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1903 - Colosseumplatz - Platz am Colosseum

1903 Colosseumplatz - Platz am Colosseum
Das Gelände des ehemaligen Michaelsen´schen Gartens ist Garten und Festplatz am Colosseum; auf ihm fand seit über einem Jahrhundert an jedem ersten Wochenende im August der Wilster Jahrmarkt – „der größte der Westküste“ – statt.
Auf dem Schlackenplatz führte der Sportverein Alemannia von 1904 bis in die 1950er Jahre seine Fußballspiele durch – zu der Zeit stand noch eine Reihe der Bäume der kleinen Allee.
Rechts im Bild die „Villa Schütt“ des Wilsteraner Lederfabrikanten.

Bildrechte: Verlag C. Kuskop Nachf., Inh. L. Behning, Wilster

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1994 - Colosseum, Colosseum Platz, Zingelstraße, Villa Schütt

1994 Colosseum, Colosseum Platz, Zingelstraße, Villa Schütt
Der Bereich um den Trichter - das historische Gartenhaus des Etatsrates Michaelsen - und dem Colosseum mit angrenzendem Platz (ehemaliger Garten des Etatsrates Michaelsen, dessen Palais am Markt stand) wurde ansprechend umgestaltet und fußläufig erlebbar gemacht.
Bild 1: Trichter und Colosseum in Wilster
Bild 2: Villa Schütt vom Colosseum Platz aus gesehen
Bild 3: Blick über den Platz am Colosseum zur Kirche St. Bartholomäus
Bild 4: Blick durch den umgestalteten Garten am Trichter zur Zingelstraße; zwischen dem großen Gebäude links und dem rechts davon stehenden schmalen Haus verläuft auf der Trasse des ehemaligen Burggrabens ein Fußweg zum Stadtpark.

Bildrechte: Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

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1994 - Sonnin Straße, Colosseum Platz, Markt, Kirche

1994 Sonnin Straße, Colosseum Platz, Markt, Kirche
Blick vom Dach des an der Zingelstraße stehenden ehemaligen Wohnhauses für Lehrer auf das Zentrum derStadt Wilster.
Bild 1: Im Vordergrund die schmale Zingelstraße; ganz links das Pastorat der ev.-luth. Kirchengemeinde Wilster, davor die Sonnin-Straße; zentral die Kirche St. Bartholomäus.
Bild 2: Rechts die Kirche St Bartholomäus, links davon das alte Pastorat und ganz links der Neubau des Pastorats, davor die Sonnin-Straße.
Bild 3: Links im Anschnitt der Colosseumplatz mit dem an seinem Rand angelegten alleeähnlichen Fußweg; rechts das neue und alte Pastorat der ev. luth. Kirchengemeinde Wilster.

Bildrechte: Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

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1955 - Blick durch den vom Colosseum-Platz zum Markt führenden Gang auf die Kirche

1955 Blick durch den vom Colosseum-Platz zum Markt führenden Gang auf den Turm der St. Bartholomäus Kirche.
Der vom Colosseumplatz kommende schmale Fußweg führte zwischen dem Gebäude der 1962 abgebrochenen Turnhalle (links) und dem Geschäftshaus Kuskop (rechts hinten) zum Marktplatz.
Im Vordergrund rechts die Photo-Werkstätten von Werner Behning; ihm und seinem Vater Ludwig Behning verdankt Wilster sehr viele beeindruckende Fotografien seines Stadtbildes aus dem Zeitraum von 1903 bis zu Beginn der 1990er Jahre.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1930 - Platz am Colosseum

ca. 1930 Platz am Colosseum
Blick von dem zu der Zeit im Bau befindlichen hohen Schornstein der an der Tagg Straße errichtenen Gebäude der Genossenschafts Meierei auf den Platz am Colosseum und auf die Innenstadt von Wilster.
Der Platz am Colosseum - welches seinerzeit den größten Fest-Saal im Kreis Steinburg barg - war ursprünglich der Garten des Kanzleirates Michaelsen, dessen Gartenhaus "Trichter" heute noch vom Wohlstand seines damaligen Besitzers Kunde gibt.
Der Platz wurde lange Zeit vom Sportverein Allemannia 1904 als Fußballplatz genutzt, gleichzeitig diente und dient er bis heute als Festplatz für viele Veranstaltungen, u.a. für den Wilster Jahrmarkt.
Der Platz war seinerzeit an beiden Seiten durch eine zweireihige Baumallee gesäumt. Die Baumreihen in Bildmitte verliefen in dem Bereich, der früher von dem längst verfüllten Burggraben begleitet wurde. Im Rahmen der Stadtgestaltung ist in neuerer Zeit hier ein schöner und die alte Situation wieder aufgreifender von Bäumen begleiteter Spazierweg angelegt worden.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1870 - Hafen am Rosengarten der Stadt Wilster

1870 Blick auf den alten Hafen am Rosengarten.
Auch der Burggraben, der in Bildmitte zwischen den Häusern nach Norden (oben) führt und bei der Brücke die Deichstraße unterquert, ist noch offen. Dieses ursprünglich künstlich gegrabene Gewässer führte über den Stadtpark, den Colosseumplatz, die Burger Staße querend am Verlagsgebäude der Wilsterschen Zeitung vorbei und den Kohlmarkt querend wieder zurück zur Wilsterau. Das Gewässer wurde 1925 verfüllt, wie auch 1974 das Bäckerstraßenfleth (hier rechts erkennbar), welches vom Rosengarten am Neumarkt entlang, die Rathausstraße (frühere Bäckerstraße) unterquerend zur Wilsterau am Bischofer Deich führte. Das Bäckerstraßenfleth grenzte in früherer Zeit die sogenannte Neue Seite der Stadt Wilster gegen das Umland ab.

Ein Jahrhundert später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen und Plätze in Erinnerung gerufen wurde (Bild 2).

Bildrechte: mit Sicherheit wohl Hans-Peter Mohr; der Abzug stammt von Werner Behning, Wilster
Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf

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1870 - Hafen an der Wilsterau am Rosengarten, Burggraben und Bäckerstraßenfleth

1870 Blick auf den alten Hafen am Rosengarten.
Die der Stadt Wilster ihren Namen gebende Wilsterau (Wilstera) führte als offenes Gewässer durch die Stadt. Auch der Burggraben, der in Bildmitte zwischen den Häusern nach Norden (oben) führt und bei der Brücke die Deichstraße unterquert, ist noch offen. Dieses ursprünglich künstlich gegrabene Gewässer führte über den Stadtpark, den Colosseumplatz, die Burger Staße querend am Verlagsgebäude der Wilsterschen Zeitung vorbei und den Kohlmarkt querend wieder zurück zur Wilsterau. Das Gewässer wurde 1925 verfüllt,
so wie auch ein halbes Jahrhundert später 1974 das Bäckerstraßenfleth (hier rechts erkennbar), welches vom Rosengarten am Neumarkt entlang, die Rathausstraße (frühere Bäckerstraße) unterquerend zur Wilsterau am Bischofer Deich führte. Das Bäckerstraßenfleth grenzte in früherer Zeit die sogenannte Neue Seite der Stadt Wilster gegen das Umland ab.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1923 - Kohlmarkt, Brücke über den Burggraben

1923 Kohlmarkt, Brücke über den Burggraben
Blick von Höhe des Geschäftshauses des seinerzeitigen Verlages der Wilsterschen Zeitung in den Kohlmarkt stadtauswärts.
Links und rechts der Straße sind die Geländer der Brücke erkennbar, die hier hier den Burggraben überquerte und in dessen ehemaligen Verlauf heute nach links ein fußläufiger Verbindungsweg zur Burger Straße führt.
Das ursprünglich künstlich gegrabene Gewässer führte von der Deichstraße kommend über den Stadtpark, den Colosseumplatz, die Burger Staße querend am Verlagsgebäude der Wilsterschen Zeitung vorbei und den Kohlmarkt querend wieder zurück zur Wilsterau. Das Gewässer wurde 1925 verfüllt. Zuvor hatte die Stadt Wilster einen Rechtsstreit gegen den Regierungspräsidenten der Provinz Schleswig_Holstein gewonnen (Urteil des III. Senats v. 20. März 1924, V.B. 23/24. I. Bezirksausschuß zu Schleswig), wonach der Burggraben als unselbständiger Bestandteil der Wilsterau deren Gewässerordnung (I. Ordnung) teilt. Offenbar finanzierte in der Folge der Staat die Verfüllung des Burggrabens.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise und unentgeltlich zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

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1915 - Militärische Kolonne vor dem Colosseum

1915 Militärische Kolonne vor dem Colosseum
Zeit des I. Weltkrieges.
Möglicherweise aus Wilster und der Wilstermarsch zum Militärdienst eingezogene Männer marschieren mit geschulterten Gewehren hinter einer Musikkapelle mit klingendem Spiel vorbei an Trichter und Colosseum zum Platz am Colosseum.
Die Soldaten tragen noch preußische Pickelhauben, für welche im Verlaufe des Jahres 1916 Stahlhelme aus Chromnickelstahl eingeführt wurden.
Der Marsch führte vermutlich über den Colosseum-Platz zum seinerzeit noch an der heutigen Tagg-Straße gelegenen Bahnhof der Stadt.
Begleitet wird der Zug von vielen zuschauenden Kindern.
Auffällig ist die auf dem Dach des Colosseum installierte große Antennenanlage - offenbar diente das Gebäude zeitweilig militärischen Zwecken.

Carl Kuskop, Wilster

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1915 - Militärische Kolonne vor dem Colosseum

1915 Militärische Kolonne vor dem Colosseum
Zeit des I. Weltkrieges.
Möglicherweise aus Wilster und der Wilstermarsch zum Militärdienst eingezogene Männer marschieren mit geschulterten Gewehren hinter einer Musikkapelle mit klingendem Spiel vorbei an Trichter und Colosseum zum Platz am Colosseum.
Die Soldaten tragen noch preußische Pickelhauben, für welche im Verlaufe des Jahres 1916 Stahlhelme aus Chromnickelstahl eingeführt wurden.
Der Marsch führte vermutlich über den Colosseum-Platz zum seinerzeit noch an der heutigen Tagg-Straße gelegenen Bahnhof der Stadt.
Begleitet wird der Zug von vielen zuschauenden Kindern.
Auffällig ist die auf dem Dach des Colosseum installierte große Antennenanlage - offenbar diente das Gebäude zeitweilig militärischen Zwecken.

Carl Kuskop, Wilster

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1964 - Saalbetrieb im Colosseum (SF)

1964 Festsaal im Colosseum
Mit der Reklame-Karte warb der seinerzeitige Pächter, Heinrich Helms, des Trichter und des Colosseum für seinen gastronomischen Betrieb. Nach Heinrich Helms übernahm später dessen Schwiegersohn Gerd Wolf den Betrieb.
Das Colosseum mit seinem großen Festsaal war lange Zeit größter Veranstaltungsraum im Kreis Steinburg; in ihm wurden seit Generationen alle größeren Festveranstaltungen Wilsters durchgeführt, so in früheren Jahren u.a. regelmäßig auch der Mittelschulball, an welchem traditionsgemäß die Schüler der Abschlußklassen teilnahmen und ein Theaterstück aufführten. Leider wird diese schöne und großes Engagement von Schülern und Lehrerschaft erfordert habende Veranstaltung seit vielen Jahren nicht mehr durchgeführt.
Das Colosseum jedoch ist heute ein weit über Wilster hinaus bekannter gastronomischer Betrieb. Nähere Informationen zum Colosseum finden sich hier.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Reklamekarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1914 - Saal im Colosseum

1914 Saal im Colosseum.
Das Saalgebäude des Colosseum war um 1900 erbaut worden in unmittelbarer Nachbarschaft des "Trichter", eines Gartenhauses im Stil des Rokoko. Der „Trichter“ ist das 1777 gebaute ehemalige Gartenhaus des 1797 gestorbenen Etatsrats Michaelsen, dessen Palais am Markt stand (Bereich der späteren Turnhalle); das Palais wurde 1826 abgebrochen, Teile des Gebäudes fanden beim Bau des Hauses Reichenstraße in Itzehoe Verwendung.
Zwischen Palais und Trichter erstreckte sich der zugehörige Stadtgarten, der ebenso wie der heutige Colosseum-Platz zum Michaelsen´schen Besitz gehörte. Am Trichter befand sich außerdem bis vor einigen Jahrzehnten ein ausgedehnter an die Zingelstraße grenzender und von den Restaurant-Gästen stark frequentierter Garten. In diesem befand sich eine sogenannte Musikmuschel, in welcher häufig Konzerte gegeben wurden; die hölzerne Musik Muschel ist Anfang der 1950er Jahre beseitigt worden.
Zu genannter Zeit 1914 wurde die Gaststätte von August und Elisabeth Ballerstädt betrieben; Nachfolger Max Pruter und dessen Sohn Arthur Pruter bis weit in die 1950er Jahre.
Das Colosseum ist heute noch der größte Saalbetrieb im Kreis Steinburg. Im Colosseum wurden nicht nur Theaterstücke und Konzerte aufgeführt, es fanden auch Tanzveranstaltungen, Bälle, Maskeraden und in früherer Zeit auch die beliebten Kaffee-Gesellschaften (ein gemütliches Beisammensein) statt, für letztere sind offenbar die Tische eingedeckt. Daneben wurden hier auch große Versammlungen zu allen möglichen Anlässen durchgeführt. Dann bestand die Möglichkeit, die großen Falttüren zur Veranda zu öffnen und so den Raum erheblich zu vergrößern.
Sehr interessant ist die seinerzeit vorhandene aufwendige Bemalung der mit Stuck verzierten gewölbten Decke des Festsaales sowie das unter der Saaldecke hängende große Wappen der Stadt Wilster.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1966 - Platz am Colosseum, Blick auf die Kirche

1966 Platz am Colosseum, Blick auf die Kirche
Blick vom Platz am Colosseum über das Pastorat hinweg zur Kirche St. Bartholomäus mit ihrem charakteristischen schlanken spitzen Turm.
Der Platz am Colosseum war vor zweihundert ein sehr großer und im französischem Stil angelegter Garten. Der Garten gehörte zu dem Palais, welches am Markt - im Bereich der Einmündung der heutigen Sonnin Straße - Ende des achtzehnten Jahrhunderts für den Kanzleirat Michaelsen errichtet worden war. Das Palais
ist heute noch erhalten, nur steht es (im Gegensatz zu dem ehemals dem gesamten Anwesen zugehörigen Gartenhaus, dem Trichter) nicht mehr in Wilster!
Das ist eine seltsame Geschichte, und die kam so.
Der Kanzleirat Michaelsen war ein Schwager des Kanzleirates Doos, dessen Witwe später der Stadt Wilster unter anderem des Neue Rathaus vermachte.
Michaelsen war ebenfalls ein Freund prächtiger Bauten. Es ist zwar ungesichert - gilt aber als sehr wahrscheinlich - daß Michaelsen bei Planung und Bau seines Palais den bekannten Baumeister Ernst Georg Sonnin (den Erbauer der Hamburger St. Michaelis Kirche und der Wilsteraner St. Bartholomäus Kirche) herangezogen hat. Als Michaelsen 1797 starb, gelangte sein Palais im Erbgang an die Familie Doos, die es 1814 an die Stadt Wilster verschenkte. Da die Stadt keine geeignete Verwendung für das prächtige, jedoch aufwendig zu erhaltende Bauwerk fand, versteigerte sie es. Der begüterte Kaufmann C.H. Meyer erhielt den Zuschlag; er ließ das Gebäude abbrechen und in Itzehoe in der Reichenstraße (Haus Nr. 41) wieder aúfbauen, wo das unter Denkmalschutz stehende Gebäude heute noch steht.

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Anmerkung: das als Originalabzug vorliegende Foto ist ein Probeabzug für eine Ansichtskarte

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1910 - Gau-Treffen der Turner auf dem Colosseum-Platz

1910 Gau-Treffen der Turner auf dem Colosseum-Platz
Im August 1910 fand auf dem Platz am Colosseum ein großes Gau-Treffen der Turner statt; es waren zwei- bis dreihundert auswärtige Turner nach Wilster gekommen um an der vom MTV Wilster (Männer Turnverein) ausgerichteten Veranstaltung teilzunehmen.
Neben turnerischen Übungen an Bock, Pferd, Seitpferd und Reck fanden auch leichtathletische Wettkämpfe wie Wettlauf Weitsprung und sogar Stabhochsprung statt und außerdem Mannschaftswettkämpfe.
Der Abend wurde beschlossen mit einer Tanzveranstaltung.
Gut erkennbar ist im Hintergrund die Baumallee an dem den Colosseum-Platz begrenzenden Graben.

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster


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Itzehoe - Wilstermarsch Platz 1935; Dithmarscher Platz 1944

1935 bezeichnet als Wilstermarsch Platz; Dithmarscher Platz 1944
Der heutige Dithmarscher Platz in Itzehoe, der Kreisstadt des Kreises Steinburg, wurde früher "Wilstermarschplatz" genannt, dieses jedoch nicht offiziell.
Die Verbundenheit der Itzehoer mit der angrenzenden Wilstermarsch hielt sich aber wohl in Grenzen, denn ab Anfang der 1940er Jahre wurde der Platz vorwiegend „Dithmarscher Platz“ (Bild 3) genannt. In der Mitte des Platzes wurde seinerzeit ein Wartegebäude für die mit dem Omnibus Reisenden errichtet; in seinem Souterrain wurden öffentliche Toiletten eingerichtet.
Die konkreten Gründe für die Umbenennung des Platzes sind mir nicht bekannt.
Das Stadtarchiv Itzehoe erteilt 2014 hierzu die Auskunft, daß es entgegen der Ansichtskartenbeschriftung amtlich einen "Wilstermarsch Platz" in Itzehoe nie gegeben habe - der "Dithmarscher Platz" sei erst 1959 offiziell so benannt worden; ein 1981 abgebrochenes „Wilstermarschhaus“ (Gaststätte und Hotel) befand sich an der Ecke Lindenstraße (heute Dithmarscher Platz 1) / Bahnhofstraße.

Bildrechte:
Bild 1 Verlag Friedrich Halberstadt, Itzehoe
Bild 2 nicht bekannt
Anmerkung: die 1944 als Feldpost gelaufene Karte vermittelt in ihrer Nachricht (Bild 4) auch einen Einblick in den damaligen Zeitgeist.
So grüßt die Schreiberin ihren Ehemann "mit deutschen Gruß von deiner Frau"

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1902 - Trichter und Colosseum

1902 Trichter und Colosseum.
In dem wegen seiner äußeren Form Trichter genannten Gebäude befindet sich die Gaststätte zum Saalbetrieb Colosseum.
Der Trichter wurde 1777 gebaut als Gartenhaus innerhalb eines weitläufigen Gartens - dieser umfaßte auch weitgehend den heutigen Colosseum-Platz. Der Garten gehörte zum am Markt gelegenen Palais des Etatsrats Michaelsen.
Am Gebäude des Colosseum fällt auf, daß der die Küche beherbergende spätere Vorbau noch nicht vorhanden ist.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Die ergänzend vorgestellte gleichartige und sich in einer externen Sammlung befindliche Karte wurde herausgegeben
von: Knackstedt Näther, Hamburg

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1912 - Trichter und Colosseum

1912 Trichter und Colosseum
In dem wegen seiner äußeren Form Trichter genannten Gebäude befindet sich die Gaststätte zum Saalbetrieb Colosseum.
Der Trichter wurde 1777 als Gartenhaus innerhalb des zum am Markt gelegenen Palais des Etatsrats Michaelsen gehörenden weitläufigen Gartens - dieser umfaßte auch weitgehend den heutigen Colosseum-Platz - gebaut.
Am Gebäude des Colosseum fällt auf, daß der die Küche beherbergende spätere Vorbau noch nicht vorhanden ist.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1965 - Der historische "Trichter" am Colosseum

1965 Der historische "Trichter" und zugehöriger Garten.
In dem wegen seiner äußeren Form Trichter genannten Gebäude befindet sich die Gaststätte zum Saalbetrieb Colosseum.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme war der Wirt Heinrich Helms Betreiber des Colosseum.
Der Trichter wurde 1777 im Stil des Rokoko als Gartenhaus innerhalb eines weitläufigen Gartens - dieser umfaßte auch weitgehend den Colosseum-Platz – gebaut.
Der in französischem Stil angelegte Garten gehörte zu dem am Markt gelegenen Palais (es wurde 1826 abgebrochen und lag im Bereich der späteren Turnhalle) des 1797 gestorbenen Etatsrats Michaelsen.

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Anmerkung: das als Originalabzug vorliegende Foto ist ein Probeabzug für eine Ansichtskarte
Anmerkung: Die Ansichtskarte war von dem Wirt Heinrich Helms als Betreiber des Colosseum in Auftrag gegeben worden. Diese Karte wird gleichfalls hier vorgestellt (sh. Bild 2).

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1911 - Trichter am Colosseum b

1911 Trichter am Colosseum
Das wegen seiner äußeren Form Trichter genannte Gebäude ist das ehemalige Gartenhaus des Etatsrats Michaeisen, dessen Palais am Markt stand (Bereich der späteren Turnhalle) und von welchem nach dessen 1826 vorgenommenen Abbruch die überwiegenden Teile beim Bau des heute noch bestehenden Hauses Reichenstraße 41 in Itzehoe Verwendung fanden.
Zwischen dem Palais und Gartenhaus, dem Trichter, erstreckte sich der Stadtgarten, welcher ebenso wie der Colosseum-Platz zum Michaelsen´schen Besitz gehörte.
Der Trichter ist 1777 im Stil des Rokoko als Gartenhaus erbaut worden innerhalb eines weitläufigen in französischem Stil angelegten Gartens - dieser umfaßte auch weitgehend den Colosseum-Platz.
Im Trichter wird heute eine Gaststätte betrieben (Betreiber waren früher u.a. August Ballerstädt, Max Pruter, Heinrich Helms, Gerd Wolf).

Bildrechte: Verlag Carl Göttsche, Wilster

Anmerkung: Die Ansichtskarte unterscheidet sich bei identischem Foto nur durch die veränderte Aufschrift von der von Ludwig Behning herausgegebenen und hier gleichfalls vorgestellten Ausgabe.

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1911 - Trichter am Colosseum c

1911 Trichter am Colosseum
Das wegen seiner äußeren Form Trichter genannte Gebäude ist das ehemalige Gartenhaus des Etatsrats Michaelsen, dessen Palais am Markt stand (Bereich der späteren Turnhalle) und von welchem nach dessen 1826 vorgenommenen Abbruch die überwiegenden Teile beim Bau des heute noch bestehenden Hauses Reichenstraße 41 in Itzehoe Verwendung fanden.
Zwischen dem Palais und Gartenhaus, dem Trichter, erstreckte sich der Stadtgarten, welcher ebenso wie der Colosseum-Platz zum Michaelsen´schen Besitz gehörte.
Der Trichter ist 1777 im Stil des Rokoko als Gartenhaus erbaut worden innerhalb eines weitläufigen in französischem Stil angelegten Gartens - dieser umfaßte auch weitgehend den Colosseum-Platz.
Im Trichter wird heute eine Gaststätte betrieben (Betreiber waren früher u.a. August Ballerstädt, Max Pruter, Heinrich Helms, Gerd Wolf). Zu der Gaststätte gehörte bis in die erste Nachkriegszeit ein im zugehörigen und bis an die Zingelstraße reichenden Garten ein zu der Zeit jedoch nicht mehr genutzter Musik-Pavillion - auch Musikmuschel genannt. In dem in früheren Zeiten von den Restaurant-Gästen stark frequentierter Garten wurden häufig Konzerte gegeben; die hölzerne Musik Muschel ist Anfang der 1950er Jahre beseitigt worden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte unterscheidet sich bei identischem Foto nur durch die veränderte Aufschrift bzw. Kolorierung von den von Ludwig Behning bzw. vom Verlag Carl Göttsche, Wilster, herausgegebenen und hier gleichfalls vorgestellten Ausgaben.

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