Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Marktplatz

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1864 Marktstraße spätere Op de Göten

1864 Marktstraße
Die heutige Straße Op de Göten führte früher den Namen Marktstraße, denn vor und im (!!!) Alten Rathaus fanden in früheren Zeiten die Markttage statt, denn der Platz um die Kirche herum wurde als Friedhof genutzt.
Das Geländer der über den Stadtarm der Wilsterau (den hier ursprünglichen Verlauf dieses den Begründungszusammenhang der Stadt und ihren Namen [Wilstera] erklärenden Flusses) führenden Brücke ist gut zu erkennen. Das Gewässer wurde leider ca. 1953 verfüllt.
Vor dem Gasthaus (das große Gebäude rechts) „Holsteinisches Haus“ (es war später langjähriges Vereinslokal des SV Alemannia 04) führte eine breite rampenartige Treppe herunter zur Wilsterau. Über diese Rampe floß das Niederschlagswasser vom hoch liegenden Marktplatz ab - es ergoß sich hierhin, weshalb man sich auf der Brücke "über der Gosse", also "op de Göten" befand. Den Namen erhielt später die gesamte zuvor Marktstraße genannte Straße.

Ein Jahrhundert später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen, Plätze und Gebäude in Erinnerung gerufen wurde (Bild 2).

Bildrechte: Hans Peter Mohr
Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster
Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf

1864 St. Bartholomäus Kirche, Markt

ca. 1864 St. Bartholomäus Kirche, Markt
Blick aus östlicher Richtung
Die erste fotografische Aufnahme von der Wilsteraner St. Bartholomäus-Kirche fertigte der damalige Wilsteraner Photograph Hans-Peter Mohr; (geboren ca. 1827, gestorben 26.07.1910);
er war von 1862 bis 1885 in Wilster als Photograph aktiv und Wilster verdankt ihm viele frühe Aufnahmen von seinem Stadtbild.
Das Foto hier zeigt gewisse Mängel, u.a. an der Turmspitze, da das alte auf einer Glasplatte befindliche Negativ etwas beschädigt ist.
Die die Kirche umsäumenden Kastanienbäume sind noch recht klein.
Im Hintergrund ist an der Westseite des Marktes ein Fachwerk-Gebäude erkennbar, an dessen Platz später der Gasthof "Zur Börse" (von Ruge) entstand. Rechts daneben das spätere Geschäftshaus von Textil Reese.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr; den Abzug erhielt ich von Werner Behning, Wilster

1864 westliche Häuserzeile am Marktplatz

1864 westliche Häuserzeile am Marktplatz
Lins im Anschnitt das spätere Hotel "Stadt Hamburg" (heutige Bäckerei Balzer).
Am Standort des Fachwerkgebäudes entstand nach dessen Abbruch das Gasthaus "Zur Börse" von Johannes Ruge (heute Teil des Textil-Geschäftes Reese).
Das daneben stehende Geschäftshaus von J. Wiese wurde das spätere Stammhaus des Textil Geschäftes Reese).
Rechts daneben der Vorgänger des lGebäudes der heutigen Verbandssparkasse.
Heute wird die Häuserzeile von den trefflich restaurierten bzw. erneuerten Gebäuden der Firma Reese dominiert.
1898 erwarb Wilhelm Reese das kleine Bekleidungsgeschäft von August Voss, vorher Gebr. Schwarz.
1956 wurde das Nachbarhaus, die vormalige Gaststätte Zur Börse von Johannes Ruge, erworben. Das Ladengeschäft wurde in beide Gebäude erweitert und dem Zeitgeist folgend eine über beide Häuser reichende Schaufensterfront errichtet.
1987 wurde das ehemalige Haus von Ruge abgebrochen und durch einen Neubau mit identischer Fassade ersetzt, die vorher im Untergeschoß miteinander verbundenen Fassaden der beiden Geschäftshäuser wurden wieder voneinander getrennt, die Schaufensterfronten beider Häuser in sehr gelungener Weise behutsam an die alten Fassaden angepaßt. Ein lobenswertes Beispiel für den das Stadtbild berücksichtigenden sensiblen Umgang mit dem überkommenen Ensemble der alten Häuserzeile am Markt.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1875 Häuserzeile an der Südseite des Marktplatzes, Einmündung Kohlmarkt

1875 Häuserzeile an der Südseite des Marktplatzes
Bild 1 Im Hintergrund ist die Straße Kohlmarkt erkennbar mit dem Gebäude der historischen Schwan-Apotheke.
Das holperige Kopfsteinpflaster der Straße und die von Verkehr völlig freie Straße selbst vermitteln den Eindruck eines verschlafenen Landstädchens.
Im Gegensatz zu dem alten Foto wird uns aber durch viele alte Aufnahmen verdeutlicht, daß speziell an Markt-Tagen lebhafter Betrieb auf dem Marktplatz herrschte.
Bild 2 Einmündung der Straße Kohlmarkt in der südöstlichen Ecke des Marktplatzes.

Bildrechte: wahrscheinlich Hans-Peter Mohr, Wilster
Der alte originale Abzug des Fotos wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Knut Andersen und Carmen Andersen, geb. Köritz aus Itzehoe.
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1880 Die Häuser J.P.T. Andersen am Markt / Op de Göten

ca. 1880 Die Häuser J.P.T. Andersen am Markt
Die aus einer Färberei erwachsene Firma J.P.T. Andersen firmiert in zwei Gebäuden am Markt.
Links die Färberei & Handlung J.P.T. Andersen Söhne
rechts an der Ecke zur damaligen Marktstraße das Hauptgebäude der Firma.
In den Jahren 1912/13 ließ die Firma die abgebildeten Gebäude abbrechen und hier das noch heute bestehende imposante Gebäude errichten.
Auch das rechts an der damaligen Marktstraße - der heutigen Op de Göten - stehende helle Gebäude war von den Andersen erworben worden. Hier ließ eine Tochter des Firmeneigners im Jahr 1896 das Gbäude der nachmaligen "Adler" Drogerie Meier errichten. Das Haus mit dem markanten Erker steht heute noch.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heidi und Heinz Steinbrecher, Wilster

1880 Marktstraße, die spätere Op de Göten

1880 Marktstraße
Die heutige Straße Op de Göten führte früher den Namen Marktstraße, denn vor und im (!!!) Alten Rathaus fanden in früheren Zeiten die Markttage statt.
Sehr gut ist zu erkennen, wie das Gelände vom Kirchplatz zum ehemaligen Verlauf der die Straße vor dem Alten Rathaus unterquerenden Wilsterau abfällt. Vom Kirchplatz floß das Niederschlagswasser über eine Rampe ab in die Wilsterau - es ergoß sich hierhin, weshalb man sich auf der Brücke "über der Gosse", also "op de Göten" befand. Den Namen erhielt später die gesamte zuvor Marktstraße genannte Straße.
Das rechts erkennbare "Wilstermarsch Haus" war das größte Hotel in Wilster.
Vorne links an der Ecke zum Marktplatz steht noch das Vorgängergebäude des Textil Geschäfts von J.P.T. Andersen, der hier 1912/13 das noch heute das Häuserensemble dominierende große Geschäftshaus errichten ließ.

Bildrechte: Hans Peter Mohr
Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1880 Op de Göten

1880 Blick vom Marktplatz in die damalige Marktstraße, die heutige Straße „Op de Göten“.
Sehr gut ist das vom hoch gelegenen Marktplatz zur Wilsterau - in Bildmitte an den Brückengeländern erkennbar – abfallende Straßenniveau zu sehen.
Rechts das Mitte der 1950er Jahre abgebrochene Hotel "Wilstermarsch Haus" von Jacobs, welches im II. Weltkrieg durch Fliegerbomben stark beschädigt worden war; es war seinerzeit das größte Hotel in Wilster.
Links das 1912/13 durch einen Neubau ersetzte Geschäftshaus von J.P.T. Andersen.

Viele Jahrzehnte später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen in Erinnerung gerufen wurde.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Der Zeitungsartikel wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf.

1880 Op de Göten (Bildausschnitt)

Bildausschnitt
1880 Blick vom Marktplatz in die damalige Marktstraße, die heutige Straße „Op de Göten“.
Sehr gut ist das vom hoch gelegenen Marktplatz zur Wilsterau - in Bildmitte an den Brückengeländern erkennbar – abfallende Straßenniveau zu sehen.
Rechts das Mitte der 1950er Jahre abgebrochene Hotel \"Wilstermarsch Haus\" von Jacobs, welches im II. Weltkrieg durch Fliegerbomben stark beschädigt worden war; es war seinerzeit das größte Hotel in Wilster.
Links das 1912/13 durch einen Neubau ersetzte Geschäftshaus von J.P.T. Andersen

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster

1880 Südwestseite des Marktplatzes

1880 Häuser an der südwestlichen Seite des Marktplatzes sowie Blick in die damalige Schulstraße - heutige Zingelstraße.
Ganz vorne links das Haus von J.J. Oesau, in welchem vermutlich zu der Zeit eine Gaststätte betrieben wurde; das Haus wurde später von Kaufmann Christian Haack übernommen;
dann „Nissens Gasthof“; danach wurde das Haus als Hotel „Stadt Hamburg“ geführt;
am Eingang zum Bartholomäusgang zum Stadtpark steht eine Schott´sche Karre (eigentlich:Schottische Karre), wie sie bis weit in die 1950er Jahre vielfach in Wilster genutzt wurde;
das folgende Haus ist die Gaststätte „Zur Börse“ von Ruge;
dann das Geschäftshaus der Textilhandlung August Voss - die beiden letzteren Häuser sind heute mit vorbildlich restaurierten Giebelfronten Teil des Geschäftshauses Reese;
die folgenden Gebäude wurden später, zum Teil mehrmals, durch Neubauten ersetzt (heute Teile der Gebäude der Westholsteinischen Bank).
Im Hintergrund geht der Blick in die damalige Schulstraße - die heutige Zingelstraße.

Bildrechte: vermutlich Hans-Peter Mohr
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1900 Festumzug auf der Westseite des Markt Platzes

1900 Ein Festumzug zieht über die Westseite des Markt Platzes
In früheren Jahrzehnten war es mehrfach im Jahresverlauf üblich, daß bei den Festen der Vereine und Verbände ein Festumzug durch die Straßen der Stadt zog. Von vielen Häusern grüßten die Schleswig-Holstein Flaggen. Es war ein wundervolles und heute leider nicht mehr zu sehendes Bild, wenn die Stadt ihren Festschmuck angelegt hatte. Eine Tradition, die wieder aufleben sollte!
Ganz links das Geschäftshaus von Kaufmann Christian Haack,
dann das Hotel „Stadt Hamburg“ (vormals „Nissens Gasthof“),
der St. Bartholomäusgang zum Stadtpark;
die Gaststätte „Zur Börse“ von Johannes Ruge,
das Geschäftshaus Wilhelm Reese
und rechts im Anschnitt die Wilstermarsch-Sparkasse (heute Verbandssparkasse).
Das Haus des Gasthofes "Zur Börse" wurde 1956 von der Firma Reese erworben; an beiden Gebäuden wurden beim Umbau im Jahre 1987 ganz vorbildlich lobenswert die alten Fassaden nahezu originalgetreu wiedererichtet.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1900 Festumzug auf der Westseite des Marktplatzes

ca. 1900 Festumzug am Markt
Über den Marktplatz zieht aus mir unbekanntem Anlaß ein festlicher Umzug mit vielen Kutschen. Ganz links an der Einmündung der Deichstraße (die alte Kehdinger Straße) das Geschäftshaus von Christian Haack, dann das Hotel „Stadt Hamburg“ (vormals „Nissens Gasthof“), der St. Bartholomäusgang, der Gasthof „Zur Börse“ von Johannes Ruge, das Geschäftshaus Wilhelm Reese und rechts im Anschnitt ein Gebäude (Standort der heutigen Verbandssparkasse) mit Eisen- u. Kurzwarenhandel

Bildrechte: Urheberrecht ist nicht verzeichnet; den Abzug erhielt ich von Werner Behning, Wilster

1900 Nordostecke des Markt Platzes und Einmündung der Burger Straße

1900 Nordostecke des Markt Platzes und Einmündung der Burger Straße
Die Burger Straße führte in früheren Zeiten den Namen "Hafer Straße" oder "Haber Straat".
Auf der Ecke rechts ein damals der Kirchengemeinde Wilster gehörendes Gebäude (Archidiakonat), in dem u.a. die Gemeindeschwester ihr Domizil hatte.
Vor dem Gebäude eine Baumreihe, die sich auf der gesamten östlichen Seite des Marktplatzes bis zur Einmündung der Straße Kohlmarkt fortsetzte;
ganz links der Haarschneide-Salon von M. Wilkens.
Im vierten Haus von links (heute Möbelhaus Wolfsteller) wurde seinerzeit die Kolonial Waren Handlung und Taback Fabrik von I.H. Garms betrieben
Kraftfahrzeuge gab es damals in Wilsters Straßenbild nicht – Lasten wurden mit dem Fuhrwerk transportiert. Kinder und Spaziergänger konnten weitgehend gefahrlos auf den Straßen flanieren.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1905 Marktplatz mit der südlichen Häuserzeile

1905 südlichen Häuserzeile am Marktplatz
Das in einem umwerfenden Beispiel für architektonischen Eklektizismus kurz zuvor errichtete Gebäude der Wilstermarsch Spar- und Leihkasse wurde 1953 modernisiert und 1969 völlig umgebaut unter Einschluß des links daneben stehenden Hauses des Organisten Heesch.
Die beiden rechten sehr schönen Gebäude des Café Egge und der Bäckerei Starck wurden unter Erhaltung ihrer oberen Fassaden in den 1960er Jahren in ihrem Untergeschoß leider wie siamesische Zwillinge miteinander verbunden und dabei eine die Fassaden geradezu erschlagende große Schaufensterfront eingerichtet.
Vor den Häusern an der Ostseite des Marktplatzes stehen noch hohe Laubbäume, deren Reihe bis zur Einmündung der Burger Straße reichte. In dem links an der Einmündung in den Kohlmarkt hinter dem Baum erkennbaren Eckgebäude hatte der Goldschmied Voje (später Viergutz) sein Geschäft.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1908 Marktstraße, die spätere Op de Göten

1908 Marktstraße, die spätere Op de Göten
Das im Vordergrund an der Einmündung zur Schmiedestraße neben dem Alten Rathaus stehende Alte Balkenhaus - in ihm war nach 1945 das Wilsteraner Polizei-Revier untergebracht - wurde 1960 beseitigt. Auch das Gebäude rechts an der Ecke zur früheren „Johannis-Straße“ (heute Teil der Schmiedestraße) stehende Haus des Goldschmiedes Mohr (vor 1899 gehörte es dem Schuhmacher Meister H. Nahrendorf) steht heute nicht mehr; es wurde 1983 abgerissen.
Im Hintergrund rechts sind die Fassaden der ehemaligen Gaststätte „Holsteinischen Haus“ und der damaligen Drogerie "Adler" Meier heute noch gut erkennbar, da sie kaum verändert wurden. Das 1896 errichtete repräsentativen Gebäude der Drogerie Meier weist heute sein Türmchen nicht mehr auf; das an der Ecke zum Marktplatz stehende damalige Gebäude der Manufakturwarenhandlung J.P.T. Andersen mußte einem 1912/13 errichteten Neubau weichen.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1908 Viehmarkt und Wochenmarkt auf dem Marktplatz

1908 Viehmarkt und Wochenmarkt auf dem Marktplatz
Es herrschte lebhafter Betrieb auf dem Marktplatz vor der Kirche, wenn die Bauern der Wilstermarsch dort ihre Produkte und auch Vieh anboten.
Das Rindvieh wurde durch die Straßen zum Markt getrieben - ein heute nicht mehr vorstellbares Bild.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1909 St. Bartholomäus Kirche, Wochenmarkt

ca. 1909 Das Foto zeigt die Wilsteraner St. Bartholomäus-Kirche (gerne nach dem Erbauer Ernst-Georg Sonnin auch Sonnin-Kirche genannt);
über die Bäume ragt der 52m hohe Turm; dieser noch mit der alten Uhr; sie hatte nur einen Zeiger, um die Stunden anzuzeigen. 1911 wurden Uhrwerk und Ziffernblatt erneuert.
Unter den blühenden Kastanienbäumen bieten Händler ihre Waren an, denn es ist Wochenmarkt – er fand bis Ende der 1960er Jahre an diesem Ort vor der Kirche statt.

Bildrechte: Das Foto stammt aus der Sammlung Werner Behning, Wilster

1910 Wochenmarkt in der nordwestlichen Ecke des Marktplatzes

Wochenmarkt in der nordwestlichen Ecke des Marktplatzes in Wilster

1910 Wochenmarkt auf dem Marktplatz
Bauern aus der Wilstermarsch bieten ihre Waren auf dem Marktplatz in Wilster an; es herrscht lebhafter Betrieb.
Als Transportfahrzeuge wurden seinerzeit fast ausschließlich von Pferde-Gespannen gezogene Ackerwagen genutzt. Während des Wochenmarktes wurden die Pferde abgespannt und in den Stallungen benachbarter Gasthöfe untergestellt - vorrangig in den am Bartholomäus-Gang gelegenen Stallungen des Gasthofes \"Zur Börse\" von Johannes Ruge am Markt.
Links steht das Geschäftshaus des Photographen Carl Kuskop, welcher auch einen Verlag für Ansichtskarten betrieb. Rechts an dem Gebäude führte ein schmaler Gang zu dem rückwärtig liegenden Atelier, welches von dem Photographen Ludwig Behning übernommen wurde und später von dessen Sohn Werner Behning.
Rechts von dem Gang steht die im Jahre 1900 erbaute und im Jahr 1963 abgebrochene Turnhalle.

Bildrechte: vermutlich Karl Kuskop, Wilster
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1910 östliche Ecke des Marktes, Blick in den Kohlmarkt

1910 östliche Ecke des Marktes, Blick in den Kohlmarkt
Die beiden rechten Gebäude mit den sehr schön gegliederten Fassaden der Bäckerei von Johannes Starck und des Cafés von Heinrich Egge sind heute nur noch in ihren Obergeschossen weitgehend unverändert. Die Untergeschosse der Häuser wurden in den 1960er Jahren miteinander verbunden und dabei eine auf die alten Fassaden keine Rücksicht nehmende große Schaufensterfront eingerichtet.
Das wenige Jahre vor Fertigung der Aufnahme in einem umwerfenden Beispiel für architektonischen Eklektizismus errichtete Gebäude der Wilstermarsch Spar- und Leihkasse wurde 1953 modernisiert und 1969 völlig umgebaut, wobei das links daneben stehende Hause des Organisten Heesch einbezogen wurde.
Im Hintergrund geht der Blick in den Kohlmarkt, wo eine offene Kutsche vor der Schwan-Apotheke Halt gemacht hat.
Vor den Häusern an der Ostseite des Marktplatzes stehen noch hohe Laubbäume, deren Reihe bis zur Einmündung der Burger Straße reichte. In dem an der Einmündung in den Kohlmarkt stehenden Eckgebäude hatte der Goldschmied Voje (später Viergutz) sein Geschäft.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1912 Speicher an der Wilsterau in der Stadtmitte von Wilster

ca. 1912 Speicher der Fima J.P.T. Andersen Söhne, an der Wilsterau in der Stadtmitte.
Die Firma Andersen, deren Geschäftshaus noch heute am Markt steht, hatte auf dem zugehörigen rückwärtigen Grundstück zwei Speicher. Diese Speicher standen unmittelbar am innerstädtischen Arm der Wilsterau und wurden in früheren Zeiten von kleinen Frachtschiffen angefahren. Oben im First der Speicher war jeweils ein Flaschenzug montiert, mit dessen Hilfe die Ware aus den Kähnen in die jeweilgen Räume der Speicher gefördert werden konnte.
Ganz links im Anschnitt ist das an der damaligen Marktstraße - der heutigen Op de Göten - gelegene Gebäude des damaligen Gasthofes "Holsteinisches Haus" von Johannes Holm erkennbar.
Das Foto ist retuschiert;
der originale Abzug (Bild 2) des Fotos wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Knut Andersen und Carmen Andersen, geb. Köritz aus Itzehoe.

Bildrechte: Amandus Dohrn, Büttel
Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1915 Nordwestecke des Markt Platzes und Einmündung der Zingelstraße

1915 Zingelstraße, nordwestliche Ecke des Marktes
Nordwestlichen Ecke des Marktplatzes mit Blick in die heutige Zingelstraße, die seinerzeit noch Schulstraße hieß, denn seit Jahrhunderten lag sowohl die Stadtschule (am Ende der Straße links, hier nicht erkennbar) als auch das Haus mit den Lehrerwohnungen (links das Haus mit der langen zur Straße hin gewandten Traufseite) an dieser Straße;
Zingel wurde offenbar nur der untere Teil genannt, der über den Burggraben (den Zingel) führte.
Anzumerken ist hier, daß "Singel" in der Niederländischen Sprache für einen "Ringgraben" steht. Es liegt daher nahe, daß der alte Name der Zingelstraße aus der Zeit der niederländischen Kolonisation der Wilstermarsch stammt und daher so alt ist wie die Ansiedlung Wilster selbst.
Links an der Einmündung der Zingelstraße der „Deutsche Hof“ von Christian Schlotfeld (später Weidemann, Rost, Eul); der Pferdekopf über dem Schild weist die mit der Kutsche oder dem Gespann anreisenden Gäste auf die Ausspann-Möglichkeit für die Pferde hin.
Rechts das Gast- und Logierhaus von Hermann Stücker (später Stückers Hotel; lange Zeit war der gastronom Egon Hoinke dessen Betreiber).
Das Haus links mit der wunderschönen klassizitischen Fassade – man sah es schon von der unteren Burger Straße – wurde in kaum nachvollziehbarer Weise in den 1970er Jahren nach seinem Erwerb durch die Verbandssparkasse Wilstermarsch beseitigt; die Möglichkeit der Erhaltung der schönen Fassade ist offenbar nicht einmal geprüft worden – dieser geradezu frevelhafte Eingriff in das optische Erscheinungsbild des Häuser-Ensemble des Marktplatzes führte zur Einschaltung des Landes-Konservators, wonach dann zumindest die Erhaltung des links davon stehenden Gebäudes (hier nicht im Bild) erreicht werden konnte.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1920 Nordseite des Markt Platzes mit dem Pastorat

1920 Winterliches Bild von der Nordseite des Markt Platzes mit dem Pastorat.
Fast unverändert gegenüber dem Zustand vor zwei Jahrzehnten präsentiert sich die Nordseite des Marktplatzes - nur Schnee gibt es heute seltener.
Die um die Kirche herum stehenden Kastanien sind noch vorhanden.
Zwischen den Bäumen steht das im Mai 1911 eingeweihte Denkmal an den Frieden nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71. Das Denkmal wurde Mitte der 1950er Jahre in den Stadtpark versetzt, wo es heute noch steht.
Die Poller mit den Ketten grenzten die Kirche vom übrigen Teil des Markt-Platzes ab - sie wurden Ende der 1950er Jahre teilweise und später völlig beseitigt.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1920 Wochenmarkt auf dem Marktplatz

1920 Wochenmarkt auf dem Marktplatz
Bauern aus der Wilstermarsch bieten ihre Waren auf dem Marktplatz in Wilster an; es herrscht lebhafter Betrieb.
Als Transportfahrzeuge wurden seinerzeit fast ausschließlich von Pferde-Gespannen gezogene Ackerwagen genutzt. Während des Wochenmarktes wurden die Pferde abgespannt und in den Stallungen benachbarter Gasthöfe untergestellt - vorrangig in den am Bartholomäus-Gang gelegenen Stallungen des Gasthofes "Zur Börse" von Johannes Ruge am Markt.
Das 1912/13 an der Ecke des Marktes zur Marktstraße (der späteren Op de Göten) erbaute Geschäftshaus von J.P.T.Andersen dominiert die Häuserzeile.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1922 Umzug auf der Südseite des Marktplatzes

1922 Festumzug am Markt
Zum achtzigjährlichen Gründungstag der Wilsteraner Liedertafel wird am 17. Und 18. Juni 1922 ein großes Sängerfest in Wilster gefeiert.
Der Festumzug führt durch die Straßen der Stadt Wilster. Durch ein dichtes Spalier der Zuschauer bewegt sich hier der Umzug über den Marktplatz.
Die St. Bartholomäus-Kirche ist wie heute von Bäumen umstanden, aber auch an der Ostseite des Marktes befindet sich vor den Häusern noch eine Baumreihe.

Bildrechte: Urheberrecht ist nicht verzeichnet; mit Sicherheit aber wohl Werner Behning, Wilster, von dem ich den Abzug erhielt

1923 Aufzug der Kindergilde am Markt

1923 Aufzug der Kindergilde
Vor der Photographischen Anstalt von Ludwig Behning am Markt ist die Musikgruppe (Trommel und Pfeiffer Corps) der Kinder-Schützengilde mit Flaggen, Standarten und dem hölzernen Adler sowie einer aus Nadelgehölz gebundenen Krone angetreten; dabei mit Schärpen, Kopfschmuck und Orden ausgezeichnete Personen.
Rechts neben den drei Trommlern steht der spätere Wilsteraner Tischlermeister und Bootsbauer Peter Klaus Heinrich von Holdt (mit Querflöte).

Bildrechte: Urheberrecht ist nicht verzeichnet; mit Sicherheit Ludwig Behning - den Abzug erhielt ich von Werner Behning, Wilster

1923 Photoatelier Behning am Markt, Kinder-Schützengilde

1923 Photoatelier Behning am Markt
Vor der Photographischen Anstalt von Ludwig Behning ist die Musikgruppe (Trommel und Pfeiffer Corps) der Kinder-Schützengilde mit Flaggen, Standarten und dem hölzernen Adler sowie einer aus Nadelgehölz gebundenen Krone angetreten; dabei mit Schärpen, Kopfschmuck und Orden ausgezeichnete Personen.
Rechts neben den drei Trommlern steht Peter Klaus Heinrich von Holdt (mit Querflöte)

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1925 Kirche St. Bartholomäus

1925 Kirche St. Bartholomäus
Die Wilsteraner Kirche wurde von dem Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin entworfen und unter seiner Leitung gebaut; am 02. Juli 1780 wurde sie eingeweiht. Sonnin war auch Baumeister der Hamburger St. Michaelis Kirche (Michel).
Der schlanke Helm über dem achteckigen Turm (ein Relikt der Vorgänger-Kirche) ist 52 m hoch: Elegant konkav geschwungen ist der Anschluß des Turmes an das hohe wuchtige und dennoch transparent wirkende Kirchenschiff.
Die ganze beschwingte Eleganz des Gotteshauses der St. Bartholomäus-Kirche (gerne auch Sonnin-Kirche genannt) wird auch innen mit seinem von Licht durchfluteten Kirchenschiff deutlich, bewirkt durch die von Pilastern getrennten und dem Licht geöffneten hohen Fenster. Die Wilsteraner Kirche gilt als die größte Hallenkirche Schleswig-Holstein; das frei tragende Sprengwerk der Dachkonstruktion ist beeindruckend.
Die vor der Kirche stehenden Granitpfosten für die Ketteneinfriedung wurden um 1964 entfernt; einige Jahre zuvor hatte man die großen Kastanien gefällt und als Ersatz Linden gepflanzt.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1926 Ostseite des Marktplatzes

1926 Ostseite des Marktplatzes
Blick auf die Häuser auf der östlichen Seite des Marktplatzes;
die Häuser sind gegen den Platz noch mit streng geschnittenen Galerie-Bäumen abgegrenzt.
In dem schönen Klinker-Gebäude mit dem Treppengiebel praktizierte nach dem II Weltkrieg der praktische Arzt Dr. Bruhn (danach Dr. Boie Eggers).
In dem Gebäude rechts daneben die Klempnerei von H. Wilckens,
daneben die spätere Gemüsehandlung von Güstrau;
an der Ecke zum Kohlmarkt das Haus von Goldschmied Voje.

Bildrechte: Nicht bekannt

1927 Blick vom Marktplatz in die Deichstraße

1927 Blick vom Marktplatz in die Deichstraße.
Der Anblick erinnert noch daran, daß Wilster vor der vorletzten Jahrhundertwende in Holstein die Stadt mit den meisten Fachwerkbauten war.
Links an der Ecke zur damaligen Marktstraße (heutige Op de Göten) das „Wilster-Marsch-Haus“, seinerzeit das größte Hotel in Wilster. Das Gebäude wurde bei dem Terror-Angriff anglo-amerikanischer Bomber während des II. Weltkrieges am 15. Juni 1944 durch Bombenwirkung stark beschädigt und einige Jahre später abgebrochen.
Rechts das „Warenhaus“ von Christian Haack, das sein unverwechselbares Flair auch über 80 Jahre später fast unverändert bewahrt hat.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1927 Südwestseite des Marktplatzes

Südwestseite des Marktplatzes in Wilster

ca.1927 Südwestseite des Marktplatzes.
Blick vom Fuß des Kirchturms auf die Einmündung der Deichstraße und der Straße „Op de Göten“ (frühere Marktstraße).
Das große Gebäude an der Ecke ist das in den 1950ern beseitigte Hotel „Wilstermarschhaus“.
Rechts daneben auf der gegenüber liegenden Seite der Deichstraße das Geschäft von Christian Haack, welches sich 80 Jahre später fast unverändert zeigt.
Daneben das Hotel "Stadt Hamburg"; in dem Gebäude war in den Jahren nach 1950 das Fahrrad-Geschäft von Ernst Wittrock untergebracht; in dem Haus ist heute ein Ladengeschäft der Bäckerei Balzer.
Vor dem Gebäude hielten, so wie auf dem Foto abgebildet, mehrere Jahrzehnte lang die Post-Busse.
Die vor der Kirche stehenden Granitpfosten für die Ketteneinfriedung wurden um 1964 entfernt.

Bildrechte: vermutlich Ludwig Behning, Wilster
Das Foto stammt aus der Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1929 Blick vom Markt in die Marktstraße - heutige Op de Göten

ca. 1929 Blick vom Markt in die Marktstraße - heutige Op de Göten
Die heutige Straße Op de Göten führte früher den Namen Marktstraße, denn vor und im (!!!) Alten Rathaus fanden in früheren Zeiten die Markttage statt.
Sehr gut ist zu erkennen, wie das Gelände vom Kirchplatz zum ehemaligen Verlauf der die Straße vor dem Alten Rathaus unterquerenden Wilsterau abfällt. Vom Kirchplatz floß das Niederschlagswasser über eine Rampe ab in die Wilsterau - es ergoß sich hierhin, weshalb man sich auf der Brücke "über der Gosse", also "op de Göten" befand. Den Namen erhielt die gesamte zuvor Marktstraße genannte Straße.
Das rechts erkennbare "Wilstermarsch Haus" war das größte Hotel in Wilster.
Vorne links an der Ecke zum Marktplatz steht das 1912/13 errichte imposante Gebäude des Textil Geschäfts von J.P.T. Andersen.
Beide Gebäude sind im II. Weltkrieg beim Bombenangriff auf Wilster in Mitleidenschaft gezogen. Das "Wilstermarsch Haus" wurde Mitte der 1950er Jahre abgebrochen.
Hinter dem Gebäude von Andersen ist der Erker des 1896 errichteten Gebäudes der "Adler" Drogerie Meier erkennbar. Die Firmeninhaberin war eine Schwester des benachbarten Kaufmannes Theodor Andersen.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Das Foto stammt aus der im Eigentum von Robert Friedrichs, Wilster, befindlichen Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1932 Der Kaufmann Christian Haack war eine Institution in Wilster

1932 Christian Haack auf dem Marktplatz
Der Kaufmann Christian Haack war eine Institution in Wilster, so wie auch heute noch sein am Markt an der Einmündung der Deichstraße gelegenes Geschäft.
Das heute von seinen Nachfolgern geführte Geschäft, von den Wilsteranern "Krischan Haack" oder liebevoll "Klein Karstadt" genannt, hat sich ein ganz besonderes Flair erhalten. Wer einmal hier eingekauft hat, wird erstaunt von dem auf engen Raum untergebrachten und ungemein vielfältigen Angebot gewesen sein. Um so mehr wird es ihn verwundert haben, daß in dem vermeintlichen Durcheinander der Inhaber mit sicherer Hand das Gewünschte hervor zauberte. Schon vor Jahrzehnten waren wir uns als Jugendliche sicher, hier kann man vom Hufnagel bis zum Büstenhalterbügel alles bekommen.
Das Foto zeigt Christian Haack den Marktplatz überquerend.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1932 Umzug zum 650ten Stadtjubiläum der Stadt Wilster

1932 Umzug zum 650ten Stadtjubiläum der Stadt Wilster am 29.05.1932.
Der Fest-Umzug der Gruppen und Festwagen zum 650ten Stadtjubiläum der Stadt Wilster passiert die Nord-Westecke des Marktplatzes.
Links im Anschnitt das Hotel Karl Stückers Gasthof (später Egon Hoinke), daneben die Buch- und Papierhandlung von Carl Kuskop.
Das große Gebäude ist die 1963 wegen Baufälligkeit abgebrochene Turnhalle (hier hatte der MTV Wilster sein Domizil) und sie diente als Sporthalle für die Mittelschule Wilster.

Bildrechte: Urheberrecht ist nicht verzeichnet; den Abzug erhielt ich von Werner Behning, Wilster, aus dessen Sammlung er auch stammt

1933 Kundgebung auf dem Marktplatz

1933 Kundgebung auf dem Marktplatz
Kundgebung der SA (Sturm-Abteilung), einer Massenorganisation der nationalsozialistischen Partei, auf dem Westteil des Marktplatzes vor dem Gasthaus „Zur Börse“ von Johannes Ruge.
Aufmärsche und pausenlose Agitation lockten seinerzeit vor allem Jugendliche und junge Männer in die NSDAP oder ihre Gliederungen;
so manche der die braune Uniform tragenden Personen wird sich nach dem Zusammenbruch von Nazi-Deutschland gefreut haben, daß hier nur ihre Rückseite abgebildet wurde.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster, aus dessen Sammlung die Aufnahme stammt

1936 Angetretene Bürgergilde am Markt

1936 Angetretene Bürgergilde am Markt
Vor der angetretenen Bürger Gilde hält der damalige Wilsteraner Bürgermeister Dr. Küster eine Ansprache.
Entgegen der schönen vorherigen Tradition, die Stadt mit den Schleswig-Holstein Flaggen zu schmücken, wurde jetzt ausschließlich nur noch die Fahne mit dem Hakenkreuz gezeigt - eine Gleichschaltung hatte, bei nicht wenigen auch gezwungenermaßen, auf allen Feldern des gesellschaftlichen Lebens Einzug gehalten.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heidi und Heinz Steinbrecher, Wilster

1937 Straße Op de Göten und Marktplatz mit der Kirche

1937 Straße Op de Göten und Marktplatz mit der Kirche

1937 Straße Op de Göten und Marktplatz mit der Kirche
Die nach dem Entwurf und unter der Bauleitung von Baumeister Ernst-Georg Sonnin in den Jahren 1775 bis 1781 erbaute St. Bartholomäus Kirche in Wilster beherrscht mit ihrer Silhouette das Bild der kleinen schönen alten Stadt.
Der Sockel ihres Turmes stammt noch von der Vorgängerkirche - der Turmhelm wurde von Sonnin in einer Bewunderung abverlangenden Aktion angehoben. In einer zeitgenössischen Schrift heißt es dazu: (Der Turm der Kirche) „Zu Wilster hatte eine noch gute und dauerhafte Thurmspitze ein sehr verfallenes Mauerwerk zum Untertheil; Sonnin stützte die Thurmspitze ab, nahm das alte Mauerwerk zu 50 Fuß hoch weg, führte ein neues auf und schraubte die Thurmspitze, etwa 150 Fuß hoch, noch um 20 Fuß höher, drehete sie auch zum Theil um ihre Achse, indem er der neuen Kirche zugleich eine bessere Lage gegeben hatte.“
Links ist im Anschnitt das im II. Weltkrieg bei dem Bombenangriff auf Wilster - so wie auch die Kirche - schwer beschädigte und heute nicht mehr vorhandene Hotel "Wilstermarsch-Haus" von Jacobs zu erkennen sowie rechts das 1912/13 errichtete Wohn-und Geschäftshaus der damaligen Firma J.P.T. Andersen Söhne.
Mitten in der Einmündung der Op de Göten in den Markt steht ein Fahrbahnteiler mit einem Wegweiser.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Jan Hilbert, Sievershütten

1940 "Hotel Stadt Hamburg" am Marktplatz

1940 "Hotel Stadt Hamburg" am Marktplatz
In dem zwischen dem Gebäude von Christian Haack und dem vom Markt zum Stadtpark führenden Bartholomäusgang gelegenen Gebäude war das „Hotel Stadt Hamburg“ , vormals "Nissen´s Gasthof", untergebracht (nach dem II. Weltkrieg Fahrrad Wittrock und Elektro-Kühl, heute Bäckerei).
Die Straßenfront des Gebäudes ist in den oberen Etagen heute noch weitgehend unverändert.
Der hohe Flaggenmast vor dem Hotel verdeutlicht, daß seinerzeit die Wilsteraner positiv patriotisch waren, denn man zeigte Flagge!
Vor dem Gebäude hielten seinerzeit die Postbusse.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster, aus dessen Sammlung die Aufnahme stammt

1948 Marktplatz Westliche Häuserzeile

1948 Westseite des Marktplatzes
So recht den Eindruck eines beschaulichen Landstädtchens vermittelt diese Aufnahme vom Markt; Personenkraftwagen waren damals eine rarität in Wilster.
Im Vordergrund links und noch vor dem zum Stadtpark führenden Bartholomäus-Gang das Fahrradgeschäft von Wittrock.
Danach folgend der Gasthof „Zur Börse“ von Johannes Ruge,
sodann das Textil Geschäft Reese,
darauf folgend die damalige Wilstermarsch Sparkasse;
dann mit der Klassizismus Fassade das Café Schöne und am Eingang zur Zingelstraße der Gasthof „Deutscher Hof“
sowie rechts Stücker´s Hotel.

Bildrechte: Werner Behning
Das Foto stammt aus der im Eigentum von Robert Robert Friedrichs, Wilster, befindlichen Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1951 Markt Südwestseite

1951 Markt Häuser an der Südwestseite
Die Häuser an der südwestlichen Seite des Marktplatzes.
Ganz links im Anschnitt das Fahrradgeschäft von Ernst Wittrock ; es war seinerzeit für die Kinder ein ganz besonderes Vergnügen, in dem Geschäft für 2 Groschen einen der mit Ballonreifen ausgestatteten Roller für eine halbe Stunde zu mieten und damit durch die Straßen der Stadt zu sausen - keines der Kinder hatte damals ein eigenes derartiges Spielgerät!
Rechts daneben führt - wie auch noch heute - der Bartholomäus Gang vom Marktplatz zum Stadtpark.
Jenseits des Ganges das Gasthaus "Zur Börse" von Hans Ruge, welcher in den an den Stadtpark angrenzenden rückwärtigen Gebäuden eine Deckstation für Pferde sowie Einstellplätze für Rindvieh betrieb und auch eine Viehwaage vorhielt.
Anschließend folgt das Geschäftshaus von Textil Reese. Es ist ein ganz besonderes Verdienst der Firma Reese, bei der später unter Einschluß des Gebäudes von Ruge vorgenommenen Vergrößerung und Modernisierung des Betriebes, die ursprünglichen und die Häuserzeile prägenden ausdrucksvollen Fassaden wieder hergestellt zu haben - ein lobenswertes Vorbild für sensiblen Umgang mit dem Stadtbild.
Dann das Gebäude der damaligen Wilstermarsch Sparkasse.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rainer Japp, Boxdorf

1951 Marktplatz, Verein für deutsche Schäferhunde

1951 Marktplatz, Verein für deutsche Schäferhunde
Eine Gruppe des „Verein für deutsche Schäferhunde (SV) e.V., Ortsgruppe Itzehoe“ hat sich mit ihren Hunden auf dem Marktplatz aufgestellt.
Der Herr im Anzug und mit Hut, neben dem Jungen mit dem Schild, ist Franz Reimers; er war Gründer der Ortsgruppe und auch ihr Vorsitzender von 1930 bis 1954.
Der zweite von links der in Bildmitte abgebildeten Personen mit weißem Hemd ist Herr Kubis, dessen Sohn gegenwärtig zweiter Vorsitzender der Ortsgruppe ist.
In der Chronik des genannten Vereins findet sich zu Anlaß und Zeitpunkt des Treffens folgender Eintrag einer Vorstandssitzung vom 24.6.1951: „Der Verein wird sich auch an einer Werbeschau in Wilster beteiligen.“
Rechts im Anschnitt ist der Turm der St. Bartholomäus Kirche erkennbar.
Auf der gegenüber liegenden Straßenseite steht noch die alte und im Jahre 1900 erbaute Turnhalle, die 1963 wegen Baufälligkeit abgebrochen wurde.
Links daneben das Geschäftshaus des Wilsteraner Photographen Carl Kuskop.

Bildrechte: nicht bekannt
Die Informationen zu Zeitpunkt und Anlaß der Aufnahme wurden freundlicherweise beigebracht von Ulrike Eckmann als derzeitige Vorsitzende des Verein für Schäferhunde (SV) e.V. Ortsgruppe Itzehoe

1951 Wilsteraner Jahrmarkt auf dem Markt Platz (Nordseite)

1951 Wilsteraner Jahrmarkt, Marktplatz
Der traditionell am ersten Wochenende im August gefeierte Wilsteraner Jahrmarkt stellt im Jahresablauf der Stadt Wilster einen ganz besonderen Höhepunkt dar.
Zwischen den Reihen der Buden auf der Nordseite des Marktplatzes herrscht dichtes Gedränge.
Links ist die im Jahre 1963 wegen Baufälligkeit abgebrochene Turnhalle erkennbar.
Hinter der Turnhalle befand sich in einem Gebäude die Nebenstelle des Arbeitsamtes Elmshorn, worauf das Schild an der Halle hinweist.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster, aus dessen Sammlung die Aufnahme stammt

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