
Schön, daß Sie hergefunden haben!
Herzlich Willkommen auf der Heimat-Seite des Buten-Wilsteraners Peter von Holdt
Min Vadderstadt!
Dor liggt een Stadt in Marschenland - dor is mi allens so bekannt.
Wenn ik vun feern den Karktoorn seh, - dann ward mi um min Hart so weh.
De Straten sünd dor lütt un smohl, - in Droom go ik dor op un dool.
De Finster in de Hüs´ sind blank, - in manch een Goorn de Roosn rank´.
In disse Stadt bün ik boorn, - dor hefft verlevt ik mine Kinnerjohrn.
De Tied de leep, un manch wat is vergohn, - da Lengen na min Welster bleev bestohn.
Du lütte Stadt dor an de Au, - wie heff ik di so leev,
wenn ik doch kunn´as ik geern wull, - ik ümmer bi di bleev.
Weil diese Heimat-Seite auch eine Liebeserklärung an Wilster ist, habe ich ein Gedicht der im Januar 2010 verstorbenen Buten-Wilsteranerin Maria Wolf, geb. Horstmann, voran gestellt. Die Verfasserin hat, wie der Betreiber dieser Seite, ihre Kindheit in der Marschenstadt verbracht und hatte daran ihr Leben lang schöne und glückliche Erinnerungen.
Ein herzliches Danke sage ich allen Personen, die mich seit dem im Dezember 2008 erfolgten Start von mein-Wilster mit Hinweisen, Anmerkungen und Informationen sowie mit der Überlassung von Fotos und sogar einem kleinen Film über Wilster so freundlich unterstützt haben!
Auch über die netten Einträge in mein Gästebuch habe ich mich sehr gefreut!
Interessierten Heimatfreunden möchte ich hier die von mir gesammelten Wilsterensien vorstellen.
Vorgestellt werden auch einige Objekte aus der Wilstermarsch, denn es bestanden von frühester Zeit an enge Bindungen zwischen Stadt und Land. Vor 40 Jahren erklärte mir dieses der Bürgermeister eines Nachbardorfes mit den Worten: „Wenn wi na Itzehoe oder Brunsbüttel wüllt, denn seggt wi, ick fohr na Itzehoe oder na Brunsbüttel – wenn wi obers na Wilster wüllt, denn seggt wi, ick fohr in de Stadt!“
Bei dem virtuellen Spaziergang durch die alte Marschenstadt Wilster und deren nähere Umgebung wünsche ich viel Freude und angenehme Erinnerungen! Wählen Sie durch Anklicken oben in der Menü-Leiste aus.
Für die Suche nach bestimmten Begriffen auf dieser Heimat-Seite steht oben in der Leiste das Fenster Suchbegriff zur Verfügung; dabei bitte nur ein einzelnes vollständiges Wort eingeben!
In der Rubrik Neue Objekte sind die zwanzig neuesten Einstellungen aufgeführt.
Genießen Sie beim Betrachten historischer Ansichtskarten - diese bilden den Schwerpunkt dieser Sammlung - und Fotos sowie anderer Wilsterensien eine Zeitreise in das alte Wilster und seine Umgebung. Vergleichen Sie, was alles im Laufe der Zeit der Veränderung unterworfen wurde, was bewahrt wurde, was verloren gegangen ist und was positiv weiter entwickelt wurde.
Die vor der Bildüberschrift der Ansichtskarten oder Fotos angegebene Jahreszahl gibt zumeist nur eine in etwa zeitliche Einordnung an. Für freundliche Konkretisierungen sowie zusätzliche Informationen bin ich dankbar!
Insbesondere bitte ich um Mithilfe bei der Lokalisierung mir unbekannter Objekte -> siehe Rubrik: unbekannt
Kontakt ist möglich über meine Anschrift (siehe unten im Impressum),
über mein Gästebuch - überdies freue ich mich über jeden netten Eintrag in mein Gästebuch! -
oder schreiben Sie mir direkt eine Nachricht an info@mein-wilster.de (<- einfach anklicken!). Auch Anregungen und konstruktive Kritik sind willkommen!
Hinweise zu den Wilsterensien
Die vorgestellten Ansichtskarten - Ausnahmen bilden die im Januar 2010 neu eingerichtete Rubrik Zusätzliches von Sammlerfreunden und erläuternd beigestellte Abbildungen - sowie viele der Fotografien befinden sich in meinem Besitz.
Desgleichen befinden sich sowohl die vorgestellten Bücher als auch die abgebildeten Gegenstände wie Notgeld, Medaillen, Abzeichen in meinem Eigentum.
Sofern mir zum weiteren Ausbau dieser Seite für meine Sammlung Wilsterensien - insbesondere alte Ansichtskarten und Fotos - zur Verfügung gestellt werden, würde mich dieses sehr freuen!
Spezieller Hinweis: Auf einigen aus der Zeit des Nationalsozialismus stammenden Wilsterensien sind Symbole aus der damaligen Zeit abgebildet. Ich distanziere mich ausdrücklich von nationalsozialistischem Gedankengut!
Ansichtskarten
Bei den abgebildeten Ansichtskarten habe ich – sofern bekannt – den jeweiligen Ansichtskartenverlag oder den Fotografen genannt.
Auf die Abbildungen habe ich ganz bewußt keinen Kopierschutz gesetzt, denn ich habe nichts dagegen einzuwenden, wenn sich Heimatfreunde für private Zwecke Abbildungen herunter laden. Auf die Bestimmungen des Urheberrechtes weise ich in diesem Zusammenhang hin!
Ergänzend zu den auf dieser Seite vorgestellten Wilsterensien werden bei den Ansichtskarten unter dem Menüpunkt Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848 zu diesem für die Landesgeschichte bedeutenden Ereignis mehrere Belege vorgestellt.
Fotografien
Bei den abgebildeten Fotografien habe ich – sofern bekannt – den jeweiligen Fotografen genannt, in fast allen anderen Fällen zumindest aber die Person, von der ich den Bildabzug erhielt. In vielen Fällen ist dieses der Wilsteraner Photograph Werner Behning (er war ein Jugendfreund meines Vaters), welcher aus seinem Schaffen, aus dem seines Vaters Ludwig Behning und seiner Wilsteraner Berufsvorgänger Carl Kuskop und Hans-Peter Mohr eine große Bildersammlung in seinem Eigentum hatte. Sein Enkel Robert Friedrichs hat diese Sammlung in Verwahrung; er hat mir freundlicherweise gestattet, viele Aufnahmen aus dieser Sammlung hier vorzustellen. Sofern Interesse an brillanten Abzügen und Vergrößerungen von den Fotografien besteht, verweise ich an dieser Stelle gerne auf die sehr informative und interessante Seite www.alt-wilster.de
Die in einigen Fällen zum Vergleich aufgenommenen neueren Fotos stammen - wenn nicht ausdrücklich eine dritte Person genannt ist - von mir!
Beschreibungen
Die Beschreibungen zu Ansichtskarten und Fotografien stammen nach bestem Wissen von mir; die in einigen Fällen vorgenommenen Kommentierungen geben meine Auffassung zu bestimmten Sachverhalten wieder.
Sofern mir bei der einen oder anderen Darstellung ein Fehler oder eine unzutreffende Interpretation unterlaufen sein sollte, bin ich für jeden freundlichen Hinweis dankbar!
Bei den Beschreibungen habe ich in einigen Fällen einen Schwerpunkt zu Verbindungen der abgebildeten Örtlichkeit zu Angehörigen meiner Familie gesetzt, denn ich stelle hier „mein Wilster“ vor.
Informationen zur Genealogie meiner Familie gibt es auf der Seite www.vonholte.de
Grundsätzlich gilt:
Alle Rechte an den Bildern und Medien liegen jeweils bei deren Autoren selbst oder bei anderen Rechteinhabern, auch dann, wenn diese nicht ausdrücklich genannt sind.
Hier sehen Sie ein zufällig ausgewähltes Bild; weitere finden Sie nach Örtlichkeiten und Themen sortiert im Menü in der Leiste oben
1903 Die Stör bei Heiligenstedten
In der Stör bei Heiligenstedten liegt der Ewer „Anna Carolina“ vor Anker und wartet auf den für ihn günstigen Flutstrom.
Auf dem Deich der Stör ist das 50 m lange Präbenden-Stift zu erkennen. Das im Jahre 1638 gegründete und auf dem Deich errichtete Präbendenstift bietet seither Unterkunft für betagte Menschen.
Heiligenstedten ist der Ort, mit dem unsere Gegend erstmals urkundlich in das Licht der Geschichte tritt. Aus den Fränkischen Reichsannalen des Einhard (siehe Auszug Bild 3)erfahren wir, daß der Kaiser Karl der Große hier in Nordalbingien im Jahre 809 auf dem Esesfelth (bei der späteren Oldenburgskuhle) eine Burg errichten ließ, welche bereits im Jahre 817 sich erfolgreich dem Ansturm der Dänen und Abodriten erwehren konnte. Lange Zeit meinte man, den Standort der Burg in Itzehoe vermuten zu müssen. Mehr dazu findet sich auf der Seite Die Burg Esesfeld
Wohl unmittelbar mit dem Bau der Fränkischen Burg wurde auch eine Kirche errichtet; die ersten Nachrichten von einer solchen erfahren wir erst aus dem Jahre 834. Der Kirchplatz Heiligenstedten dürfte der erste in Holstein gewesen sein, auch wenn Standort und Bau der heutigen Kirche aus späterer Zeit stammen - wo sonst, als im Schutze einer Burg der christlichen Franken und für deren Besatzung konnte ein solches Bauwerk errichtet werden.
Bildrechte: Chr. Bachmann & Petersen, Itzehoe
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