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1900 Hafen in Büttel (Elbe)
Der an der Elbe gelegene Ort Büttel war über Jahrhunderte eine von der Schifffahrt und von der Landwirtschaft geprägte Siedlung. Das Ortszentrum bildete der Hafen am Bütteler Kanal.
Unmittelbar am Hafen des Bütteler Kanals vor dessen Zugang zur Elbe lagen die Häuser der Schiffer und der diese versorgenden Wirte und Händler, so wie das abgebildete Haus von Wilhelm Eggers.
Die Flächen der Gemeinde wurden in den 1970er Jahren zum Zwecke der Industrieansiedlung völlig überplant und entsprechend verändert. Die Umsiedlung der Bevölkerung erfolgte in der ersten Hälfte der 1980er Jahre, fast alle Häuser wurden beseitigt. Heute erinnert nichts mehr an die einstige Idylle der Schiffersiedlung.
Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster
ca. 1903 Winterruhe im Hafen von Büttel.
Die Fracht-Ewer sind im Eis eingefroren und Personen genießen das Eisvergnügen.
Die Siedlung Büttel war seinerzeit eine typische Schiffer-Siedlung.
Der kleine Bütteler Hafen im Zuge des Burg Kudensee-Kanals hatte einen Zugang zur Elbe. Kleine Frachtkähne konnten in früheren Zeiten von dort über den genannten Kanal, den Kudensee, die Burger Au und die Holstenau / Wilsterau bis nach Wilster fahren und am Kasenort in die Stör gelangen. Das ist seit langem nicht mehr möglich.
Wohl gibt es noch die Gemeinde Büttel an der Elbe, jedoch der alte historische Ort hat aufgehört zu existieren, nachdem seit Mitte der 1970er wegen der Industrieansiedlung von ursprünglich 200 Häusern alle bis 17 abgebrochen und die Bewohner umgesiedelt wurden.
Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Wilster
1904 Der Hafen von Büttel (Elbe) und Buhmanns Gastwirtschaft
Von dem Stolz der Einwohner auf ihren schönen Ort kündet der Reim:
Büttel an de Elv, hest Du dar mal vun hört,
To mern in de Masch gelegen,
De stattlichen Möw un de saubern Hüs
Vertellt Di vun Riekdom un Segen,
Und denn inn Mai, wol lacht
In Fröhjahrspracht
Die an de smuck Allee
Mit Blöm as Lichter so witt as Snee.
Heute kündet der Reim von einem verschwundenen Dorf.
Der alte historische Ort hat - so wie Buhmann´s Gastwirtschaft - zwischenzeitlich aufgehört zu existieren, nachdem seit Mitte der 1970er wegen der Industrieansiedlung von ursprünglich 200 Häusern alle bis auf 17 abgebrochen und die Bewohner umgesiedelt wurden.
Der kleine beschauliche Bütteler Hafen im Zuge des Burg Kudensee-Kanals hatte einen Zugang zur Elbe. Kleine Frachtkähne konnten in früheren Zeiten von dort über den genannten Kanal, die Burger Au und die Holstenau/Wilsterau bis nach Wilster fahren und am Kasenort in die Stör gelangen. Das ist seit langer Zeit nicht mehr möglich.
Bildrechte: Verlag Henry Wegener, Hamburg-Lokstedt
ca. 1905 und 1900 Hafen von Büttel an der Elbe
Der kleine beschauliche Hafen im Zuge des Burg Kudensee-Kanal hatte einen Zugang zur Elbe.
Kleine Frachtkähne konnten in früheren Zeiten von dort über den genannten Kanal, den Kudensee, die Burger Au und die Holstenau/Wilsterau bis nach Wilster fahren und vom Kasenort in die Stör und wieder zur Elbe gelangen. Das ist seit langem nicht mehr möglich.
Wohl gibt es noch die Gemeinde Büttel an der Elbe, jedoch der alte historische Ort hat aufgehört zu existieren, nachdem seit Mitte der 1970er wegen der Industrieansiedlung von ursprünglich 200 Häusern alle bis 17 abgebrochen und die Bewohner umgesiedelt wurden.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: es handelt sich um Foto alter Ansichtskarten, die freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden von Rudolf Böckmann, Burg
1907 Büttel an der Elbe.
Im unbedeichten Vorland weiden Rinder am Bütteler Hafen-Priel.
Im Hafen von Büttel liegen viele Ewer in Winterruhe. Büttel war seinerzeit eine typische Schiffer-Siedlung. Der Hafen hatte über eine gedeckte Deichschleuse Zugang zur Elbe. Früher war es ebenfalls möglich, über den Burg Kudensee-Kana, die Burger Au und die Holstenau/Wilsterau bis nach Wilster zu fahren und am Kasenort in die Stör zu gelangen.
Das Foto mit der Gruppe der Rinder findet sich auf vielen alten Ansichtskarten aus der Wilstermarsch; häufig wurde die Gruppe in Bilder hinein gearbeitet.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Wohl gibt es heute noch die Gemeinde Büttel an der Elbe, jedoch der alte historische Ort hat aufgehört zu existieren, nachdem seit Mitte der 1970er wegen der Industrieansiedlung von ursprünglich 200 Häusern alle bis 17 abgebrochen und die Bewohner umgesiedelt wurden.
ca. 1907 Hafen von Büttel (Elbe)
Büttel war seinerzeit eine typische Schiffer-Siedlung.
Im Hafen von Büttel liegen viele Ewer in Winterruhe. Die Fracht-Ewer sind im Eis eingefroren; dieses geschah fast alljährlich und bot Gelegenheit zu manchem Eisvergnügen.
Der Hafen hatte über eine gedeckte Deichschleuse Zugang zur Elbe. Früher war es ebenfalls möglich, von Büttel aus über den Burg Kudensee-Kanal, die Burger Au und die Holstenau/Wilsterau bis nach Wilster zu fahren und am Kasenort in die Stör zu gelangen.
Bildrechte: Verlagsanstalt Julius Simonsen, Oldenburg in Holstein
1908 Kate oder Heuer-Haus in der Wilstermarsch - wohl in Büttel
Der abgebildete kleine Bauernhof in der Marsch konnte von mir noch nicht exakt lokalisiert werden
- es handelt sich um ein Motiv aus der Gemeinde Büttel, welche der Industrieansiedlung im Raum Brunsbüttel weichen mußte.
Es scheint sich bei dem Gebäude auch mehr um eine Katenstelle oder ein Heuer-Haus zu handeln, zu welchem der von der Arbeit heimkommende Schnitter mit der geschulterten Sense heimkehrt.
Die Szene gibt einen Eindruck von den körperlichen Anstrengungen der Feldarbeit.
Bildrechte: Verlag C.K.W. wohl Carl Kuskop, Wilster
ca. 1910 Blick über die Wiesen und Weiden in Büttel auf die Zementfabrik "Saturn" in Brunsbüttelkoog.
Die Portland- Cement- Fabrik „Saturn" war 1898 entstanden; die Kreide für die Fabrik wurde aus Lägerdorf über den Wasserweg antransportiert.
Während der Zeit der ersten Erweiterung des Kaiser-Wilhelm-Kanal und dem Neubau der Schleusen nahm die Fabrik einen Aufschwung. Nach Beendigung dieser Baumaßnahmen und dem Beginn des I. Weltkrieges wurde die Fabrik stillgelegt.
Auf der Karte findet sich auf der Bildseite die Aufschrift: Brunsbüttelkoog Cement- und Ziegeleifabrik.
Bildrechte: Verlag Sternberg, Hamburg
Anmerkung: die Karte war im Besitz des Betreibers dieser Heimat-Seite und wurde an einen anderen Sammler abgegeben.
1917 St. Margarethen, Büttel, Landscheide.
Die Mehrbildkarte zeigt Motive aus beiden Orten sowie auch den in Flethsee (Gemeinde Landscheide) an der damaligen Marschbahn (Strecke Altona – Wilster – Hvidding in Nordschleswig) gelegenen Bahnhof St. Margarethen.
Neben dem Wappen des Landes Schleswig-Holstein ist auch die erste Strophe des Schleswig-Holstein-Liedes abgedruckt; seinerzeit war vielen Menschen noch nachhaltig in Erinnerung, mit welchen Opfern die Loslösung der beiden Herzogtümer von Dänemark bei den Auseinandersetzungen in den Jahren 1848 bis 1851 und 1864 bis 1866 verbunden war.
Die Abbildung rechts zeigt Szenen aus Büttel und den dortigen Hafen; die Abbildung rechts unten zeigt gleichfalls den Hafen in Büttel.
Die Abbildung links unten zeigt die ehemalige Kirchspielsvogtei (Bild 2) in St. Margarethen.
Die Abbildung unten mittig zeigt den "Bahnhof St. Margarethen" (Bild3), welcher jedoch in dem zur Gemeinde Landscheide gehörenden Ort Flethsee stand.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
ca. 1920 Ostermoor mit der Fähre über den Kaiser-Wilhelm- Kanal und dem Gasthof „Zur Fähre“.
Das an die Ortschaft Büttel angrenzende Dorf Ostermoor war noch vor einigen Jahrzehnten sehr landwirtschaftlich geprägt, wie man auch an dem die Fähre nutzenden Gespann erkennen kann (Bild 3).
Das Gebiet Ostermoor gehört seit der 1970 vorgenommenen Eingemeindung zur Stadt Brunsbüttel. Das ehemalige Dorf ist weitgehend der Industrieansiedlung geopfert worden. Es teilt insofern das Schicksal des Dorfes Büttel.
In früheren Zeiten schied das zwischen dem Holstengraben und der Brunsbütteler Brake gelegene wüste Hochmoor die Dithmarscher von der Bevölkerung der Wilstermarsch, die einander feindlich gesinnt waren.
Der Gegensatz ging so weit, daß der Deich an der Elbe nicht durchgebaut war, sondern an beidseitig des Moores aufgeschüttete Flügeldeiche anschloß. Die Elbkarte (Bild 4) des Melchior Lorichs (1527-1583) aus dem Jahre 1568 zeigt diese aus Gründen des Küstenschutzes untragbare Situation, die erst im Jahre 1574 nach der von den Dithmarschern 1559 verlorenen „Letzten Fehde“ beseitigt wurde.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
ca. 1925 Büttel (Elbe) und Bütteler Kanal
Der kleine beschauliche Hafen im Zuge des Burg- Kudensee-Kanal (1765 gegraben) war beidseitig von Straßen und Häusern gesäumt.
Der Hafen hatte einen Zugang zur Elbe. Kleine Frachtkähne konnten in früheren Zeiten von Büttel aus über den genannten Kanal, den Kudensee, die Burger Au und die Holstenau/Wilsterau bis nach Wilster fahren und vom Kasenort in die Stör und wieder zur Elbe gelangen. Das ist seit langem nicht mehr möglich.
Von den abgebildeten Häusern steht nicht eines mehr - das Dorf ist verschwunden.
Wohl gibt es noch die Gemeinde Büttel an der Elbe, jedoch der alte historische Ort hat aufgehört zu existieren, nachdem seit Mitte bis Ende der 1970er wegen der Industrieansiedlung im Raum Brunsbüttel von ursprünglich 200 Häusern alle bis auf 17 abgebrochen und die Bewohner umgesiedelt wurden.
Bildrechte: W. Döring, Brunsbüttelkoog
ca. 1930 Büttel (Elbe)
Der historische Ort Büttel (an der Elbe) wurde in den 1970er Jahren der im Wirtschaftsraum Brunsbüttel initiierten Industrieansiedlung geopfert.
Von seinem am Bütteler Kanal gelegenen Hafen, dem diesen mit der Elbe verbindenden Siel, den zahlreichen Gehöften, den alten Wohnhäusern (Bild 3), den alten Gebäuden der gewerblichen Infrastruktur wie Meierei, Warengenossenschaft, Korn-Windmühle (Bild 2), Gastwirtschaft usw. blieb fast nichts. Die große Mehrzahl der Bewohner wurden umgesiedelt.
Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster
1959 Büttel an der Elbe
Die bereits 1318 urkundlich bezeugte Gemeinde Büttel, in welcher 1970 noch etwa 500 Einwohner auf gut 11 km² lebten, ist heute mit unter 50 Einwohnern diesbezüglich die kleinste Gemeinde der Wilstermarsch. Das ursprünglich von Landwirtschaft und Schifffahrt geprägte Dorf am idyllischen Bütteler Kanal und dem kleinen Hafen wurde zum Zwecke der Industrieansiedlung völlig überplant und entsprechend verändert. Die Umsiedlung der Bevölkerung erfolgte in der ersten Hälfte der 1980er Jahre.
Der Ort liegt an der alten Grenze zwischen den Landschaften Dithmarschen und Wilstermarsch; der Holstengraben und auf dem Deich das Holstenreck bildeten die historische Grenze.
In Büttel waren in früheren Zeiten viele Schiffer beheimatet, denn es hatte durch ein gedecktes Siel einen direkten Zugang zur Elbe und über den um 1765 gegrabenen Bütteler Kanal eine Verbindung zum Kudensee sowie der Burger Au (Wolburgsau) und von dort weiter zur Holstenau/Wilsterau und zur Stör. Bis in die 1930er Jahre verkehrten auf dem Kanal zumeist mit Torf für Hamburg beladene Lastkähne.
Bildrechte: Verlag Heinrich C. Otto, Kiel
ca. 1960 Büttel (Elbe) - ein verschwundenes Dorf
Die bereits 1318 bezeugte Gemeinde Büttel, in welcher 1970 noch etwa 500 Einwohner auf gut 11 km² lebten, ist heute mit unter 50 Einwohnern diesbezüglich die kleinste Gemeinde der Wilstermarsch.
Das ursprünglich von Landwirtschaft und Schifffahrt geprägte Dorf am idyllischen Bütteler Kanal und dem kleinen Hafen wurde zum Zwecke der Industrieansiedlung völlig überplant und entsprechend verändert.
Die Umsiedlung der Bevölkerung erfolgte in der ersten Hälfte der 1980er Jahre, von ursprünglich 200 Häusern alle bis auf 17 abgebrochen .
Bildrechte: Ansichtskartenverlag Walter Jappe, Lübeck
ca. 1960 Büttel (Elbe) - ein verschwundenes Dorf
Der kleine beschauliche Ort Büttel (Elbe) in einem Luftbild.
Der alte historische Ort hat aufgehört zu existieren, nachdem seit Mitte der 1970er Jahre wegen der Industrieansiedlung von ursprünglich etwa 200 Häusern alle bis auf 17 abgebrochen und die Bewohner umgesiedelt wurden.
Im Vordergrund ist die damalige Bundesstraße B5 erkennbar, die von Wilster über St. Margarethen nach Brunsbüttel führte.
Im Hintergrund ist der Deich der Elbe erkennbar, welcher zwischenzeitlich erheblich verstärkt und dabei auch verbreitert wurde.
Bildrechte: Westdeutsche Luftfoto, Bremen
ca. 1961 Büttel (Elbe) - ein verschwundenes Dorf
Die bereits 1318 bezeugte Gemeinde Büttel, in welcher 1970 noch etwa 500 Einwohner auf gut 11 km² lebten, ist heute mit unter 50 Einwohnern diesbezüglich die kleinste Gemeinde der Wilstermarsch.
Das ursprünglich von Landwirtschaft und Schifffahrt geprägte Dorf am idyllischen Bütteler Kanal wurde zum Zwecke der Industrieansiedlung völlig überplant und entsprechend verändert.
Die Umsiedlung der Bevölkerung erfolgte in der ersten Hälfte der 1980er Jahre, wobei von ursprünglich 200 Häusern nur 17 stehen blieben. Heute ist von der vormaligen idyllischen Siedlung am Bütteler Hafen nichts mehr erkennbar.
Bildrechte: Ansichtskartenverlag Walter Jappe, Lübeck
ca. 1968 Büttel an der Elbe.
Siedlung am Burg-Kudenseer-Kanal / Bütteler Kanal
Nach dem Niedergang der vor einhundert Jahren noch blühenden Kleinschifffahrt lag der kleine beschauliche Bütteler Hafen jahrzehntelang im Dornröschenschlaf.
Zwischenzeitlich hat der alte historische Ort aufgehört zu existieren, nachdem seit Mitte der 1970er wegen der Industrieansiedlung von ursprünglich 200 Häusern alle bis auf 17 abgebrochen und die Bewohner umgesiedelt wurden.
Die ursprüngliche Situation ist heute in der Örtlichkeit kaum noch wieder zu erkennen.
Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster
ca. 1935 Büttel an der Elbe.
Der kleine Hafen des Ortes lag im Zuge des Burg Kudensee-Kanals /Bütteler Kanal und hatte einen Zugang zur Elbe.
Es handelte sich bei der Schleuse um ein gedecktes Siel, bei dessen Passage die Frachtschiffe ihre Masten legen mußten. Vor dem Siel liegt ein Räumboot; es wurde eingesetzt, um mittels seines mit dem Hebebalken absenkbaren Schildes (wie bei einer Planierraupe) den Schlick aus dem Bütteler Außenpriel heraus zu drücken. Als Antrieb nutzt man bei ablaufendem Wasser den Wasserdruck. (Bild 2)
Die Frachtkähne konnten in früheren Zeiten von Büttel aus über den genannten Kanal, die Burger Au und die Holstenau/Wilsterau bis nach Wilster fahren und am Kasenort in die Stör und von dort wieder zur Elbe gelangen. Das ist seit langem nicht mehr möglich. Mit dem 01. April 1933 war der Betrieb der Schleuse der Burger Au zum Kaiser-Wilhelm-Kanal eingestellt worden; die Schleuse zur Holstenau/Wilsterau war bereits zuvor einer Kanalverbreiterung zum Opfer gefallen.
An der Schleuse in Büttel lag der Gasthof „Zur Schleuse“ von Nikolaus Ewers. Vom Obergeschoß des Hauses führte ein Zugang direkt auf die Krone des Deiches der Elbe. (Bild 3)
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
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