Alte Postkarten aus Wilster

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1914 - 1920 Verlegung der Marschbahn - Bau der Viadukte in der Rampe Hochbrücke Hochdonn

1914 - 1920 Verlegung der Marschbahn - Bau der Viadukte in den Rampen der Hochbrücke Hochdonn
1914 - 1920 Verlegung der Marschbahn - Bau der Viadukte in den Rampen der Hochbrücke Hochdonn
1914 - 1920 Verlegung der Marschbahn - Bau der Viadukte in den Rampen der Hochbrücke Hochdonn
1914 - 1920 Verlegung der Marschbahn - Viadukt in der Rampe der Hochbrücke Hochdonn

1914 - 1920 Verlegung der Marschbahn - Bau der Viadukte in der Rampe für die Hochbrücke Hochdonn
Bei der Verbreiterung des Nord- Ostsee Kanal (Kaiser Wilhelm Kanal) in den Jahren von 1907 bis 1914 stellte sich heraus, daß die im Zuge der Marschbahn den Kanal bei Taterpfahl überquerende Drehbrücke nicht an die Verbreiterung angepaßt werden konnte. Der Bau einer Hochbrücke war in diesem Bereich infolge des nicht hinreichend tragfähigen Bodens von vornherein ausgeschlossen. Es wurde daher die Verlegung der Linienführung der Marschbahn über die Hochbrücke bei Hochdonn geplant. Auf diese Weise erhielt auch Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.
Da der aufzuschüttende und zur Hochbrücke führende mächtige Damm verschiedene kleinere Verkehrswege und Gewässer durchschneiden würde, mußten für diese mehrere Unterquerungen vorgesehen werden. Diese Unterquerungen wurden vor Aufschüttung des Dammes in der Form von Viadukten errichtet.
Die Abbildungen zeigen den Bau dieser Viadukte sowie ein Bauwerk nach der Fertigstellung.

Bildrechte: nicht bekannt (vermutlich damalige kaiserliche Kanalverwaltung)

1914 - 1920 Verlegung der Marschbahn - Bau Viadukt in der Rampe für die Hochbrücke Hochdonn (SF)

1914 - 1920 Verlegung der Marschbahn - Bau eines Viadukt in der Rampe für die Hochbrücke Hochdonn

1914 - 1920 Verlegung der Marschbahn - Bau eines Viaduktes in der Rampe für die Hochbrücke Hochdonn
Bei der Verbreiterung des Nord- Ostsee Kanal (Kaiser Wilhelm Kanal) in den Jahren von 1907 bis 1914 stellte sich heraus, daß die im Zuge der Marschbahn den Kanal bei Taterpfahl überquerende Drehbrücke nicht an die Verbreiterung angepaßt werden konnte. Der Bau einer Hochbrücke war in diesem Bereich infolge des nicht hinreichend tragfähigen Bodens von vornherein ausgeschlossen. Es wurde daher die Verlegung der Linienführung der Marschbahn über die Hochbrücke bei Hochdonn geplant. Auf diese Weise erhielt auch Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.
Da der aufzuschüttende und zur Hochbrücke führende mächtige Damm verschiedene kleinere Verkehrswege und Gewässer durchschneiden würde, mußten für diese mehrere Unterquerungen vorgesehen werden. Diese Unterquerungen wurden vor Aufschüttung des Dammes in der Form von Viadukten errichtet.
Die Abbildung zeigt den Bau eines dieser Viadukte.

Bildrechte: Hermann Dunker / Dunkel (unleserlich), Burg in Dithmarschen
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1925 Eisenbahn Hochbrücke Hochdonn - neue Linienführung der Marschbahn

Hochbrücke Hochdonn im Verlauf der Marschbahn

1925 Eisenbahn Hochbrücke Hochdonn - neue Linienführung der Marschbahn
Die Eisenbahn-Hochbrücke bei Hochdonn über den Nord- Ostsee Kanal ermöglicht dessen Überquerung im Zuge der Bahnstrecke Hamburg-Westerland.
Die 2.218 m lange Stahlfachwerkbrücke weist für auf dem Kanal passierende Schiffe eine Durchfahrthöhe von 42 m auf, während die maximale Höhe 56,38 m beträgt; der Pfeilerabstand des Durchfahrtssegments beträgt 143,1 m.
Erbaut in den Jahren 1913 bis 1920 ersetzte das Bauwerk die ehemalige Drehbrücke bei Taterpfahl im Zuge der Marschbahn.
Bei der Verbreiterung des Nord- Ostsee Kanal (Kaiser Wilhelm Kanal) in den Jahren von 1907 bis 1914 hatte sich ergeben, daß die im Zuge der Marschbahn den Kanal bei Taterpfahl überquerende Drehbrücke nicht an die Verbreiterung angepaßt werden konnte und der Bau einer Hochbrücke in diesem Bereich infolge des nicht hinreichend tragfähigen Bodens von vornherein ausgeschlossen war. Es wurde deshalb die Verlegung der Linienführung der Marschbahn über eine neu zu bauende Hochbrücke bei Hochdonn geplant. Auf diese Weise erhielt auch Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.
Da der aufzuschüttende und zur Hochbrücke führende mächtige Damm verschiedene kleinere Verkehrswege durchschneiden würde, mußten für diese mehrere Unterquerungen vorgesehen werden. Diese Bauwerke wurden vor Aufschüttung des Dammes in der Form von Viadukten errichtet.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0823 AK

1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn

1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn

1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn
Bei der Verbreiterung des Nord- Ostsee Kanal (Kaiser Wilhelm Kanal) in den Jahren von 1907 bis 1914 stellte sich heraus, daß die im Zuge der Marschbahn den Kanal bei Taterpfahl überquerende Drehbrücke nicht an die Verbreiterung angepaßt werden konnte. Der Bau einer Hochbrücke war in diesem Bereich infolge des nicht hinreichend tragfähigen Bodens von vornherein ausgeschlossen. Es wurde daher die Verlegung der Linienführung der Marschbahn über die Hochbrücke bei Hochdonn geplant.
Auf diese Weise erhielt auch Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.
Für den Bau der als Stahlfachwerk konzipierten Hochbrücke wurde bei der Montage der Kragträger und dem Einhängen der Blechträger ein mächtiger Portalkran eingesetzt.

Bildrechte: Verlag Otto Hinrichs, Burg in Dithmarschen
Reg. mein-wilster: 1272 AK

1914 - 1920 Verlegung der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn a

1914 - 1920 Lagerplatz der maßgeblich beim Bau der Hochbrücke Hochdonn beteiligten Stahlbaufirma Louis Eilers
1914 - 1920 Bau der Hochbrücke Hochdonn - Gerüst zur Errichtung der Pfeiler für die Kragträger
1914 - 1920 Bau der Hochbrücke Hochdonn - Errichtung der Kragträger
1914 - 1920 Bau der Hochbrücke Hochdonn - Kragträger

1914 - 1920 Verlegung der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn
Bei der Verbreiterung des Nord- Ostsee Kanal (Kaiser Wilhelm Kanal) in den Jahren von 1907 bis 1914 stellte sich heraus, daß die im Zuge der Marschbahn den Kanal bei Taterpfahl überquerende Drehbrücke nicht an die Verbreiterung angepaßt werden konnte. Der Bau einer Hochbrücke war in diesem Bereich infolge des nicht hinreichend tragfähigen Bodens von vornherein ausgeschlossen. Es wurde daher die Verlegung der Linienführung der Marschbahn über die Hochbrücke bei Hochdonn geplant. Auf diese Weise erhielt auch Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.
Bild 1 zeigt den bei der Fähre Hochdonnangelegten Lagerplatz der maßgeblich beim Bau der Hochbrücke beteiligten Stahlbaufirma Louis Eilers.
Bild 2 Gerüst zur Errichtung der Pfeiler für die Kragträger
Bild 3 Montage der unmittelbar am Kanal stehenden Kragträger
Bild 4 Kragträger in der Frontansicht. Arbeiter-Baracken auf der Südseite des Kanals.

Bildrechte: nicht bekannt (vermutlich damalige kaiserliche Kanalverwaltung)

1914 - 1920 Verlegung der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn d

Der Schwebeträger zur Überbrückung der mittleren Öffnung wurde auf dem östlichen Tragträger/Kragträger in Fachwerkkonstruktion errichtet und weitmöglichst vorgeschoben, dann mittels eines flutbaren und somit in der Höhe regulierbaren Pontons über die gesamte Öffnung verschoben.
Der Schwebeträger zur Überbrückung der mittleren Öffnung wurde auf dem östlichen Tragträger/Kragträger in Fachwerkkonstruktion errichtet und weitmöglichst vorgeschoben, dann mittels eines flutbaren und somit in der Höhe regulierbaren Pontons über die gesamte Öffnung verschoben
Monteure auf dem Schwebeträger der Eisenbahnhochbrücke Hochdonn
Monteure auf dem Schwebeträger der Eisenbahnhochbrücke Hochdonn

1914 - 1920 Verlegung der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn
Bei der Verbreiterung des Nord- Ostsee Kanal (Kaiser Wilhelm Kanal) in den Jahren von 1907 bis 1914 stellte sich heraus, daß die im Zuge der Marschbahn den Kanal bei Taterpfahl überquerende Drehbrücke nicht an die Verbreiterung angepaßt werden konnte. Der Bau einer Hochbrücke war in diesem Bereich infolge des nicht hinreichend tragfähigen Bodens von vornherein ausgeschlossen. Es wurde daher die Verlegung der Linienführung der Marschbahn über die Hochbrücke bei Hochdonn geplant. Auf diese Weise erhielt auch Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.
Bild 1 und 2: Der Schwebeträger zur Überbrückung der mittleren Öffnung wurde auf dem östlichen Tragträger/Kragträger in Fachwerkkonstruktion errichtet und weitmöglichst vorgeschoben, dann mittels eines flutbaren und somit in der Höhe regulierbaren Pontons über die gesamte Öffnung verschoben.
Bild 3 und 4: Monteure auf dem Schwebeträger der Eisenbahnhochbrücke Hochdonn.

Bildrechte: nicht bekannt (vermutlich damalige kaiserliche Kanalverwaltung)

1914 - 1920 Verlegung der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn c

Der Schwebeträger zur Überbrückung der mittleren Öffnung wurde auf dem östlichen Tragträger/Kragträger in Fachwerkkonstruktion errichtet und weitmöglichst vorgeschoben
Der Schwebeträger zur Überbrückung der mittleren Öffnung wurde auf dem östlichen Tragträger/Kragträger in Fachwerkkonstruktion errichtet und weitmöglichst vorgeschoben
Auf dem östlichen Tragträger/Kragträger wurde ein Hilfsträger/Führungsträger montiert
Der Hilfsträger/Führungsträger ist mit dem Schwebeträger verbunden

1914 - 1920 Verlegung der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn
Bei der Verbreiterung des Nord- Ostsee Kanal (Kaiser Wilhelm Kanal) in den Jahren von 1907 bis 1914 stellte sich heraus, daß die im Zuge der Marschbahn den Kanal bei Taterpfahl überquerende Drehbrücke nicht an die Verbreiterung angepaßt werden konnte. Der Bau einer Hochbrücke war in diesem Bereich infolge des nicht hinreichend tragfähigen Bodens von vornherein ausgeschlossen. Es wurde daher die Verlegung der Linienführung der Marschbahn über die Hochbrücke bei Hochdonn geplant. Auf diese Weise erhielt auch Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.
Bild 1 und 2: Der Schwebeträger zur Überbrückung der mittleren Öffnung wurde auf dem östlichen Tragträger/Kragträger in Fachwerkkonstruktion errichtet und weitmöglichst vorgeschoben.
Bild 3: Auf dem östlichen Tragträger/Kragträger wurde ein Hilfsträger/Führungsträger montiert
Bild 4: Der Hilfsträger/Führungsträger ist mit dem Schwebeträger verbunden.

Bildrechte: nicht bekannt (vermutlich damalige kaiserliche Kanalverwaltung)

1914 - 1920 Verlegung der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn b

Portalkran; Bau der Kragträger und Einhängen der Blechträger
Portalkran beim Einsetzen eines Blechträgers
Fundament und Auflagerpunkt eines Kragträgers
Fachwerk-Kragträger (zentral) und eingehängter Blechträger (links)

1914 - 1920 Verlegung der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn
Bei der Verbreiterung des Nord- Ostsee Kanal (Kaiser Wilhelm Kanal) in den Jahren von 1907 bis 1914 stellte sich heraus, daß die im Zuge der Marschbahn den Kanal bei Taterpfahl überquerende Drehbrücke nicht an die Verbreiterung angepaßt werden konnte. Der Bau einer Hochbrücke war in diesem Bereich infolge des nicht hinreichend tragfähigen Bodens von vornherein ausgeschlossen. Es wurde daher die Verlegung der Linienführung der Marschbahn über die Hochbrücke bei Hochdonn geplant. Auf diese Weise erhielt auch Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.
Bild 1: für den Bau der als Stahlfachwerk ausgeführten Kragträger und das Einhängen der Blechträger wurde ein mächtiger Portalkran eingesetzt.
Bild 2: Portalkran beim Einsetzen eines Blechträgers
Bild 3: Fundament und Auflagerpunkt eines Kragträgers.
Bild 4: Fachwerk-Kragträger (zentral) und eingehängter Blechträger (links)

Bildrechte: nicht bekannt (vermutlich damalige kaiserliche Kanalverwaltung)

1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn a

1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn
1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn
ca. 1920 Werbeprospekt der Eisenhoch- und Brückenbau der Firma Louis Eilers, Hannover, mit Darstellung der Hochbrücke Hochdonn

1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn.
Bei den Planungen für die Verbreiterung des Nord- Ostsee Kanal (Kaiser Wilhelm Kanal) in den Jahren von 1907 bis 1914 stellte sich heraus, daß die im Zuge der Marschbahn den Kanal bei Taterpfahl überquerende Drehbrücke nicht an die Verbreiterung angepaßt werden konnte. Der Bau einer Hochbrücke war in diesem Bereich infolge des nicht hinreichend tragfähigen Bodens von vornherein ausgeschlossen. Es wurde daher die Verlegung der Linienführung der Marschbahn über die Hochbrücke bei Hochdonn geplant. Auf diese Weise erhielt auch Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.
Der Bau der als Stahlfachwerk konzipierten Hochbrücke wurde ausgeführt von der Fabrik für Eisenhoch- und Brückenbau der Firma Louis Eilers, Hannover - Herrenhausen, welche in ihrem Prospekt (Bild 3) auch mit einer Abbildung der Hochbrücke Hochdonn warb.
Nach von ihm gefertigten Photographien gab Friedrich Voigt, Burg in Dithmarschen, ein 18 Ansichtskarten umfassendes Leporello bzw. Ansichtskartenheft heraus, welches einzelne Phasen des Brückenbaues zeigt.
Das vorgestellte Leporello enthält noch 12 von den ursprünglich 18 Ansichtskarten mit Motiven vom Bauverlauf.

Bildrechte: Friedrich Voigt, Burg in Dithmarschen
Reg. mein-wilster: 1341 AK

1914 - 1920 Verlegung der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn e

1914 - 1920 Eisenbahnhochbrücke Hochdonn - Herstellung der Widerlager und Stützfundamente
1914 - 1920 Eisenbahnhochbrücke Hochdonn - Arbeiter vor dem weitgehend fertiggestellten Bauwerk
1914 - 1920 Eisenbahnhochbrücke Hochdonn - Barackenlager (auf der Kanalsüdseite in Hochdonn) für die Unterkunft der vielen beim Brücken- und Dammbau eingesetzten Arbeiter
1914 - 1920 Eisenbahnhochbrücke Hochdonn - Trauerfeier am 12.12.1916 für beim Bau tödlich verunglückte Russen

1914 - 1920 Verlegung der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn
Bei der Verbreiterung des Nord- Ostsee Kanal (Kaiser Wilhelm Kanal) in den Jahren von 1907 bis 1914 stellte sich heraus, daß die im Zuge der Marschbahn den Kanal bei Taterpfahl überquerende Drehbrücke nicht an die Verbreiterung angepaßt werden konnte. Der Bau einer Hochbrücke war in diesem Bereich infolge des nicht hinreichend tragfähigen Bodens angesichts der seinerzeitigen Möglichkeiten von vornherein ausgeschlossen. Es wurde daher die Verlegung der Linienführung der Marschbahn über die Hochbrücke bei Hochdonn geplant. Auf diese Weise erhielt auch Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.
Bild 1: Herstellung der Widerlager und Stützenfundamente
Bild 2: Arbeiter vor dem weitgehend fertiggestellten Bauwerk
Bild 3: Barackenlager (auf der Kanalsüdseite in Hochdonn) für die Unterkunft der vielen beim Brücken- und Dammbau eingesetzten Arbeiter.
Bild 4: Trauerfeier für verunglückte Arbeiter - russische Kriegsgefangene.
Der Brückenbau kostete etliche Menschenopfer, da die Sicherheitsvorschriften damals unzureichend und die für Sicherheit erforderlichen Mittel im Krieg knapp waren. Hier werden am 12.12.1916 beim Bau tödlich verunglückte Russen würdevoll beigesetzt.
Beim Bau waren auch Kriegsgefangene aus Russland und Frankreich beteiligt.Durch den 1. Weltkrieg verzögerte sich die Jahre früher geplanten Bahnhofseröffnungen in Burg und Vaale auf 1920.

Bildrechte: nicht bekannt (vermutlich damalige kaiserliche Kanalverwaltung)

1925 Hochbrücke Hochdonn über den Kaiser-Wilhelm Kanal (heutiger NOK)

1925 Hochbrücke Hochdonn über den Kaiser-Wilhelm Kanal (heutiger Nord- Ostsee Kanal)
2010 Bahnhofsgebäude in Burg in Dithmarschen
1925 Bahnhofsgebäude in Burg in Dithmarschen

1925 Hochbrücke Hochdonn über den Kaiser-Wilhelm Kanal (heutiger Nord- Ostsee Kanal).
Über die Hochbrücke verläuft die Strecke der Marschbahn von Altona nach Westerland.
Nachdem sich bei der in den Jahren 1907 bis 1914 vorgenommenen Verbreiterung und Vertiefung des Kanals ergeben hatte, daß die im Zuge der Marschbahn seinerzeit den Kanal bei Taterpfahl überquerende Drehbrücke nicht an die Verbreiterung angepaßt werden konnte, mußte eine Verlegung der Streckenführung vorgenommen werden. Der Bau einer Hochbrücke war bei Taterpfahl infolge des dort nicht hinreichend tragfähigen Bodens und den damaligen Baumethoden von vornherein ausgeschlossen.
Durch die Verlegung der Linienführung der Marschenbahn über die Hochbrücke bei Hochdonn erhielt auch Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.
Bedingt durch den I. Weltkrieg konnten die 1913 begonnenen Arbeiten zum Bau der Hochbrücke Hochdonn erst 1920 abgeschlossen werden.
Die 2.218 m lange Stahlfachwerkbrücke weist für auf dem Kanal passierende Schiffe eine Durchfahrthöhe von 42 m auf, während die maximale Höhe 56,38 m beträgt; der Pfeilerabstand des Durchfahrtssegments beträgt 143,1 m. Der westliche Teil der Brückenkonstruktion weist im Gegensatz zur gegenüberliegenden Seite insgesamt 9 Kragträger und somit einen weniger auf.

Bildrechte: Ernst Crull jr., Kiel
Reg. mein-wilster: 1792 AK
Anmerkung (Bild 3 und 4): Das Bahnhofsgebäude in Burg ähnelt sehr dem zur selben Zeit errichteten Empfangsgebäude in Wilster, welches bereits in den Jahren 1959/60 in zwei Etappen wieder abgebrochen werden mußte. Das alte Gebäude in Burg hingegen konnte durch die sehr lobenswerte Initiative einer Burger Unternehmerin erhalten werden. Diese kaufte den Bahnhof, renovierte ihn und rettete ihn so vor dem Abbruch, sonst stünde dort jetzt ein Pavilion wie in Wilster.
Informationen und zugehörige Abbildungen stammen von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen.

1895 Drehbrücke der Marschbahn bei Taterpfahl über den Nord- Ostsee Kanal

1895 Drehbrücke der Marschbahn bei Taterpfahl über den Nord- Ostsee Kanal
1895 Drehbrücke der Marschbahn bei Taterpfahl über den Nord- Ostsee Kanal

1895 Drehbrücke der Marschbahn bei Taterpfahl über den Nord- Ostsee Kanal
Der am 21.06.1895 nach achtjähriger Bauzeit (von 1887 bis 1895) eingeweihte Kaiser-Wilhelm-Kanal, nach 1948 Nord-Ostsee-Kanal (NOK) oder Kiel-Canal genannt, durchschnitt viele bestehende ältere Verkehrsverbindungen.
So wurde bei Taterpfahl die am 01.11.1878 eröffnete ursprüngliche Strecke der Marschbahn zwischen Wilster und Heide (Strecke Altona - Riepen / Ribe in Nord-Schleswig) durch den Kanal gequert. Zur Aufrechterhaltung der Bahnstrecke wurde hier eine Drehbrücke errichtet, denn die geologischen Verhältnisse und die damaligen technischen Möglichkeiten ließen seinerzeit den Bau einer Hochbrücke nicht zu.
Bei der Verbreiterung des Kanal in den Jahren von 1907 bis 1914 konnte die Drehbrücke nicht an die Verbreiterung angepaßt werden, weshalb die Linienführung der Marschbahn über eine neu zu bauende und 1920 fertiggestellte Hochbrücke bei Hochdonn verlegt wurde.
Mehr zur Drehbrücke Taterpfahl und anderen Drehbrücken über den Kanal findet sich in der unten aufrufbaren Datei.

Bildrechte: Constabel und Knackstedt, Hademarschen
Anmerkung: Bei der Abbildung handelt es sich um einen Stahlstich, der nach einem Foto der genannten Photographen gefertigt wurde. Diese haben die Arbeiten zum Bau des Kanals seinerzeit fotografisch dokumentiert.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1930 Hochbrücke Hochdonn im Verlauf der Marschbahn

1930 Hochbrücke Hochdonn im Verlauf der Marschbahn

1930 Hochbrücke Hochdonn im Verlauf der Marschbahn.
Keine Ansichtskarte,
Sammelbild aus dem Sammelband "An unserem schönen Elbstrom" Serie 7 - Bild 7, "Der Kaiser-Wilhelm Kanal"; die Eisenbahnüberführung Wilster-Burg über den Kanal bei Hochdonn.
Die Eisenbahn-Hochbrücke bei Hochdonn über den Nord- Ostsee Kanal dient dessen Überquerung im Zuge der Bahnstrecke Hamburg-Westerland. Die 2.218 m lange Stahlfachwerkbrücke ermöglicht Schiffen eine Durchfahrthöhe von 42 m, während die maximale Höhe der Brücke 56,38 m beträgt; der Pfeilerabstand des Durchfahrtssegments beträgt 143,1 m.
Gebaut in den Jahren 1913 bis 1920 ersetzte das Bauwerk die etwa 12 km westlich gelegene ehemalige Drehbrücke bei Taterpfahl im Zuge der Marschbahn, deren Verlauf mit der Inbetriebnahme der neuen und über die Hochbrücke führenden Strecke am 30.06.1920 verändert wurde.
Mit dieser neuen Linienführung zwischen Wilster und St. Michaelisdonn erhielt auch der Ort Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.

Bildrechte: Verlag Ernst Lübbe, Wischhafen
Reg. mein-wilster: 1952 SB

1912 Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK) bei Kudensee und Hochdonn

1912 Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK) bei Kudensee und Hochdonn
1912 Frachter auf dem Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK) durchfährt die geöffnete Eisenbahn-Drehbrücke bei Taterpfahl
1912 Hochdonn am Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK)

1912 Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK) bei Kudensee und Hochdonn
Der am 21.06.1895 nach achtjähriger Bauzeit (von 1887 bis 1895) eingeweihte Kaiser-Wilhelm-Kanal, nach 1948 Nord-Ostsee-Kanal (NOK) oder Kiel-Canal genannt, bildet seither für den Bereich der Wilstermarsch eine optisch wahrnehmbare Grenze zu Dithmarschen, wenn auch der Landschaftsraum Wilstermarsch bis an den Klev bei Burg reicht und die politische Grenze von ihm abweicht und teilweise sogar über den Kanal hinweg pendelt.
Nach seiner Fertigstellung war der Kanal 67 m breit und 9 m tief. Bereits in den Jahren von 1907 bis 1914 wurde der Kanal auf 102 m Breite und 11 m Tiefe ausgebaut. Seit 1965 wird er beständig erweitert und soll eine durchgehende Breite von 162 erhalten.
Die Durchgängigkeit der durch den Bau des Kanals durchschnittenen Verkehrswege wird durch Brücken und Fähren aufrecht erhalten.
Bei Taterpfahl wurde die am 01.11.1878 eröffnete ursprüngliche Strecke der Marschbahn zwischen Wilster und Heide (Strecke Altona - Riepen / Ribe in Nord-Schleswig) durch den Kanal gequert. Zur Aufrechterhaltung der Bahnstrecke wurde hier eine Drehbrücke errichtet, denn die geologischen Verhältnisse und die technischen Möglichkeiten ließen seinerzeit den Bau einer Hochbrücke nicht zu.
Auf der oberen Abbildung ist vor dem Bug des Frachters das geöffnete Element der Drehbrücke erkennbar (sh. auch Bild 3).
Bei der Verbreiterung des Nord- Ostsee Kanal (Kaiser Wilhelm Kanal) in den Jahren von 1907 bis 1914 ergab sich, daß die Drehbrücke nicht an die Verbreiterung angepaßt werden konnte. Es wurde deshalb die Linienführung der Marschbahn über eine neu zu bauende und 1920 fertiggestellte Hochbrücke bei Hochdonn verlegt.
Das mittlere Bild zeigt den Ort Hochdonn, wobei das Foto offenbar von der im Bau befindlichen Hochbrücke aufgenommen wurde (Bild 4).
Die untere Aufnahme zeigt vermutlich eine Szene im Bereich Kudensee.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1107 AK

1917 Kanalmeisterei Hochdonn, Verlegung der Marschbahn (SF)

1917 Kanalmeisterei Hochdonn, Verlegung der Marschbahn
1917 Kaiser-Wilhelm-Kanal - Kanalmeisterei Hochdonn
1917 Verlegung der Marschbahn bei Hochdonn - Aufschütten des Bahndammes vor der Hochbrücke

1917 Kanalmeisterei Hochdonn, Verlegung der Marschbahn
Der Kaiser Wilhelm Kanal ( Nord- Ostsee Kanal) wurde in den Jahren von 1887 bis 1895 gebaut. Nach seiner Fertigstellung war der Kanal 67 m breit und 9 m tief. Bereits in den Jahren von 1907 bis 1914 wurde der Kanal auf 102 m Breite und 11 m Tiefe ausgebaut. In Hochdonn bestand eine Kanalmeisterei - auf der Abbildung ist deren Gebäude als Kanalmeistergewese bezeichnet (sh. Abbildung 2).
Durch den Bau des Kanals waren zahlreiche bestehende Verkehrswege durchschnitten worden, deren Verbindung mittels Fähren und Brücken – letztere vorzugsweise für die Eisenbahn – wieder hergestellt werden mußte. Zu diesen gehörte auch die am 01.11.1878 eröffnete ursprüngliche Strecke der Marschbahn zwischen Wilster und Heide (Strecke von Altona nach Riepen / Ribe in Nord-Schleswig), für welche bei Taterpfahl in den Jahren 1893 bis 1895 eine Drehbrücke gebaut worden war. Bereits im Jahre 1920 wurde die Drehbrücke wieder demontiert, da der Kanal verbreitert und zuvor (von 1913 bis 1920) die Hochbrücke bei Hochdonn errichtet worden war. Die Marschbahn erhielt zwischen Wilster und St. Michaelisdonn einen neuen Verlauf, wodurch auch der Ort Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß erhielt. Die Abbildung (Bild 3) zeigt eine Szene von der Marschbahnverlegung bei Burg. Der ausgebaggerte Geestsand wurde mit der Lorenbahn auf den bis 40 m vor der Hochbrücke ansteigenden Bahndamm gebracht.

Bildrechte: Verlag Otto Hinrichs, Burg
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich bei Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

1912 Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK) bei Kudensee

1912 Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK) bei Kudensee und Taterpfahl
ca. 1912 Kaiser-Wilhelm Kanal (NOK) Schleppverband passiert die Eisenbahn-Drehbrücke Taterpfahl
ca. 1912 Kaiser-Wilhelm Kanal (NOK) Dampfer passiert die Eisenbahn-Drehbrücke Taterpfahl

1912 Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK) bei Kudensee
Der am 21.06.1895 nach achtjähriger Bauzeit (von 1887 bis 1895) eingeweihte Kaiser-Wilhelm-Kanal, nach 1948 Nord-Ostsee-Kanal (NOK) oder Kiel-Canal genannt, durchschnitt viele ältere Verkehrsverbindungen.
So wurde bei Taterpfahl die am 01.11.1878 eröffnete ursprüngliche Strecke der Marschbahn zwischen Wilster und Heide (Strecke Altona - Riepen / Ribe in Nord-Schleswig) durch den Kanal gequert. Zur Aufrechterhaltung der Bahnstrecke wurde hier eine Drehbrücke errichtet, denn die geologischen Verhältnisse und die technischen Möglichkeiten ließen seinerzeit den Bau einer Hochbrücke nicht zu.
Auf der oberen Abbildung durchfährt ein Schleppverband – seinerzeit verfügten viele Frachtsegler nicht über Hilfsmotoren – die geöffnete Brücke.
Auch in der mittleren Abbildung ist vor dem Bug des Frachters das geöffnete Element der Drehbrücke erkennbar.
Bei der Verbreiterung des Kanal in den Jahren von 1907 bis 1914 konnte die Drehbrücke nicht an die Verbreiterung angepaßt werden, weshalb die Linienführung der Marschbahn über eine neu zu bauende und 1920 fertiggestellte Hochbrücke bei Hochdonn verleg wurde.
Die untere Abbildung zeigt die Fährstelle Kudensee.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1112 AK

1966 Nord- Ostsee Kanal, Fähre Burg, Hochbrücke Hochdonn

1966 Nord- Ostsee Kanal, Fähre Burg, Hochbrücke Hochdonn
1966 Nord- Ostsee Kanal, Fähre Burg
1966 Nord- Ostsee Kanal, Eisenbahn-Hochbrücke Hochdonn

1966 Nord- Ostsee Kanal, Fähre Burg, Hochbrücke Hochdonn
Der fast 100 km lange Nord- Ostsee Kanal (früher: Kaiser Wilhelm Kanal) ist eine der meistbefahrenen Schifffahrtsstraßen der Welt.
Seit seiner Eröffnung im Jahre 1895 nach acht Jahren Bauzeit wurde der Kanal häufig modernisiert und leistungsfähiger gemacht. Die Wassertiefe wurde von 9,00m auf 11,00m vergrößert, die Breite sogar ganz erheblich von 66,70m auf 162,00m (gegenwärtig nur in der Weststrecke).
Seit den auch im Bereich der Wilstermarsch vorgenommenen Verbreiterung wurden beiderseits zum Kanal parallele und bis zu 100 m breite Windschutzanpflanzungen standorttypischer Beflanzung angelegt. Seither ist dort, so wie auf der Abbildung, der Eindruck nicht mehr möglich, als würden die großen Schiffe über die Weiden der rotbunten Wilstermarsch Rinder fahren.
Die Burger Fähre (Bild 2), ursprünglich eine Kettenfähre und heute ein frei fahrende Fähre, im Zuge der von Wilster nach Burg führenden Chaussee (L 135), ermöglich die unentgeltliche Querung des Kanals.
Die Hochbrücke Hochdonn (Bild 3), gebaut in den Jahren 1913 bis 1920 ersetzte die etwa 12 km westlich gelegene ehemalige Drehbrücke bei Taterpfahl im Zuge der Marschbahn, deren Verlauf mit der Inbetriebnahme der neuen und über die Hochbrücke führenden Strecke am 30.06.1920 verändert wurde. Mit dieser neuen Linienführung zwischen Wilster und St. Michaelisdonn erhielt auch der Ort Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Reg. mein-wilster: 1464 AK

1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn h

1914 - 1920 Bau der Hochbrücke Hochdonn - Frei.Vorbau des Schwebeträgers über die Schifffahrtsöffnung
1914 - 1920 Bau der Hochbrücke Hochdonn - Befestigung des Führungsträgers am Schwebeträger

1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn.
Der Bau der als Stahlfachwerk konzipierten Hochbrücke wurde ausgeführt von der Firma Louis Eilers, Hannover - Herrenhausen.
Bild 1: 121 mtr. langer Frei-Vorbau des Schwebeträgers über den Nord-Ostseekanal.
Bild 3: Der Führungsträger, welcher während des Überschiebens des Schwebeträger lediglich als seitliche Führung dienen soll, wird mit diesem verbunden.

Bildrechte: Friedrich Voigt, Burg in Dithmarschen
Reg. mein-wilster: 1341.13 AK
Reg. mein-wilster: 1341.14 AK

1910 Eisenbahndrehbrücke Taterpfahl im Zuge der Marschbahn

1910 Eisenbahndrehbrücke Taterpfahl im Zuge der Marschbahn
1910 Eisenbahndrehbrücke Taterpfahl im Zuge der Marschbahn

1910 Eisenbahndrehbrücke Taterpfahl mit Maschinenhaus und Stellwerk.
Der am 21.06.1895 nach achtjähriger Bauzeit (von 1887 bis 1895) eingeweihte Kaiser-Wilhelm-Kanal, nach 1948 Nord-Ostsee-Kanal (NOK) oder Kiel-Canal genannt, zerschnitt die seine Trasse querenden Verkehrswege. Die Durchgängigkeit der wichtigsten Verbindungen wird seither durch Fähren und Brücken gewährleistet.
Bei Taterpfahl wurde die am 01.11.1878 eröffnete ursprüngliche Strecke der Marschbahn zwischen Wilster und Heide (Strecke Altona - Riepen / Ribe in Nord-Schleswig) durch den Kanal gequert. Zur Aufrechterhaltung der Bahnstrecke wurde hier eine Drehbrücke errichtet, denn die geologischen Verhältnisse und die technischen Möglichkeiten ließen seinerzeit den Bau einer Hochbrücke nicht zu.
Die Baumaßnahmen für die Drehbrücke wurden im Juli 1893 aufgenommen; die Brücke wurde als Fachwerkkonstruktion mit asymmetrischem Drehpunkt ausgeführt. Die Stahl-Konstruktion der Drehbrücke ermöglichte im Kanal eine Durchfahrtsbreite von ca. 54 m. Nach Fertigstellung des Bauwerkes erfolgte am 04. Februar 1895 die Inbetriebnahme der Brücke.
Auf der Südseite des Kanals war zum Betrieb der Drehbrücke ein Maschinenhaus, das Stellwerk und das Wohnhaus für den Brückenwärter errichtet worden.
Der Kanal war nach seiner Fertigstellung 67 m breit und 9 m tief. Bereits nach kurzer zeit ergab sich das Erfordernis, den Kanal leistungsfähiger auszubauen. In den Jahren von 1907 bis 1914 wurde er auf 102 m Breite und 11 m Tiefe ausgebaut.
Bereits bei der Verbreiterung des Nord- Ostsee Kanal (Kaiser Wilhelm Kanal) in den Jahren von 1907 bis 1914 ergab sich, daß die Drehbrücke nicht an die veränderten Verhältnisse angepaßt werden konnte. Die Errichtung einer Hochbrücke konnte wegen der ungünstigen Untergrundverhältnisse nicht in Betracht genommen werden. Es wurde deshalb die Linienführung der Marschbahn zwischen Wilster und St. Michaelisdonn verlegt und über eine neu zu bauende und 1920 fertiggestellte Hochbrücke bei Hochdonn geführt. Die Strecke von Wilster bis Flethsee mit der Zweigstrecke nach Brunsbüttelkoog war danach nur noch eine Stichbahn.
Im Mai 1922 wurde mit der Demontage der Drehbrücke Taterpfahl begonnen. Ein Teil der Brückenkonstruktion allerdings wurde wieder verwendet; sie ist Bestandteil der Klappbrücke bei Lindaunis, wo die Eisenbahnstrecke Flensburg-Kiel die Schlei quert.

Bildrechte: Wilhelm Döring, Brunsbüttelhafen

1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn f

1914 - 1920 Bau der Hochbrücke Hochdonn - Hochziehen einer Stützenwand
1914 - 1920 Bau der Hochbrücke Hochdonn - Absetzen der Stützenwand auf das Lager

1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn.
Der Bau der als Stahlfachwerk konzipierten Hochbrücke wurde ausgeführt von der Firma Louis Eilers, Hannover - Herrenhausen.
Bild 1: Hochziehen einer Stützenwand von 30.00 kg mittels elektrischer Winden.
Bild 3: Das Absetzen der Stützenwand auf das Lager

Bildrechte: Friedrich Voigt, Burg in Dithmarschen
Reg. mein-wilster: 1341.09 AK
Reg. mein-wilster: 1341.10 AK

1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn j

1914 - 1920 Bau der Hochbrücke Hochdonn - Sandtöpfe und hydraulische Pressen zum Absetzen des Schwebeträgers in das nördliche feste Auflager
1914 - 1920 Bau der Hochbrücke Hochdonn - Blick auf die Schuten (Pontons) des Schwimmgerüstes

1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn.
Bild 1: Sandtöpfe und hydraulische Pressen zum Absetzen des Schwebeträgers in das nördliche feste Auflager.
Bild 3: Blick auf die Schuten (Pontons) des Schwimmgerüstes.
Der Bau der als Stahlfachwerk konzipierten Hochbrücke wurde ausgeführt von der Firma Louis Eilers, Hannover - Herrenhausen.

Bildrechte: Friedrich Voigt, Burg in Dithmarschen
Reg. mein-wilster: 1341.17 AK
Reg. mein-wilster: 1341.18 AK

1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn g

1914 - 1920 Bau der Hochbrücke Hochdonn - Montage des Kragträgers
1914 - 1920 Bau der Hochbrücke Hochdonn - Montage eines Blechträgers

1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn.
Der Bau der als Stahlfachwerk konzipierten Hochbrücke wurde ausgeführt von der Firma Louis Eilers, Hannover - Herrenhausen.
Bild 1: Montage des Kragträgers
Bild 3: Montage eines Blechträgers (Gewicht 25.000 kg).

Bildrechte: Friedrich Voigt, Burg in Dithmarschen
Reg. mein-wilster: 1341.11 AK
Reg. mein-wilster: 1341.12 AK

1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn e

1914 - 1920 Bau der Hochbrücke Hochdonn - Krageträger der Kanalbrücke mit Baugerüst und Portalkran
1914 - 1920 Bau der Hochbrücke Hochdonn - Aufstellen des Baugerüstes mit 50 m hohem fahrbaren Portalkran

1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn.
Der Bau der als Stahlfachwerk konzipierten Hochbrücke wurde ausgeführt von der Firma Louis Eilers, Hannover - Herrenhausen.
Bild 1: Krageträger der Kanalbrücke (Höhe 42 mtr.) mit Baugerüst und Portalkran.
Bild 3: Aufstellen des Baugerüstes mit 50 m hohem fahrbaren Portalkran.

Bildrechte: Friedrich Voigt, Burg in Dithmarschen
Reg. mein-wilster: 1341.07 AK
Reg. mein-wilster: 1341.08 AK

1930 Hochbrücke Hochdonn über den Kaiser-Wilhelm-Kanal / Nord- Ostsee Kanal (SF)

1930 Hochbrücke Hochdonn über den Kaiser-Wilhelm-Kanal / Nord- Ostsee Kanal

1930 Hochbrücke Hochdonn
oben: Blick über das baumlose Vaaler Moor auf die Eisenbahn-Hochbrücke bei Hochdonn über den Nord- Ostsee Kanal.
unten: Blick vom Feldweg im Burg-Brickelner Ortsteil Lerchenfeld auf die Hochbrücke. Der Weg führte früher durch den größten Viadukt in der zur Hochbrücke führenden mächtigen Erdrampe. Der Viadukt ist leider inzwischen verfüllt und durch einen Tunnel ersetzt, durch den auch der Helmsche Bach fließt, der sich beim Kattenstieg zur Burger Au erweitert.
Die eindrucksvolle Konstruktion der Hochbrücke Hochdonn bildet optisch den nördlichen Abschluß der Landschaft Wilstermarsch. Gleichzeitig bildet sie eine sichtbare Verbindung zwischen Dithmarschen und Steinburg.
Die 2.218 m lange Stahlfachwerkbrücke ermöglicht Schiffen eine Durchfahrthöhe von 42 m, während die maximale Höhe der Brücke 56,38 m beträgt; der Pfeilerabstand des Durchfahrtssegments beträgt 143,1 m. Gebaut in den Jahren 1913 bis 1920 ersetzte das Bauwerk die etwa 12 km westlich gelegene ehemalige Drehbrücke bei Taterpfahl im Zuge der Marschbahn, deren Verlauf mit der Inbetriebnahme der neuen und über die Hochbrücke führenden Strecke am 30.06.1920 verändert wurde. Mit dieser neuen Linienführung zwischen Wilster und St. Michaelisdonn erhielt auch der Ort Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn i

1914 - 1920 Bau der Hochbrücke Hochdonn - Gerüstturm für die schwimmende Unterstützung des Schwebeträger
1914 - 1920 Bau der Hochbrücke Hochdonn - Absetzen des Gerüstturmes auf die Schuten (Pontons)

1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn.
Der Bau der als Stahlfachwerk konzipierten Hochbrücke wurde ausgeführt von der Firma Louis Eilers, Hannover - Herrenhausen.
Bild 1: Gerüstturm von 130.000 kg für die schwimmende Unterstützung des Schwebeträgers.
Bild 3: Absetzen des Gerüstturmes auf die Schuten (Pontons), welche mit Ballastwasser beschwert sind und so ein Unterschieben unter den Schwebeträger ermöglichen.

Bildrechte: Friedrich Voigt, Burg in Dithmarschen
Reg. mein-wilster: 1341.15 AK
Reg. mein-wilster: 1341.16 AK

 

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