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1948 - Volksschule Wilster

1948 Brief der Volksschule Wilster an das Schulamt des Kreises Steinburg in Itzehoe.
Im ersten Jahrzehnt der Nachkriegszeit nach 1945 hatte die Volksschule Wilster sich ganz besonderen Herausforderungen zu stellen. Die Zahl der Einwohner der kleinen Stadt war seinerzeit durch den Zuzug von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen ganz erheblich gestiegen, sie war gegenüber heute das Doppelte höher; bei der Anzahl der Schüler war das Verhältnis noch gravierender. Die Anzahl der Räumlichkeiten, der Lehrer und der Materialien hingegen war an der Schule beschränkt.
Die Volksschule Wilster war aus den zuerst auch räumlich von einander getrennten städtischen Schulen jeweils für Mädchen und für Knaben entstanden. Bild 4 zeigt die Schulgebäude im Jahr 1950.
An der Straße Landrecht war bereits 1898 ein Gebäude für die damalige Mädchenschule errichtet worden (Bild 2). In Nachbarschaft zu diesem Gebäude wurde 1913 ein weiteres Gebäude als Knabenschule (Bild 3) errichtet. Mit Beginn der Nutzung dieses Gebäudes wurden die Mädchenschule und die Knabenschule zusammen gelegt. Die Knabenschule hatte zuvor in dem heute nicht mehr vorhandenen und 1885 gebauten Schulgebäude am Stadtpark bestanden, in welches die am 03.04.1913 neu gegründete Mittelschule Wilster einzog.
In der Folge der im Zusammenhang mit der im Jahrzehnt zwischen 1963 und 1973 betriebenen Auflösung kleiner Schulen - der sogenannten "Dorfschulen" - entstanden in Schleswig-Holstein die Dörfergemeinschaftsschulen. Eine derartige Schule war danach auch die Hauptschule Wilster, welche aus der Volksschule in der Stadt Wilster und den Schulen benachbarter Landgemeinden entstand. Die Volksschule Wilster führte seit 1966 die Bezeichnung "Wolfgang-Ratke-Schule"
Der 1969 gegründete Schulverband Wilstermarsch ließ in Wilster das Gebäude für die Hauptschule errichten, an welches 1978/79 der Anbau für die Realschule angebaut wurde.

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1924 - Klasse VII der Volksschule Wilster mit Klassenlehrerin Helene Hansen

1924 Klasse VII der Volksschule Wilster mit ihrer Klassenlehrerin Helene Hansen.
Von den Schülerinnen sind folgende Namen bekannt:
Maria Peters, Elli Eckard, Liselotte Kragge, Käthe Wegner, Lilia NN, Helga Wilde, Gunda Selmering, Hanna NN, Gretchen Bahr, Liselotte Glöy, Ilse Kellermann,
Lieschen Heeckt, Anne Moltzau, Marianne Groth, Käthe Kröger, Else Gitzel, Alma Halmschlag, Martha Strate.
Es handelt sich um die VII. Klasse, was nach heutiger Zählweise der II. Klasse entspricht.
Schülerinnen und Lehrerin haben sich für das Foto vor dem 1898 im Landrecht errichteten Gebäude der Mädchenschule gruppiert. Mädchenschule und Knabenschule, deren Schulgebäude 1913 in unmittelbarer Nachbarschaft errichtet wurde, sind später zur Volksschule Wilster zusammengelegt worden.
Seinerzeit waren die vier untersten Jahrgänge der Volksschule zugleich gemeinsame Grundschule für alle drei Schulformen im damaligen Schulsystem - Volksschule - Mittelschule - Gymnasium.
Wer von den Schülern nach Absolvierung der vierten Klasse nicht an eine weiterführende Schule wechselte, erhielt nach 8 Jahren den Volksschulabschluß.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Ursula Mäding, Oberhausen

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1914 - Straße Landrecht, Volksschule, Rektor-Wohnung

1914 Straße Landrecht, Volksschule, Rektor-Wohnung
Blick von der Straße auf die 1913 errichteten und im folgenden Jahr bezogenen Gebäude der Volksschule. In dem Jahr wurde auch die benachbarte ehemalige Mädchenschule (deren Gebäude sind bereits 1898 errichtet worden) mit der Knabenschule zur Volksschule zusammen gelegt.
Das neue Schulgebäude ist im Hintergrund zu erkennen, während unmittelbar an der Straße Landrecht das für den jeweiligen Rektor der Schule gebaute Wohnhaus gelegen ist.
Viele der heute lebenden ehemaligen wilsteraner Schüler werden sich gerne an den lange Zeit in dem Gebäude gewohnt habenden Rektor Gerhard Sakowski erinnern, der ein großartiger Lehrer war!

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte wurde freundlicherweise von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz, für diese Heimat-Seite unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

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1914 - Volksschule im Landrecht (SF)

1914 Volksschule im Landrecht
Blick auf die Rückseite des im Jahre 1913 errichteten und 1914 bezogenen Gebäudes der Volksschule an der Straße Landrecht.
In dem Jahr wurden die Mädchenschule und die Knabenschule zusammen gelegt.
Der Vorgänger der Schule war die am späteren Stadtpark bereits im Jahre 1885 neu gebaute private Knaben- und Mädchenschule.
Rechts am Bildrand ist das 1898 errichtete Gebäude der vormaligen Mädchenschule zu erkennen. Mädchen und Knaben wurden vor einhundert Jahren getrennt von einander in unterschiedlichen Schulen unterrichtet.
Nach dem Umzug der Knabenschule in die neue Schule am Landrecht im Jahre 1914 zog in das Gebäude am Stadtpark die am 03.04.1913 neu gegründete Mittelschule Wilster ein.
Das vor dem Gebäude befindliche große freie und als Schulhof genutzte Areal war im ersten Jahrzehnt nach dem II. Weltkrieg in seiner gesamten Ausdehnung als Fläche für Kleingärten genutzt worden. Die große Zahl der aus ihrer ursprünglichen Heimat vertriebenen und nach Wilster verschlagenen Menschen - die Stadt Wilster zählte zeitweilig etwa 8.500 Menschen, dieses bei gegenüber heute ganz wesentlich geringerem Wohnraum - wurde vielfach durch Eigenversorgung sichergestellt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1922 - Schüler der Volksschule Wilster

1922 Schüler der Volksschule Wilster
Leider sind weder der Jahrgang noch Namen von Schülern der abgebildeten Klasse bekannt, welche nachweislich der rückseitigen Notiz in Wilster die Schule – mit Sicherheit wohl die Volksschule – besuchte.
Fast ausnahmslos tragen alle Knaben einen Matrosenanzug, der in der Zeit zwischen 1880 bis 1930 verbreitete Kleidung war; zur der einer Uniform ähnlichen Einheitsbekleidung kam fast zwingend die runde Matrosenmütze mit Mützenband hinzu.
Selbst eines der Mädchen trägt ein Matrosenkleid.

Bildrechte: nicht bekannt

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1950 - Volksschule im Landrecht

ca. 1950 Volksschule
Blick auf das im Jahre 1913 als Knaben-Schule errichtete Gebäude der Volksschule an der Straße Landrecht.
Im Hintergrund das 1898 errichtete Gebäude der vormaligen Mädchenschule.
Der Vorgänger der Schule war die am späteren Stadtpark 1885 neu gebaute private Knaben- und Mädchenschule.
Nach dem Umzug der Knabenschule in die neue Schule am Landrecht im Jahre 1914 zog in das Gebäude am Stadtpark die am 03.04.1913 neu gegründete Mittelschule Wilster ein.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster, aus dessen Sammlung die Aufnahme stammt

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1958 - Fest der Kinder-Gilde - Spielmannszug der Volksschule

ca. 1958 Fest der Kindergilde - Spielmannszug der Volksschule
Das Fest der Kindergilde war für die Schüler der Wilsteraner Schulen ein ganz herausragendes Ereignis eines jeden Schuljahres.
Es wurden Wettspiele veranstaltet, Majestäten gekürt und jedes Kind erhielt einen Gewinn.
Am Nachmittag führte ein festlicher Umzug der Kinder durch die sich im Fahnenschmuck zeigenden Straßen der Stadt; anschließend fanden auf den Sälen Tanzvergnügungen statt.
Der Festumzug wurde begleitet von mehreren marschierenden Musikkapellen. Einen ganz besonderen Stellenwert hatte von diesen der Spielmannszug der Volksschule. Der Wilsteraner Richard Horstmann hat über viele Jahre mit großem Engagement ehrenamtlich die Ausbildung immer wieder neuer Jahrgänge der jungen Musikanten geleitet.
Das Foto zeigt den von der Deichstraße kommenden und auf den Marktplatz marschierenden Spielmannszug.
Bild 2: Einigen der jungen Musikanten konnten bereits Namen zugeordnet werden (um Mithilfe bei den fehlenden Namen wird gebeten)
1 Wolfgang Heesch, 2 (Tambour) Dieter Hollmer, 3 Peter Bürger, 4 und 5 nicht bekannt, 6 Heiner Appel, 7 NN, 8 Werner Klüver, 9 NN, 10 Manfred Behnert, 11 NN, 12 Holger Mikolajczyk

Bildrechte: nicht bekannt
Bild 1: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Udo Urban, Wilster
Bild 3: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Holger Mikolajczyk, Wilster

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1959 - Fest der Kinder-Gilde - Spielmannszug der Volksschule

ca. 1959 Fest der Kindergilde - Spielmannszug der Volksschule
Das Fest der Kindergilde war für die Schüler der Wilsteraner Schulen ein ganz herausragendes Ereignis eines jeden Schuljahres.
Es wurden Wettspiele veranstaltet, Majestäten gekürt und jedes Kind erhielt einen Gewinn.
Am Nachmittag führte ein festlicher Umzug der Kinder durch die sich im Fahnenschmuck zeigenden Straßen der Stadt; anschließend fanden auf den Sälen Tanzvergnügungen statt.
Der Festumzug wurde begleitet von mehreren marschierenden Musikkapellen. Einen ganz besonderen Stellenwert hatte von diesen der Spielmannszug der Volksschule. Der Wilsteraner Richard Horstmann hat über viele Jahre mit großem Engagement ehrenamtlich die Ausbildung immer wieder neuer Jahrgänge der jungen Musikanten geleitet.
Das Foto zeigt den in der Rathausstraße vor dem Neuen Rathaus marschierenden Spielmannszug.
Bild 2: Einigen der jungen Musikanten konnten bereits Namen zugeordnet werden (um Mithilfe bei den fehlenden Namen wird gebeten)
1 Holger Mikolajczyk, 2 und 3 NN, 4 Heinrich van der Rheydt, 5 Uwe Holler, 6 Heiner Appel, 7 NN, 8 Dieter Hollmer, 9 Manfred Behnert, 10 Klaus-Dieter Wurch, 11 Peter Bürger, 12 Werner Klüver, 13 Bodo Winkler, 14 (Tambour) Ingo Lamberty

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Udo Urban, Wilster

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1962 - Volksschule - Hauptportal und Pausenhof

1950 Volksschule - Hauptportal und Pausenhof
Blick vom Pausenhof zwischen dem Hauptgebäude und der Turnhalle auf das im Jahre 1913 als Knaben-Schule errichtete Gebäude der damaligen Volksschule an der Straße Landrecht.
Das Gebäude wird heute von der Grundschule Wilster, der Wolfgang-Ratke-Schule genutzt.

Bildrechte: Wolfgang Bockelmann, Krefeld,
welcher das Foto freundlicherweise zur Verfügung stellte.

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1965 - Neues Rathaus und Bügermeister Garten, Mencke Stift, Volksschule

1965 Neues Rathaus und Bügermeister Garten, Mencke Stift, Volksschule
links oben: Neues Rathaus
rechts oben: Bürgermeister Garten
links unten: Am Klosterhof das Krankenhaus Mencke Stift, es wurde 1867/70 erbaut und bis 1978 betrieben. In dem Haus wurden alle anfallenden Krankheiten behandelt – es gab zur Zeit der Aufbahme nur einen Arzt, den Chirurgen Dr. Heinrich Günther, dem bei Operationen niedergelassene Wilsteraner Ärzte assistierten; später Drs. Maya und Jost Steppeler.
rechts unten: Rückseite der Volksschule Wilster und der Schulhof in Landrecht.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

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1967 - Volksschule

ca. 1967 Volksschule in Wilster
Blick auf die Rückseite des im Jahre 1913 als Knaben-Schule errichteten Gebäudes der Volksschule an der Straße Landrecht.
Der Vorgänger der Schule war die am späteren Stadtpark bereits im Jahre 1885 neu gebaute private Knaben- und Mädchenschule.
Rechts ist, teilweise von Bäumen verdeckt, das 1898 errichtete Gebäude der vormaligen Mädchenschule zu erkennen. Mädchen und Knaben wurden vor einhundert Jahren getrennt von einander in unterschiedlichen Schulen unterrichtet.
Nach dem Umzug der Knabenschule in die neue Schule am Landrecht im Jahre 1914 zog in das Gebäude am Stadtpark die am 03.04.1913 neu gegründete Mittelschule Wilster ein.
Das vor dem Gebäude befindliche große freie und als Schulhof genutzte Areal war im ersten Jahrzehnt nach dem II. Weltkrieg in seiner gesamten Ausdehnung als Fläche für Kleingärten genutzt worden. Die große Zahl der aus ihrer ursprünglichen Heimat vertriebenen und nach Wilster verschlagenen Menschen - die Stadt Wilster zählte zeitweilig etwa 8.500 Menschen, dieses bei gegenüber heute ganz wesentlich geringerem Wohnraum - wurde vielfach durch Eigenversorgung sichergestellt.

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Anmerkung: das als Originalabzug vorliegende Foto ist ein Probeabzug für eine Ansichtskarte.

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1950 - Lehrer Kollegium der Volksschule Wilster

ca. 1950 Kollegium der Volksschule Wilster
An und auf der Freitreppe an der Rückseite des Gebäudes der Volksschule Wilster hat sich das damalige Lehrer-Kollegium der Volkschule für das Foto postiert.
Wir erkennen jeweils von links nach rechts:
obere Reihe: Hans Rudnick, Adolf Sievers (Rektor), Gerhard Kendelbacher, Richter, Bruno Nahser
mittlere Reihe: Hanert, Leo Genger, Käthe Speerforck, Erna Wiecklow, Notzke
untere Reihe: Erich Hübner, Helene Hansen, Gertrud Fuhrmeister, Gerhard Sakowski, Knop, Elke Lindschau, Karla Gundelach, Denck, Otto Zander, Johannes Hintmann (Konrektor), Emil Kramer, Heinrich Danielsen, Werner Gebühr.
Die Lehrerin Karla Gundelach und die Lehrer Heinrich Danielsen und Werner Gebühr wechselten einige Jahre später an die Mittelschule Wilster.
Das Schulgebäude wird aktuell von der Grundschule Wilster, der Wolfgang-Ratke-Schule, genutzt.

Bildrechte: nicht bekannt
das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn Gerd Heutmann, Nutteln

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1960 - Neubauten an der Etatsrätin-Doos-Straße

ca. 1960 Neubauten an der Etatsrätin-Doos-Straße
Die heute von der Wohnbebauung an der Etatsrätin-Doos-Straße eingenommene Fläche war in den Nachkriegsjahren bis angrenzend an die Bahnstrecke Wilster-Brunsbüttel durch Kleingärten genutzt. Selbst der überwiegende Teil des Schulhofes hinter der damaligen Volksschule war anfangs hierin einbezogen.
Nachdem zuvor die Straße Etatsrat-Michaelsen-Straße gebaut worden war und an ihr Mehrfamilienhäuser errichtet worden waren, wurde auch der angrenzende Bereich erschlossen und der bebauuung zugeführt.
Die ersten Mehrfamilienhäuser an der abschnittsweise hergestellten Etatsrätin-Doos-Straße wurden um 1960 errichtet.
Bild 1 Blick vom Schulhof der Volksschule auf die im Bau befindlichen neuen Mehrfamilienhäuser. Links sind die am sogenannten Feldweg stehenden Bäume erkennbar .
Bild 2 Blick aus nördlicher Richtung hinweg über die brach gefallenen Gärten auf die im Bau befindliche Etatsrätin-Doos-Straße und die Neubauten. Ganz im Hintergrund ist zwischen den Bäumen der Pavillon der damaligen Mittelschule erkennbar.
Bild 3 Blick vom Feldweg auf die Villa Schütt und einen zu ihrem Graftensystem gehörenden breiten Graben (links); der Feldweg führte mit mehrmaligen rechtwinkligen Richtungsänderungen von der Zingelstraße zur Volksschule.

Bildrechte: Gerd Heutmann, Nutteln
welcher die Fotos freundlicherweise zur Verfügung stellte.

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1925 - Straße Landrecht (SF)

1925 Straße Landrecht
Die Aufnahme wurde in Höhe der damaligen Volksschule gemacht - Blickrichtung stadteinwärts.
Das zur Volksschule gehörige Wohnhaus des jeweiligen Rektors liegt links hinter der Einfriedung.
So wie hier auf dem Foto erkennbar, waren bis weit in die 1960er Jahre alle Straßen der Stadt Wilster noch mit großformatigem Granitpflaster befestigt, während die Bürgersteige mit gebrannten Klinkern zumeist im Fischgrät-Muster gepflastert waren.
Da seinerzeit die auf den Straßen verkehrenden Fahrzeuge zumeist Pferdegespanne waren, wobei die Wagen zumeist hölzerne Speichenräder mit Eisenkranz hatten, war der spärliche Verkehr doch recht lärmintensiv. Die durch das grobe Pflaster bewirkten Erschütterungen führten - bedingt durch den kleihaltigen Baugrund - zu Vibrationen in den Häusern, wobei häufig genug sogar die Gläser in den Schränken klirrten.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1931 - Volksschule Averfleth in der Gemeinde Neuendorf

1931 Volksschule Averfleth in der Gemeinde Neuendorf.
Das Foto zeigt den Lehrer Ernst Anton Karl Jebens und vermutlich seinen Vorgänger Rieken vor dem Schulgebäude Averfleth.
Der 1901 geborene Lehrer Jebens hatte nachweislich der Personal-Karte für Lehrer (sh. Bild 2) am 29.03.1922 in Ratzeburg seine Lehrerprüfung abgelegt; in Averfleth legte er am 20.02.1931 seine zweite Lehrerprüfung ab. Er war in Averfleth ab 1.10.1929 Nachfolger des langjährigen Lehrer Rieken, welcher dort von 1897 bis 1929 tätig war.
Ernst Anton Karl Jebens war bis Sommer 1932 in Averfleth tätig. Nach seiner Lehrertätigkeit in Averfleth und nachfolgend in Havighorst und Koldenbüttel wurde er im Herbst 1936 nach Wilster versetzt. Dort wohnte er mit seiner Ehefrau im Haus Rathausstraße 49.
In den Orten der Wilstermarsch bestanden in der Vergangenheit sehr viele kleine Dorfschulen. Nachdem zunächst eine gewisse Konzentration vorgenommen worden war, wurden erst zu Beginn der 1970er Jahre die kleinen Dorfschulen geschlossen. Seither wird das Gebäude in Averfleth als Wohnhaus genutzt.
Die Schule in Averfleth wurde mit dem 31. Juli 1972 geschlossen. Sie war zu dem Zeitpunkt die letzte Schule des damaligen Schulverbandes Neuendorf-Sachsenbande-Aebtissinwisch und an ihr wurden noch 28 Schüler in einer einzigen Klasse beschult.

Bildrechte: Familie Jebens
Anmerkung: Foto und Scan der Personal-Karte wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Helmut Jebens, Hamburg

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1938 - Schülerinnen der Volksschule Wilster

1938 Schülerinnen der Volksschule Wilster
Die Schülerinnen tragen allesamt als Oberbekleidung jeweils Kleid oder Rock - lange Hosen galten seinerzeit für Mädchen als obsolet.
Es fällt gleichfalls auf, dass mehrheitlich die Schülerinnen zu Zöpfen geflochtene lange Haare tragen - die Zöpfe wurden wurden zumeist erst nach der Konfirmation ihrer Trägerin abgeschitten, um einer Kurzhaarfrisur zu weichen, die dann bezeichnenderweise "Bubikopf" genannt wurde.
Die Namen der abgebildeten Schülerinnen sind bekannt.
hinten:Thea Gitzel, Ruth Klatzig, Wilma Hamann, Helga Hintz, Erna Krumm, Marianne Eljath
vorne: Julia Köpke, Elfriede Jensen, Emmy Halmschlag, Erna Mahler, Emmi Conrad

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Ursula Mäding, Oberhausen

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1948 - Volksschule Averfleth in der Gemeinde Neuendorf

1948 Brief der Volksschule Averfleth an die Kreisverwaltung des Kreises Steinburg in Itzehoe.
Die Schule in Averfleth wurde mit dem 31. Juli 1972 geschlossen. Sie war zu dem Zeitpunkt die letzte Schule des damaligen Schulverbandes Neuendorf-Sachsenbande-Aebtissinwisch und an ihr wurden noch 28 Schüler in einer einzigen Klasse beschult.
In den Orten der Wilstermarsch bestanden in der Vergangenheit sehr viele kleine Dorfschulen. Nachdem zunächst eine gewisse Konzentration vorgenommen worden war, wurden erst zu Beginn der 1970er Jahre die kleinen Dorfschulen geschlossen. Seither wird das Gebäude als Wohnhaus genutzt.
Bild 2 zeigt das Schulgebäude Averfleth im Jahr 1915 mit dem Lehrer Rieken, welcher dort von 1897 bis 1929 tätig war.
Außer den Schulen in den Kirchorten Wilster, St. Margarethen, Brokdorf, Wewelsfleth, Beidenfleth und Heiligenstedten gab es in der Wilstermarsch in der Vergangenheit solche in:
- Aebtissinwisch
- Arentsee
- Averfleth
- Büttel
- Dammfleth
- Ecklak
- Hackeboe
- Hochfeld
- Hollerwettern
- Honigfleth
- Kudensee
- Landscheide
- Nortorf
- Rumfleth (Diekdorf)
- Sachsenbande
- Schotten
- Vorderneuendorf
Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Schulen hatten zumeist nur eine Klasse, in welcher von einem Lehrer alle Jahrgänge unterrichtet wurden.
Die Vielzahl der Schulen in der Wilstermarsch war dem Umstand geschuldet, dass die Verkehrsmöglichkeiten früher sehr beschränkt waren und den Schülern ein unzumutbar langer Fussweg erspart werden mußte.

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1952 - Festumzug der Kinder-Gilde marschiert durch die Straßen der Stadt Wilster

1952 Festumzug der Kinder-Gilde marschiert durch die Straßen der Stadt Wilster
Das Fest der Kindergilde war für die Schüler der Wilsteraner Schulen der unbestrittene Höhepunkt eines jeden Schuljahres.
Die einzelnen Jahrgänge führten unabhängig von der Schulform gemeinsame Wettspiele durch und ermittelten dabei jeweils ihre mit Kronen und Schärpen inthronisierten Majestäten. Gestaffelt nach der jeweils erreichten Plazierung erhielt jedes Kind ein Geschenk.
Der nachmittägliche Festumzug der Schüler führte durch die überwiegend mit Landesflaggen festlich geschmückten Straßen, deren Belag vielfach mit unzähligen Blumen bestreut war. Danach gab es auf den Sälen der Gaststätten (u.a. Colosseum, "Holsteinisches Haus", Konzerthaus, "Krug zum grünen Kranze", "Zur Linde", "Lübbe´s Gasthaus") Tanzveranstaltungen.
Es war ein wundervolles Fest für die Kinder!
Bild 1: Der Festumzug führt durch die Deichstraße und wird angeführt vom Spielmannszug der Volksschule. Nachdem bereits im Jahre 1922 der Lehrer Otto Arnold an der Schule einen Spielmannszug begründet hatte, wurde diese Idee nach dem II. Weltkrieg von Rektor Adolf Sievers wieder aufgegriffen. Aus dem Spielmannszug entstand später der heute bestehende Spielmanns- und Fanfarenzug Wilster
Bild 2: die seinerzeitige Klasse 7b der Volksschule marschiert in ihrem Jahrgangsverband von der Neue Burger Straße kommend durch die Vereinsstraße, deren östlicher Teil seinerzeit noch weitgehend unbebaut war.

Bildrechte: nicht bekannt
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Jan Hilbert, Sievershütten

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1952 - Klasse 7b der Volksschule Wilster

1952 die Klasse 7b der Volksschule Wilster präsentiert sich in ihrem Klassenzimmer als reine Knaben Klasse.
Auf Bild 1 bzw. 2 sind 33 Schüler zu erkennen, von denen leider nur fünf benannt werden können,
nämlich 1 "Bübi" Johannes Harder, 4 Heinrich Behnert, 5 Jürgen Mischke, 10 Jan Hilbert und 19 Jürgen Timm. Wer kann weitere Personen benennen?
Eine Ursache für die Schwierigkeit bei der Benennung ist, daß viele der Kinder aus den aus ihrer Heimat vertriebenen Familien stammen und zumeist nur wenige Jahre in Wilster wohnten und dort die Schule besuchten. Die Einwohnerzahl der kleinen Stadt Wilster war seinerzeit zeitweilig fast doppelt so hoch wie heute - und das bei halb so viel Wohnraum.
Klassenlehrer war der langjährig an der Schule tätige Lehrer Gerhard Kendelbacher, welcher vermutlich auch die vorgestellten Fotos aufgenommen hat.
Bild 3 zeigt nochmals die Klasse 7b sowie
Bild 4 die Klasse 7b anläßlich eines Ausfluges nach Friedrichsruhe im Sachsenwald

Bildrechte: nicht bekannt (vermutlich Gerhard Kendelbacher)
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Jan Hilbert, Sievershütten

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1956 - Fest der Kinder-Gilde, Mädchen a

1956 Alljährlich trafen die Schüler der Volksschule Wilster und der Mittelschule Wilster sich zum Fest der Kindergilde.
Aufgeteilt nach Mädchen und Jungen und in Jahrgangsblöcken wurden in lockerer Weise lustige Wettspiele veranstaltet, Königinnen und Könige proklamiert und für alle Beteiligten Preise verteilt.
Am Nachmittag zogen alle Schüler in einem von mehreren Musikkapellen begleiteten Festumzug durch die mit Blumen und Flaggen geschmückten Straßen der Stadt. Am späten Nachmittag folgten dann auf verschiedenen Sälen Festbälle.
Das Foto zeigt die Mädchen mit ihrer durch eine Schärpe ausgezeichneten Königin vor Beginn des Festumzuges auf der Freitreppe an der Rückseite der Volksschule. Vielen der jungen fröhlichen Gesichter konnten bereits Namen zugeordnet werden;
um Mithilfe bei der weiteren Benennung wird gebeten.
1 unbekannt, 2 Helga Ehlers, 3 unbekannt, 4 Renate Wittrock, 5 unbekannt, 6 Elke Feddersen, 7 unbekannt, 8 unbekannt, 9 Karin Kock, 10 Adelheid Quiasda, 11 unbekannt, 12 Renate Schichlein, 13 Ingrid Engelhardt, 14 unbekannt, 15 Dörte Sievers, 16 Anke Sievers,17 Sigrid Bürger, 18 unbekannt, 19 Heinke Hebst, 20 Ulla Barwig, 21 Renate Schöne, 22 Gisela Lindemann, 23 Antje Hennings, 24 Renate Bärwald, 25 Rosemarie Kohler, 26 Renate Rose, 27 Irmgard Struve, 28 Anke Knoblauch, 29 Margret Gloe, 30 Ilse Lindemann, 31 Anke Döring, 32 Margreth Goldberg, 33 Sieglinde Krüger

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