitte vorstehenden Fettdruck anklicken) bringt weitere Informationen.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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